Bilder der Feier zum 15jährigen Bestehen des DVS e.V. / Delegiertenkonferenz 2006
Wochenendveranstaltung des DVS e. V. 2006

Wochenendveranstaltung des Dialyseverbandes Sachsen e.V. mit Seminar zum Thema Psychohygiene, 15-jähriges Jubiläum des Verbandes, Delegiertenkonferenz
Sonnabend, 29.4.2006
Nachdem alle Teilnehmer im Kurhotel Bad Lausick angereist waren eröffnete Annegret Bresch, die Vorsitzende des DVS e.V., die Veranstaltung mit einer kurzen Begrüßung und der Bekanntgabe des Wochenendablaufs. Anschließend übergab sie das Wort an Frau Born, Diplom - Psychologin am Universitätsklinikum Leipzig.
Frau Born erläuterte uns in ihren Vortrag "Psychohygiene" Vorgehensweisen und Techniken für ein besseres psychisches Wohlbefinden. Dabei wurde deutlich, dass das Lachen dabei ein wesentlicher Bestandteil ist. (zum Vortrag, pdf-Datei 16kb)
Anschließend hatten wir Gelegenheit, das eben gehörte in praktischen Übungen umzusetzen. Unsere Übungsleiter Nestor Nunez - Gomez und Dipl.- Komm. - Psych. Marcus Richarz führten uns Techniken vor, die uns dazu verhalfen, auch ohne Anlass zu Lachen. Die meisten der Anwesenden beteiligten sich an diesen Übungen und hatten offensichtlich sehr viel Spaß dabei. Schauen sie sich dazu ebenfalls unbedingt die Bilder von diesem Wochenende an und lachen Sie mit uns über herrliche Momentaufnahmen.
Nach diesen anstrengenden "Bauch- und Lachmuskeltraining" freuten wir uns auf die hart verdiente Mittagspause und auf das Essen. Der nächste Gast der Veranstaltung war Prof. Dr. Josef Fangmann von der Uni Leipzig. Er hielt einen interessanten Vortrag zur Lebendnierenspende. Leider war die Zeit etwas knapp bemessen. So konnten im Anschluss leider nicht alle Fragen dazu beantwortet werden. Wir hoffen also auf eine nächstes Treffen mit ihm.
Fast pünktlich wurde gegen 15 Uhr mit der Festveranstaltung zum 15-jährigen Bestehen des Dialyseverbandes Sachsen e V. begonnen. In ihrer Festansprache beschrieb Annegret Bresch die vielen Schwierigkeiten, aber auch die Erfolge beim Aufbau des Verbandes sowie ihre ganz persönliche Verbundenheit mit unserem Landesverband.
Danach folgten die Grußworte vom Schirmherrn dieser Veranstaltung, Landrat Michael Czupalla. Da er aus dienstlichen Gründen nicht selbst anwesend sein konnte, wurden seine Worte von Mike Pippel verlesen.
Dr. Christa Wachsmuth, Geschäftsführende Ärztin der DSO, Region Ost, richtete herzliche Worte an den Vorstand und an die anwesenden Verbandsmitglieder. Sie dankte allen für das Engagement des Verbandes in Sachen Aufklärung über Organspende und würdigte die gute Zusammenarbeit zwischen der DSO Region Ost und dem DVS e. V.
Anschließend nahmen Monika Engel, Vorsitzende des IDN Leipzig e.V. und Mario Lippold Vorsitzender der IGD Chemnitz e.V. das Wort um die Grüße ihrer Regionalvereine und ein Dankeschön an den Vorstand zu überbringen, der sichtlich davon überrascht wurde. Monika Engel überreichte eine gerahmte Urkunde für "das beste Sachsenteam" und Mario Lippold hatte als Gastgeschenk die Neugestaltung des Internetauftrittes des Landesverbandes im Gepäck.
Nach einer kurzen Kaffeepause hatte der Vorstand etwas ganz Besonderes organisiert:
Es begann ein Gospelkonzert mit dem Gospelchor der Leipziger Thomaskirche unter der Leitung von Eva von der Heyde. Dies war zweifellos ein Höhepunkt der Festveranstaltung. Gänsehautatmosphäre und Mitsingen war angesagt. So mancher von uns entdeckte hier seine hohe oder tiefe Männer- bzw. Frauenstimme. Nochmals ein Kompliment und ein Danke für diesen beeindruckenden Auftritt. Im Internet finden sie den Gospelchor unter www.gospel-leipzig.de
Inzwischen war ein weiterer Ehrengast, Peter Gilmer, Vorsitzender des "Bundesverband Niere e.V.", eingetroffen, der herzlich und mit Freude begrüßt wurde. Er war von einem Verein aus dem Schwarzwald auf fast direktem Weg zu uns gekommen, um mit uns zu feiern, viele Gespräche zu führen und am nächsten Tag natürlich zu arbeiten.
Nach dem ausgiebigen festlichen Abendessen in stilvoller Atmosphäre erwartete uns eine weitere Überraschung im Matthessaal des Kurhotels. Was wir davon zunächst sahen, waren 20 junge Leute mit großen Akkordeons. Das Konzert, welches das Jugendakkordeonorchester "Tremolo nonstop", bestehend aus Schülern und Lehrlingen unter der Leitung von Christine Schornsheim für uns gaben, war der zweite Volltreffer dieses Tages. Mit ihren überzeugenden und engagierten Auftritt begeisterten sie uns Zuhörer.
Die Melodien von Disney über DJ Bobo bis hin zu den Beatles trafen genau unseren musikalischen Nerv. Wie fasste Annegret Bresch nach vielen gern gegebenen Zugaben dieses Hörerlebnis zusammen: "Welch Klänge, welche Harmonie zwischen jungen Leuten und welche Harmonien. Danke für diese Reise `Über den Wolken`, mit dem `Yellow submarin` bis in die Welt des `Dschungelbuches`. Schöner kann ein Abend nicht sein."
Nochmals ein herzliches Dankeschön für dieses tolle Konzert.
Die Internetseite des Jugendakkordeonorchesters "Tremolo nonstop" finden sie unter www.tremolo-nonstop.de
Anschließend klang dieser schöne Tag bei einem geselligen Beisammensein aus.
Wie man aus gut informierten Kreisen erfahren konnte war es bereits weit nach Mitternacht bevor sich die letzten zur Ruhe begaben...
Sonntag, 30.4.2006 - Delegiertenkonferenz des Dialyseverbandes Sachsen e.V.
Wir begannen den Tag mit einem Vortrag, gehalten von Dr. Langer zum Thema "Transplantation - und was kommt danach?". Wieder gab es viele Fragen in der Diskussion und nicht alles blieb unangefochten im Raum stehen. Aber da wir einen guten Umgang miteinander pflegen, stellte das wie immer kein Problem in unserer Diskussion dar.
Danach eröffnete Annegret Bresch die Delegiertenkonferenz, begrüßte die Teilnehmer und übergab das Wort an Peter Gilmer, dem Vorsitzenden des Bundesverbandes Niere e.V.
Dieser stellte die Arbeit und Struktur des Bundesverband Niere e.V. vor. Danach erläuterte er ausführlich das Entstehen der Zeitschrift "der dialysepatient" - den Produktionsablauf, von der Idee bis zum Druck. Anschließend wiederholte und erläuterte Mario Lippold nochmals die aufgekommene Kritik an der Zeitschrift. Zeit für die vorgesehene Diskussion war leider nicht mehr vorhanden. Wir hoffen allerdings sehr, dass Peter Gilmer diese Kritik aufmerksam aufgenommen hat und wir Veränderungen bei einigen Dingen spüren werden.
Nach einer kurzen Pause wurden der Tagesablauf sowie das Protokoll der Delegiertenkonferenz 2005 durch Mike Pippel (Vorstandsmitglied des DVS e.V.) verlesen und zur Abstimmung gestellt. Beides wurde einstimmig angenommen. Anschließend folgten der Bericht des Vorstandes (pdf 53kb), des Kassenprüfers und der Bericht des Kassenwarts Joachim Reiche. Der Vorstand wurde daraufhin entlastet. Annegret Bresch stellte den Arbeits- und Haushaltsplan vor und erläuterte diesen. Beide Pläne fanden die Zustimmung der Delegiertenkonferenz. Für eine umfangreiche Diskussionen bzw. Gespräche war leider keine Zeit mehr, da der Zeitplan straff gehandhabt werden musste, damit alle Themen untergebracht werden konnten.
Nach letzten Gesprächen beim Mittagessen verabschiedeten sich die Teilnehmer und traten die Heimreise an.
Ein Wochenende mit vielen Höhepunkten und bleibenden Eindrücken ging damit zu Ende. Besonderer Dank für dieses Wochenende gebührt den Vorstandsmitgliedern des DVS, die diese Veranstaltung wieder einmal perfekt geplant und organisiert hatten. Unser herzliches Dankeschön an Euch, die Ihr das für uns gestaltet habt!
Bilder vom Infostand zum 6. Sächsischer Behindertentag 2006
Verleihung der Annen-Medaille an Annegret Bresch, Vorsitzende des Dialyseverbandes Sachsen e.V.
Sachsens Sozialministerin Helma Orosz zeichnete am Freitag, dem 3.11.2006, in der Landeshauptstadt Dresden verdiente Bürgerinnen und Bürger mit der Annen-Medaille des Freistaates Sachsen aus. „Damit möchten wir das besondere ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger öffentlich würdigen“, sagte die Ministerin bei der feierlichen Verleihung im Ständehaus. Auch Annegret Bresch, die Vorsitzende des Dialyseverbandes Sachsen e.V., war unter den Ausgezeichneten. In ihrer Ansprache dankte Helma Orosz den so Gewürdigten dafür, dass sie durch ihr Wirken Beispiel gebend für ein soziales Sachsen eintreten: „Die Gesellschaft“, so sagte sie, „ist auf Menschen wie Sie angewiesen, die im Ehrenamt dafür sorgen, dass ein Leben in Würde verläuft, und dass der Wunsch nach Zuwendung und Liebe auch für diejenigen in Erfüllung geht, die von Not, Krankheit oder anderen Schicksalsschlägen getroffen sind. Sie bringen Freude in den häufig trüben Alltag, Sie sorgen für einen kraftspendenden Austausch von Sorgen und Problemen, Sie geben den Menschen ein Stück Selbstbestimmung zurück und das alles mit einem immensen zeitlichen und auch finanziellen Engagement“. Die Annen-Medaille wurde im Jahre 1995 von der Sächsischen Staatsregierung zum Andenken an die wohltätige Kurfürstin „Anna von Sachsen“ (1532–1585) gestiftet und 2006 zum zwölften Mal verliehen. Alljährlich können bis zu zwanzig Bürgerinnen und Bürger aus dem gesamten Freistaat Sachsen diese Auszeichnung erhalten. Die Annen-Medaille ist aus Meißner Porzellan gefertigt und trägt auf der Vorderseite die Worte „HELFEN, PFLEGEN, FÖRDERN“; auf der Rückseite sind die Worte „Miteinander leben, füreinander da sein“ eingeprägt. „Es ist in unserer Zeit gut und nötig, wenn in der Öffentlichkeit auf diese Zukunft weisenden Werte hingewiesen wird“, so die Ministerin. Diese Werte seien für den Erhalt einer solidarischen Gesellschaft unverzichtbar. Rechtsansprüche allein reichten nicht aus. „Wir erleben zusehends mehr, wie staatliche oder gesellschaftliche Anwartschaften ins Wanken geraten“, fuhr Orosz fort. Umso mehr sei man als Nächster, als Nachbar, als Betroffener aufeinander angewiesen und füreinander verantwortlich.
Laudatio von Sachsens Sozialmenisterin Hela Orosz für Annegret Bresch
Sehr geehrte Frau Bresch, bereits seit 15 Jahren – seit der Gründung – sind Sie die Vorsitzende des Dialyseverbandes Sachsen in Leipzig. Eigene gesundheitliche Probleme, die Erfahrung von 20 Jahren Dialyse am eigenen Leib und anschließender Transplantation, hielten Sie nicht davon ab, sich in großartiger Weise ehrenamtlich zu betätigen. Neben der vielfältigen organisatorischen Arbeit für den Verband – dieser wuchs auf bis zu 500 Mitglieder an – ist Ihnen das Wohlergehen der Mitglieder und des Verbandes, sein Wachsen und damit verbunden auch die Öffentlichkeitsarbeit, eine Herzensangelegenheit. Sie geben Hilfe beim Aufbau von Selbsthilfegruppen, führen Telefonberatungen und viele persönliche Gespräche zu jeder Zeit auch außerhalb der üblichen Beratungszeiten durch, werben Spenden ein und halten Vorträge und Seminare. Seit Jahren pflegen Sie vielfältige Kontakte zu Ärzten, Krankenkassen, anderen Helfern und Freunden des Verbandes, auch zu Sponsoren und potentiellen Spendern. Dadurch und natürlich auch durch Aneignung von viel Wissen über Nierenerkrankungen und ihre Folgen schafften Sie sich eine hohe Fachkompetenz an. Sehr großen Wert legen Sie, liebe Frau Bresch, auf die Weitergabe von Informationen und Erfahrungen zum Leben mit der Krankheit. Besonders vor jungen Menschen in Gymnasien, Berufsschulen, vor Ärzten, Studenten und auf Messen halten Sie Vorträge zu Belangen der Nierenerkrankungen, der Dialyse, zu Fragen der Organspende und Transplantationen aus Sicht des Patienten. Oft sind Sie mitfühlend bereit, hinterbliebene Angehörige in ihrer Trauer zu begleiten und ihnen hilfreich und tröstend zur Seite zu stehen. Wie oft Sie persönliche und familiäre Belange hintenansetzen, um Gespräche zu führen und hilfesuchenden Mitmenschen beizustehen, ist nicht zu zählen. Für all Ihre Arbeit, Ihren ständigen Einsatz für andere Menschen, Ihr geduldiges Zuhören und Ihr fleißiges Zupacken danke ich Ihnen ganz herzlich und möchte Ihnen nun Ihre Medaille überreichen.































































































