Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
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Brand einer Papierhalde | Gartenlaube abgebrannt | Über 60 Anzeigen am Tagebau »Frieden«
Verantwortlich: Moritz Peters (mp), Tom Erik Richter (tr) Brand einer Papierhalde Ort: Leipzig (Leutzsch), Rückmarsdorfer Straße Zeit: 02.07.2026, gegen 12:00 Uhr Durch den Brand einer Papierhalde am Donnerstagmittag wurden fünf Personen leicht verletzt. Bei Arbeiten in einer Lagerhalle entzündete sich aus bislang noch unbekannter Ursache ein Papierhaufen. Mitarbeiter der Firma versuchten, den Brand selbstständig zu löschen, wobei fünf männliche Mitarbeiter (26, 36, 44, 45, 54) Rauchgase einatmeten. Die Kameraden der Feuerwehr löschten den Brand schließlich gänzlich. Die Verletzten wurden durch das Rettungswesen vor Ort versorgt und mussten nicht in Krankenhäuser gebracht werden. Die Ermittlungen wegen des Verdachts einer fahrlässigen Brandstiftung wurden aufgenommen. Der Einsatz eines Brandursachenermittlers ist nicht angedacht. Die Höhe des Sachschadens ist derzeit nicht bekannt. (tr) Gartenlaube abgebrannt Ort: Wurzen, Torgauer Straße Zeit: 03.07.2026, gegen 02:20 Uhr In einer Kleingartenanlage in Wurzen brannte in der Nacht von Donnerstag zu Freitag eine Gartenlaube vollständig aus. Die Laube geriet aus bislang ungeklärter Ursache in Brand und wurde dadurch gänzlich zerstört. Eine danebenliegende Laube wurde ebenfalls leicht beschädigt. Verletzt wurde niemand. Insgesamt 21 Kameraden der Feuerwehr Wurzen löschten die Flammen und verhinderten so eine Ausweitung des Brandes. Die Höhe des Sachschadens kann zurzeit nicht konkret beziffert werden. Die Ermittlungen wegen eines Branddeliktes wurden aufgenommen. Der Einsatz eines Brandursachenermittlers ist angedacht. Hausfriedensbruch statt Badespaß: Polizei warnt vor unbefugtem Betreten des Tagebaus »Frieden« Ort: Mügeln (Kemmlitz) Zeit: 27.06.2026 Mit Beginn der warmen Sommertage verzeichnet die Polizei einen erheblichen Zulauf von Badegästen am ehemaligen Tagebau »Frieden« in Kemmlitz, der in der Bevölkerung auch als »Kaolingrube Kemmlitz« bekannt ist. Die Polizeidirektion Leipzig weist aus diesem Anlass nachdrücklich darauf hin, dass für das gesamte, rund neun Hektar große Areal, ein absolutes Betretungsverbot gilt. Das Gelände befindet sich im Privateigentum des Kemmlitzer Kaolinwerks und ist an den Landesverband Sächsischer Angler e. V. verpachtet. Zum Schutz der Bevölkerung und zur Verhinderung schwerer Unfälle ist das Areal komplett mit einem massiven Stabmatten- und Wildschutzzaun umzäunt. Dennoch verschaffen sich immer wieder Personen unbefugt Zutritt. Insbesondere an zwei bekannten Stellen wird der Sicherheitszaun regelmäßig gewaltsam geöffnet. Bei diesen »Zugängen” handelt es sich rechtlich um Sachbeschädigungen. Der Eigentümer investiert jede Woche erhebliche Ressourcen, um die Zäune zu erneuern. Aufgrund von Beschwerden betroffener Anwohner führten Einsatzkräfte des Polizeireviers Oschatz am Samstag, dem 27. Juni 2026, eine gründliche Kontrolle des Geländes durch. Das Ergebnis verdeutlicht das Ausmaß des Fehlverhaltens: Es mussten über 60 Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruchs aufgenommen werden. Unter den festgestellten Badegästen befanden sich überwiegend junge Leute sowie Familien. Die Angetroffenen stammen dabei vor allem aus Döbeln, Leisnig und Riesa. Die Polizei appelliert daher eindringlich an die Bevölkerung: * Respektieren Sie das absolute Betretungsverbot und die vorhandenen Umzäunungen. Zäune sind Schutzeinrichtungen und keine Hindernisse, die es zu umgehen gilt. * Nutzen Sie ausschließlich offiziell freigegebene Badegewässer in der Region. * Eltern werden gebeten, ihre Kinder über die Gefahren aufzuklären und ihrer Aufsichtspflicht nachzukommen. Das Polizeirevier Oschatz wird das Gelände auch in den kommenden Wochen im Blick behalten und in enger Abstimmung mit dem Eigentümer weitere Kontrollen durchführen. Festgestellte Verstöße müssen und werden konsequent strafrechtlich verfolgt. (mp) -
SMWA setzt im Doppelhaushalt 2027/2028 klare Prioritäten auf Innovation: Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Der Regierungsentwurf für den Doppelhaushalt 2027/2028 stärkt die wirtschaftliche Basis des Freistaats und setzt gezielte Schwerpunkte bei Innovation, Qualifizierung sowie Klimaschutz, Energiewende und Bergbausanierung. Im Einzelplan des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA) stehen die Förderung von Unternehmen und Kommunen, die Sicherung von Fachkräften sowie die Fortführung zentraler Zukunftsprogramme im Fokus. Staatsminister Dirk Panter: »Mit dem Regierungsentwurf für den kommenden Doppelhaushalt setzen wir im SMWA klare Prioritäten für Sachsens Zukunft. Wir investieren in Unternehmen und Kommunen, stärken Gute Arbeit, Qualifizierung und Innovation und begleiten zugleich den Wandel bei Energie, Klima und Bergbau verlässlich.« Wirtschaft stärken und Kommunen unterstützen Die Förderung der Gemeinschaftsaufgabe »Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur« (GRW) soll in den Jahren 2027 und 2028 auf hohem Niveau fortgeführt werden. Damit werden sowohl Investitionen von Unternehmen als auch wirtschaftsnahe Infrastruktur nachhaltig unterstützt. Die zur Verfügung stehenden Bundesmittel werden vollständig ausgeschöpft und durch Landesmittel kofinanziert; im Haushalt des SMWA sind dafür jeweils rund 200 Millionen Euro vorgesehen. Schwerpunkt der Förderung wird die Bereitstellung wirtschaftsnaher Infrastruktur durch die Kommunen sein, die mit einem Sonderprogramm zur Beschleunigung der Entwicklung von kommunalen Gewerbegebieten ausgestattet ist. Innovation und Hightech ausbauen Bereits bewährte branchen- und technologieoffene Instrumente der Innovationsförderung werden weitergeführt und um neue Säulen für strategische Technologien und Verteidigungslösungen ergänzt. Zudem trifft der Freistaat Sachsen Vorsorge um den Hightech-Standort weiter zu stärken und Unternehmen bei der Beteiligung an weiteren strategischen europäischen Großprojekten zu unterstützen (Important Projects of Common European Interest – IPCEI). Ergänzend stehen die bewährten Instrumente zur Unterstützung innovativer Gründungen sowie die Mittelstandsfinanzierung durch staatliche Bürgschaften und Beteiligungen zur Verfügung. Flankierend zu den industriellen und technologischen Schwerpunkten wird auch die Kultur- und Kreativwirtschaft gestärkt: Für das Programm »KREATIVES SACHSEN« sind für 2027 und 2028 jeweils rund 1,5 Millionen Euro vorgesehen, um die Innovations- und Transformationspotentiale für den Standort Sachsen zu nutzen. Fachkräfte sichern und Weiterbildung fördern Im Bereich Arbeit setzt das Ministerium auf Qualifizierung und Anerkennung von Leistung. Künftig wird ein erfolgreicher Meisterabschluss mit 3.000 Euro honoriert, also 1.000 Euro mehr als bisher. Für die Jahre 2027 und 2028 sind dafür jeweils über 4 Millionen Euro eingeplant. Damit würdigt der Freistaat den Einsatz angehender Meisterinnen und Meister, stärkt das Handwerk und unterstützt zugleich Unternehmensnachfolgen. Ab dem kommenden Jahr wird außerdem die Qualifizierungszeit eingeführt. Beschäftigte erhalten jährlich drei Tage für berufliche, politische oder ehrenamtsbezogene Weiterbildung. Kleine Arbeitgeber mit bis zu 20 Beschäftigten werden bei der Freistellung mit einer pauschalen Erstattung von 115 Euro je Freistellungstag unterstützt. Für dieses Instrument sind in den Jahren 2027 und 2028 jeweils rund 2,6 Millionen Euro vorgesehen. Energie und Klima voranbringen Auch beim Klimaschutz und in der Energiepolitik setzt der Doppelhaushalt klare Akzente. Über den EFRE, den Fonds für einen gerechten Übergang (JTF) und Landesmittel können noch einmal rund 86 Millionen Euro eingesetzt werden. Schwerpunkte sind die Förderrichtlinien »Energie und Klima« sowie »Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz«. Für die kommunalen Wärmeplanungen stellt der Freistaat in den Jahren 2027 und 2028 insgesamt 22 Millionen Euro bereit. Die Wärmepläne sind eine wichtige Grundlage für die Transformation des Energiesystems in Sachsen. Zugleich sollen auch Kommunen eine Kompensation erhalten, die bereits frühzeitig vor Einführung der gesetzlichen Pflicht mit der Erstellung begonnen haben. Im Laufe des Jahres 2027 wird die Sächsische Energieagentur (SAENA) in die neue »Zukunftsagentur« übergehen. Sie wird sächsische Akteure weiterhin bei Fragen der Dekarbonisierung, Energieeffizienz, Energieerzeugung, Akzeptanz und Klimaschutz beraten. Dafür sollen gezielte Angebote und Leistungen finanziert werden. Bergbau weiter absichern Im Bereich Bergbau sollen alle wesentlichen Programme fortgeführt werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Gefahrenabwehr im Altbergbau. Ebenso sind dringend erforderliche Maßnahmen zur nachträglichen Wiedernutzbarmachung, einschließlich des eingestellten Steinkohlebergbaus, finanziell untersetzt. Durch die Bereitstellung der vertraglich vereinbarten Mittel für die Braunkohlesanierung sowie für die sächsischen Wismut-Altstandorte kommt der Freistaat seinen Sanierungsverpflichtungen weiterhin vollumfänglich nach. -
»Gesundheit, Familie, Kinder und Jugendliche sind unsere Schwerpunkte«
Das Sächsische Kabinett hat heute den Regierungsentwurf für den Doppelhaushalt 2027/28 beschlossen. Der Etat des Sozialministeriums sieht für das kommende Jahr 1,748 Milliarden Euro und 1,763 Milliarden Euro für 2028 an Ausgaben vor. Vize-Ministerpräsidentin und Sozialministerin Petra Köpping: »Oberstes Ziel ist es, den Freistaat auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten handlungsfähig zu halten und wichtige Akzente zu setzen. Zentral sind Spielräume für die verlässliche Förderung sozialer Projekte und Investitionen in die soziale Infrastruktur. Dafür habe ich mich kontinuierlich während der Haushaltsberatungen eingesetzt. Es braucht in diesen Zeiten einen engagierten Staat. Mit dem vorliegenden Haushaltsentwurf für die beiden kommenden beiden Jahre sichern wir bestehende qualitativ hochwertige Strukturen auch Haushaltskonsolidierungsdruck. Im Zentrum des Sozialhaushaltes steht der gesellschaftliche Zusammenhalt: Gesundheit, Familie, Kinder und Jugendliche sind unsere Schwerpunkte. Darum stellen wir weiterhin jährlich 140 Millionen Euro sächsische Haushaltsmittel für Krankenhausinvestitionen bereit. Diese verlässliche Unterstützung wird nun durch zusätzliche Mittel des Bundes über den Sachsenfonds deutlich verstärkt. Allein bis zum Jahr 2030 werden wir circa eine Milliarde Euro in die sächsischen Krankenhäuser investieren können. Möglich macht das das Sondervermögen des Bundes und Finanzielle Mittel aus dem Transformationsfonds. Insgesamt sollen über den Transformationsfonds bis zu 2,353 Milliarden Euro (Bundes- und Landesanteil) für Sachsens Krankenhäuser bis 2035 zur Verfügung gestellt werden. Investitionen in Krankenhäuser sind eine Investition in die Zukunft. Wir machen unsere Infrastruktur zukunftsfest und sichern die Gesundheitsversorgung langfristig. Wir sichern mit dem vorliegenden Entwurf auch die Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien. Wir werden die Schulsozialarbeit weiterhin mit rund 37,5 Millionen Euro jährlich unterstützen, damit sie mit ihrer wertvollen Arbeit Kindern, Jugendlichen und Lehrkräften zur Seite stehen. Die Jugendpauschale wird um 1 Million Euro auf 16 Millionen Euro pro Jahr angehoben, um die konkreten Angebote vor Ort zu stärken, die von den Kindern und Jugendlichen genutzt werden. Dies war mir ein wichtiges Anliegen. Mehr Mittel haben wir für den Förderbereich Psychiatrie und Suchthilfe eingeplant: Vorgesehen sind im Regierungsentwurf des neuen Doppelhaushaltes pro Jahr nun 16,1 Mio. Euro. Damit wollen wir die psychische Gesundheit insbesondere von Kindern und Jugendlichen stärken. Wir unterstützen die Kommunen dabei, ihr Engagement dafür zu sichern und auszubauen. Mit unserem bewährten Programm »Wir für Sachsen« unterstützen wir weiterhin das Ehrenamt – dafür sind wie bisher jährlich 11 Millionen Euro vorgesehen. Dies ist ein wichtiges Signal der Anerkennung und Unterstützung für den unverzichtbaren Beitrag, den freiwillig Engagierte in Sachsen leisten. In Zeiten, in denen die Demokratie unter Druck steht und der Bund seine Förderung auf den Prüfstand stellt, setzen wir bewusst ein Zeichen für die Demokratieförderung. Daher sind für unser Förderprogramm »Weltoffenes Sachsen« weiterhin pro Jahr 9,3 Mio. Euro eingeplant. Auch die Umsetzung des Gewalthilfegesetzes ist uns wichtig. Damit verbunden ist eine gesicherte Finanzierung der Einrichtungen, die das Hilfesystem tragen. Inklusive Bundesmittel stehen dafür laut Regierungsentwurf 2027/28 insgesamt rund 39 Mio. Euro zur Verfügung.« Staatsministerin Köpping abschließend: »Mit dem vorliegenden Entwurf werden Investitionen ermöglicht und gleichzeitig verlässliche Rahmenbedingungen für wichtige soziale Projekte geschaffen.« -
Doppelhaushalt 2027/2028 der Sächsischen Staatskanzlei: Verwaltungsdigitalisierung, Medienvielfalt und Standortmarketing im Fokus
Dresden (3. Juli 2026) – Das Sächsische Kabinett hat heute den Regierungsentwurf zum Doppelhaushalt 2027/2028 beschlossen. Für den Etat der Staatskanzlei sind insgesamt 347 Millionen Euro für 2027 und 342 Millionen Euro für 2028 eingeplant. Staatskanzleichef Dr. Andreas Handschuh betonte: »Der Freistaat befindet sich auf Modernisierungskurs. Die beschlossenen Mittel sind dafür ein wichtiger Baustein. Wir investieren kraftvoll in eine leistungsfähige, digitale und bürgernahe Verwaltung. Gleichzeitig stärken wir die Sichtbarkeit Sachsens: als moderner Standort, als Kultur- und Medienland und als Freistaat mit starken Regionen und klarer europäischer Perspektive.« Ein Großteil der Mittel der Staatskanzlei wird für die digitale Transformation eingesetzt. Ein Schwerpunkt bildet dabei der technische und strukturelle Neuaufbau des Sächsischen Verwaltungsnetzes. Dabei handelt es sich um ein besonders gesichertes Netz für die Verwaltungskommunikation. Für viele IT-Lösungen, darunter das Serviceportal Amt24, das Förderportal und das Beteiligungsportal, steht die technische Fortentwicklung im Mittelpunkt. Die Kommunen erhalten zusätzlich zu den Mitteln aus dem Finanzausgleich Unterstützung bei der Digitalisierung ihrer Verwaltungsprozesse, insbesondere ihrer Dienstleistungen für Unternehmen, Bürgerinnen und Bürger. Auch verwaltungsinterne Verfahren wie das Personalverwaltungssystem oder die Beihilfebearbeitung werden grundlegend und zukunftssicher modernisiert. Weiterhin sind im Etat der Staatskanzlei Mittel für die Medienvielfalt vorgesehen. So sollen mit jährlich rund 1,5 Millionen Euro lokaljournalistische Angebote von regionalen und lokalen Medienanbietern unterstützt werden. Weiterhin stehen 1,4 Millionen Euro pro Jahr für die Förderung des Medienstandortes Sachsen zur Verfügung, unter anderem für die akademische und nichtakademische Fachkräfteausbildung. Weitergeführt wird zudem die erfolgreiche Standortkampagne »So geht sächsisch.« Einen Schwerpunkt der Kampagne bildet in den Jahren 2027 und 2028 das landesweite Mitmach-Projekt »Zeig dein Sachsen!«. In Vorbereitung des Jubiläumsjahres »1100 Jahre Sachsen« im Jahr 2029 soll es Projekte mit Bezug zu Themen wie Geschichte, Tradition, Dialekt, Heimat und Identität unterstützen und sichtbar machen. Seit 2025 verantwortet die Staatskanzlei wieder den Bereich Europa. Veranstaltungen und Förderungen in diesem Bereich werden fortgesetzt. Als besonderes Projekt sind Mittel für die Bewerbung sowie die mögliche Durchführung der Auftaktveranstaltung der Tour de France – Grand Départ – 2029 eingestellt. In Kooperation mit den Ländern Berlin, Sachsen-Anhalt und Thüringen soll ein Teil des wichtigsten Radrennens der Welt in Mitteldeutschland/Berlin stattfinden. Projekte im Bereich internationale, interregionale und grenzübergreifende Beziehungen, insbesondere zu Tschechien und Polen, werden ebenfalls fortgeführt. Für die Förderung der Landeshauptstadt Dresden zur Ausrichtung der Bundesgartenschau 2033 sind pro Jahr 5 Millionen Euro veranschlagt. -
Reichenbach: Weitreichende Verkehrskontrolle
Verantwortlich: Karolin Hemp, Sebastian Schmidt, Christina Friedrich Ausgewählte Meldung Weitreichende Verkehrskontrolle Zeit: 02.07.2026, 19:05 Uhr Ort: Reichenbach Das Fahrverhalten eines Verkehrsteilnehmers hatte eine weitreichende Verkehrskontrolle zur Folge. Am Donnerstagabend befuhr ein Streifenwagen die Obere Lindenstraße, als diesem ein Skoda mit augenscheinlich überhöhter Geschwindigkeit entgegenkam und seinerseits in einer Rechtskurve auf die Gegenspur geriet. Die dort befindliche Streifenbesatzung musste ausweichen und wendete, um den Skoda einer Kontrolle zu unterziehen. Dabei stellten die Beamten fest, dass der 22-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Zudem passte das angebrachte Kennzeichen nicht an den Skoda, da dieser weder zugelassen noch versichert war. Im Verlauf der Kontrolle bemerkten die Beamten bei dem 22-Jährigen typischen Alkoholgeruch. Bei der Verbringung zur Blutentnahme leistete der Skoda-Fahrer Widerstand, beleidigte die eingesetzten Polizeikräfte und versuchte zu flüchten, was ihm jedoch nicht gelang. Der Skoda wurde sichergestellt. Der Deutsche muss sich nun unter anderem wegen Trunkenheit im Verkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Urkundenfälschung und wegen Verstößen gegen das Straßenverkehrs- sowie das Pflichtversicherungsgesetz verantworten. (sts) Vogtlandkreis Einbruch in Wohnhaus Zeit: 02.07.2026, 05:15 Uhr bis 15:00 Uhr Ort: Markneukirchen, OT Schönlind Unbekannte brachen in ein alleinstehendes Wohnhaus ein. In der Zeit zwischen Donnerstagmorgen und -nachmittag gelangten unbekannte Täter gewaltsam in ein Einfamilienhaus an der Straße Am Graben in Schönlind. Sie entwendeten diverse Wertgegenstände und Bargeld. Der Stehlschaden liegt im niedrigen fünfstelligen Bereich. Beim Eindringen versachten die Unbekannten Schäden in Höhe von etwa 500 Euro. Haben Sie im Verlauf des Donnerstages verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Schönlind beobachten können? Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0375 428 4480 entgegen. (sts) Jägerstand abgesägt Zeit: 01.07.2026, 13:00 Uhr bis 02.07.2026, 13:00 Uhr Ort: Klingenthal, OT Zwota Unbekannte zerstörten einen Hochsitz. In der Zeit zwischen Mittwoch- und Donnerstagmittag zersägten unbekannte Täter die Stützpfeiler einer hölzernen Jagdkanzel, sodass diese umstürzte. Zudem besprühten die Unbekannten die Kanzel mit schwarzem Graffiti. Der Hochsitz war in einem Waldgebiet südlich der Bahnlinie bei Oberzwota aufgestellt. Der entstandene Sachschaden summiert sich auf 3.000 Euro. Hinweise zur Tat und den Tätern nimmt das Polizeirevier Plauen unter der Telefonnummer 03741 140 entgegen. (sts) Verletzter Radfahrer Zeit: 02.07.2026, 17:15 Uhr Ort: Auerbach, OT Reumtengrün Beim Versuch die Kollision mit einer Katze zu vermeiden, erlitt ein Radfahrer schwere Verletzungen. Am Donnerstagnachmittag fuhr ein 61-Jähriger mit seinem Fahrrad auf der Reumtengrüner Hauptstraße in Fahrtrichtung Auerbach. Auf Höhe des Friedhofsweg lief eine Katze unvermittelt auf die Fahrbahn. Der Radfahrer leitete eine Notbremsung ein und stürzte dabei von seinem Fahrrad. Er wurde zur weiteren stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (sts) Handtaschendiebstahl Zeit: 02.07.2026, 13:30 Uhr Ort: Rodewisch Eine unbekannte Person entwendete eine Handtasche von einem Einkaufswagen. Am Donnerstagnachmittag kaufte eine 85-Jährige in einem Supermarkt an der Auerbacher Straße/Goethestraße ein. Als die Seniorin den Einkaufswagen zurückschaffte, ließ sie ihre Handtasche am Griff hängen. Wenige Sekunden später bemerkte die 85-Jährige das Fehlen der Tasche, ging zurück und bemerkte den Diebstahl. Der Stehlschaden beziffert sich auf 350 Euro. Hinweise zur Tat und den Tätern nimmt das Polizeirevier Auerbach-Klingenthal unter der Telefonnummer 03744 2550 entgegen. (sts) Landkreis Zwickau Gegen Hauswand geprallt Zeit: 02.07.2026, 09:30 Uhr Ort: Zwickau, OT Oberplanitz Ein Mann fuhr mit seinem Pkw gegen eine Hauswand und verursachte dabei enormen Sachschaden. Ein 86-Jähriger parkte seinen Skoda am Donnerstagmorgen vor einem Supermarkt Am Kreuzberg. Als er Anfahren wollte, verwechselte er die Bremse mit dem Gaspedal, sodass sein Fahrzeug stark beschleunigte. Der Skoda fuhr daraufhin in die Hauswand des Supermarktes, die dabei nach Innen gedrückt wurde. Beim Zurücksetzen stieß der 86-Jährige gegen einen geparkten BMW. Der Mann blieb unverletzt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 100.000 Euro. Der Skoda musste anschließend vom Unfallort abgeschleppt werden. Zur Prüfung der Statik und um auslaufende Betriebsmittel zu binden, war die Feuerwehr vor Ort im Einsatz. (kh) Buntmetalldiebstahl Zeit: 02.07.2026, 14:00 Uhr bis 03.07.2026, 06:00 Uhr Ort: Zwickau, OT Nordvorstadt Buntmetalldiebe hatten es auf Kupfer abgesehen. Im Zeitraum zwischen Donnerstagnachmittag und dem frühen Freitagmorgen entwendeten Unbekannte von einem Gebäude an der Seminarstraße eine umlaufende kupferne Fensterband und schnitten etwa vier Meter Kupferleitung von mehreren Blitzableitern ab. Dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 500 Euro. Der Wert des Buntmetalls liegt bei 1.000 Euro. Wem sind im genannten Zeitraum Personen im Bereich des Gebäudes aufgefallen, die mit dem Diebstahl in Verbindung stehen könnten? Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier in Zwickau unter der Telefonnummer 0375 428 102 entgegen. (kh) Mülltonnen in Brand geraten Zeit: 02.07.26, 23:15 Uhr Ort: Zwickau, OT Marienthal Im Ortsteil Marienthal brannten in der vergangenen Nacht zwei Mülltonnen. Aus ungeklärter Ursache gerieten in der Nacht zum Freitag an der Richard-Holz-Straße zwei Mülltonnen in Brand. Die gelbe und die blaue Tonne brannten vollständig aus. Der Sachschaden wurde mit 1.000 Euro beziffert. Zeugen, die Hinweise zum Brandgeschehen geben können, melden Sich bitte im Polizeirevier Zwickau unter der Telefonnummer 0375 428 102. (kh) Brennender Pkw Zeit: 02.07.2026, 19:00 Uhr Ort: Hartenstein In Hartenstein brannte ein Fahrzeug aus. Ein Renault-Fahrer war am Donnerstagabend auf der S 255 unterwegs. Etwa auf Höhe des Abzweigs in Richtung Raum begann sein Pkw aufgrund eines technischen Defekts zu qualmen. Der 46-Jährige hielt an und konnte sein Auto rechtzeitig verlassen, bevor es anfing zu brennen. Kameraden der Feuerwehr löschten das ausgebrannte Fahrzeug, an dem ein Sachschaden von geschätzten 7.000 Euro entstanden war. Eine Spezialfirma kam zum Einsatz, um ausgelaufene Betriebsmittel zu beseitigen. Während der Lösch- und Beseitigungsarbeiten war die Fahrbahn zeitweise vollgesperrt und anschließend bis etwa 21:00 Uhr nur einspurig befahrbar. (cf) Bei Unfall leichtverletzt Zeit: 02.07.2026, 18:10 Uhr Ort: Wildenfels, OT Wiesenburg Beim Abbiegen stieß eine Mopedfahrerin mit einem Auto zusammen. Eine 17-jährige Simson-Fahrerin war am frühen Donnerstagabend auf der Kirchberger Straße unterwegs und bog nach links auf die Schneeberger Straße in Richtung Wilkau-Haßlau ab. Dabei stieß sie mit einer vorfahrtsberechtigten Ford-Fahrerin zusammen, die von der Ernst-Schneller-Straße kommend nach rechts auf die Schneeberger Straße abbog. Die Jugendliche zog sich bei dem Zusammenstoß leichte Verletzungen zu, die ambulant vor Ort behandelt wurden. Am Kleinkraftrad und dem Pkw entstand ein Sachschaden von insgesamt 1.000 Euro. (cf) Beim Überholen zu früh eingeschert Zeit: 02.07.2026, 16:20 Uhr Ort: Langenbernsdorf In Langenbernsdorf scherte ein Autofahrer nach dem Überholen zu früh ein und erfasste einen Radfahrer. Eine 57-Jährige fuhr am Donnerstagnachmittag mit ihrem Ford auf dem Grenzweg aus Richtung Hohe Straße kommend in Richtung Querweg. Als sie einen Radfahrer überholte, scherte sie zu früh wieder ein und erfasste den Radfahrer, der dadurch stürzte. Rettungskräfte brachten den leichtverletzten 29-Jährigen zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus. Der Sachschaden an den beiden Fahrzeugen beläuft sich auf circa 2.000 Euro. (cf) Unfall unter dem Einfluss von Alkohol Zeit: 03.07.26, 00:50 Uhr Ort: Gersdorf Nach einem Verkehrsunfall muss sich ein VW-Fahrer nun wegen mehrerer Vergehen verantworten. Ein 27-Jähriger befuhr in der Nacht zum Freitag mit seinem VW die Hofer Straße (B 173) aus Fahrtrichtung Bernsdorf kommend. Rund 300 Meter vor dem Ortseingang Gersdorf kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, rutschte in den Seitengraben, überfuhr einen Leitpfosten und kam schließlich zum Stehen. Der entstandene Sachschaden lag bei rund 1.400 Euro. Ein Atemalkoholtest, den die Beamten bei der Unfallaufnahme durchführten, zeigte einen Wert von umgerechnet 2,9 Promille. Zudem stellte sich heraus, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war und der VW weder versichert noch zugelassen war. Gegen den Deutschen, der anschließend zur Blutentnahme in ein Krankenhaus gebracht wurde, wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Fahren ohne Fahrerlaubnis ermittelt. (kh) Misslungener Diebstahl Zeit: 02.07.26, 17:30 Uhr Ort: Glauchau Ein Mann fiel in einem Juweliergeschäft in Glauchau negativ auf. Ein 26-Jähriger betrat am Donnerstagabend ein Juweliergeschäft an der Brüderstraße. Er zeigte Interesse an einer Edelstahlkette im Wert von rund 70 Euro. Als ihm eine Verkäuferin die Kette umhing, wollte er das Geschäft verlassen ohne zu zahlen. Die 34-Jährige konnte ihm jedoch die Kette entreißen. Als der Tatverdächtige erneut nach der Kette griff, zog sich die Frau leichte Verletzungen zu. Eine 59-Jährige eilte ihr schließlich zu Hilfe. Der 26-Jährige umarmte die Frau und belästigte sie sexuell. Danach verließ er das Geschäft. Eingesetzte Beamte konnten den 26-Jährigen stellen. Gegen den Afghanen wird nun wegen räuberischen Diebstahls und sexueller Belästigung ermittelt. (kh)