Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
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Denkmalpflege ist Baukultur: Kulturerbe bewahren, Zukunft gestalten
Die Woche der Baukultur Sachsen zeigt, wie eng Denkmalpflege mit lebenswerten Orten, regionaler Wertschöpfung und nachhaltigem Bauen verbunden ist. Baukultur entsteht nicht nur durch neue Architektur, sondern ebenso durch den verantwortungsvollen Umgang mit dem baulichen Erbe. Alf Furkert, Sächsischer Landeskonservator dazu: »Denkmalpflege bewahrt historische Gebäude, sichert wertvolles Wissen und stärkt zugleich Handwerk, Wirtschaft und regionale Identität. Denkmalpflege ist gelebte Baukultur – ein unverzichtbarer Baustein für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft.« Wer ein Kulturdenkmal saniert, arbeitet mit dem vorhandenen Bestand – und mit Menschen, die wissen, wie er erhalten werden kann. Architekten und Architektinnen, Restauratoren, Handwerker, Bauforscher und Ingenieurinnen bringen ihr Wissen und Können ein, um historische Gebäude zu bewahren und zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Reparatur und Instandsetzung stehen dabei im Vordergrund – vor Abbruch und Neubau. Die Woche der Baukultur in Sachsen zeigt: Baukultur umfasst weit mehr als neue Gebäude. Sie schließt die Pflege und Nutzung bestehender Bauwerke ein, die Städte und Dörfer prägen. Denkmalpflege bewahrt nicht nur Bausubstanz, sondern auch handwerkliches Können und traditionelle Techniken. Wissen über Holz, Stein, Lehm, Glas, Metall, Putz oder historische Farbfassungen bleibt lebendig und wird an kommende Generationen weitergegeben. Denkmalpflege schafft konkrete wirtschaftliche Impulse. Die Sanierung von Kulturdenkmalen sichert Arbeitsplätze im Handwerk, in Planung, Forschung, Bau und Tourismus. Regionale Materialien kommen zum Einsatz, lokale Unternehmen profitieren. Denkmalpflege trägt dazu bei, Innenstädte, Ortskerne und ländliche Räume attraktiv zu halten. Damit steht die Denkmalpflege beispielhaft für die Ziele der Woche der Baukultur in Sachsen: nachhaltiges Bauen, verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen und die Stärkung lebenswerter Orte. Baukultur beginnt dort, wo Bestehendes wertgeschätzt, erhalten und fortgeführt wird. Der Mehrwert der Denkmalpflege entsteht somit doppelt: Sie schützt die Zeugnisse unserer Geschichte und schafft Perspektiven für die Menschen, die diese Orte nutzen, pflegen und entwickeln. Die Vereinigung der Denkmalfachämter in den Ländern (VDL) hat ihre Kampagne »MehrWert Denkmalpflege« um einen Film erweitert, der auf dem Konvent zur Baukultur 2026 Anfang Juni in Potsdam vorgestellt wurde. -
Zwei Leipziger Projekte erhalten Sächsischen Staatspreis für Baukultur 2026
Bei einem Festakt in Dresden hat Staatsministerin Regina Kraushaar heute (23. Juni 2026) den Sächsischen Staatspreis für Baukultur verliehen. Der Preis stand in diesem Jahr unter dem Motto »Bauen im Spannungsfeld von Hightech und Lowtech«. Aus 34 eingereichten Beiträgen kürte die Jury erstmals zwei Projekte gemeinsam zum Sieger: die »Umnutzung Maschinenhalle zu Atelier- und Büroflächen in Leipzig-Connewitz« sowie den »Wachposten der Polizei am US-Generalkonsulat in Leipzig«. Der Wettbewerb wurde im Dezember 2025 vom Sächsischen Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung mit fachlicher Unterstützung der Architektenkammer Sachsen und der Ingenieurkammer Sachsen ausgelobt. Der Staatspreis ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert. Die beiden Staatspreisträger erhalten jeweils 17.500 Euro. Ausgezeichnet werden für die Umnutzung der Maschinenhalle der Bauherr und Entwurfsverfasser KO/OK Architektur aus Leipzig sowie für den Wachposten der Polizei der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Niederlassung Leipzig I, als Bauherr und das Büro Voigt Architekten aus Leipzig als Entwurfsverfasser. Sachsens Bauministerin Regina Kraushaar gratuliert: »Wenn Technik dem Menschen dient, ist gute Baukultur nicht weit. Die beiden Preisträgerprojekte zeigen das eindrucksvoll. In Connewitz wird eine historische Maschinenhalle mit wenigen, präzisen Eingriffen zu einem zeitgemäßen Arbeitsort. Am US-Generalkonsulat wird aus einer streng funktionalen Sicherheitsaufgabe ein sorgfältig gestaltetes Stück Stadtraum. Das ist innovativ und bodenständig zugleich. Die Projekte setzen Technik nicht als Selbstzweck ein, sondern dort, wo sie dem Menschen, der Nutzung und dem Bestand dient. Genau diese Haltung brauchen wir: klug planen, Ressourcen schonen und Gebäude so bauen oder weiterbauen, dass sie im Alltag funktionieren.« Die Jury würdigte die Eigenständigkeit und Konsequenz, mit der beide Projekte das Wettbewerbsthema umgesetzt haben. Die Maschinenhalle in Leipzig-Connewitz steht für intelligentes Weiterbauen im Bestand. In die denkmalgeschützte Halle wurden reversible Einbauten als eigenständige thermische Einheiten gesetzt. So entstehen mit begrenztem Budget flexible Atelier- und Büroflächen, ohne die historische Substanz zu überformen. Der Wachposten der Polizei am US-Generalkonsulat zeigt hingegen, welches Potenzial selbst in kleinen und stark reglementierten Bauaufgaben steckt. Drei in Holzbauweise vorgefertigte Module wurden ohne eigene Fundamente errichtet. Sie sind transportabel, wiederverwendbar und erfüllen zugleich hohe funktionale, energetische und sicherheitstechnische Anforderungen. Die Jury sieht darin ein Beispiel für reversibles Bauen, das Ressourcenschonung, Funktionalität und gestalterischen Anspruch verbindet. Die siebenköpfige Jury wählte darüber hinaus drei weitere Wettbewerbsbeiträge für Anerkennungen aus. Mit jeweils 5.000 Euro wurden prämiert: Sporthalle Geyer Bauherr: Stadt Geyer Entwurfsverfasser: CODE UNIQUE Architekten GmbH, Dresden Festspielhaus Hellerau – Flügel Ost, Dresden Bauherr: Landeshauptstadt Dresden Entwurfsverfasser: heinlewischer Partnerschaft freier Architekten mbB, Dresden »die fabrik chemnitz« Bauherr und Entwurfsverfasser: Z 145 New Work GmbH, Chemnitz Insgesamt kamen 15 Projekte in die Endauswahl der Jury. Diese Beiträge werden ab sofort in einer Ausstellung im ZfBK – Zentrum für Baukultur Sachsen im Erdgeschoss des Dresdner Kulturpalastes gezeigt. Die Ausstellung ist bis 30. Juli 2026 zu sehen. Der Eintritt ist kostenlos. Hintergrund: Der Sächsische Staatspreis für Baukultur wird alle zwei Jahre für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Baukultur in Sachsen verliehen. Er würdigt sowohl die Bauwerke als auch ihre Urheberinnen und Urheber. Ausgezeichnet werden Bauvorhaben, die einen sichtbaren und erlebbaren Beitrag zur Baukultur in Sachsen leisten. 2026 stand der Staatspreis für Baukultur stand unter dem Thema »Bauen im Spannungsfeld von Hightech und Lowtech«. Im Mittelpunkt standen Bauprojekte, die zeigen, wie technische Ausrüstung, einfache Systeme, natürliche Wirkprinzipien und gestalterische Qualität sinnvoll zusammenspielen können. Gesucht waren Lösungen, die effizient, nachhaltig, nutzerfreundlich und auf andere Projekte übertragbar sind. Der Staatspreis für Baukultur wird auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts finanziert. Die Landesinitiative »Baukultur verbindet!« bringt die sächsischen Akteurinnen und Akteure im Bereich Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung seit 2021 zusammen. Neben dem Staatspreis für Baukultur sind der Sächsische Staatspreis Ländliches Bauen (Preisverleihung am 26. Juni 2026), das Zentrum für Baukultur Sachsen (ZfBK) sowie weitere Initiativen und Projekte unter diesem gemeinsamen Dach vereint. -
Sachsen bringt Bundesratsinitiative gegen Photovoltaik-Anlagen im Wald auf den Weg
Der Freistaat Sachsen wird sich im Bund dafür einsetzen, dass Waldflächen künftig wieder wirksam vor einer Umwandlung zugunsten von PV-Anlagen geschützt werden können. Das Sächsische Kabinett hat am Dienstag (23.06.) beschlossen, eine entsprechende Initiative zur Streichung des Abwägungsvorrangs in § 2 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG 2023) für Photovoltaik-Anlagen im Wald in den Bundesrat einzubringen. In der aktuellen Fassung des EEG hat der Bund seit 2022 die Errichtung von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien als »überragendes öffentliches Interesse« eingestuft. Diese Regelung führt dazu, dass Behörden Anträge auf Waldumwandlung für PV-Projekte kaum noch ablehnen dürfen, selbst wenn forstfachliche oder ökologische Gründe dagegensprechen. Sachsen fordert nun, diesen gesetzlichen Vorrang für PV-Anlagen zu Lasten des Waldes zu streichen, um den Walderhalt wieder stärker zu gewichten. Forstminister Georg-Ludwig von Breitenbuch erklärt dazu: »PV-Anlagen im Wald stehen unseren fachpolitischen Zielen komplett entgegen. Der Wald ist Lebensraum, Klimaschützer, Wasserspeicher und Erholungsort. Wir tragen Verantwortung für seinen Erhalt. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass der Bund den Abwägungsvorrang streicht – damit Waldumwandlungen wieder streng geprüft werden können und Photovoltaik dorthin kommt, wo sie sinnvoll ist und wo kein Baum weichen muss. Ich hoffe auf breite Unterstützung in der Länderkammer für unseren Vorschlag.« Mit der Initiative will der Freistaat erreichen, dass die Behörden ihren vollen Ermessensspielraum bei Waldumwandlungen zurückerhalten und forstfachliche und ökologische Kriterien in Genehmigungsverfahren wieder gleichrangig berücksichtigen. Ziel bleibt, PV-Anlagen auf Waldflächen zu vermeiden und den Wald als wertvolles Ökosystem zu schützen. -
Diensthund entlaufen - Polizei bittet um Hinweise
Landkreis Mittelsachsen Diensthund entlaufen - Polizei bittet um Hinweise Zeit: 22.06.2026, 12:30 Uhr bis 13:20 Uhr Ort: Striegistal und Großschirma (1843) Seit dem gestrigen Montag wird im Bereich zwischen Rossau und Großschirma nach einem Diensthund der Polizeidirektion Dresden gesucht. Der vierjährige, schwarz-braune Malinois (Belgischer Schäferhund) war mittags von einem Grundstück im Großschirmaer Ortsteil Reichenbach entlaufen. Am heutigen Morgen und Vormittag gingen Hinweise bei der Polizei ein, wonach ein freilaufender Hund im Striegistaler Ortsteil Schmalbach sowie im Bereich der Bundesautobahn 4 zwischen Berbersdorf und Hainichen gesehen wurde. Der Diensthund, der vorrangig als ausgebildeter Rauschgift- bzw. Banknotenspürhund eingesetzt wird, aber ebenso im Schutzdienst ausgebildet ist, verhält sich Fremden gegenüber eher scheu und zurückhaltend. Im Rahmen der fortlaufenden Suche bittet die Polizei darum, Sichtungen des beschriebenen Hundes über den polizeilichen Notruf 110 mitzuteilen. Es ist von Versuchen abzusehen, den Diensthund eigenständig einzufangen oder ihn unnötig in die Enge zu treiben. Der junge Malinois wird als nicht aggressiv eingeschätzt und es ist davon auszugehen, dass er sich derzeit orientierungslos bewegt. (Ry) -
Gestohlener Pkw festgestellt - Tatverdächtiger vorläufig festgenommen
Verantwortlich: Anja Leuschner (al), Stefan Heiduck (sh) und Julia Szagunn (js) Gestohlener Pkw festgestellt - Tatverdächtiger vorläufig festgenommen BAB 4, Dresden - Görlitz, Rasthof Oberlausitz 22.06.2026, 12:50 Uhr Beamte der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Bautzen haben am Montagnachmittag auf der A 4 in Richtung Görlitz einen Toyota mit polnischen Nummernschildern festgestellt. Die Polizisten überprüften die Kennzeichen. Diese waren auf einen Lexus ausgestellt. Als der Fahrer die Beamten bemerkte, gab er Gas. Die Ordnungshüter blieben dran und stoppten das Fahrzeug auf dem Rasthof Oberlausitz. Der Verdacht der Gesetzeshüter erhärtete sich. Der Highlander wurde am 18. Juni 2026 bei Bad Berleburg gestohlen. Der 33-jährige polnische Kraftfahrer war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und wurde vorläufig festgenommen. Ein Haftrichter wird über das weitere Vorgehen entscheiden. Für den Toyota rückte ein Abschlepper an. Eine kriminaltechnische Untersuchung wird die Folge sein, bevor das Fahrzeug an den rechtmäßigen Eigentümer übergeben werden kann. (sh) Kontrolle deckt Autodiebstahl auf - Tatverdächtiger festgenommen BAB 4, Dresden - Görlitz, Uhyst am Taucher 23.06.2026, 06:00 Uhr Beamte der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Bautzen haben am Dienstagmorgen auf der A 4 in Richtung Görlitz einen Kia genauer unter die Lupe genommen. Die Kontrolle fand auf dem Parkplatz der Anschlussstelle Uhyst statt. Dabei stellte sich heraus, dass der Pkw in Hessen gestohlen wurde. An dem Niro waren zudem fälschlicherweise polnische Kennzeichen angebracht. Der 41-jährige polnische Fahrer wurde in Gewahrsam genommen und erkennungsdienstlich behandelt. Die Ermittlungen dauern an. (js) Autobahnpolizeirevier Bautzen Gefahrstoff rieselt aus Behälter BAB 4, Dresden - Görlitz, kurz vor Salzenforst 22.06.2026, 13:10 Uhr Beamte der Autobahnpolizei haben am Montagmittag eine Sattelzugkombination kurz vor Salzenforst an der A 4 kontrolliert. Sie stellten fest, dass der 61-jährige Fahrzeugführer die Versandstücke nicht vorschriftsmäßig gesichert hatte. Die palettierte Sackware, gefüllt mit Gefahrgut, wurde mit Kantenschonern und Zurrgurten festgemacht. Der Kantenschoner schnitt jedoch bereits in die Verpackung ein und der Gefahrstoff rieselte heraus. Zudem führte der polnische Fahrer während der Beförderung von Gefahrgut keine entsprechenden schriftlichen Weisungen mit. Er erhielt Anzeigen und musste den ordnungsgemäßen Zustand herstellen, bevor es weiterging. (al) Verkehrszeichen missachtet BAB 4, Görlitz - Dresden, Kodersdorf 22.06.2026, 14:30 Uhr Am Dienstagnachmittag ist es zu einem Unfall auf der A 4 in Richtung Dresden bei Kodersdorf gekommen. Ein 66-jähriger Citroen-Fahrer missachtete offenbar die Fahrbahnverengung beim Spurwechsel und kollidierte mit vier Warnbaken. Es entstand Sachschaden von knapp 4.000 Euro. Der Pkw kam an den Haken. Autobahnpolizisten nahmen den Unfall auf. (js) Landkreis Bautzen Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda In Einfamilienhaus eingebrochen Cunewalde 22.06.2026, 14:00 Uhr Langfinger sind am Montagnachmittag in ein Einfamilienhaus bei Cunewalde eingebrochen. Die Täter durchsuchten mehrere Räume und ließen Bargeld und Schmuck im Wert von knapp 8.000 Euro mitgehen. Ein Kriminaltechniker kam zum Einsatz und sicherte Spuren. Der Revierkriminaldienst Bautzen befasst sich mit dem Fall. (sh) Pkw vs. Radfahrer Bautzen, OT Nadelwitz, Muskauer Straße, Thomas-Müntzer Straße 23.06.2026, 19:20 Uhr Zu einem Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem Fahrrad ist es am Montagabend in Nadelwitz gekommen. Ein 14-Jähriger befuhr mit seinem Rad den Fußweg an der Thomas-Müntzer-Straße in Richtung Muskauer Straße. Beim Überqueren der Muskauer Straße übersah er offenbar einen BMW, der dort in Richtung Gesundbrunnenring unterwegs war. Nach der Kollision entfernte sich der Junge zu Fuß, ohne seine Personalien zu hinterlassen. Er konnte ermittelt werden. Der Jugendliche hatte Schürfwunden davongetragen. Die 18-jährige BMW-Fahrerin blieb unverletzt. Der Sachschaden betrug etwa 3.050 Euro. (al) Hyundai zerbeult und zerkratzt - Zeugen gesucht Kamenz, Theaterstraße 18.06.2026, 17:00 Uhr - 19.06.2026, 15:00 Uhr Unbekannte haben zwischen vergangenem Donnerstag, den 18. und Freitag, den 19. Juni 2026, einen Hyundai in Kamenz beschädigt. Der rote Wagen stand an der Theaterstraße. Als der Eigentümer zurückkehrte, bemerkte er Dellen und Kratzer am vorderen linken Kotflügel und Stoßfänger. Der Verursacher hatte sich offensichtlich aus dem Staub gemacht. Zurück blieb ein Sachschaden von circa 2.000 Euro. Der Verkehrs- und Verfügungsdienst ermittelt aufgrund des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und sucht Zeugen. Wer hat den Zusammenstoß gesehen und kann Angaben zum Verursacher oder dessen Fahrzeug machen? Hinweise nimmt das Polizeirevier Kamenz unter der Rufnummer 03578 352 0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. (al) Kupferdiebe am Werk Kamenz, OT Bernbruch 19.06.2026, 13:00 Uhr - 22.06.2026, 07:30 Uhr Kupferdiebe haben am vergangenen Wochenende auf einem Firmengelände in Bernbruch zugeschlagen. Die Täter machten sich an Lichtmasten sowie Ladesäulen zu schaffen und entwendeten rund 50 Meter Kupferkabel im Wert von knapp 4.000 Euro. Der Sachschaden konnte noch nicht beziffert werden. Beamte nahmen die Anzeige auf. Der örtliche Revierkriminaldienst ermittelt. (sh) Zwei mutmaßliche Ladendiebe erwischt Kamenz, Willy-Muhle-Straße 22.06.2026, 14:20 Uhr Zwei mutmaßliche Ladendiebe sind am Montagnachmittag in einem Markt an der Willy-Muhle-Straße in Kamenz erwischt worden. Die 25- und 26-Jährigen packten sich die Taschen mit Tabakwaren und Energydrinks voll und wollten dann ohne zu bezahlen verschwinden. Ein Mitarbeiter hielt die Beiden auf. Beamte nahmen die Anzeige gegen die russischen Staatsangehörigen auf. Sie werden sich wegen des Ladendiebstahls zu verantworten haben. (al) Zaun beschädigt Hoyerswerda, Am Gondelteich 29.05.2026, 22:15 Uhr Wie der Polizei erst am Montag bekannt wurde, ist es bereits in der Nacht vom 29. zum 30. Mai 2026 zur Beschädigung eines Zauns Am Gondelteich in Hoyerswerda gekommen. Eine männliche Person hatte diesen durch Gegentreten stark deformiert, so dass Sachschaden in Höhe von circa 500 Euro entstand. Nun ermittelt der Kriminaldienst in diesem Fall und wird die von der geschädigten Institution zur Verfügung gestellten Beweismittel auswerten. (al) Geschwindigkeitskontrolle Lohsa, etwa 600 Meter vor dem Abzweig nach Uhyst 22.06.2026, 10:15 Uhr - 14:45 Uhr Ein Messteam hat am Montagmittag die Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h auf der B 156 in Lohsa kontrolliert. Etwa 600 Meter vor dem Abzweig nach Uhyst passierten 573 Verkehrsteilnehmer die Messstelle. 69 Fahrzeugführer waren zu schnell unterwegs. Die Ordnungshüter verhängten 43 Verwarn- und 26 Bußgelder. Der Schnellste war ein Dresdner BMW mit 140 km/h. Den Raser erwarten 200 Bußgeld und ein Punkt in Flensburg. (js) Ohne Fahrerlaubnis und Versicherung… Lauta, Senftenberger Straße 22.06.2026, 21:50 Uhr …dafür aber mit dem Handy am Ohr und unter dem Einfluss berauschender Mittel haben Beamte am Montagabend einen 23-Jährigen auf der Senftenberger Straße in Lauta erwischt. Er war dort mit seinem E-Bike unterwegs, welches mit Gashebel und ohne Tretunterstützung fuhr und dabei bis zu 25 km/h erreichte. Um das Gefährt zu führen, ist eine entsprechende Fahrerlaubnis sowie Versicherungsschutz erforderlich. Beide Nachweise konnte der deutsche Mann allerdings nicht vorlegen, dafür reagierte jedoch ein Drogenschnelltest positiv auf Cannabis. Deshalb ordneten die Ordnungshüter eine Blutentnahme an und stellten das E-Bike vorerst sicher. Zudem erstatteten sie Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter dem Einfluss berauschender Mittel, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie Nutzens eines Mobiltelefons während der Fahrt. Die Bearbeitung des Sachverhaltes übernimmt das Sachgebiet Verkehr des Hoyerswerdaer Reviers. (al) Landkreis Görlitz Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser Mutmaßlichen Schuhdieb gestellt - Korrektur Bezug: Medieninformation Nr. 263 vom 18. Juni 2026 Görlitz, Dr.-Kahlbaum-Allee 17.06.2026, 14:30 Uhr In unserer Meldung zum gestellten Schuhdieb vom vergangenen Donnerstag, den 18. Juni 2026, ist uns ein Fehler unterlaufen. Am Mittwochnachmittag war es zu einem Diebstahl von Schuhen aus einem Geschäft in Görlitz gekommen. Sofort alarmierte Beamte konnten einen 40-jährigen Tatverdächtigen in seinem Mercedes auf der Dr.-Kahlbaum-Allee stellen. Sie fanden die Beute im Wert von etwa 390 Euro jedoch nicht wie berichtet im Auto. Das Schuhwerk ist bislang nicht wieder aufgetaucht. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen. Die Ermittlungen in diesem Fall dauern an. (al) In Wohnung eingebrochen Görlitz, Kopernikusstraße 20.06.2026, 21:30 Uhr - 22.06.2026, 12:40 Uhr In den vergangenen Tagen sind Langfinger in Görlitz aktiv gewesen. Die Täter drangen gewaltsam in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Kopernikusstraße ein und durchsuchten mehrere Räume. Der Stehlschaden konnte noch nicht beziffert werden. Die Diebe richteten rund 500 Euro Sachschaden an. Beamte nahmen die Anzeige auf. Ein Kriminaltechniker sicherte umfangreich Spuren. Der örtliche Revierkriminaldienst ermittelt. (sh) Gefälschte Kennzeichen und Plaketten Niesky, Robert-Koch-Straße 22.06.2026, 11:30 Uhr Am Dienstagmittag informierte die Zulassungsstelle Niesky die Beamten des örtlichen Reviers über gefälschte Kennzeichentafeln mit unechten Plaketten. Die Ordnungshüter stellten die Schilder sicher und erstatteten gegen den 52-jährigen polnischen Staatsangehörigen Strafanzeige wegen Urkundenfälschung. Der Revierkriminaldienst Görlitz übernahm die weiteren Ermittlungen. (js) Zusammenstoß zwischen zwei Pkw Niesky, Schleiermacherstraße/ Herbert-Balzer-Straße 22.06.2026, 17:00 Uhr Am Montagnachmittag ist es zu einem Unfall zwischen zwei Pkw in Niesky gekommen. Ein 37-jähriger Seat-Fahrer hielt an dem Stoppschild der Herbert-Balzer-Straße an, fuhr auf die Schleiermacherstraße und übersah offenbar den von links kommenden sowie vorfahrtsberechtigten Hyundai eines 68-Jährigen. Ein Zusammenstoß war die Folge. Beide Fahrzeugführer blieben unverletzt. Es entstand Sachschaden von etwa 12.000 Euro. Eine Streife des örtlichen Reviers nahm den Unfall auf. (js) Auch nachts gelten Geschwindigkeitsregeln Waldhufen, OT Nieder Seifersdorf, Hauptstraße 23.06.2026, 00:10 Uhr - 01:10 Uhr In der Nacht zu Dienstag haben Beamte des Görlitzer Reviers die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit in Nieder Seifersdorf kontrolliert. In knapp einer Stunde passierten 17 Fahrzeuge die Messstelle. Dabei überschritten vier Verkehrsteilnehmer die vorgeschriebene Geschwindigkeit von 50 km/h. Die Ordnungshüter stellten vier Bußgelder aus. Die höchste Überschreitung lag bei 22 km/h. Den Raser erwarten ein Punkt in Flensburg und 115 Euro Bußgeld. (js) Kraftstoff gestohlen Zittau, Am Dreiländereck 22.06.2026, 22:20 Uhr In den Montagabendstunden haben Unbekannte Diesel von einem geparkten Lkw an der Straße Am Dreiländereck in Zittau entwendet. Die Langfinger beschädigten dabei den Tankverschluss und verursachten etwa 110 Euro Sachschaden. Insgesamt wurden circa 240 Liter Kraftstoff im Wert von ungefähr 500 Euro gestohlen. Beamte des Reviers Zittau-Oberland nahmen eine Anzeige auf, sicherten Spuren und übergaben die weiteren Ermittlungen dem zuständigen Revierkriminaldienst. (js) E-Scooter-Fahrer alkoholisiert verunfallt - Zeugen gesucht Weißwasser/O.L., Waldhausstraße 22.06.2026, 18:15 Uhr In den frühen Montagabendstunden ist ein E-Scooter-Fahrer auf der Waldhausstraße in Weißwasser verunfallt. Der 52-Jährige kam aus bislang unbekannter Ursache zu Fall, verletzte sich dabei schwer und wurde durch Rettungskräfte in eine Klinik gebracht. Der Sachschaden betrug knapp 50 Euro. Da der deutsche Fahrzeugführer zuvor offenbar Alkohol konsumiert hatte, ordneten die Beamten eine Blutentnahme an. Der Unfall wurde vom Verkehrsunfalldienst aufgenommen. Die Ermittlungen dauern an. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Unfall machen können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion unter der Rufnummer 03591 367 0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (js)