Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Chemnitz Mehrfach aufgefallen - Festnahme Zeit: 09.07.2026 Ort: OT Zentrum und OT Bernsdorf (2019) Nachdem ein 36-Jähriger in den vergangenen Tagen mehrfach mit Straftaten in Erscheinung getreten war, klickten gestern die Handschellen. Polizisten wurden gestern Abend von einem Geschäftsinhaber (54) in der Straße der Nationen angesprochen, weil er einen mutmaßlichen Ladendieb wiedererkannt hatte. Den Angaben zufolge hatte dieser am Dienstag ein Paar Schuhe im Wert von ca. 40 Euro entwendet. Als der Ladeninhaber ihn angesprochen hatte und festhalten wollte, drohte der Dieb mit einem Pfefferspray, wodurch ihm die Flucht gelungen war. Weil der Tatverdächtige bereits am selben Tag als auch in den zurückliegenden Tagen mit weiteren Delikten in Erscheinung getreten war, folgte die vorläufige Festnahme. Neben zwei Ladendiebstählen im Stadtzentrum fiel er am Donnerstag mit einem weiteren räuberischen Diebstahl in Bernsdorf auf. Er steht im Verdacht, vormittags in einer Kantine in der Reichenhainer Straße den Küchenbereich betreten und dort Lebensmittel verspeist zu haben. Nachdem er der Küche verwiesen wurde, bestellte er Speisen im Gesamtwert von einigen Euro, bezahlte aber nicht und ging. Als ein Mitarbeiter ihn zum Zahlen aufforderte, warf er mit einem Besteckmesser in Richtung des Mitarbeiters. Dieser blieb unverletzt. Gegen den 36-Jährigen wurde in jüngster Vergangenheit u. a. auch wegen sexueller Belästigung, Sachbeschädigung und Körperverletzung Anzeige erstattet. So hatte er am Mittwoch in einer Straßenbahn zwei Mädchen (17) ans Gesäß gefasst und vergangene Woche im Park der Opfer des Faschismus auf das Dach eines geparkten Autos (Sachschaden: etwa 300 Euro) und anschließend einen Zeugen (20) geschlagen. Bei einer richterlichen Vorführung ist heute ein Haftbefehl erlassen worden. Polizisten brachten den afghanischen Staatsangehörigen in eine Justizvollzugsanstalt. (ds) Drogenfahrt aufgedeckt Zeit: 09.07.2026, 15:50 Uhr Ort: OT Siegmar, Bundesautobahn 72, Leipzig – Hof (2020) Ein mit Warnblinklicht auf dem Standstreifen haltendes Fahrzeug zog die Aufmerksamkeit einer Streifenwagenbesatzung des Chemnitzer Autobahnpolizeireviers auf sich. Die Beamten hielten hinter dem Pkw Dacia nahe der Anschlussstelle Chemnitz-Süd an, als dieser sich plötzlich in Bewegung setzte. Beim Losfahren ruckelte das Auto, weil der Motor offensichtlich mehrfach zum Abwürgen gebracht wurde. Das Verhalten führte dazu, dass sich die Beamten entschlossen, den Autofahrer zu kontrollieren. Sie lotsten ihn von der Autobahn zu einem Parkplatz in der Mauersbergerstraße, wobei er offenbar Schwierigkeiten hatte, im Kurvenbereich die Spur zu halten. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der 46-jährige Fahrer (serbische Staatsangehörigkeit) unter Drogeneinfluss stand. Ein Vortest verlief positiv auf Kokain. Wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr folgten eine entsprechende Anzeige, eine Blutentnahme sowie die Sicherstellung seines Führerscheins. (ds) Pedelec-Fahrer schwer verletzt Zeit: 09.07.2026, 14:45 Uhr Ort: OT Wittgensdorf (2021) Ein 66-jähriger Pedelec-Fahrer fuhr am Donnerstagnachmittag von der Alten Herrenhaider Straße aus Richtung Hartmannsdorfer Straße kommend nach links auf die Obere Hauptstraße in Richtung Wittgensdorf. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem Pkw Ford, dessen Fahrer (30) die Obere Hauptstraße aus Richtung Leipziger Straße in Richtung Wittgensdorf befuhr. Der Pedelec-Fahrer erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 6.000 Euro. (Kg) Erheblicher Leitplankenschaden nach Unfall Zeit: 09.07.2026, 16:45 Uhr Ort: OT Kleinolbersdorf-Altenhain (2022) Am Donnerstagnachmittag befuhr der 70-jährige Fahrer eines Pkw Kia die Zschopauer Straße (B 174) landwärts und wollte diese nach derzeitigem Kenntnisstand an der Ausfahrt Altenhain verlassen. Offenbar fuhr er zu spät in die Ausfahrt ein, kam dabei von der Fahrbahn ab und fuhr auf die Leitplanke, auf der der Kia nach gut 80 Metern zum Stehen kam. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 22.000 Euro. (Kg) Landkreis Mittelsachsen Brand in leerstehendem Gebäude Zeit: 10.07.2026, 03:00 Uhr polizeibekannt Ort: Döbeln (2023) Über die Rettungsleitstelle erhielt die Polizei in der Nacht zu Freitag Kenntnis von einem Brand in einem leerstehenden Gebäude in der Industriestraße. Alarmierte Kameraden der Feuerwehr löschten die Flammen. Verletzt wurde niemand. Nach derzeitigem Kenntnisstand kann ein technischer Defekt ausgeschlossen werden. Der entstandene Sachschaden wird auf eine niedrige fünfstellige Summe geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Brandstiftung aufgenommen. (mou) Fahrradfahrerin bei Auffahrunfall verletzt Zeit: 09.07.2026, 17:20 Uhr Ort: Claußnitz, OT Markersdorf (2024) Die Hauptstraße (B 107) in Richtung Burgstädt befuhren am Donnerstag eine 52-jährige Fahrradfahrerin und die 53-jährige Fahrerin eines Pkw Toyota. Als die Autofahrerin hinter einem Linienbus verkehrsbedingt anhielt, fuhr die Fahrradfahrerin auf den Pkw. Infolgedessen stürzte die 52-Jährige und erlitt leichte Verletzungen. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 2.000 Euro. (Kg) Erzgebirgskreis Phantomfrachtführer aus dem Verkehr gezogen - Festnahme Zeit: 09.07.2026, 09:20 Uhr polizeibekannt Ort: Aue-Bad Schlema, OT Aue (2025) In Zusammenarbeit zwischen Firmenmitarbeitern und der Polizei ist es am gestrigen Donnerstag gelungen, einen Betrug durch sogenannte Phantomfrachtführer zu verhindern. Es ging um Metall mit einem Warenwert von mehr als 260.000 Euro. Und so nahm der verhinderte Betrug seinen Lauf: Ein Unternehmer aus Sachsen-Anhalt hatte bei einer Auer Firma rund 25 Tonnen eines metallischen Werkstoffes erworben. Das Metall sollte ursprünglich durch ein im Erzgebirge ansässiges Transportunternehmen ausgeliefert werden. In Ermangelung verfügbarer Fahrzeuge musste der zuständige Disponent die Transportleistung über eine Frachtenbörse ausschreiben. Daraufhin bekam eine seriös erscheinende Spedition den Zuschlag. Als der angebliche Spediteur für die Zufahrterlaubnis des erwarteten Lkw-Gespanns in die Auer Firma erst ein polnisches und dann ein niederländisches Kennzeichen der Zugmaschine meldete, wurde der Mitarbeiter der Transportfirma aus dem Erzgebirge stutzig. Kurzerhand nahm er Kontakt mit den tatsächlichen Verantwortlichen der scheinbar beauftragten Spedition auf. Es stellte sich heraus, dass unbekannte Täter die Firmendaten in betrügerischer Absicht unbefugt genutzt hatten, um an den Lieferauftrag und in der Konsequenz an das Metall zu kommen. Als der angemeldete Sattelschlepper Donnerstagmorgen auf das Auer Firmengelände eingefahren war, nahmen sich alarmierte Polizisten dem Fahrzeuggespann und seinem Fahrer (61, belgisch) an. Der Fernfahrer wurde vorläufig festgenommen und der Lkw samt Sattelauflieger beschlagnahmt. Während der anschließenden polizeilichen Maßnahmen in einem Polizeirevier stellte sich nicht nur heraus, dass der 61-Jährige im ständigen telefonischen Austausch mit einem derzeit noch unbekannten Hintermann gestanden hatte, sondern er auch nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis zum Führen des Lkw-Gespannes ist. Nach Abschluss aller erforderlichen polizeilichen Maßnahmen, den Sicherstellungen diverser Beweismittel und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Chemnitz wurde die Festnahme des belgischen Staatsbürgers am Abend aufgehoben. Er wurde aus dem Polizeirevier entlassen und wird sich wegen gewerbsmäßigen Bandenbetruges sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten müssen. Für den Lkw musste er außerdem einen berechtigten Ersatzfahrer organisieren. Warendiebstähle durch derartige Phantomfrachtführer (Scheinfirmen) sind ein zunehmendes bundes- und europaweites Phänomen. Die Polizei rät insbesondere Unternehmen, sich eingehend mit der Betrugsmasche (engl. auch fake carrier) auseinanderzusetzen. Berufs- und Versicherungsverbände haben sich der Thematik bereits im Sinne der Prävention oder auch geeigneten Schulungsmaßnahmen angenommen. (Ry) Mann nach mehreren Delikten festgenommen Zeit: 03.07.2026 bis 08.07.2026 Ort: Schwarzenberg und Aue-Bad Schlema, OT Aue (2026) Die Polizeidirektion Chemnitz berichtete diese Woche über eine räuberische Erpressung am Montag, bei der ein Mann in einem Geschäft am Neustädter Ring zwei Honiggläser erbeutet hatte (siehe Medieninformation Nr. 250, Meldung 1993). Bereits am Folgetag gelang es den Beamten, den Tatverdächtigen (43/deutsch) zu identifizieren und ihn schließlich festzunehmen. Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes hatten am Mittwochabend die Polizei verständigt, weil ein Mann den Ablauf in einem Geschäft am Altmarkt in Aue störte. Eingesetzte Beamte stellten dann bei der Identitätsfeststellung fest, dass es sich um den Mann handelte, der im Verdacht steht, bereits die Tat am Montag in Schwarzenberg begangen zu haben. Aufgrund dessen, dass der 43-Jährige in der jüngsten Vergangenheit darüber hinaus weitere Male polizeilich in Erscheinung getreten war (u. a. wegen Körperverletzungsdelikten und Diebstahl), nahmen die Polizisten ihn an Ort und Stelle vorläufig fest. Denn: Der Tatverdächtige war beispielsweise am zurückliegenden Freitagabend, gegen 17:35 Uhr, in einem Einkaufsmarkt in der Eibenstocker Straße in Schwarzenberg gegenüber einer Mitarbeiterin (35) übergriffig geworden. Zunächst hatte er dort mehrere Kunden des Geschäftes belästigt und sie bei ihren Einkäufen gestört, woraufhin er von der 35-Jährigen zum Verlassen des Ladens aufgefordert wurde. Er soll die Mitarbeiterin daraufhin am Hals gepackt, leicht verletzt und beleidigt haben. Weitere Kunden eilten der Frau zu Hilfe, woraufhin er von ihr abließ und die Örtlichkeit verließ. Anschließend ereignete sich auch ein weiterer Vorfall in einem Geschäft in der Unteren Schloßstraße, welcher nach bisherigen Ermittlungen ebenfalls dem 43-Jährigen zugeschrieben werden kann. Zwei Mitarbeiterinnen (39, 52) waren von dem Mann beleidigt und eine von ihnen geschlagen worden. Anschließend hatte er das Geschäft vor Eintreffen der alarmierten Polizei verlassen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Chemnitz wurde der Festgenommene am gestrigen Tag einem Richter am zuständigen Amtsgericht vorgeführt. Dieser ordnete die Unterbringung des 43-jährigen Tatverdächtigen in einer Fachklinik an. (mou) Abgekommen und gegen Baum geprallt Zeit: 09.07.2026, 18:30 Uhr Ort: Zschorlau, OT Albernau (2027) Am Donnerstagabend befuhr der 24-jährige Fahrer eines Pkw VW die Bockauer Straße in Richtung Bockau. Ungefähr 400 Meter nach dem Ortsausgang Albernau kam der VW auf einer Gefällestrecke in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 11.000 Euro. Der 24-Jährige zog sich bei dem Unfall leichte Verletzungen zu. Zudem besteht der Verdacht, dass der Mann zum Unfallzeitpunkt unter Medikamenteneinfluss stand. Für den deutschen Staatsangehörigen folgten eine Blutentnahme sowie eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. Zu dieser kam noch eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis hinzu, da der Mann nicht im Besitz solch eines gültigen Dokumentes ist. (Kg) Einbruch in Büroraum Zeit: 09.07.2026, 00:45 Uhr bis 05:45 Uhr Ort: Annaberg-Buchholz (2028) In der Nacht zu Donnerstag schlugen Unbekannte eine Fensterscheibe eines Firmengebäudes in der Robert-Schumann-Straße ein und verschafften sich darüber Zutritt in ein Büro. Anschließend durchsuchten die Einbrecher die Räumlichkeit, versuchten erfolglos einen dort befindlichen Tresor zu öffnen und entwendeten letztlich ein etwas Bargeld. Angaben zum entstandenen Sachschaden stehen noch aus. (mou) Knapp 100.000 Euro Sachschaden bei Unfall Zeit: 10.07.2026, 01:10 Uhr Ort: Annaberg-Buchholz (2029) In der Nacht zum Freitag befuhr der 27-jährige Fahrer eines Pkw Renault die Lindenstraße aus Richtung Geyersdorfer Straße in Richtung Große Kirchgasse. Dabei kam der Renault nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem am rechten Fahrbahnrand parkenden Pkw Skoda. Durch den Anstoß wurde der Skoda auf einen davor parkenden Pkw Hyundai und dieser wiederum auf einen davor parkenden Pkw Seat geschoben. Es entstand Sachschaden an den vier Autos in Höhe von insgesamt etwa 96.000 Euro. Der 27-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Zudem stand der Mann zum Unfallzeitpunkt offenbar unter Alkoholeinfluss. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,54 Promille. Für den deutschen Staatsangehörigen folgten eine Blutentnahme sowie eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. (Kg)
  • Der sächsische Wald ist auch ein Ort der Ausbildung junger Fachkräfte: Am heutigen 10. Juli konnte Landesforstpräsident und Geschäftsführer von Sachsenforst, Utz Hempfling 61 Absolventinnen und Absolventen der Forstwirtausbildung des Jahrgangs 2023/2026 am Forstlichen Bildungszentrum in Bad Reiboldsgrün (Vogtlandkreis) gratulieren und ihnen die Zeugnisse überreichen. Bereits ab dem 1. September beginnt der neue Jahrgang seine Ausbildung im Wald. Probleme, die Ausbildungsstellen zu besetzen, gibt es nicht: Auf eine Ausbildungsstelle bei Sachsenforst entfielen über 6 Bewerberinnen und Bewerber. Landesforstpräsident Utz Hempfling zeigte sich erfreut über die vielen wichtigen Nachwuchskräfte: »Ich wünsche den Absolventinnen und Absolventen des Jahres 2026 auf ihrem weiteren beruflichen Weg viel Erfolg bei ihrer Arbeit im und für den Wald. Als gut ausgebildete Fachkräfte sind sie unverzichtbar für die Herausforderungen der Waldbewirtschaftung heute und in Zukunft. Zunehmende Trockenperioden, Schadereignisse und die vielfältigen gesellschaftlichen Erwartungen an den Wald erfordern den Einsatz professioneller Forstleute mit einem Blick für das Ganze. Die 3-jährige und thematisch breit angelegte Ausbildung bildet für die angehenden Waldarbeiterinnen und Waldarbeiter eine sehr gute Grundlage.« Gesuchte Fachkräfte für den Arbeitsmarkt Den besten diesjährigen Abschluss erreichte Niklas Meier aus dem Forstbezirk Chemnitz. Mit einer Durchschnittsnote von 1,3 erzielte er das Spitzenergebnis seines Jahrganges, der sich in Prüfungen zu den Themengebieten Holzernte und Forsttechnik, Waldwirtschaft und Landschaftspflege sowie Naturschutz bis hin zu Wirtschafts- und Sozialkunde beweisen musste. Die Anstrengungen haben sich gelohnt, denn die Berufsaussichten sind gut. Nicht nur in der Forstwirtschaft, sondern unter anderem auch in der Garten- und Landschaftspflege werden die gut qualifizierten Fachleute gesucht. Auch in der staatlichen Forstverwaltung bei Sachsenforst scheiden jährlich ca. 20 Forstwirtinnen und Forstwirte aus: »Wir können dem aktuellen Jahrgang 25 befristete und 8 unbefristete Stellen zur Verfügung stellen und würden uns über jede neue Kollegin und jeden neuen Kollegen im Dienste des sächsischen Staatswaldes freuen.«, berichtet Landesforstpräsident Utz Hempfling. Interesse an Grünen Berufen ungebrochen groß Anders als in vielen anderen Berufsfeldern kann bei der Ausbildung zur Forstwirtin bzw. zum Forstwirt zurzeit nicht von einem Bewerbermangel gesprochen werden. Trotz bereits hoher Ausbildungszahlen bewerben sich auf jede Stelle rund 6 junge Menschen. Das attraktive und oft heimatnahe Arbeitsumfeld, die vielfältigen Themenbereiche und die Möglichkeit, den sächsischen Wald für die Zukunft aktiv mitzugestalten, scheinen dabei wichtige Motivationen zu sein. Das Forstliche Bildungszentrum Bad Reiboldsgrün, welches im Jahr 2023 als überbetriebliche und berufsschulische Ausbildungsstätte eröffnet wurde, bietet moderne und zeitgemäße Rahmenbedingungen für eine hochwertige Ausbildung in Sachsen. Hintergründe Die Ausbildung der Forstwirtinnen und Forstwirte erfolgt in einem dualen System und dauert in der Regel drei Jahre. Die Auszubildenden absolvieren den praktischen Teil der Lehre überwiegend in Ausbildungsbetrieben in ganz Sachsen − davon etwa 30 Prozent bei forstlichen Dienstleistungsunternehmen, in Kirchenwald- und Privatwaldbetrieben oder in körperschaftlichen Ausbildungsbetrieben und 70 Prozent bei den insgesamt acht Ausbildungsforstbezirken von Sachsenforst. Die überbetriebliche Ausbildung, die Berufsschule sowie die zuständige Stelle für den Ausbildungsberuf Forstwirt/-in sind am Standort in Bad Reiboldsgrün gebündelt. Alle Informationen zur Forstwirtausbildung finden Sie im Internet unter: www.sachsenforst.de www.gruene-berufe.sachsen.de
  • Verantwortlich: Stefan Heiduck Geldwäsche geht uns alle an - Polizei informiert über Hintergründe, Maschen und Warnsignale Viele Menschen verbinden Geldwäsche mit organisierter Kriminalität, internationalen Banden oder Millionenbeträgen. Tatsächlich können jedoch auch ganz normale Bürgerinnen und Bürger – oftmals ohne es zu wissen – in Geldwäschehandlungen verwickelt werden. Die Polizei informiert deshalb über die Hintergründe und zeigt auf, wie man sich schützen kann. Was ist Geldwäsche? Geldwäsche bedeutet, aus Straftaten erlangte Gelder oder andere Wertgegenstände (Bargeld, Bankguthaben, Sparbücher, Schmuck, Kunstwerke, Kryptowährungen, Aktien etc.) in den legalen Wirtschaftskreislauf einzuschleusen und deren kriminelle Herkunft zu verschleiern. Kriminelle erwirtschaften Geld beispielsweise durch Drogenhandel, Erpressung, Steuerhinterziehung, Betrug oder Cyberkriminalität und versuchen dessen inkriminierte Herkunft zu verschleiern. Ziel ist es, dass das Geld am Ende wie rechtmäßig erwirtschaftetes Vermögen aussieht. Man kann sich das als einen gestohlenen Gegenstand vorstellen, dessen Herkunft durch mehrfaches Weiterverkaufen verschleiert wird – nur dass es sich hierbei um Geld handelt. Warum ist Geldwäsche so gefährlich? Geldwäsche ist die Grundlage vieler weiterer schwerer Straftaten. Ohne die Möglichkeit, ihre Gewinne zu «waschen”, könnten kriminelle Organisationen ihre Geschäfte deutlich schwerer fortsetzen. Oft benötigen Täter dabei die Hilfe anderer Personen. Diese werden nicht selten durch geschickte Täuschung oder verlockende Angebote dazu gebracht, Geld weiterzuleiten oder ihr Bankkonto zur Verfügung zu stellen. Viele Betroffene erkennen zunächst gar nicht, dass sie Teil einer Straftat geworden sind. Aber, wer sein Konto anderen überlässt, macht sich möglicherweise zum Werkzeug von Betrügern und Geldwäschern. So funktionieren die Täter Kriminelle versuchen, die Spur des Geldes möglichst unübersichtlich zu machen. Dazu wird das Geld beispielsweise ● über zahlreiche Bankkonten weitergeleitet, ● in Kryptowährungen umgewandelt, ● über Scheinfirmen verschoben, ● für den Kauf hochwertiger Gegenstände verwendet oder ● ins Ausland transferiert. Je häufiger das Geld den Besitzer oder das Konto wechselt, desto schwieriger wird es für Ermittlungsbehörden, den ursprünglichen Straftaten zu folgen. Beispiele aus dem Alltag Anlagebetrug Sie entdecken im Internet eine vermeintlich sichere Geldanlage mit außergewöhnlich hohen Renditen. Auch die Eröffnung eines neuen Kontos ist Teil der Betrugsmasche. Anfangs werden Ihnen steigende Gewinne angezeigt und möglicherweise ausgezahlt. Leiten Sie dieses Geld nun wegen geforderter Steuern, Gebühren oder weiterer Einzahlungen auf andere Konten weiter, waschen Sie das Geld für die Täter. Anlagebetrug und Geldwäsche gehen deshalb oft Hand in Hand. Jobangebot als «Finanzagent” Sie erhalten per E-Mail, Messenger oder über soziale Netzwerke ein Stellenangebot. Für wenig Arbeit und hohe Bezahlung sollen Sie lediglich Geld auf Ihrem Konto empfangen und an andere Personen weiterleiten. Die Täter bezeichnen dies häufig als Zahlungsabwicklung oder Finanzmanagement. Tatsächlich handelt es sich in vielen Fällen um Geldwäsche. Das Geld stammt häufig aus Betrugsstraftaten. Romance Scam (Liebesbetrug) Nach einer längeren Internetbekanntschaft bittet die angebliche Partnerin oder der angebliche Partner um Hilfe. Sie sollen Geld empfangen, weiterleiten oder ein Konto für eine angebliche Notlage zur Verfügung stellen. Auch hierbei kann es sich um Geldwäsche handeln. Falsche Online-Shops Sie bestellen Waren bei einem kriminellen Online-Shop. Die Zahlung erfolgt auf ein privates Konto oder an ständig wechselnde Bankverbindungen. Das Geld verschwindet, die Ware wird nie geliefert und die Zahlung wird über weitere Konten verschoben. Verkauf über Online-Kleinanzeigen Sie verkaufen einen Artikel. Der Käufer überweist angeblich versehentlich einen deutlich höheren Betrag und bittet Sie, die Differenz an eine andere Person zurückzuüberweisen. Wenn die Zahlung an Sie aus einem Betrug stammt, so kann auch hier die Weiteleitung eine strafbare Geldwäsche darstellen. Verschleierung in Kryptowährungen Täter der beschriebenen Betrugsmaschen versuchen Bargeld, Bank- oder Paypal-Guthaben usw. in Bitcoin oder andere Kryptowährungen umzutauschen und an eine bestimmte Wallet-Adresse zu senden. Kryptowährungen werden häufig genutzt, um Geldströme international zu verschleiern. Werden Sie hierzu aufgefordert, seien Sie wachsam und kontaktieren Sie im Zweifelsfall die Polizei. Auch wenn Sie für Geldtransfers an andere Personen einen Teil des Geldes behalten dürfen oder Sie gebeten werden, Geld über internationale Zahlungsdienste oder ausländische Konten weiterzuleiten, sollten die Alarmglocken läuten. Grenzüberschreitende Geldbewegungen erschweren häufig die Nachverfolgung der Geldflüsse. Typische Warnsignale Seien Sie besonders aufmerksam, wenn… ● außergewöhnlich hohe Gewinne oder Provisionen versprochen werden, ● Sie Geld für unbekannte Personen empfangen oder weiterleiten sollen ● private Bankkonten für geschäftliche Zahlungen genutzt werden sollen ● Zahlungen über mehrere Konten oder Länder erfolgen ● ausschließlich Kryptowährungen verlangt werden ● Sie unter Zeitdruck gesetzt werden ● Geheimhaltung verlangt wird oder ● die Herkunft des Geldes nicht nachvollziehbar erklärt werden kann. Was sollten Sie tun? Wenn Ihnen eine Geldtransaktion ungewöhnlich erscheint, ● führen Sie keine Überweisung für fremde Personen aus, ● stellen Sie Ihr Konto und die zugehörigen Zugangsdaten niemandem zur Verfügung, ● hinterfragen Sie ungewöhnliche Zahlungswege, ● brechen Sie den Kontakt bei verdächtigen Angeboten ab, ● sichern Sie Nachrichten, Verträge und Zahlungsbelege und ● informieren Sie im Verdachtsfall Ihre Polizei und/oder Ihre Bank. Polizei appelliert an die Bevölkerung Kriminelle entwickeln ihre Betrugsmaschen ständig weiter. Besonders im Internet, über Messenger-Dienste oder soziale Netzwerke gelingt es ihnen immer wieder, Menschen für Geldwäsche zu missbrauchen. Die Polizei rät: Lassen Sie sich niemals dafür bezahlen, fremdes Geld über Ihr Konto an Unbekannte weiterzuleiten. Seriöse Arbeitgeber, Unternehmen oder Behörden werden Sie niemals auffordern, private Konten für geschäftliche Zahlungsabläufe zu nutzen. Wer Zweifel hat, sollte sich frühzeitig an die Polizei wenden. Ein gesundes Misstrauen kann der beste Schutz vor Geldwäsche und Betrug sein.
  • Der Bundesrat hat heute (10.07.) der von Sachsen-Anhalt und Sachsen eingebrachten Entschließung zur Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab 2028 zugestimmt. Damit setzen die Länder ein deutliches Signal für eine starke, eigenständige und finanziell verlässlich ausgestattete europäische Agrarpolitik. Die Entschließung fordert unter anderem ein robustes GAP-Budget, die Ablehnung verpflichtender Kappungs- und Degressionsregelungen, eine dauerhafte Absicherung der ländlichen Entwicklung sowie eine deutliche Entlastung durch Bürokratieabbau. Im Mittelpunkt steht die Erwartung an die Bundesregierung, diese Positionen geschlossen in die laufenden EU-Verhandlungen einzubringen. Die Länder betonen, dass die GAP auch künftig ein eigenständiger Politikbereich bleiben muss – mit klaren europäischen Leitplanken, vergleichbaren Wettbewerbsbedingungen und einer auskömmlichen EU-Kofinanzierung für Umwelt, Klima- und Tierwohlmaßnahmen. Sachsens Landwirtschaftsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch erklärt: »Rund 20 Prozent aller Landwirtschaftsbetriebe in Sachsen wären von den geplanten Kürzungen betroffen – sie bewirtschaften 80 Prozent der Fläche, beschäftigen 80 Prozent der Arbeitskräfte und halten 80 Prozent der Nutztiere. Eine verpflichtende Degression oder Kappung der Direktzahlungen würde unsere leistungsfähigen Strukturen massiv gefährden. Ich lehne diese Pläne klar ab und kämpfe seit Monaten in Brüssel und Berlin dafür, sie zu verhindern. Drei klar abgegrenzte Budgets sind notwendig: eine Basisförderung für alle Betriebe, praxistaugliche Umweltprogramme mit Gewinnanteil und eine auskömmliche Förderung für den ländlichen Raum. Die Ernährungssouveränität Europas ist wichtiger denn je. Dafür braucht es stabile Betriebe, echte Planungssicherheit durch solide ausgestattete Agrarförderung für die gesamte Förderperiode und weniger Bürokratie. Die EU-Kommission hat den Mitgliedstaaten größere Spielräume bei der Ausgestaltung versprochen. Dies gilt es nun einzufordern, um in Deutschland und Sachsen den jetzigen Weg weiterzugehen.« Hintergrund Die Entschließung »Für eine Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) ab 2028, die Einkommen sichert, Wettbewerbsfähigkeit erhält und die bestehenden Strukturen in Deutschland anerkennt« wurde am 12. Juni 2026 von Sachsen-Anhalt und Sachsen in den Bundesrat eingebracht. Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg haben sich der Initiative angeschlossen. Die Länder fordern insbesondere: * ein verlässliches GAP-Budget im Mehrjährigen Finanzrahmen der EU, * die Ablehnung verpflichtender Kappungs- und Degressionsregelungen, * die Sicherung der ländlichen Entwicklung als zentralen Bestandteil der GAP, * eine auskömmliche EU-Kofinanzierung für Agrarumwelt-, Klima- und Tierwohlmaßnahmen, * eine spürbare Entbürokratisierung der GAP ab 2028.
  • Autoren: Marko Laske (ml), Lukas Reumund (lr) Landeshauptstadt Dresden Mann mit Softair-Waffe löste Polizeieinsatz aus Zeit: 09.07.2026, gegen 18:30 Uhr Ort: Dresden-Äußere Neustadt Gestern hat ein Mann (38) mit einer Softair-Waffe einen Polizeieinsatz in der Äußeren Neustadt ausgelöst. Am frühen Abend meldeten mehrere Bürger via Notruf, dass einen Mann im Alaunpark mit einer Pistole herumhantiert. Die Dresdner Polizei schickte sofort Einsatzkräfte zum Ort. Diese konnten den Gesuchten schnell ausfindig machen. Der 38-jährige Deutsche hatte eine Softair-Waffe bei sich. Die Anscheinswaffe wurde sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. (ml) E-Scooter stieß gegen Straßenbahn Zeit: 09.07.2026, 21:05 Uhr Ort: Dresden-Seevorstadt Auf der St. Petersburger Straße ist am Donnerstagabend der Fahrer (28) eines E-Scooters bei einem Unfall leicht verletzt worden. Der Fahrer (23) einer Straßenbahn der Linie 7 war zwischen den Haltestellen »Hauptbahnhof Nord« und »Walpurgisstraße« unterwegs. Als er an eine Zufahrt zur Prager Straße kam, fuhr der 28-Jährige mit dem E-Scooter über die Gleise und wurde von der Bahn erfasst. Es entstand ein Sachschaden in noch nicht bezifferter Höhe. (lr) Hakenkreuzschmierereien Zeit: 09.07.2026, 21:25 Uhr festgestellt Ort: Dresden-Gorbitz In den vergangenen Tagen haben Unbekannte verschiedenen Stellen im Bereich des Melissenweges mit mehr als 20 bis zu 40 Zentimeter großen Hakenkreuzen beschmiert. Schadensangaben liegen noch nicht vor. Der Staatschutz der Polizeidirektion Dresden ermittelt wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. (ml) Messgeräte gestohlen Zeit: 09.07.2026, 09:00 Uhr festgestellt Ort: Dresden-Klotzsche Unbekannte haben mehrere Messgeräte von einer Baustelle an der Königsbrücker Straße gestohlen. Der Wert des Diebesgutes summiert sich auf mehrere tausend Euro. (ml) Zigaretten gestohlen Zeit: 10.07.2026, 03:15 Uhr bis 03:30 Uhr Ort: Dresden-Johannstadt Unbekannte sind in der Nacht zu Freitag in einen Einkaufsmarkt am Tatzberg eingebrochen. Die Täter hebelten die Eingangstüren des Marktes auf und stahlen nach erster Übersicht Tabakwaren im Wert von etwa 500 Euro. Sie hinterließen einen Sachschaden von geschätzten 5.000 Euro. (lr) Auto gestreift – Zeugen gesucht Zeit: 09.07.2026, 11:00 Uhr Ort: Dresden-Zschertnitz Am Donnerstag hat ein Autofahrer (92) mit einem Ford C-Max auf der Michelangelostraße ein geparktes Auto gestreift. Die Polizei sucht diesen Wagen und dessen Halter. Der 92-Jährige fuhr auf der Michelangelostraße und streifte dabei den geparkten Wagen. Anschließend fuhr er weiter und meldete sich erst am Nachmittag bei der Polizei. Die Beamten ermitteln wegen der Unfallflucht gegen den Deutschen. Sie fanden jedoch an der Unfallstelle kein beschädigtes Auto. Die Polizei fragt: Wer kann Angaben zum Unfall, insbesondere dem beschädigten Auto oder dessen Halter machen. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (lr) Landkreis Meißen Drei Verletzte bei Unfall Zeit: 09.07.2026, 12:40 Uhr Ort: Großenhain, OT Nasseböhla Auf der Strogaer Straße sind am Donnerstag drei Menschen bei einem Unfall leicht verletzt worden. Der Fahrer (82) eines Audi A6 fuhr auf einer Verbindungsstraße von der B 101 zur Strogaer Straße. Als er auf diese nach links in Richtung Nasseböhla abbog, stieß er mit einem weiteren Audi A6 (Fahrerin 28) zusammen, der zwischen Nasseböhla und Stroga unterwegs war. Die 28-Jährige, der 82-Jährige sowie dessen Beifahrerin (83) wurden leicht verletzt. Es entstand ein Schaden in Höhe von etwa 30.000 Euro. (lr) Radfahrer unter Alkoholeinfluss schwer verletzt Zeit: 09.07.2026, 23:25 Uhr Ort: Meißen Auf der Zscheilaer Straße ist in der Nacht zu Freitag ein Fahrradfahrer (50) bei einem Unfall schwer verletzt worden. Der 50-Jährige war in Richtung Zscheilaer Berg unterwegs. In Höhe der Ringstraße stieß er gegen eine Laterne und stürzte. Er musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Beamten Alkoholgeruch beim Radfahrer. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 1,5 Promille. Gegen den Deutschen wird nun wegen der Trunkenheit im Verkehr ermittelt. (lr) Auf Schilderwagen gefahren Zeit: 10.07.2026, 08:35 Uhr Ort: Roßwein, A 14 Am Freitag ist ein Autofahrer (43) bei einem Unfall auf de A 14 leicht verletzt worden. Der 43-Jährige war mit einem VW ID.Buzz auf der rechten Fahrspur zwischen den Abfahrten Nossen-Nord und Döbeln-Ost unterwegs. Dabei fuhr er auf den Schilderanhänger eines Lkw MAN (Fahrer 55) auf, der zur Absicherung einer Baustelle auf der Autobahn stand. Es entstand ein Schaden in Höhe von rund 50.000 Euro. Die Autobahnpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (lr) Tasche aus Auto gestohlen Zeit: 09.07.2026, 12:30 Uhr bis 15:15 Uhr Ort: Radebeul Auf der Fabrikstraße sind Unbekannte am Donnerstag in einen Opel Astra eingebrochen. Die Täter schlugen eine Scheibe des Wagens ein und stahlen eine Tasche mit persönlichen Gegenständen im Wert von rund 20 Euro. Der Sachschaden wurde mit rund 2.000 Euro angegeben. (lr) Kabel gestohlen Zeit: 08.07.2026, 18:30 Uhr bis 09.07.2026, 12:30 Uhr Ort: Meißen Von einer Baustelle an der Elisabethstraße haben Unbekannte ein Kabel gestohlen. Die Täter begaben sich auf das Baustellengelände und durchtrennten ein Starkstromkabel zwischen einem Baustromkasten und einem Hausanschluss. Sie stahlen dieses im Wert von rund 600 Euro. (lr) Auto brannte – Zeugen gesucht Zeit: 26.06.2026, 02:55 Uhr Ort: Großenhain Ende Juni ist ein VW Touareg in einem Grundstück an der Hermann-Zschoche-Straße abgebrannt. Dabei wurde zudem ein Carport und ein angrenzendes Wohnhaus in Mitleidenschaft gezogen (siehe Medieninformation Nr. 313/26 vom 26. Juni 2026). Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung und sucht Zeugen, die Wahrnehmungen im Zusammenhang mit dem Feuer gemacht haben. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (lr) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Frau in ihrer Wohnung bestohlen Zeit: 07.07.2026, gegen 21:00 Uhr Ort: Bannewitz Am Dienstag ist eine Frau (89) von zwei Unbekannten in ihrer Wohnung bestohlen worden. Die Täter meldeten sich zunächst telefonisch bei der Seniorin und gaben vor eine Büchersammlung von ihr kaufen zu wollen. Wenig später erschienen zwei Männer bei der älteren Dame und ließen sich die Bücher zeigen. In einem unbeobachteten Moment stahl einer der Unbekannten die EC-Karte der Frau. Kurz nachdem sie die Wohnung der 89-Jährigen verlasen hatte, buchten sie etwa 2.800 Euro von ihrem Konto ab. Die Polizei rät: – Legen Sie ein gesundes Misstrauen an den Tag! – Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung! – Verständigen Sie im Verdachtsfall die Polizei! Einbruch in Einfamilienhaus Zeit: 09.07.2026, 17:30 Uhr bis 18:00 Uhr Ort: Dippoldiswalde, OT Hennersdorf Gestern Nachmittag ist ein Unbekannter in ein Einfamilienhaus an der Oberen Dorfstraße eingebrochen. Der Täter gelangte durch ein Fenster in die Räume und durchsuchte diese. Dabei wurde der Mann vom Hausbewohner überrascht und floh. Nach einem ersten Überblick wurde nichts gestohlen. (ml) Falsche Spendensammler – Polizei sucht Zeugen Zeit: 07.07.2026, 17:00 Uhr Ort: Pirna-Copitz Die Polizei prüft aktuell Hinweise, wonach im Verlauf der Woche falsche Spendensammler auf der Rudolf-Renner-Straße unterwegs waren. Diese sollen vermeintliche Spenden für Gehörlose eingesammelt haben. In diesem Zusammenhang fragt die Polizei: Wer hat die Personen beobachtet oder ist von ihnen angesprochen worden? Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (ml) Linienbusse beschmiert Zeit: 10.07.2026, 04:30 Uhr festgestellt Ort: Hohnstein In der vergangenen Nacht haben Unbekannte drei Linienbusse an einer Haltestelle an der Oberen Straße mit Farbe beschmiert. Die Täter brachten verschiedene Schriftzüge auf und verursachten damit einen Schaden von rund 500 Euro. (ml) Fahrrad gestohlen Zeit: 09.07.2026, 14:00 Uhr bis 17:30 Uhr Ort: Pirna, OT Pratschwitz Gesten Nachmittag haben Unbekannte ein Fahrrad von einem Hinterhof an der Pratzschwitzer Straße gestohlen. Das Rad war angeschlossen und hat einen Wert von etwa 600 Euro. (ml) Unfallflucht – Polizei sucht Zeugen Zeit: 09.07.2026, 08:30 Uhr bis 14:00 Uhr Ort: Bannewitz Gesten hat ein Unbekannter mit seinem Auto einen Honda Jazz auf einem Parkplatz an der Ferdinand-von-Schill-Straße beschädigt. Der Verursacher entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Am Honda entstand ein Schaden von rund 1.700 Euro. Die Polizei fragt: Wer hat den Unfall beobachtet? Wer kann Angaben zum Unfallwagen oder dessen Fahrer machen? Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (ml)