Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Die heutige VW-Aufsichtsratssitzung hat sich mit den massiven Spar- und Schließplänen des Konzernvorstandes beschäftigt. Zu den bisher bekannt gewordenen Plänen äußerte sich Sachsens Wirtschafts- und Arbeitsminister Dirk Panter: »Ich erwarte von VW eine echte Zukunftsperspektive für Zwickau, fordere Wertschätzung für die Leistung der Beschäftigten und appelliere an die in den Konzerngrundsätzen festgeschriebene gesellschaftliche Verantwortung. Zwickau ist nicht die verlängerte Werkbank Wolfsburgs, sondern ein VW-Standort, der mit Weitsicht, Engagement und Veränderungsbereitschaft zum langjährigen Erfolg des Gesamtkonzerns beigetragen hat. Dort, wo vor rund 120 Jahren die sächsische Automobilgeschichte und die Erfolgsstory von Audi begonnen haben, müssen die Bänder weiterlaufen! Wir als Freistaat sagen mit großem Selbstbewusstsein: VW hat nur mit Sachsen eine Zukunft – Zwickau kann Transformation! Dazu braucht es tragfähige Konzepte, die konkurrenzfähig sind und von den Kunden nachgefragt werden. Die Beschäftigten in Zwickau – das habe ich bei meinen Gesprächen erfahren – sind durchaus bereit, Veränderungen zu akzeptieren, wenn sie eine echte Zukunftsperspektive bekommen. Denn warum sollte man in Deutschland Werke schließen und Kapazitäten abbauen, wenn wir mit anderen Standorten genauso konkurrieren könnten? Und das können wir in Zwickau bereits! Ich bin sicher, das Werk ist das effizienteste Fahrzeugproduktionswerk von VW in Deutschland! VW muss schneller, innovativer und kosteneffizienter bei seinen Produkten werden. Der Eindruck ist: dem Konzern fehlt gerade eine tragfähige Strategie für die Zukunft, denn Kürzen allein ist keine Strategie. Wir kämpfen um die Arbeitsplätze bei VW!« Hintergrund Momentan arbeiten ca. 8.000 Beschäftigte direkt in Zwickau im Werk. Daran hängen 40.000 bis 50.000 Zulieferer und daran noch einmal tausende Familien. Insgesamt sind mehr als 100.000 Menschen in der Region direkt betroffen.
  • Fünf Gefangene haben in dieser Woche ihre Zeugnisse für den qualifizierenden Hauptschulabschluss erhalten. Hierdurch erhalten sie die Möglichkeit für weitere berufliche Qualifizierung – sei es noch während der Haft oder auch nach der Haftentlassung. Es handelt sich daher um einen wichtigen Baustein für eine gelungene Resozialisierung. Bereits seit den 1990er Jahren wird in der Justizvollzugsanstalt Chemnitz jährlich ein Hauptschulkurs zur Vorbereitung auf eine Schulfremdenprüfung angeboten. Ziel dieser schulischen Qualifizierungsmaßnahme ist es, geeigneten Gefangenen die Möglichkeit zu geben, den qualifizierenden Hauptschulabschluss zu erlangen. Durch die Form der Schulfremdenprüfung können die Gefangenen diesen staatlich anerkannten Schulabschluss auch ohne Besuch einer regulären Schule oder eine Abendschule erreichen. Die Ausbildung erstreckt sich über ein Schuljahr und wird von zwei bei der JVA Chemnitz tätigen Lehrkräften durchgeführt. Um alle notwendigen Inhalte abzudecken, erhalten Sie zum Teil Unterstützung durch externe Lehrkräfte. Durch den aufgebrachten Fleiß und das Durchhaltevermögen der Schülerinnen sowie die fachkundige Unterstützung der Lehrkräfte wurden durch die fünf Teilnehmerinnen dieser schulischen Bildungsmaßnahme alle Hürden auf dem Weg zum erfolgreichen Prüfungsabschluss gemeistert. Das Ergebnis dieses Engagements sind durchweg gute bis sehr gute Leistungen, für die die Frauen nunmehr im – soweit in Haft möglich – feierlichen Rahmen ihre Zeugnisse in Empfang nehmen konnten. Nur eine Absolventin war abwesend – aus erfreulichem Grund. So ist der erfolgreiche Schulabschluss ein Teil ihrer insgesamt positiven Entwicklung, die bereits lockernde Maßnahmen zuließ. Herr Jürgen Frank, Anstaltsleiter der Justizvollzugsanstalt Chemnitz: »Mit diesem erfolgreichen Abschluss haben sich die Gefangenen eine wichtige Grundlage für eine gelingende gesellschaftliche Integration nach der Haft geschaffen. Es freut mich sehr, dass die Gefangenen diese Chance während ihrer Haftzeit so gut angenommen und diesen Erfolg erzielt haben. Mein Dank gilt hier auch allen daran beteiligten Lehrkräften.« Auch im neuen Schuljahr wird die Maßnahme fortgesetzt werden und es erhalten erneut inhaftierte Frauen die Möglichkeit, diesen wichtigen Schritt im Rahmen der Resozialisierung gehen zu können. Neben dem qualifizierenden Hauptschulabschluss werden in der Justizvollzugsanstalt Chemnitz zudem berufliche Qualifizierungsmaßnahmen in den Berufen Tischlerin, Fachlageristin und Textil- und Modenäherin angeboten. Diese Maßnahmen werden kofinanziert von der Europäischen Union sowie mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. Mit Stichtag zum 01.07.2026 waren in der JVA Chemnitz 208 weibliche Straf-, Jugend- und Untersuchungsgefangene untergebracht. Die Beschäftigungsquote liegt in der Justizvollzugsanstalt Chemnitz bei ca. 62 %. Je Arbeitstag befinden sich demnach etwa 127 Gefangene in Maßnahmen der beruflichen oder schulischen Bildung, in der Arbeitstherapie oder in vollzuglicher Arbeit im Einsatz. Für weiteres Interesse zum Thema Arbeit und Bildung in Haft inklusive der hergestellten Produkte und Bestellmöglichkeiten wird auf den Webshop des sächsischen Justizvollzugs unter www.gitterladen.de verwiesen. Weitere Informationen zur Justizvollzugsanstalt Chemnitz finden Sie auf der Homepage unter https://www.justiz.sachsen.de/jvac/.
  • Chemnitz/Landkreis Mittelsachsen Neuerliche Fälle von Anlagebetrug angezeigt Zeit: 08.07.2026 polizeibekannt Ort: Chemnitz und Freiberg (2009) Angeblich sichere und vor allem gewinnbringende Investitionen wurden einem Chemnitzer sowie einer Freibergerin in den vergangenen Wochen und Monaten zum Verhängnis. Sie verloren durch Anlagebetrug unabhängig voneinander mehrere zehntausend Euro. In beiden Fällen ermittelt das Betrugsdezernat der Chemnitzer Kriminalpolizei. Der Geschädigte aus Chemnitz hatte im März dieses Jahres im Internet nach einem Broker gesucht und war auf eine Investmentplattform gestoßen. Er meldete sich bei der angeblichen Service-Hotline und wurde von einer Mitarbeiterin aufgefordert, eine Anwendungssoftware (App) für eine weitere Investmentplattform auf sein Handy zu laden. Über diese App eröffnete der Mann ein Konto, auf welches er zunächst 3.000 Euro überwies – offenbar mit der Maßgabe, dass das Geld in Kryptowährung angelegt wird. Im weiteren Verlauf brachten ihn die Betrüger dazu, einen Kredit aufzunehmen und nochmals 24.000 Euro zu investieren. Als der Chemnitzer sich nun sein investiertes Geld samt zugesicherter üppiger Rendite auszahlen lassen wollte und sich nichts tat, wurde ihm der Anlagebetrug klar und er erstattete am gestrigen Mittwoch Anzeige. Ein Deepfake-Video, in welchem sich Bundespolitiker über lukrative Anlagemöglichkeiten austauschten, weckte im Januar dieses Jahres das Interesse einer Frau aus Freiberg. Mutmaßlich durch einen Link im KI-generierten Video gelangte die Geschädigte auf eine Investmentplattform, meldete sich dort mit allen erforderlichen Daten an und wurde umgehend von einer angeblichen Brokerin angerufen. Sie überzeugte die Freibergerin, zunächst 250 Euro in Gold anzulegen. Zudem installierte die Geschädigte eine Fernzugriffssoftware auf ihrem Laptop, sodass die Betrüger die Möglichkeit bekamen, auf die Konten der Frau einzuwirken. Nachdem in Summe mehr als 22.000 Euro angeblich gewinnbringend in Gold und Bitcoins angelegt waren und die Freibergerin alles zurückhaben wollte, wurde auch ihr klar, dass sie ihr Vermögen über Monate hinweg an die Betrüger verloren hatte. Das Landeskriminalamt Sachsen hat unter der Veröffentlichung »Schnelles Geld? Großes Risiko! – So entlarven Sie Anlagebetrug im Internet« (siehe www.polizei.sachsen.de/de/so-entlarven-sie-anlagebetrug-im-internet-40992.html) eine Reihe von Präventionshinweisen zum Thema Anlagebetrug zusammengefasst. (Ry) Chemnitz Mehrere Verletzte bei Wohnungsbrand - Ergänzungsmeldung Zeit: 03.07.2026, 06:55 Uhr polizeibekannt Ort: OT Sonnenberg (2010) Die Polizeidirektion Chemnitz berichtete mit der Medieninformation Nr. 246 vom 3. Juli 2026, Meldung 1942, von einem Wohnungsbrand in der Gießerstraße, zu dem die Kriminalpolizei Ermittlungen aufgenommen hat. Ein 16-jähriger Bewohner war schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden. Wie der Kriminalpolizei gestern bekannt wurde, ist er im Krankenhaus verstorben. Die Ermittlungen zum Geschehen dauern weiterhin an. (ds) Bei Sturz schwer verletzt Zeit: 08.07.2026, 16:20 Uhr Ort: OT Hilbersdorf (2011) In der Straße An der Dresdner Bahnlinie war am Mittwochnachmittag ein 85-jähriger Fahrradfahrer unterwegs. Dabei kam er auf einer Gefällestrecke aus bisher unbekannter Ursache zu Sturz und erlitt schwere Verletzungen. Es entstand Sachschaden von etwa 100 Euro. (Kg) Zwei Anzeigen folgten auf Anstoß Zeit: 08.07.2026, 17:05 Uhr Ort: OT Zentrum (2012) Eine Polizeistreife beobachtete am Mittwochnachmittag im Chemnitzer Stadtzentrum, wie ein E-Scooter-Fahrer (47) die Dr.-Frieda-Freise-Straße befuhr und dabei einen parkenden Pkw Kia touchierte. Danach setzte der Scooter-Fahrer seine Fahrt fort, konnte durch die nachfahrenden Polizisten jedoch gestoppt werden. Am Auto war Sachschaden in Höhe von etwa 200 Euro zu verzeichnen, der Scooter blieb augenscheinlich unbeschädigt. Verletzungen wies der 47-jährige Mann keine auf, stellte sich aber dennoch einem Arzt vor – zur Blutentnahme. Ein mit dem Mann durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,9 Promille. Für den deutschen Staatsangehörigen folgten eine Blutentnahme sowie entsprechende Anzeigen. (Kg) Vorfahrtsfehler? Zeit: 08.07.2026, 15:20 Uhr Ort: OT Röhrsdorf (2013) Am Mittwochnachmittag befuhr die 63-jährige Fahrerin eines Pkw Renault die Röhrsdorfer Allee aus Richtung Ringstraße und folgte dem Fahrbahnverlauf der abknickenden Hauptstraße nach links auf die Nordstraße. Zur selben Zeit war die 29-jährige Fahrerin eines Pkw VW in der Röhrsdorfer Allee aus Richtung Obere Hauptstraße in Richtung Ringstraße unterwegs. Im Kreuzungsbereich Röhrsdorfer Allee/Nordstraße kollidierte der VW mit dem abbiegenden, bevorrechtigten Renault, wobei Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 18.000 Euro entstand. Verletzt wurde niemand. (Kg) Landkreis Mittelsachsen Kabeltrommel entwendet Zeit: 08.07.2026, 11:20 Uhr bis 11:30 Uhr; polizeibekannt: 14:50 Uhr Ort: Kriebstein, OT Grünlichtenberg (2014) Am Mittwochmittag verschafften sich Unbekannte gewaltsam Zutritt auf ein Firmengelände in der Mittleren Dorfstraße. In der Folge entwendeten die Täter eine ca. 300 Kilogramm schwere Kabeltrommel. Auf der Rolle befanden sich etwa 500 Meter Kabel im Wert von ca. 5.000 Euro. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 100 Euro geschätzt. (mou) Vier Verletzte bei Auffahrunfall Zeit: 08.07.2026, 16:55 Uhr Ort: Frankenberg (2015) In der Äußeren Chemnitzer Straße (B 169) hielt am Mittwoch der 50-jährige Fahrer eines Pkw VW verkehrsbedingt an. Die 21-jährige Fahrerin eines Pkw Ford fuhr auf den haltenden VW, wobei Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 14.000 Euro entstand. Beide Fahrzeugführer sowie zwei weitere Mitfahrerinnen (3, 35) im VW erlitten leichte Verletzungen. (Kg) Kollision beim Abbiegen Zeit: 08.07.2026, 16:30 Uhr Ort: Altmittweida (2016) Von der Frankenauer Straße bog am Mittwoch die 77-jährige Fahrerin eines Pkw Kia nach links in den Asternweg ab und kollidierte dabei mit einem auf der Frankenauer Straße entgegenkommenden Fahrradfahrer (36). Der 36-jährige Mann erlitt bei dem Zusammenstoß leichte Verletzungen. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 11.000 Euro. (Kg) Zwei Verletzte nach Zusammenstoß auf Radweg Zeit: 08.07.2026, 13:55 Uhr Ort: Claußnitz, OT Markersdorf (2017) Ein 14-jähriges Mädchen befuhr mit einem E-Bike den Chemnitztalradweg aus Richtung Markersdorf in Richtung Garnsdorf. Ungefähr 100 Meter nach dem Ortsausgang Markersdorf scherte sie zum Überholen eines anderen Fahrradfahrers nach links aus und kollidierte im weiteren Verlauf mit einer entgegenkommenden E-Bike-Fahrerin (70). Durch den Anstoß stürzten beide und erlitten Verletzungen, die 14-Jährige leichte und die 70-jährige Frau schwere. An den E-Bikes entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 100 Euro. (Kg) Erzgebirgskreis Kupferkabel und Werkzeug aus Baucontainer gestohlen Zeit: 07.07.2026, 15:40 Uhr bis 08.07.2026, 06:30 Uhr Ort: Schwarzenberg (2018) In der Zeit zwischen Dienstagnachmittag und Mittwoch früh drangen Unbekannte gewaltsam in ein Firmengelände Am Wasserwerk ein. Anschließend brachen die Täter drei dort befindliche Baucontainer auf und entwendeten aus diesen ein Winkelschleifer-Set sowie Kabel im Gesamtwert einer vierstelligen Summe. Der entstandene Sachschaden beziffert sich auf etwa 500 Euro. (mou)
  • Die Städtischen Verkehrsbetriebe Zwickau (SVZ) erneuern ihre Straßenbahnflotte. Staatsministerin Regina Kraushaar hat hierfür heute (9. Juli 2026) einen Fördermittelbescheid über 22,5 Millionen Euro an die SVZ übergeben. Die Mittel stehen für die Beschaffung von sechs modernen Niederflurbahnen bereit, die die in die Jahre gekommene Hochflur-Flotte vom Typ Tatra ablösen. 18 Millionen Euro stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), 4,5 Millionen Euro steuert der Freistaat als Kofinanzierung bei. Für die Fahrgäste bedeutet der Wechsel vor allem einen leichteren Einstieg: Die neuen Bahnen vom Modell TINA des Herstellers Stadler können durchgängig ebenerdig und ohne Stufen betreten werden. Sie sind 30 Meter lang sowie 2,30 Meter breit, zeigen den Besetzungsgrad an und verfügen über ein Fahrerassistenzsystem, das die Sicherheit im Betrieb erhöht. Staatsministerin Regina Kraushaar: »Die neuen Fahrzeuge der Städtischen Verkehrsbetriebe Zwickau kann man mit Fug und Recht als 'Quantensprung' bezeichnen: Mehr Platz, mehr Komfort, eine moderne Fahrgastinformation und Technik, die auch das Fahrpersonal entlastet. Wenn die Fahrgäste in Zwickau künftig in die Straßenbahn steigen, tun sie das bequem und sicher – auch mit dem Kinderwagen, der Gehhilfe oder schwerem Gepäck. Mobilität muss für alle möglich sein. Ich freue mich sehr, dass Zwickau sich diesem Anspruch mit aller Kraft stellt. Deshalb unterstützt der Freistaat die Zwickauer Verkehrsbetriebe gezielt bei diesen Investitionen. Der hohe Anteil europäischer Fördermittel zeigt außerdem, dass EU-Mittel konkret vor Ort ankommen und wirken.« Sebastian Eßbach, technischer Geschäftsführer der SVZ: »Mit der Beschaffung der neuen innovativen Bahnen ab 2028 erreichen wir unser Ziel, zukünftig eine niederflurige Fahrzeugflotte in Zwickau einzusetzen und die derzeitigen Tatra-Hochflurstraßenbahnen abzulösen. Mit den Tina-Niederflurbahnen von Stadler werden unsere Fahrgäste sowie Fahrpersonale eine neue Qualität erfahren.« Steve Preißner, kaufmännischer Geschäftsführer der SVZ: »Die EFRE-Förderung von 75% bildet die Grundlage für die Anschaffung der Neufahrzeuge und wir freuen uns sehr, dass die Mittel in enger Zusammenarbeit mit dem SMIL nun positiv beschieden und bewilligt wurden.« Die Zwickauer Verkehrsbetriebe haben momentan 26 Straßenbahnen im Fahrgastbetrieb und unterhalten 47 Kilometer Gleise. In ihrem Fahrplan bieten die SVZ den jährlich 10,5 Mio. Fahrgästen in Bus und Bahn insgesamt 3.317.820 Fahrplankilometer an. Spatenstich für Bahnhofsvorplatz – neue Schnittstelle des Zwickauer Nahverkehrs Vor der Bescheidübergabe nahm Staatsministerin Regina Kraushaar am Spatenstich für den Umbau des Zwickauer Bahnhofsvorplatzes teil. Der Platz wird zu einem barrierefreien Umsteigepunkt zwischen Straßenbahn, Bus, Bahn und Taxi umgebaut. Die Gesamtkosten dafür liegen bei über 12 Millionen Euro; 85 Prozent der zuwendungsfähigen Baukosten sollen aus Bundes- und Landesmitteln gefördert werden. Staatsministerin Regina Kraushaar: »Moderne Fahrzeuge und moderne Infrastruktur gehören zusammen. Nur wenn beides zusammen gedacht wird, werden die Menschen 'die Öffi’s' gerne und vor allem so oft wie möglich nutzen. Mit den Fördermitteln des Freistaats unterstützen wir die neue zentrale Schnittstelle des Zwickauer Nahverkehrs. Das ist gut angelegtes Geld, denn Investitionen in den Nahverkehr sind Investitionen in die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger, hier ganz konkret in Zwickau. Mein großer Dank gilt allen engagierten Akteuren, die die Umsetzung des Projektes möglich machen und nicht zuletzt auch dem Haushaltgesetzgeber, der uns die Bereitstellung der Fördermittel ermöglicht.« Zwickaus Baubürgermeisterin Silvia Queck: »Dieser Spatenstich ist ein starkes Signal für Zwickau und bedeutet uns allen sehr viel: Ein lange diskutiertes Vorhaben wird nun Wirklichkeit. Dass wir an diesem Schlüsselort und Tor der Stadt nun bauen können, verdanken wir mutigen Entscheidungen, viel Ausdauer, dem Vertrauen in dieses Projekt aller Beteiligten und der verlässlichen Unterstützung unserer Fördermittelgeber. Der symbolische Spatenstich markiert einen Meilenstein in der Geschichte unseres Bahnhofsvorplatzes und des gesamten Quartiers.«
  • Autoren: Marko Laske (ml), Lukas Reumund (lr) Landeshauptstadt Dresden Mutmaßlichen Räuber niedergeschlagen Zeit: 08.07.2026, 18:45 Uhr Ort: Dresden-Striesen Am Mittwochabend hat ein Mann (47) versucht Wodka aus einem Markt an der Schandauer Straße zu stehlen. Ein Mitarbeiter (46) des Marktes sprach den 47-Jährigen an, nachdem dieser den Markt ohne zu zahlen mit zwei Flaschen Alkohol im Wert von knapp 40 Euro verlassen hatte. Der Tatverdächtige versuchte zu fliehen und hatte dabei ein Messer in der Hand. Letztlich warf der Dieb eine der Flaschen nach dem 46-Jährigen. Dieser wiederum schlug ihn mit der Flasche nieder. Der 47-Jährige musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Alarmierte Beamte stellten fest, dass der Tatverdächtige neben dem Messer auch einen Teleskopschlagstock einstecken hatte. Gegen den Deutschen wird nun wegen des Diebstahls mit Waffen ermittelt. (lr) Radfahrer geschlagen – Tatverdächtigen gestellt Zeit: 08.07.2026, 22:30 Uhr Ort: Dresden-Striesen Auf der Fetscherstraße hat ein 24-Jähriger am späten Mittwochabend einen Radfahrer (50) geschlagen. Der 50-Jährige war mit einer Begleiterin auf der Fetscherstraße in Richtung Waldschlößchenbrücke unterwegs. Dabei wurde er dicht von einem VW Fox überholt, dessen Fahrer (19) am Fetscherplatz an einer Ampel hielt. Der Radfahrer sprach den Autofahrer an, woraufhin dessen Beifahrer den 50-Jährigen schlug und trat. Anschließend fuhren die Männer mit dem Wagen davon. Der Angegriffene musste in ein Krankenhaus gebracht werden. ‚ Alarmierte Polizisten stoppten den VW kurze Zeit später. Gegen den 24-jährigen deutschen Beifahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. (lr) Seniorin um 15.000 Euro gestohlen Zeit: 07.07.2026, 07:00 Uhr bis 08.07.2026, 17:15 Uhr Ort: Dresden-Seidnitz Unbekannte haben eine Seniorin (87) aus Dresden-Seidnitz um 15.000 Euro betrogen. Zunächst meldete sich ein Mann via Telefon bei der 87-Jährigen und gab sich als Polizist aus. Im Gespräch teilte er der Frau mit, dass ihre Tochter einen schweren Verkehrsunfall verursacht hätte. Letztlich brachte er die ältere Dame dazu einem Boten einen fünfstelligen Betrag zu übergeben. Die Kriminalpolizei ermittelt. (ml) Werkzeug und Baumaterial gestohlen Zeit: 08.07.2026, 09:20 Uhr festgestellt Ort: Dresden-Klotzsche In den zurückliegenden Tagen haben sich Unbekannte Zutritt zu einer Baustelle an der Königsbrücker Straße verschafft. Dort öffneten sie mehrere Gitterboxen sowie Kisten und stahlen verschiedenes Werkzeug sowie Baumaterialen. Abschließende Schadensangaben liegen noch nicht vor. (ml) Kabelrollen gestohlen Zeit: 08.07.2026, 10:45 Uhr der Polizei bekannt Ort: Dresden-Flughafen Unbekannte sind in der Nacht zu Mittwoch auf ein Firmengelände an der Grenzstraße eingedrungen. Die Täter gelangten auf unbekannte Weise auf das Grundstück und überstiegen eine Mauer zu einem Lager. Aus diesem stahlen sie drei Kabelrollen im Wert von etwa 750 Euro. (lr) Containerbrand – Zeugen gesucht Zeit: 26.06.2026, 01:30 Uhr Ort: Dresden-Gorbitz Ende Juni hat ein Baucontainer an der Birkenstraße gebrannt, wobei die Flammen auf einen Rohbau übergriffen (siehe Medieninformation Nr. 313/26 vom 26. Juni 2026). Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung und sucht Zeugen, die Angaben zum Brand und dessen Entstehung machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (lr) Gegen drei geparkte Autos gefahren Zeit: 09.07.2026, 03:15 Uhr Ort: Dresden-Johannstadt In der Nacht zu Donnerstag ist eine Frau (23) mit einem Smart Forfour auf der Striesener Straße gegen drei geparkte Autos gefahren. Die 23-Jährige fuhr in Richtung Borsbergstraße und kam dabei nach rechts von der Fahrbahn ab. Sie streifte mit dem Smart einen Mazda 3, einen VW Passat sowie einen Skoda Yeti. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro. Verletzt wurde niemand. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass die Smart-Fahrerin mit rund 0,7 Promille unter Alkoholeinfluss stand. Sie stellten den Führerschein der 23-Jährigen sicher, veranlassten eine Blutentnahme und ermitteln nun wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs gegen die Deutsche. (lr) Landkreis Meißen Radfahrer angefahren Zeit: 08.07.2026, 19:55 Uhr Ort: Meißen Auf dem Elberadweg ist am Mittwochabend ein Fahrradfahrer (37) bei einem Unfall leicht verletzt worden. Der 37-Jährige war am Elbkai zwischen der Altstadtbrücke und der Elbtalbrücke unterwegs. Ein 61-Jähriger fuhr mit einem VW Golf aus einer Parklücke auf den Radweg und stieß mit dem Radfahrer zusammen. Der 37-Jährige musste in ein Krankenhaus gebracht werden. (lr) In Firmengebäude eingebrochen Zeit: 08.07.2026, 16:20 Uhr festgestellt Ort: Niederau, OT Gröbern Unbekannte sind in den vergangenen Tagen in ein Firmengebäude an der Straße Gewerbepark eingebrochen. Die Täter zerschlugen die Scheibe einer Tür und gelangten ins Innere. Augenscheinlich stahlen sie nichts aus der aktuell ungenutzten Halle. Sie hinterließen einen Schaden in Höhe von etwa 5.000 Euro. (lr) Toilettenhäuschen abgebrannt Zeit: 09.07.2026, 02:20 Uhr Ort: Radeburg In einem Park an der Hospitalstraße ist in der Nacht zu Donnerstag ein mobiles Toilettenhäuschen abgebrannt. Es entstand ein Schaden in Höhe von etwa 500 Euro. Die Polizei geht davon aus, dass Unbekannte das Plastikhäuschen in Brand gesetzt haben und ermittelt wegen der Sachbeschädigung. (lr) Von Straße abgekommen Zeit: 08.07.2026, 15:25 Uhr Ort: Priestewitz Am Mittwoch ist ein Autofahrer (46) mit einem Skoda von der B 101 abgekommen und anschließend gegen einen VW Golf (Fahrer 40) gestoßen. Der 46-Jährige kam in Höhe des Porschützer Wegs von der Bundesstraße ab und geriet auf einen Grünstreifen. Als er wieder auf die Fahrbahn fuhr, stieß er mit dem VW zusammen. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden wurde mit rund 5.000 Euro angegeben. Da bei der Unfallaufnahme der Verdacht aufkam, dass der Skoda-Fahrer während der Fahrt eingeschlafen war, wird gegen den tschechischen Staatsbürger nun wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. (lr) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Feuerstelle löste Böschungsbrand aus Zeit: 08.07.2026, 20:00 Uhr festgestellt Ort: Gohrisch, OT Papstdorf Gestern Abend hat eine Böschung in der Nähe der Alten Rietzschkegrundstraße auf einer Fläche von etwa 50 Quadratmetern gebrannt. Auslöser war den Ermittlungen zufolge eine Feuerstelle, die Unbekannte errichtet hatten. Verletzt wurde niemand. Schadensangaben liegen noch nicht vor. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung. (ml) Unbekannte wollten Eisautomat aufbrechen Zeit: 08.07.2026, 02:00 Uhr festgestellt Ort: Bad Schandau In der Nacht zu Mittwoch haben sich Unbekannte an einem Eisautomat an der Rudolf-Sendig-Straße zu schaffen gemacht. Die Täter versuchten den Automaten aufzubrechen, was ihnen nicht gelang. Der Sachschaden beträgt etwa 500 Euro. (ml) Motorroller gestohlen Zeit: 07.07.2026, 22:15 Uhr bis 08.07.2026, 06:45 Uhr Ort: Freital, OT Deuben In der Nacht zu Mittwoch haben Unbekannte einen Motorroller von einem Parkplatz an der Langen Straße gestohlen. Der Wert des Zweirades wurde mit rund 500 Euro angegeben. (ml) Mit Schilderwagen kollidiert Zeit: 08.07.2026, 12:50 Uhr Ort: Dohna, A 17 Auf der A 17 zwischen den Abfahrten Pirna und Heidenau ist am Mittwoch ein Sattelzug Mercedes (Fahrer 63) auf einen Schilderwagen (Fahrer 34) gefahren. Mit dem Schilderwagen wurde eine Baustelle auf dem rechten Fahrstreifen gesperrt. Der 63-Jährige fuhr aus unbekannten Gründen auf den Wagen auf. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Schaden in Höhe von etwa 50.000 Euro. Da Betriebsstoffe aus dem Laster ausliefen, musste die Fahrbahn gereinigt werden. Dazu machte sich eine zeitweise Sperrung der A 17 in Richtung Dresden notwendig. (lr) Ohne Fahrerlaubnis unterwegs Zeit: 08.07.2026, 08:50 Uhr Ort: Wilsdruff Gestern Vormittag haben Polizisten des Reviers Freital-Dippoldiswalde einen Mercedes Vito in Wilsdruff kontrolliert. Schnell stellte sich heraus, dass der Fahrer (51) keine Fahrerlaubnis besitzt. Zudem stand der Mann unter Drogeneinfluss. Ein Test verlief positiv auf Amphetamine und Cannabis. Gegen den deutschen Fahrer wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet. (ml)