Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
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Markneukirchen, OT Siebenbrunn/Sträßel: Nach Auffahrunfall auf Dach liegen geblieben
Verantwortlich: Alexander Reichl, Jean-Paul Lüdtke, Enrico Liebold Ausgewählte Meldung Nach Auffahrunfall auf Dach liegen geblieben Zeit: 05.06.2026, 10:45 Uhr Ort: Markneukirchen, OT Siebenbrunn/Sträßel Bei einem Unfall verletzte sich ein Autofahrer leicht. Ein 80-jähriger Opel-Fahrer war Freitagvormittag auf der Adorfer Straße (B 283) in Fahrtrichtung Adorf unterwegs. Auf Höhe einer Tankstelle bemerkte er offenbar zu spät, dass vor ihm mehrere Fahrzeuge verkehrsbedingt angehalten hatten. Er fuhr auf den Suzuki einer 61-Jährigen auf, der wiederum auf einen Seat geschoben wurde, an dessen Steuer eine 71-Jährige saß. Der Opel prallte gegen einen Bordstein, kippte zur Seite und blieb auf dem Dach liegen. Der 80-Jährige verletzte sich dabei leicht und musste anschließend ambulant im Krankenhaus behandelt werden. Der Opel wurde abgeschleppt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von geschätzten 14.500 Euro. (cf) Vogtlandkreis Unfallflucht – Zeugen gesucht Zeit: 05.06.2026, 10:20 Uhr Ort: Oelsnitz, OT Taltitz Der Anhänger eines VW T5 stieß gegen einen entgegenkommenden Transporter – der Verursacher flüchtete. Ein 29-Jähriger fuhr Freitagvormittag mit seinem VW-Transporter auf der S 311 von Taltitz kommend in Richtung Oelsnitz. Circa 300 Meter vor der Einmündung Am Geiersberg kamen ihm zwei grüne VW-T5-Transporter mit Anhänger, welche mit Heuballen beladen waren, entgegen. Am zweiten Fahrzeug war der Anhänger stark ins Schleudern geraten, sodass der 29-Jährige schon auf den Randstreifen ausweichen musste. Der zweite Anhänger touchierte dennoch den Spiegel des VW-Transporters, wodurch ein Sachschaden von etwa 300 Euro entstand. Der unbekannte Fahrer des VW T5 setzte seine Fahrt ohne Unterbrechung fort. Sind Ihnen am Freitagvormittag zwei grüne VW-T5-Transporter aufgefallen, die Richtung Weischlitz fuhren? Können Sie Angaben zu einem der Fahrer machen? Zeugenhinweise erbittet die Polizei in Plauen unter der Telefonnummer 03741 140. (cf) Zeugen gesucht Zeit: 26.05.2026, 13:00 Uhr bis 05.06.2026, 15:15 Uhr Ort: Reichenbach Unbekannte entwendeten Baumaterial und Werkzeuge aus einem Haus. Im Zeitraum von Ende Mai bis Freitagnachmittag drangen unbekannte Täter gewaltsam in einen im Ausbau befindliches Mehrfamilienhaus an der Straße An der Kiesgrube ein. Aus dem Objekt entwendeten sie Fliesen, Laminat sowie eine Bohr- und Schneidmaschine im Gesamtwert von circa 2.720 Euro. Der Sachschaden wurde mit 100 Euro beziffert. Haben Sie den Diebstahl beobachtet oder ihnen Person an dem Objekt aufgefallen? Zeugen werden gebeten, sich im Polizeirevier Auerbach-Klingenthal, Telefon: 03744 2550, zu melden. (ar/el) Landkreis Zwickau Verkehrsunfall mit Straßenbahn Zeit: 05.06.2026, 15:45 Uhr Ort: Zwickau Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einer Straßenbahn entstand hoher Sachschaden. Freitagnachmittag befuhr eine 65-Jährige mit ihrem Opel die Leipziger Straße im rechten Fahrstreifen in Richtung Mosel. Vor der Kreuzung Pölbitzer Straße wechselte sie in den linken Fahrstreifen, ohne auf den dort fahrenden BMW eines 68-Jährigen zu achten. Um eine Kollision zu vermeiden wich der BMW-Fahrer nach links aus und kollidiert dabei mit der entgegenkommenden Straßenbahn die von einem 44-Jährigen gefahren wurde. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von 55.000 Euro. (ar) Fahrzeug nach Unfall in Rückhaltebecken zum Stehen gekommen Zeit: 06.06.2026 gegen 06:15 Uhr Ort: Grumbach Der Fahrzeugführer verletzte sich bei dem Unfall schwer. Ein 27-Jähriger ist am Samstagmorgen auf der Lobsteiner Straße (S 245) von Hohenstein-Ernstthal nach St. Egidien nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Dabei durchfuhr der Citroen-Fahrer einen Straßengraben, flog über den Zaun eines umfriedeten Rückhaltebeckens und kam final in diesem zum Stehen. Der Fahrer wurde dabei schwer verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Kleintransporter war nicht mehr fahrbereit und wurde nach der Bergung abgeschleppt. Zudem war die S 245 für etwa drei Stunden voll gesperrt. Vor Ort kamen die Freiwilligen Feuerwehren aus Callenberg und Waldenburg zum Einsatz. Die genaue Unfallursache ist derzeit unklar und wird durch den hinzugezogenen Verkehrsunfalldienst ermittelt. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 50.000 Euro. (jpl/el) Simson S 51 gestohlen Zeit: 05.06.2026, 10:30 bis 13:00 Uhr Ort: Werdau In Werdau stahlen unbekannte Täter ein Moped. Zwischen Freitagmorgen und -nachmittag entwendeten unbekannte Täter eine weinrote Simson S 51. Das Moped stand zur Tatzeit auf einem Parkplatz an der Gerhard-Weck-Straße/Gneisenaustraße, trug das Versicherungskennzeichen AJB 355 und war etwa 3.000 Euro wert. Haben Sie den Diebstahl beobachtet oder ist Ihnen das Moped an anderer Stelle aufgefallen? Bitte melden Sie Ihre Beobachtungen im Polizeirevier Werdau, Telefon: 03761 7020. (cf) -
Sachsen startet erstmals »Woche der Baukultur«
Sachsen bündelt erstmals zentrale Themen der Baukultur in einer landesweiten Veranstaltungswoche. Vom 22. bis 26. Juni 2026 lädt das Sächsische Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL) zur »Woche der Baukultur« ein. Im Mittelpunkt stehen Fragen, die Städte und Gemeinden in Sachsen unmittelbar betreffen: Wie gelingt gutes Planen? Wie kann einfacher und ressourcenschonender gebaut werden? Welche Rolle spielen Holzbau, Kreislaufwirtschaft, Klimaanpassung, sozialer Zusammenhalt und Baukultur im ländlichen Raum? Sachsens Bauministerin Regina Kraushaar: »Baukultur ist ein Begriff, der vielen, die sich nicht in Fachkreisen bewegen, wahrscheinlich gar nicht bekannt ist. Gleichwohl spüren Menschen die Wirkung von Baukultur ganz unmittelbar: Denn Baukultur entscheidet mit darüber, ob Orte funktionieren und Menschen sich zu Hause fühlen – und damit belegt werden kann, dass öffentliche Mittel sinnvoll eingesetzt wurden. Mit der ‚Woche der Baukultur‘ zeigen wir, wie viel fachliche Erfahrung, praktische Lösungskraft und Verantwortung in Sachsen vorhanden sind – in den Städten genauso wie im ländlichen Raum.« Die »Woche der Baukultur« bringt Fachpraxis, Kommunen, Wissenschaft, Politik und weitere Akteurinnen und Akteure zusammen. Geplant sind Fachveranstaltungen, Stadtspaziergänge, Werkstätten, Ausstellungen und Preisverleihungen. Kern der Woche sind die Verleihungen des Sächsischen Staatspreises für Baukultur am 23. Juni in Dresden und des Sächsischen Staatspreises Ländliches Bauen am 26. Juni in Graupa. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden bei den jeweiligen Verleihungen bekanntgegeben. Zum Auftakt am 22. Juni steht im Zentrum für Baukultur in Dresden die Frage im Mittelpunkt, was gute Baukultur und integrierte Planung heute leisten müssen. Am selben Tag stellt das SMIL Instrumente vor, mit denen Kommunen bei Planungs- und Bauprozessen unterstützt werden. Stadtspaziergänge in Leipzig, Dresden und Niesky machen am Dienstag Holzbauprojekte vor Ort erlebbar. Weitere Programmpunkte widmen sich in der Veranstaltungswoche dem einfachen Bauen in Sachsen, ländlicher Industriekultur in Zwönitz, zirkulärem Bauen, sozialem Zusammenhalt in städtischen und ländlichen Räumen, klimaresilientem Stadtumbau sowie dem Bundesforschungszentrum für klimaneutrales und ressourceneffizientes Bauen in Bautzen. Die Veranstaltungen sind grundsätzlich öffentlich, sofern im Programm nicht anders angegeben. Für einzelne Termine ist eine Anmeldung erforderlich. Eine Übersicht der bislang geplanten Veranstaltungen ist dieser Medieninformation als Anlage beigefügt. Weitere Informationen sind online abrufbar unter: www.baukultur.sachsen.de Hintergrund Baukultur beschreibt die Qualität der gebauten Umwelt – vom einzelnen Gebäude über Straßen, Plätze und Grünräume bis zur Entwicklung ganzer Stadt- und Ortskerne. Sie betrifft damit nicht nur Architektur und Planung, sondern auch Wohnen, Mobilität, Klimaanpassung, Ressourcenschutz, Denkmalpflege und sozialen Zusammenhalt. Mit der »Woche der Baukultur« macht Sachsen beispielgebende Ansätze sichtbar und schafft Raum für Austausch zwischen Kommunen, Fachpraxis, Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit. -
Wer vermisst diese Hunde?
Verantwortlich: Marcus Hammer Wer vermisst diese Hunde? Ottendorf-Okrilla, An der Blöße 06.06.2026, 02:30 Uhr Ein nicht alltäglicher Einsatz für die Polizei: In Ottendorf-Okrilla wurden zwei freilaufende Hunde gemeldet, die offenbar ohne Begleitung unterwegs waren. Die beiden großen, schwarz-weiß gescheckten Vierbeiner mit schwarzem Kopf konnten von den Beamten wohlbehalten eingefangen werden und nahmen vorübergehend auf der Rücksitzbank des Streifenwagens Platz. Da sich zunächst weder ein Besitzer noch eine geeignete Unterbringungsmöglichkeit finden ließ, prüften die Einsatzkräfte zahlreiche Tierheime in der Region. Parallel wurde versucht, über einen implantierten Chip die Halter der Hunde zu ermitteln. Die tierische Spur verlief jedoch zunächst ins Leere: Ein Besitzer konnte nicht festgestellt werden, offenbar waren die Hunde nicht registriert. Schließlich kamen die beiden Vierbeiner sicher im Tierheim Pirna unter. Hinweise zu den Hunden oder den Eigentümern nimmt das Polizeirevier Kamenz unter der Rufnummer 03578 352 0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Anlage: Aufgefundene Hunde Landkreis Bautzen Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda ____________________________________________ Nach Unfallflucht: Fahrzeugführer gerät in Kontrolle Bautzen, Dieselstraße 05.06.2026, 20:40 Uhr Am Freitagabend meldeten Zeugen einen beschädigten Baum an der Dieselstraße in Bautzen. Vor Ort fanden die eingesetzten Beamten Trümmerteile und stellten fest, dass ein unbekanntes Fahrzeug offenbar von der Fahrbahn abgekommen war, den Baum beschädigt und anschließend den Unfallort verlassen hatte. Der entstandene Schaden am Baum wurde auf etwa 1.500 Euro geschätzt. Kurze Zeit später ging ein erneuter Hinweis ein: Das mutmaßlich beteiligte Fahrzeug sei zurückgekehrt und stehe mit laufendem Motor im Bereich eines angrenzenden Garagenkomplexes. Die Beamten trafen dort auf einen erheblich beschädigten VW Passat sowie dessen Halter. Es stellte sich heraus, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Ein durchgeführter Drogenvortest reagierte zudem positiv auf Amphetamine. Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel sowie des unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Polizei stoppt alkoholisierte Autofahrerin Großdubrau, Bahnhofstraße 05.06.2026, 20:30 Uhr Im Rahmen einer Verkehrskontrolle stoppten Polizeibeamte des Polizeireviers Bautzen am Freitagabend auf der Bahnhofstraße in Großdubrau eine 39-jährige Autofahrerin. Während der Kontrolle bemerkten die Beamten Alkoholgeruch bei der Fahrerin. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholvortest ergab einen Wert von umgerechnet 0,86 Promille. Die Weiterfahrt wurde der Frau untersagt. Gegen die 39-Jährige fertigten die Beamten eine Anzeige wegen einer Ordnungswidrigkeit infolge Fahrens unter Alkoholeinfluss. Mit über 1,7 Promille auf dem E-Scooter unterwegs Pulsnitz, Bahnhofstraße 05.06.2026, 16:10 Uhr Auf der Bahnhofstraße in Pulsnitz kontrollierten Polizeibeamte am Freitagnachmittag einen 42-jährigen deutschen Fahrer eines E-Scooters. Im Rahmen der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Mann erheblich unter Alkoholeinfluss stand. Ein durchgeführter Atemalkoholvortest ergab einen Wert von umgerechnet 1,72 Promille. Damit war der Fahrer nicht mehr in der Lage, das Fahrzeug sicher zu führen. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr ein. Flucht nach Ladendiebstahl scheitert - Polizei stellt Pfefferspray sicher Hoyerswerda, Lausitzer Platz 05.06.2026, 11:30 Uhr Am Freitagvormittag kam es in einem Einkaufsmarkt am Lausitzer Platz in Hoyerswerda zu einem Ladendiebstahl. Ein 15-jähriger Jugendlicher entwendete dort zwei Dosen alkoholischer Mixgetränke. Als der Jugendliche im Anschluss durch einen Ladendetektiv auf die Tat angesprochen wurde, versuchte er zu flüchten. Der Detektiv konnte den Fluchtversuch jedoch unterbinden und den Tatverdächtigen festhalten. Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen fiel dem Jugendlichen ein Pfefferspray aus seiner Jackentasche, das er griffbereit am Körper mit sich führte. Die eingesetzten Polizeibeamten stellten das Pfefferspray sicher. Die Polizei hat die Ermittlungen gegen den 15-jährigen syrischen Tatverdächtigen wegen des Verdachts des Diebstahls mit Waffen aufgenommen. Landkreis Görlitz Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser ________________________________________ Unbekannte entwenden Motorroller Görlitz, Hotherstraße 04.06.2026, 11:00 Uhr - 05.06.2026, 06:30 Uhr Durch bislang unbekannte Täter wurde zwischen Donnerstag und Freitag an der Hotherstraße in Görlitz ein auf einem geschlossenen, jedoch nicht verschlossenen Parkplatz abgestellter Motorroller entwendet. Das Fahrzeug war durch eine Stahlkette gesichert, welche durch die Täter aufgebrochen und ebenfalls entwendet wurde. Ein Sachschaden entstand nicht. Der Stehlschaden wird auf etwa 350 Euro beziffert. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen. Verkehrsunfall in Hagenwerder - Fahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss festgestellt Hagenwerder, Robert-Koch-Straße 05.06.2026, 08:10 Uhr Am Freitagmorgen kam es in Hagenwerder auf der Robert-Koch-Straße zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen. Ein 59-jähriger deutscher Fahrzeugführer befuhr mit seinem Pkw Honda zuvor die Karl-Marx-Straße in Richtung August-Bebel-Straße und fuhr anschließend in den Bereich der Robert-Koch-Straße ein. Aus bislang ungeklärter Ursache kam es dort zur Kollision mit einem entgegenkommenden 54 Jahre alten Fahrzeugführer und seinem Mercedes-Benz, welcher die Robert-Koch-Straße in entgegengesetzter Richtung befuhr. Durch den Zusammenstoß entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 9.000 Euro. Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde bei dem 59-Jährigen ein Atemalkoholvortest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von umgerechnet 0,96 Promille. Zudem reagierte ein Drogenvortest positiv auf Amphetamine und Methamphetamine. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Vom Schrottplatz zur Polizei: Rentner finden Patronen in Müllecke Beiersdorf, Alte Schulstraße 05.06.2026, 09:00 Uhr Am Freitagvormittag erschien eine ältere Dame auf dem Polizeistandort in Löbau und gab an, aufgrund ihres »Sondermülls« von einem Schrottplatz an die Polizei verwiesen worden zu sein. Hintergrund war die Entrümpelung einer seit Jahrzehnten bestehenden Müllecke auf einem Grundstück an der Alten Schulstraße in Beiersdorf, die durch ein Rentnerehepaar durchgeführt wurde. Dabei kamen insgesamt 81 Schrotpatronen zum Vorschein. Die eingesetzten Beamten nahmen den Sachverhalt vor Ort erneut in Augenschein und stellten die Munition sicher. Bargeld und Zigaretten bei Einbruch gestohlen Krauschwitz 04.06.2026, 18:45 Uhr - 05.06.2026, 07:10 Uhr In der Nacht zu Freitag drangen bislang unbekannte Täter in ein Geschäft in Krauschwitz ein. Im Inneren entwendeten die Täter eine größere Menge Bargeld, Zigaretten sowie Gutscheinhefte. Anschließend verließen sie den Tatort unerkannt. Durch das gewaltsame Eindringen entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro. Der Stehlschaden wird auf rund 7.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen. -
Bauen wieder in Gang bringen: Kraushaar setzt auf weniger Bürokratie und verlässliche Investitionen
Sachsens Infrastruktur- und Bauministerin Regina Kraushaar hat heute (5. Juni 2026) beim Bautag des Bauindustrieverbandes Ost e. V. in Dresden für schnellere Verfahren, verlässliche Investitionen und weniger Bauvorschriften geworben. Vor der Sonderbauministerkonferenz am 11. Juni in Berlin machte sie deutlich, dass Bund und Länder gemeinsam handeln müssen, damit Wohnungsbau, Infrastrukturprojekte und kommunale Investitionen wieder schneller umgesetzt werden können. Staatsministerin Regina Kraushaar: »Der Bau steckt leider nicht nur an einer Stelle fest, sondern an vielen zugleich. Kosten, Verfahren, Standards und Finanzierung bremsen Projekte aus. Deshalb reicht kein einzelner Hebel. Wer wieder mehr bauen will, muss Genehmigungen beschleunigen, Normen auf den Prüfstand stellen und Investitionen planbar machen. Sachsen will digital, pragmatisch und nah an der Praxis daran mitwirken. Und das geht nur mit dem Bund gemeinsam.« Hintergrund sind die anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen für die Bauwirtschaft. Bundesweit wurden 2025 so wenige Wohnungen fertiggestellt wie seit mehr als zehn Jahren nicht. Zugleich belasten hohe Baukosten, unsichere Lieferketten, Finanzierungskosten und komplexe Vorgaben die Branche. Auch in Sachsen zeigen die aktuellen Zahlen des Bauindustrieverbandes Ost, dass im ersten Quartal 2026 sowohl Auftragseingänge als auch Umsätze im Bauhauptgewerbe zurückgingen. Im öffentlichen Bau legten die Auftragseingänge dagegen zu. Kraushaar betonte, die öffentliche Hand müsse gerade in dieser Lage verlässlich bleiben: »Infrastruktur ist nicht alles, aber ohne Infrastruktur ist alles nichts. Straßen, Brücken, Wohnraum und kommunale Gebäude sind die Grundlage für wirtschaftliche Stärke und Vertrauen in staatliche Handlungsfähigkeit. Deshalb müssen Investitionen dort ankommen, wo sie sichtbar wirken: vor Ort.« Sondervermögen Mit dem Sachsenfonds schafft der Freistaat dafür einen wichtigen Rahmen. Von den rund 4,83 Milliarden Euro, die Sachsen über zwölf Jahre aus dem Sondervermögen des Bundes erhält, sollen rund 2,83 Milliarden Euro den Städten, Gemeinden und Landkreisen zugutekommen. Ein Teil davon fließt über Landesprogramme unter anderem in den kommunalen Straßenbau, den Schulhausbau und den Krankenhausbau. Weitere Mittel erhalten die Kommunen als eigene Investitionsbudgets. Digitale Baugenehmigung Ein Schwerpunkt der sächsischen Baupolitik ist die digitale Baugenehmigung. Inzwischen befinden sich alle 42 unteren Bauaufsichtsbehörden im Freistaat im produktiven Betrieb. 24 Behörden nutzen den digitalen Dienst bereits im Alltag für Baugenehmigungen. Die übrigen Behörden testen den Dienst derzeit noch im sogenannten »silent go-live« mit ausgewählten Nutzerinnen und Nutzern. Ziel ist, digitale Verfahren zum Regelfall zu machen – von der Antragstellung bis zur Bearbeitung. SPAteN – Sächsisches Projekt zum Abbau technisch entbehrlicher Normen im Wohnungsbau Zugleich will Sachsen beim Abbau hemmender Bürokratie vorankommen. Mit dem Projekt SPAteN – dem »Sächsischen Projekt zum Abbau technisch entbehrlicher Normen im Wohnungsbau« – arbeitet der Freistaat gemeinsam mit der Technischen Universität Dresden, Fachinstitutionen und Praktikern an Vorschlägen für einfachere Regeln im Wohnungsbau. Einbezogen werden unter anderem Handwerk, Architektenschaft, Bauaufsicht und weitere Akteure aus der Praxis. Die im Projekt gemeinschaftlich erarbeiteten Vorschläge sollen bis Ende 2026 vorliegen und konkrete Ansatzpunkte zum Abbau bürokratischer Barrieren im Wohnungsbau aufzeigen, die letztendlich auch zu einer Verfahrensbeschleunigung führen. Kraushaar weiter: »Wir müssen ehrlicher darüber reden, welche Standards wirklich nötig sind und welche das Bauen einfach immer nur teurer machen. Das bedeutet nicht keinesfalls weniger Sicherheit, aber mehr Augenmaß und eine durchaus kritische Haltung zu den vorhandenen Normen – die im Übrigen nicht vom Gesetzgeber kommen. Und wer bezahlbares Bauen will, muss auch bereit sein, Vorschriften zu vereinfachen.« Sonder-Bauministerkonferenz Vor der Sonderbauministerkonferenz am 11. Juni betont Staatsministerin Kraushaar: »Gegen Wohnungsmangel hilft am Ende vor allem, dass wieder mehr gebaut wird. Wenn man so will, muss für das vorhandene Kapital mehr Bausubstanz »hinten raus kommen«. Dafür brauchen Kommunen, Bauwirtschaft und Bauherren klare Entscheidungen, schnellere Verfahren und praxistaugliche Regeln. Der Bauturbo und das BauGB-Upgrade gehen in die richtige Richtung. Jetzt kommt es darauf an, dass Bund, Länder und Kommunen diese Möglichkeiten konsequent nutzen.« Beim Bautag des Bauindustrieverbandes Ost würdigte die Ministerin zudem die Rolle der Branche für die wirtschaftliche Entwicklung in Sachsen und Ostdeutschland. Bauunternehmen seien Partner für Infrastruktur, Wohnraum, kommunale Entwicklung und regionale Wertschöpfung. Zugleich brauche die Branche gut ausgebildeten Nachwuchs, um Digitalisierung, nachhaltiges Bauen und moderne Infrastruktur auch künftig umsetzen zu können. -
Zeugenaufruf zu sexuellen Übergriff | Anhänger auf A14 umgekippt
Verantwortlich: Moritz Peters Zeugenaufruf zu sexuellen Übergriff Ort: Wurzen (Kühren), Alte Bahnhofstraße / Bushaltestelle Bahnhof Kühren Zeit: 03.06.2026, gegen 17:40 Uhr Am Mittwochnachmittag kam es im Bereich der Bushaltestelle am Kührener Bahnhof zu einem sexuellen Übergriff. Eine 26-jährige Frau wartete dort auf den Bus. Sie wurde von einer ihr unbekannten männlichen Person angesprochen. Daraufhin verließ die Frau die Bushaltestelle, wurde jedoch in der Folge vom Täter zu Boden gerissen. Es kam zu einer unsittlichen Berühung. Im Anschluss flüchtete der unbekannte Täter in Richtung Kühren. Mit hoher Wahrscheinlichkeit nutzte er davor und danach auch die S-Bahn Verbindung. Personenbeschreibung des unbekannten Täters: * 1,80 bis 1,90 Meter groß * dunkelblondes, halblanges, strähniges Haar * wirkte ungepflegt * Kleidung: graues T-Shirt, lange dunkle Hose, schwarzen Schuhe, trug Brille Zeugen und Zeuginnen, die Hinweise zum Sachverhalt oder dem unbekannten Täter geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalaußenstelle Grimma, Köhlerstraße 3, 04668 Grimma, Tel. ( 0347) 7089-0 oder bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig , Tel. (0341) 966 46666, zu melden. Anhänger auf A14 umgekippt Ort: Brandis, BAB 14, in Richtung Dresden, Kilometer 63 Zeit: 05.06.2026, gegen 5:00 Uhr In den frühen Morgenstunden kam es bei einem Überholmanöver zu einem Verkehrsunfall, bei dem niemand verletzt wurde. Der 45-jährige Fahrer eines Fiat Ducato war auf der A14 in Richtung Dresden auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs. Zwischen Naunhof und Klinga wollte er einen vor ihm fahrenden Lkw überholen und kam dabei ins Schlingern. Er bekam sein Gespann nicht mehr unter Kontrolle und kollidierte mehrfach mit der Mittelleitplanke. In der Folge kippte der Anhänger zur Seite und das Gespann kam quer zur Fahrbahn zum Liegen. Dabei wurden keine weiteren Fahrzeuge beschädigt und niemand verletzt. Für die Unfallaufnahme war die Richtungsfahrbahn bis 7:15 Uhr gesperrt. Der Sachschaden wird auf 30.000 Euro geschätzt. Das Autobahnpolizeirevier hat die Ermittlungen aufgenommen.