Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
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Verdacht des Wohnungseinbruchsdiebstahls - Tatverdächtiger ermittelt
Bezug: Medieninformation der Polizeidirektion Görlitz Nr. 377/2026 vom 01.09.2026 Verantwortlich: Aileen Reimann (Staatsanwaltschaft Görlitz) und Anja Leuschner (Polizeidirektion Görlitz) Die Staatsanwaltschaft Görlitz ermittelt gegen einen 39-jährigen deutschen Staatsangehörigen wegen des Verdachts des Wohnungseinbruchdiebstahls. Der Beschuldigte steht im Verdacht, Ende August in ein Mehrfamilienhaus auf der James-von-Moltke-Straße in Görlitz eingebrochen zu sein und dort unter anderem einen Fernseher, eine Spielekonsole und Schmuck im Gesamtwert von etwa 920 Euro entwendet zu haben. Weitere Gegenstände waren zum Abtransport bereitgelegt worden. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 750 Euro. Der Deutsche wurde kurze Zeit nach der Tat durch Beamte des Polizeireviers Görlitz mit einem Teil der entwendeten Gegenstände festgestellt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Görlitz erließ das Amtsgericht Görlitz am 02.09.2026 Haftbefehl und setzte diesen zugleich gegen Auflagen außer Vollzug. Die Ermittlungen dauern an. -
Verdacht des Wohnungseinbruchdiebstahls - Tatverdächtiger ermittelt
Bezug: Medieninformation der Polizeidirektion Görlitz Nr. 377/2026 vom 01.09.2026 Verantwortlich: Aileen Reimann (Staatsanwaltschaft Görlitz) und Anja Leuschner (Polizeidirektion Görlitz) Die Staatsanwaltschaft Görlitz ermittelt gegen einen 39-jährigen deutschen Staatsangehörigen wegen des Verdachts des Wohnungseinbruchdiebstahls. Der Beschuldigte steht im Verdacht, Ende August in ein Mehrfamilienhaus auf der James-von-Moltke-Straße in Görlitz eingebrochen zu sein und dort unter anderem einen Fernseher, eine Spielekonsole und Schmuck im Gesamtwert von etwa 920 Euro entwendet zu haben. Weitere Gegenstände waren zum Abtransport bereitgelegt worden. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 750 Euro. Der Deutsche wurde kurze Zeit nach der Tat durch Beamte des Polizeireviers Görlitz mit einem Teil der entwendeten Gegenstände festgestellt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Görlitz erließ das Amtsgericht Görlitz am 02.09.2026 Haftbefehl und setzte diesen zugleich gegen Auflagen außer Vollzug. Die Ermittlungen dauern an. -
Sachsen stärkt Unterstützung für Kinder inhaftierter Eltern
Dresden (4. September 2026) – Kinder, deren Eltern inhaftiert sind, geraten häufig selbst in eine schwierige Lebenssituation. Um sie und ihre Familien künftig besser zu unterstützen, werden im Freistaat Sachsen die bestehenden Hilfsangebote stärker miteinander vernetzt und weiterentwickelt. Justizministerin Prof. Constanze Geiert und Sozialministerin Petra Köpping haben heute in der Justizvollzugsanstalt Dresden den Auftakt für ein entsprechendes Strukturentwicklungsprojekt gegeben. Zentrales Element des über drei Jahre von der Auridis Stiftung geförderten Projekts ist die neue "Koordinierungs- und Beratungsstelle für Kinder von inhaftierten Eltern, Angehörigen und Fachkräften des Freistaats Sachsen – Z.E.B.R.A.". Sie wird vom Verein für soziale Rechtspflege Dresden e. V. getragen und arbeitet landesweit. Ziel ist es, betroffene Kinder und Familien zu beraten, passende Hilfsangebote zu vermitteln, Fachkräfte zu qualifizieren und die Zusammenarbeit zwischen Justizvollzug, Kinder- und Jugendhilfe sowie weiteren Unterstützungsangeboten zu verbessern. Justizministerin Prof Constanze Geiert: "Kein Kind trägt die Verantwortung für die Straffälligkeit des eigenen Vaters oder der Mutter. Dennoch können die Folgen einer Inhaftierung der Eltern für die Kinder erheblich sein. Umso wichtiger ist es, dass der Justizvollzug die Perspektive der betroffenen Kinder mitdenkt und Rahmenbedingungen schafft, um den auch für die Resozialisierung so wichtigen Kontakt zwischen Kindern und ihren inhaftierten Eltern zu ermöglichen. Der Justizvollzug ist hierzu insbesondere auf die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit mit der Kinder- und Jugendhilfe angewiesen." Sozialministerin Petra Köpping: »Kinder von Inhaftierten bleiben oft unsichtbar. Es sind Kinder, deren Leben sich von einem auf den anderen Tag grundlegend verändert. Es ist unsere Aufgabe, sie aus der Unsichtbarkeit zu holen und ihnen die Unterstützung zu geben, derer sie bedürfen. Das Projekt Z.E.B.R.A. setzt hier an. Es unterstützt nicht nur die Kinder selbst, sondern auch ihr Umfeld. Denn nur gemeinsam können wir einen Rahmen schaffen, in dem diese Kinder Orientierung und Halt finden.« Mit Dresden, Bautzen und Waldheim wurden zunächst drei Modellregionen ausgewählt. Dort sollen bestehende Angebote für Familien mit einem inhaftierten Elternteil ausgebaut, besser miteinander verzahnt und – wo erforderlich – neue Unterstützungsstrukturen entwickelt werden. Bei ihrem Besuch in der Justizvollzugsanstalt Dresden informierten sich die beiden Staatsministerinnen auch über die bereits bestehenden familienorientierten Angebote des sächsischen Justizvollzugs. Dazu gehören unter anderem besondere Besuchsmöglichkeiten sowie die familienorientierte Wohngruppe der JVA Dresden. Dort setzen sich inhaftierte Väter intensiv mit den Folgen ihrer Inhaftierung für ihre Familien auseinander und erhalten zusätzlich Möglichkeiten, den Kontakt zu ihren Kindern zu pflegen. Hintergrund In Sachsen sind jährlich rund 4.500 Kinder von der Haft eines Elternteils betroffen. Der Freistaat erfasst diese Zahl bereits seit einigen Jahren statistisch. Bundesweit gibt es bislang keine entsprechende systematische Erfassung. Der sächsische Justizvollzug beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit den besonderen Belangen von Kindern und Familien Inhaftierter. Seit 2021 besteht eine Koordinierungsstelle für Familienorientierung; zudem arbeitet eine landesweite Arbeitsgruppe mit Bediensteten aller sächsischen Justizvollzugsanstalten an der Weiterentwicklung familienorientierter Angebote. Das Sächsische Strafvollzugsgesetz sieht ausdrücklich vor, die Belange der Familienangehörigen bei der Vollzugsgestaltung zu berücksichtigen und den Erhalt familiärer Bindungen zu unterstützen. Neben persönlichen Besuchen stehen Gefangenen dafür inzwischen unter anderem Haftraumtelefonie und Videotelefonie zur Verfügung. Sachsen beteiligt sich mit dem neuen Projekt als eines von mittlerweile acht Ländern an der Bundesinitiative "Netzwerk Kinder von Inhaftierten". Mehr Informationen zum Netzwerk finden Sie hier: https://www.netzwerk-kvi.de/aktuelles/ -
Sachsen stärkt Unterstützung für Kinder inhaftierter Eltern
Kinder, deren Eltern inhaftiert sind, geraten häufig selbst in eine schwierige Lebenssituation. Um sie und ihre Familien künftig besser zu unterstützen, werden im Freistaat Sachsen die bestehenden Hilfsangebote stärker miteinander vernetzt und weiterentwickelt. Sozialministerin Petra Köpping und Justizministerin Prof. Constanze Geiert haben heute in der Justizvollzugsanstalt Dresden den Auftakt für ein entsprechendes Strukturentwicklungsprojekt gegeben. Zentrales Element des über drei Jahre von der Auridis Stiftung geförderten Projekts ist die neue "Koordinierungs- und Beratungsstelle für Kinder von inhaftierten Eltern, Angehörigen und Fachkräften des Freistaats Sachsen – Z.E.B.R.A.". Sie wird vom Verein für soziale Rechtspflege Dresden e. V. getragen und arbeitet landesweit. Ziel ist es, betroffene Kinder und Familien zu beraten, passende Hilfsangebote zu vermitteln, Fachkräfte zu qualifizieren und die Zusammenarbeit zwischen Justizvollzug, Kinder- und Jugendhilfe sowie weiteren Unterstützungsangeboten zu verbessern. Sozialministerin Petra Köpping: »Kinder von Inhaftierten bleiben oft unsichtbar. Es sind Kinder, deren Leben sich von einem auf den anderen Tag grundlegend verändert. Es ist unsere Aufgabe, sie aus der Unsichtbarkeit zu holen und ihnen die Unterstützung zu geben, derer sie bedürfen. Das Projekt Z.E.B.R.A. setzt hier an. Es unterstützt nicht nur die Kinder selbst, sondern auch ihr Umfeld. Denn nur gemeinsam können wir einen Rahmen schaffen, in dem diese Kinder Orientierung und Halt finden.« Justizministerin Prof Constanze Geiert: "Kein Kind trägt die Verantwortung für die Straffälligkeit des eigenen Vaters oder der Mutter. Dennoch können die Folgen einer Inhaftierung der Eltern für die Kinder erheblich sein. Umso wichtiger ist es, dass der Justizvollzug die Perspektive der betroffenen Kinder mitdenkt und Rahmenbedingungen schafft, um den auch für die Resozialisierung so wichtigen Kontakt zwischen Kindern und ihren inhaftierten Eltern zu ermöglichen. Der Justizvollzug ist hierzu insbesondere auf die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit mit der Kinder- und Jugendhilfe angewiesen." Mit Dresden, Bautzen und Waldheim wurden zunächst drei Modellregionen ausgewählt. Dort sollen bestehende Angebote für Familien mit einem inhaftierten Elternteil ausgebaut, besser miteinander verzahnt und – wo erforderlich – neue Unterstützungsstrukturen entwickelt werden. Bei ihrem Besuch in der Justizvollzugsanstalt Dresden informierten sich die beiden Staatsministerinnen auch über die bereits bestehenden familienorientierten Angebote des sächsischen Justizvollzugs. Dazu gehören unter anderem besondere Besuchsmöglichkeiten sowie die familienorientierte Wohngruppe der JVA Dresden. Dort setzen sich inhaftierte Väter intensiv mit den Folgen ihrer Inhaftierung für ihre Familien auseinander und erhalten zusätzlich Möglichkeiten, den Kontakt zu ihren Kindern zu pflegen. Hintergrund In Sachsen sind jährlich rund 4.500 Kinder von der Haft eines Elternteils betroffen. Der Freistaat erfasst diese Zahl bereits seit einigen Jahren statistisch. Bundesweit gibt es bislang keine entsprechende systematische Erfassung. Der sächsische Justizvollzug beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit den besonderen Belangen von Kindern und Familien Inhaftierter. Seit 2012 besteht eine Koordinierungsstelle für Familienorientierung; zudem arbeitet eine landesweite Arbeitsgruppe mit Bediensteten aller sächsischen Justizvollzugsanstalten an der Weiterentwicklung familienorientierter Angebote. Das Sächsische Strafvollzugsgesetz sieht ausdrücklich vor, die Belange der Familienangehörigen bei der Vollzugsgestaltung zu berücksichtigen und den Erhalt familiärer Bindungen zu unterstützen. Neben persönlichen Besuchen stehen Gefangenen dafür inzwischen unter anderem Haftraumtelefonie und Videotelefonie zur Verfügung. Sachsen beteiligt sich mit dem neuen Projekt als eines von mittlerweile acht Ländern an der Bundesinitiative "Netzwerk Kinder von Inhaftierten". Mehr Informationen zum Netzwerk finden Sie hier: https://www.netzwerk-kvi.de/aktuelles/ -
Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter zum Beschluss des VW-Aufsichtsrates:
»Mit dem gestrigen Beschluss des Aufsichtsrats gibt es weiterhin die Chance, dass das Werk in Zwickau eine Zukunft nach 2031 hat. Wir werden jetzt alles daran setzen, dass das effizienteste deutsche Werk erhalten bleibt und die Arbeitsplätze gesichert werden. Die Zwickauer VW-Mitarbeiter arbeiten mit Hochdruck daran, die Kostenziele weiter zu erreichen. Die wirtschaftlichen Fakten und die Qualität der Kolleginnen und Kollegen sprechen für sich: Zwickau ist das effizienteste Werk in Deutschland. Sämtliche Zahlen sprechen für den Erhalt und eine bessere Auslastung der Produktion. Fakt ist, der VW-Vorstand muss jetzt eine wirtschaftlich tragfähige Alternative und damit eine Lösung für Zwickau vorlegen. Dazu gehört auch, die Produktion von noch nicht in Deutschland verfügbaren, wettbewerbsfähigen Modellen von VW aus China in Zwickau intensiv zu prüfen. Dazu braucht es jetzt auch offiziell den Auftrag aus Wolfsburg.« Wirtschaftsminister Panter wird zudem seine Vietnam-Reise vorzeitig beenden, um kurzfristig mit den Kolleginnen und Kollegen sowie der Werksleitung in Zwickau über die Zukunft des Werkes zu sprechen. Dieser Medieninformation ist ein O-Ton von Minister Panter beigefügt.