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Sachsens Anträge in der Energieministerkonferenz: Vorschläge zu Netzausbau, Gasreserve und Energiewende-Fahrplan
Vom 20. bis 22. Mai tagt die Energieministerkonferenz der Länder unter Vorsitz Niedersachsens auf Norderney. Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA) hat dazu gleich mehrere Beschlussvorschläge eingebracht. Im Mittelpunkt stehen ein schnellerer Netzausbau, die Einrichtung einer strategischen Gasreserve sowie ein verbindlicher Fahrplan für die Energiewende. Ziel ist es, den Ausbau erneuerbarer Energien insgesamt planbar, wirtschaftlich und sicher voranzubringen. Netzausbau beschleunigen und transparenter gestalten Der Ausbau der Stromnetze in Deutschland kommt derzeit nicht schnell genug voran. Dadurch fehlen vielerorts die nötigen Netzanschlüsse – etwa für neue Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien, für Batteriespeicher, Rechenzentren oder neue Industrieprojekte. Viele Unternehmen und Investoren warten lange auf Anschlüsse, Anträge werden oft nur langsam bearbeitet und die Verfahren unterscheiden sich je nach Region deutlich. Dies hemmt die wirtschaftliche Entwicklung. Sachsen fordert deshalb klare und bundesweit einheitliche Regeln für Netzanschlüsse, verbindliche Fristen sowie eindeutig zugewiesene Zuständigkeiten. Gleichzeitig soll die Digitalisierung der Verfahren vorangetrieben werden. Außerdem sollen Informationen über verfügbare Netzkapazitäten, Engpässe und Wartelisten besser zugänglich gemacht werden. Auch flexible Lösungen wie Batteriespeicher, Elektrolyseure für die Erzeugung von grünem Wasserstoff und dynamische Anschlussvereinbarungen, sollen stärker genutzt werden. Wirtschaftsminister Dirk Panter: »Der Ausbau der erneuerbaren Energien darf nicht länger an fehlenden Netzkapazitäten und unklaren Rahmenbedingungen scheitern. Wir brauchen einen vorausschauenden Netzausbau, der sich am künftigen Bedarf orientiert. Leistungsfähige Stromnetze sind die Grundlage für Investitionen, Wertschöpfung und eine sichere Energieversorgung.« Strategische Gasreserve für Krisenzeiten Zur Stärkung der Versorgungssicherheit setzt sich Sachsen zudem für eine nationale strategische Gasreserve ein. Diese soll ausschließlich in klar definierten Krisensituationen zum Einsatz kommen und als Absicherung dienen, wenn Marktmechanismen kurzfristig nicht ausreichen. Dirk Panter: »Wir müssen besser auf Krisensituationen vorbereitet sein. Eine strategische Gasreserve ersetzt nicht den Markt, sondern schafft zusätzliche Sicherheit für außergewöhnliche Lagen. Gleichzeitig bleibt klar: Die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und nur wenigen Lieferanten muss weiter verringert werden.« Hintergrund sind die derzeit schwierigen geopolitischen Rahmenbedingungen auf den Gasmärkten – unter anderem infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sowie der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten. Die Gasspeicher sind aktuell nur zu rund 26 Prozent gefüllt und damit deutlich unter den üblichen Durchschnittswerten für den Monat Mai. Die seit März 2026 anhaltende Schließung der Straße von Hormus treibt die globalen Gaspreise in die Höhe und erschwert die Befüllung der Speicher für den kommenden Winter. Zwar sind die Gaslieferungen aus Norwegen und den USA weiterhin stabil, dennoch fehlt Betreibern von Gasspeichern derzeit oft der wirtschaftliche Anreiz, weiter einzuspeichern: Die hohen Spotmarktpreise machen es unattraktiv, Gas jetzt teuer einzukaufen und einzulagern. Verbindlicher Fahrplan für die Energiewende Darüber hinaus fordert Sachsen in einem dritten Antrag einen klaren und verbindlichen Fahrplan für die Energiewende bis zum geplanten Kohleausstieg, der spätestens 2038 erfolgen soll. Der Bund soll konkrete Maßnahmen, Meilensteine und Zeitpläne vorlegen, die alle Bereiche des Energiesystems umfassen – von der Energieerzeugung über den Netzausbau bis hin zu Speicherlösungen. Ein solcher verbindlicher Rahmen schafft Planungssicherheit für Unternehmen und stärkt die Akzeptanz in der Bevölkerung. Ziel ist ein Energiesystem, das innerhalb klarer staatlicher Leitplanken schrittweise stärker marktwirtschaftlich organisiert ist. Panter abschließend: »Die Energiewende ist und bleibt richtig, muss aber wirtschaftlich umgesetzt werden. Entscheidend ist ein verlässlicher Energiemix: erneuerbare Energien als Rückgrat, ergänzt durch flexible Gaskraftwerke zur Absicherung von Spitzenlasten und Dunkelflauten. Gleichzeitig braucht es eine leistungsfähige Infrastruktur. Der zügige Ausbau der Stromnetze – auch entlang bestehender Trassen – ist Voraussetzung für eine effiziente Verteilung erneuerbarer Energie. Der Netzausbau ist eine Investition in die Zukunft. Dabei müssen auch Einsparpotenziale genutzt werden, etwa indem statt teurer Erdkabel wieder stärker auf Freileitungen gesetzt wird. Dies spart nicht nur viel Geld, sondern auch jede Menge Planung und verkürzt die Bau- und eventuelle Reparaturzeiten.« Sachsen und Sachsen-Anhalt fordern getrennte Ausschreibungen statt »Südbonus« – Fokus auf räumliche Verteilung und Systemsicherheit https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1097085 -
"Kunst und Justiz" am Fachgerichtszentrum Dresden
Vom 21. Mai 2026 bis 25. September 2026 findet im Fachgerichtszentrum Hans-Oster-Straße 4, 01099 Dresden, auf der Saalebene erneut eine Kunstausstellung statt. Im Rahmen des Projektes »Kunst und Justiz« präsentiert Jannik Franco Schindler Bilder unter der Überschrift »Retroflextive«. Der Maler und Grafiker lädt ein, sein »Chaos und seinen Kosmos zu betrachten und nicht nur Teil zu nehmen, sondern auch Teil zu werden. Starke Farben und schrille Figuren mit Doppeldeutung können prognostiziert werden.« Jannik Franco Schindler, geboren in Hof am 19.9.1997, wuchs in einem kleinen Dorf namens Sellanger auf. Seine Kindheit wurde durch den unmittelbaren Zugang zu den Oberfränkischen Wäldern geprägt. Durch einen frühen Kontakt zu Zeichentrick entwickelte er sein Interesse an Bildern und das Gefühl für Farben. Einen Pinsel nahm der Künstler erst im Teenageralter abseits des schulischen Kunstunterrichts in die Hand. Der kreative Ursprung ist unverkennbar die Zeichnung, die auch die Malerei bis heute definiert. Nach abgeschlossener Berufsausbildung als Kinderpfleger und anschließender Tätigkeit als solcher, entschloss er sich für den akademischen Weg und nahm im Oktober 2019 sein Kunststudium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, Fachklasse Olav Westphalen, auf. Im Werk des Künstlers finden sich Malerei, Zeichnung, Fotografie, Digitale Bildbearbeitung, als auch immer mehr Texte verschiedenster Art. Zu seinen Arbeiten erklärt der Künstler: »Meine Werke sind, im groben Sinne, rastlose, aber bewusste Ausgrabungen von metaphorischen Bildwelten, die das eigene Verständnis überschreiten wollen. Die Entstehung der Arbeiten ist der von Träumen nah, also eine laienhafte Psychoanalytik in Bildsprache, die Fragen aufwirft. Farben, die Formen annehmen, abstrakt bleiben oder sich figürlich weiterentwickeln. Die Bilder sind mehr eine verschlüsselte Offenbarung, als eine klare Botschaft. Mit meiner Malerei und grafischen Arbeit versuche ich, hochgradig bunte Bilderwelten zu kreieren, die eher auf eine Irritation, als eine Erklärung zielen. Die Willkür als Stilmittel, es geht um eine Darbietung von der Entfaltung kreativer Prozesse, die stattfindet, wenn es keinen Rahmen gibt, der gesprengt werden muss. Meine Werke kommunizieren Botschaften, die ihren Ursprung vielleicht im Unterbewussten haben. Hinweisen möchte ich nur, dass ich ein Zeitgenosse bin und wenn etwas übrig bleiben darf, dann gerne das.« Die Ausstellung im Fachgerichtszentrum wird am 21. Mai 2026 um 15.00 Uhr im 1. Obergeschoss des Hauses A eröffnet. Die Eröffnung wird begleitet durch die Klänge akustischer Gitarren. Interessierte sind herzlich willkommen. Die Ausstellung kann ab dem 22. Mai 2026 von Montag bis Donnerstag 9.00 Uhr -12.00 Uhr sowie von 13.00 Uhr bis 15.30 Uhr und freitags von 9.00 - 12.00 Uhr besichtigt werden. Es finden Einlasskontrollen statt. -
Zurück auf den sächsischen Acker – Feldhamster in Nordsachsen ausgewildert
Im Rahmen des 2025 gestarteten EU-Projekts »LIFE4HamsterSaxony« sind am Montag (18.5.) bei Wiedemar (Landkreis Nordsachsen) die ersten von insgesamt geplant rund 200 Feldhamstern in diesem Jahr ausgewildert worden. Damit kehren nach einer erfolgreichen Pilotphase nun weitere Tiere der vom Aussterben bedrohten Art auf den heimischen Acker zurück. Begleitet wurde die Auswilderung vor Ort von Sachsens Umwelt- und Landwirtschaftsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch, Prof. Jörg Junhold, Direktor des Leipziger Zoos und Dr. Eckhard Rexroth, Umweltdezernent des Landkreises Nordsachsen. Im Projekt »LIFE4HamsterSaxony« arbeiten das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG), der Zoo Leipzig und der Landkreis Nordsachsen gemeinsam daran, die Population des Feldhamsters in seinem letzten Vorkommensgebiet in Sachsen zu stärken und zu entwickeln. Landwirtschaftsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch: »Der Feldhamster war einst weitverbreitet in Sachsen. Doch Dürreereignisse haben um das Jahr 2019 zu einem drastischen Rückgang der Hamster geführt. Dank der Zusammenarbeit vieler Akteure in den letzten Jahren konnten erste Feldhamster wieder erfolgreich in Nordsachsen angesiedelt und so vor dem Aussterben bewahrt werden. Im LIFE-Projekt werden nun gemeinsam mit den Landwirtschaftsbetrieben innovative Anbaumethoden und Kulturen für einen klimaangepassten und für den Feldhamster nützlichen Ackerbau getestet. Das bietet die einmalige Chance, ackerbauliche Lösungen zu entwickeln, um diese, aber auch andere Tierarten in Regionen mit voraussichtlich abnehmenden Niederschlagsmengen zu schützen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag für die Wiederherstellung einer Kulturlandschaft, die intakte Lebensräume für Tiere und Pflanzen bietet und in der sich vielfältige Ackerflächen entwickeln können. Allen Engagierten danke ich herzlich für das bisher Erreichte und wünsche dem Projekt noch viele gesunde und solide Hamsterpopulationen.« Prof. Jörg Junhold, Direktor des Zoos Leipzig: »Für uns ist jede Auswilderung ein bewegender Augenblick: Tiere wieder in ihren natürlichen Lebensraum zurückzubringen, zeigt, dass engagierter Artenschutz konkrete Wirkung entfalten kann. Dass wir erneut Feldhamster auswildern können, ist das Ergebnis großer Leidenschaft und enger Zusammenarbeit – von den Tierpflegerinnen und Tierpflegern im Zoo über die beteiligten Landwirte bis hin zum Arbeitskreis Feldhamsterschutz und vielen weiteren Unterstützern. Dieses gemeinsame Engagement macht Hoffnung für die Zukunft des Feldhamsters in Sachsen. Der Schutz der biologischen Vielfalt braucht starke Partnerschaften – und Zoos spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie können bedrohte Arten bewahren, Populationen stabilisieren und damit einen echten Beitrag zur Verbesserung des Gefährdungsstatus auf der Roten Liste der IUCN leisten. Das Projekt ›LIFE4HamsterSaxony‹ ist dafür ein eindrucksvolles Beispiel. Mit der Förderung des Projektes durch die Europäische Union und den Freistaat Sachsen ist es gelungen, den regionalen Feldhamsterschutz entscheidend voranzubringen und die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bestandsstützung in Sachsen zu schaffen.« Im Rahmen von »LIFE4HamsterSaxony« werden auf Teilflächen des Projektgebietes in Nordwestsachsen schrittweise ackerbauliche Maßnahmen umgesetzt. Erprobt werden soll unter anderem der Anbau hamsterfreundlicher Kulturen, die die negativen Wirkungen des Klimawandels für den Feldhamster, wie mangelnde Deckung durch eine frühzeitigere Ernte und zu geringe Versorgung mit Feuchtigkeit in Trockenjahren, kompensieren und – soweit möglich – auch landwirtschaftlich nutzbar sind. Ein Netzwerk aus Kern-, Entwicklungs- und Verbindungsflächen soll es den Feldhamstern ermöglichen, sich wieder anzusiedeln und auszubreiten. Mit der Erhaltungszucht von Feldhamstern aus Mitteldeutschland und den Auswilderungen auf speziell vorbereiteten Flächen leistet der Zoo Leipzig einen ganz wesentlichen Beitrag. Durch einen kooperativen Ansatz werden die im Projektgebiet wirtschaftenden Landwirtschaftsbetriebe und die Bevölkerung in die Umsetzung einbezogen. Das LfULG ist »LIFE4HamsterSaxony«-Leadpartner und damit verantwortlich für die Projektleitung und Projektabwicklung sowie für die Umsetzung der naturschutzfachlichen und landwirtschaftlichen Aufgabenpakete. Der Zoo Leipzig übernimmt die Zucht und Auswilderung von Feldhamstern und das Landratsamt Nordsachsen, als zuständige untere Naturschutzbehörde, die administrativen Aufgaben. Dem Projekt vorausgegangen waren die Aktivitäten des im Jahr 2008 gegründeten Arbeitskreises kooperativer Feldhamsterschutz im Freistaat Sachsen. Dabei wurden im Jahr 2024 und 2025 bislang 250 Feldhamster ausgewildert. Das Projektgebiet mit einer Gesamtfläche von 6.000 Hektar und einer geplanten Maßnahmenfläche von knapp 400 Hektar liegt in der Ackerebene Nordwestsachsens südwestlich von Delitzsch und nördlich des Flughafens Halle-Leipzig. Die Gesamtkosten des bis Ende 2031 bewilligten Projektes belaufen sich auf 12,2 Millionen Euro. Die Europäische Union fördert das LIFE-Projekt zu 75 Prozent. 25 Prozent der Kosten übernehmen die Projektpartner Freistaat Sachsen, vertreten durch das LfULG, der Zoo Leipzig und das Landratsamt Nordsachsen. -
Markneukirchen, OT Wernitzgrün: Moped und Fahrräder gestohlen
Verantwortlich: Karolin Hemp, Annekatrin Liebisch, Christina Friedrich Ausgewählte Meldung Moped und Fahrräder gestohlen Zeit: 17.05.2026, 22:00 Uhr bis 18.05.2026, 05:30 Uhr Ort: Markneukirchen, OT Wernitzgrün In Wernitzgrün hatten es Unbekannte auf ein Moped, mehrere Fahrräder, einen Anhänger und Werkzeuge abgesehen. An der Landwüster Straße brachen unbekannte Täter in der Nacht zum Montag in ein Nebengebäude ein. Aus dem Inneren entwendeten sie eine Simson S 51 mit dem Versicherungskennzeichen 289 BAG sowie drei Fahrräder: ein grünes Mountainbike vom Typ Rose Bonero 2, ein schwarz-weißes 24-Zoll-Mountainbike der Marke Focus sowie ein 28-Zoll-Mountainbike der Marke Cube in den Farben Schwarz und Neongelb. Zudem nahmen die Täter einen hellblauen Kinder-Fahrradanhänger und mehrere Bosch-Werkzeuge mit. Der Gesamtwert des Diebesguts liegt bei rund 8.700 Euro, hinzu kommt ein Sachschaden von geschätzten 1.700 Euro. Haben Sie in der Nacht zum Montag Personen oder Fahrzeuge bemerkt, die mit dem Diebstahl in Verbindung stehen könnten? Zeugenhinweise nimmt die Polizei im Revier Plauen entgegen, Telefon: 03741 140. (cf) Vogtlandkreis Unbekannte entwenden Elektrowerkzeuge und Kaffeemaschinen Zeit: 15.05.2026, 19:00 Uhr bis 17.05.2026, 14:00 Uhr Ort: Plauen In der Plauener Bahnhofsvorstadt wurden Diebe in Lagerräumen fündig. Zwischen Freitagabend und Sonntagnachmittag verschafften sich unbekannte Täter Zutritt zu Lagerräumen an der Stresemannstraße. Daraus stahlen sie Elektrowerkzeuge und drei Kaffeemaschinen im Gesamtwert von circa 4.500 Euro. Haben Sie den Diebstahl bemerkt oder können Sie Angaben zum Verbleib des Diebesguts machen? Bitte melden Sie Ihre Beobachtungen im Polizeirevier Plauen, Telefon: 03741 140. (cf) Autofahrer erfasst Motorradfahrer Zeit: 17.05.2026, 19:00 Uhr Ort: Lengenfeld, OT Waldkirchen In der Ortslage Waldkirchen wurde ein Motorradfahrer bei einem Unfall schwer verletzt. Sonntagabend fuhr ein 70-Jähriger mit seinem Renault von Waldkirchen kommend in Fahrtrichtung Pechtelsgrün. An der Einmündung auf die Lengenfelder Straße (S 293) missachtete er die Vorfahrt eines Motorradfahrers, der aus Richtung Zwickau gefahren kam. Der 68-Jährige versuchte mit seiner Aprilia noch auszuweichen, der Autofahrer erfasste ihn jedoch. Der Motorradfahrer stürzte daraufhin und erlitt schwere Verletzungen. Rettungskräfte brachten ihn zur stationären Behandlung ins Krankenhaus. An beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von rund 15.000 Euro. Der 70-jährige Deutsche muss sich nun wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten. (cf) Landkreis Zwickau Wohnungsbrand Zeit: 17.05.2026, 10:47 Uhr (polizeibekannt) Ort: Zwickau In Zwickau entstand bei einem Brand erheblicher Sachschaden. In einem Mehrfamilienhaus an der Kurt-Eisner-Straße geriet am Sonntagvormittag eine Waschmaschine in Brand. Kameraden der Feuerwehr löschten den Brand. Eine Bewohnerin wurde vorsorglich im Rettungswagen untersucht, blieb aber zum Glück unverletzt. Durch die Flammen und die Löschmaßnahmen entstand erheblicher Sachschaden, der zunächst auf 50.000 Euro geschätzt wurde. Die Wohnung ist nicht mehr bewohnbar. Die Polizei ermittelt zur Brandursache, nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um einen technischen Defekt an der Waschmaschine. (cf) Reifen zerstochen Zeit: 16.05.2026, 19:30 Uhr bis 17.05.2026, 12:00 Uhr Ort: Zwickau, OT Marienthal Im Zwickauer Ortsteil Marienthal wurden alle vier Reifen eines Pkw zerstochen. Unbekannte zerstachen alle vier Reifen eines weißen Mazda 6 und verursachten dabei einen Sachschaden in Höhe von etwa 400 Euro. Das Fahrzeug war zwischen Samstagabend und Sonntagmittag vor Garagen an der Marienthaler Straße auf Höhe des Hausgrundstücks 117 abgeparkt. Haben Sie Personen beobachtet, die sich an dem Pkw zu schaffen machten? Hinweise nimmt das Polizeirevier in Zwickau unter der Telefonnummer 0375 428 102 entgegen. (kh) Mit Zaun kollidiert Zeit: 17.05.2026, 17:40 Uhr Ort: Zwickau, OT Marienthal In Marienthal kam ein Dacia-Fahrer von der Straße ab und kollidierte mit einem Zaun. Am Sonntagabend befuhr ein 24-Jähriger mit seinem Dacia die Werdauer Straße in Fahrtrichtung Werdau und bog an der Kreuzung zur Goethestraße nach rechts auf diese ab. Dabei kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Grundstückszaun. Glücklicherweise blieb er unverletzt. Sein Pkw war jedoch nicht mehr fahrbereit und musste vom Unfallort abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wurde auf 6.000 Euro geschätzt. (kh) Busse mit Graffiti beschmiert Zeit: 13.05.2026, 16:30 Uhr bis 18.05.2026, 04:15 Uhr Ort: Hartenstein In Hartenstein wurden großflächig Graffiti mit Fußballbezug auf zwei Busse gesprüht. Im Verlaufe des langen Wochenendes besprühten Unbekannte zwei Linienbusse, die auf einem Parkplatz an der Rudolf-Breitscheid-Straße abgeparkt waren. Auf einer Fläche von jeweils 10 mal 2,5 Metern beschmierten sie die Fahrzeuge auf der linken Seite mit dem Schriftzug »RK« und »FSV« und verursachten dabei einen Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro. Wem sind im Laufe des verlängerten Wochenendes Personen aufgefallen, die sich im genannten Bereich aufhielten und mit der Sachbeschädigung in Verbindung stehen könnten? Hinweise nimmt das Polizeirevier in Werdau unter der Telefonnummer 03761 7020 entgegen. (kh) Dieseldiebstahl Zeit: 13.05.2026, 15:45 Uhr bis 18.05.26, 06:40 Uhr Ort: Crimmitschau In Crimmitschau wurde Kraftstoff aus Baggern und einem Radlader entwendet. Über das verlängerte Wochenende begaben sich unbekannte Täter auf ein Gelände an der Dänkritzer Landstraße. Aus drei Baufahrzeugen entwendeten sie insgesamt 180 Liter Dieselkraftstoff im Wert von rund 400 Euro. Zudem entstand an einem der Fahrzeuge ein Sachschaden im zweistelligen Bereich. Haben Sie zwischen Mittwochnachmittag und Montagmorgen Personen oder Fahrzeuge gesehen, die mit dem Diebstahl im Zusammenhang stehen könnten? Bitte melden Sie Ihre Beobachtungen im Polizeirevier Werdau, Telefon: 03761 7020. (cf) Autofahrer stößt mit Kind zusammen Zeit: 17.05.2026, 14:30 Uhr Ort: Werdau Das Kind blieb offenbar unverletzt, wird aber dennoch gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Sonntagnachmittag meldete ein Mann im Polizeirevier einen Unfall nach, der am frühen Nachmittag an der Aral-Tankstelle an der Greizer Straße passiert war. Der 56-Jährige war mit seinem Peugeot vom Tankstellengelände gekommen und wollte nach rechts in Richtung Werdau abbiegen. Dabei kam plötzlich ein Kind mit einem Fahrrad von rechts gefahren, stieß gegen das Auto und stürzte. Der 56-Jährige sprach kurz mit dem Jungen, der angab, sich nicht verletzt zu haben. Um sicherzugehen, dass der radfahrende Junge auch im Nachgang keine Verletzungen festgestellt hatte, wird er gebeten, sich im Polizeirevier in Werdau zu melden, telefonisch erreichbar unter 03761 7020. (cf) Pferd stößt gegen Pkw Zeit: 17.05.2026, 12:15 Uhr Ort: Crimmitschau, OT Rudelswalde In Rudelswalde kollidierte ein Pferd mit einem Pkw, verletzt wurde niemand. Sonntagmittag war ein 47-jähriger VW-Fahrer auf der Straße Am Feldschlösschen von Crimmitschau kommend unterwegs, als er an einem Pferd vorbeifuhr, das von einer 29-Jährigen geritten wurde. Das Pferd scherte nach links aus und stieß gegen den Pkw. Glücklicherweise wurden dabei weder Mensch noch Tier verletzt. Am VW entstanden jedoch mehrere Dellen – der Sachschaden wird auf 3.000 Euro geschätzt. (cf) Flüchtender Mopedfahrer ermittelt Zeit: 16.05.2026, 09:35 Uhr Ort: Oberlungwitz Ein jugendlicher Mopedfahrer steht im Verdacht, mit hoher Geschwindigkeit vor einer Polizeikontrolle geflüchtet zu sein. Am Samstagvormittag war in Oberlungwitz ein Mopedfahrer vor einer Polizeikontrolle geflüchtet und hatte dabei eine Polizistin und eine Passantin gefährdet (siehe Medieninformation 142|2026 vom 17.05.2026). Mit Hilfe eines Zeugenhinweises konnte am Sonntag ein 15-jähriger Tatverdächtiger ermittelt werden. Er muss sich nun unter anderem wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens verantworten. Die Polizei sucht weiterhin Zeugen, die möglicherweise durch die riskante Fahrweise des Mopedfahrers gefährdet wurden. Sie werden gebeten, sich im Polizeirevier Glauchau zu melden, Telefon: 03763 640. (cf) Drei Autos zerkratzt Zeit: 15.05.2026, 19:00 Uhr bis 17.05.2026, 19:00 Uhr Ort: Limbach-Oberfrohna, OT Rußdorf Drei am Straßenrand geparkte Autos wurden beschädigt. Sonntagabend wurde der Polizei gemeldet, dass drei Autos, die seit Freitagabend an der Waldenburger Straße auf Höhe des Hausgrundstücks 114 geparkt waren, Beschädigungen aufwiesen. Unbekannte Täter hatten Kratzer im Lack eines schwarzen Opel, eines blauen Hyundai und eines schwarzen Mercedes hinterlassen, jeweils auf der Beifahrerseite. Die Höhe des Sachschadens beträgt schätzungsweise 5.000 Euro. Ist Ihnen im Tatzeitraum jemand aufgefallen, der sich an den Fahrzeugen zu schaffen machte? Bitte melden Sie sich für eine Zeugenaussage im Polizeirevier Glauchau, Telefon: 03763 640. (al) Garagentor beschädigt Zeit: 16.05.2026, 09:00 Uhr und 17.05.2026, 10:00 Uhr Ort: Gersdorf Die Glauchauer Polizei sucht Zeugen. Der Mieter einer Garage, die sich an der Hauptstraße nahe dem Abzweig zum Siedlerweg befindet, stellte am Sonntagvormittag fest, dass das Garagentor verbeult war. Samstagmorgen war das Tor noch intakt. Der Sachschaden wird auf rund 1.000 Euro geschätzt. Haben Sie gesehen, wer die Schäden verursacht hat? Bitte melden Sie sich im Polizeirevier Glauchau unter der Telefonnummer: 03763 640. (al) -
Fahrkartenautomat gesprengt | Dachstuhlbrand
Verantwortlich: Moritz Peters (mp), Therese Leverenz (tl) Fahrkartenautomat gesprengt Ort: Markkleeberg, Leipziger Straße, S-Bahn Haltepunkt Markkleeberg-Nord Zeit: 17.05.2026, gegen 02:00 Uhr In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde ein Fahrkartenautomat der Deutschen Bahn an der Haltestelle Markkleeberg-Nord von Unbekannten beschädigt. Gegen 2 Uhr sprengten unbekannte Täter vermutlich mit einem pyrotechnischen Gegenstand einen Fahrkartenautomaten in der Leipziger Straße. Der Automat wurde dabei stark beschädigt, die genaue Schadenshöhe ist derzeit jedoch noch unbekannt. Die Polizei sicherte Spuren und hat die Ermittlungen wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion aufgenommen. (mp) Dachstuhlbrand Ort: Leipzig (Miltitz), Dorfplatz Zeit: 17.05.2026, gegen 17:30 Uhr Am Sonntagabend kam es aus bisher unbekannten Gründen zum Brand im Dachgeschoss eines Einfamilienhauses. Nach bisherigen Erkenntnissen entstand ein Sachschaden von etwa 400.000 Euro. Kameraden der Feuerwehren Miltitz, Leipzig-Südwest sowie der Feuerwache West konnten den Brand löschen. Die Bewohner des Hauses befanden sich beim Eintreffen der Polizeibeamten außerhalb des Einfamilienhauses und blieben nach aktuellem Stand unverletzt. Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar. Die Kriminalpolizeiinspektion hat die Ermittlungen zum Brand aufgenommen und wird einen Brandursachenermittler zum Einsatz bringen. (tl)