Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
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Straftat angedroht - Einsatz beendet
Verantwortlich: Anja Leuschner Straftat angedroht - Einsatz beendet Bezug: Medieninformation Nr. 172 vom 29. April 2026 Zittau, Schliebenstraße 29.04.2026, 11:30 Uhr polizeibekannt Wie der Polizei am späten Mittwochvormittag bekannt wurde, haben bislang Unbekannte in einer Zittauer Schule an der Schliebenstraße eine Straftat in Form einer Schmiererei im Gebäude angedroht. Wir berichteten. Der Polizeieinsatz ist beendet. Im Einsatz befanden sich Kräfte des Polizeirevieres Zittau-Oberland, des Einsatzzuges sowie drei Sprengstoffhunde, zwei aus der Polizeidirektion Dresden und einer aus Görlitz. Die Kräfte durchsuchten das gesamte Schulgebäude und fanden weder Sprengstoff noch andere gefährliche Gegenstände. Insgesamt wurden 315 Schülerinnen und Schüler der Grund- und Oberschule evakuiert. Sie wurden zunächst in der Turnhalle untergebracht und von dort von ihren Erziehungsberechtigten abgeholt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen der Störung des öffentlichen Friedens durch die Androhung von Straftaten aufgenommen. Aktuell gibt es keine Tatverdächtigen. -
Gemeinsam für faire Wettbewerbsbedingungen: Wirtschaftsstaatssekretär Scheel trifft sich mit Sachsens Gießerei-Industrie
Branchengespräch in Pirnaer Gießerei SCHMEES | Sebastian Scheel: »Dreh- und Angelpunkt sind international wettbewerbsfähige Standortbedingungen!« Sachsens Gießerei-Industrie ist überwiegend mittelständisch geprägt und verbindet traditionelles Handwerk mit moderner Hightech-Produktion. Mit 22 Betrieben, rund 6.300 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von etwa einer Milliarde Euro ist sie ein bedeutender Wirtschaftsfaktor im Freistaat. Aktuell steht die Branche jedoch unter erheblichem Druck: Hohe Energiekosten, wachsende Importkonkurrenz, protektionistische Maßnahmen in den USA, zunehmende Regulierung und ambitionierte Transformationsziele belasten die Unternehmen und gefährden teils ihre Existenz. Bei einem Branchengespräch in der Edelstahlgießerei SCHMEES cast Pirna GmbH haben heute rund 20 Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen und Verbänden die Situation erörtert und ihre Positionen in einem gemeinsamen Papier festgehalten. Wirtschaftsstaatssekretär Sebastian Scheel sagte bei SCHMEES cast in Pirna-Copitz: »Sachsen ist der stärkste Gießereistandort in Ostdeutschland – und das soll so bleiben. Die Branche ist Teil unserer industriellen Identität und unverzichtbar für die Wertschöpfung vieler Schlüsselindustrien in Europa. Wer wirtschaftliche Abhängigkeiten verringern will, muss die Grundstoff- und Basisindustrien stärken. Dreh- und Angelpunkt sind international wettbewerbsfähige Standortbedingungen: verlässlicher Zugang zu günstiger Energie, einer marktbasierten Transformation, die Investitionen ermöglicht, und deutlich mehr Praxisnähe bei Umweltauflagen und Bürokratie.« Das Gespräch mit der Branche hat deutlich gemacht: Die Lage energieintensiver Industrien wie der Gießereien ist ernst. Die Unternehmen stehen vor mehreren strukturellen Herausforderungen zugleich und sind auf langfristig stabile sowie international wettbewerbsfähige Standortbedingungen angewiesen. Vor diesem Hintergrund bekräftigt das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA) gemeinsam mit der Industrie, vertreten durch den Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie e. V. (BDG), in einem Positionspapier die Notwendigkeit schneller und wirksamer industriepolitischer Maßnahmen. Im Zentrum des Positionspapiers stehen dabei fünf Kernforderungen: • Sicherung international wettbewerbsfähiger Energiekosten durch einen bürokratiearmen und wirksamen Industriestrompreis und eine Strompreiskompensation für die gesamte Branche; • effektiver »Carbon Leakage«-Schutz, der die Produktionsverlagerung in Länder mit geringeren Standards verhindern soll; • 1:1-Umsetzung europäischer Vorgaben ohne zusätzliche nationale Verschärfungen; • Stärkung der industriellen Resilienz, bspw. durch praxistaugliche Förderprogramme für Transformationsvorhaben; • die Sicherstellung eines fairen Welthandels durch die Erweiterung der Stahl-Safeguards. Sachsen hatte im März 2026 erfolgreich einen Antrag im Bundesrat zum CO2-Grenzausgleichssystem (Carbon Border Adjusment Mechanism, CBAM) eingebracht. Mit dem Antrag machte Sachsen klar, dass CBAM ein wichtiger Schritt ist, um Carbon Leakage zu reduzieren, doch der aktuelle Vorschlag der Europäischen Kommission greift zu kurz. Das gilt insbesondere für energieintensive und im internationalen Wettbewerb stehende Gießereien und Schmieden. Der Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie e. V. (BDG) vertritt die Interessen der deutschen Gießerei-Industrie, die mit ca. 600 Unternehmen und ca. 65.000 Beschäftigten bundesweit eine wichtige Zulieferbranche für den Fahrzeug-, Maschinen- und Anlagenbau und zunehmend den Verteidigungssektor ist. Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Theuringer betonte zum Branchengespräch in Pirna: »Die Gießerei-Industrie steht aktuell vor enormen Herausforderungen. Entscheidend ist jetzt, dass unsere Mitgliedsunternehmen in der Breite von Entlastungsinstrumenten wie einem wettbewerbsfähigen Industriestrompreis profitieren können. Gleichzeitig müssen zusätzliche Belastungen vermieden werden – etwa durch eine praxisferne Umsetzung der IED-Richtlinie in nationales Recht. Umso wichtiger ist es, dass wir mit dem sächsischen Wirtschaftsministerium einen starken Partner an unserer Seite haben. Deutschland und Sachsen brauchen eine leistungsfähige Gießerei-Industrie, um industriell wettbewerbsfähig zu bleiben.« Das 1961 in Langenfeld (Nordrhein-Westfalen) gegründete Unternehmen SCHMEES produziert an den Standorten Pirna (seit 1993 Hauptgeschäftssitz) und Langenfeld Präzisionsgussteile aus Edelstahl. Die nationalen und internationalen Kunden kommen aus der Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie, dem Energiemaschinenbau, dem Pumpen- und Armaturenbau sowie aus dem Kunstbereich. Geschäftsführer Clemens Schmees sagte heute: »Die Gießerei-Industrie hat in Sachsen eine Jahrhunderte alte Tradition mit hochspezialisierten Facharbeitern. Wir fertigen am Standort Pirna unter anderem anspruchsvolle Gussteile für die Erzeugung von grünem Wasserstoff. Die Bedingungen dafür sind allerdings sehr nachteilig. Die Gründe dafür sind heute die hohen Energiepreise und die uferlos ausartenden bürokratischen Auflagen. Beides geht extrem zulasten der europäischen und internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Von dem Dialog mit den Vertretern der Wirtschaftspolitik erhoffen wir uns klare Signale zur raschen Verbesserung der Rahmenbedingungen.« Neben dem Gastgeber SCHMEES cast Pirna GmbH, dem BDG, dem SMWA, der Sächsischen Staatskanzlei und der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH haben sich heute folgende Unternehmen am Branchengespräch der Gießerei-Industrie beteiligt: Metallgießerei Chemnitz GmbH, Schmiedeberger Gießerei GmbH, GL Gießerei Lößnitz GmbH, Gießerei Wurzen GmbH, Eisengießerei Erla GmbH, SM Sächsisches Metallwerk Freiberg GmbH, Schönheider Guss GmbH, Handtmann Leichtmetallgießerei Annaberg GmbH und ACTech GmbH (Freiberg). Positionspapier »Sicherung der sächsischen Gießerei-Industrie« befindet sich im Anhang. -
Strukturänderungen im Bereich des SMWA stehen an:
Die Klausur des sächsischen Kabinetts hat Strukturentscheidungen getroffen, welche auch die künftige Arbeit im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz beeinflussen werden. Besonders betroffen sind vor allem die Digitalagentur Sachsen (DiAS), das Zentrum für Fachkräftesicherung und gute Arbeit (ZEFAS) in Chemnitz, die Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS), die Sächsische Energieagentur (SAENA), das Startup-Netzwerk FutureSAX und das Oberbergamt (OBA) in Freiberg. Wirtschafts- und Arbeitsminister Dirk Panter: »Ich bedanke mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern meines Ministeriums und unserer nachgeordneten Behörden für ihren hohen Einsatz und ihre hervorragende Arbeit in den vergangenen Jahren. Die Herausforderungen der kommenden Jahre erfordern, dass wir uns als Ministerium insgesamt schlagkräftiger, direkter und effizienter aufstellen. In den kommenden Monaten werden wir die nun im Kabinett getroffenen Grundsatzentscheidungen gemeinsam mit den Beschäftigten umsetzen und den Prozess zur Umsetzung starten. Als Staatsregierung haben wir uns auf eine gemeinsame Modernisierungsagenda für die staatliche Verwaltung verständigt, wofür ich auch meinen Kabinettskollegen danke.« DiAS: »Die Digitalagentur Sachsen hat in den vergangenen Jahren das Thema Digitalisierung und Breitbandausbau im Freistaat Sachsen erfolgreich vorangetrieben. Die Notwendigkeit, dass die DiAS als eigenständige Behörde erhalten bleibt, ist nun aus Effizienzgründen allerdings nicht mehr gegeben«, so Panter. Daher werden die Beschäftigten in die Referate das SMWA integriert und dort ihre erfolgreiche Arbeit – etwa beim Breitbandausbau - fortführen. »Gerade die Themen Künstliche Intelligenz (KI) und Cybersicherheit werden uns in den kommenden Jahren vor große Herausforderungen stellen, so dass eine Bündelung der Kompetenzen eine größere Effizienz und Geschwindigkeit ergeben werden.« ZEFAS: »Die Kolleginnen und Kollegen des Zentrums für Fachkräftesicherung und gute Arbeit in Chemnitz haben das Thema Fachkräftesicherung und -anwerbung auf die Tagesordnung der sächsischen Unternehmen gesetzt und diesen beratend zur Seite gestanden«, sagt Minister Panter. Nun ist es Zeit für eine strategische Neuaufstellung. Teile der Aufgaben werden zurück ins SMWA gezogen, um sie gebündelt aus dem Ministerium heraus zu bearbeiten. Die Aufgaben für die gezielte ausländische Fachkräftezuwanderung, welche auf Grund des demographischen Wandels und des Rückgangs des Arbeits- und Fachkräftepotentials in Sachsen immer bedeutsamer werden, verbleiben in Chemnitz und werden dort als Außenstelle (Referat) des SMWA fortgeführt. OBA– Das traditionsreiche Oberbergamt mit seinen hervorragenden Fachexperten in Freiberg wird künftig neu ausgerichtet und mit Teilen der Landesgeologie zusammengeführt und damit zu einer Behörde für Geomontan-Wesen im Freistaat Sachsen aufgewertet. Panter: »In der aktuellen weltpolitischen Lage stellen auch sächsische Unternehmen zunehmend fest, dass es nicht mehr selbstverständlich ist, dass sie ausreichend Rohstoffe aus aller Welt beziehen können. Eigene, sächsische Rohstoffe werden daher in Zukunft immer wichtiger – neuer aktiver Bergbau in Sachsen wird ein bedeutender Wirtschaftszweig werden. Damit leistet Sachsen nicht nur einen Beitrag für die Rohstoffversorgung in Deutschland, sondern stärkt auch die europäische Souveränität.« Um aktiven Bergbau effizienter und schneller betreiben zu können, wird das OBA neu ausgerichtet: Künftig wird das Oberbergamt als Genehmigungs- und integrierte Fachbehörde tätig sein und als neue Bündelungs-Behörde von der Kartierung von Rohstoffen, über Genehmigungsverfahren, bis hin zur Überwachung von Bergbau zuständig sein. Zukunftsagentur: »Drei erfolgreiche Unternehmen des Freistaates werden zu einer schlagkräftigen, kompetenten Einheit, welche die relevanten Themen der Zukunft bearbeiten wird. Die Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS) ist bislang nicht nur das Aushängeschild des Freistaates im Ausland und auf Messen, sondern auch erster Ansprechpartner für Unternehmen, Investoren und Wirtschaftsverbände«, so Minister Panter. Künftig wird die WFS als »Zukunftsagentur« des Freistaates um die kompetenten Beschäftigten und Aufgaben der Sächsische Energieagentur SAENA und des Startup-Netzwerks FutureSAX ergänzt. Um Unternehmen aus erster Hand noch besser und gebündelt beraten und unterstützen zu können, werden schlankere Strukturen und Synergien geschaffen sowie das Aufgabenportfolio effizienter gestaltet. -
Schnelles Urteil wegen Ladendiebstahls
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden hat das Amtsgericht Dresden am 28. April 2026 eine 37-jährige Deutsche im beschleunigten Verfahren wegen Diebstahls zu einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten ohne Bewährung verurteilt. Das Urteil ist rechtskräftig. Der Beschuldigten lag zur Last, am 23. April 2026 gegen 14:30 Uhr aus einem Warenhaus in Dresden mehrere Parfums und Bekleidungsartikel im Gesamtwert von etwa 1.100,00 Euro entwendet zu haben. Damit soll sie zumindest einen Teil ihres Lebensunterhalts finanziert haben. Die Beschuldigte konnte auf frischer Tat gestellt und vorläufig festgenommen werden. Sie befand sich vom 24. April 2026 bis zur Verkündung des Urteils in Hauptverhandlungshaft. Sie war geständig und bereits mehrfach – auch einschlägig – vorbestraft. -
Mutmaßliche Einbrecher gestellt | Zweiradfahrer verletzt | Senior am Telefon betrogen
Autoren: Marko Laske (ml), Lukas Reumund (lr), Uwe Hofmann (uh), Sophia Zeidler (sz) Landeshauptstadt Dresden Mutmaßliche Einbrecher gestellt Zeit: 28.04.2026, 23:50 Uhr Ort: Dresden-Kaditz Polizisten haben in der Nacht zu Mittwoch zwei mutmaßliche Einbrecher gestellt. Zeugen alarmierten die Beamten, dass zwei Personen, die mit Fahrrädern gekommen waren, auf einem Firmengelände an der Rankestraße in eine Garage einbrachen. Die Polizisten sahen auf der Anfahrt zwei Radfahrer (39, 43), wobei einer mit einem Fahrradanhänger unterwegs war. Sie stoppten das Duo und stellten fest, dass diese unter anderem einen Laubbläser, einen Rasenmäher, eine Motorsense sowie Kanister dabeihatten. Diese stammten offensichtlich aus der Garage. Die Beamten stellten das Diebesgut sicher und ermitteln gegen die beiden deutschen Staatsbürger wegen des Einbruchs. In dem Rahmen wird geklärt, wie sie auf das Firmengelände und in die Garage gelangten. (lr) Fahrradfahrer bei Unfall verletzt – Zeugen gesucht Zeit: 27.04.2026, 17:30 Uhr Ort: Dresden-Seidnitz Am Montag ist ein Fahrradfahrer (30) bei einem Unfall auf der Winterbergstraße verletzt worden. Eine beteiligte Autofahrerin fuhr davon. Der 30-Jährige fuhr in Richtung Karcherallee. Kurz nach der Rennplatzstraße überholte er eine andere Radfahrerin. Nachdem er wieder auf den Radweg einscherte, überholte ihn ein VW Golf. Dessen Fahrerin fuhr auf den Radweg und bremste stark. Der Radfahrer stieß gegen den VW und stürzte. Die Autofahrerin sprach kurz mit dem 30-Jährigen und fuhr davon. Der Verkehrsunfalldienst ermittelt und sucht Zeugen die Angaben zum Unfall machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (lr) Radfahrerin angefahren Zeit: 29.04.2026, 09:00 Uhr Ort: Dresden-Strehlen Am Mittwochvormittag ist eine Fahrradfahrerin (20) bei einem Unfall auf der Lockwitzer Straße verletzt worden. Eine 37-Jährige fuhr mit einem Auto aus einer Ausfahrt auf die Lockwitzer Straße. Dabei stieß sie mit der Radfahrerin zusammen, die auf der Lockwitzer Straße fuhr. Die 20-Jährige stürzte und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 1.000 Euro. Da die 37-jährige russische Autofahrerin nicht über eine notwendige Fahrerlaubnis verfügte, wird neben dem Unfall auch wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. (lr) Zwei Unfälle in Weißig Zeit: 28.04.2026, 17:05 Uhr Ort: Dresden, OT Weißig Auf der Bautzner Landstraße ereigneten sich am Dienstag zwei Unfälle an derselben Stelle. Ein Volvo V50 (Fahrerin 47) und ein VW Fox (Fahrer 24) waren in Richtung Rossendorf unterwegs. An einer Ampel an der Hauptstraße musste der 24-Jährige anhalten. Die 47-Jährige fuhr mit dem Volvo auf den VW auf, wobei der VW-Fahrer leicht verletzt wurde. Der Schaden wurde mit etwa 2.000 Euro angegeben. Auf der Gegenfahrbahn waren ein VW Bora (Fahrer 32), ein Skoda Fabia (Fahrerin 48) und ein VW Golf (Fahrerin 80) in Richtung Dresden unterwegs. Der 32-Jährige musste in Höhe der Südstraße verkehrsbedingt anhalten, die 48-Jährige hielt mit dem Skoda hinter dem Bora. Daraufhin fuhr die 80-Jährige mit dem Golf auf den Skoda auf und schob diesen auf den Bora. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Schaden in Höhe von etwa 5.000 Euro. (lr) »sicher.mobil.leben« – Bilanz nach Kontroll-Aktion Am Dienstag haben Beamte der Polizeidirektion Dresden am bundesweiten Kontrolltag »mobil.sicher.leben« teilgenommen. Schwerpunkt in diesem Jahr waren Zweiräder jeglicher Art. An insgesamt 36 Kontrollstellen haben Polizisten insgesamt 791 Fahrzeuge kontrolliert. 555 Regelverstöße wurden dabei festgestellt. Neben 43 Rotlichtverstößen und 62 Geschwindigkeitsüberschreitungen haben Fahrradfahrer und Fahrer von E-Scootern in 115 Fällen verbotswidrig den Gehweg oder die Fußgängerzone befahren. In 60 Fällen erfolgt die Ahndung der Ordnungswidrigkeiten durch ein Bußgeld. Insgesamt waren 102 Beamte bei der Kontrollaktion im Einsatz. (sz) Landkreis Meißen Wechselrichter gestohlen Zeit: 28.04.2026, 07:00 Uhr festgestellt Ort: Riesa In den vergangenen Tagen haben Unbekannte von einer Photovoltaikanlage an der Luisenstraße sechs Wechselrichter demontiert und gestohlen. Der Wert des Diebesguts wurde mit rund 21.000 Euro angegeben. (ml) Abbruchhammer entwendet Zeit: 29.04.2026, 07:45 Uhr Ort: Meißen Unbekannte haben von einer Baustelle an der Zaschendorfer Straße einen Abbruchhammer gestohlen. Die Täter verschafften sich Zugang zum Gelände und entwendeten das etwa zwei Tonnen schwere Gerät. Der Schaden beläuft sich auf rund 20.000 Euro. (sz) Laster mit Mängeln gestoppt Zeit: 28.04.2026, 09:10 Uhr Ort: Klipphausen, A 4 Auf dem Rasthof Dresdner Tor haben Polizisten der Verkehrsüberwachung am Dienstag dem Fahrer (28) eines Tanklasters die Weiterfahrt untersagt. Die Beamten stellten fest, dass die Träger des Sattelanhängers stark durchrostet waren. Zudem waren an der Sattelzugmaschine die Lager der Achsen ausgeschlagen. Der Laster wurde sichergestellt. Der 28-Jährige muss sich nun um die Bergung des Sattelzugs kümmern. (lr) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Motorradfahrer schwer verletzt Zeit: 29.04.2026, 07:40 Uhr Ort: Bannewitz Bei einem Unfall auf der B 170 hat ein Motorradfahrer (68) schwere und ein Transporterfahrer (39) leichte Verletzungen erlitten. Der 68-Jährige war mit einer Harley-Davidson auf der Bundesstraße in Richtung Dresden unterwegs. Kurz vor der Kreuzung Winckelmannstraße fuhr er auf einen Mercedes Vito (Fahrer 39) auf und stürzte. Dabei fiel er seitlich gegen einen Mercedes-Laster (Fahrer 57) mit Anhänger. Der Lasterfahrer wich aus und stieß gegen eine Leitplanke. Der Sachschaden beträgt rund 16.000 Euro. Die Bundesstraße musste für Rettung, Bergung und Unfallaufnahme für etwa dreieinhalb Stunden gesperrt werden. (uh) Senior am Telefon um Geld betrogen Zeit: 27.04.2026 Ort: Glashütte Unbekannte haben einen Mann (73) am Telefon um mehrere tausend Euro betrogen. Der 73-Jährige surfte im Internet, als ihm eine Anzeige auf seinem Bildschirm ein Problem mit dem Rechner suggerierte. Er rief die dort ebenfalls angeführte angebliche Service-Nummer an. Im Gespräch brachte ihn der vermeintliche Service-Mitarbeiter dazu, mehrere Überweisungen von Online-Konten freizugeben. Später bemerkte er den Betrug und zeigte ihn am Dienstag bei der Polizei an. Eine genaue Schadenssumme ist noch nicht bekannt. (uh) Motorradfahrer unter Drogeneinfluss und ohne Fahrerlaubnis Zeit: 28.04.2026, 11:40 Uhr Ort: Dohna Polizisten des Reviers Pirna haben einen Motorradfahrer (54) gestoppt, der unter Drogeneinfluss und ohne Fahrerlaubnis unterwegs war. Der 54-Jährige war mit einer KTM auf der Burgstraße unterwegs, als ihn die Beamten anhielten. Die am Motorrad angebrachten Kennzeichen gehörten nicht zu der Maschine, stellte sich bei der Kontrolle heraus. Außerdem war die KTM nicht zugelassen, besaß der 54-Jährige keine Fahrerlaubnis und stand der deutsche Fahrer unter dem Einfluss von Amphetaminen, wie ein Drogenschnelltest ergab. Die Polizisten veranlassten eine Blutentnahme und fertigten die entsprechenden Anzeigen. (uh) Jugendlicher auf getuntem Moped gestoppt Zeit: 28.04.2026, 11:55 Uhr Ort: Bad Gottleuba-Berggießhübel Polizisten des Reviers Pirna haben einen Jugendlichen (15) gestoppt, der auf einem getunten Moped gefahren war. Die Beamten kontrollierten den 15-Jährigen auf der Hellendorfer Straße, wo er auf einer Simson S51 unterwegs war. Das Moped war so leistungssteigernd verändert, dass es als Motorrad eingestuft werden musste. Dafür hatte der Jugendliche weder die nötige Versicherung noch eine Fahrerlaubnis. Er erhielt die entsprechenden Anzeigen. (uh) Fahrer unter Drogeneinfluss Zeit: 28.04.2026, 21:00 Uhr Ort: Freital-Zauckerode Polizisten des Reviers Freital-Dippoldiswalde haben einen Autofahrer (30) gestoppt, der unter dem Einfluss von Drogen stand. Einem Streifenteam fiel ein 3er BMW auf der Wilsdruffer Straße auf, weil dieser mit augenscheinlich höherer Geschwindigkeit als die erlaubten 50 km/h in Richtung Wilsdruff fuhr. Sie hielten das Auto für eine Kontrolle an. Nachdem ein Drogenschnelltest beim Fahrer positiv auf Opiate und Kokain reagiert hatte, veranlassten die Polizisten eine Blutentnahme beim 30-Jährigen und fertigten die entsprechende Anzeige. (uh) Zwei Unfälle in Bad Schandau Zeit: 28.04.2026, 08:50 Uhr bis 28.04.26, 09:50 Uhr Ort: Bad Schandau Am Dienstagvormittag sind bei zwei Unfällen in Bad Schandau rund 10.000 Euro Schaden entstanden. Zunächst fuhr ein 17-Jähriger mit einem Microcar auf der Basteistraße in Richtung Elbbrücke. Er wollte nach links in eine Einfahrt abbiegen und bremste. Daraufhin fuhr ein 25-Jähriger mit einem Skoda Octavia auf das Microcar auf. Verletzt wurde niemand. Der Schaden beträgt rund 5.000 Euro. Etwa eine Stunde später war eine 77-Jährige mit einem VW Golf auf der Bergstraße von Rathmannsdorf in Richtung Hohnsteiner Straße unterwegs. Sie bog dort nach links in Richtung Bad Schandau ab und stieß mit einem Ford Fiesta zusammen, dessen Fahrerin (47) von Bad Schandau in Richtung Porschdorf fuhr. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden wurde mit rund 5.500 Euro angegeben. (lr)