Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
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»Tag der Sachsen«-Nano-Puzzleteile für Geocacher
Um den »Tag der Sachsen« 2027 in Plauen in möglichst vielen Gruppen bekannt zu machen, hat die Stadt nun für die Geocacher-Community spezielle Nano-Puzzleteilen erstellen lassen. Der Vorschlag dazu kam von Stadtrat Thomas Salzmann, der selbst aktiver Geocacher ist. Die Anzahl an »Tag der Sachsen"-Puzzleteilen ist auf 250 limitiert. 180 Stück verteilt Thomas Salzmann in Plauen und auf größeren Geocaching-Events in Deutschland, 20 Stück verteilt Geocacher Lars Buchmann und 50 Stück werden nach und nach bis zum »Tag der Sachsen" in Umlauf gebracht. Wer das Puzzleteil beim Geocaching findet, kann es mitnehmen, sammeln, tauschen oder weitergeben. Mittels aufgedrucktem Tracking-Code kann es online »discovert« werden. Auf der Online-Seite des Nano-Puzzleteils gibt es auch weitere Informationen zum »Tag der Sachsen« 2027. Sogar bis in die lettische Hauptstadt Riga haben es die »Tag der Sachsen«-Puzzleteile geschafft. Lars Buchmann hat sie dort in einem anderen Cache hinterlegt. Nano-Puzzleteile sind beliebte Sammelobjekte unter den Geocachern, da es meistens nur eine limitierte Stückzahl gibt. Durch die Verbreitung der »Tag der Sachsen«-Puzzleteile sollen viele Menschen aus den unterschiedlichsten Teilen Deutschlands von Sachsens größtem Volks- und Vereinsfest erfahren. Alle Informationen zum »Tag der Sachsen« 2027 in Plauen gibt es unter https://2027.tagdersachsen.de. -
Gemeinsame Pressemitteilung der Länder Sachsen, Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein
BERLIN/DRESDEN. Nächste Etappe auf dem Weg zur Energie der Zukunft: Bundesforschungsministerin Dorothee Bär hat heute mit den Wissenschaftsministerinnen und -ministern der beteiligten Länder die künftigen Fusionshubs vorgestellt, die im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland gefördert werden. Die Partner der Fusionsallianz Sachsen, Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein begrüßen die Einrichtung aller drei beantragten Hubs. Sachsen ist mit Projektpartnern aus dem Netzwerk SaxFusion in jedem vertreten, darunter das HZDR und das Fraunhofer IWS. Der Hub für Magnetfusion soll rund um das IPP in Garching bei München entstehen. Der Hub für Laserfusion knüpft an das XFEL in Hamburg und den Standort Biblis an. Zudem soll ein Hub mit dem Fokus auf Brennstoffkreislaufee und Materialentwicklung rund um das KIT in Karlsruhe entstehen. Staatsminister Sebastian Gemkow, Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus: »Die Beteiligung sächsischer Forschungseinrichtungen im Netzwerk SAXFUSION in allen drei Hubs spricht für die Kompetenz des Forschungs- und Wirtschaftsstandorts im Bereich der Physik, Materialentwicklung, Energietechnik und Anlagenbau. Die Entscheidung belegt das hier vorhandene breite technologische Know-how, das für die Entwicklung beider Fusionsprinzipien, der Magnetfusion und der Laserfusion, gefragt ist. Ich freue mich sehr, dass Sachsen damit zur Entwicklung einer für unsere zukünftige Energieversorgung so vielversprechenden Technologie wie der Fusion Wesentliches beitragen kann.« Staatsminister Markus Blume, Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst: »Wir sind uns einig: Fusion ist eine Jahrhundertchance – wissenschaftlich, technologisch und wirtschaftlich. Mit der Einrichtung der Fusionshubs gehen wir heute einen wichtigen Schritt im Rennen um den ersten Fusionsreaktor. Die drei Fusionshubs bündeln individuelle Standortstärke in einem bundesweiten Ansatz. Herzlichen Dank an den Bund für die zügige und zielgerichtete Ausschreibung und die Entscheidung in einem wissenschaftsgeleiteten Verfahren. Mit den Hubs wird eine kluge Grundstruktur angelegt, auf die schnell aufgesetzt werden kann. Damit verbucht auch unsere Fusionsallianz noch vor ihrem ersten Geburtstag einen großen Erfolg. Klar ist: Fusion ist ein Gemeinschaftswerk – sie gelingt im Schulterschluss von Bund und Ländern und von Wissenschaft, Industrie und Start-ups. Als Länder wünschen wir uns, dass es zügig mit der nächsten Phase weitergeht. Unsere bayerischen Einrichtungen sind an allen Hubs beteiligt. Der Magnethub entsteht rund um das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) als eines der weltweit führenden Zentren für Magnetfusionsforschung. Bayern ist und bleibt mit seinem einzigartigen Fusionsökosystem im Raum München ein zentraler Motor der Fusionsforschung in Deutschland.« Staatsminister Hubert Aiwanger, Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie: »Die Entscheidung für die drei Fusionshubs ist ein starkes Signal für den Technologiestandort Deutschland. Bayern hat alles, was es dafür braucht: exzellente Forschung, innovative Unternehmen und eine leistungsfähige Industrie. In den Hubs können diese Partner ideal zusammenarbeiten. Denn leistungsfähige Lieferketten, abgestimmte Ausbildungsinitiativen, die gegenseitige Nutzung von Infrastrukturen sind wichtige Schritte auf dem Weg zum kommerziell genutzten Reaktor. Wenn wir die Kernfusion erfolgreich zur Marktreife bringen, entstehen neue Arbeitsplätze, neue Wertschöpfung und ein echter Wettbewerbsvorteil für Bayern.« Ministerin Petra Olschowski, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg: »Wie schnell die Fusion im Energiemix der Zukunft eine Rolle spielen kann, hängt maßgeblich von technologischen Fortschritten in der Materialforschung und der Entwicklung des Brennstoffkreislaufes ab. Und genau hier spielen die Karlsruher Forscher in der globalen Spitzenklasse: Für Fusionsreaktoren geeignete Materialien sind ein entscheidender Baustein bei der Ermöglichung der Fusion. Gleichermaßen relevant ist die Schlüsselkompetenz des KIT eines sicher und nachhaltig funktionierenden Brennstoffkreislaufes, einschließlich der Erzeugung des für den Fusionsprozesses notwendigen Tritiums. Der Zuschlag für einen der drei Hubs festigt die führende Rolle Baden-Württembergs in der Fusionsforschung nun dauerhaft. Es ist ein klarer Beleg dafür, dass wir mit unserem Fokus auf Zukunftstechnologien und der Ausrichtung auf die High Tech Agenda Deutschland erfolgreich sind.« Senatorin Maryam Blumenthal, Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung der Freien und Hansestadt Hamburg: »Die Entscheidung des Bundes zur Förderung der Laserhubs ist ein starkes Signal – für den Norden und für Hamburgs Rolle bei der Entwicklung von Technologien, die unsere Zukunft prägen. Fusionsforschung kann ein entscheidender Faktor für die Energieversorgung von morgen werden. Mit European XFEL, PETRA am DESY und der Universität Hamburg bringen wir in Hamburg Forschungsinfrastruktur von Weltrang ein. Was Focused Energy und Marvel Fusion an Erfahrung aus der Anwendung mitbringen, trifft in der Science City auf ein höchst dynamisches und innovationsfreudiges Umfeld. Wir haben in den vergangenen Jahren gezielt investiert, um hier die bestmöglichen Voraussetzungen zu schaffen. Ich freue mich, dass wir mit Schleswig-Holstein und Hessen den HUB gemeinsam unterstützen und die Fusionsallianz einen Meilenstein erreicht hat. Allen Beteiligten gratuliere ich sehr herzlich zu diesem Erfolg!" Staatssekretär Christoph Degen, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur: »Die Ansiedlung des Laserfusions-Hubs am Fusions-Campus Biblis ist ein starkes Signal für den Wissenschaftsstandort Hessen. Sie zeigt, dass hier Forschung auf höchstem Niveau betrieben wird, und schafft die Voraussetzungen dafür, dass wissenschaftliche Exzellenz und internationale Zusammenarbeit in einem der wichtigsten Technologiefelder der Zukunft weiter wachsen können. Eine Forschungspolitik, die auf Innovation setzt, sichert auch die Wirtschaftskraft unseres Landes. Der Laserfusions-Hub hat das Potenzial, die Energieversorgung der Zukunft entscheidend mitzugestalten. Hessens Spitzenforschung hat einen weiteren Meilenstein erreicht.« Ministerin Bettina Martin, Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten, Mecklenburg-Vorpommern: »Das ist ein Meilenstein für die Fusionsforschung in Mecklenburg-Vorpommern. Und natürlich ein großer Erfolg für die Forschungseinrichtungen IPP mit dem weltweit führenden Stellarator Wendelstein 7-X und für das neue Helmholtz-Institut in Rostock, HEDI, das in der Laserfusion Spitzenforschung betreibt. Zusammen mit unseren beiden Universitäten sind diese Forschungseinrichtungen maßgebliche Partner in zwei der drei Fusions-Hubs. Ein klares Zeichen, dass in Mecklenburg-Vorpommern wegweisende Spitzenforschung in diesem hoch innovativen Zukunftsfeld betrieben wird. Für diesen Erfolg hat das Land über viele Jahre in diesen Forschungsbereich investiert - und zwar bereits zu Zeiten, als noch viele diese Technologie belächelt haben. Besonders stolz können die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in MV darauf sein, dass das Land in beiden Bereichen der Fusionsforschung – der Magnetfusion und der laserinduzierten Trägheitsfusion – vertreten ist.« Ministerin Dr. Dorit Stenke, Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur, Schleswig-Holstein: "Jede große Zukunftstechnologie beginnt mit der Entscheidung, loszulegen. Diese Entscheidung treffen wir gemeinsam. Mit dem European XFEL, der CAU und den engen Kooperationen zum DESY bringt der Norden nicht nur eine weltweit einzigartige Forschungsinfrastruktur in die Partnerschaft ein, sondern insbesondere auch seine Expertise im innovativen Nanomaterialdesign, in der Röntgendiagnostik, in der Plasmasimulation und in der Lasertechnologie. Das ist nicht nur ein Gewinn für die Wissenschaft, sondern ein klares Signal: Schleswig-Holstein gestaltet als Innovationsstandort die Energie der Zukunft mit!" Die Fusionshubs im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland Fusionstechnologien eröffnen neue Perspektiven für eine nachhaltige Energieversorgung in der Zukunft und bieten zugleich erhebliche Chancen für den Innovations- und Wirtschaftsstandort Deutschland. Mit der Einrichtung der Fusionshubs im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland entsteht eine zentrale Plattform, die die Kompetenzen in den Bereichen Laser- und Magnetfusion bündelt, den Austausch zwischen den Akteuren stärkt und den Transfer von Forschungsergebnissen in die industrielle Anwendung beschleunigt. Der Ansatz der Hubs soll Start-ups im Fusionsbereich, wissenschaftliche Einrichtungen sowie führende Unternehmen der Hightech-Industrie und ihre Wertschöpfungs- und Lieferketten eng zusammenbringen. Der Start der ersten Förderphase der Hubs ist für August 2026 vorgesehen. Zunächst werden belastbare Governance-Strukturen aufgebaut, um die Zusammenarbeit zwischen Forschung, Wirtschaft und weiteren Partnern effizient zu koordinieren. Direkt im Anschluss sollen erste gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte auf den Weg gebracht werden. Für die erste Förderphase stellt das BMFTR rund 125 Millionen Euro bereit. Bis 2029 wird das Forschungs- und Entwicklungsprogramm der Fusionhubs in sechs Ausbaustufen kontinuierlich erweitert. Über die Fusionsallianz Die Fusionsallianz der Länder bündelt die Kräfte der führenden deutschen Fusionsstandorte. Ihr gehören Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Schleswig-Holstein an. Ziel der Allianz ist es, Forschung, Wirtschaft und Politik länderübergreifend zu vernetzen, den Aufbau einer leistungsfähigen Fusionsindustrie zu unterstützen und die Entwicklung von Fusionskraftwerken in Deutschland zu beschleunigen. -
"Bund geht richtigen Schritt – Priorisierung bleibt offen"
»Der heutige Kabinettsbeschluss bringt gegenüber den ersten Entwürfen spürbare Verbesserungen. Positiv ist, dass die Regelungen zu Netzengpassgebieten entschärft wurden und der Bund den Ausbau der erneuerbaren Energien stärker mit dem Netzausbau verzahnen will. Auch die zusätzlichen Ausschreibungsmengen für Windenergie sowie mehr Planungssicherheit für Investitionen sind wichtige Signale für unseren Wirtschaftsstandort. Entscheidend ist jetzt, die knappen Netzanschlusskapazitäten dort einzusetzen, wo sie den größten Nutzen für Versorgungssicherheit, Wertschöpfung und Arbeitsplätze bringen. Dazu braucht es eine klare Priorisierung im Bundesrecht. Dieser Punkt ist im Kabinettsbeschluss weiterhin nicht berücksichtigt. Im weiteren Gesetzgebungsverfahren im Bundestag erwarten wir hier Nachbesserungen. Deshalb ist es an der Zeit, eine am tatsächlichen Bedarf orientierte Priorisierung von Netzanschlusskapazitäten im Bundesrecht zu verankern. Das bisherige Prinzip, das jedem Geschäftsmodell einen Rechtsanspruch auf einen Anschluss einräumt, wird den Anforderungen einer modernen Energie- und Industriepolitik nicht gerecht.« -
Neukirchen, OT Lauterbach: Halle mit Futtermittel ausgebrannt – Zeugen gesucht
Verantwortlich: Karolin Hemp, Annekatrin Liebisch, Sebastian Schmidt, Christina Friedrich Ausgewählte Meldung Halle mit Futtermittel ausgebrannt – Zeugen gesucht Zeit: 28.07.2026, 00:55 Uhr Ort: Neukirchen, OT Lauterbach Nach dem Brand eines Futtermittellagers in Neukirchen sucht die Polizei nun Zeugen. In der Nacht zum Dienstag brannten an der Dorfstraße eine Lagerhalle für Futtermittel und ein angrenzender Anbau vollständig aus (siehe Medieninformation 225|2026 vom 28. Juli 2026). Im Zuge der weiterführenden Ermittlungen bittet die Polizei nun um Zeugenhinweise. Da das betroffene Betriebsgelände einzeln und abseits gelegen ist, könnten mögliche Tatverdächtige über die Feld- oder Landwirtschaftswege bzw. über die nahegelegenen Wohngebiete mittels Fahrzeug an den Tatort gelangt sein. Wem sind in der Nacht von Montag zu Dienstag Personen oder Fahrzeuge in der Nähe beziehungsweise auf den Zufahrtswegen der Dorfstraße aufgefallen, die mit dem Brand in Verbindung stehen könnten? Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizeiinspektion unter der Telefonnummer 0375 428 4480 entgegen. (kh) Vogtlandkreis Feuer in Gartengrundstück Zeit: 18.07.2026, 18:30 Uhr bis 18:50 Uhr Ort: Elsterberg; OT Kleingera Die Polizei sucht Zeugen einer Sachbeschädigung in Kleingera. Am Samstagabend vorletzter Woche entzündeten unbekannte Täter die Wiese eines Gartengrundstückes am Leichenweg. Das Feuer beschädigte auch einen Gartenzaun. Der Sachschaden summierte sich auf circa 500 Euro. Haben Sie verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich beobachten können? Hinweise nimmt das Polizeirevier Plauen unter der Telefonnummer 03741 140 entgegen. (sts) Pkw beschädigt Zeit: 02.07.2026, 16:00 Uhr bis 03.07.2026, 16:00 Uhr Ort: Plauen Unbekannte beschädigten einen Pkw. In der Zeit zwischen Donnerstag- und Freitagnachmittag der ersten Juliwoche beschädigten unbekannte Täter einen roten VW Up, der an der Alfred-Schlagk-Straße stand. Die Unbekannten schlugen mit einem unbekannten Gegenstand eine Delle in das Dach des Kleinwagens und verursachten damit Sachschaden in Höhe von 1.000 Euro. Hinweise zur Tat und den Tätern nimmt das Polizeirevier Plauen unter der Telefonnummer 03741 140 entgegen. (sts) Gegen Baum geprallt Zeit: 28.07.2026, 17:35 Uhr Ort: Netzschkau, OT Eichmühle Ein Autofahrer stand mutmaßlich unter Alkoholeinfluss, als er gegen einen Baum prallte und sich schwer verletzte. Mit seinem VW fuhr ein 47-Jähriger am späten Dienstagnachmittag auf der Elsterberger Straße aus Richtung Netzschkau kommend in Richtung Kleingera. Kurz nach den Einmündungen Kurze Straße/Am Stoppbach kam er aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß frontal gegen einen Baum. Der Pkw schleuderte über die Fahrbahn und kam im rechten Seitengraben zum Stehen. Der Autofahrer verletzte sich dabei schwer. Rettungskräfte brachten ihn zur Behandlung in ein Krankenhaus. Zudem wurde eine Blutentnahme durchgeführt, da ein Atemalkoholtest vor Ort beim 47-Jährigen einen Wert von 2,18 Promille ergeben hatte. Der Deutsche gab seinen Führerschein ab und muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten. Am abschleppreifen VW entstand wirtschaftlicher Totalschaden, der auf 18.000 Euro geschätzt wurde. Hinzu kommen 2.000 Euro Schaden am Baum. (cf) Unfallflucht Zeit: 28.07.2026, 09:10 Uhr Ort: Reichenbach Die Polizei bittet um Zeugenhinweise zu einer Unfallflucht in Auerbach. Am Dienstagvormittag rangierte ein Unbekannter mit einem Pkw am rechten Fahrbahnrand der Heinrich-Ludwig-Straße, zwischen den Einmündungen Bebelstraße und Fritz-Ebert-Straße. Beim Zurücksetzen touchierte er einen geparkten, grauen VW Passat und verursachte daran einen Schaden von geschätzten 2.000 Euro. Dennoch fuhr der Unfallverursacher davon, ohne sich zu erkennen zu geben und um die Schadensregulierung zu kümmern. Laut Aussage einer Zeugin handelte es sich beim unbekannten Fahrer um einen älteren Mann, der mit einem schwarzen Audi unterwegs war. Haben Sie den Unfall ebenfalls beobachtet und können Sie weitere Hinweise zum Unfallverursacher oder dessen Fahrzeug geben? Bitte melden Sie sich unter der Telefonnummer 03744 2550 im Polizeirevier in Auerbach. (cf) Landkreis Zwickau Auffahrunfall mit zwei Verletzten Zeit: 28.07.2026, 09:00 Uhr Ort: Zwickau Bei der Kollision waren drei Verkehrsteilnehmer beteiligt. Ein 69-Jähriger fuhr am Dienstagvormittag die Humboldtstraße in Richtung Reichenbacher Straße entlang. Als er verkehrsbedingt abbremsen musste, fuhr der 56-Jährige hinter ihm mit seinem Peugeot auf den Skoda auf. Auch sein Hintermann, ein 23-jähriger VW-Fahrer, hatte nicht genügend Sicherheitsabstand eingehalten und fuhr auf. Bei dem Zusammenstoß wurden sowohl der VW-Fahrer als auch der 66-jährige Beifahrer des Skoda-Fahrers leicht verletzt. Der Sachschaden summiert sich auf etwa 45.000 Euro, alle drei Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Humboldtstraße wurde zur Unfallaufnahme kurzzeitig vollständig gesperrt. (al) Falscher Bankmitarbeiter Zeit: 27.07.2026 (polizeibekannt) Ort: Landkreis Zwickau Eine Frau wurde um Geld betrogen. Mitte Juli erhielt eine Frau aus dem Landkreis Zwickau eine E-Mail, die vorgeblich von einem Online-Bezahldienst stammte, den sie nutzte. Darin wurde sie aufgefordert, einem Link zu folgen und sich einzuloggen. Eine Woche später erhielt sie einen Anruf von einem Mann, der sich als Mitarbeiter ihrer Bank vorstellte. Er erklärte ihr, dass er das TAN-Gerät verifizieren müsse, mit dem sie Buchungen von ihren Konten freigibt. Daraufhin gab die Angerufene Nummern in das Gerät ein, die ihr der Anrufer durchsagte. Einige Tage danach stellte sie fest, dass mehrfach unberechtigt Geld von ihrem Konto abgebucht worden war. Als sie ihr Konto sperren ließ und die Polizei einschaltete, fehlte eine niedrige fünfstellige Summe. Bitte seien Sie misstrauisch, wenn Sie am Telefon sensible Daten preisgeben sollen, auch wenn sich die Personen am anderen Ende als Mitarbeitende der jeweiligen Institution vorstellen. Brechen Sie im Zweifelsfall das Gespräch ab, rufen Sie die Institution unter der ihnen bekannten Nummer an und erkundigen Sie sich nach der Richtigkeit des Vorgangs. (al) Mutmaßlicher Ladendieb Zeit: 28.07.2026, 17:00 Uhr Ort: Zwickau Ein 23-Jähriger wurde wegen Ladendiebstahls und Hausfriedensbruchs angezeigt. Dienstagnachmittag meldete sich der Ladendetektiv einer Parfümerie an der Inneren Plauenschen Straße bei der Polizei. Er hatte einen Mann gestellt, den er dabei beobachtet hatte, wie er sich Parfum im Wert von rund 130 Euro einsteckte und den Laden verlassen wollte, ohne zu bezahlen. Zudem hatte er bereits Hausverbot. Als die eingesetzten Beamten den Tatverdächtigen durchsuchten, stellten sie fest, dass sowohl der Rucksack, den der 23-Jährige mit sich führte, als auch die elf Packungen Socken vormittags in einem Sonderpostenmarkt in Pölbitz entwendet worden waren. Dieses Diebesgut war ebenfalls etwa 130 Euro wert. Ein beschleunigtes Verfahren wurde beantragt und der Deutsche in Gewahrsam genommen. Die Haftrichtervorführung soll am Mittwoch folgen. (al) Motorradfahrer bedrängt Zeit: 28.07.2026, 22:55 Uhr Ort: Neukirchen Ein Zweiradfahrer kam zu Fall und erlitt leichte Verletzungen. Am späten Dienstagabend befuhr ein 16-Jähriger mit seinem Leichtkraftrad die Hauptstraße in Neukirchen. Eine unbekannte Person fuhr mit einem Opel von hinten dicht auf den 16-Jährigen auf und hupte mehrfach. Auf Höhe der Bushaltestelle Neukirchen, Turnhalle kam der Zweiradfahrer zu Fall, ohne dass es zu einer Berührung mit dem Opel kam. Die unbekannte Person entfernte sich anschließend von der Unfallstelle. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachtes auf fahrlässige Körperverletzung und Unfallflucht und sucht daher Zeugen: Haben Sie den Unfall beobachtet? Hinweise zu den beteiligten Personen und geführten Fahrzeugen nimmt das Polizeirevier Werdau unter der Rufnummer 03761 7020 entgegen. (sts) Unfallflucht Zeit: 28.07.2026, 16:20 Uhr (polizeibekannt) Ort: Crimmitschau Die Polizei sucht Zeugen nach einer Unfallflucht am Pendlerparkplatz in Crimmitschau. Am Dienstagnachmittag stellten Beamte im Rahmen einer Streife Beschädigungen an der Bahnstraße fest. Eine unbekannte Person fuhr – vermutlich mit einem Lkw – von der Bahnstraße aus auf den Pendlerparkplatz am Bahnhof. Dabei überfuhr sie eine Grünfläche und riss dabei den dortigen Bordstein aus der Erde. Außerdem wurde ein kleiner Baum überfahren. Der Sachschaden beläuft sich auf circa 3.000 Euro. Hinweise zum Unfall, dem Unfallzeitpunkt und dem Verursacher nimmt das Polizeirevier Werdau unter der Telefonnummer 03761 7020 entgegen. (sts) Werkzeuge aus Keller gestohlen Zeit: 27.07.2026, 11:00 Uhr bis 28.07.2026, 21:30 Uhr Ort: Meerane In Meerane wurde Werkzeug und Elektrogeräte aus einem Keller gestohlen. Im Zeitraum zwischen Montagvormittag und dem späten Dienstagabend verschafften sich Unbekannte Zutritt in ein Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses an der Gartenstraße. Daraus entwendeten sie Werkzeug und Elektrogeräte im Wert von rund 1.360 Euro. Da das Kellerabteil nicht verschlossen war, entstand kein Sachschaden. Sind Ihnen Personen aufgefallen, die mit dem Diebstahl in Verbindung stehen könnten? Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier in Glauchau unter der Rufnummer 03763 640 entgegen. (kh) Auf Supermarktparkplatz angefahren Zeit: 27.07.2026, 13:15 Uhr Ort: Limbach-Oberfrohna, OT Limbach Eine Rentnerin wurde auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Limbach angefahren. Eine 82-Jährige war am Montagmittag fußläufig auf dem Parkplatz des Simmel-Supermarktes an der Helenenstraße unterwegs als ein unbekannter mit seinem schwarzen Pkw rückwärts aus einer Parklücke herausfuhr. Der Unbekannte stieß mit seinem Fahrzeug gegen die Frau, sodass sie stürzte. Obwohl sie leichte Verletzungen erlitt, fuhr der Mann unerkannt davon. Die Seniorin konnte sich das Kennzeichenfragment » 2248 « merken und erkannte einen jungen männlichen Fahrer. Haben Sie den Zusammenstoß beobachtet und können weitere Angaben zum unbekannten Verursacher machen? Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier in Glauchau unter der Telefonnummer 03763 640 entgegen. (kh) -
Bewerbung für den Grand Départ 2029 in Deutschland an die A.S.O. übergeben
Berlin (29. Juli 2026) - German Cycling e.V. hat die deutsche Bewerbung für den Grand Départ der Tour de France 2029 offiziell an die Amaury Sport Organisation (A.S.O.) übergeben. Mit Unterstützung des Bundes sowie der Länder Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen soll der Auftakt der Tour de France im Jubiläumsjahr 2029 – 40 Jahre nach der Friedlichen Revolution und dem Fall der Berliner Mauer – nach Berlin und Mitteldeutschland geholt werden. Anlässlich der offiziellen Übergabe des Bid Books kamen im Jakob-Kaiser-Haus des Deutschen Bundestages hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Sport, Wirtschaft und Diplomatie aus Deutschland und Frankreich mit A.S.O.-Generaldirektor Yann Le Moënner und Tour-de-France-Direktor Christian Prudhomme zusammen. Die Bewerbung steht im Zeichen des 40. Jahrestags der Friedlichen Revolution und des Falls der Berliner Mauer. Sie verbindet die Geschichte der deutschen Einheit mit der deutsch-französischen Freundschaft und bietet die Möglichkeit, diese historische Verbindung international erlebbar zu machen sowie nachhaltige Impulse für Tourismus, Wirtschaft, Gesellschaft und den Radsport in den beteiligten Regionen zu setzen. Initiiert und erarbeitet wurde die Bewerbung von Grand Départ Allemagne e.V. unter Mitwirkung der Länder Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Als offizieller Träger hat German Cycling e.V. sie bei der Amaury Sport Organisation (A.S.O.) eingereicht. Elisabeth Kaiser, Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, erklärte: »Das Jahr 2029 markiert den 40. Jahrestag der Friedlichen Revolution, ein bedeutendes Jubiläum für ganz Deutschland. Die Aufbauleistung der Menschen in Ostdeutschland seit 1989 ist beeindruckend und verdient Aufmerksamkeit und Anerkennung. Es ist an der Zeit, selbstbewusst über diese Erfolgsgeschichte zu sprechen. Der Grand Départ der Tour de France würde diese Botschaft auf die große internationale Bühne tragen und die Leistungen der Ostdeutschen einem Milliardenpublikum eines der weltweit bedeutendsten Sportereignisse sichtbar machen. Als Ostbeauftragte der Bundesregierung unterstütze ich die Bewerbung ausdrücklich.« Bernd Dankowski, Präsident von German Cycling, sagte: »Die heutige Übergabe zeigt, was die enge Zusammenarbeit von Politik, Regionen und organisiertem Radsport bewirken kann. Ein Grand Départ 2029 bietet die Chance, den Radsport in Deutschland nachhaltig zu stärken – durch internationale Sichtbarkeit, neue Impulse für unsere Vereine und die langfristige Förderung kommender Generationen.« Rudolf Scharping, Ehrenpräsident von German Cycling und Vorstand des Grand Départ Allemagne e.V., erläuterte: »Ein Grand Départ 2029 wäre weit mehr als ein Sportereignis. Er bietet die Chance, den Menschen zu danken, die den Weg zu Freiheit und deutscher Einheit geebnet haben, und zugleich die große Radsporttradition insbesondere in Ostdeutschland zu würdigen. Diese Verbindung aus Geschichte, Begeisterung und Zukunft macht unsere Bewerbung besonders.« Christian Prudhomme, Direktor der Tour de France, erklärte: »Die Tour de France ist weit mehr als ein Sportereignis. Sie macht Landschaften, Kultur und Geschichte sichtbar, verbindet Menschen und gibt Regionen die Möglichkeit, sich der Welt zu präsentieren. Vierzig Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer hätte ein Grand Départ in Berlin und Mitteldeutschland eine außergewöhnliche historische und symbolische Bedeutung – für Deutschland, für Europa und für die deutsch-französische Freundschaft.« Statements der beteiligten Länder Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin »Berlin ist die Sportmetropole in Deutschland – und teilt mit der Tour de France schon eine Geschichte: 1987 fuhr die Tour de France entlang der Berliner Mauer – ein Moment, der weltweit als Symbol für Freiheit wahrgenommen wurde. 2029 feiern wir das 40. Jubiläum des Mauerfalls und die mutigen Frauen und Männer, die die Mauer am 9. November 1989 zum Einsturz gebracht haben. Die Tour de France mit Prolog und Touren in Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen ist ein starkes Zeichen für Freiheit, Frieden und Demokratie in Europa.« Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen »Die gemeinsame Bewerbung von Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist eine große Chance, den Grand Départ 2029 nach Deutschland zu holen. 40 Jahre nach der Friedlichen Revolution und dem Fall der Berliner Mauer wäre der Auftakt der Tour de France in Deutschland ein starkes Zeichen für Freiheit und ein geeintes Europa. Die gemeinsame Bewerbung zeigt, was möglich ist, wenn wir über Ländergrenzen hinweg an einer gemeinsamen Vision arbeiten. Das weltweit größte Radrennen würde Gäste aus aller Welt zusammenbringen und zugleich an die mutigen Menschen erinnern, die 1989 für Freiheit und Demokratie auf die Straße gegangen sind.« Sven Schulze, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt »Mir ist wichtig, dass die Menschen in aller Welt sehen, was unser Sachsen-Anhalt ausmacht: eine starke Heimat mit bewegender Geschichte, herzlichen Menschen und vielen besonderen Orten. Gemeinsam mit Berlin, Sachsen und Thüringen wollen wir zeigen, wie stark der Osten ist, wenn wir zusammenarbeiten. Ein Grand Départ der Tour de France wäre eine einmalige Gelegenheit, unser Land international zu präsentieren. Davon profitieren Tourismus, Wirtschaft und viele Regionen. Vor allem aber zeigen wir: Sachsen-Anhalt ist weltoffen, leistungsstark und ein guter Gastgeber mitten in Europa.« Mario Voigt, Ministerpräsident des Freistaates Thüringen »Die Tour de France bringt den Spitzensport direkt zu den Menschen und verwandelt Städte, Dörfer und Landschaften zur Bühne für Millionen Zuschauer weltweit. Darin liegt ihre besondere Faszination. 2029 – 40 Jahre nach der Friedlichen Revolution – wäre ein Grand Départ im Osten Deutschlands zudem ein starkes Zeichen für Freiheit, Zusammenhalt und ein geeintes Europa. Thüringen steht bereit, Gastgeber für dieses einzigartige Sportereignis zu sein und der internationalen Welt des Radsports zu zeigen, was das Grüne Herz Deutschlands auszeichnet: Gastfreundschaft, beeindruckende Landschaften, eine große Radsporttradition und nicht zuletzt die Sportbegeisterung der Menschen hier vor Ort.« Bildmaterial von der Übergabe und dem Fototermin steht nach Abschluss der Veranstaltung in der digitalen Pressemappe zur Verfügung. Pressekontakt: Sandra Schmitz, Pressesprecherin German Cycling e.V. | sandra.schmitz@germancycling.com