Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
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Neubaustrecke Dresden – Prag: Rückenwind aus der EU
Die Sächsische Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung, Regina Kraushaar, hat heute (9. März 2026) die EU-Korridorkoordinatorin für den Rhein-Donau-Korridor, Margarida Marques, in Dresden getroffen. Thema war der aktuelle Stand der geplanten Neubaustrecke Dresden – Prag. Das Vorhaben gehört zu den wichtigsten grenzüberschreitenden Schienenprojekten Europas. Sachsen hat das Projekt für die deutsche Seite initiiert und über Jahre fachlich, politisch und finanziell vorangetrieben. Auch die EU unterstützt die Planungen seit Beginn fachlich, politisch und finanziell. Staatsministerin Regina Kraushaar: »Diese Strecke stärkt unseren Wirtschaftsstandort, schafft schnellere Verbindungen im Herzen Europas und entlastet Mensch und Umwelt durch moderne Schienenverkehre. Es ist höchste Zeit: Jahrzehnte nach dem Fall des Eisernen Vorhangs braucht Deutschland endlich leistungsstarke, zeitgemäße Eisenbahnverbindungen auch nach Tschechien, Polen, Südosteuropa. Und die Neubaustrecke braucht kontinuierlich Verlässlichkeit. Die Deutsche Bahn und ihr tschechisches Pendant Správa železnic haben in enger Zusammenarbeit bereits 2024 die Vorplanung für den gemeinsamen Erzgebirgstunnel fertig gestellt. Der Deutsch-Tschechische Staatsvertrag liegt unterschriftsreif bereit. Der Bund sollte schnellstmöglich die weiteren Schritte finanzieren.« EU-Korridorkoordinatorin Margarida Marques: »Die Hochgeschwindigkeitsstrecke Dresden–Prag ist weit mehr als ein Infrastrukturprojekt: sie ist ein strategischer Lückenschluss im transeuropäischen Verkehrsnetz. Sie verbindet Deutschland und Tschechien enger denn je und schafft konkreten europäischen Mehrwert. Die Verbindung steht für schnellen, klimafreundlichen Personenverkehr und zugleich für eine substantielle Entlastung und Stärkung des Schienengüterverkehres auf einem der meistbefahrenen Strecken entlang dieses Korridors. Dadurch steigert sie die Wettbewerbsfähigkeit und setzt neue wirtschaftliche Impulse in einer Schlüsselregion Europas. Jetzt braucht es Entschlossenheit und Tempo in der Umsetzung. Als Europäische Koordinatorin werde ich mich mit Nachdruck dafür einsetzen, diese Umsetzung zu ermöglichen.« Im Transeuropäischen Verkehrsnetz der EU (TEN-V) gehört die Neubaustrecke zwischen Dresden und Prag zum Kernnetzkorridor Rhein-Donau. Die Vorplanung für den grenzüberschreitenden Abschnitt wurde in einem intensiven Prozess eng mit den betroffenen Kommunen, Landkreisen und zuständigen Fachbehörden abgestimmt. Damit liegt eine belastbare Grundlage vor, auf der die nächsten Planungsschritte aufbauen können. Im Oktober 2025 wurde das Vorhaben zur weiteren Befassung beim Bundesministerium für Verkehr (BMV) vorgelegt. Am 26. Februar 2026 wurde das Projekt vom Bundesministerium für Verkehr dem Bundestag zur Parlamentarischen Befassung zugeleitet. Zielmarke für den Baubeginn ist 2032. Damit die Neubaustrecke in der EU-Förderperiode 2028 bis 2034 realistische Chancen auf Mitfinanzierung erhält, muss der Bund nach der parlamentarischen Befassung zügig die nächsten Schritte möglich machen. Das betrifft insbesondere die Absicherung der Finanzierung der weiteren Planungsphasen im Bundeshaushalt. Erst auf dieser Grundlage können die Verfahren zur europaweiten Vergabe weiterer Planungsleistungen vorbereitet und eingeleitet werden. Die Europäische Union begleitet das Vorhaben seit den ersten konzeptionellen Arbeiten fachlich und finanziell. Insgesamt hat die EU die bisherigen Planungen auf deutscher und tschechischer Seite mit jeweils zweistelligen Millionenbeträgen unterstützt. -
Ergänzende Meldung nach Fund eines toten Säuglings
Die Staatsanwaltschaft Leipzig und die Polizeidirektion Leipzig baten nach dem Fund eines toten Säuglings in der Babyklappe eines Leipziger Klinikums vom 27. Februar 2026 in ihrer gemeinsamen Medieninformation am 6. März 2026 die Bevölkerung um Mithilfe. Hinsichtlich der Einzelheiten wird hierauf Bezug genommen (Polizeidirektion Leipzig, Medieninformation Nr. 74/26 vom 6. März 2026). Kurz nach der Veröffentlichung meldete sich die mutmaßliche Mutter (39, deutsch) bei der Polizei. Durch die Kriminalpolizei wurden die erforderlichen Ermittlungen noch am gleichen Tag aufgenommen. Seitens der Staatsanwaltschaft wurde gegen die Frau aufgrund der bisher vorliegenden Erkenntnisse ein Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachts des Totschlags eingeleitet. Da die rechtlichen Voraussetzungen für den Erlass eines Haftbefehls zumindest derzeit nicht gegeben sind, wurde durch die Staatsanwaltschaft von einer entsprechenden Antragstellung beim Ermittlungsrichter des Amtsgerichts abgesehen. Die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft insbesondere auch zur Todesursache und den Todesumständen in Bezug auf den aufgefundenen toten Säugling dauern an. Weitere Auskünfte sind daher nicht möglich. Insoweit wird um Verständnis gebeten. Im Hinblick auf eine umfassende Aufklärung des Falles werden weiterhin Zeugen gesucht, die insbesondere zu den Umständen des Ablegens des Säuglings in der Babyklappe am Klinikum St. Georg in Leipzig am 27. Februar 2026 Feststellungen gemacht haben und hierzu Angaben gegenüber der Kriminalpolizei machen können (Telefon 0341-966 46666 und per E-Mail unter mordkommission.pd-l@polizei.sachsen.de). -
Wohnmobil gestohlen - Tatverdächtiger gestellt | Unfälle - Zeugen gesucht
Autoren: Marko Laske (ml), Lukas Reumund (lr), Rocco Reichel (rr), Uwe Hofmann (uh) Landeshauptstadt Dresden Radfahrer bei Verkehrsunfall verletzt – Zeugen gesucht Zeit: 06.03.2026, 14:00 Uhr Ort: Dresden-Gruna An der Einmündung Zwinglistraße/Schneebergstraße ist am Freitagnachmittag ein Skoda Roomster mit einem Radfahrer (37) zusammengestoßen. Der Skoda fuhr von der Comeniusstraße auf die Schneebergstraße. Dabei stieß er mit dem 37-Jährigen zusammen, der auf Schneebergstraße entgegenkam und in Richtung Zwinglistraße fuhr. Der Radler erlitt leichte Verletzungen. Nach der Kollision fuhr der unbekannte Autofahrer mit dem Skoda davon. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang insbesondere zum Fahrer des Skoda machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (ml) Alkoholisierter Radfahrer gefährdete Fußgänger – Polizei sucht Zeugen Zeit: 08.03.2026, 13:15 bis 13:35 Uhr Ort: Dresden-Laubegast/-Blasewitz Ein alkoholisierter Radfahrer (46) ist am Sonntagnachmittag auf dem Elberadweg von Laubegast in Richtung Schillerplatz gefahren und hat dabei mehrere Fußgänger gefährdet. Zuvor hatte er zwei Autos beschädigt. Der 46-Jährige zerstach auf der Tauernstraße jeweils zwei Reifen eines VW ID.4 sowie eines Citroen Jumper. Einen Zeugen der Tat bedrohte er. Anschließend fuhr er zum Elberadweg und in Richtung Loschwitzer Brücke. Während der Fahrt fuhr er unter anderem auf Menschen zu und gefährdete diese. Einem etwa 60 Jahre alten Mann schlug er gegen die Schulter. Der Radler wurde schließlich im Bereich Gautschweg von Polizisten gestoppt und einem Alkoholtest unterzogen. Dieser ergab einen Wert von rund 1,6 Promille. Die Beamten veranlassten eine Blutentnahme und ermitteln nun wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs sowie wegen Sachbeschädigung gegen den deutschen Staatsbürger. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Geschehen machen können. Insbesondere Menschen, die von dem Mann gefährdet wurden, werden gebeten sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (ml) Mann beraubt Zeit: 08.03.2026, 04:30 Uhr Ort: Dresden-Strehlen Am frühen Sonntagmorgen haben Unbekannte einen Mann (29) auf dem Strehlener Platz beraubt. Der 29-Jährige stieg aus einer Straßenbahn und wurde kurz darauf von drei Männern angesprochen. Diese schlugen und traten unvermittelt auf ihn ein und stahlen sein Portemonnaie sowie sein Handy aus den Hosentaschen. Anschließend flohen sie in unbekannte Richtung. Der Beraubte wurde leicht verletzt. Der Wert des Diebesguts wurde mit rund 1.300 Euro angegeben. (lr) Autos beschädigt Zeit: 07.03.2026, 20:30 Uhr bis 08.03.2026, 05:15 Uhr Ort: Dresden-Gorbitz Unbekannte haben am Wochenende einen Audi A1 auf der Ebereschenstraße beschädigt. Die Täter brachten offensichtlich Pyrotechnik an der Unterseite des Wagens zur Explosion. Am Wagen entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro. Durch die Explosion wurde zudem ein nebenstehender Audi A4 beschädigt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion aufgenommen. (lr) Baracke abgebrannt Zeit: 07.03.2026, 14:05 Uhr Ort: Dresden-Strehlen Am Samstagnachmittag ist eine Baracke an der Caspar-David-Friedrich-Straße abgebrannt. Aus bislang unbekannter Ursache geriet der leerstehende Flachbau in Brand und wurde dabei vollständig zerstört. Die Flammen griffen zudem auf einen Baum über. Eine Schadenssumme ist noch nicht bekannt. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung. (lr) In Gemeinschaftsräume eingebrochen Zeit: 07.03.2026, 15:00 Uhr bis 08.03.2026, 16:00 Uhr Ort: Dresden-Gruna Am Wochenende sind Unbekannte in ein Mehrfamilienhaus an der Winterbergstraße eingebrochen. Die Täter rissen einen Schlüsseltresor von einer Wand und drangen offensichtlich mit dem vorgefundenen Schlüssel in Gemeinschaftsräume in dem Haus ein. Sie stahlen unter anderem einen Beamer, einen Laptop sowie Bargeld aus einer Geldkassette. Der Wert des Diebesgutes wurde auf rund 1.850 Euro geschätzt. (lr) Landkreis Meißen Wohnmobil gestohlen – Tatverdächtiger gestellt Zeit: 08.03.2026, 02:00 Uhr bis 09.00 Uhr Ort: Radebeul Nach dem Diebstahl eines Wohnmobils haben Polizisten des Reviers Meißen einen Tatverdächtigen (31) gestellt. Der deutsche Staatsangehörige steht im Verdacht in eine Garage an der Hoflößnitzstraße eingebrochen, daraus den Schlüssel für ein Wohnmobil Renault Master gestohlen und mit diesem das Fahrzeug entwendet zu haben. Im Zuge der Ermittlungen wurde das gestohlene Wohnmobil im Bereich der Friedhofstraße entdeckt. Ein Fährtenhund der Polizei führte die Beamten zur Wohnung des 31-Jährigen. Dort wurde bei einer Durchsuchung der Schlüssel des Wohnmobils gefunden. Gegen den Mann wird wegen Diebstahls ermittelt. (rr) Verfassungsfeindliche Parolen gerufen – drei Tatverdächtige gestellt Zeit: 08.03.2026, 15:15 Uhr Ort: Großenhain Polizisten des Reviers Großenhain ermitteln gegen zwei Jugendliche (15 und 16) und einen Mann (18) wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Die deutschen Staatsangehörigen stehen im Verdacht am Sonntagnachmittag im Bereich der Radeburger Straße verfassungsfeindliche Parolen gerufen zu haben. Ein Zeuge hatte das gesehen und die Beamten informiert. Kurze Zeit später konnten die drei Tatverdächtigen gestellt werden. (rr) Kind bei Verkehrsunfall verletzt – Zeugen gesucht Zeit: 02.03.2026, 07:30 Uhr Ort: Meißen Anfang März stieß ein Skoda beim Rechtsabbiegen von der Großenhainer auf die Fabrikstraße mit einem Kind (11) zusammen. Der Elfjährige war mit einem Roller unterwegs und erlitt leichte Verletzungen. Der Skoda-Fahrer entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang insbesondere zum Fahrer des Skoda machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (ml) Verkehrsunfall – Polizei sucht Zeugen Zeit: 07.03.2026, 17:20 Uhr Ort: Weinböhla Am späten Samstagnachmittag stieß ein Hyundai Kona (Fahrerin 60) beim Abbiegen von der Spitzgrundstraße auf die Köhlerstraße mit einem Mercedes (Fahrer 46) zusammen, der in Richtung Dresdner Straße unterwegs war. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden in noch unbekannter Höhe. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (ml) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Wald brannte Zeit: 07.03.2026, 14:15 Uhr Ort: Tharandt Am Samstag hat es in einem Waldstück an der Wilsdruffer Straße gebrannt. Ersten Ermittlungen zufolge waren zwei Jugendliche in einem Grundstück mit Gartenarbeiten beschäftigt. Mutmaßlich sorgte eine Zigarette dafür, dass Laub in Brand geriet und etwa 100 Quadratmeter Wald in Brand setzte. Eine Schadenssumme ist nicht bekannt. (lr) Fahrer unter Alkoholeinfluss Zeit: 07.03.2026, 01:05 Uhr Ort: Dippoldiswalde, OT Naundorf Polizisten haben am Wochenende einen Autofahrer (59) gestoppt, der unter dem Einfluss von Alkohol gefahren war. Den Beamten fiel ein VW Polo auf der B 170 auf, den sie kontrollierten. Dabei stellten sie fest, dass der Fahrer mit etwa zwei Promille unter dem Einfluss von Alkohol stand. Sie veranlassten eine Blutentnahme, stellten den Führerschein des deutschen Staatsbürgers sicher und fertigten eine Anzeige wegen der Trunkenheit im Verkehr. (lr) Radfahrer mit 1,6 Promille Zeit: 07.03.2026, 01:15 Uhr Ort: Heidenau Polizisten des Reviers Pirna haben einen alkoholisierten Radfahrer (30) gestoppt. Die Beamten hielten den 30-Jährigen auf der August-Bebel-Straße für eine Verkehrskontrolle an, weil er ohne Rücklicht unterwegs war. Der Radfahrer stand mit mehr als 1,6 Promille unter dem Einfluss von Alkohol, wie ein Test ergab. Die Polizisten untersagten dem deutschen Staatsangehörigen die Weiterfahrt und veranlassten eine Blutentnahme bei ihm. Sie fertigten die entsprechende Anzeige. (uh) Fahrer unter Amphetamineinfluss Polizisten des Reviers Pirna haben am Sonntag zwei Fahrer gestoppt, die unter dem Einfluss von Drogen unterwegs waren. Zeit: 08.03.2026, 04:45 Uhr Ort: Dohna Auf der Dresdner Straße in Dohna kontrollierten die Beamten einen Audi A6. Die Fahrerin (45) stand unter dem Einfluss von Amphetaminen, wie ein Drogenschnelltest ergab. Zeit: 08.03.2026, 21:30 Uhr Ort: Pirna Ebenso reagierte am Sonntagabend ein Drogenschnelltest bei einem 21-Jährigen positiv auf Amphetamine. Der Mann war zuvor mit einem E-Scooter auf der Maxim-Gorki-Straße unterwegs gewesen, als ihn die Beamten anhielten. Beiden Fahrern untersagten die Polizisten die Weiterfahrt und veranlassten Blutentnahmen bei ihnen. Außerdem fertigten sie die entsprechenden Anzeigen. (uh) -
Geflüchtet und gegen Polizeifahrzeug gefahren | 45 Fahrzeuge zerkratzt - Zeugen gesucht | Auf Anstoß folgten Anzeigen
Chemnitz Wohnhaus nach Brauchbarem durchsucht Zeit: 07.03.2026, 11:00 Uhr bis 08.03.2026, 13:00 Uhr Ort: OT Rabenstein (712) Über eine aufgehebelte Terrassentür drangen Einbrecher in ein Einfamilienhaus in der Pelzmühlenstraße ein. Die Täter durchsuchten die Räumlichkeiten und entwendeten nach ersten Erkenntnissen zwei mit einer Inschrift versehene Goldringe. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 1.000 Euro. (ds) Verfassungsfeindliche Geste gezeigt Zeit: 08.03.2026, 16:20 Uhr Ort: OT Bernsdorf (713) In Richtung eines vorbeifahrenden Funkstreifenwagens zeigte ein junger Mann Sonntagnachmittag in der Reichenhainer Straße den Hitlergruß. Die Polizeibeamten veranlassten eine Identitätsfeststellung und erstatteten Anzeige wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen gegen den 17-jährigen Tatverdächtigen (deutsch). Schließlich übergaben die Polizisten den Jugendlichen an seine Erziehungsberechtigten. (ds) Geflüchtet und gegen Polizeifahrzeug gefahren Zeit: 09.03.2026, 00:40 Uhr Ort: OT Zentrum und Kapellenberg (714) Polizisten bemerkten im Rahmen der Streifentätigkeit in der Gustav-Freytag-Straße einen Pedelec-Fahrer mit unsicherer Fahrweise und sprachen ihn aus dem Polizeifahrzeug heraus an, um eine Verkehrskontrolle durchzuführen. Doch der Zweiradfahrer entzog sich der Kontrolle über die Reichsstraße entgegen der Fahrtrichtung und bog in die Beckerstraße ab. Als die Polizisten den Flüchtigen dort einholten, forderten sie ihn erneut mehrfach auf, anzuhalten, was er auch trotz eingeschalteter Anhaltesignale nicht tat. In zackigen Bewegungen fuhr er von der einen Straßenseite zur anderen, bis die Polizisten sich vor den Fahrradfahrer setzten, um ihn zum Anhalten zu bewegen und die Weiterfahrt zu unterbinden. Nachdem der Funkstreifenwagen bis zum Stillstand verzögerte, streifte der Pedelec-Fahrer das stehende Polizeiauto und kam zu Sturz. Verletzt wurde der Mann (45) nicht – einem Arzt musste er sich dennoch vorstellen. Denn ein Drogenvortest verlief positiv auf Opiate und Amphetamine, sodass eine Blutentnahme zur Beweismittelsicherung notwendig wurde. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten außerdem u.a. noch zugriffsbereit eine mit Gummigeschossenen geladene Gasdruckwaffe sowie ein Einhandmesser. Dies wurde sichergestellt. Gegen den deutschen Staatsangehörigen wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Der am Funkstreifenwagen entstandene Sachschaden beläuft sich auf schätzungsweise 1.000 Euro. Am Pedelec war augenscheinlich kein Schaden eingetreten. (ds) Überschlag nach Anstoß Zeit: 08.03.2026, 10:55 Uhr Ort: OT Zentrum (715) Die Bahnhofstraße in Richtung Hauptbahnhof befuhren am Sonntagvormittag der 65-jährige Fahrer eines Pkw Ford und der 65-jährige Fahrer eines Pkw Skoda. Als der Ford-Fahrer den Fahrstreifen von rechts nach links wechselte, kollidierte er mit dem dort fahrenden Skoda. Durch den Anstoß touchierte der Skoda noch einen Bordstein und überschlug sich. Bei dem Unfall wurde der Skoda-Fahrer leicht verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 10.000 Euro. (Kg) Sturz nach Auffahrunfall Zeit: 08.03.2026, 14:30 Uhr Ort: OT Stelzendorf (716) In der Straße Im Neefepark hielt am Sonntagnachmittag der 73-jährige Fahrer eines Pkw Audi verkehrsbedingt an. Der nachfolgende Fahrer (18) eines Krads KTM fuhr auf den Audi, stürzte und zog sich leichte Verletzungen zu. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 5.000 Euro. (Kg) Landkreis Mittelsachsen 45 Fahrzeuge zerkratzt - Zeugen gesucht Zeit: 07.03.2026, 18:00 Uhr bis 08.03.2026, 08:45 Uhr Ort: Niederwiesa (717) Von Samstag auf Sonntag beschädigten Unbekannte im Jagdweg sowie in der Mühlenstraße insgesamt 45 Fahrzeuge verschiedener Hersteller. Mit einem bislang unbekannten Gegenstand zerkratzten sie den Lack der abgestellten Autos und verursachten dabei erheblichen Sachschaden. Nach ersten Schätzungen beläuft sich dieser auf einen niedrigen sechsstelligen Eurobetrag. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen und sucht Zeugen. Wer hat im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge in dem Bereich bemerkt? Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Mittweida unter Telefon 03727 980-0 entgegen. (rae) Unbekannte brachen in mehrere Gartenlauben ein Zeit: 07.03.2026, 18:00 Uhr bis 08.03.2026, 10:00 Uhr Ort: Mittweida (718) Von Samstag auf Sonntag brachen Unbekannte in insgesamt acht Gartenlauben im Königshainer Weg ein und entwendeten nach bisherigen Erkenntnissen mehrere Elektrowerkzeuge. Zum konkreten Diebstahls- und Sachschaden können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen. (rae) Erzgebirgskreis Schriftzüge und verfassungsfeindliche Symbole gesprüht - Zeugengesuch Zeit: 09.03.2026, 07:30 polizeibekannt Ort: Olbernhau (719) Der Kriminaldienst des Polizeireviers Marienberg ermittelt derzeit zu mehr als einem Dutzend teils verfassungsfeindlicher Schmierereien in der Straße Am Werksgraben und in der Blumenauer Straße. Mitarbeiter der Stadtverwaltung hatten am Montagmorgen zunächst eine Zahlen- und Buchstabenkombination auf einer Fläche von etwa 1,1 Metern mal 2,0 Metern auf dem Fahrbahnbelag des Fahrradweges in der Straße Am Werksgraben festgestellt. Hinzugerufene Polizisten stellten dann im Umfeld an der Rückseite von insgesamt zwölf Garagen weitere Schmierereien fest. Dabei handelt es sich um verfassungsfeindliche Symbole sowie polizeifeindliche und fußballbezogene Schriftzüge und Buchstabenkombinationen. Zudem wurden auch im Bereich eines Sportplatzes in der Blumenauer Straße zwei ähnliche Schriftzüge von bis zu 2,0 Metern mal 4,0 Metern gesprüht. Die silber- und lilafarbenen sowie grünen Schmierereien verursachten einen geschätzten Sachschaden von mehreren hundert Euro. Zeugen, insbesondere Anwohner oder Fahrradfahrer, die in den Bereichen Am Werksgraben/Blumenauer Straße Beobachtungen im Zusammenhang mit den Taten gemacht haben, werden gebeten, sich mit sachdienlichen Hinweisen unter der Telefonnummer 03735 606-0 im Polizeirevier Marienberg zu melden. (mg) Gemeinsame Geschwindigkeitskontrolle auf S 258 Zeit: 08.03.2026, 09:40 Uhr bis 14:00 Uhr Ort: Zwönitz (720) Gemeinsam mit dem Landratsamt des Erzgebirgskreises führte die Chemnitzer Verkehrspolizeiinspektion am gestrigen Sonntag auf der Staatsstraße 258 Geschwindigkeitskontrollen durch. Im Kontrollzeitraum überschritten 118 Fahrzeugführer die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h. Negativer Spitzenreiter war ein 40-jähriger Motorradfahrer. Er passierte die Messstelle mit 124 km/h. Im Ergebnis der gemeinsamen Kontrolle hielt die Polizei 77 Fahrzeugführer an und kontrollierte sie, leitete 29 Bußgeldverfahren ein und sprach 48 Verwarngelder aus. (rae) Auf Anstoß folgten Anzeigen Zeit: 08.03.2026, 17:45 Uhr Ort: Schneeberg (721) Von einem Grundstück nach rechts auf die Auer Straße in Richtung Stadtzentrum fuhr am Sonntag die 32-jährige Fahrerin eines Pkw Toyota. Beim Abbiegen geriet der Toyota offenbar zu weit nach rechts und streifte einen am rechten Fahrbahnrand parkenden Pkw Ford. Danach fuhr die Toyota-Fahrerin davon, kehrte später jedoch an die Unfallstelle zurück. Es entstand Sachschaden an den Fahrzeugen in Höhe von insgesamt etwa 5.000 Euro. Verletzt wurde niemand. Einem Arzt stellte sich die Toyota-Fahrerin dennoch vor – zur Blutentnahme. Ein mit ihr durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,58 Promille. Für die deutsche Staatsangehörige folgten eine Blutentnahme, die Sicherstellung ihres Führerscheines sowie Anzeigen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort. (Kg) -
Mobilitätskompass jetzt online
Dresden, 09.03.2026: Mit dem Mobilitätskompass geht eine neue Online-Plattform an den Start, die Fuhrparkverantwortliche sowie weitere Akteure bei der Entwicklung effizienter und klimafreundlicher Mobilitätslösungen initial unterstützt. Der Mobilitätskompass wird neben Sachsen noch in vier weiteren Bundesländern mit vergleichbaren Inhalten angeboten. Der Zugriff erfolgt bundesländerübergreifend über die zentrale Plattform www.mobilitätskompass.de. Der Mobilitätskompass hat sich aus der bisher bestehenden Plattform zum Fuhrparkmanagement der SAENA GmbH entwickelt und bietet neben einem neuen Design auch neue Inhalte an. Ziel des Mobilitätskompasses ist es, Fuhrparkverantwortlichen sowie weiteren Mobilitätsverantwortlichen in kleinen und mittleren Unternehmen, kommunalen Einrichtungen und Behörden eine klare Orientierung durch digitale Anwendungen und fundierte Hintergrundinformationen zu bieten. Darauf aufbauend unterstützt die Plattform die Weiterentwicklung moderner Mobilitätsangebote vor Ort. '''Neues Berechnungstool für betriebliches und behördliches Mobilitätsmanagement''' Ein zentrales Element der Plattform ist ein integriertes Berechnungstool für betriebliches und behördliches Mobilitätsmanagement (BMM). Es ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung der Mobilität je Standort und liefert eine erste fundierte Entscheidungsgrundlage für die Weiterentwicklung effizienter Mobilität. Das digitale Tool berücksichtigt unter anderem den Fuhrpark, Dienstreisen sowie die Mobilität der Mitarbeitenden. Es ist modular aufgebaut und umfasst bis zu sieben Themenbereiche. Auf Basis standortspezifischer Eingaben erhalten die Anwender eine übersichtliche Bestandsaufnahme sowie klar priorisierte Maßnahmenempfehlungen mit einzelnen Umsetzungsschritten. Zu den Zielen des Tools gehören: • die gezielte Verbesserung von Mobilitätsverhalten und standortspezifischen Mobilitätsangeboten • die Identifikation von Einsparpotenzialen bei Kosten und Umweltwirkungen • die Unterstützung von Planungs-, Priorisierungs- und Investitionsentscheidungen im Mobilitätsmanagement Ergänzend zu den Auswertungsergebnissen stellt das Tool Fach- und Hintergrundwissen, hinterlegte Beispielszenarien sowie praxisorientierte Arbeitshilfen zur Verfügung. Die Ergebnisse können als Grundlage für eine vertiefende Beratung und die Umsetzung weiterführender Maßnahmen dienen. Bewährte Anwendungen gebündelt auf einer Plattform Darüber hinaus bündelt der Mobilitätskompass weitere digitale Anwendungen, darunter den Kostenrechner für Ladeinfrastruktur, Fuhrparkanalysetools sowie einen Marktüberblick zu Fahrzeugen mit alternativen Antrieben. Damit bietet die Plattform einen übersichtlichen und niedrigschwelligen Einstieg auf dem Weg zu mehr Effizienz, Klimaschutz und Zukunftsfähigkeit der Mobilität vor Ort. Praxisnahe Unterstützung für Fuhrparkverantwortliche Insbesondere Fuhrparkmanagerinnen und -manager profitieren von der neuen Plattform durch konkrete Unterstützung bei strategischen und operativen Fragestellungen. Der Mobilitätskompass ermöglicht eine fundierte Bewertung der aktuellen Ausgangslage, erleichtert den Vergleich unterschiedlicher Handlungsoptionen und unterstützt die zielgerichtete Priorisierung von Maßnahmen unter Berücksichtigung von Kosten, Klimawirkungen und zeitlicher Umsetzbarkeit. Damit leistet der Mobilitätskompass einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Mobilitätsmanagements – einschließlich des Fuhrparks. Er unterstützt die Vorbereitung von Investitionsentscheidungen und erleichtert interne Abstimmungs- und Entscheidungsprozesse. Kostenfreier Zugang Der Mobilitätskompass steht Anwendern aus Sachsen kostenfrei zur Verfügung. Bestehende Nutzerprofile der bisherigen Plattform zum Fuhrparkmanagement wurden auf die neue Plattform übertragen. Eine eigenständige Neuanmeldung ist jederzeit möglich. Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung. Fachlicher Ansprechpartner: Nadine Baltuttis Tel.: +49 351 4910-3180 nadine.baltuttis@saena.de Pressekontakt: Antonia Turowski Tel.: +49 351 4910-3182 kommunikation@saena.de Kompetenzstelle Effiziente Mobilität Sachsen Die Kompetenzstelle Effiziente Mobilität Sachsen der Sächsischen Energieagentur – SAENA GmbH bereitet im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA) branchen- und technologieübergreifend alle technologischen, infrastrukturellen, legislativen und organisatorischen Entwicklungen auf dem Gebiet der Effizienten Mobilität für jegliche Verkehrsformen auf sächsischer, nationaler und europäischer Ebene, gestaltet mit und arbeitet Potenziale für die Öffentlichkeit auf. Ziel ist, Sachsen in Wirtschaft, Wissenschaft und Anwendung zu einem Vorreiter auf dem Gebiet effizienter Mobilität zu machen. Die Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH Die Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH ist das unabhängige Beratungs-, Informations-, und Kompetenzzentrum zu den Themen erneuerbare Energien, zukunftsfähige Energieversorgung, Energieeffizienz und effiziente Mobilität. Gesellschafter sind der Freistaat Sachsen und die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB). Sie dient als sachsenweite Anlaufstelle für alle handelnden Personen und Institutionen im Bereich Energie und Klimaschutz. Hinweis zur sprachlichen Regelung Aus Gründen der besseren Lesbarkeit und Verständlichkeit wird auf die Anwendung der geschlechtergerechten Sprache verzichtet. Personen- und Funktionsbezeichnungen gelten für alle Geschlechtsidentitäten