Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
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Vortrag im Landesamt für Denkmalpflege Sachsen: »Einzigartige Schätze: Altakten und ihre Bedeutung für die Denkmale«
Am Mittwoch, dem 4. Februar 2026, findet um 16 Uhr im Ständehaus der dritte Begleitvortrag zur Jahresausstellung statt, zu dem das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen (LfD) einlädt. Tino Simon, Diplom-Restaurator im Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, präsentiert in seinem Vortrag »Schlaglichter und Fundstücke aus dem Sächsischen Denkmalarchiv«, wie es im Jahr 1908 noch vor dem Landesamt selbst begründet wurde und bis heute den Grundstock der Sammlungen des LfD bildet. Akten und Schriften entpuppen sich als Schatzkammern voller Geschichten: Sie bewahren nicht nur Fakten, sondern auch Entscheidungen, Konflikte und persönliche Schicksale. In handschriftlichen Vermerken, Stempeln oder beiläufigen Notizen entdeckt man überraschende Zusammenhänge. Das »Sächsische Denkmalarchiv« bewahrt mit seinen Altakten umfassende Quellen zu den zahlreichen kirchlichen Denkmalen im Freistaat Sachsen und deren Ausstattung, wie Altäre, Gemälde und Skulpturen. Gründliche Recherchen enthüllen oft wertvolle Details zu den Objekten selbst sowie zu ihrem Verbleib oder ihrer Restaurierung im 19. und 20. Jahrhundert. Namen wie Borna (Oschatz), Breitenbrunn, Dorfschellenberg, Elbisbach, Geising, Liebenau, Meinersdorf, Priessnitz und Somsdorf stehen stellvertretend für viele Orte im heutigen Bundesland. Der Vortrag zeigt anhand ausgewählter Beispiele die enge Verbindung der Quellen mit den Kunstwerken und verdeutlicht ihre Bedeutung für Forschung, praktische Denkmalpflege und Restaurierung. Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms der Jahresausstellung des LfD »Gebautes Vermächtnis – Bewahrtes Gedächtnis. Das Sächsische Denkmalarchiv«, die bis 27. Februar 2026 im Ständehaus Dresden, Schloßplatz 1, Erdgeschoss besichtigt werden kann. Mittwoch, 4. Februar 2026 | 16 Uhr | Vortrag »Was Akten berichten – Schlaglichter und Funde im Sächsischen Denkmalarchiv« | Ständehaus, Schloßplatz 1, 01067 Dresden | 2. OG, Festsaal | freier Eintritt. Bitte beachten Sie die Sicherheitskontrollen im Ständehaus. Wegen begrenzter Platzkapazitäten bitten wir um verbindliche Anmeldung unter 0351 48430 421 oder presse@lfd.sachsen.de. Bitte beachten Sie auch das weitere Begleitprogramm Wegen begrenzter Platzkapazitäten bitten wir bei den Begleitvorträgen und Führungen um verbindliche Anmeldung unter 0351 48430 421 sowie unter presse@lfd.sachsen.de. Begleitvorträge zur Ausstellung VORTRÄGE im Festsaal des Ständehauses nur mit Anmeldung unter +49 351 48430421 oder presse@lfd.sachsen.de Mittwoch, 18. Februar 2026, 16 Uhr Von der Langen Lene bis Zum treuen Hunde Denkmalinventarisation heute – erfassen, erforschen, dokumentieren Franziska Peker, Landesamt für Denkmalpflege Sachsen Öffentliche Führungen durch die Ausstellung nur mit Anmeldung unter +49 351 48430421 oder presse@lfd.sachsen.de jeweils mittwochs, 16 Uhr 25. Februar 2026. Gern vereinbaren wir auf Anfrage für Ihre Gruppe einen individuellen Führungstermin. -
Bundesratsinitiative Sachsens zur Planungsbeschleunigung: Länder übernehmen zentrale Vorschläge
Der sächsische Vorstoß für schnellere und einheitliche Planungsverfahren hat heute (30.01.2026) breite Unterstützung im Bundesrat gefunden. Aus Sicht der Länder gibt es bei den bisher vom Bund vorgestellten Maßnahmen weitere Spielräume, um Verfahren zu vereinfachen und zu beschleunigen. Das betrifft zentrale Punkte der Bundesratsinitiative des Freistaates Sachsen, unter anderem das einheitliche, praxistaugliche Verfahrensrecht (»one-for-many«), mehr Harmonisierung und Deregulierung in Planungsverfahren und dem Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG) als zentralen Ort für bewährte Verfahrensregeln. Dies gilt es in die weitere Umsetzung der Föderalen Modernisierungsagenda von Bund und Ländern aufzunehmen. Staatsministerin Regina Kraushaar betont: »Wenn wir Deutschlands Verwaltung modernisieren wollen, dürfen Planungsverfahren nicht im Paragrafenwald stecken bleiben. Wir brauchen Regeln, die überall nach dem gleichen Prinzip funktionieren – effizient, digital und rechtssicher. Dass die Länderkammer diesen Kurs heute bekräftigt, ist ein starkes Signal: Die Länder sind sich in diesem Anliegen einig – und der Auftrag an den Bund ist klar. Ich möchte an dieser Stelle ergänzen, dass wir nun Tempo brauchen, gerne auch »Deutschland-Tempo«. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Behörden warten dringend auf diese Verbesserungen und wollen sie ins Werk setzen – für die Unternehmen und die Menschen vor Ort.« Die am 4. Dezember 2025 von Bund und Ländern verabschiedete Föderale Modernisierungsagenda enthält für die Planungs- und Genehmigungsbeschleunigung über 50 konkrete Maßnahmen, um Infrastrukturvorhaben schneller voranzubringen. Auch der Entwurf des Infrastruktur-Zukunftsgesetzes greift bereits erste Punkte auf. Der Bundesrat spricht sich deshalb dafür aus, im laufenden Gesetzgebungsverfahren zusätzliche Maßnahmen einzubeziehen bzw. weitere Gesetzgebungsvorhaben auf den Weg zu bringen. Der Bundesrat bekräftigt: Ein einheitliches, praxistaugliches Verfahrensrecht nach dem Prinzip »one-for-many« soll künftig wiederkehrende Verfahrensschritte so regeln, dass sie nicht je nach Fachgesetz immer neu erfunden werden müssen. Planungsverfahren werden dadurch transparenter, effizienter und rechtssicherer für Vorhabensträger, Bürgerinnen und Bürger und Behörden. Zudem unterstützen die Länder auch, das VwVfG als »Stammgesetz« weiterzuentwickeln. Dort sollen verallgemeinerungsfähige Verfahrensvorschriften gebündelt werden – insbesondere solche, die sich in den Beschleunigungsgesetzen der letzten Jahre bereits bewährt haben. Das schafft Klarheit und reduziert Doppelungen. Sachsen hatte seine Initiative am 17. Oktober 2025 in den Bundesrat eingebracht. Ziel ist, die heute in vielen Fachgesetzen verstreuten Verfahrensvorschriften zu bündeln und zu digitalisieren – damit Planungen für Straßen, Schiene, Leitungen oder Industrieanlagen weniger kompliziert und besser handhabbar werden. -
Öffentlichkeitsfahndung nach Banküberfall
Chemnitz Öffentlichkeitsfahndung nach Banküberfall Zeit: 26.01.2026, gegen 18:00 Uhr Ort: OT Zentrum –Bildveröffentlichung- (311) Die Chemnitzer Kriminalpolizei sowie die Staatsanwaltschaft Chemnitz ermitteln seit vergangenem Montag wegen eines Banküberfalls auf ein Kreditinstitut in der Inneren Klosterstraße. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand hatte am Montag ein Mann gegen 18:00 Uhr die Filiale betreten und an einem Schalter eine Mitarbeiterin (39) mit einer Waffe bedroht und Geld gefordert. Die 39-Jährige übergab dem Täter daraufhin Bargeld mit dem der Mann die Filiale verließ (siehe Medieninformation 34, Meldung 265, vom 26. Januar 2026). Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Chemnitz hat das Amtsgericht Chemnitz einen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung erlassen. Die Polizei fahndet nun mit Bildern einer Überwachungskamera des Kreditinstitutes öffentlich nach dem Täter. Wer kennt den abgebildeten Mann und kann sachdienliche Angaben zu seiner Identität oder seinem Aufenthaltsort machen? Wer hat womöglich den Täter in öffentlichen Verkehrsmitteln bemerkt? Zeugenhinweise nimmt die Chemnitzer Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0371 387-3448 entgegen. Der richterliche Beschluss erlaubt die Veröffentlichung der Abbildungen in der regionalen und überregionalen Presse sowie im regionalen und überregionalen Fernsehen. Die Übernahme der Abbildungen in Online-Publikationen, z. B. Auftritte in sozialen Netzwerken, Online-Ausgaben, E-Paper, Mediatheken oder sonstige Internetangebote, wird gestattet durch die Verlinkung auf die Internetseiten der Strafverfolgungsbehörden. Link zur Öffentlichkeitsfahndung: https://www.polizei.sachsen.de/de/bankueberfall-in-chemnitz-40069.html (mg) -
Fahrerwechsel nützte nichts und zog mehrere Anzeigen nach sich | Beim Überholen ins Schleudern geraten | Garage in Brand geraten
Chemnitz Fahrerwechsel nützte nichts und zog mehrere Anzeigen nach sich Zeit: 29.01.2026, 20:50 Uhr Ort: OT Zentrum (294) Für die beiden Nutzer eines Pkw VW endete eine Verkehrskontrolle am Donnerstagabend mit mehreren Anzeigen. Polizisten des Polizeireviers Chemnitz-Nordost hatten in der Brückenstraße beobachtet, dass der Fahrer des an einer roten Ampel wartenden Fahrzeugs den vorgeschriebenen Sicherheitsgurt nicht angelegt hatte und beim Erblicken des Funkstreifenwagens zügig mit dem Beifahrer den Platz tauschte. Dieser fuhr anschließen los und wurde in der Bahnhofstraße einer Verkehrskontrolle unterzogen. Der jetzige Beifahrer und vorherige Fahrer, ein 26-jährige syrischer Staatsangehöriger ist nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Ein mit ihm durchgeführter Drogenvortest reagierte positiv auf Amphetamine. Für den Tatverdächtigen folgten eine Blutentnahme sowie Anzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Gegen den 26-jährigen vorherigen Beifahrer leiteten die Beamten ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Er hatte nach dem Platztausch die Fahrt ohne angelegten Sicherheitsgurt fortgesetzt. Im Rahmen der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten mehrere technische Mängel (abgefahrene Reifen, defektes Rücklicht) am Pkw fest. Entsprechende Ordnungswidrigkeitsanzeigen folgten. (rae) Reifen eines Transporters in Brand gesetzt Zeit: 29.01.2026, 23:30 Uhr polizeibekannt Ort: OT Sonnenberg (295) Feuerwehr und Polizei kamen in der vergangenen Nacht in der Tschaikowskistraße wegen eines brennenden VW-Transporters zum Einsatz. Kameraden der Feuerwehr löschten die Flammen und verhinderten ein Übergreifen auf weitere Fahrzeuge. Im Verlauf des heutigen Tages kam ein Brandursachenermittler zum Einsatz. Im Ergebnis Ermittlungen die Polizei wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung. Konkrete Angaben zum entstandenen Sachschaden liegen derzeit noch nicht vor. (rae) Verfassungswidrige Parole in Straßenbahn gerufen - Tatverdächtiger gestellt Zeit: 29.01.2026, 17:50 Uhr Ort: Hutholz (297) Gestern Abend riefen Zeugen die Polizei in die Marie-Tilch-Straße, nachdem ein Mann in einer Straßenbahn in Richtung Hutholz eine verfassungsfeindliche Parole gerufen und die Bahn anschließend verlassen hatte. Einsatzkräfte stellten den 46-Jährigen wenig später in der Nähe der Haltestelle fest. Gegen den deutschen Staatsbürger wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet. (rae) Fahrräder aus Keller gestohlen Zeit: 22.01.2026, 14:45 Uhr bis 29.01.2026, 16:50 Uhr Ort: Kaßberg (296) In den zurückliegenden Tagen drangen Unbekannte in ein Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses in der Kaßbergstraße ein. Anschließend entwendeten sie drei Fahrräder. Dabei handelte es sich um zwei weiße sowie ein grünes Rennrad der Marke Canyon. Der Stehlschaden beläuft sich insgesamt auf rund 9.000 Euro. Der einbruchsbedingte Sachschaden liegt bei wenigen Euro. Die Polizei ermittelt wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls. (rae) Unbekannte brachen in Vereinsgebäude ein Zeit: 29.01.2026, 00:45 Uhr bis 08:45 Uhr Ort: Klaffenbach (298) In der Nacht zu Freitag öffneten Unbekannte gewaltsam eine Zugangstür zu einem Vereinsgebäude in der Klaffenbacher Hauptstraße und durchsuchten mehrere Räume. Dabei beschädigten sie weitere Innentüren und entwendeten unter anderem einen kleinen Tresor sowie einen Feuerlöscher. Der Diebstahlsschaden beläuft sich auf einige hundert Euro. Der einbruchsbedingte Sachschaden beziffert sich auf rund 5.000 Euro. (rae) Entgegenkommende kollidierten Zeit: 30.01.2026, 06:50 Uhr Ort: OT Altchemnitz (299) In der Altchemnitzer Straße geriet am Freitag früh ein Pkw Opel in einer Rechtskurve nach links auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden VW-Transporter. Dabei wurden nach gegenwärtigem Kenntnisstand sowohl die Opel-Fahrerin (33) als auch der VW-Fahrer (39) leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 16.000 Euro. (Kg) Abgekommen und überschlagen Zeit: 29.01.2026, 18:15 Uhr Ort: OT Ebersdorf (300) Am Donnerstagabend befuhr der 24-jährige Fahrer eines Pkw Seat die Glösaer Straße aus Richtung Frankenberger Straße in Richtung Chemnitztalstraße. In einer Rechtskurve kam der Seat nach links von der winterglatten Fahrbahn ab und überschlug sich. Dabei erlitt der 24-Jährige leichte Verletzungen. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 17.500 Euro. (Kg) Auf Haltenden gerutscht Zeit: 29.01.2026, 21:35 Uhr Ort: OT Zentrum (301) Die Kaßbergauffahrt in Richtung Theaterstraße befuhren am Donnerstag der 26-jährige Fahrer eines Pkw Volvo und der 30-jährige Fahrer eines Pkw VW. Dabei rutschte der Volvo auf den verkehrsbedingt haltenden VW und es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 2.500 Euro. Ein im VW mitfahrendes, siebenjähriges Mädchen erlitt leichte Verletzungen. (Kg) Bei Auffahrunfall verletzt Zeit: 29.01.2026, 20:20 Uhr Ort: OT Zentrum (302) In der Bahnhofstraße fuhr am Donnerstagabend auf Höhe der Bretgasse der 36-jährige Fahrer eines Pkw Skoda auf einen Pkw Opel (Fahrer: 24), wobei Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 6.000 Euro entstand. Der Skoda-Fahrer erlitt leichte Verletzungen. (Kg) Landkreis Mittelsachsen Abgekommen und verunglückt Zeit: 29.01.2026, 15:55 Uhr Ort: Oederan (303) Am Donnerstagnachmittag befuhr die 28-jährige Fahrerin eines Pkw Peugeot die Chemnitzer Straße (B 173) in Richtung Chemnitz, wobei der Peugeot nach rechts von der winterglatten Fahrbahn abkam und verunglückte. Die 28-Jährige erlitt dabei nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand leichte Verletzungen. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 6.000 Euro. (Kg) Zwei Verletzte bei Kollision Zeit: 29.01.2026, 19:05 Uhr Ort: Freiberg (304) In der Käthe-Kollwitz-Straße kam am Donnerstagabend ein Pkw Skoda nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem entgegenkommenden Pkw BMW. Dabei wurden sowohl die Skoda-Fahrerin (19) als auch der BMW-Fahrer (32) leicht verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 10.000 Euro. (Kg) Beim Überholen ins Schleudern geraten Zeit: 29.01.2026, 17:05 Uhr Ort: Hainichen, Bundesautobahn 4, Dresden – Chemnitz (305) Ungefähr zweieinhalb Kilometer vor der Anschlussstelle Hainichen überholte am Donnerstag der in Richtung Chemnitz fahrende 23-jährige Fahrer eines Pkw Tesla ein im mittleren Fahrstreifen fahrendes Fahrzeug. Beim Wiedereinscheren in den mittleren Fahrstreifen geriet der Tesla ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Leitplanke. Verletzungen trug der Tesla-Fahrer nach dem gegenwärtigen Kenntnisstand keine davon. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 31.000 Euro. (Kg) Verletzt und hoher Sachschaden nach Unfall Zeit: 29.01.2026, 20:00 Uhr Ort: Geringswalde (306) Die B 176 aus Richtung Colditz in Richtung Waldheim befuhr am Donnerstagabend der 36-jährige Fahrer eines Pkw BMW. Kurz vor dem Harthaer Kreuz kam der BMW nach links von der winterglatten Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb auf dem Fahrzeugdach im angrenzenden Graben liegen. Es entstand Sachschaden von insgesamt etwa 40.000 Euro. Der 36-jährige BMW-Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Zudem stand er zum Unfallzeitpunkt offenbar unter Alkoholeinfluss. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,34 Promille. Für den deutschen Staatsangehörigen folgten eine Blutentnahme, die Sicherstellung seines Führerscheines sowie eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. (Kg) Anhänger kippte um Zeit: 29.01.2026, 20:15 Uhr Ort: Taura (307) In der Burgstädter Straße geriet am Donnerstagabend ein Traktorgespann ins Schleudern, drehte sich und der Anhänger kippte auf die Seite um. Dabei entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 15.000 Euro. Der 61-jährige Traktor-Fahrer blieb unverletzt. (Kg) Erzgebirgskreis Garage in Brand geraten Zeit: 29.01.2026, 10:15 Uhr polizeibekannt Ort: Thum, OT Herold (308) Am Donnerstagvormittag wurde der Polizei der Brand einer Garage in der Herolder Straße bekannt. Kameraden der Feuerwehr kamen zum Einsatz. Verletzt wurde niemand. Durch den Brand und die erhebliche Verrußung wurde zudem ein in der Garage befindliches Wohnmobil in Mitleidenschaft gezogen. Es entstand ein Gesamtsachschaden von mehreren zehntausend Euro. Im Verlauf des gestrigen Tages kam ein Brandursachenermittler der Chemnitzer Kriminalpolizei am Brandort zum Einsatz. Im Ergebnis wird wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt. (mou) Beute in mehreren Kellern gemacht Zeit: 27.01.2026 bis 29.01.2026, 21:30 Uhr Ort: Oberwiesenthal und Bärenstein (309) In den zurückliegenden Tagen brachen Unbekannte in mehrere Kellerabteile in Oberwiesenthal und Bärenstein ein. In einem Mehrfamilienhaus in der Karl-Hertelt-Straße brachen Unbekannte zwei Kellerboxen auf und entwendeten aus diesen zwei E-Bikes (Bergamont, Bulls) im Gesamtwert von etwa 2.600 Euro. Zudem stahlen die Täter einen weiteren im Kellergang befindlichen E-Scooter im Wert von rund 1.000 Euro. Beute in einem Mehrfamilienhaus in der Keilbergstraße machten Unbekannte, nachdem sie sich gewaltsam Zugang zu einem Kellerabteil verschafften und daraus diverse Küchengeräte im Wert von etwa 100 Euro entwendeten. Des Weiteren stahlen die Täter einen im Hausflur abgestellten E-Scooter, bei welchem sich der Stehlschaden auf rund 400 Euro beläuft. In Bärenstein brachen Unbekannte in ein Kellerabteil eines Wohnhauses in der Alten Sportplatzstraße ein und entwendeten ein Gravelbike (Stein). Der Stehlschaden wird auf etwa 1.800 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen zu den Diebstahlsdelikten aufgenommen und prüft Tatzusammenhänge. (mou) Mutmaßliche Buntmetalldiebe gestellt Zeit: 30.01.2026, 03:20 Uhr polizeibekannt Ort: Oelsnitz/Erzgeb. (310) In der Nacht zu Freitag stellten Polizisten zwei mutmaßliche Buntmetalldiebe (34, 44/beide deutsch). Während der Streifentätigkeit fiel Beamten auf, dass zunächst Unbekannte mehrere Kupferrohre von einem Gebäude am Rathausplatz entwendet hatten. Im Verlauf der weiteren polizeilichen Maßnahmen gingen die Ermittler Hinweisen nach, welche letztlich zu einem Mehrfamilienhaus in Hohndorf führten. Dort stellten die Beamten einen Tatverdächtigen (44) im Keller eines Hauses, welcher im Besitz von drei Fallrohren war. Die mutmaßlich aus einer Diebstahlshandlung von einem Gebäude am Rathausplatz stammenden Fallrohre stellten die Polizisten sicher. Den mutmaßlichen Komplizen (34) des 44-Jährigen stellten die Beamten in einer Wohnung des Hauses. Gegenwärtig wird gegen die beiden deutschen Tatverdächtigen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls ermittelt. (mou) -
Gebt den Kindern das Kommando
Klimabewegte Kinder und Jugendliche aus dem Freistaat Sachsen trafen sich diese Woche zur neunten Klimaschulkonferenz im hohen Haus. Sie hatten ein hehres Motto gesetzt, das in der Landespolitik zukünftig mehr Beachtung haben sollte: »Mitreden. Mitmachen. Mitgestalten – für unser Klima!« Der Plenarsaal des Sächsischen Landtags präsentierte sich so diese Woche von einer sehr ungewohnten Seite. Nicht Parlamentarier hatten in den Stühlen der Landtagsfraktionen Platz genommen. Einer anderen Altersgruppe gehörte das Parlament für einen Tag: 250 klimaengagierten sächsischen Schülerinnen und Schülern - eine willkommene Veranstaltung gegen um sich greifende Politikmüdigkeit. Die Klimaschulkonferenz wird gemeinsam vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz und dem Sächsischen Staatsministerium für Kultus sowie der Sächsischen Landestiftung für Natur und Umwelt getragen. Das stellt ein starkes Zeichen für nachhaltige Bildung und eine verantwortungsvolle Zukunftsgestaltung im Freistaat Sachsen dar. »Unsere aktuelle Politik setzt noch zu wenig Akzente zum notwendigen Klimaschutz. Wir haben nur den einen Planeten! Deshalb ist es der nachwachsenden Generation hoch anzurechnen, dass sie vehement für den Klimaschutz engagieren«, so der Direktor der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt, Robert Clemen. »Die von den Kindern und Jugendlichen erhobenen Forderungen sollten von der Landespolitik positiv aufgenommen und tatkräftig umgesetzt werden«, ergänzt der Stiftungschef. Im Mittelpunkt des eintägigen Jugendtreffens im Sächsischen Landtag standen zentralen Fragen: • Wie lässt sich Klimaschutz heute ganz praktisch und konkret im Schulalltag umsetzen? • Wie können Schülerinnen und Schüler selbst Verantwortung übernehmen, eigene Ideen entwickeln und ihre Schule nachhaltig verändern – freiwillig, praxisnah und mit Wirkung über das Klassenzimmer hinaus? Die Schülerkonferenz gehört in Sachsen zur zentralen Austauschplattform der Klimaschulen in Sachsen. Sie bringt engagierte Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Partner aus Politik und Praxis zusammen. So macht dieses Treffen gut sichtbar, wie Bildung, Beteiligung und Klimaschutz im Schulalltag möglich sind und zusammenwirken können. Immer mehr junge Menschen in Sachsen stellen sich dieser Herausforderung mit Kreativität, Engagement und Ausdauer und fordern mehr Engagement von der Gesellschaft. Die engagierten sächsischen Schüler treiben Projekte voran, die Energie sparen, Ressourcen schonen und nachhaltiges Handeln konkret erlebbar machen. Das wachsende Netzwerk der sächsischen Klimaschulen zeigt eindrucksvoll, wie frühzeitige Beteiligung Verantwortung stärkt und Zukunftskompetenzen vermittelt. Möchten Sie mehr über unsere Stiftung erfahren, dann schauen Sie bitte auf unsere Homepage www.lanu.de.