Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Unter Federführung des Sächsischen Staatsministeriums für Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL) ist zu Monatsbeginn das europäische Interreg-Projekt »Closing the Gap« gestartet. Das auf zwei Jahre angelegte Vorhaben untersucht, wie Staaten an Europas Binnengrenzen Infrastrukturvorhaben künftig gemeinsam und effizienter planen, vorbereiten und realisieren können. Am 29. und 30. September 2026 fand dazu der offizielle Auftakt mit allen Projektpartnern aus Mitteleuropa in Dresden statt. Das Projekt setzt bei einem bekannten Problem an: An innereuropäischen Grenzen enden Bahnstrecken, Straßen, Fuß- oder Radwege oft buchstäblich im Nirgendwo. Selbst wenn auf beiden Seiten der Wille zu einer Verbindung besteht, treffen unterschiedliche Zuständigkeiten, Planungsverfahren und Verwaltungssysteme aufeinander. Was auf der einen Seite der Grenze längst geplant oder genehmigt ist, kann auf der anderen Seite ganz anderen rechtlichen und organisatorischen Bedingungen unterliegen. Das erschwert gemeinsame Vorhaben und führt häufig zu Verzögerungen und zusätzlichem Abstimmungsbedarf. Staatsministerin Regina Kraushaar: »Wir wollen wissen, welche Voraussetzungen zunächst erforderlich sind, damit Lückenschlüsse in den Grenzregionen besser geplant werden können – und wir tun das mit der nötigen Sorgfalt. In dem neuen Interreg-Projekt ‚Closing the Gap‘ untersuchen wir ganz konkret, welche Wirkungen grenzüberschreitende Infrastruktur für Regionen entfalten würde und wie sich solche Vorhaben besser gemeinsam vorbereiten lassen.« Im Mittelpunkt des Projekts steht zunächst die Entwicklung eines sogenannten Enhanced Governance Model. Dahinter verbirgt sich ein praxistauglicher Werkzeugkasten für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Er soll unter anderem zeigen, wie Zuständigkeiten frühzeitig geklärt, Planungs- und Genehmigungsverfahren besser aufeinander abgestimmt und Behörden, Infrastrukturbetreiber, Kommunen, Forschungseinrichtungen sowie weitere Beteiligte sinnvoll einbezogen werden können. Auch Fragen der Finanzierung, des Betriebs und der Unterhaltung grenzüberschreitender Infrastruktur werden betrachtet. Dafür wertet die internationale Partnerschaft bestehende Infrastrukturvorhaben und frühere europäische Kooperationsprojekte aus. Untersucht wird, warum manche grenzüberschreitenden Bahn-, Rad- und Fußverkehrsverbindungen trotz unterschiedlicher nationaler Rahmenbedingungen erfolgreich vorbereitet oder umgesetzt werden konnten. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen in Empfehlungen, Verfahrensvorschläge und konkrete Arbeitshilfen für künftige Vorhaben einfließen. Die Woiwodschaft Westpommern betrachtet die transnationale und grenzüberschreitende Zusammenarbeit seit vielen Jahren als wesentlichen Bestandteil der Regionalpolitik und engagiert sich aktiv in internationalen Aktivitäten. Der Verkehr im deutsch-polnischen Grenzgebiet spielt nicht nur im Kontext der Volkswirtschaften Polens und Deutschlands, sondern auch für ganz Mitteleuropa eine entscheidende Rolle. Olgierd Geblewicz, Marschall der Woiwodschaft Westpommern, sagt: »Ein integraler Bestandteil eines effizienten, sicheren und modernen Verkehrssystems ist eine gut konzipierte Fahrradinfrastruktur. Deshalb freue ich mich, dass wir in den nächsten zwei Jahren gemeinsam mit dem Sächsischen Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung sowie weiteren Partnern untersuchen werden, wie infrastrukturelle Lösungen die Integration der Verkehrssysteme fördern können und wie diese auf grenzüberschreitenden Strecken in Mitteleuropa effektiv umgesetzt werden können.« Für den Freistaat Sachsen wird das Governance-Modell dann an einem konkreten Beispiel im deutsch-tschechischen Grenzraum erprobt: am Beispiel der unterbrochenen Bahnverbindung zwischen Holzhau und Moldava, die Teil des sächsisch-tschechischen Korridors Freiberg-Most ist. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Entscheidung über den Bau einer konkreten Strecke. »Closing the Gap« ist nicht mit einer aktuellen Planung oder einer Finanzierungszusage für die Verbindung Holzhau-Moldava verbunden. Untersucht werden vielmehr die möglichen regionalen Wirkungen einer grenzüberschreitenden Bahnverbindung sowie die Rahmenbedingungen, die bei einem solchen Vorhaben zu berücksichtigen wären. Fachleute des SMIL nehmen gemeinsam mit der tschechischen Seite unter anderem die regionale Entwicklung, die Erreichbarkeit von Angeboten der Daseinsvorsorge, den Tourismus und wirtschaftliche Verflechtungen in den Blick. Auch Fragen des Güterverkehrs, der Logistik und der Resilienz grenzüberschreitender Verkehrsnetze können in die Betrachtung einfließen. »Das Beispiel aus dem Erzgebirge, die Lücke auf der Schienenstrecke Freiberg – Most, ist ein konkretes Lernfeld, das wir sehr bewusst gewählt haben. Viele Akteure der Region sind seit langem mit uns zur Reaktivierung der Strecke im Gespräch. Das ist ein guter Grund, zunächst belastbar herauszuarbeiten, welche Wirkungen eine grenzüberschreitende Verbindung für die Region haben könnte und welche Voraussetzungen für ein solches Vorhaben erfüllt sein müssten. Die Erfahrungen daraus sollen auch für andere Lücken im Freistaat und in Europa nutzbar sein. Das wiederum ist eine verantwortungsvolle Grundlage für spätere Entscheidungen. Es nimmt diese Entscheidungen aber nicht vorweg«, so Ministerin Kraushaar weiter. Der Pilot im Erzgebirge ist Teil eines größeren europäischen Ansatzes. Das zu entwickelnde Modell wird in vier Grenzregionen und an unterschiedlichen Arten von Infrastruktur erprobt. Neben Bahnverbindungen werden auch grenzüberschreitende Rad- und Fußverkehrsverbindungen betrachtet. Partner aus Italien, Polen, Slowenien, Ungarn und Kroatien arbeiten an vergleichbaren Fragestellungen in ihren jeweiligen Grenzräumen. Auf diese Weise sollen die Erfahrungen aus den einzelnen Pilotregionen miteinander verglichen und auf andere Vorhaben übertragbar gemacht werden. Marschall Geblewicz der Woiwodschaft Westpommern hebt hervor, wie wichtig es ist, Fahrradinfrastruktur bereits bei der Planung von Ingenieurbauwerken an Nationalstraßen und Eisenbahnstrecken zu berücksichtigen. Er sagt: »Ein solcher Ansatz ermöglicht es nämlich nicht nur, besser auf die Bedürfnisse der Einwohner einzugehen, sondern auch die Investitionskosten zu senken, die bei einer unkoordinierten Umsetzung von Infrastrukturprojekten deutlich höher ausfallen können.« »Closing the Gap« läuft bis zum 31. August 2028. Die Ergebnisse sollen im Sommer 2028 veröffentlicht werden. Das Gesamtvolumen des Projekts beträgt etwa 1,1 Millionen Euro. Rund 80 Prozent davon werden aus Mitteln des europäischen Förderprogramms Interreg Central Europe finanziert. Das SMIL ist Lead Partner des Projekts. Hintergrund Das Projekt knüpft an die Arbeit des SMIL in der europäischen Raumordnung und der grenzüberschreitenden Regionalentwicklung an. Dabei werden Regionen über Verwaltungsgrenzen hinweg als zusammenhängende Räume betrachtet und unterschiedliche Fachplanungen besser aufeinander abgestimmt. »Closing the Gap« überträgt diesen Ansatz auf die gemeinsame Vorbereitung grenzüberschreitender Infrastruktur. Unterschiedliche Rechtsvorschriften, Zuständigkeiten, Planungsabläufe sowie technische Standards, Finanzierungsbedingungen und politische Prioritäten können gemeinsame Vorhaben erschweren – auch wenn die betroffenen Regionen vor Ort eng miteinander verbunden sind. Ziel des Projektes ist deshalb ein übertragbares Vorgehen, mit dem grenzüberschreitende Infrastrukturvorhaben künftig verlässlicher vorbereitet und koordiniert werden können.
  • Im landesweiten Wettbewerb um den Sächsischen Gründerinnenpreis haben sich zehn Gründerinnen von insgesamt 59 Bewerberinnen aus ganz Sachsen durchgesetzt. Sie stehen im Finale des Gründerinnenpreises. Die ausgewählten Unternehmen spiegeln eine große Branchenvielfalt wider: Sie kommen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen, dem Handwerk, der Landwirtschaft, dem Facheinzelhandel sowie der Gastronomie, dem Gastgewerbe und der Tourismuswirtschaft. Auch die Bereiche Medien- und Informationsdienstleistungen sowie Heimtierbedarf sind vertreten. Die Bewerbungen wurden nach intensiver Prüfung von einer unabhängigen Jury aus Wirtschaft und Wissenschaft nominiert. Im Rahmen der heutigen 2. Jurysitzung erhielten die Shortlist-Kandidatinnen die Gelegenheit, ihre Geschäftsideen persönlich vor einer fachkundigen Jury zu präsentieren. Die Entscheidung um die Gewinnerinnen geht damit in die finale Phase. Am 25. November 2026 werden die Preisträgerinnen im Rahmen einer feierlichen Festveranstaltung in der Sächsischen Aufbaubank zu Leipzig bekannt gegeben und ausgezeichnet. Staatsministerin Petra Köpping: »Auf die Vielfalt der zahlreichen Einsendungen bin ich sehr stolz, denn sie unterstreicht auf beeindruckende Weise das breite Spektrum weiblicher Gründungskompetenz im Freistaat. Ich gratuliere allen zehn Unternehmerinnen sehr herzlich zu dieser verdienten Nominierung. Die aktuellen Zahlen zeigen aber auch: Frauen sind nachweislich im deutschen Gründungswesen weiterhin deutlich seltener vertreten – beispielsweise waren im Jahr 2024 im Bundesdurchschnitt sowie im Freistaat Sachsen nur 32,9 Prozent der Gründerinnen und Gründer weiblich. Unter anderem Geschlechterstereotype und die ungleiche Verteilung von Sorgearbeit erschweren es Frauen, ein Unternehmen zu gründen. Das Gründerinnenpotenzial ist längst noch nicht ausgeschöpft. Um den Anteil weiblicher Gründungen zu steigern, braucht es verlässliche Regelungen bei der Mutterschutz- und Elternzeitabsicherung für Selbstständige, mehr Sichtbarkeit für weibliche Selbstständige, frauenzentrierte Netzwerke, Zugang zu Kapital sowie passende Förderprogramme, damit noch mehr Frauen den Schritt in die Selbstständigkeit wagen.« Die folgenden Unternehmerinnen sind nominiert und konkurrieren mit ihren inspirierenden und regionalen Erfolgsgeschichten aus ganz Sachsen um die Auszeichnung: Jasmina Meyer - Eastside Chains Maulkorbberatung & -modifizierung Eastside Chains Maulkorbberatung & -modifizierung entwickelt und fertigt individuell angepasste, tierschutzkonforme Maulkörbe und Hundezubehör, die sich an den anatomischen Gegebenheiten des jeweiligen Hundes orientieren. Über einen Online-Konfigurator können Kundinnen und Kunden passgenaue Maulkörbe zusammenstellen. Die Unternehmerin aus Glauchau garantiert maximale Sicherheit und höchsten Tragekomfort. Friedericke Kirsten – Ernährungswandel Ernährungswandel bietet evidenzbasierte Präventions-, Bildungs- und Beratungsleistungen für Unternehmen, Krankenkassen, Gesundheitsfachkräfte und Privatpersonen sowie digitale Lösungen für Ernährung und Gesundheitsförderung an. Darüber hinaus schafft sie mit der Plattform ewandel digital künftig digitale Angebote, KI-gestützte Werkzeuge und Health-Tech-Anwendungen. Ergänzend engagiert sich Friedericke Kirsten in der praktischen Ernährungsbildung mit Kindern und Jugendlichen im Umfeld der Sarah Wiener Stiftung. Michelle Ziegelmann - Neuseenhof GmbH Die Content Creatorin, Autorin und Kräuterexpertin Michelle Ziegelmann vermittelt über die Plattform @neuseenkraut fundiertes Wissen über Heilpflanzen, Ernährung & Longevity und erreicht damit deutschlandweit eine breite Community. Die Unternehmerin lebt auf einem alten Bauernhof in Leipzig und erklärt über reichweitenstarke Social-Media-Kanäle, Bücher, TV- und Medienformate komplexe gesundheitliche Zusammenhänge alltagsnah und praxistauglich. Lenes Regionalmarkt mit Café Lenes Regionalmarkt mit Café ist ein Bioladen in Leipzig, der auf Nachhaltigkeit, Frische und regionale Produkte aus dem Leipziger Umland setzt. Neben dem Sortiment aus biologischen Lebensmitteln bietet das Geschäft auch einen Cafébereich mit hausgemachten Speisen und Getränken. Überschüssige Waren werden nicht weggeworfen, sondern in der eignen Küche direkt weiterverarbeitet. Marlene Alexander schafft mit ihrem »Nachbarschaftsladen« einen lebendigen Treffpunkt in Leipzig-Gohlis. Annett Jahn - Neidorf Inn Das Neidorf Inn ist ein kleines Bed&Breakfast im sächsischen Sehmatal-Neudorf. Annett Jahn sanierte ein über 130 Jahre altes Haus, welches mit individuell gestalteten Zimmern, regionalem Frühstück und Kreativ- sowie Erlebnisangeboten Gäste in die Region lockt. Mit dem neu eröffneten »Neidorf Inn Café« schafft die passionierte Unternehmerin seit 2026 zusätzlich einen gemütlichen Treffpunkt für Einheimische und Touristen im Erzgebirge. Jennifer Tippner – Tippner Hautpflegekonzepte Tippner Hautpflegekonzepte bietet hochwertige, individuell abgestimmte Hautpflegebehandlungen im Premiumsegment an. Das Kosmetikstudio ist beheimatet in Schwarzenberg im Erzgebirge. Die Kosmetikerin hat sich auf epigenetische Hautpflege, Hautanalysen und zielgerichtete Massagen sowie auf den Verkauf von hochwertigen Pflegeprodukten spezialisiert. Susanne Pehse - Trennungsbegleitung für Familien Trennungsbegleitung für Familien unterstützt Eltern und Kinder dabei, Trennungen und Scheidungen ohne unnötiges Drama zu bewältigen und eine stabile Nachtrennungsfamilie aufzubauen. Susanne Pehse ist zertifizierte Kinder-, Jugend-, und Familiencoachin mit Sitz in Radebeul bei Dresden. Sie berät Familien deutschlandweit, auch online. Ihr Konzept versteht sich als wegweisende Instanz noch vor dem Gang zu Anwälten oder Familiengerichten. Dr. med. Cornelia Hilbert – Anbauglück Hofladen und Konditorei Anbauglück vereint einen Obst- und Gemüseanbaubetrieb mit Hofladen und Backstube im Leipziger Stadtteil Holzhausen. Aus den frisch geernteten Erzeugnissen des Anbaus werden in der Hofladenküche und Backstube in Handarbeit und ohne Zusatzstoffe Backwaren, Fruchtaufstriche, Chutneys, Pastasaucen und vieles mehr hergestellt. Die Unternehmerin arbeitet darüber hinaus mit dem christlichen Sozialwerk WfbM St. Michael zusammen, um Menschen mit Behinderungen einen Arbeitsplatz zu bieten. Susanne Lange, Heike Wilson, Corinne Ruser - Gut Leben gGmbH Die Gut Leben gGmbH ist ein gemeinnütziger freier Träger mit Sitz in Bannewitz. Die Organisation hat sich darauf spezialisiert, Menschen mit unfall-, gewalt- und krankheitsbedingten Hirnschäden langfristige Maßnahmen zur beruflichen und sozialen Teilhabe anzubieten. Die Gut Leben versteht sich als Brücke zum Arbeitsmarkt und gibt so den Betroffenen ein Stück Normalität und Selbständigkeit zurück. Monique Ruscher-Mohn - Sport Ruscher, Geschäft Elbtalbummler Das Unternehmen Sport Ruscher betreibt ein kleines Fachgeschäft in Meißen für Outdoorbekleidung, Schuhe und Ausrüstung zum Wandern und Radeln. Monique Ruscher-Mohn legt als Inhaberin des Geschäfts großen Wert auf Nachhaltigkeit, persönliche Beratung und bietet einen Reparaturservice für Outdoorbekleidung und Wanderschuhe an. Sie betreibt neben dem Laden einen Ausrüstungsverleih, wo fertig gepackte »Erlebnis-Rucksäcke« inklusive Proviant für Outdoor-Abenteurer angeboten werden. Der Preis, der in Form einer Pusteblume gehalten ist und von der Dresdner Künstlerin Eva Backofen hergestellt wird, wird seit 2008 von der Sächsischen Staatsregierung für unternehmerische Leistungen von Frauen im Freistaat verliehen. Dieser ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Jeweils 5.000 Euro gehen an eine Gründerin in der Kategorie Neugründung, deren Unternehmen kürzer als drei Jahre am Markt ist, und an eine Gründerin in der Kategorie Wachstum, die schon mehr als drei Jahre tätig ist. Weitere Informationen unter: https://www.gruenderinnenpreis.sachsen.de/
  • Zeugen gesucht – Unfall mit verletztem Radfahrer Ort: Leipzig (Plagwitz), Erich-Zeigner-Allee / Karl-Heine-Straße Zeit: 30.09.2026, gegen 10:50 Uhr Am Mittwochvormittag kam es an der Kreuzung von Erich-Zeigner-Allee und Karl-Heine-Straße zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Radfahrer verletzt wurde. Der 27-jährige Radfahrer befuhr zunächst die Karl-Heine-Straße in westliche Richtung. An der Kreuzung zur Erich-Zeigner-Alle wollte er diese, weiter in westliche Richtung fahrend, überqueren und kollidierte dort mit einem VW Sharan, der in südlicher Richtung auf der Erich-Zeigner-Allee fuhr (Fahrer: 37). Bisherigen Ermittlungen nach zeigte die Ampelanlage nur für einen der beiden Verkehrsteilnehmer grün. Der Radfahrer wurde durch den Unfall verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der verursachte Gesamtsachschaden beträgt circa 550 Euro. Die Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu dem Verkehrsunfall, insbesondere zur Ampelschaltung geben können. Diese werden gebeten, sich an die Verkehrspolizeiinspektion Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 - 2850 (tagsüber) sonst 255 – 2910, zu wenden.  Mann attackiert – Zeugenaufruf Ort: Leipzig (Zentrum-Südost), Windmühlenstraße Zeit: 11.09.2026, gegen 14:00 Uhr Bereits am 11. September haben zwei unbekannte Täter einen 32-Jährigen in der Leipziger Windmühlenstraße attackiert und verletzt. Der 32-jährige Mann war, nachdem er zuvor in einem Imbiss gegessen hatte, auf dem Weg zu seinem Fahrzeug. Kurz bevor er dieses erreichte, wurde er von den Unbekannten angegriffen. Hierbei wurde der Mann so sehr verletzt, dass er in einem Krankenhaus behandelt werden musste. Die Täter rannten nach dem Angriff in unbekannte Richtung davon. Eine Personenbeschreibung ist nicht möglich. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen einer gefährlichen Körperverletzung aufgenommen. Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Zentrum, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966-34299 zu melden.
  • Verantwortlich: Anja Leuschner (al), Stefan Heiduck (sh) Betrüger am Werk - die Polizei warnt! Landkreise Bautzen und Görlitz September 2026 Im September 2026 ist es in den Landkreisen Bautzen und Görlitz vermehrt zu sogenannten Schockanrufen und Anlagebetrügen gekommen. Die Kriminellen gaukelten die bekannten Maschen vor. Die Täter erbeuteten in einer Vielzahl der Fälle mehrere zehntausend Euro. Schockanrufe Die Polizei rät: Seien Sie wachsam! Sollten auch Sie einen entsprechenden Anruf erhalten, beenden Sie sofort das Gespräch und rufen Sie die Polizei! Egal welche Geschichte Ihnen am Telefon erzählt wird, gehen Sie nicht darauf ein! Geben Sie auf keinen Fall Geld oder Wertgegenstände heraus! Schützen Sie Ihr Eigentum und bieten Sie Kriminellen keine Chance! Zusammengefasst bedeutet das: – Auflegen: Beenden Sie sofort das Gespräch – Prüfen: Sprechen Sie mit einer Person Ihres Vertrauens – Stopp: Geben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Unbekannte Anlagebetrug Die Polizei warnt: Vorsicht bei lukrativen Angeboten im Internet! Nutzen Sie den Service von Verbraucherzentralen! Lassen Sie sich bei Ihrem Kreditinstitut beraten! Vertrauen Sie Ihr Geld nur seriösen Anbietern an! Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter folgendem Link: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/ Landkreis Bautzen Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda Tempokontrolle Malschwitz, OT Lieske, B 156 29.09.2026, 07:30 Uhr - 13:00 Uhr Ein Messteam hat am Dienstag fünfeinhalb Stunden lang die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf der B 156 in Lieke überwacht. Bei erlaubten 50 km/h wurden 412 Fahrzeuge gemessen. 46 mutmaßliche Temposünder stellten die Ordnungshüter fest. Zu Buche standen 35 Verwarn- und elf Bußgeldverfahren. Den unrühmlichen Tagesrekord stellte ein Hyundai mit Döbelner Kennzeichen auf, der mit 78 km/h gemessen wurde. Ein Punkt in Flensburg und 115 Euro Bußgeld werden die Folgen sein. (sh) Alkoholisierter Radler Neukirch/Lausitz, Am Ostbahnhof 29.09.2026, 20:40 Uhr Einer Streife des örtlichen Reviers ist am Dienstagabend in Neukirch ein 30-jähriger Radfahrer ins Netz gegangen, der vor Fahrtantritt offenbar zu tief ins Glas geschaut hatte. Die Ordnungshüter stoppten den Mann mit augenscheinlich unsicherer Fahrweise Am Ostbahnhof und ließen ihn pusten. Der Alkomat zeigte ein Ergebnis von umgerechnet 2,72 Promille. Ein Drogentest reagierte positiv auf Cannabis. Eine Blutentnahme war die Folge. Der deutsche Radler wird sich wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr verantworten müssen. (sh) Gegen die 0,5-Promille-Grenze verstoßen Bischofswerda, OT Schönbrunn, Hauptstraße 29.09.2026, 22:00 Uhr Beamte des Bautzener Reviers haben am Dienstagabend einen 54-jährigen Transporter-Fahrer auf der Hauptstraße in Schönbrunn zur Verkehrskontrolle gestoppt. Ein Atemalkoholtest bei dem deutschen Kraftfahrer ergab einen Wert von umgerechnet 0,50 Promille. Für den Mann war die Fahrt beendet. Die Polizisten fertigten eine Anzeige. Ein Bußgeldbescheid wird die Folge sein. (sh) Radler angefahren und geflüchtet - Zeugen gesucht Kamenz, Saarstraße, Containerplatz Höhe Norma 29.09.2026, 12:05 Uhr Am Dienstagmittag hat ein Unbekannter einen Radfahrer in Kamenz angefahren und ist dann geflüchtet. Der 20-jähriger Radler war auf dem linken Gehweg an Saarstraße von der Fichtestraße in Richtung Macherstraße unterwegs. In Höhe der Einmündung zu den Recycling-Containern bog ein Fiat, der in die gleiche Richtung fuhr, nach links zu den Containern ab, ohne dabei zu Blinken oder den Fahrradfahrer zu beachten. Es kam zur Kollision, bei welcher der 20-Jährige leicht verletzt wurde. Zudem entstand Sachschaden von etwa 150 Euro. Der mutmaßliche Verursacher, offenbar ein älterer Mann mit dunklem Haar, verließ mit seinem roten Fiat Panda unerlaubt den Unfallort. Das Auto dürfte hinten links beschädigt sein. Die Polizei sucht Zeugen, welche den Unfall gesehen haben und Angaben zu dem Verursacher oder dessen Fahrzeug machen können. Hinweise nimmt das Polizeirevier Zittau-Oberland unter der Rufnummer 03583 62 0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. (al) Cannabisfahrt beendet Radeberg, Dresdener Straße 30.09.2026, 02:10 Uhr Beamte des Polizeireviers Kamenz haben in der Nacht zu Mittwoch eine Cannabisfahrt in Radeberg beendet. Sie hielten einen 22-jährigen polnischen Pkw-Fahrer an der Dresdener Straße an. Nachdem der Drogentest anschlug, ordneten die Polizisten eine Blutentnahme aus und erstatteten Anzeige wegen des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. (al) Gestohlener Roller wieder aufgetaucht Hoyerswerda, Karl-Liebknecht-Straße 29.09.2026, 11:30 Uhr polizeibekannt Ein Zeugenhinweis hat am Dienstag zum Auffinden eines Mitte September als gestohlen gemeldeten Rollers in Hoyerswerda geführt. Das Zweirad der Marke HER CHEE, welches von der Lange Straße verschwand, ist dem Hinweisgeber im Bereich der Karl-Liebknecht-Straße auf einem Schotterweg neben den Bahngleisen aufgefallen. Polizisten stellten fest, dass es sich um den gestohlenen Roller eines 62-Jährigen handelt, welcher daraufhin informiert wurde und sein sichergestelltes Gefährt wieder in Empfang nehmen konnte. (al) Abendliche Auseinandersetzung Hoyerswerda, Käthe-Niederkirchner-Straße 29.09.2026, 21:15 Uhr Zwei Männer im Alter von 25 und 30 Jahren sind am Dienstagabend vor einem Imbiss an der Käthe-Niederkirchner-Straße in Hoyerswerda aus bislang unbekannter Ursache aneinandergeraten. Nach ersten Erkenntnissen boxte der 30-Jährige zunächst dem Jüngeren aus der Türkei stammenden gegen die Schulter, der sich seinerseits wehrte und den Älteren von sich wegschubste. Daraufhin verlor dieser die Balance, stürzte zu Boden und wurde verletzt. Vor Ort gerufene Rettungskräfte kümmerten sich um den aus Afghanistan stammenden Verletzten und brachten ihn zur weiteren Behandlung ins nahegelegene Krankenhaus. Die Ermittlungen wegen Körperverletzung führt der örtliche Kriminaldienst. (al) Landkreis Görlitz Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser Radlerin übersehen Görlitz, Sattigstraße 29.09.2026, 15:00 Uhr Zu einem Unfall zwischen einem Pkw und einem Fahrrad ist es am Dienstagnachmittag in Görlitz gekommen. Ein 86-Jähriger fuhr mit seinem Mercedes auf der Sattigstraße von der Goethestraße in Richtung Jakobstunnel und wollte nach links in die Zittauer Straße einbiegen. Beim Einbiegen wurde er nach eigenen Angaben von der tiefstehenden Sonne geblendet. Dadurch übersah er eine 49-jährige Fahrradfahrerin, welche von der Wielandstraße in die Zittauer Straße einbog und nun die Zittauer Straße als Vorfahrtberechtigte in Richtung Jakobstunnel befuhr. Es kam zur Kollision zwischen beiden. Die Radlerin stürzte und erlitt leichte Verletzungen. Am Benz und dem Fahrrad entstand Sachschaden von rund 800 Euro. (al) Schwerverletzter Pkw-Fahrer Bernstadt auf dem Eigen, Kunnersdorf auf dem Eigen, Am Pließnitztal 29.09.2026, 14:30 Uhr Ein 73-Jähriger hat am Dienstagnachmittag seinen Pkw Am Pließnitztal in Bernstadt geparkt und offenbar unzureichend gegen das Wegrollen gesichert. Als sich der Renault eigenständig in Bewegung setzte, versuchte der Senior den Clio aufzuhalten und geriet unter das Fahrzeug. Der Mann wurde schwerverletzt in eine Klinik gebracht. Am Renault entstand Schaden in bislang unbekannter Höhe. Beamten nahmen den Unfall auf. (sh) Kradfahrer bei Unfall schwer verletzt Bernstadt auf dem Eigen, OT Kunnersdorf auf dem Eigen, Herrnhuter Straße 29.09.2026, 16:30 Uhr Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Dienstagnachmittag in Kunnersdorf gekommen. Ein 18-Jähriger war mit seinem Traktor und einer Drillmaschine auf der Herrnhuter Straße unterwegs. In einer Linkskurve fuhr der junge Mann offenbar nicht möglichst weit rechts. Es kam zum Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden 15-jährigen Krad-Lenker. Der Jugendliche wurde schwerverletzt in eine Klinik geflogen. Der Sachschaden belief sich rund 3.000 Euro. Der Verkehrsunfalldienst befasst sich mit dem Fall. (sh) Zwei auf einen Schlag Ostritz, B 99 29.09.2026, 17:10 Uhr Beamte des Reviers Zittau-Oberland haben am Dienstagnachmittag den Fokus auf den fließenden Verkehr gelegt und gleich zwei Blaufahrten beendet. Die Polizisten kontrollierten auf der B 99 einen 59-jährigen E-Scooter-Fahrer und kurz darauf einen 42-jährigen Radler. Beide polnischen Verkehrsteilnehmer hatten vor der Fahrt offenbar zu tief ins Glas geschaut. Ein Atemalkoholtest bei dem Elektrokleinstfahrzeug-Lenker ergab einen Wert von umgerechnet 2,98 Promille. Der Alkomattest bei dem Radler ergab einen Wert von umgerechnet 2,50 Promille. Für beide mutmaßlichen Alkoholsünder ging es zur Blutentnahme. Die Ordnungshüter fertigten Anzeigen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr. (sh)
  • Chemnitz Kabel von Ladesäulen abgeschnitten und gestohlen Zeit: 28.09.2026, 19:00 Uhr bis 30.09.2026, 03:10 Uhr Ort: OT Hutholz, OT Altchemnitz und OT Altendorf (2831) In den vergangenen Tagen haben Unbekannte im Stadtgebiet mehrere Kabel von E-Ladesäulen abgeschnitten. In der Chemnitzer Straße (OT Hutholz) haben die Täter auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes von zwei Ladesäulen in Summe etwa dreieinhalb Meter abgeschnitten. Der Stehl- und Sachschaden ist derzeit noch nicht bekannt, dürfte sich aber erfahrungsgemäß auf mehrere tausend Euro beziffern. Ein weiterer Fall ereignete sich in der Limbacher Straße (OT Altendorf) auf einem Firmengelände. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand schnitten Unbekannte ca. dreieinhalb Meter Kabel ab und verschwanden damit. Es entstand ein Stehl- und Sachschaden von schätzungsweise 2.500 Euro. Mit dem gleichen Modus Operandi gingen Unbekannte zweimal in der Werner-Seelenbinder-Straße (OT Altchemnitz) vor. Im Ergebnis wurden knapp sechs Meter Kabel abgetrennt und gestohlen. Geschätzter Gesamtschaden hier: etwa 7.000 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft Zusammenhänge zwischen den einzelnen Taten. (mg) Fußgängerin von Lkw erfasst Zeit: 29.09.2026, 11:25 Uhr Ort: OT Zentrum (2832) Aus dem Wendehammer der Jägerstraße in Richtung Hainstraße fuhr am Dienstag der 43-jährige Fahrer eines Lkw Mercedes und erfasste dabei eine Fußgängerin (68), die die Jägerstraße überquerte. Durch den Anstoß stürzte die Frau und erlitt schwere Verletzungen. Sachschaden am Lkw entstand augenscheinlich keiner. (Kg) Landkreis Mittelsachsen Arbeitsgeräte aus Firma gestohlen Zeit: 28.09.2026, 19:30 Uhr bis 29.09.2026, 06:30 Uhr Ort: Mittweida (2833) In der Nacht von Montag auf Dienstag drangen Unbekannte auf bislang nicht bekannte Weise in ein Firmengebäude im Dreiwerdener Weg ein. Die Diebe durchsuchten mehrere Räume und entwendeten unter anderem mehrere benzin- und akkubetriebene Kettensägen, einen Trimmer sowie Akkus der Marken Stihl und Bosch. Der Diebstahlschaden wird auf rund 3.000 Euro geschätzt. Angaben zum Sachschaden liegen derzeit nicht vor. (rae) Auf Kontrolle folgte Anzeige Zeit: 29.09.2026, 11:25 Uhr Ort: Döbeln (2834) In der Mastener Straße (B 175) kontrollierten Polizisten am Dienstag im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle einen in Richtung Keuern fahrenden Fahrradfahrer (48). Dabei wurde auch ein Atemalkoholtest mit dem Mann durchgeführt, der einen Wert von 1,8 Promille ergab. Für den deutschen Staatsangehörigen folgten eine Blutentnahme sowie eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. (Kg) Auf Flucht vor Polizei Auspuff verloren - Zeugen gesucht Zeit: 24.09.2026, 21:30 Uhr Ort: u.a. Rochlitz, Erlau, Hartha (2835) Gegen einen 42-jährigen Autofahrer (deutsch) wird wegen mehrerer Delikte ermittelt, nachdem er mehr als 25 Kilometer vor einer Polizeikontrolle geflüchtet war (siehe Medieninformation Nr. 359 vom 25. September 2026). Die Polizei sucht im Rahmen ihrer Ermittlungen Zeugen, die Angaben zum Geschehen machen können. Wurde ggf. jemand durch die Fahrweise des 42-jährigen Mercedes-Fahrers behindert oder gefährdet? Bisher haben sich dahingehend noch keine Verkehrsteilnehmer bei der Polizei gemeldet. Unter Telefon 0371 8740-0 werden Hinweise beim Verkehrsunfalldienst in Chemnitz entgegengenommen. (Kg) Fußgänger bei Zusammenstoß schwer verletzt Zeit: 29.09.2026, 10:35 Uhr Ort: Freiberg (2836) Im Einmündungsbereich Karl-Kegel-Straße/Franz-Kögler-Ring kam es am Dienstag zu einem Zusammenstoß zwischen einem Pkw Ford und einem den Franz-Kögler-Ring überquerenden Fußgänger (70), der dabei schwere Verletzungen erlitt. Der Fahrer (56) des Ford hatte den Franz-Kögler-Ring in Richtung Karl-Kegel-Straße befahren, um auf diese aufzufahren. Am Auto entstand bei dem Unfall Sachschaden von etwa 250 Euro. (Kg) Erzgebirgskreis Kind bei Unfall schwer verletzt Zeit: 29.09.2026, 15:05 Uhr Ort: Marienberg (2837) Den Goethering aus Richtung Freiberger Straße in Richtung »Stadtmühle« befuhr am Dienstagnachmittag die 41-jährige Fahrerin eines Pkw VW. Als ein zehnjähriger Junge mit seinem Roller plötzlich die Fahrbahn betrat, um diese zu überqueren, kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Kind und dem VW. Der Zehnjährige wurde schwer verletzt. Am Auto entstand Sachschaden von etwa 10.000 Euro. (Kg) Auf Unfall folgte Anzeige Zeit: 29.09.2026, 11:45 Uhr Ort: Oelsnitz/Erzgeb. (2838) Am Dienstagmittag befuhr der 31-jährige Fahrer eines Mercedes-Kleintransporters die Meinertstraße. Als er die Walter-Rathenau-Straße kreuzte, kollidierte der Kleintransporter mit einem dort von rechts kommenden, bevorrechtigten Pkw VW. Es entstand Sachschaden an den Fahrzeugen in Höhe von insgesamt etwa 8.000 Euro. Der VW-Fahrer (18) erlitt nach dem derzeitigen Kenntnisstand leichte Verletzungen. Der Mercedes-Fahrer blieb unverletzt, stellte sich aber dennoch einem Arzt vor – zur Blutentnahme. Ein mit dem Mann durchgeführter Drogenvortest reagierte positiv auf Cannabis. Für den deutschen Staatsangehörigen folgten Anzeigen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und der fahrlässigen Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall. (Kg)