Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Landeshauptstadt Dresden Betrug durch Tankstellenpersonal verhindert Zeit: 31.10.2026; 13:30 Uhr Ort: Dresden-Jonahhnstadt Eine 81-jährige Frau erhielt auf ihrem Computer vermeintliche Fehlermeldungen sowie einen Hinweis, wonach sie eine angebliche Service-Nummer telefonisch kontaktieren sollte. In dem anschließenden Gespräch mit dem vermeintlichen Support-Mitarbeiter erklärte der Mann, zur Behebung des angeblichen Problems einen Fernzugriff auf den Rechner zu benötigen. Für die angebliche Reparatur forderte er zudem die Zahlung von 400 Euro. Zu diesem Zweck sollte die Geschädigte Guthabenkarten erwerben und die jeweiligen Codes an den Mann übermitteln. Als die 81-Jährige den Versuch unternahm, die Guthabenkarten an einer Tankstelle zu erwerben, wurde die dortige Angestellte aufmerksam. Sie erkannte die betrügerische Absicht und verständigte umgehend die Polizei. Aufgrund des umsichtigen Handelns der Angestellten entstand der Seniorin kein finanzieller Schaden. Brand im Treppenhaus Zeit: 01.11.2026; 03:05 Uhr Ort: Dresden-Seidnitz Am Sonntagmorgen ist im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses an der Löwenhainer Straße ein Brand ausgebrochen. Nach bisherigen Erkenntnissen entzündeten bislang unbekannte Täter dort eine Kunststofffolie, wodurch es zu einer erheblichen Rauchentwicklung kam. Eine 79-jährige Mieterin wurde beim Versuch, andere Bewohner des Hauses zu warnen, durch das Einatmen des Rauchgases leicht verletzt. Sie erhielt vor Ort ärztliche Versorgung. Ein Schaden am Gebäude entstand nicht. Wohnung aufgebrochen Zeit: 30.10.2026, 07:30 Uhr bis 14:00 Uhr Ort: Dresden-Mickten Am Freitagnachmittag ist es in einer Wohnung An der Flutrinne zu einem Einbruch gekommen. Nach ersten Erkenntnissen schlugen die bislang unbekannten Täter ein Fenster ein und gelangten auf diesem Weg in die im Erdgeschoss gelegene Wohnung. Dort durchsuchten sie sämtliche Räume und entwendeten daraus Bargeld in Höhe von 500 Euro sowie Goldschmuck. Zudem nahmen sie einen Fernseher, mehrere Handtaschen, Parfüm und ein Paar Schuhe mit. Der Gesamtwert der entwendeten Gegenstände sowie der Sachschaden konnten bislang nicht beziffert werden. Zwei Einfamilienhäuser aufgebrochen Zeit: 30.10.2026, 18:10 Uhr bis 21:30 Uhr Ort: Dresden-Klotzsche Am Freitagabend sind Unbekannte in zwei Einfamilienhäuser an der Rostocker Straße eingebrochen. Im ersten Haus verschafften sich die Täter über die Balkontür gewaltsam Zutritt zu den Räumlichkeiten und durchsuchten diese gezielt nach Wertgegenständen. Entwendet wurden Schmuck, Uhren sowie Gold- und Silbermünzen. In das andere Wohngebäude gelangten die Einbrecher, indem sie die Terrassentür aufbrachen. Dort entwendeten sie eine bislang nicht bezifferte Menge Bargeld. Angaben zu den Schadenshöhen in beiden Häusern liegen bislang nicht vor. Innenspiegel aus VW Golf gestohlen Zeit: 30.10.2026, 16:00 Uhr bis 31.10.2026; 09:35 Uhr Ort: Dresden-Laubegast In der Nacht von Freitag auf Samstag drangen Unbekannte auf der Brünner Straße schadlos in einen VW Golf ein und entwendeten den Innenspiegel im Wert von rund 150 Euro. Landkreis Meißen Mobiltelefon geraubt Zeit: 30.10.2026, 20:05 Uhr Ort: Radeburg Am Freitagabend wurde ein 29-jähriger Mann am Busbahnhof überfallen. Die beiden bislang unbekannten Täter gerieten zunächst in einen Streit mit dem Mann, schlugen anschließend auf ihn ein und entwendeten während des Angriffs sein Mobiltelefon. Durch die Schläge wurde der Geschädigte leicht verletzt. Die Polizei konnte einen der beiden Tatverdächtigen ermitteln. Es handelt sich um einen 23-jährigen Deutschen. Die Ermittlungen zur Identität des zweiten Täters dauern an. Wohnmobil gestohlen und wiedergefunden Zeit: 30.10.2026, 18:00 Uhr bis 31.10.2026; 20:00 Uhr Ort: Coswig Unbekannte entwendeten ein Wohnmobil vom Typ Fiat Ducato von der Lindenstraße. Dem Geschädigten gelang es mithilfe einer im Fahrzeug installierten Ortungstechnik, den Aufenthaltsort des Wohnmobils eigenständig festzustellen. Demnach befand sich das Fahrzeug im polnischen Staatsgebiet. Die polnischen Polizeibehörden wurden umgehend über die Erkenntnisse informiert und konnten das Wohnmobil circa zehn Kilometer hinter der deutschen Grenze auffinden und sicherstellen. Das knapp 13 Jahre alte Wohnmobil hat einen Wert von rund 42.500 Euro. Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Firmentransporter aufgebrochen Zeit: 29.10.2026, 18:00 Uhr bis 30.10.2026; 05:00 Uhr Ort: Glashütte, OT Schlottwitz In der Nacht zu Freitag haben Unbekannte einen Transporter auf der Müglitztalstraße aufgebrochen. Die Täter schlugen die Heckscheibe des Mercedes Sprinter ein und entwendeten aus dem Fahrzeuginneren Werkzeugmaschinen inklusive Zubehör. Der Wert der gestohlenen Gegenstände wird auf rund 4.000 Euro geschätzt. An dem Transporter selbst entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro. Senior betrogen Zeit: 31.10.2026; 10:35 Uhr der Polizei bekannt Ort: Freital Mehrere bislang unbekannte Täter kontaktierten einen 86-Jährigen über einen längeren Zeitraum hinweg mittels eines Messaging-Dienstes. Durch fortlaufende Kommunikation gewannen sie das Vertrauen des Seniors und spielten ihm wiederholt vor, dass sie sich in finanziellen Notlagen befänden. So veranlassten die Täter den Geschädigten, ihnen finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen. Zu diesem Zweck wurde der Senior mehrfach zum Erwerb von Guthabenkarten aufgefordert. Die hierzu erforderlichen Codes der Karten übermittelte er anschließend an die Täter. Nach derzeitigen Erkenntnissen ist dem Geschädigten hierdurch ein Vermögensschaden von bis zu 4.000 Euro entstanden.
  • Die anhaltend hohen Energiekosten belasten private Haushalte und Unternehmen. Sie schmälern die Kaufkraft, setzen Arbeitsplätze unter Druck und gefährden die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Sachsen bringt deshalb konkrete Vorschläge in die bevorstehende Energieministerkonferenz (EnMK) ein: Sie reichen von kurzfristig wirksamen Entlastungen bis zu Prüfaufträgen für weitergehende Entlastungsmöglichkeiten für eine dauerhaft gerechtere Verteilung der Kosten der Energiewende. »Die Menschen und Unternehmen brauchen jetzt spürbare Entlastung – und zugleich einen verlässlichen Weg zu dauerhaft wettbewerbsfähigen Energiepreisen. Die Energiewende muss daher konsequent fortgeführt werden. Gleichzeitig dürfen die Kosten, die bis zur Vollendung der Energiewende anfallen, nicht einseitig bei Haushalten und Betrieben landen«, sagt Sachsens Energie- und Wirtschaftsminister Dirk Panter. Mit einem Maßnahmenpaket soll der Bund aufgefordert werden, insbesondere staatlich verursachte Kosten und Preisbestandteile zu senken sowie zusätzliche Belastungen zu begrenzen. Sachsen schlägt dazu ein Belastungsmoratorium vor. Dieses soll neue staatlich verursachte Kosten vorerst verhindern. Konkret fordert der Freistaat wiederholt, die Stromsteuer für alle Verbraucherinnen und Verbraucher auf das europäische Mindestmaß abzusenken. Dies würde die Bürgerinnen und Bürger entlasten, käme den Unternehmen zugute und würde zugleich sinnvolle Anreize zur Elektrifizierung setzen. Zudem soll der Bund zur Entlastung über den Direktzahlungsmechanismus ein einkommensabhängiges Energiegeld an die Bürgerinnen und Bürger auszahlen. Bei Kraftstoffen begrüßt Sachsen die Ankündigung der Bundesregierung, nach dem Vorbild Luxemburgs oder Belgiens einen flexiblen Preisdeckel einzuführen. Darüber hinaus soll geprüft werden, ob eine Übergewinnsteuer auf Mineralölprodukte besonders hohe Gewinne abschöpfen kann. Damit könnten krisenbedingt außergewöhnlich hohe Gewinne der Mineralölkonzerne zusätzlich besteuert werden und die so zusätzlich erzielten Staatseinnahmen für ein Energiegeld an die Bürgerinnen und Bürger genutzt werden. »Entlastungen müssen bei den Menschen ankommen – bei Familien ebenso wie bei Pendlerinnen und Pendlern, im Handwerk und Mittelstand. Dazu gehören kurzfristig wirksame Schritte, aber auch Regeln, die verhindern, dass außergewöhnliche Krisengewinne zulasten der Verbraucherinnen und Verbraucher gehen«, so Panter. Sachsen hatte sich bereits für konkrete Entlastungen bei Kraftstoffkosten ausgesprochen. Auch beim Netzausbau sieht Sachsen Handlungsbedarf. Weitere damit verbundene Kosten sollen stärker aus Steuermitteln finanziert werden. Die Netze sind eine zentrale Infrastruktur, deren Nutzen weit über die einzelnen Netznutzer hinausreicht und schließlich der Gesamtwirtschaft sowie der Allgemeinheit zugutekomme. »Leistungsfähige Stromnetze sind eine Voraussetzung für Versorgungssicherheit, Investitionen und die Nutzung erneuerbarer Energien. Diese Infrastruktur dient dem ganzen Land. Deshalb ist es richtig, zu prüfen, wie sich ihre Kosten fairer auf die Allgemeinheit verteilen lassen«, sagt Panter. Darüber hinaus soll die Weiterentwicklung der bestehenden Strompreisbildung – der sogenannten Merit Order – geprüft werden. Dabei soll der wachsende Anteil erneuerbarer Energien stärker berücksichtigt werden, ohne Versorgungssicherheit, Kosteneffizienz oder die Funktionsfähigkeit des Strommarkts zu gefährden. Ziel muss sein, die Chancen der Erneuerbaren stärker in wettbewerbsfähige Preise zu übersetzen – bei gesicherter Versorgung und fairen Bedingungen für Verbraucher und Unternehmen. Zudem soll die Bundesregierung aufgefordert werden, die europarechtlich bestehenden Spielräume bei der Ausgestaltung des Industriestrompreises und der Strompreiskompensation vollständig auszuschöpfen. Hintergrund: Die Energieministerkonferenz (EnMK) ist eine der zentralen Plattformen zur Entwicklung einer zukunftsfähigen Energiepolitik in Deutschland – in Koordination der Länder untereinander sowie mit dem Bund. Darüber hinaus dient die Konferenz der gemeinsamen Willensbildung der Länder. Die Ergebnisse können sich dann beispielsweise in Anträgen und Beschlüssen des Bundesrates niederschlagen. Den Vorsitz hat in diesem Jahr das Land Niedersachsen. Der Vorsitz der EnMK wechselt jährlich. Die Herbst-EnMK findet vom 11. bis 13. November 2026 in Göttingen statt.
  • "GenZ regelt das" Demonstration in Leipzig Verantwortlich: Olaf Hoppe Ort: Leipziger Innenstadt Zeit: 31.10.2026 Am heutigen Tag demonstrierten rund 7.000 Menschen weitgehend friedlich in der Leipziger Innenstadt. Die Polizeidirektion registrierte während des Demonstrationsverlaufs immer wieder versammlungstypische Straftaten, darunter das Abbrennen von Pyrotechnik und Vermummungen. Seit Freitag führte die Polizeidirektion Leipzig in enger Abstimmung mit der Stadt Leipzig einen Einsatz im Rahmen des bundesweiten Demonstrationsgeschehens unter dem Motto »GenZ regelt das” durch. Circa 500 Einsatzkräfte sicherten vor allem die Leipziger Innenstadt und das Demonstrationsgeschehen ab. Die Demonstration begann um 14:00 Uhr mit einer Auftaktkundgebung auf dem Augustusplatz. Der Aufzug begab sich gegen 14:35 Uhr auf die geplante Route im Uhrzeigersinn auf den Leipziger Innenstadtring. In der Folge kam es immer wieder zum Abbrennen von Pyrotechnik aus der Versammlung heraus und zu vereinzelten Verstößen gegen das Versammlungsgesetz in Form von Vermummungen. Aufgrund der deutlichen Überschreitung der angezeigten Teilnehmerzahl (2.500 Personen) und der begangenen Straftaten wurde im Rahmen eines Kooperationsgesprächs mit dem Versammlungsleiter eine Routenänderung vereinbart. Die neue Route verlief statt über die Straße »Am Hallischen Tor” und am Brühl weiter über den Ring, die Goethestraße und endete wie geplant am Augustusplatz. Die Versammlung endete um 17:05 Uhr. Wenngleich es während der Versammlung zu über 80 Straftaten in Form von Vermummungen und dem Abbrennen von Pyrotechnik kam, gelang es der Polizei, die Innenstadt durch fortwährende Präsenz abzusichern. Bereits vor dem Ende der Versammlung zogen ehemalige Teilnehmer zunächst über den südlichen Leipziger Innenstadtring. Von dort bewegten sich verschieden große Gruppen in unterschiedliche Richtungen in den Leipziger Süden. Aus einer Gruppierung von circa 250 Personen heraus, wurden Gegenstände, unter anderem Baustelleneinrichtungen und Straßenschilder, auf die Karl-Liebknecht-Straße geworfen. Weiterhin wurde Pyrotechnik gezündet und die Scheiben von Haltestellen eingeworfen. Einsatzkräfte der Polizei hinderten die Menschen an weiteren Straftaten. Es finden aktuell noch strafprozessuale Maßnahmen statt. Weitere Auskünfte dazu sind aktuell nicht möglich. Da der Einsatz noch andauert, sind noch keine abschließenden Auskünfte zu Tatverdächtigenzahlen, Gewahrsamnahmen, etc. möglich. Die Polizeidirektion wird dazu am Sonntag oder am Montag berichten.
  • Ersteller: Tom Erik Richter Polizei sucht nach 33-Jährigem Wo zuletzt gesehen? Leipzig (Connewitz), Straßenbahnhaltestelle Südplatz Wann zuletzt gesehen? 29.10.2026, 22:30 Uhr Seit dem 29. Oktober wird ein 33-Jähriger aus Leipzig vermisst. Der Vermisste wurde zuletzt an der Haltestelle "Südplatz" gesehen und ist seitdem unbekannten Aufenthalts. Die bisherigen Erkenntnisse deuten darauf hin, dass sich der Vermisste in einer hilflosen Lage befinden könnte. Die Polizei sucht nach Zeuginnen und Zeugen, die mit dem Vermissten Kontakt hatten oder ihn eventuell gesehen haben und wissen, wo er sich aufhalten könnte. Diese werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Nord, Essener Straße 6 in 04129 Leipzig, Tel. (0341) 5935-0 zu melden. Eine Abbildung und eine Beschreibung der Person finden Sie hier: https://www.polizei.sachsen.de/de/polizeiticker-polizeibericht-polizeidirektion-leipzig-34578.html Aus Gründen der Verhältnismäßigkeit weisen wir auf Folgendes hin: Die Veröffentlichung der Abbildungen des Vermissten kann in folgenden Medien erfolgen: Radio, Printmedien und im Internet, einschließlich sozialer Medien.
  • Verantwortlich: Tom Erik Richter Zwei tatverdächtige Kabeldiebe festgenommen Ort: Rötha (Mölbis), Mölbiser Hauptstraße Zeit: 30.10.2026, 18:50 Uhr Beamte des Polizeireviers Borna konnten am Freitagabend zwei Männer mit circa 300 Kilogramm entwendeten Kupferkabeln stellen und festnehmen. Hinweisgeber hatten der Polizei kurz vor 19 Uhr mitgeteilt, dass sich zwei Personen mit einem Transporter auf einem Feld festgefahren hätten. Vor Ort konnten die Beamten den Transporter sowie einen 34-Jährigen (deutsch) sowie einen polizeibekannten 27-Jährigen (deutsch) feststellen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Leipzig wurde auf richterliche Anordnung die Durchsuchung des Transporters durchgeführt, in welchem die Beamten circa 300 Kilogramm Kupferkabel fanden, welche augenscheinlich kurz zuvor entwendet wurden. Nach erneuter Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden beide Männer festgenommen und in das Zentrale Polizeigewahrsam gebracht. Am heutigen Tag sollen die beiden Männer einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden, welcher über den Vollzug des Haftbefehls entscheiden wird. Die Ermittlungen wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls wurden aufgenommen. Wohnungsbrand in Leipzig Ort: Leipzig (Connewitz), Wolfgang-Heinze-Straße Zeit: 30.10.2026, 19:25 Uhr Im Leipziger Stadtteil Connewitz kam es auf der Wolfgang-Heinze-Straße aus bislang nicht abschließend geklärter Ursache zum Brand in einer Wohnung. Die Kameraden der Feuerwehr konnten das Feuer zügig löschen, sodass sich dieses nicht auf den Rest des Mehrfamilienhauses ausbreiten konnte. Bis auf die Mieterin selbst, die anderweitig untergebracht wurde, konnten alle Bewohner des Hauses anschließend wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Zur Ermittlung der Brandursache wird ein Brandursachermittler zum Einsatz kommen. Ein Sachschaden ist bislang nicht bekannt. Die Ermittlungen wegen eines Branddeliktes wurden aufgenommen. Verfolgungsfahrt im Leipziger Westen Ort: Leipzig (Lindenau), Ratzelstraße – Aurelienstraße Zeit: 30.10.2026, 19:40 Uhr Am Freitagabend konnten Beamte des Polizeireviers Leipzig-Südwest einen 34-jährigen Tatverdächtigen stellen, welcher mit einem gestohlenen VW Tiguan flüchten wollte. Streifenbeamten fiel das auffällig langsam fahrende Auto auf der Ratzelstraße auf. Als die Polizisten den VW kontrollieren wollten und hierzu entsprechende Anhaltesignale gaben, versuchte sich der Fahrer des VW der Kontrolle zu entziehen und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit durch den Leipziger Westen. Während der Verfolgung gelang es den Beamten vor das Fahrzeug zu kommen, woraufhin ein Beamter aus dem Streifenwagen stieg, um den Fahrer zum Anhalten zu bewegen. Dieser setzte seine Fahrt jedoch fort, woraufhin sich der Polizist zwischen parkende Fahrzeuge stellen musste, um dem Pkw auszuweichen. Schlussendlich kollidierte der VW mit einem Poller auf der Aurelienstraße. Der Fahrer versuchte noch zu Fuß zu flüchten, konnte aber gestellt und festgenommen werden. Der Mann wurde nach Rücksprache mit der Leipziger Staatsanwaltschaft vorläufig festgenommen und in das Zentrale Polizeigewahrsam gebracht, von wo aus er auch einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden wird. Der Sachschaden am VW und dem Poller wird auf circa 15.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs, besonders schweren Falls des Diebstahls und weiterer Delikte wurden aufgenommen. Brand einer Sauna Ort: Dreiheide, Thomas-Müntzer-Straße Zeit: 31.10.2026, 06:50 Uhr In der Gemeinde Dreiheide kam es zu einem Brand in einer privaten Sauna, durch den ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro entstanden ist. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet am frühen Samstagmorgen die Sauna in einem Einfamilienhaus in der Thomas-Müntzer-Straße in Brand. Kameraden der Feuerwehren aus Torgau, Dreiheide, Weidenhain und Süptitz konnten das Feuer schließlich löschen und ein Ausbreiten verhindern. Verletzt wurde durch den Brand niemand. Auch das Haus ist weiterhin bewohnbar. Die Ermittlungen wegen eines Branddeliktes wurden aufgenommen.