Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Das sächsische Wirtschaftsministerium (SMWA) wird auch im Jahr 2027 innovative Geschäftsideen und erfolgreiche Gründungskonzepte mit dem Sächsischen Gründerpreis prämieren. Gesucht werden Vorhaben, die bereits am Markt umgesetzt sind oder noch realisiert werden. Das Online-Bewerbungsportal ist ab sofort bis zum 17. Februar 2027 geöffnet. Neben Preisgeldern profitieren die Teilnehmenden von hoher öffentlicher Sichtbarkeit sowie einem Netzwerk mit mehr als 12.000 Kontakten aus den Bereichen Gründung, Unternehmen, Wissenschaft, Kapital und Politik. Der Wettbewerb wird von futureSAX, der Innovationsplattform des Freistaates Sachsen, im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz durchgeführt. Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter: »Sachsen ist ein Land voller Ideen und Menschen, die den Mut haben, daraus etwas zu machen. Unsere starke Forschungslandschaft, unsere industrielle Tradition und unsere innovativen Unternehmen bieten beste Voraussetzungen, um aus guten Ideen erfolgreiche Geschäftsmodelle zu entwickeln. Genau diesen Gründergeist wollen wir weiter stärken. Denn wer heute ein Unternehmen gründet, schafft die Grundlage für die Wertschöpfung und die Arbeitsplätze von morgen. Der Sächsische Gründerpreis zeigt, wie viel Innovationskraft und unternehmerisches Potenzial in unserem Freistaat stecken. Dabei geht es nicht allein um die Auszeichnung: Der Wettbewerb schafft Aufmerksamkeit, eröffnet wertvolle Kontakte sowie Expertenfeedback und unterstützt so junge Unternehmen auf ihrem Weg von der ersten Idee bis zum erfolgreichen Wachstum. Ich möchte alle Gründerinnen und Gründer ermutigen, ihre Ideen und Geschäftsmodelle einzureichen. Egal ob als Newcomer, Start-up oder Scale-up, zeigen Sie uns, was in Sachsen steckt!« Auf der Webseite von futureSAX ist das Bewerbungsportal ab sofort bis zum 17. Februar 2027 geöffnet. Der Sächsische Gründerpreis wird in den folgenden Kategorien vergeben: * Newcomer des Jahres für Unternehmen und Teams, deren Gründung 2026 erfolgt oder bis Ende 2027 geplant ist * Start-up des Jahres für Unternehmen, deren Gründung zwischen 2017 und 2025 erfolgt ist * Scale-up des Jahres für Start-ups mit o.g. Gründungsjahren mit besonders starkem Wachstum. (Das bedeutet: im Jahr 2024 mindestens 10 Beschäftigte und über einen Zeitraum von drei aufeinanderfolgenden Jahren ein durchschnittliches jährliches Wachstum von mehr als 10% gemessen an der Beschäftigtenzahl oder am Umsatz.) Im Rahmen des Wettbewerbes wird zudem der Sonderpreis NextGen vergeben. Dieser richtet sich an Teams und Gründungen, deren Gründungsmitglieder zum Bewerbungszeitpunkt nicht älter als 21 Jahre sind. Susanne Stump, Geschäftsführerin von futureSAX, ergänzt: »In den vergangenen Jahren steckte in vielen Bewerbungen für den Sächsischen Gründerpreis eine Idee, die das Potenzial hat, Märkte zu verändern, Prozesse neu zu denken oder gesellschaftliche Herausforderungen zu lösen. Genau diese Innovationen und die Menschen dahinter suchen wir auch im aktuellen Wettbewerb wieder. Der Sächsische Gründerpreis bringt sie auf die Bühne, vernetzt sie mit relevanten Akteuren und macht sichtbar, was in Sachsen entsteht. Ich freue mich schon jetzt auf die Vielfalt der Einreichungen und darauf, im kommenden Jahr die nächste Generation erfolgreicher sächsischer Unternehmen auf der Sächsischen Innovationskonferenz präsentieren zu dürfen.« Ablauf und Teilnahmebedingungen: Über das onlinebasierte Bewerbungsverfahren können sich Einzelpersonen, Gründungsteams und junge Unternehmen mit bestehendem oder zukünftigem Sitz in Sachsen unter https://www.futuresax.de/gruenden/saechsischer-staatspreis-fuer-gruenden-2027/ bewerben. Eine unabhängige Jury bewertet die Einreichungen anhand einer Punkteskala. Die punktbesten drei Einreichungen je Kategorie werden für den Sächsischen Gründerpreis nominiert. Sie präsentieren ihre Konzepte in einer zweiten Wertungsrunde vor einem Fachgremium unter Vorsitz des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, das schließlich die Preistragenden festlegt. Die Prämierung erfolgt auf der Sächsischen Innovationskonferenz am 5. Juni 2027 in Leipzig.
  • Bei der Sächsischen Datenschutz- und Transparenzbeauftragten (SDTB) sind in den ersten drei Quartalen dieses Jahres deutlich mehr Beschwerden eingegangen als jemals zuvor. Bis Ende September wurden 1.836 Eingaben zu vermuteten Datenschutzverstößen gezählt – ein massiver Anstieg um 52 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit setzt sich ein Trend fort: Schon im vergangenen Jahr registrierte die SDTB mit 1.614 Beschwerden nach vier Quartalen einen Rekord, was einem Zuwachs von 29 Prozent gegenüber 2024 entsprach. Ein wesentlicher Treiber für diesen starken Anstieg ist Künstliche Intelligenz. Bürgerinnen und Bürger nutzen Large Language Models immer häufiger, um ihre Beschwerdeschreiben zu formulieren. Zudem erleichtern es die KI-Modelle, direkt die zuständige Aufsichtsbehörde als richtigen Ansprechpartner zu finden. Besonders stark fiel der Zuwachs 2026 bislang im nichtöffentlichen Bereich aus, der neben der privaten Wirtschaft auch Vereine und Privatpersonen umfasst: Hier steht ein Plus von 62 Prozent zu Buche. Aber auch im öffentlichen Bereich legten die Beschwerden um 35 Prozent zu. Höchststand bei Eingaben zu Videoüberwachungen Noch nie verzeichnete die SDTB so viele Eingaben zur Videoüberwachung wie in diesem Jahr. Im Vergleich zu den ersten drei Quartalen des Vorjahres stieg die Zahl der Vorgänge um 59 Prozent auf insgesamt 398 Fälle. Damit wurde der Gesamtwert des Jahres 2025 (313 Fälle) bereits jetzt deutlich übertroffen. Alleine im nichtöffentlichen Bereich gingen in den ersten neun Monaten dieses Jahres 340 Beschwerden und 28 Beratungsanfragen ein. Besonders häufig betrafen die Vorgänge Kameras im gewerblichen Umfeld sowie im Wohn- und Nachbarschaftsbereich. Oftmals werden dabei unzulässigerweise öffentliche Gehwege, Mieter- oder Kundenbereiche erfasst. Darüber hinaus bilden Nachbarschaftsstreitigkeiten, die ab einer gewissen Eskalationsstufe mithilfe von Videoüberwachung ausgetragen werden, weiterhin einen Schwerpunkt. Im Gegensatz dazu fällt die Zahl der Eingaben zur Videoüberwachung durch öffentliche Stellen – wie Kommunen oder die Polizei – verhältnismäßig gering aus. Höchststand auch bei gemeldeten Datenpannen Nach Artikel 33 der Datenschutz-Grundverordnung sind Verantwortliche verpflichtet, Datenschutzverletzungen bei der zuständigen Aufsichtsbehörde anzuzeigen. Bis Ende Oktober gingen 1.400 dieser Meldungen bei der SDTB ein – so viele wie noch nie. Im gesamten Jahr 2025 waren es 1.058 Meldungen. Ein Trend setzt sich auch in diesem Jahr fort: Zu den Meldungen aus dem öffentlichen und privaten Bereich gehören mehr und mehr Cyberangriffe, bei denen personenbezogene Daten betroffen sind, unter anderem auch Gesundheits- und Finanzdaten. Appell an den Haushaltsgesetzgeber: Arbeitsfähigkeit der Datenschutzaufsicht sicherstellen Die aktuelle Entwicklung fasst die Sächsische Datenschutz- und Transparenzbeauftragte Dr. Juliane Hundert so zusammen: »Derzeit sieht es danach aus, dass sich die Menge der bei mir eingegangenen Beschwerden innerhalb von nur zwei Jahren, also von 2024 bis Ende 2026, verdoppeln wird. Zudem steigt die Komplexität der Fragestellungen, was die Bearbeitung aufwendiger macht. Die Meldungen von Datenpannen legen ebenfalls stark zu. Hinzu kommen neue Aufgaben aus der KI-Verordnung, dem Data Act und dem neuen Polizeirecht. Leider sind die personellen Ressourcen in meiner Behörde nicht mitgewachsen. Trotz der immensen Belastung bleibt es mein Anspruch und meine Pflicht, allen Bürgerinnen und Bürgern bei ihren berechtigten Datenschutzanliegen zu helfen. Ich appelliere daher an den Haushaltsgesetzgeber, mir zur Bewältigung der Beschwerdeflut und der neuen Aufgaben zwei neue Stellen zur Verfügung zu stellen und vom geplanten Wegfall einer Stelle ab dem Jahr 2029 abzusehen. Andernfalls gehen das anhaltend hohe Beschwerdeaufkommen und die steigende Komplexität der Fragestellungen unweigerlich zulasten von anlasslosen Kontrollen, Aufklärung und der allgemeinen Präventionsarbeit. Ich befürchte, dass der Schutz der Grund- und Persönlichkeitsrechte spürbar geschwächt wird.« Datenschutz ist als Grundrecht in der EU-Grundrechtecharta verankert. Nach der europäischen Datenschutz-Grundverordnung und der JI-Richtlinie, die den Datenschutz im Sicherheitsbereich regelt, ist die Datenschutzaufsichtsbehörde mit ausreichenden personellen, technischen und finanziellen Ressourcen auszustatten. Für die Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben stehen der SDTB seit 2023 insgesamt 41 Stellen zur Verfügung. Gemeinsam mit ihrem Team beaufsichtigt Dr. Juliane Hundert den Umgang mit personenbezogenen Daten im Freistaat. Das Spektrum umfasst sowohl öffentliche als auch nichtöffentliche Stellen in Sachsen – darunter rund 180.000 Unternehmen, 29.000 Vereine sowie 2,2 Millionen Privathaushalte.
  • Verantwortlich: Therese Leverenz Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses Ort: Leipzig (Schönefeld-Ost), Schwantesstraße Zeit: 07.11.2026, gegen 21:25 Uhr Am Samstagabend kam es zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus im Leipziger Stadtteil Schönefeld-Ost. Mehrere Bewohner mussten vorsorglich ihre Wohnungen verlassen. Aus bislang unbekannter Ursache brach im Kellerbereich des Hauses ein Feuer aus, woraufhin die Bewohner evakuiert werden mussten. Die Kameraden der Feuerwehr Leipzig konnten das Feuer zügig löschen und eine Ausbreitung der Flammen verhindern. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Höhe des entstandenen Sachschadens lässt sich derzeit noch nicht abschließend beziffern. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Branddelikts aufgenommen. Zur Klärung der Brandursache wird ein Brandursachenermittler hinzugezogen. Auseinandersetzung im Stadtzentrum Ort: Leipzig (Zentrum), Richard-Wagner-Straße Zeit: 07.11.2026, gegen 20:00 Uhr Gestern Abend kam es im Leipziger Stadtzentrum zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, bei der ein 36-Jähriger schwer verletzt wurde. Nach aktuellen Ermittlungsstand gerieten die beiden Männer aus bislang unbekannter Ursache im Bereich der Richard-Wagner-Straße zunächst verbal aneinander. Dies mündete in einer körperlichen Auseinandersetzung. Dabei wurde der 36-Jährige mutmaßlich durch einen spitzen Gegenstand schwer verletzt. Mehrere Passanten leisteten Erste-Hilfe und verständigten den Rettungsdienst. Währenddessen flüchtete der bislang unbekannte Tatverdächtige in Richtung Hauptbahnhof. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts einer gefährlichen Körperverletzung aufgenommen. Die Hintergründe der Auseinandersetzung sowie das mutmaßliche Tatmittel sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Gestohlener Ford Ranger in Neulindenau wieder aufgefunden Ort: Leipzig (Neulindenau), Lützner Straße Zeit: 07.11.2026, gegen 00:10 Uhr Ein am Donnerstagabend in Neulindenau gestohlener Ford Ranger konnte in der Nacht zu Samstag wiedergefunden und sichergestellt werden. Der Fahrer hatte zuvor versucht, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen. Das Fahrzeug war von einem Parkplatz eines Autohauses gestohlen worden und wurde anschließend zur Fahndung ausgeschrieben. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen stellten Polizeikräfte den Ford in der Nacht zu Samstag im Bereich der Lützner Straße fest. Als die Beamten des Polizeireviers Leipzig-Südwest den Fahrer anhalten wollten, ignorierte dieser die Anhaltesignale und versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen. Dabei streifte das Fahrzeug eine Hauswand und kam schließlich in einem Gleisbett zum Stehen. Bei den anschließenden Maßnahmen stellten die Beamten fest, dass der 27-jährige Fahrer (deutsch) wahrscheinlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Das Fahrzeug wurde sichergestellt und bei dem 27-Jährigen eine Blutentnahme durchgeführt. Gegen den Mann wird nun wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Ob er darüber hinaus als Tatverdächtiger für den Fahrzeugdiebstahl infrage kommt, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Fußgänger verletzt Ort: Leipzig (Neulindenau), Lützner Straße / Haltestelle Bushof Zeit: 06.11.2026, gegen 20:00 Uhr Am Freitagabend ereignete sich im Leipziger Stadtteil Neulindenau ein Verkehrsunfall, bei dem ein Fußgänger schwer verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen überquerte der Fußgänger (39) im Bereich der Haltestelle die Straßenbahngleise und stürzte aus bislang ungeklärter Ursache. In diesem Moment fuhr eine Straßenbahn an und erfasste den Mann an der Hand. Der 39-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen zu dem Verkehrsunfall aufgenommen.
  • Verantwortlich: Sebastian Handrack Radfahrer lebensbedrohlich verletzt, Autofahrer flüchtet - Polizei bittet um Zeugenhinweise Ebersbach-Neugersdorf, OT Ebersbach, Bahnhofstraße 07.11.2026, 11:00 Uhr Am Samstag gegen elf Uhr ist ein Radfahrer bei einem Verkehrsunfall in Ebersbach lebensbedrohlich verletzt worden. Der Unfallverursacher flüchtete. Die Polizei bittet dringend um Zeugenhinweise. Der 86-jährige Radfahrer ist auf der Bahnhofstraße in Richtung Grenzübergang unterwegs gewesen, so auch ein bislang Unbekannter mit einem Pkw. Es soll sich um einen dunkelgrünen SUV mit getönten hinteren Scheiben gehandelt haben. Auf Höhe der Einmündung Marktstraße wollte der Radfahrer geradeaus weiterfahren, das Auto bog nach rechts ab. Der Pkw streifte das Rad und fuhr weiter in Richtung Krankenhaus. Der 86-Jährige auf dem E-Bike stürzte und zog sich lebensbedrohliche Verletzungen zu. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus. Die Verkehrspolizeiinspektion nahm die Ermittlungen zu den Hintergründen des Verkehrsunfalls auf und bittet um Zeugenhinweise. Wer Angaben zu dem flüchtigen Pkw bzw. dessen Fahrer machen oder sonstige sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich zu melden. Hinweise nimmt die Verkehrspolizeiinspektion unter der Rufnummer 03591 367 0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. (sh)
  • Verantwortlich: Pierre Clemens (pc) Richard Bothung (rb) Betrunkene täuscht Notlage vor Löbau, Laubaner Straße 06.11.2026, 12:10 Uhr Am Freitagmittag hat sich eine 20-jährige Frau Kunstblut an den Mund geschmiert und sich so in eine Bushaltestelle an der Laubaner Straße in Löbau gelegt. Dadurch erweckte sie auf einen Passanten den Eindruck, sich in einer Notlage zu befinden. Dieser verständigte daraufhin über Notruf einen Krankenwagen und die Polizei. Es stellte sich heraus, dass sich die junge Frau in keiner Notlage befand, dafür jedoch stark alkoholisiert war. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von umgerechnet 2,2 Promille. In der weiteren Folge gab die Frau an, dass sie auf Toilette muss. Sie wurde daraufhin von einer Polizeibeamtin zu einem angrenzenden Einkaufsmarkt begleitet. In der dortigen WC-Kabine entzündete die junge Frau mit ihrem Feuerzeug eine Rolle Toilettenpapier, wodurch diese beschädigt wurde. Zu einem Übergreifen des Feuers auf andere Gegenstände kam es nicht. Bei der anschließenden Verbringung in ein Krankenhaus trat die 20-Jährige zudem nach den unterstützenden Polizisten. Die Deutsche muss sich nun wegen Notrufmissbrauchs, versuchter schwerer Brandstiftung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. (pc) Autobahnpolizeirevier Bautzen _____________________________ Fahndungstreffer bei Fußgänger an der Autobahn BAB 4, Görlitz - Dresden, Anschlussstelle Bautzen-West 06.11.2026, 08:20 Uhr Am Freitagvormittag stellten Polizisten des Autobahnpolizeireviers Bautzen während der Streifentätigkeit einen völlig durchnässten Fußgänger ohne Ausweispapiere auf der A 4, Auffahrt Bautzen-West hinter einer Schutzplanke fest. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass es sich bei der Person um einen 33-jährigen Polen handelte, der durch die Staatsanwaltschaft Stuttgart und Hamburg zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben war. Der junge Mann wurde anschließend sicher von der Autobahn verbracht und die betreffenden Staatsanwaltschaften über seinen Aufenthaltsort in Kenntnis gesetzt. (pc) Landkreis Bautzen Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda ____________________________________________ Alkoholfahrt endet im Straßengraben Neschwitz, OT Luga, S 107 06.11.2026, 18:45 Uhr Zeugen teilten am Freitagabend einen verunfallten Pkw Dacia im Straßengraben der S 107 mit. Dieser hatte augenscheinlich beabsichtigt, von der S 107 nach rechts auf die Logaer Straße abzubiegen, war dann aber nach links von der Fahrbahn abgekommen. Vor dem Eintreffen der eingesetzten Streifenbeamten des Polizeireviers Bautzen hatte sich der 56-jährige deutsche Fahrzeugführer selbst aus dem Fahrzeug befreien können und entfernte sich daraufhin fußläufig vom Unfallort. Die Beamten trafen den Fahrzeugführer wenig später ca. 500 Meter entfernt an. Ein Atemalkoholtest ergab umgerechnet 1,94 Promille. Die Beamten ordneten eine Blutentnahme an. Der Führerschein des Fahrzeugführers wurde sichergestellt. An dessen Pkw entstand Sachschaden in Höhe von schätzungsweise 5.000 Euro. Der Fahrzeugführer muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr sowie unerlaubten Entfernens vom Unfallort verantworten. Die weiteren Ermittlungen übernimmt der Verkehrsermittlungsdienst des Polizeireviers Bautzen. (rb) Kleinkraftrad Simson gestohlen Bautzen, Steinstraße 05.11.2026, 17:00 Uhr - 06.11.2026, 07:10 Uhr In der Nacht zu Freitag verschafften sich bisher unbekannte Täter Zugang in eine Garage auf der Steinstraße und entwendeten daraus ein Kleinkraftrad Simson S 50 in der Farbe Orange. Der Zeitwert beläuft sich auf schätzungsweise 4.000 Euro. Sachschaden entstand keiner. Wie die Täter in die Garage gelangten, ist derzeit nicht bekannt. Die Ermittlungen dazu führt der Revierkriminaldienst des Polizeireviers Bautzen. (rb) Unfall unter Alkoholeinfluss Radeberg, Heidestraße 07.11.2026, 02:50 Uhr In den frühen Samstagmorgenstunden befuhr die 27-jährige Fahrzeugführerin eines VW die Heidestraße in Richtung Schillerstraße. Beim Vorbeifahren kollidierte sie zunächst mit einem am rechten Fahrbahnrand parkenden Renault. Durch den Aufprall wurde dieser auf einen davorstehenden Dacia geschoben. Bevor der Pkw der Unfallverursacherin zum Stehen kam, streifte dieser noch zwei weitere Pkw. Die Unfallverursacherin selbst blieb unverletzt. Die Streifenbeamten des Polizeireviers Kamenz übernahmen die Unfallaufnahme und nahmen dabei Alkoholgeruch bei der Unfallverursacherin wahr. Ein Atemalkoholtest ergab umgerechnet 2,28 Promille. In der Folge ordneten die Beamten eine Blutentnahme zur Beweissicherung an, welche wenig später durch einen Arzt durchgeführt wurde. Der Führerschein der Unfallverursacherin wurde sichergestellt. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf schätzungsweise 25.000 Euro. Gegen die Unfallverursacherin wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Der Verkehrsermittlungsdienst des Polizeireviers Kamenz übernimmt die Ermittlungen. (rb) Zweifel an Echtheit: Beamten stellen lettischen Führerschein sicher Hoyerswerda, Maria-Grollmuß-Straße 06.11.2026, 15:00 Uhr Am Freitagnachmittag führten Beamte des Polizeireviers Hoyerswerda eine Geschwindigkeitskontrolle auf der Maria-Grollmuß-Straße durch. Aufgrund einer Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit hielten die Beamten einen Pkw VW an. Der Fahrzeugführer, ein 31-jähriger deutscher Staatsbürger, händigte den Beamten einen lettischen Führerschein aus. Bei der Überprüfung des Dokumentes ergaben sich zunächst Zweifel an dessen Echtheit. Eine anschließende Untersuchung mittels Dokumentenprüfgerät erhärtete den Verdacht: Das Prüfergebnis ergab mehrere Hinweise auf Fehler bei den Sicherheitsmerkmalen. Gegen den Fahrzeugführer leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein. (rb) Landkreis Görlitz Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser ________________________________________________ Gebrochene Schleppstange führt zu Verkehrsunfall Schöpstal, OT Kunnersdorf, B 115 06.11.2026, 20:00 Uhr Auf der B 115 ereignete sich am Freitagabend ein nicht alltäglicher Verkehrsunfall. Ein 37-jähriger deutscher Autofahrer schleppte mit seinem VW einen bereits längerfristig defekten Hyundai in Richtung Kodersdorf. Plötzlich brach die Schleppstange, wodurch das Zugfahrzeug nach rechts von der Fahrbahn abkam und in den Straßengraben geriet. Dabei entstand Sachschaden in Höhe von schätzungsweise 8.500 Euro. Durch ein Abschleppunternehmen wurde das im Straßengraben befindliche Zugfahrzeug geborgen und der bereits zuvor defekte Pkw Hyundai fachgerecht abtransportiert. Problematisch: Anders als das Abschleppen in akuten Notlagen wird für eine derartig geplante Überführung eines defekten Pkw eine behördliche Ausnahmegenehmigung vorausgesetzt. Des Weiteren ist in solchen Fällen regelmäßig eine höhere Fahrerlaubnisklasse für den Fahrer des Zugfahrzeuges von Nöten. Weil der Fahrer des Zugfahrzeuges hier weder eine Ausnahmegenehmigung, noch die Fahrerlaubnisklasse BE vorweisen konnte, leiteten die Streifenbeamten des Polizeireviers Görlitz ein Ermittlungsverfahren aufgrund Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein. (rb) Zwei Simsons gestohlen Löbau, Herwigsdorfer Straße 01.10.2025 bis 06.11.2026 Im Zeitraum der letzten fünf Wochen waren Langfinger in einem Garagenkomplex an der Herwigsdorfer Straße in Löbau am Werk. Die Unbekannten drangen in eine Garage ein und entwendeten zwei nicht zugelassene Kleinkrafträder der Marke Simson (S50 B1 und S50 B) im Gesamtwert von ca. 3.000 Euro. Anstelle beider Kleinkrafträder stand ein Motorrad Suzuki in der Garage, welches am 31.10.2026 in Löbau an der Richard-Wagner-Straße aus einer Garage gestohlen worden war. Die Polizeibeamten sicherten an dem Fahrzeug Spuren und übergaben es an den rechtmäßigen Eigentümer. Der Kriminaldienst des Polizeireviers Zittau-Oberland hat die weiteren Ermittlungen übernommen. (pc) Ladendieb gestellt Weißwasser/O.L., Karl-Liebknecht-Straße 06.11.2026, 16:00 Uhr Eine Polizeistreife eilte Freitagnachmittag zu einem Einkaufsmarkt an der Karl-Liebknecht-Straße in Weißwasser. Dort beobachtete ein Ladendetektiv, wie sich ein Mann mehrere Waren heimlich in seine Taschen steckte und anschließend den Markt verlassen wollte. Die Polizisten konnten den 42-Jährigen im Kassenbereich stellen. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der Mann mehrere alkoholische Getränke im Wert von ca. 28 Euro entwenden wollte und bereits Hausverbot erteilt bekommen hat. Der deutsche Staatsbürger muss sich nun wegen Ladendiebstahls und Hausfriedensbruchs verantworten. (pc)