Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Die 7. Kammer, die 15. Kammer, die 19. Kammer und die 28. Kammer des Sozialgerichts Leipzig haben in vier Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes entschieden, dass die von der Stadt Leipzig erhobenen Gebühren für die Nutzung der Gemeinschaftsunterkünfte vom Jobcenter Leipzig im Regelfall in tatsächlicher Höhe bei den Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II zu übernehmen sind. Den Entscheidungen lagen Anträge zugrunde, mit denen das Jobcenter Leipzig einstweilig zur Berücksichtigung der tatsächlich anfallenden Gebühren für die Nutzung von Gemeinschaftsunterkünften im Stadtgebiet Leipzig verpflichtet werden sollte. Die verschiedenen Antragsteller waren in unterschiedlichen Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Die Stadt Leipzig erhebt für die Nutzung der Unterkünfte nach der Satzung über die Benutzung und die Gebühren in Unterkünften für Wohnungslose, Asylbewerber und Spätaussiedler sowie andere ausländische Personen in Leipzig (Benutzungs- und Gebührensatzung) Gebühren in Höhe von monatlich 616,53 EUR pro Person. Die Antragsteller waren jeweils vom Jobcenter aufgefordert worden, ihre tatsächlichen Kosten der Unterkunft und Heizung zu senken, da diese nach der zum 1. Dezember 2025 in Kraft getretenen Verwaltungsrichtlinie »Kosten der Unterkunft (Kapitel 1) - Herleitung angemessener Richtwerte für die Kosten der Unterkunft und der Nichtprüfungsgrenze für die Heizkosten; Schlüssiges Konzept« vom 11. November 2025 unangemessen hoch seien. Die Antragsteller hatten jeweils Schwierigkeiten bei der Suche nach preisgünstigen Wohnungen auf dem Leipziger Wohnungsmarkt glaubhaft gemacht. Die vier Kammern des Sozialgerichts haben entschieden, dass die Antragsteller Anspruch auf Übernahme der Nutzungsgebühren haben. Gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 SGB II werden Bedarfe für Unterkunft und Heizung in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen anerkannt, soweit diese angemessen sind. Die tatsächlich entstehenden Nutzungsgebühren für die Gemeinschaftsunterkunft sind im Regelfall abstrakt angemessen, da sich dies bereits aus der Verwaltungsrichtlinie der Stadt Leipzig selbst ergibt. Die Verwaltungsrichtlinie legt hierzu fest, dass bei der Unterbringung leistungsberechtigter Haushalte in sogenannten irregulären Unterkünften, z. B. in Gemeinschaftsunterkünften, Notschlafstellen für Wohnungslose oder Gewaltschutzeinrichtungen, im Regelfall die tatsächlichen Kosten bzw. pauschalierte Unterkunftskosten anzuerkennen sind. Das Konzept sieht daher nur in atypischen Konstellationen vor, dass die Kosten der Gemeinschaftsunterkunft nicht in tatsächlicher Höhe übernommen werden könnten. Die 7. Kammer hat dies etwa für möglich gehalten, wenn sich Leistungsempfänger einem zumutbaren Wohnungsangebot ohne Grund verschließen. Im Regelfall seien jedoch die tatsächlich entstehenden Kosten zu übernehmen. Az.: Sozialgericht Leipzig, Beschluss vom 3. November 2025 – S 15 AS 1165/25 ER Sozialgericht Leipzig, Beschluss vom 16. Februar 2026 – S 19 AS 187/26 ER Sozialgericht Leipzig, Beschluss vom 24. März 2026 – S 7 AS 402/26 ER Sozialgericht Leipzig, Beschluss vom 30. März 2026 – S 28 AS 295/26 ER
  • Vom 22. bis 23. April treffen sich die Integrationsministerinnen und -minister der Länder, darunter Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping, in Essen zur Integrationsministerkonferenz (IntMK). Im Mittelpunkt der Beratungen stehen unter anderem der Zugang zu Sprachförderung als Schlüssel erfolgreicher Integration sowie die psychosoziale Versorgung Geflüchteter. Deutschkenntnisse sind eine wesentliche Grundlage für jede erfolgreiche Integration – unabhängig vom Aufenthaltszweck. Staatlich geförderte Sprach- und Integrationsangebote bilden dabei das zentrale Instrument für Integration und gesellschaftliche Teilhabe in Deutschland und müssen nach Überzeugung der Integrationsministerkonferenz erhalten und weiterentwickelt werden. Sachsen fordert vor diesem Hintergrund wie alle Bundesländer insbesondere, den derzeit bestehenden Zulassungsstopp zu Integrationskursen unverzüglich zurückzunehmen. Trotz der im Koalitionsvertrag auf Bundesebene angekündigten Absicherung und des Ausbaus der Sprachförderung – insbesondere im Bereich der Berufssprachkurse – wurde der Zugang zu Integrationskursen seit November 2025 deutlich eingeschränkt. Die Integrationsministerkonferenz sieht hierin einen Widerspruch zu den integrationspolitischen Zielen des Bundes. Staatsministerin Petra Köpping: »Die Entscheidung des Bundes, den Zugang zu Integrationskursen aus Kostengründen drastisch einzuschränken, ist nicht nachvollziehbar und ein fatales Signal. Sprache ist der Schlüssel zur Integration. Diese Investition zahl sich langfristig aus. Wer frühzeitig Deutsch lernen kann, hat bessere Chancen auf Arbeit, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe. Deshalb brauchen wir verlässliche und ausreichend finanzierte Sprachförderangebote. Kürzungen oder Zugangsbeschränkungen erschweren Integration und führen langfristig zu höheren gesellschaftlichen Kosten.« In einem gemeinsamen Antrag fordern die Länder, darunter auch Sachsen, weiterhin den Bund auf, die zentrale Rolle der Psychosozialen Zentren (PSZ) für die Versorgung schwer traumatisierter Geflüchteter sowie Überlebender von Krieg und Folter zu stärken. Deren spezifische Versorgungsleistungen können im regulären Gesundheitssystem häufig nicht ausreichend abgedeckt werden. Die Länder sprechen sich daher dafür aus, die bislang überwiegend projektbezogene Förderung in eine verlässliche Regelfinanzierung zu überführen, die Mittel im Bundeshaushalt ab 2027 deutlich zu erhöhen und in der kommenden Förderperiode des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) einen festen Förderbereich für psychosoziale Angebote einzurichten. Zudem sollen gesetzliche Regelungen zur verlässlichen Übernahme von Therapiekosten sowie zur Finanzierung notwendiger Sprachmittlungsleistungen geprüft werden. Das Psychosoziale Zentrum Sachsen verfügt über drei Beratungsstellen in Chemnitz, Dresden und Leipzig. Das Sozialministerium fördert die Arbeit des PSZ Sachsen bereits seit 2016/17 und stellt im aktuellen Doppelhaushalt pro Jahr Fördermittel in Höhe von 3,5 Millionen Euro zur Verfügung. Mehr Informationen: https://www.integrationsministerkonferenz.de/ https://psz-sachsen.de/
  • Verantwortlich: Anja Leuschner (al) und Julia Szagunn (js) Drei Verstöße auf einen Streich Göda, Buscheritzer Straße 20.04.2026, 17:30 Uhr Gleich drei Verstöße auf einen Streich haben Beamte des Bautzener Reviers am frühen Montagabend in Göda aufgedeckt. Sie kontrollierten einen 43-Jährigen mit seinem Citroen auf der Buscheritzer Straße. Eine Fahrerlaubnis hatte der deutsche Bürger nicht. Auch die Versicherung für den Berlingo fehlte. Schließlich schlug noch ein Drogentest auf Amphetamin an. Die Polizisten brachten den Beschuldigten zur Blutentnahme, entstempelten die Zulassungssiegel und stellten den Fahrzeugschein des Autos sicher. Der 49-Jährige wird sich wegen Fahrens unter Drogen und ohne Fahrerlaubnis sowie Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz zu verantworten haben. (al) Autobahnpolizeirevier Bautzen Kennzeichen am Unfallort verloren und davongefahren BAB 4, Görlitz - Dresden, zwischen Pulsnitz und Ottendorf-Okrilla 20.04.2026, 08:15 Uhr Zu einem Auffahrunfall ist es am Montagmorgen auf der Autobahn 4 zwischen Pulsnitz und Ottendorf-Okrilla gekommen. Ein 19-Jähriger war mit seinem VW in Richtung Dresden unterwegs und prallte in der linken Fahrspur gegen den Citroen einer 51-Jährigen vor ihm. Verletzt wurde niemand. Der VW-Lenker verließ unerlaubt die Unfallstelle. Beamte des Autobahnpolizeireviers fanden dort jedoch die Kennzeichentafel des Volkswagen. Der 19-Jährige rief wenig später bei der Polizei an, um den Verlust seiner Kennzeichentafel zu melden. Der Beamte am Telefon belehrte ihn daraufhin als Beschuldigter im Strafverfahren. Die Ermittlungen dauern an. (al) 66 ungesicherte Fässer BAB 4, Dresden - Görlitz, Tunnel Königshainer Berge 20.04.2026, 17:10 Uhr Mit 66 ungesicherten Fässern ist am Montagnachmittag ein 34-jähriger Lkw-Fahrer auf der A 4 in Richtung Görlitz unterwegs gewesen. Eine Streife des Autobahnpolizeireviers hielt den polnischen Lenker vor dem Tunnel Königshainer Berge an. Die feuergefährlichen Farben und Lacke waren nicht ordnungsgemäß auf der Ladefläche befestigt. Außerdem war das XL-Zertifikat für eine erhöhte Ladungssicherung seit 2019 abgelaufen. Ebenfalls wurden zu wenige Einsteckbretter verwendet und die Fässer waren bereits verschoben. Der Betroffene durfte nicht weiterfahren und erhielt die entsprechende Anzeige. (al) Ruhezeit für Schwerlasttransport BAB 4, Görlitz - Dresden, Rastanlage Oberlausitz-Nord 21.04.2026, 03:40 Uhr Vier Fahrer von Schwerlasttransportern haben in der Nacht zu Dienstag an der Zufahrt zur Rastanlage Oberlausitz-Nord angehalten. Sie wollten dort ihre Ruhezeiten einlegen, konnten jedoch nicht einfahren und riefen die Polizei zur Unterstützung. Die Beamten prüften den Parkplatz und stellten fest, dass sie circa 50 Lkw hätten wegschicken müssen, um den vier Schwerlastern das Abstellen zu ermöglichen. Daher schickten die Polizisten stattdessen die vier mit Windflügeln beladenen Giganten zum nächstmöglichen Parkplatz weiter. (al) Landkreis Bautzen Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda Betrüger waren erfolgreich - Polizei warnt! Bischofswerda 18.04.2026, 14:35 Uhr Am Samstagnachmittag hat ein vermeintlicher Bankmitarbeiter bei einer Geschädigten in Bischofswerda angerufen. Der Betrüger kannte nahezu alle Daten der Kundin und erlangte somit ihr Vertrauen. Eine Überweisung in Höhe von 9.500 Euro wurde generiert. Die Kontoinhaberin erkundigte sich anschließend persönlich bei der Bank und stellte den Betrug fest. Beamte des Polizeireviers Bautzen nahmen den Sachverhalt auf und übergaben die Ermittlungen dem zuständigen Revierkriminaldienst. Die Polizei rät: Vertrauen Sie Ihr Geld ausschließlich seriösen Kreditinstituten an! Nehmen Sie sich Zeit und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen! Gehen Sie persönlich zu ihrer Hausbank und lassen sich vor Ort beraten! Schützen Sie Ihr Eigentum und bieten Sie Kriminellen keine Chance! (js) Erpressung durch falschen Soldaten Sohland a. d. Spree 20.03.2026, 01:00 Uhr - 20.04.2026, 01:30 Uhr In den vergangenen vier Wochen ist eine Frau in Sohland einem Betrüger ins Netz gegangen. Dieser gab sich als amerikanischer Soldat aus. Der vermeintliche Krieger berichtete, dass er das Geld für die Gehirn-OP seines Sohnes sowie für Dokumente brauchte. Der Vermögensschaden belief sich auf rund 6.000 Euro. Als die Geschädigte nicht mehr Geld überwies, bedrohte der Unbekannte diese. Die Polizei nahm eine Anzeige wegen Betruges auf. (js) Einbruch in Baustelle Bischofswerda, Dresdner Straße 20.04.2026, 14:00 Uhr Am Montagvormittag ist es zu einem Einbruch in ein leerstehendes Gebäude in der Dresdner Straße in Bischofswerda gekommen. Unbekannte drangen gewaltsam in eine dortige Baustelle ein und entwendeten Werkzeuge. Die Ordnungshüter nahmen die Anzeige auf und sicherten Spuren. Die Langfinger verursachten einen Sachschaden in Höhe von circa zehn Euro. Der Diebstahlschaden wurde auf ungefähr 3.000 Euro beziffert. Der zuständige Revierkriminaldienst nahm die Ermittlungen wegen des Diebstahls im besonders schweren Fall auf. (js) Simson-Fahrer geschnitten K 7219, zwischen Niederkaina und Litten 20.04.2026, 15:25 Uhr Zu einem Unfall zwischen einem Moped und einem Pkw ist es am Montagnachmittag zwischen Niederkaina und Litten gekommen. Ein 17-Jähriger war mit seiner Simson auf der K 7219 in Richtung Litten unterwegs. Zur selben Zeit befuhr ein 39-Jähriger mit seinem Citroen die Straße in der Gegenrichtung und wollte nach links in die Kreckwitzer Straße in Richtung Baschütz abbiegen. Dabei schnitt er offenbar die Straße, um noch vor dem Moped in die Straße zu fahren. Der Jugendliche hatte jedoch keine Möglichkeit mehr abzubremsen. Er versuchte auszuweichen, um nicht frontal mit dem Fahrzeug zu kollidieren. Dabei stürzte er und rutschte über die Fahrbahn. Er blieb glücklicherweise unverletzt. Am Krad entstand Sachschaden von rund 300 Euro. Ein Atemalkoholtest bei dem deutschen Pkw-Lenker zeigte umgerechnet 0,46 Promille an. Eine Blutentnahme und die Sicherstellung des Führerscheins waren die Folgen. Der Verkehrs- und Verfügungsdienst ermittelt. (al) Kollision mit Wildschwein Königsbrück in Richtung Glauschnitz, S 100 20.04.2026, 05:30 Uhr Bei einem Wildunfall auf der S 100 ist am zeitigen Montagmorgen eine 51-Jährige leicht verletzt worden. Sie war mit ihrem Mercedes von Königsbrück in Richtung Glauschnitz unterwegs, als circa 1.200 Meter nach dem Ortsausgang Stenz plötzlich ein Wildschwein über die Straße rannte. Es kam zur Kollision. Rettungskräfte brachten die Leichtverletzte ins Krankenhaus. Das Tier verendete im Straßengraben. Am Mercedes entstand erheblicher Sachschaden von etwa 10.000 Euro. Eine Streife nahm den Unfall auf. (al) Führerschein entzogen Kamenz, Königsbrücker Straße 20.04.2026, 15:00 Uhr Am Montagnachmittag hat eine Streife des örtlichen Reviers einen Nissan an der Königsbrücker Straße in Kamenz kontrolliert. Der 60-jährige Qashqai-Fahrer pustete einen Wert von umgerechnet 1,2 Promille. Die Ordnungshüter ordneten eine Blutentnahme an und stellten den Führerschein sicher. Der deutsche Staatsangehörige muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten. (js) Ladendiebe geflüchtet Hoyerswerda, Kamenzer Bogen 20.04.2026, 10:50 Uhr Am Montagvormittag ist es zu einem räuberischen Diebstahl in einem Einkaufsmarkt in der Straße Kamenzer Bogen in Hoyerswerda gekommen. Zwei unbekannte Tatverdächtige entwendeten mehrere Waren im Wert von ungefähr 380 Euro. Ein Mitarbeiter sprach die Langfinger an und hielt einen der beiden fest. Er riss sich los und ergriff mit seinem Komplizen die Flucht. Die Polizei nahm die Anzeige auf und sicherte Spuren. Der zuständige Revierkriminaldienst Hoyerswerda übernahm die Ermittlungen. (js) Entfernung falsch eingeschätzt Hoyerswerda, Straße zum Industriegelände/Nieskyer Straße 20.04.2026, 11:20 Uhr Am Montagmittag ist es zu einem Unfall auf der Straße zum Industriegelände in Hoyerswerda gekommen. Ein 62-jähriger Fahrer eines Chevrolet Aveo war aus Richtung Südstraße unterwegs und wollte bei grüner Ampelschaltung nach links auf die Nieskyer Straße abbiegen. Dabei nahm er zwar den 81-jährigen Lenker eines Mercedes wahr, welcher ihm aus Richtung der Straße zum Industriegelände entgegenkam. Er schätzte jedoch offenbar dessen Entfernung zum eigenen Pkw falsch ein. So kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Bei dem Zusammenstoß blieben die Beteiligten zum Glück unverletzt, die Fahrzeuge hingegen wurden derart beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren und vom Unfallort geborgen werden mussten. Die Höhe des Sachschadens belief sich auf circa 8.000 Euro. (al) Zusammenstoß beim Abbiegen Lauta, Senftenberger Straße 20.04.2026, 12:05 Uhr Leicht verletzt worden ist am Montagmittag eine 49-jährige Frau bei einem Unfall auf der Senftenberger Straße in Lauta. Die Volvo-Fahrerin war auf der Friedrich-Engels-Straße unterwegs und bog dann an der Einmündung zur Bundesstraße auf diese ab, offenbar ohne den Sattelzug eines 46-Jährigen auf der Hauptstraße zu achten. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge, an welchen Sachschaden in Höhe von rund 25.000 Euro entstand. Die mutmaßliche Unfallverursacherin hatte Glück im Unglück und konnte nach ambulanter medizinischer Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. (al) Landkreis Görlitz Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser Musikalische Diebe Reichenbach/O.L., OT Sohland am Rotstein, Kirchberg 20.02.2026 - 19.04,2026 Zwischen Ende Februar und Ende April ist es zu einem Einbruch in ein Gebäude an der Straße Kirchberg in Sohland gekommen. Die Langfinger entwendeten einen Bassverstärker und zwei Bassgitarren. Der Gesamtwert belief sich auf rund 8.000 Euro. Die Beamten des Polizeireviers Görlitz nahmen die Anzeige auf und sicherten Spuren. Die Ermittlungen dauern an. (js) Pkw entwendet Zittau, Pfarrstraße 19.04.2026, 22:00 Uhr - 20.04.2026, 07:00 Uhr In der Nacht zu Montag ist es zu einem Diebstahl von einem Fiat auf der Pfarrstraße in Zittau gekommen. Unbekannte entwendeten den 500 Abarth aus einem Parkhaus. Die Beamten nahmen die Anzeige auf und sicherten Spuren. Eine Fahndung nach dem Gefährt wurde ausgelöst. Der Diebstahlschaden belief sich auf rund 18.150 Euro. Die Soko Kfz nahm die Ermittlungen auf. (js) Auf die Seite gekippt - Zeugen gesucht! Löbau, OT Kleinradmeritz, Peschkebergstraße 20.04.2026, 17:00 Uhr Am späten Montagnachmittag ist ein tschechischer Lkw von der Fahrbahn in Kleinradmeritz abgekommen und umgekippt. Dabei riss der Tank der Zugmaschine auf und schätzungsweise 300 Liter Diesel flossen in den Bach Löbauer Wasser. Kameraden der Feuerwehr, ein Abschleppunternehmen, Beamte des zuständigen Reviers sowie der Verkehrspolizeiinspektion kamen zum Einsatz. Für die Bergungsarbeiten des 40-Tonners wurde die Straße vollständig gesperrt. Der ukrainische Brummifahrer blieb unverletzt. Der Sachschaden belief sich auf rund 130.000 Euro. Der Volvo war mit Holzhackschnitzel voll beladen. Die Ermittlungen dauern an. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion unter der Rufnummer 03591 367 0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (js) Von der Straße abgekommen… - Zeugen gesucht! Zittau, Lückendorfer Straße 20.04.2026, 18:45 Uhr …ist ein VW-Fahrer am Montagabend auf der Lückendorfer Straße in Zittau. Der 29-jährige Polo-Lenker befuhr die S 132 aus Richtung Lückendorf und kam nach links von der Fahrbahn ab. Dabei kollidierte der deutsche Fahrzeugführer mit mehreren Bäumen und einem Leitpfosten. Ersthelfer retteten den schwerverletzten Fahrzeugführer aus dem Autofrack. Beamte des zuständigen Revieres nahmen gemeinsam mit dem Verkehrsunfalldienst den Sachverhalt auf. Kameraden der Feuerwehr leuchteten die Unfallstelle aus und bargen den Pkw. Zur Unfallaufnahme blieb die Straße für etwa sieben Stunden gesperrt. Der Unfallverursacher wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Beamten ordneten aufgrund von Alkoholgeruch bei dem Pkw-Führer eine Blutentnahme an und stellten den Führerschein sicher. Es entstand ein Sachschaden von ungefähr 3.000 Euro. Die Verkehrspolizeiinspektion nahm Ermittlungen wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs auf. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion unter der Rufnummer 03591 367 0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (js) Sachschaden, aber keine Beute Löbau, Blumenstraße 20.04.2026, 21:30 Uhr In den späten Montagabendstunden hat ein Unbekannter den Snackautomaten in der Blumenstraße in Löbau beschädigt. Die Uniformierten kamen vor Ort und sicherten Spuren. Der misslungene Diebstahl von Süßigkeiten schlug mit einem Sachschaden von circa 1.000 Euro zu buche. Der zuständige Revierkriminaldienst des Polizeireviers Zittau-Oberland übernahm die Ermittlungen. (js) Ölspur Weißwasser/O.L., Kaupener Straße 20.04.2026, 14:00 Uhr Am Montagmittag hat es eine ungefähr zwei Kilometer lange Ölspur auf der Kaupener Straße in Richtung Weißwasser gegeben. Die Ordnungshüter forderten eine Reinigungsfirma an, welche die Fahrbahn vom Öl befreite. (js) Eingeschlafen und bestohlen worden Weißwasser/O.L., Muskauer Straße 20.04.2026, 17:30 Uhr Montagnachmittag ist ein 71-Jähriger bei seinem Nickerchen auf einer Bank auf der Muskauer Straße in Weißwasser beklaut worden. Unbekannte nutzen das Schläfchen des Geschädigten aus. Dabei entwendeten die Langfinger das Telefon und Zigaretten. Beamte des Reviers Weißwassers nahm den Sachverhalt auf. Der Diebstahlschaden belief sich auf rund 90 Euro. Die Ermittlungen übernahm der zuständige Revierkriminaldienst. (js) Ladendieb gestellt Boxberg/O.L., Friedensstraße 20.04.2026, 17:45 Uhr Der Diebeszug eines 26-Jährigen am späten Montagnachmittag in der Friedensstraße in Boxberg war nicht von langem Erfolg gekrönt. Ein wurde beim Diebstahl im dortigen Einkaufsmarkt erwischt und gestellt. Die Polizei nahm die Anzeige auf. Der deutsche Staatsangehörige entwendete waren im Wert von ungefähr elf Euro. Die folgenden Ermittlungen übernahm der Revierkriminaldienst Weißwasser. (js)
  • Seit den 1990er Jahren setzt Sachsen auf Biotechnologie – mit der Wissenschaft als tragender Säule. Im Jahr 2000 begründete der Freistaat die Biotechnologie-Offensive, die auch die Forschung wesentlich vorangebracht hat. Zurzeit werden in Sachsen 152 Forschungsvorhaben an Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen mit einem Fördervolumen von knapp 94 Millionen Euro gefördert. Einbezogen ist eine Vielzahl unterschiedlicher Wissenschaftsbereiche an der Schnittstelle von Medizintechnik, Biotechnologie, Ingenieurwissenschaften und klinischer Forschung. Mit seinem besonderen Portfolio empfiehlt sich Sachsen als selbstbewusster und starker Partner bei der Umsetzung der Hightech Agenda Deutschland. Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow: »Der Bund kann mit dem Anspruch der Hightech Agenda, Biotechnologie als Innovationsmotor zu stärken und Deutschland zu einem Spitzenstandort für Gesundheitsforschung und Lebenswissenschaften zu machen, auf das leistungsfähige sächsische Ökosystem setzen. Unser Anliegen ist, dass bei der Umsetzung der Hightech Agenda die bereits bestehenden und bewährten exzellenten Zentren der Biotechnologie gestärkt werden. Allein seit 2021 haben 60 verschiedene Institute an Hochschulen und Forschungseinrichtungen rund 84 Millionen Euro an Fördermitteln für Biotechnologieprojekte erhalten. Das sächsische Engagement überschreitet dabei Grenzen: Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen vernetzen sich auch international in Forschung und Innovation, etwa im Rahmen von Europäischen Partnerschaften.« In Sachsen bieten der Branchenverband biosaxony e.V. und das Innovationscluster »Smart Medical Devices and Therapies« wertvolle Beratungs-, Vernetzungs- und Entwicklungsarbeit für Wissenschaftseinrichtungen und Unternehmen in Biotechnologie, Medizintechnik und Gesundheitswirtschaft. Mit dem Zentrum für Regenerative Therapien an der TU Dresden (CRTD) und dem Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie (IZI) in Leipzig besitzt der Freistaat hervorragende Translationszentren für Gen- und Zelltherapien. SaxoCell bündelt Kompetenzen aus Dresden und Leipzig. Es verbindet Universitäten, Kliniken und Forschungsinstitute entlang der gesamten Innovationskette – von Grundlagenforschung bis zur klinischen Anwendung. Ziel ist die Entwicklung neuer Wege, um Gen- und Zelltherapien sicher, effizient und bezahlbar herzustellen. In der Radiopharmazie, einer weltweit stark wachsende Branche, hat Sachsen hat mit nukliD im Raum Dresden ein europaweit führendes Cluster aufgebaut. Forschungseinrichtungen wie das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR), Entwicklungsunternehmen, Start-ups, Kliniken, erfahrene Regulierungsbehörden bieten das Potenzial, bei entsprechender Unterstützung Zentrum der Radiopharmazie in Europa und damit ein Spitzenstandort für die Gesundheitsforschung von morgen zu werden. Ein besonderer Standortvorteil Sachsens liegt in der Kombination moderner Medizintechnologien mit humanbasierten Zell-/ Organoidmodellen dank Automatisierung, Robotik, hochauflösender Bildgebung, Multi-Omics-Analysen und KI-gestützter Datenintegration. Hintergrund: Weitere relevante Einrichtungen und Netzwerke im Bereich medizinische Biotechnologie in Sachsen: • MPI CBG in Dresden und das Fh IZI in Leipzig. Mit dem Fh IZI in Leipzig besteht bereits eine führende Einrichtung in der Erforschung, Entwicklung und GMP-konformen Herstellung von Zell- und Gentherapeutika. All diese Biotech-Kompetenzen Sachsens qualifizieren den Standort für die Umsetzung des geplanten Translationszentrum, KI-gestützte Arzneimittelentwicklung und für interdisziplinäre Verbundprojekte – auch über Ländergrenzen hinaus. • Die Universität Leipzig forscht an der Schnittstelle von Biologie, Physik, Chemie und Informatik. Im neuen Institut für Wirkstoffentwicklung werden rechnergestützte Verfahren und experimentelle Methoden gezielt zusammengebracht, um neue Pharmazeutika zu entwickeln. Daneben wird in Leipzig mit der Weiterentwicklung des Programms ROSETTA ein »European Center for ROSETTA Therapeutic Design« etabliert. • Mit dem neuen Exzellenzcluster LeiCeM an der Universität Leipzig, Centrum für Metabolismus – Stoffwechselgesundheit verstehen und verbessern, sollen Krankheiten, die aus Stoffwechselstörungen entstehen und zu schwerwiegenden Gesundheitsproblemen wie Diabetes mellitus, Fettleber und Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen, tiefergehend erforscht werden. • Das Exzellenzcluster PoL »Physik des Lebens« an der TU Dresden will sich der weiteren Erforschung an der Schnittstelle von Biologie und Physik widmen. • Für die biobasierte Wertschöpfung der industriellen Produktion von Materialien und Chemikalien wird das Großforschungszentrum Center for the Transformation of Chemistry CTC künftig einen wichtigen Beitrag leisten können. Es hat sich die nachhaltige Herstellung von Materialien unter Wiederverwertung chemischer Substanzen, z. B. auf biologischer Grundlage, als ein wissenschaftliches Kernziel vorgenommen, genauso wie die Entwicklung eines vollautomatisierten, KI-gestützten Pharmazielabors als Moonshot-Vision, also als ein ambitioniertes Ziel, das die bisherigen Möglichkeiten sprengt. • KI-Med-Netzwerk: Seit 2025 fördert das SMWK das Forschungsnetzwerk KI in der Medizin. Hauptpartner sind die Universität Leipzig, die Technische Universität Dresden sowie die Hochschule Mittweida. Die Verarbeitung großer Datensätze verlangt speziell im Bereich Medizin Infrastrukturen, welche umfänglichen Datenschutzregelungen gerecht werden. Das Netzwerk agiert mit dem Ziel, Voraussetzungen für solch sichere Infrastrukturen bzw. KI-Anwendungen zu erarbeiten. Gebündelt wird hierfür die Expertise einschlägiger Institutionen, methodischer und technischer Partner sowie der Anwender. Das Netzwerk fällt damit nicht im engeren Sinne in den Themenbereich Biotechnologie, ist aber als Akteur zur Schaffung notwendiger Rahmenbedingungen einschlägig. • Die TU Dresden bietet mit seinen Exzellenzclustern, Fakultäten, Studiengängen wie Biomedizinische Technik und Medizininformatik und gemeinsam mit umliegenden Forschungseinrichtungen wie dem HZDR, Max-Planck- und Fraunhofer-Instituten eine einzigartige Ausgangslage zur Verbindung von Medizin und Technik und zur Errichtung eines InnovationsCampus (ICMT). • Das Center for Regenerative Therapies Dresden (CRTD) war von 2006 bis 2017 Exzellenzcluster und wird nun als Forschungseinrichtung mit biomedizinischem Schwerpunkt von der TU Dresden getragen. Es fungiert international als Pionier in der regenerativen Medizin, Immunmodulation und Zelltherapie. Während das CRTD u.a. über eine eigene GMP-Einrichtung und somit über die technologische Basis für die Translation verfügt, stellt das Uniklinikum Dresden mit der ECTU die notwendige Infrastruktur für die erste Anwendung am Patienten – diese gute Zusammenarbeit schafft einen einzigartigen Mehrwert. • Mit dem TU Dresden Life Science Campus wird zudem eine integrierte Forschungs-, Ausbildungs- und Transferumgebung in der TU Dresden geschaffen, um Wissenschaftler, forschende Ärzte und Business Scientists enger zu vernetzen und neue regenerative und präventive Therapien zu entwickeln.
  • Autoren: Lukas Reumund (lr), Rocco Reichel (rr), Uwe Hofmann (uh) Landeshauptstadt Dresden Kind bei Unfall verletzt Zeit: 21.04.2026, 06:40 Uhr Ort: Dresden-Großzschachwitz Am Dienstagmorgen ist ein Mädchen (11) bei einem Unfall auf der Pirnaer Landstraße leicht verletzt worden. Die Elfjährige lief in Höhe der Haltestelle »Weißdornstraße« vor einem haltenden Bus über die Pirnaer Landstraße. Dabei wurde sie von einem Mercedes Citan (Fahrer 60) touchiert, der am Bus vorbeifuhr. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen aufgenommen. (lr) Mann beraubt Zeit: 20.04.2026, 15:40 Uhr Ort: Dresden-Löbtau Ein Unbekannter hat einem Mann (20) an der Kesselsdorfer Straße 70 Euro geraubt. Der 20-Jährige lief über einen Parkplatz zwischen Kesselsdorfer Straße und Lübecker Straße, als ihn der Unbekannte ansprach. Dieser drohte mit einem Messer und verlangte das Portemonnaie des jungen Mannes. Anschließend nahm er 70 Euro aus der Geldbörse, warf diese weg und ging davon. Der 20-Jährige blieb unverletzt. (uh) Porsche gestohlen Zeit: 10.04.2026, 17:00 Uhr bis 20.04.2026, 18:40 Uhr Ort: Dresden-Plauen Diebe haben in den vergangenen Tagen einen Porsche Cayenne aus dem Dresdner Stadtteil Plauen gestohlen. Der Zeitwert des zehn Jahre alten Autos wurde mit rund 55.000 Euro angegeben. (uh) Baumaschinen und Geschäft besprüht Die Dresdner Polizei ermittelt nach mehreren Sachbeschädigungen am Bischofsplatz. Zeit: 16.04.2026, 17:00 Uhr bis 20.04.2026, 12:00 Uhr Ort: Dresden-Leipziger Vorstadt So zerstachen die Täter vier Reifen einer Baumaschine auf einer Baustelle an der Eschenstraße. Zudem besprühten sie die Maschine sowie zwei Hebebühnen. Der Sachschaden wurde mit rund 5.000 Euro angegeben. Zeit: 19.04.2026, 20:35 Uhr bis 20.04.2026, 20:20 Uhr Ort: Dresden-Leipziger Vorstadt An die Holzjalousie eines Geschäfts am Bischofsplatz sprühten Täter mit weißer Farbe mehrere Parolen. Angaben zur Schadenshöhe liegen noch nicht vor. (uh) Autos aufgebrochen Diebe sind am Montagvormittag in zwei Autos in Dresden eingebrochen. Zeit: 20.04.2026, 08:45 Uhr bis 09:10 Uhr Ort: Dresden, OT Weißig Aus einem Nissan Micra auf der Radeberger Landstraße stahlen die Täter zwei Taschen mit Ohrhörern, Lebensmitteln, Schlüsseln und medizinischem Material. Schadensangaben liegen noch nicht vor. Wie die Diebe in das Fahrzeug gelangten, ist Gegenstand der Ermittlungen. Zeit: 20.04.2026, 10:00 Uhr bis 11:20 Uhr Ort: Dresden-Löbtau Auf der Deubener Straße schlugen die Täter eine Seitenscheibe eines VW Caddy ein. Sie entwendeten anschließend ein Portemonnaie mit persönlichen Dokumenten, einer EC-Karte und etwa zehn Euro. Der Sachschaden wurde mit rund 300 Euro angegeben. (uh) Nach Unfall Führerschein sichergestellt Zeit: 20.04.2026, 16:20 Uhr Ort: Dresden, OT Weißig Auf der Bautzner Landstraße sind am Montag ein Toyota Corolla (Fahrer 31) und ein Seat Arona (Fahrer 64) zusammengestoßen. Der 31-Jährige fuhr mit dem Toyota in Richtung Rossendorf. Er kam dabei nach links von seiner Fahrspur ab und kollidierte mit dem entgegenkommenden Seat. Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden in Höhe von rund 7.000 Euro. Während der Unfallaufnahme kam der Verdacht auf, dass der 31-Jährige am Lenkrad eingeschlafen war. Die Beamten stellten seinen Führerschein sicher und ermitteln nun wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs gegen den nordmazedonischen Fahrer. (lr) Landkreis Meißen In Häuser eingebrochen – Geld und Schmuck gestohlen Zeit: 20.04.2026, 07:30 Uhr bis 16:15 Uhr Ort: Meißen Unbekannte sind am Montag in zwei Einfamilienhäuser in Meißen eingebrochen. Am Kynastweg hebelten sie die Terassentür eines Hauses auf und stahlen etwa 100 Euro. Der Sachschaden beträgt etwa 500 Euro. Am Boselweg hebelten Unbekannte die Kellertür eines Hauses auf und durchsuchten die Räume. Sie stahlen Geld, Schmuck und eine Spielekonsole im Wert von insgesamt etwa 1.000 Euro. Der Sachschaden beträgt etwa 100 Euro. Die Polizei prüft einen Zusammenhang der Einbrüche und ermittelt wegen Diebstahls. (rr) Verkehrsunfall mit einem Fahrradfahrer Zeit: 20.04.2026, 08:50 Uhr Ort: Riesa Am Montagmorgen sind auf der Friedrich-Engels-Straße ein E-Bike (Fahrer 24) und einem Mercedes E-Klasse (Fahrerin 55) zusammengestoßen. Der 24-Jährige fuhr mit dem E-Bike die Einbahnstraße entgegen der Fahrtrichtung. Die 55-Jährige fuhr mit dem Mercedes aus einer Grundstücksausfahrt auf die Friedrich-Engels-Straße. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem Fahrrad. Es entstand ein Sachschaden von rund 1.100 Euro. Verletzte gab es nicht. (lr) Verkehrsunfall Zeit: 20.04.2026, 12:05 Uhr Ort: Riesa Am Montagmittag sind ein Hyundai Kona (Fahrer 72) und einem Renault Master (Fahrer 35) zusammengefahren. Der 72-Jährige fuhr mit dem Hyundai auf der Straße Riesapark in Richtung Rostocker Straße, um an der Kreuzung nach links abzubiegen. Der 35-Jährige kam mit dem Renault auf der Rostocker Straße aus Richtung Lommatzscher Straße, um ebenfalls an der Kreuzung links abzubiegen. In der Kreuzungsmitte kam es zum Zusammenstoß. Es entstand ein Gesamtsachschaden von rund 3.500 Euro. (lr) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Kellereinbruch Zeit: 20.04.2026, 11:30 Uhr polizeibekannt Ort: Klingenberg, OT Colmnitz Unbekannte sind in den vergangenen Tagen in mehrere Keller eines Mehrfamilienhaues an der Straße Am Bahnhof eingebrochen. Die Täter gelangten auf unbekannte Weise in das Haus und hebelten vier Kellerabteile auf. Sie stahlen unter anderem eine Motorradhose, eine Decke und ein Messerset. Der Gesamtschaden beträgt etwa 1.900 Euro. (lr) Einbruch in Auto Zeit: 20.04.2026, 17:00 Uhr bis 21.04.2026, 06:50 Uhr Ort: Wilsdruff Unbekannte sind in der Nacht zu Dienstag in einen Mercedes Vito auf der Meißner Straße eingebrochen. Die Täter schlugen die Scheibe der Beifahrerseite des Mercedes ein. Sie entwendeten das Autoradio sowie beide Kennzeichen. Der Gesamtschaden beträgt etwa 700 Euro. (lr) Fahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss gestoppt Polizeibeamte des Reviers Freital-Dippoldiswalde haben zwei Fahrer gestoppt, die unter Alkohol- und Drogeneinfluss gefahren waren. Zeit: 20.04.2026, 08:15 Uhr Ort: Freital-Döhlen Am Montagmorgen kontrollierten Beamte einen E-Scooter auf der Dresdner Straße. Der deutsche Fahrer (59) stand mit etwa 0,7 Promille unter dem Einfluss von Alkohol, wie ein Test ergab. Zeit: 21.04.2026, 00:55 Uhr Ort: Freital-Hainsberg In der Nacht zu Dienstag kontrollierten Beamte einen Renault Clio auf der Dresdner Straße. Ein Drogentest reagierte positiv auf Cannabis und Kokain. Die Polizisten veranlassten eine Blutentnahme und fertigten die Anzeige. (lr) In den Straßengraben gefahren Zeit: 21.04.2026, 07:35 Uhr Ort: Bannewitz Ein in einen Graben gefahrener Transporter (Fahrer 71) hat am Dienstag für eine etwa zweistündige Vollsperrung der S 36 gesorgt. Der 71-Jährige war mit einem MAN in Richtung Possendorf unterwegs. Dabei kam er kurz vor dem Abzweig Gückelgrund aus bislang unklarer Ursache von der Fahrbahn ab und fuhr in den Graben. Der Fahrer blieb unverletzt. Der Schaden am Transporter beträgt etwa 5.000 Euro. Wegen der Bergung des Lkw war die Straße von etwa 9:25 Uhr bis 11:25 Uhr voll gesperrt. (rr)