Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
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Wolfsrissen vorbeugen
Aktuell steigt die Zahl der Wolfsübergriffe auf Weidetiere in Sachsen wieder deutlich an. Die Fachstelle Wolf des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) empfiehlt Tierhaltern, ihre Schutzmaßnahmen zu überprüfen und bei Bedarf anzupassen. Das Rissgeschehen in Sachsen folgt einer ausgeprägten Saisonalität. Mit dem Spätsommer beginnt die Jahreszeit, in der erfahrungsgemäß vermehrt mit Wolfsübergriffen auf Weidetiere gerechnet werden muss. Das zeigt sich auch an den aktuellen Rissmeldungen. Waren es im Juli noch 18 gemeldete Schadensereignisse, stieg die Anzahl im August auf 27 (Stichtag 26.8.). Damit wurden zehn Meldungen mehr registriert als im gesamten August des Vorjahres. Von diesen insgesamt 45 Schadensfällen konnte der Wolf bislang in 31 Fällen als Verursacher bestätigt werden. Auffällig ist, dass drei Viertel der Herden nicht ausreichend geschützt waren. Die Fachstelle Wolf rät Tierhaltern, insbesondere jetzt, vor Beginn der Hauptphase des saisonalen Rissgeschehens, die vorhandenen Herdenschutzmaßnahmen zu überprüfen und zu ertüchtigen. Ein Schwerpunkt des aktuellen Rissgeschehens liegt im Bereich des Schönfelder Hochlands bei Dresden. Dort kam es zuletzt zu sechs Wolfsübergriffen, in fünf Fällen waren die Mindestschutzkriterien nicht erfüllt. Der Bereich liegt im Einzugsgebiet des Rudels Dresdner Heide. Ein zweiter Schwerpunkt liegt in der Region zwischen Bischofswerda, Wilthen und Bautzen. Hier war nur in fünf der 18 bestätigten Wolfsübergriffe der Mindestschutz erfüllt. In diesem Bereich befindet sich das Wolfsterritorium Tautewalde. Durch geeignete und an die örtlichen Gegebenheiten angepasste Herdenschutzmaßnahmen lassen sich Schäden deutlich reduzieren. Weidetierhalter sollten deshalb auf einen Herdenschutz nach der guten fachlichen Praxis achten. Regelmäßig kontrollierte Elektrozäune oder Gatter mit einem sicheren Bodenabschluss beziehungsweise geeignetem Untergrabschutz können einen wirksamen Schutz bieten. Wo es die Haltungsbedingungen zulassen, kann die nächtliche Einstallung der Tiere dazu beitragen, das Risiko von Wolfsübergriffen zu verringern. Präventive Herdenschutzmaßnahmen gegen Wolfsangriffe werden in Sachsen zu 100 Prozent gefördert. Den rechtlichen Rahmen gibt die Förderrichtlinie »Natürliches Erbe« vor. Zudem können Tierhalterinnen und Tierhalter, ob gewerblich tätig oder im »Hobbybereich«, eine individuelle und kostenfreie Herdenschutzberatung in Anspruch nehmen. Fachlicher Hintergrund: Das Rissgeschehen bei Weidetieren weist im Freistaat Sachsen eine deutliche saisonale Ausprägung auf. Die Daten der vergangenen Jahre zeigen, dass im ersten Halbjahr deutlich weniger Nutztierrisse auftreten als im zweiten Halbjahr. Auf das erste Halbjahr entfällt etwa ein Drittel des gesamten Rissaufkommens. Die meisten Übergriffe auf Weidetiere werden in den Spätsommer- und Herbstmonaten registriert. Eine Ursache dafür liegt in der Biologie des Wolfes. Im Frühjahr und Frühsommer sind die Wölfe mit der Aufzucht ihrer Welpen beschäftigt. Gleichzeitig ist für Wölfe die Jagd auf ihre natürlichen Beutetiere in dieser Zeit vergleichsweise günstig, da auch Rehe sowie Rot- und Schwarzwild Nachwuchs aufziehen. Im Spätsommer und Herbst verändert sich die Situation: Die heranwachsenden Wolfswelpen haben einen steigenden Nahrungsbedarf. Gleichzeitig sind die natürlichen Beutetiere am Ende des Sommers körperlich gut entwickelt und entsprechend schwerer zu erbeuten. Unzureichend geschützte Weidetiere, insbesondere Schafe und Ziegen, können daher für Wölfe eine vergleichsweise leicht zugängliche Nahrungsquelle sein. Zur Einordnung: Zur Hauptbeute des Wolfs gehören wildlebende, mittelgroße bis große Huftiere, untergeordnet auch Klein- und hasenartige Tiere. Mit etwa ein bis zwei Prozent machen Nutztiere einen sehr geringen Anteil am Nahrungsspektrum des Wolfs aus. -
Staatsanwaltschaft erhebt Anklage nach Amokfahrt in Leipziger Innenstadt
Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat in dieser Woche gegen einen zur Tatzeit 33-jährigen Mann (deutsch) Anklage zum Schwurgericht des Landgerichts Leipzig erhoben. Der Tatvorwurf lautet auf Mord in zwei tateinheitlichen Fällen in Tateinheit mit versuchtem Mord in 85 tateinheitlichen Fällen, mit schwerem gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr in 91 tateinheitlichen Fällen und mit gefährlicher Körperverletzung in acht tateinheitlichen Fällen. Im Ergebnis der durchgeführten umfangreichen Ermittlungen liegt dem Angeschuldigten zur Last, bei der Fahrt am 4. Mai 2026 durch die Fußgängerzone der Grimmaischen Straße zwei Menschen getötet zu haben und ferner versucht zu haben, mindestens weitere 85 Menschen zu töten. Die Staatsanwaltschaft sieht in diesem Zusammenhang die Mordmerkmale der Heimtücke, der sonst niedrigen Beweggründe und des gemeingefährlichen Mittels als gegeben an. Nach den Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden wurden neben den zwei Todesopfern acht Menschen verletzt. Vier von diesen Personen sollen direkt als Folge eines Kontakts mit dem Fahrzeug verletzt worden sein (2x weiblich, 2x männlich). Die vier anderen Personen wurden nach derzeitigen Erkenntnissen infolge eines Zusammenpralls mit einer vom Fahrzeug direkt erfassten Personen verletzt (2x weiblich, 2x männlich). Der Angeschuldigte ist seit seiner vorläufigen Festnahme in einem psychiatrischen Krankenhaus einstweilig untergebracht. Hintergrund dessen ist, dass es zu Beginn der Ermittlungen dringende Gründe für die Annahme gab, dass der Angeschuldigte die Tat im Zustand der zumindest erheblich verminderten Schuldfähigkeit begangen haben könnte. Inzwischen liegt nun das vorläufige schriftliche Gutachten des forensisch-psychiatrischen Sachverständigen vor. Nach dessen vorläufiger Bewertung gibt es keine Anhaltspunkte für die Annahme einer Schuldunfähigkeit (§ 20 StGB) bzw. einer verminderten Schuldfähigkeit (§ 21 StGB). Deswegen hat die Staatsanwaltschaft Leipzig mit Anklageerhebung beim Landgericht Leipzig die Aufhebung des Unterbringungsbefehls und zugleich den Erlass eines Haftbefehls beantragt. Über diesen Antrag hat das Landgericht Leipzig noch nicht entschieden. Der Angeschuldigte ist nicht vorbestraft. Zum Tatvorwurf hat er sich gegenüber den Ermittlungsbehörden nicht förmlich eingelassen. Gegenüber dem forensisch-psychiatrischen Sachverständigen hat sich der Angeschuldigte geäußert. Weitere Angaben zum Sachverhalt und zu den Ergebnissen der Ermittlungen können nicht gemacht werden, weil deren Erörterung der Hauptverhandlung vor Gericht vorbehalten bleibt. Das Landgericht wird nunmehr über die Zulassung der Anklage und die Eröffnung des Hauptverfahrens zu entscheiden haben. Anfragen zum weiteren Fortgang des Verfahrens werden an die Pressestelle des Landgerichts Leipzig erbeten. Auf die vorhergehenden Medieninformationen der Polizeidirektion Leipzig vom 4. und 5. Mai 2026 (Nrn. 150, 151, 152, 153, 155|26) sowie auf die Medieninformation der Staatsanwaltschaft Leipzig vom 5. Mai 2026 wird ergänzend Bezug genommen. Ansprechpartnerin für diese Medieninformation ist Frau Staatsanwältin als Gruppenleiterin Fink (vanessa.fink@stal.justiz.sachsen.de, 0341 2136 703). -
Neue Ärzte für Sachsen: Erste vom Sozialministerium unterstützte Mediziner schließen Studium in Pécs ab
Die ersten acht Absolventinnen und Absolventen, für die der Freistaat Sachsen die Studiengebühren finanziert hat, haben nun ihr Studium an der Universität Pécs in Ungarn erfolgreich beendet. Sie starten nun in die fünfjährige Weiterbildung in Sachsen, überwiegend zum Facharzt für Allgemeinmedizin. Staatsministerin Petra Köpping hat die Absolventinnen und Absolventen bei einem Festakt im Freiberger »Tivoli« gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung (KVS) gewürdigt. Alle Absolventen dieses Jahrgangs konnten ihr Studium mit herausragenden akademischen Leistungen abschließen. Sämtliche Mediziner erhielten dabei die Auszeichnung »summa cum laude« oder »cum laude«. Darüber hinaus wurden fünf von ihnen mit dem »Elisabeth-Ring« geehrt – dem goldenen Ehrenring der Medizinischen Fakultät der Universität Pécs, der an Absolventen verliehen wird, die ihr Studium mit der Bestnote »summa cum laude« abschließen. Der Freistaat Sachsen beteiligt sich seit dem Jahr 2020 an der Finanzierung des Nachwuchsprogramms der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen (KVS) "Studieren in Europa - Zukunft in Sachsen". Es entstanden damit jährlich bis zu 20 weitere Studienplätze. Bereits seit 2013 übernehmen die KVS und die Krankenkassen pro Jahrgang die Studiengebühren für 20 Medizinstudienplätze an der Universität Pécs. Gesundheitsministerin Petra Köpping: "Das Nachwuchsprogramm in Pécs ist eine Erfolgsgeschichte. Davon konnte ich mich bei meinem Besuch 2023 in Pécs persönlich überzeugen. Es ist schön, dass wir wieder Absolventinnen und Absolventen aus dem innovativen Nachwuchsprogramm der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen zurück in der Heimat begrüßen können. Besonders freue ich mich, dass dieses Jahr erstmalig Absolventinnen und Absolventen dabei sind, welche vom Sozialministerium unterstützt wurden. Die zusätzlichen Medizinstudienplätze in Ungarn ermöglichen vielen jungen Menschen, in ihrem verantwortungsvollen Traumberuf zu arbeiten. Gleichzeitig werden sie zukünftig die hausärztliche Versorgung in den ländlichen Regionen Sachsens verbessern. Dies ist ein positives Signal gerade auch für Menschen, die außerhalb der Ballungszentren leben. Ich wünsche allen Absolventinnen und Absolventen alles Gute für ihren neuen Lebensabschnitt, vor allem für ihre fachärztliche Weiterbildung in Sachsen.« Dr. med. Stefan Windau, Vorstandsvorsitzender der KV Sachsen: »Die enge Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Sozialministerium bei diesem Modellprojekt ist von zentraler Bedeutung für die hausärztliche Versorgung im ländlichen Raum. Gerade mit Blick auf den demografischen Wandel, sowohl in der Bevölkerung als auch in der Ärzteschaft, wird diese Partnerschaft immer wichtiger. Als KV Sachsen ist es unser zentrales Anliegen, den jungen Ärztinnen und Ärzten den Weg in die Niederlassung zu ebnen, denn nur so lässt sich die ambulante Versorgung der Bevölkerung dauerhaft sichern. Den diesjährigen Absolventinnen und Absolventen wünsche ich, dass sie ihre fachärztliche Weiterbildung mit Freude angehen und darin die Erfüllung finden, die diesen besonderen Beruf ausmacht.« Den Programmteilnehmenden werden die Studiengebühren für die Dauer der sechsjährigen Regelstudienzeit finanziert. Im Gegenzug verpflichten sich die Studierenden, nach dem Studium die Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin in Sachsen zu absolvieren und für mindestens fünf Jahre als Hausarzt in Sachsen außerhalb der Städte Leipzig/Markkleeberg sowie Dresden/Radebeul tätig zu sein. Das Nachwuchsprogramm kann wegen der langen Studien- und fachärztlichen Weiterbildungszeit nur langfristig die hausärztliche Versorgung in Sachsen verbessern. Doch ein guter Anfang ist gemacht. Hintergrund Die Sächsische Staatsregierung hat im Juni 2019 das »20-Punkte-Programm – Medizinische Versorgung 2030« beschlossen. Es beinhaltet unter anderem 90 zusätzliche Studienplätze in Sachsen, eine Landarztquote und Förderinstrumente, um bei der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum neue Wege zu gehen. Derzeit gibt es rund 575 Programmteilnehmerinnen und Programmteilnehmer in den drei Nachwuchsprogrammen des Sozialministeriums und der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen für die hausärztliche Versorgung. Neben dem Medizinstudium an der ungarischen Universität Pécs (Programm »Studieren in Europa – Zukunft in Sachsen«) sind dies das Hausarztstipendium und die Landarztquote. Dazu kommt die neu eingeführte Landzahnarztquote. Weitere Informationen zum Nachwuchsprogramm in Ungarn finden Sie hier: https://www.kvsachsen.de/kv-sachsen/projekte/pecs 20-Punkte-Programm – Medizinische Versorgung 2030: https://www.gesunde.sachsen.de/20-punkte-programm-medizinische-versorgung-2030-5214.html -
Vor Polizei geflohen – Zeugen gesucht | Kind bei Unfall verletzt – Zeugen gesucht | Vermisste wieder da
Autoren: Lukas Reumund (lr), Uwe Hofmann (uh), Sophia Zeidler (sz) Landeshauptstadt Dresden Vor Polizei geflohen – Zeugen gesucht Zeit: 27.08.2026, 21:00 Uhr bis 21:15 Uhr Ort: Dresden-Stadtgebiet Am Donnerstagabend haben Polizisten einen 49-Jährigen gestellt, der zuvor mit einem Auto geflohen war. Der 49-Jährige überholte mit einem Mercedes E-Klasse ohne Kennzeichen zwei Streifenwagen auf der Niedersedlitzer Straße und beschleunigte. Die Beamten forderten ihn auf anzuhalten. Dem kam der Fahrer jedoch nicht nach, sondern fuhr mit hoher Geschwindigkeit davon. Dabei fuhr er über mehrere rote Ampeln und auf der gegenfahrbahn. Auch mussten mehrere Fußgänger und Radfahrer ausweichen. Zudem drängte er einen Streifenwagen immer wieder in den Gegenverkehr. Letztlich fuhr der Mercedes-Fahrer in eine Sackgasse an der Meußlitzer Straße und konnte gestellt werden. Der Deutsche stand unter dem Einfluss von Amphetaminen. Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs und des verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt. Sein Führerschein sowie der Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt. Die Fahrt führte von der Niedersedlitzer Straße über den Langen Weg, die Gamigstraße, die Prohliser Straße bis zur Reicker Straße und über die Rayskistraße weiter zur Karcherallee, die Winterbergstraße, die Breitscheidstraße sowie die Bahnhofstraße bis zum Putjatinplatz und endete schließlich an der Meußlitzer Straße. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zur Fahrt machen können. Insbesondere Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise gefährdet oder geschädigt wurden, werden gebeten sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (lr) Radfahrer floh nach Unfall – Zeugen gesucht Zeit: 19.07.2026, 17:45 Uhr Ort: Dresden-Kleinzschachwitz Mitte Juli ist auf dem Elberadweg ein Mann (67) bei einem Unfall schwer verletzt worden. Die Polizei sucht einen beteiligten Fahrradfahrer. Der 67-Jährige lief in Höhe des Schlosses Pillnitz nahe einem Imbiss, als ihm zwei Fahrradfahrer nebeneinander entgegenkamen. Einer der beiden streifte den Fußgänger, der daraufhin stürzte. Beide Radfahrer fuhren weiter. Der 67-Jährige begab sich später in ärztliche Behandlung, wobei schwere Verletzungen festgestellt wurden. Anschließend zeigte er den Unfall an. Die Beamten ermitteln nun wegen der Unfallflucht und suchen Zeugen. Wer kann Angaben zum Unfall oder dem beteiligten Fahrradfahrer machen, der mit einem E-Bike unterwegs gewesen war, machen. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (lr) Frau von Hund gebissen – Zeugen gesucht Zeit: 26.08.2026, 16:10 Uhr Ort: Dresden-Löbtau Am Mittwoch ist eine Frau von einem Hund angesprungen und gebissen worden. Die 30-Jährige war auf der Kesselsdorfer Straße unterwegs, als sie an der Ecke Tharandter Straße von einem Hund gebissen wurde und daraufhin stürzte. Der an einen Fahrradständer angeleinte, graue Stafford-Terrier verletzte die Frau leicht. Ihr entstand durch den Sturz ein Sachschaden von etwa 100 Euro. Der mögliche Hundehalter konnte als ungefähr 1,85 Meter groß, etwa 40 Jahre alt und von schlanker Statur beschrieben werden. Er hatte schulterlange braune Haare und trug eine knielange Hose sowie einen dunklen Pullover. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Vorfall, Hund oder Hundebesitzer machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (lr) Kupferdraht gestohlen Zeit: 26.08.2026, 16:30 Uhr bis 27.08.2026, 07:30 Uhr Ort: Dresden-Leipziger Vorstadt In der Nacht zu Donnerstag haben Unbekannte Kupferdraht von einem Gebäude am Pestalozziplatz gestohlen. Die Täter durchtrennten drei Blitzableiter und entwendeten insgesamt rund sechs Meter im Wert von etwa 800 Euro. Einen vierten schnitten sie an, stahlen ihn aber nicht. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 200 Euro. (lr) Drei Autos beschädigt Zeit: 27.08.2026, 11:40 Uhr Ort: Dresden-Weißig Auf einem Parkplatz an der Straße An der Prießnitzaue ist ein Autofahrer (87) mit einem VW Golf gegen einen geparkten Ford Galaxy gestoßen und hat diesen gegen einen parkenden Skoda Octavia geschoben. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 15.000 Euro. Im Rahmen der ersten Ermittlungen ergab sich der Verdacht, dass der Unfall wegen körperlicher Beschwerden des 87-Jährigen geschah. Die Beamten ermitteln daher wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs gegen den Deutschen. (lr) Vermisste wieder da Die vermisste 43-Jährige aus Dresden-Gorbitz ist wieder da (siehe Öffentlichkeitsfahndung Nr. 32/26 vom 25. August 2026). Sie meldete sich selbstständig auf einem Polizeirevier. Hinweise auf eine Straftat in Verbindung mit dem Verschwinden liegen nicht vor. (lr) Landkreis Meißen Autos beschädigt – Tatverdächtigen gestellt Zeit: 27.08.2026, 20:50 Uhr Ort: Riesa Polizisten des Reviers Riesa haben am Donnerstag einen Mann (44) gestellt, der zuvor zwei Fahrzeuge beschädigt hatte. Der 44-Jährige lief die Poppitzer Straße entlang. Dabei trat er an einem Opel Corsa sowie einem Skoda Octavia die Außenspiegel ab und verursachte dadurch einen Schaden von rund 1.500 Euro. Alarmierte Polizisten konnten den Tatverdächtigen kurz darauf stellen. Wie ein Test ergab, stand der Mann mit mehr als 1,6 Promille unter dem Einfluss von Alkohol. Die Polizei ermittelt nun wegen der Sachbeschädigung gegen den Deutschen. (sz) Auffahrunfall und Beleidigung Zeit: 27.08.2026, 12:05 Uhr Ort: Radebeul Auf der Meißner Straße sind am Donnerstag ein Peugeot 207 (Fahrerin 74) und ein VW Up! (Fahrerin 40) zusammengestoßen. Die 74-Jährige musste verkehrsbedingt in Höhe der Borstraße bremsen, daraufhin fuhr die 40-Jährige mit dem VW auf den Peugeot auf. Die VW-Fahrerin musste mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Es entstand ein Schaden in Höhe von etwa 6.000 Euro. Während der Unfallaufnahme ergab sich der Verdacht, dass der Unfall aufgrund körperlicher Beschwerden geschah. Gegen die 40-jährige Deutsche wird daher wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Zudem ermitteln die Beamten gegen einen 29-jährigen polnischen Staatsbürger. Er hatte sich am VW zu schaffen gemacht und wurde von der Beifahrerin (32) darauf angesprochen. Er beleidigte diese daraufhin und spuckte nach ihr. Der Mann muss sich nun wegen der Beleidigung verantworten. (lr) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Kind bei Unfall verletzt – Zeugen gesucht Zeit: 27.08.2026, 14:40 Uhr Ort: Freital-Deuben Am Donnerstagnachmittag ist ein Kind (10) bei einem Unfall auf der Dresdner Straße leicht verletzt worden. Die Polizei sucht Zeugen. Der Zehnjährige überquerte an einer Ampel in Höhe der Krönertstraße die Fahrbahn. Dabei stieß er mit einem unbekannten Auto zusammen, welches die Dresdner Straße aus Richtung Tharandt befuhr. Die unbekannte Fahrerin verließ danach die Unfallstelle, ohne sich um den Jungen zu kümmern. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang, dem unbekannten Auto und dessen Fahrerin machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (sz) In Schankwagen eingebrochen Zeit: 27.08.2026, 10:00 Uhr Ort: Heidenau Unbekannte sind in der Nacht zu Donnerstag in einen Ausschankwagen an der Hafenstraße eingebrochen. Die Täter öffneten eine Seitenklappe des Wagens gewaltsam und stahlen die Kasse, jedoch ohne Inhalt. Der Schaden beläuft sich auf rund 500 Euro. (sz) In Lager eingebrochen Zeit: 27.08.2026, 21:15 Uhr Ort: Wilsdruff, OT Kesselsdorf Unbekannte sind in der Nacht zu Freitag in das Lager einer Firma an der Straße Zum Alten Dessauer eingebrochen. Die Täter hebelten eine Tür des Lagers auf und stahlen etwa 1.000 Meter Kabel im Wert von rund 1.000 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (sz) -
Einsatz im Leipziger Westen
Verantwortlich: Tom Erik Richter Einsatz im Leipziger Westen Ort: Leipzig (Schönau), Schönauer Ring Zeit: 27.08.2026, gegen 18:35 Uhr Am Donnerstagabend mussten Polizeibeamte in den Schönauer Ring in Schönau ausrücken, da dort ein 43-jähriger Mann Personen bedrohte und beleidigte. Der Tatverdächtige (deutsch) wurde zunächst auf einem Spielplatz gesehen, wo er mehrere Personen verbal bedrohte und beleidigte. Hierbei führte der Mann auch gefährliche Gegenstände mit sich. Verletzt wurde niemand. Der 43-Jährige entfernte sich im Anschluss vom Spielplatz und ging in Richtung Lyoner Straße. Dort schlug er auf einen haltenden Pkw ein und beschädigte diesen. Ersten Erkenntnissen nach beschädigte der Tatverdächtige auch ein an einem Balkon angebrachtes Solarpanel. Anschließend begab er sich zur Schönauer Wiesenlache, wo er sich selbst verletzte. Die eingesetzten Beamten des Fachdienstes Einsatzzüge und des Reviers Leipzig Südwest konnten den Mann kommunikativ beruhigen, sodass er seine Waffen ablegte. Danach konnte er gesichert und in ein Fachkrankenhaus überführt werden. Die Ermittlungen wegen Volksverhetzung, Bedrohung und Sachbeschädigung wurden aufgenommen. Welcher Sachschaden durch den Mann verursacht wurde, ist bislang nicht bezifferbar.