Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
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Falsche Handwerker: Warnung vor Betrugsmasche
Verantwortlich: Paul Engelmann Falsche Handwerker: Warnung vor Betrugsmasche Aktuell kommt es im Leipziger Umland wieder zu einer bekannten Betrugsmasche, bei der die mutmaßliche Reinigung von Dachrinnen im Fokus steht. Die Masche der Betrüger beginnt in der Regel mit einem Klingeln an der Haustür. Die Betrüger bieten eine Reinigung der Dachrinnen für 20 Euro an. Lässt man sich darauf ein, wird die Reinigung jedoch deutlich teurer als die vereinbarten 20 Euro. Zudem werden auch Maler-, Pflaster- und Baumfällarbeiten sowie Reinigungsdienste zu massiv überteuerten Preisen angeboten. Meist versuchen die Täter auch in das Innere der Wohnhäuser zu gelangen, um dort Wertgegenstände zu erbeuten. Bürger im Leipziger Umland wiesen die Polizei auf dieses Phänomen hin, bei dem es derzeit jedoch zu keinem Vermögensschaden kam. Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche und bittet darum, dass Betroffene oder Zeugen sich umgehend bei der Polizei melden und dies zur Anzeige bringen. Verhaltenshinweise: * Seien Sie bei derartigen Angeboten äußerst vorsichtig und sensibel. * Lassen Sie nur Handwerker auf das Grundstück und ins Haus, die Sie selbst bestellt haben oder die von einer Hausverwaltung, z. B. per Aushang, angekündigt wurden. * Lehnen Sie Anfragen von Handwerkern, die spontane Bauarbeiten anbieten, ab. * Wenn Sie sich unsicher sind, halten Sie diesbezüglich Rücksprache mit dem Hausverwalter, einer Person ihres Vertrauens oder der Polizei. -
»Wir liefern!« Wirtschaftsminister Dirk Panter stellt »Zukunftspaket I« für Wirtschaft und Arbeit in Sachsen vor
Wirtschaftsminister Dirk Panter hat heute über das erste Zukunftspaket zur weiteren positiven Entwicklung von Wirtschaft und Arbeit im Freistaat Sachsen informiert. Es bündelt konkrete Vorhaben zum Bürokratieabbau, zur Beschleunigung von Neugründungen sowie zur Förderung von Mittelstand und Handwerk. »Sachsen ist ein starker Wirtschaftsstandort. Aktuell sind die Zeiten aber wirtschaftlich schwierig. Deshalb ist es unsere oberste Aufgabe, Wertschöpfung und Beschäftigung in Sachsen zu halten und zu stärken. An diesem Ziel arbeiten wir Tag für Tag. Wir müssen dafür die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen: Wir sind nicht mehr automatisch innovativer und besser als andere. Im Gegenteil, wir müssen effizienter werden und zum Beispiel Gelder und Förderungen effizienter einsetzen. Das alles natürlich mit dem Ziel, den Standort zu stärken und damit Arbeitsplätze zu sichern. Deswegen drehen wir gerade jeden Stein um, schaffen überflüssige Vorschriften ab und befreien so die sächsische Wirtschaft von unnötiger Bürokratie. Gleichzeitig setzen wir wieder verstärkt auf ein Klima des Vertrauens. Wir möchten Dinge besser machen, arbeiten pragmatisch an Lösungen. Und: Wir liefern!«, sagte Panter am Montag in Dresden. Neuaufstellung der GRW: »Goldplating ist in Sachsen Geschichte!« Das Bund-Länder-Programm GRW (Gemeinschaftsaufgabe »Verbesserung der Regionalen Wirtschaftsstruktur«) ist das wichtigste Instrument der regionalen Wirtschafts- und Strukturpolitik. Es wird konsequent an die aktuellen Herausforderungen angepasst. Der so genannte GRW-Koordinierungsrahmen wurde auf Bund-Länder-Ebene zum 1. Januar 2026 neu aufgestellt. Die Vereinfachungen des Bundes nimmt Sachsen zum Anlass, die sächsische GRW ebenfalls zu verschlanken und den Fördervollzug zu vereinfachen. Durch die Vereinfachung der Förderrichtlinien – etwa durch die Reduzierung branchenbezogener Ausschlüsse, die Abschaffung sächsischer Eigenmittelanforderungen und die Flexibilisierung der Lohnkostenförderung – wird die einzelgewerbliche Wirtschaftsförderung (GRW-Riga) für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) deutlich zugänglicher. Gleichzeitig erleichtert die Anpassung der kommunalen Infrastrukturförderung (GRW-Infra) – etwa durch förderfähige Grunderwerbskosten bei Gewerbegebietserschließungen, verkürzte Bindungsfristen und vereinheitlichte Fördersätze im ländlichen Raum – die Revitalisierung von Altstandorten und die Entwicklung wirtschaftsnaher Projekte. Dazu Wirtschaftsminister Panter: »Goldplating ist in Sachsen Geschichte! Der Freistaat verzichtet künftig bewusst auf zusätzliche sächsische Sonderregeln und hält die neuen Richtlinien der GRW-Riga und GRW-Infra im Bundesvergleich besonders schlank. So schaffen wir ein neues und unkompliziertes Verfahren zur Förderung der regionalen Wirtschaft. Die Rückmeldungen aus der externen Anhörung sind positiv, weshalb wir noch im ersten Halbjahr 2026 einen Kabinettsbeschluss anstreben.« In der Richtlinie GRW-Riga wurde bereits im Mai 2025 der Förderausschluss für die Herstellung von Erzeugnissen aus Beton, Zement und Gips aufgehoben. Der Ausschluss hatte sich als Hemmnis für Investitionen von Unternehmen aus der Baustoffbranche erwiesen. Von der angepassten Regelung profitierte zum Beispiel schon das Chemnitzer Unternehmen RAILBETON HAAS GmbH. Meisterbonus: Handwerk stärken und Anerkennung geben Um den Zugang zur Meisterqualifikation zu erleichtern und die Attraktivität des beruflichen Aufstiegs zu stärken, soll der Meisterbonus für alle Meisterabschlüsse, die ab dem Jahr 2026 gemacht werden, auf 3.000 Euro steigen. Der Bedarf dafür ist groß: In Sachsen sind fast 40 Prozent der eingetragenen Betriebsinhaberinnen und -inhaber über 55 Jahre alt; rund 19.000 Betriebe müssen in den kommenden zehn Jahren übergeben werden. Panter: »Eine starke berufliche Bildung ist deshalb eine zentrale Zukunftsaufgabe. Meisterabschlüsse sichern qualifizierte Ausbildung, ermöglichen Unternehmensgründungen und -übernahmen und bilden das Rückgrat einer leistungsfähigen regionalen Wirtschaft.« Berufsbildung stärken: Investitionen in Überbetriebliche Berufsbildungsstätten In den Bildungsstätten des Handwerks in Sachsen hat sich in den vergangenen Jahren ein erheblicher Investitionsstau aufgebaut. Der geschätzte Investitionsbedarf für Modernisierung und Neubau beträgt derzeit rund 77 Millionen Euro. Zwar liegt die Verantwortung für die Ausstattung der Überbetrieblichen Berufsbildungsstätten (ÜBS) in erster Linie bei der Wirtschaft und den Handwerkskammern. Gleichzeitig hat der Freistaat Sachsen in der Vergangenheit immer wieder entsprechende Investitionsmaßnahmen unterstützt. Um den Investitionsstau aufzulösen, sollen daher rund elf Millionen Euro aus dem Landesarm des Sachsenfonds bereitgestellt werden. »Wir schaffen Planungssicherheit und klare Perspektiven für eine angemessene Modernisierung der Infrastruktur im Bereich der beruflichen Bildung. Moderne Berufsbildungsstätten stärken den Mittelstand und das Handwerk«, betonte Minister Panter. Bürokratieabbau: Vorschriften reduzieren, Vertrauen stärken Grundsätzlich forciert das SMWA in jeglichen Bereichen den Bürokratieabbau und setzt auf praxisnahe Lösungen. Alle sächsischen Normen werden gemäß Kabinettsbeschluss vom 3. März 2026 auf den Wegfall von Berichts-, Auskunfts-, Nachweis-, Dokumentations- und Aufbewahrungspflichten mit externer Wirkung kritisch geprüft. Die vollständige Umsetzung soll bis Ende 2027 vollzogen sein. Die Berichtspflichten, die bestehen bleiben sollen, werden auf mögliche Bündelungen, die Vereinheitlichung von Stichtagen und Verlängerung des Turnus überprüft, damit Unternehmen ähnliche Pflichten nur noch einmal erfüllen müssen. Dieser Auftrag gilt auch für Berichts- und Dokumentationspflichten, die den Kommunen durch das Land auferlegt sind. Ein Fortbestehen ist beispielsweise dann begründet, wenn die Pflicht durch höherrangiges Recht gegeben ist oder sie der Umsetzung der nationalen Sicherheit dient. * Bewährt hat sich bereits der »Praxischeck Lebensmittelhandwerk«, weshalb das Konzept auf andere Branchen ausgeweitet werden soll. * Ein weiteres Beispiel für gelungenen Bürokratieabbau sind die seit Juli 2025 geltenden transparenten Zahlungserleichterungen für Leistungsempfänger der Corona-Programme. Inzwischen wurden fast 15.000 Anträge auf Zahlungserleichterungen gestellt, über 13.000 wurden bewilligt, davon fast 9.000 Einstellungen der Forderungsverfolgung mit einem Volumen von 38 Millionen Euro. * Die vorfristige Vernichtung von Projektakten aus dem EU-Strukturfonds ESF (Gesamtlänge: 1,386 Kilometer) spart mindestens 150.000 Euro, die für die weitere Aufbewahrung erforderlich gewesen wären. * Überprüft wird die Nebenbestimmung in Zuwendungsbescheiden der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – (SAB), wonach der Zuwendungsempfänger alle mit der Förderung zusammenhängenden Unterlagen erst nach Freigabe durch die SAB vernichten darf. Künftig soll ausschließlich die Aufbewahrungsfrist gelten, welche die SAB nach Abschluss der Verwendungsnachweisprüfung mitgeteilt hat. Eine Anfrage an die SAB vor Vernichtung wäre dann nicht mehr erforderlich, wodurch auch der Prüfaufwand bei der SAB entfallen würde. * Bisher gab es unterschiedliche Leitfäden für die EU-Strukturfonds EFRE/JTF und ESF. Nunmehr wurden beide Leitfäden zu einem gemeinsamen Leitfaden zusammengeführt. Insbesondere für Zuwendungsempfänger, die sowohl EFRE/JTF- als auch ESF-Fördermittel erhalten, ist dies eine Vereinfachung. * In der Richtlinie Kreislaufwirtschaft ist die Klimaverträglichkeitsprüfung für die Mehrheit der Vorhaben entfallen oder zumindest der Aufwand wurde dafür erheblich verringert. In der Prüfung befinden sich Erleichterungen im Strukturfonds JTF: Die Förderung von produktiven Investitionen von Großunternehmen soll auch ohne Lückenanalyse möglich sein, sodass in Sachsen zusätzlich Großunternehmen und öffentliche Unternehmen in der Region Chemnitz finanziell unterstützt werden könnten. * Die Förderabgabenvoranmeldung und Abschlagszahlung durch den Bergbauunternehmer soll künftig nur noch halb- statt vierteljährlich erfolgen. Zudem soll die Pflicht zur Abgabe der Förderabgabenvoranmeldung und Abschlagszahlung entfallen, wenn die Förderabgabe für den Erhebungszeitraum voraussichtlich nicht mehr als 35.000 Euro betragen wird. Bisher lag die Grenze bei 25.000 Euro. Der Kabinettsbeschluss ist im zweiten Quartal 2026 geplant. * Im Vergaberecht nutzt das Wirtschaftsministerium Auslegungsspielräume, um bei Verfahren im Baubereich Wirtschaft und Verwaltung ein möglichst einfaches Verfahren zu empfehlen. Bei Aufträgen bis 50.000 Euro ist in Sachsen nach Einschätzung des SMWA sowohl die direkte Vergabe als auch ein freihändiges Vergabeverfahren möglich. Perspektivisch bleibt die Novellierung des Sächsischen Vergabegesetzes aber das Ziel, um vollständige Rechtssicherheit zu gewährleisten und weitere Verfahrenserleichterungen zu ermöglichen. Verwaltungsmodernisierung: Strukturen straffen und effizienter aufstellen Um in der Verwaltung effiziente Abläufe zu schaffen und in finanziell herausfordernden Zeiten selbst Kosten einzusparen, beabsichtigt das SMWA die Anpassung seiner Organisationsstruktur. Im Ergebnis der hausinternen Prüfaufträge soll die Digitalagentur Sachsen (DiAS) in bestehende Strukturen des Ministeriums integriert werden. Das Zentrum für Fachkräftesicherung und Gute Arbeit (ZEFAS) wird neu strukturiert, um Aufgaben entschlackt und mit bestehenden Strukturen des Ministeriums synchronisiert – mit dem klaren Fokus auf Fachkräftezuwanderung. Aufgaben werden so zentraler gesteuert und bearbeitet. Überdies soll der Abbau von Beiräten Abstimmungsschleifen minimieren, die Zusammenlegung von Wettbewerben und Preisverleihungen Synergien heben. Gründen in 24 Stunden: Verfahren beschleunigen, Digitalisierung nutzen Der Bund treibt einen vollständig digitalen Gründungsprozess in 24 Stunden voran. Verbindliche Standards und harmonisierte Genehmigungsverfahren sollen Gründungen, die derzeit im Durchschnitt vier bis acht Wochen dauern, beschleunigen. Das Sächsische Kabinett hat das SMWA am 3. März 2026 beauftragt, dieses Vorhaben für den Freistaat Sachsen federführend zu begleiten. »Unser Ziel sind schnelle und digitale Verfahren für eine moderne Gründungskultur«, so Dirk Panter. Es wird auch daran gearbeitet, die flächendeckende Nutzung eines einheitlichen Online-Dienstes für die Ab- und Ummeldung von Gewerbe im Freistaat Sachsen durch alle sächsischen Kommunen zu erreichen. Zukunftsstiftung: Neues Instrument für Wachstum und Innovation prüfen Minister Panter unterstützt die Wirtschaft außerdem in ihrem Ziel, eine Zukunftsstiftung zu errichten. Dahinter steht der Gedanke, dass Herausforderungen wie Unternehmensnachfolgen, Wachstum, Transformation und Technologietransfer aus einem durch Verzinsung und Wertsteigerung wachsenden Stiftungsvermögen flexibler und langfristiger finanziert werden könnten als aus dem Landeshaushalt. Die Abstimmungen zur Finanzierung des Stiftungskapitals, zur Einbettung in die bestehende Förder- und Finanzierungslandschaft, zum Stiftungszweck und zur rechtlichen Ausgestaltung laufen derzeit an. »Wir schaffen ein nachhaltiges, bürokratiearmes Finanzierungsinstrument für mehr Wachstum und Innovation in der sächsischen Wirtschaft durch die Beteiligung des Landes an Unternehmen«, kündigte Panter an. -
Mehr Sicherheit von Anfang an: Sachsen fördert Verkehrssicherheitsarbeit mit über 500.000 Euro
Der Freistaat Sachsen fördert in diesem Jahr insgesamt 13 Projekte der Landesverkehrswacht Sachsen e. V.: Mit 515.990 Euro werden unter anderem Angebote der vorschulischen Verkehrserziehung, Programme für Grundschulen und weiterführende Schulen, Verkehrssicherheitstage und öffentliche Aktionen für alle Verkehrsteilnehmer, Informationsveranstaltungen für Senioren sowie Maßnahmen zur Fahrradsicherheit unterstützt. Verkehrsministerin Regina Kraushaar dazu: »Verkehrssicherheit beginnt nicht erst an der Kreuzung oder am Bahnübergang, sondern schon viel früher: mit Wissen, Aufmerksamkeit und Rücksicht. Genau dort setzt die Arbeit der Landesverkehrswacht an – in Kitas, Schulen, bei Senioren und im öffentlichen Raum. Ich danke den vielen ehrenamtlich Engagierten bei der Verkehrswacht, denn ohne sie wäre die Verkehrssicherheit im Freistaat einfach nicht denkbar. Dass wir diese Arbeit auch 2026 fördern, ist ein klares Signal für gute Prävention und gleichzeitig der Kern verantwortungsvoller Verkehrspolitik. Wer Unfälle vermeiden will, muss in Aufklärung, Übung und sicheres Verhalten investieren.« Der Freistaat Sachsen fördert auch in diesem Jahr Maßnahmen der Landesverkehrswacht entsprechend der Richtlinie VEA. Mit dieser wird die Verkehrssicherheitsarbeit in Sachsen gestärkt und über Informationsveranstaltungen für Verkehrsteilnehmer, Angebote der Verkehrserziehung von der Kita bis zur Berufsschule, eine stärkere Unterstützung älterer Menschen angesichts veränderter Anforderungen im Straßenverkehr sowie landesweite Angebote für mehr Sicherheit von Radfahrern und Motorradfahrern gewährleistet. Die Landesverkehrswacht Sachsen ist dafür ein wichtiger Partner des Freistaates. Sie wurde 1990 gegründet, ist Dachverband von 24 örtlichen Verkehrswachten im Freistaat und arbeitet mit rund 1.000 ehrenamtlich Engagierten. Ihr Ansatz: Verkehrssicherheit in allen Lebensphasen – von den ersten Wegen zu Fuß oder mit dem Fahrrad bis zur sicheren Mobilität im Alter. Aktuelle Aktivitäten der Landesverkehrswacht zeigen, wie breit diese Arbeit inzwischen aufgestellt ist: Neben klassischen Angeboten für Kinder und Jugendliche setzt sie auch auf Formate für ältere Menschen, auf Schulungen für Ehrenamtliche und auf öffentlichkeitswirksame Aktionstage. -
Männer beraubt | Einbrüche in Wohnungen | Rucksack gestohlen
Autoren: Marko Laske (ml), Lukas Reumund (lr), Rocco Reichel (rr), Uwe Hofmann (uh), Sophia Zeidler (sz) Landeshauptstadt Dresden Mann beraubt Zeit: 29.03.2026, gegen 03:30 Uhr Ort: Dresden-Äußere Neustadt In der Nacht zu Sonntag ist ein Mann (31) von Unbekannten auf dem Albertplatz beraubt worden. Der 31-Jährige wurde von einer sechsköpfigen Gruppe unvermittelt geschlagen und zu Boden gebracht. Kurz darauf raubten ihm die Täter das Portemonnaie mit rund 600 Euro. Danach floh das Sextett in unbekannte Richtung. Der 31-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (ml) Mann wollte vor Polizeikontrolle fliehen Zeit: 29.03.2026, gegen 21:55 Uhr Ort: Dresden-Gorbitz Gestern Abend stellten Dresdner Polizisten einen E-Scooter-Fahrer (25), der mit einem gestohlenen Fahrzeug und ebenso gestohlenen Kennzeichen unterwegs war. Außerdem stand der Mann unter Drogeneinfluss. Die Polizisten wollten den E-Scooter-Fahrer auf der Herzogswalder Straße kontrollieren. Der 25-Jährige versuchte daraufhin zu fliehen, stieß aber mit dem Funkstreifenwagen zusammen und stürzte. Er blieb unverletzt. Die Beamten stellten das Zweirad sicher. Gegen den deutschen Tatverdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. (ml) Landkreis Meißen Mann beraubt Zeit: 29.03.2026, 22:40 Uhr Ort: Großenhain Am späten Sonntagabend ist ein Mann (87) auf der Käthe-Kollwitz-Straße beraubt worden. Der 87-Jährige wurde unvermittelt von mindestens zwei Unbekannten von hinten angegriffen. Sie hielten den Mann fest, stahlen das Portemonnaie samt Dokumenten sowie Bargeld aus seiner Tasche und liefen davon. Der Überfallene blieb unverletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Raubes aufgenommen. (lr) Parteibüro beschädigt Zeit: 28.03.2026, 16:20 Uhr polizeibekannt Ort: Riesa Unbekannte haben zwei Scheiben eines Parteibüros an der Langen Straße mit Steinen beschädigt. Der Schaden beläuft sich auf etwa 800 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (sz) Sättel gestohlen Zeit: 29.03.2026, 21:30 Uhr bis 30.03.2026, 06:30 Uhr Ort: Coswig, OT Sörnewitz Unbekannte haben in der Nacht zu Montag Sättel aus einer Halle gestohlen. Die Täter hebelten eine Zugangstür des Gebäudes und im Inneren zwei weitere Türen auf. Sie durchsuchten die Räume und stahlen mehrere Sättel in einem fünfstelligen Wert. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 300 Euro. (lr) Autofahrer unter Medikamenteneinfluss gestoppt Zeit: 29.03.2026, 13:25 Uhr Ort: Nossen, A 14 An der Abfahrt Nossen-Nord haben Polizisten am Sonntag einen Autofahrer (86) aus dem Verkehr gezogen, der offensichtlich nicht in der Lage war sicher zu fahren. Zeugen alarmierten die Polizei, da auf der Autobahn 4 ein Renault Clio unterwegs war, der sehr langsam und in Schlangenlinie fuhr. Er fuhr am Dreieck Nossen auf die A 14 in Richtung Leipzig. Beamte der Autobahnpolizei stoppten den Wagen und stellten fest, dass der 86-jährige Fahrer unter dem Einfluss eines Medikamentes stand, das die Fahreignung einschränkte. Zudem hatte der Mann gesundheitliche Probleme. Sie riefen medizinische Hilfe und veranlassten eine Blutentnahme. Zudem stellten die Beamten den Renault sowie den Führerschein des deutschen Staatsbürgers sicher. Gegen den Mann wird nun wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. (lr) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Einbrüche in zwei Wohnungen Zeit: 26.03.2026, 05:30 Uhr bis 29.03.2026, 21:00 Uhr Ort: Pirna-Copitz Einbrecher haben Schmuck und Bargeld aus zwei Wohnungen gestohlen. Die Täter hebelten jeweils eine Balkontür zu Wohnungen an der Beyerstraße und der Heinrich-Heine-Straße auf. Sie stahlen aus der erstgenannten Wohnung Schmuck und Bargeld von unbekanntem Wert und aus der anderen Wohnung 500 Euro sowie eine Holzfigur. Abschließende Angaben zum Sachschaden liegen noch nicht vor. Die Polizei ermittelt. (uh) Rucksack gestohlen Zeit: 28.03.2026, 05:45 Uhr bis 07:00 Uhr Ort: Pirna Unbekannte haben einen Rucksack von der Oberen Burgstraße gestohlen. Der Besitzer stellte die Tasche mit Fotoausrüstung am Samstagmorgen an einer Laterne ab und entfernte sich ein Stück. Als er zurückkehrte, fehlte der Rucksack mitsamt dem etwa 2.000 Euro teuren Inhalt. Die Polizei ermittelt. (uh) Mit Säugling auf Schoß am Steuer Zeit: 29.03.2026, 12:45 Uhr Ort: Freital-Döhlen Polizisten des Reviers Freital-Dippoldiswalde haben bei einem Autofahrer (35) mehrere Ordnungswidrigkeiten festgestellt. Der 35-Jährige war mit einem Mercedes Sprinter auf der Dresdner Straße unterwegs. Dabei hatte er einen neun Monate alten Säugling auf dem Schoß. Zudem befand sich unter anderem ein nicht gesicherter Hund im Fußraum des Beifahrers. Zudem hatte der Fahrer hatte keinen Führerschein dabei. Der Autofahrer musste den Transporter stehen lassen, da er auch keinen Kindersitz vorweisen konnte. (rr) Wildunfall mit 3.000 Euro Schaden Zeit: 30.03.2026, 04:30 Uhr Ort: Stolpen In den frühen Morgenstunden ist ein Opel Zafira (Fahrer 52) mit einem Reh zusammengestoßen. Der 52-Jährige war auf der Schützenhausstraße von Langenwolmsdorf in Richtung Stolpen unterwegs, als er mit einem Reh kollidierte. Am Fahrzeug entstand ein Schaden von rund 3.000 Euro. Das Reh lief nach dem Zusammenstoß davon. (sz) Die Polizei rät: – Wildunfälle können zu jeder Tageszeit passieren. Fahren Sie deshalb vorausschauend! – Wenn ein Tier auf der Straße steht, bremsen Sie, blenden Sie ab, hupen Sie und vermeiden Sie riskante Ausweichmanöver! – Wenn ein Wildtier über die Straße gelaufen ist, rechnen Sie mit weiteren Tieren, die die Fahrbahn queren! – Sichern Sie nach einem Wildunfall die Unfallstelle, ziehen Sie die Warnweste an, stellen Sie das Warndreieck auf und informieren Sie die Polizei oder den zuständigen Jäger! Geschwindigkeitskontrollen – neun Fahrzeuge zu schnell Polizisten des Reviers Freital-Dippoldiswalde haben am Samstag bei drei Geschwindigkeitskontrollen insgesamt neun Verstöße festgestellt. Zeit: 28.03.2026, 11:40 Uhr bis 12:10 Uhr Ort: Altenberg, OT Bärenstein Auf der Müglitztalstraße kontrollierten die Beamten 13 Fahrzeuge. Dabei wurde auf der 50er-Strecke eine Geschwindigkeitsüberschreitung gemessen. Diese betrug elf km/h. Zeit: 28.03.2026, 11:50 Uhr bis 12:50 Uhr Ort: Freital-Döhlen Auf der Weißiger Straße stellten die Polizisten fünf Geschwindigkeitsverstöße fest. Insgesamt wurden 45 Fahrzeuge kontrolliert. Die höchste gemessene Geschwindigkeit lag bei 68 km/h. Zeit: 28.03.2026, 19:55 Uhr bis 21:15 Uhr Ort: Bannewitz, OT Rundteil Bei einer Kontrolle auf der Obernaundorfer Straße wurden drei Überschreitungen festgestellt. Die höchste gemessene Überschreitung in der 50er-Zone lag bei 17 km/h. (rr) -
Mutmaßlicher Buntmetalldieb auf frischer Tat gestellt | Frontalkollision an Tunneleinfahrt | Beute in Wohnung gemacht
Chemnitz Fahrkartenautomat bei Sprengung beschädigt Zeit: 30.03.2026, 01:05 Uhr Ort: OT Lutherviertel (950) Unbekannte brachten in der Nacht zu Montag ein derzeit noch unbekanntes Sprengmittel im Ausgabeschacht eines in der Carl-von-Ossietzky-Straße aufgestellten Fahrtkartenautomaten zur Detonation. An das Bargeld gelangten die Täter jedoch nicht, sodass sie ohne Beute flüchteten. Am Automaten entstand allerdings Sachschaden in noch unbekannter Höhe. (Ry) Mutmaßlicher Buntmetalldieb auf frischer Tat gestellt Zeit: 29.03.2026, 14:20 Uhr polizeibekannt Ort: OT Yorckgebiet (951) Eine Zeugin verständigte die Polizei, weil sie den Verdacht hatte, dass zwei Personen in ein leerstehendes Mehrfamilienhaus in der Augustusburger Straße eingebrochen waren. Eingesetzte Beamte konnten wenig später im Haus tatsächlich einen jungen Mann (19) feststellen, der offenkundig mehrere Kabel und Kupferrohre demontiert sowie zum Abtransport bereitgelegt hatte. Einem mutmaßlichen Komplizen des Heranwachsenden gelang hingegen die Flucht. Der 19-jährige Deutsche wurde auf ein Polizeirevier gebracht, wo er erkennungsdienstlich behandelt wurde. Zur Identität des flüchtigen Mittäters laufen derweil ebenso die Ermittlungen wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls. Er hatte persönliche Gegenstände am Tatort zurückgelassen. Zum entstandenen Sachschaden liegen bisher keine Angaben vor. (Ry) Brand in Wohnung - Ergänzungsmeldung Zeit: 29.03.2026, 03:25 Uhr polizeibekannt Ort: OT Sonnenberg (952) In der Medieninformation Nr. 112, Meldung 944, vom 29.03.2026 berichtete die Polizeidirektion Chemnitz über einen Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Gießerstraße. Im Zuge des Einsatzgeschehens nahmen Polizisten noch in der Nacht zu Sonntag einen 35-Jährigen am Ort des Geschehens vorläufig fest. Der tschechische Staatsbürger steht im Verdacht, in der Wohnung Feuer gelegt zu haben. Zu keinem anderen Schluss als vorsätzliche Brandstiftung waren Brandursachenermittler der Chemnitzer Kriminalpolizei gelangt. Nach Abschluss der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurde die Festnahme auf Weisung der Staatsanwaltschaft Chemnitz im gestrigen Tagesverlauf aufgehoben. Gegen den 35-Jährigen wird weiterhin wegen schwerer Brandstiftung ermittelt. Der entstandene Sachschaden wurde indes auf einige hundert Euro beziffert. (Ry) Frontalkollision an Tunneleinfahrt Zeit: 30.03.2026, 07:55 Uhr Ort: OT Schönau (953) Der 35-jährige Fahrer eines Pkw Skoda befuhr am Montagmorgen die Neefestraße stadteinwärts. Auf Höhe der Einfahrt der Unterführung des Südring-Überfliegers kam der Skoda aus bisher unbekannter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden, landwärts fahrenden Lkw Mercedes (Fahrer: 46). Nach dem derzeitigen Kenntnisstand erlitt der Skoda-Fahrer bei dem Unfall leichte Verletzungen. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 50.000 Euro. Die Neefestraße war im Bereich der Unfallstelle voll gesperrt. Gegen 10:45 Uhr war die Unfallstelle beräumt und die Neefestraße wieder frei befahrbar. (Kg) Kollision zwischen Fahrrad und Lkw Zeit: 30.03.2026, 07:10 Uhr Ort: OT Kappel (954) Von der Lützowstraße nach rechts auf die Zwickauer Straße fuhr am Montagmorgen eine 17-jährige Fahrradfahrerin, wobei sie mit einem auf der Zwickauer Straße stadteinwärts fahrenden Lkw Mercedes (Fahrer: 49) kollidierte. Durch den Anstoß stürzte die 17-Jährige und erlitt leichte Verletzungen. Sachschaden wurde keiner bekannt. (Kg) Fußgängerin nicht gesehen? Zeit: 30.03.2026, 06:20 Uhr Ort: OT Altchemnitz (955) Am Montag früh war die 52-jährige Fahrerin eines Pkw Skoda in der Reichenhainer Straße stadteinwärts unterwegs, als es kurz nach dem Kreisverkehr zu einem Zusammenstoß mit einer Fußgängerin (19) kam. Die 19-Jährige überquerte die Reichenhainer Straße im Bereich eines Fußgängerüberweges und stürzte durch den Anstoß, wobei sie leichte Verletzungen erlitt. Sachschaden entstand augenscheinlich keiner. (Kg) Auf Unfall folgten Anzeigen Zeit: 30.03.2026, 00:30 Uhr Ort: OT Bernsdorf (956) In der Bernsdorfer Straße stadteinwärts unterwegs war in der Nacht zum Montag ein Pkw Toyota, wobei das Auto nach links von der Fahrbahn abkam und mit dem Bordstein kollidierte. Dabei entstand Sachschaden am Toyota in Höhe von etwa 6.000 Euro. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Im Rahmen der Unfallaufnahme konnte ein 36-jähriger Mann als mutmaßlicher Fahrer des Toyota zur Unfallzeit bekannt gemacht werden. Er war unverletzt, stellte sich aber dennoch einem Arzt vor – zur Blutentnahme. Ein mit dem 36-Jährigen durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,72 Promille. Für den deutschen Staatsangehörigen folgte eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, zu der noch eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis hinzukam, da der Mann nicht im Besitz solch eines gültigen Dokumentes ist. (Kg) Fahrstreifenwechsel zog Vollbremsung nach sich Zeit: 29.03.2026, 16:20 Uhr Ort: OT Röhrsdorf, Bundesautobahn 4, Erfurt – Dresden (957) Ein bisher unbekannter Reisebus befuhr am Sonntagnachmittag die Autobahn 4 in Richtung Dresden im Baustellenbereich im Bereich Kreuz Chemnitz im rechten von zwei Fahrstreifen. Auf Höhe der Anschlussstelle Chemnitz-Mitte soll der Bus trotz durchgehender Fahrstreifenbegrenzung in den linken Fahrstreifen gewechselt sein, sodass die dort fahrende Fahrerin (51) eines Pkw Toyota ihr Auto bis zum Stillstand stark abbremste, um eine Kollision mit dem Bus zu verhindern. Der dem Toyota folgende Fahrer (36) eines VW-Kleinbusses bremste ebenfalls bis zum Stillstand ab. Der nun folgende Fahrer (59) eines weiteren VW-Kleinbusses fuhr auf den stehenden Kleinbus, der durch den Anstoß auf den stehenden Toyota geschoben wurde. Der unbekannte Reisebus wechselte zurück in den rechten Fahrstreifen und entfernte sich über die Abfahrt der Anschlussstelle Chemnitz-Mitte in Richtung Unger-Park unerlaubt vom Unfallort. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. An den drei Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 40.000 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallgeschehen sowie zum unbekannten Reisebus und dessen Fahrer/in aufgenommen. (Kg) Landkreis Mittelsachsen Einbruch in Wohnung Zeit: 30.03.2026, 01:00 Uhr bis 04:00 Uhr Ort: Döbeln (958) In der Nacht zu Montag verschafften sich Unbekannte auf bislang ungeklärte Art und Weise Zutritt zu einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Straße der Jugend. Anschließend entwendeten die Täter Bargeld sowie Schmuck im Gesamtwert von etwa 5.000 Euro. Sachschaden wurde keiner bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Wohnungseinbruchsdiebstahls aufgenommen. (mou) Beute in Wohnung gemacht Zeit: 29.03.2026, 00:05 Uhr bis 06:00 Uhr Ort: Burgstädt (959) In eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Kreßnerstraße gelangten Unbekannte auf bislang ungeklärte Weise. In der Folge entwendeten die Täter eine Handtasche mit Ausweisdokumenten, Geldkarten, einer niedrigen Summe Bargeld sowie diversen Schlüsseln. Eine Geldkarte setzten die Unbekannten anschließend bei drei Käufen an einem Zigarettenautomaten als Zahlungsmittel ein. Der entstandene Stehlschaden beziffert sich auf rund 200 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Wohnungseinbruchsdiebstahls und Computerbetrugs aufgenommen. (mou)