Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • verantwortlich: Marcus Hammer (mh) Falscher Notruf löst Einsatz von Rettungskräften aus Wachau OT Seifersdorf, Lomnitzer Straße 07.03.2026, 19:44 Uhr Am Samstagabend ist bei der Integrierten Rettungsleitstelle Hoyerswerda ein Notruf eingegangen, in dem eine 47-jährige deutsche Mitteilerin angab, eine leblose Frau im Keller eines Wohnhauses in der Lomnitzer Straße aufgefunden zu haben. Nach ihren Angaben seien bereits Reanimationsmaßnahmen eingeleitet worden. Daraufhin wurden Rettungsdienst, Feuerwehr sowie Polizeikräfte zum Einsatzort entsandt. Vor Ort konnten die Einsatzkräfte den geschilderten Sachverhalt jedoch nicht bestätigen. Eine Durchsuchung des Kellerbereichs sowie der Wohnräume ergab, dass sich keine leblose Person im Gebäude befand. Die angeblich betroffene Frau wurde wohlbehalten angetroffen. Eine medizinische Notlage lag zu keinem Zeitpunkt vor. Im Rahmen weiterer Ermittlungen stellten die Polizeibeamten fest, dass für den Notruf kein tatsächlicher Anlass bestand. Der Sachverhalt erwies sich als vorsätzliche Falschmeldung. Durch den unnötigen Einsatz der Rettungskräfte entstand ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden, zudem wurden Einsatzmittel gebunden, die für echte Notfälle hätten benötigt werden können. Die Polizei hat eine Anzeige wegen des Verdachts des Missbrauchs von Notrufen aufgenommen. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Notruf ausschließlich für echte Notlagen bestimmt ist. Wer ihn missbräuchlich nutzt, begeht eine Straftat und riskiert zudem, dass Einsatzkräfte in tatsächlichen Notfällen nicht rechtzeitig zur Verfügung stehen. Landkreis Bautzen Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda ____________________________________________ Feuer greift auf Schuppen über - Feuerwehr verhindert Schlimmeres Bautzen, Taucherstraße 07.03.2026, 16:00 Uhr Am Samstagnachmittag geriet aus bislang ungeklärter Ursache ein Schuppen im Hinterhof eines Grundstücks an der Taucherstraße in Bautzen in Brand. Der Schuppen brannte vollständig aus. Dabei wurden auch mehrere darin abgestellte Fahrräder zerstört sowie weiteres Inventar zerstört. Durch das Feuer bestand zeitweise die Gefahr, dass die Flammen auf ein angrenzendes Wohnhaus sowie weitere Garagen übergreifen. Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten dies jedoch verhindern. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Der insgesamt entstandene Sachschaden wurde auf etwa 50.000 Euro geschätzt. Zur abschließenden Feststellung werden Brandursachenermittler der Polizeidirektion Görlitz zum Einsatz kommen. Autofahrer unter Drogeneinfluss gestoppt Bautzen, Schliebenstraße 08.03.2026, 03:45 Uhr In den frühen Morgenstunden des Sonntags unterzogen Polizeibeamte des Polizeireviers Bautzen während ihrer Streifentätigkeit einen Pkw Citroen einer allgemeinen Verkehrskontrolle auf der Schliebenstraße in Bautzen. Im Rahmen der Kontrolle wurde bei dem 53-jährigen Fahrzeugführer mit mazedonischer Staatsbürgerschaft ein Drogenvortest durchgeführt, der positiv auf Kokain reagierte. Daraufhin wurde eine Blutentnahme in einem Krankenhaus veranlasst und dem Fahrzeugführer die Weiterfahrt untersagt. Die Polizei hat die entsprechenden Ermittlungen aufgenommen. Pkw in Radeberg entwendet Radeberg, Am Goldbachgrund 06.03.2026, 19:00 Uhr bis 07.03.2026, 14:00 Uhr Unbekannte Täter entwendeten im genannten Zeitraum einen am Fahrbahnrand der Straße Am Goldbachgrund in Radeberg ordnungsgemäß abgestellten und verschlossenen Pkw. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Pkw des Typs Skoda Octavia. Der Wert des entwendeten Autos wird auf etwa 5.000 Euro angegeben. Die Soko Kfz hat die Ermittlungen wegen besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen und fahndet international nach dem Wagen. Verkehrskontrolle deckt Trunkenheitsfahrt auf Schwepnitz, Brackenweg 07.03.2026, 21:35 Uhr Am Samstagabend unterzogen Beamte des Polizeireviers Kamenz im Brackenweg in Schwepnitz den Fahrer eines Pkw Skoda Fabia einer Verkehrskontrolle. Während der Kontrolle stellten die Polizisten Alkoholgeruch bei dem 46-jährigen deutschen Fahrzeugführer fest. Ein durchgeführter Atemalkoholvortest ergab einen Wert von umgerechnet 1,44 Promille. Die Weiterfahrt wurde dem Mann untersagt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Der Mann hat sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr zu verantworten. Überholmanöver endet mit Verkehrsunfall B 97, Abzweig Burg 07.03.2026, 09:25 Uhr Am Samstagmorgen ist es auf der Bundesstraße 97 am Abzweig Burg zu einem Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden gekommen. Ein 70-jähriger deutscher Fahrer eines Pkw Citroen war aus Richtung Spremberg in Richtung Hoyerswerda unterwegs und setzte zum Überholen eines vorausfahrenden Pkw VW mit Anhänger an, der von einem 53-jährigen Fahrzeugführer gesteuert wurde. Während des Überholvorgangs kam es zur Berührung zwischen dem Citroen und dem Anhänger. In der Folge verloren beide Fahrzeugführer die Kontrolle über ihre Fahrzeuge und kamen nach links von der Fahrbahn ab. An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt etwa 35.000 Euro. Personen wurden bei dem Unfall nicht verletzt. Im Rahmen der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise darauf, dass der 70-jährige Unfallverursacher aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen beziehungsweise unter dem Einfluss von Medikamenten möglicherweise nicht in der Lage war, sein Fahrzeug sicher zu führen. Ein hinzugezogener qualifizierter Fahrtüchtigkeitsprüfer (QFP) bestätigte den entsprechenden Anfangsverdacht. Das Polizeirevier Hoyerswerda ermittelt nun wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs. Landkreis Görlitz Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser ________________________________________ Unbekannte setzen Pkw in Brand Görlitz, An der Weißen Mauer 07.03.2026, 23:20 Uhr Unbekannte Täter haben in der Nacht zu Sonntag in Görlitz einen Pkw in Brand gesetzt. Der Opel Vectra der Geschädigten stand bereits seit dem 5. März 2026 ordnungsgemäß und unverändert am Fahrbahnrand der Straße An der Weißen Mauer geparkt. Gegen 23:20 Uhr bemerkten Zeugen den Brand. Die genaue Brandursache konnte vor Ort zunächst nicht abschließend geklärt werden. Durch das Feuer entstand ein Sachschaden von etwa 5.000 Euro. Zur abschließenden Feststellung werden Brandursachenermittler der Polizeidirektion Görlitz zum Einsatz kommen. Mit Fantasie-Führerschein unterwegs Löbau, Äußere Zittauer Straße 07.03.2026, 11:55 Uhr Polizeibeamte haben am Samstagmittag auf der Äußeren Zittauer Straße in Löbau einen 31-jährigen vietnamesischen Fahrzeugführer mit seinem Pkw Seat kontrolliert. Der Mann konnte den Einsatzkräften lediglich einen angeblichen internationalen Führerschein vorzeigen. Bei der Überprüfung stellte sich jedoch heraus, dass es sich dabei um ein Fantasiedokument handelte und der Fahrer über keine in Deutschland gültige Fahrerlaubnis verfügte. Darüber hinaus stellte sich heraus, dass der 31-Jährige keinen gültigen Aufenthaltstitel besaß. Die Polizisten untersagten die Weiterfahrt und fertigten entsprechende Anzeigen. Sicherheitsdienst und Polizei stoppen Einbruch Krauschwitz, Geschwister-Scholl-Straße 07.03.2026, 22:35 Uhr Unbekannte Täter verschafften sich am Samstagabend unbefugten Zutritt zum Außengelände eines Einkaufmarktes in Krauschwitz und stellten Blumenkübel und Dekorationsgegenstände offenbar zum Abtransport bereit. Der Sicherheitsdienst bemerkte die verdächtigen Personen und informierte umgehend die Polizei. Beim Eintreffen der Beamten flüchteten die Täter, sodass nichts entwendet wurde. Bei der Tat entstand ein Sachschaden von circa 150 Euro. Die Polizei aus Weißwasser hat die Ermittlungen wegen versuchten besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen.
  • Verantwortlich: Tina Haase, Karolin Hemp Ausgewählte Meldung Schwarze Rauchwolke über Zwickau Zeit: 07.03.2026, 15:40 Uhr Ort: Zwickau, OT Gebiet Reichenbacher Straße/Freiheitssiedlung Brandausbruch auf dem Gelände einer Entsorgungsfirma. Am Nachmittag erhielt die Polizei mehrere Notrufe bezüglich einer starken Rauchentwicklung aus dem Gebiet Reichenbacher Straße/Freiheitssiedlung. Die schwarze Rauchsäule entwickelte eine derartige Höhe und tiefschwarze Färbung, dass sie ebenfalls von Bürgern aus dem Bereich Werdau wahrzunehmen war. Der Brandherd konnte durch die eingeleiteten Einsatzkräfte schnell auf dem Gelände eines vor Ort ansässigen Entsorgungsunternehmens lokalisiert werden. Aus bislang ungeklärter Ursache entzündete sich eine größere Anhäufung von Müll. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden die Anwohner angehalten ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten. Der Brand konnte durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht werden. Ein Übergriff des Feuers auf das Firmengebäude erfolgte nicht. Durch die Feuerwehr wurde eine Drohne als Hilfsmittel eingesetzt, um den Einsatzverlauf besser zu koordinieren. Aufgrund immer wieder aufkommender Glutnester, wurde seitens der Feuerwehr eine Brandwache eingerichtet. Die direkt angrenzenden Straßen wurden für fünf Stunden gesperrt. Da lediglich Unrat in Brand geriet, kam es glücklicherweise zu keinem Personen- oder Sachschaden. Bitte achten Sie auch privat auf eine korrekte Mülltrennung, um Schadensereignisse zu vermeiden und gehen Sie aktuell, auch aufgrund der trockenen Gegebenheiten, sehr achtsam mit offenem Feuer in der Natur um. (th) Vogtlandkreis Pkw mit Verkehrszeichen kollidiert Zeit: 08.03.2026, 01:00 Uhr Ort: Adorf/Vogtland Ein Fahrzeugführer ist von der Straße abgekommen. Ein 37-jähriger Mazda-Fahrer befuhr die S 306 Elsterstraße aus Richtung Bad Elster. An der Einmündung zur B92 kam dieser nach rechts von der Fahrbahn ab. Anschließend kollidierte der Pkw mit einem Verkehrszeichenträger und kam im rechten Straßengraben zum Stehen. Durch die Kollision erlitt der Fahrer schwere Verletzungen und wurde zur weiteren Behandlung in ein anliegendes Krankenhaus verbracht. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,88 Promille. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtsachschaden von 600 Euro. Gegen den Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet und sein Führerschein vorläufig sichergestellt. (th) Zeugen zu Unfallflucht gesucht Zeit: 06.03.2026, 20:00 Uhr bis 07.03.2026, 06:00 Uhr Ort: Plauen, OT Altstadt Das Polizeirevier Plauen ermittelt zu einer Unfallflucht. In der Nacht zu Samstag fuhr ein Unbekannter mittels eines unbekannten Fahrzeuges gegen den VW Passat des Geschädigten, welcher ordnungsgemäß auf einer Parkfläche der Herrenstraße, gegenüber des Hausgrundstückes 20 parkte. An dem Fahrzeug entstand Sachschaden am rechten Außenspiegel sowie an der gesamten Beifahrerseite in Höhe von 6.000 Euro. Der Schadensverursacher verließ die Unfallstelle ohne Angaben zur Unfallbeteiligung. Haben Sie den Zusammenstoß beobachtet und können Angaben zum Unfallhergang und Verursacher machen? Oder ist Ihnen ein Fahrzeug aufgefallen, das entsprechend passende Unfallschäden aufweist? Hinweise nimmt das Polizeirevier in Plauen unter 03741 140 entgegen. (th) Landkreis Zwickau Brandeinsatz im Mehrfamilienhaus Zeit: 07.03.2026, 15:20 Uhr Ort: Glauchau, OT Glauchau Dekorationsartikel führt zur Evakuierung der Bewohner. Am Freitagnachmittag informierte ein Zeuge telefonisch das Polizeirevier Glauchau und teilte eine intensive Rauchentwicklung aus der vierten Etage eines Mehrfamilienhauses in der Albert-Schweizer-Siedlung sowie die Alarmsignalisierung eines Rauchmelders mit. Folglich wurde die Feuerwehr angefordert und die eingesetzte Streife konnte den gemeldeten Sachverhalt bestätigen. Durch diese wurden weitere Anwohner des Hauseinganges aus deren Wohnungen evakuiert. An der Wohnung, welche den Brandherd innehatte, konnte jedoch niemand angetroffen werden. Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr erfolgte eine Türnotöffnung. In der Wohnung konnten keinerlei Personen festgestellt werden. Die Mieterin der Wohnung konnte indes telefonisch durch die Polizei erreicht werden. Ursächlich für die Rauchentwicklung war eine Glasvase mit Kunststoffblumen, welche auf dem eingeschalteten Kochfeld zu schmoren begann. Trotz des großen Schrecks entstand kein Personenschaden oder Sachschaden am Objekt. (th) Zeugengesuch zu Sachbeschädigung an Kraftfahrzeug Zeit: 07.03.2026, 07:40 Uhr bis 12:05 Uhr Ort: Werdau, OT Fraureuth Das Polizeirevier Werdau ermittelt zu einer Sachbeschädigung. Ein unbekannter Täter zerkratzte im Tatzeitraum mittels eines unbekannten spitzen Tatwerkzeugs die linke Fahrzeugseite eines schwarzen VW ID.7, welcher auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes an der Werdauer Straße parkte. An dem Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 3.000 Euro. Haben Sie die Tat beobachtet? Können Sie Angaben zu Tätern machen? Hinweise nimmt das Polizeirevier Werdau unter der Telefonnummer 03761 7020 entgegen. (th/kh)
  • Frankreich ist für Sachsen einer der wichtigsten Außenhandelsmärkte. Der Freistaat möchte seine guten wirtschaftlichen Beziehungen zur zweitgrößten Volkswirtschaft der EU festigen und vor Ort neue Kontakte knüpfen. Unter der Leitung von Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter wird eine Fachdelegation vom 9. bis 13. März Grenoble, Paris und Montpellier besuchen. Die Schwerpunkte der Unternehmens- und Messebesuche und politischen Gespräche liegen auf Kooperationen in der Mikroelektronik sowie aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Verbundwerkstoffe, Lebenswissenschaften (»Life Sciences«) und Erneuerbare Energien. Es ist der erste Besuch eines sächsischen Wirtschaftsministers in Frankreich seit 2012. Die Reise wird vom Wirtschaftsministerium (SMWA) gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) organisiert. Zur bevorstehenden Reise sagt Dirk Panter: »Mit kaum einem anderen Land ist Deutschland so partnerschaftlich verbunden wie mit Frankreich. In einer Zeit von globalen Umbrüchen, Protektionismus und instabilen Lieferketten ist diese Zusammenarbeit innerhalb Europas mehr denn je unerlässlich. Nur durch vereinte Anstrengungen können wir als Kontinent unsere Wettbewerbsfähigkeit sichern, Innovationen vorantreiben und unsere strategische Souveränität wahren. Zusammen sind wir stärker – sowohl wirtschaftlich als auch geopolitisch.« Das Programm wird in Grenoble im Südosten des Landes starten (9./10. März). Die 156.000 Einwohner zählende Stadt in der Region Auvergne-Rhône-Alpes ist einer der wichtigsten Mikroelektronik-Standorte Europas nach dem Silicon Saxony. Minister Panter wird dort mit der sächsischen Delegation (u.a. GlobalFoundries, Teksend Photomask, Fraunhofer IZM-ASSID) Unternehmen und Forschungseinrichtungen besuchen, die etwa im Bereich der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz tätig sind. WFS-Geschäftsführer Thomas Horn ergänzt zum Besuch in Grenoble: »Die Technologiecluster Silicon Saxony und Minalogic in Grenoble sind die Gründer und gleichzeitig die Hauptachse des Silicon Europe-Netzwerks, das die Mikroelektronikregionen Europas miteinander verbindet. Viele sächsische Unternehmen und Forschungseinrichtungen haben bereits wirtschaftliche Beziehungen in die Region Grenoble, beispielsweise zu STMicroelectronics, soitec oder zum CEA-leti. Wir freuen uns auf die erneuten Gespräche mit unseren langjährigen Partnern in Grenoble, denn Minalogic ist für die sächsische Mikroelektronik ein hervorragender Partner für die weitere Vernetzung und Kooperationsvermittlung in Frankreich. Im Rahmen unserer Reise möchten wir diese Kontakte nun auch gezielt auf den Bereich Künstliche Intelligenz ausweiten und dazu das MIAI Cluster (Multidisciplinary Institute in Artificial Intelligence) der Université Grenoble Alpes besuchen.« In der Hauptstadt Paris (10./11. März) steht ein Besuch der JEC World – die weltweit führende Messe für Verbundwerkstoffe – auf dem Programm. Sie deckt die gesamte Wertschöpfungskette der Verbundwerkstoffe ab – von der Rohstoffgewinnung bis zu den Endanwendungen. Dirk Panter wird am sächsischen Gemeinschaftsstand mit den mehr als zwanzig Ausstellern sprechen. Darüber hinaus plant der Minister in Paris einen Rundgang durch das 34.000 Quadratmeter große Gründerzentrum »Station F«. Es befindet sich in einer umgebauten Güterumschlagshalle und gilt als größter Startup-Campus der Welt. Das dritte Reiseziel wird das Industriezentrum Montpellier in Südfrankreich sein (12./13. März). Die Stadt hat 310.000 Einwohner und liegt in der Region Okzitanien, die seit längerer Zeit wirtschaftliche und kulturelle Kontakte mit Sachsen pflegt. Die sächsische Delegation besichtigt dort Unternehmen aus dem Bereich »Life Sciences« – u. a. die Fertigung von Medikamenten mit 3D-Druck – und auch ein großes Einsatzzentrum für Erneuerbare Energien. Es steuert aus der Ferne hunderte von Anlagen, darunter Wind-, Solar und Wasserkraftwerke. Außerdem sind Gespräche mit Vertretern politischer Institutionen und regionaler Wirtschaftsverbände vorgesehen. Außenhandelsstatistik Sachsen – Frankreich 2024 lieferten sächsische Unternehmen Waren im Wert von rund 2,7 Milliarden Euro nach Frankreich. Dies war der höchste Wert seit mindestens 15 Jahren. Damit belegte das Nachbarland im Länder-Ranking den sechsten Platz. Die Exporte umfassten hauptsächlich Erzeugnisse des Kraftfahrzeugbaus, Maschinenbaus, der Elektrotechnik sowie Luftfahrzeuge und Waren aus Kunststoffen. 2025 setzte sich diese positive Entwicklung fort: Nach dem dritten Quartal lagen Sachsens Exporte nach Frankreich 13 Prozent über dem Vorjahresniveau.
  • Anlässlich des morgigen internationalen Frauentages am 8. März hat Sachsens Gleichstellungsministerin Petra Köpping heute rund 140 Gäste zu einem Festakt in den Plenarsaal des Sächsischen Landtags geladen. Musikalisch begleitet wurde die Festveranstaltung durch den Frauenchor »VocalBerries«. Der Fokus der Veranstaltung richtete sich auf die Perspektiven junger Frauen in ländlichen Gebieten. Neben Staatsministerin Köpping sprachen der Landtagspräsident Alexander Dierks, die Kinder- und Jugendbeauftragte der Sächsischen Staatsregierung Susann Rüthrich, die Kommunale Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Hoyerswerda Korina Jenßen sowie Franziska Stölzel, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit in Potsdam (RIFS). Im Fokus der Podiumsdiskussion standen stellvertretend die Erfahrungen der jungen Frauen Hanna Muriel Richter und Ella Peter, die beide aus ländlichen Regionen Sachsens stammen und sich unter anderem im »Forum junge Perspektiven« der Kinder- und Jugendbeauftragten engagieren. Gleichstellungsministerin Köpping: »Wir sind als Gesellschaft gemeinsam gefordert, uns darüber auszutauschen und nachzudenken, wie wir Gleichstellung, Teilhabe und gute Lebensbedingungen im ländlichen Raum in Sachsen weiter voranbringen können. Das ist eine zentrale Voraussetzung für soziale Gerechtigkeit, wirtschaftliche Entwicklung und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Regionen, in denen Frauen sich sicher fühlen, Perspektiven sehen und mitgestalten können, sind lebenswerter für Alle. Wegzugehen bedeutet für viele junge Menschen persönliche Entwicklung, Erweiterung des eigenen Horizonts. Das ist völlig legitim und sinnvoll. Die Verantwortung von Politik und Gesellschaft liegt darin, Strukturen zu schaffen und zu erhalten, die eine Rückkehr zu guten Bedingungen ermöglichen. So dass Weggehen und auch Wiederzurückkommen eine Entscheidung aus freien Stücken ist. Dass das gelingt, ist eine zentrale Herausforderung für unsere ländlichen Regionen in Sachsen, die sich regional sehr unterschiedlich gestaltet. Eines gilt dabei universell: Eine Gesellschaft, die Frauen nicht schützt, ihre Arbeit nicht anerkennt oder ihre Stimmen leiser werden lässt, die schwächt sich selbst.« Landtagspräsident Alexander Dierks: »Wer unser Land stärken will, muss Frauen überall gleiche Chancen und Möglichkeiten geben. Der Internationale Frauentag erinnert uns daran: Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern muss selbstverständlich sein und in allen Bereichen unserer Gesellschaft gelebt werden. Gerade im ländlichen Raum leisten Frauen einen unschätzbaren Beitrag: in Unternehmen als Unternehmerinnen und Arbeitnehmerinnen, in ehrenamtlichen Strukturen, in der Versorgung vor Ort und bei der Pflege lebendiger Dorfgemeinschaften. Frauen und junge Familien sind die Zukunft des ländlichen Raums, die eine lebens- und liebenswerte Heimat gestalten. Der Internationale Frauentag ist ein wichtiger Anlass, den Frauen in unseren Familien, auf der Arbeit, im Ehrenamt und überall in unserer Gesellschaft Danke zu sagen. Ich persönlich wünsche mir mehr Frauen, die ihre Sicht politisch einbringen, etwa in den Stadt- und Gemeinderäten oder auch in der Landespolitik. Denn eine starke Demokratie lebt von der Vielfalt der Stimmen. Dafür braucht es Frauen, die Verantwortung übernehmen und unsere Zukunft aktiv mitgestalten.« Ella Peter: »Als Tochter einer alleinerziehenden Mutter mit Behinderung im Erzgebirge aufzuwachsen, hat mich geprägt und sensibilisiert. Nach meinem Umzug in eine Großstadt habe ich jedoch Angst, zurückkehren zu müssen, falls die Versorgung meiner Mutter im Rentenalter nicht gewährleistet werden kann. Für viele junge Frauen ist deshalb die Abwanderung mit Angst, Risiken, aber auch dem Gedanken, in der Region nichts verändern zu können, verbunden. Diesem Gedanken möchten Hanna und ich entgegentreten. Wir müssen lernen, aus Herausforderungen, mit denen wir als junge Frauen im ländlichen Raum konfrontiert werden, Kraft und Selbstvertrauen zu schöpfen. Mit diesen Eigenschaften können wir Gestalterinnen der ländlichen Region werden.« Hanna Muriel Richter: "Für viele junge Frauen aus dem ländlichen Raum, wie Ella und mich, entscheiden Mobilität sowie gute Ausbildungs- und Arbeitsplätze über ihre Zukunft. Wenn Busse selten fahren oder Arbeitsstellen nur schwer erreichbar sind, schränkt das Chancen, Sicherheit und Selbstbestimmung ein. Gleichzeitig fehlen oft attraktive Ausbildungs- und Arbeitsplätze in strukturschwachen Regionen, die Perspektiven bieten und Leistung anerkennen. Gleichstellung bedeutet für mich, dass junge Frauen echte Wahlfreiheit haben – zu bleiben, zu gehen oder zurückzukommen." Susann Rüthrich, Kinder- und Jugendbeauftragte der Sächsischen Staatsregierung: »Jungen Frauen zuzuhören ist unerlässlich, wenn wir verstehen wollen, was sie gehen oder bleiben lässt in ländlichen Regionen. So können und sollten wir mit Ihnen gemeinsam darauf hinwirken, dass sie sicher sind und ihre Potentiale ausschöpfen können. Ich bin überzeugt davon, dass sich viele junge Frauen vorstellen können, in den ländlichen Regionen Sachsens ihre Zukunft aufzubauen, wenn die Rahmenbedingungen passen, sie sich wohl fühlen und sie ihr Leben bestmöglich gestalten können.« Korina Jenßen, Kommunale Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Hoyerswerda: »Das Bündnis Gleichstellung Lausitz, die Mitglieder und ich, setzen uns für eine lebenswerte Lausitz für alle ein. Unser Ziel ist, dass der Strukturwandel geschlechtergerechter wird und dass der besondere Fokus auf Frauen nicht mehr nötig sein wird, weil alle Menschen ihre Bedarfe und Fähigkeiten berücksichtigt wissen. Maßnahmen des Strukturwandels sollten dies fördern. Dabei ist ein guter Arbeitsplatz wichtig. Er allein bestimmt aber nicht das Kommen, Bleiben oder Gehen – das soziale Umfeld ist ein einflussreicher Faktor und die Möglichkeit, eigene Berufs- und Lebensvorstellungen zu verwirklichen.«
  • verantwortlich: Norman Jacobi (nj) Entwendeter PKW Hoyerswerda, Lilienthalstraße / Juri-Gagarin-Straße 05.03.26, 17:45 Uhr - 06.03.26, 08:45 Uhr Unbekannte Täter haben in der Nacht von Donnerstag auf Freitag einen roten Mitsubishi ASX in Hoyerswerda auf der Lilienthalstraße Ecke Juri-Gagarin-Straße entwendet. Zuvor wurde der PKW ordnungsgemäß am Fahrbahnrand abgestellt. Der Stehlschaden beläuft sich auf circa 12.000 Euro. Nach dem PKW wird gefahndet. Die Soko Kfz ermittelt. Landkreis Bautzen Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda ____________________________________________ Drogenfahrt mit Folgen Bautzen, Talstraße 05.03.2026, 12:00 Uhr Eine Streife des Reviers Bautzen hat in der Nacht von Freitag auf Samstag auf der Talstraße in Bautzen einen 23-jährigen Pkw-Fahrer einer Verkehrskontrolle unterzogen. Die Beamten führten beim deutschen Mann einen Drogentest durch, welcher positiv auf Cannabis reagierte. Anschließend ging es für den Mann zur Blutentnahme. Die Ordnungshüter untersagten die Weiterfahrt und fertigen eine Anzeige. Der Verkehrs- und Verfügungsdienst Bautzen befasst sich mit dem Fall. Heckenbrand Ralbitz-Rosenthal, Wallfahrtsweg 06.03.2026, 18:05 Uhr Beamte des Revier Kamenz wurden am Freitagabend zu einem Heckenbrand auf den Wallfahrtsweg in Rablitz-Rosenthal gerufen. Bislang unbekannte Täter setzten eine circa acht Meter lange Hecke in Brand. Der Brand konnte durch die Feuerwehr rechtzeitig gelöscht werden, es kam niemand zu Schaden. Der Sachschaden wird auf circa 500 Euro geschätzt. Der Kriminaldienst Kamenz ermittelt nun wegen Sachbeschädigung durch Feuer. Einbruch in Sonderpostenmarkt Lauta, Karl-Liebknecht-Straße 06.03.2026, 00:48 Uhr - 00:58 Uhr Bislang fünf unbekannte Täter sind gewaltsam in das Außengelände eines Sonderpostenmarktes eingedrungen und entwendeten diverse Waren. Der Stehlschaden wird derzeit auf circa 300 Euro geschätzt. Der Sachschaden beträgt zehn Euro. Der Kriminaldienst Hoyerswerda ermittelt wegen des besonders schweren Diebstahls. Landkreis Görlitz Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser ________________________________________ Zwei Ladendiebe erwischt Görlitz, Berliner Straße 06.03.2026, 16:30 Uhr Am Freitagnachmittag haben eine weibliche 49-jährige polnische Bürgerin und ein 50-jähriger polnischer Bürger in einem Geschäft auf der Berliner Straße in Görlitz einen Ladendiebstahl begangen. Die beiden Ladendiebe konnten kurze Zeit später gestellt werden, als diese bereits in das nächste Geschäft gingen. Bei der Durchsuchung der Handtasche der weiblichen Ladendiebin konnten zwei Parfümflaschen aufgefunden werden. Der Stehlschaden beträgt 101,80 Euro. Die beiden Diebe erhalten eine Anzeige wegen Diebstahls. Der Kriminaldienst Görlitz ermittelt. Baggerschaufel benötigt B 178, zwischen Eckartsberg und Oberseifersdorf 05.03.2026, 14:30 - 15:30 Uhr Am Freitagnachmittag meldete eine Firma dem Polizeirevier Zittau den Diebstahl einer Baggerschaufel. Unbekannte Täter entfernten eine Schraube, wodurch die Baggerschaufel entfernt werden konnte. Der Stehlschaden wird auf circa 2.000 Euro geschätzt. Der Kriminaldienst des Revieres Zittau ermittelt wegen des besonders schweren Falles eines Diebstahles. Ohne Versicherung unterwegs Weißwasser/O.L., Braunsteichweg 06.03.2026, 19:10 Uhr Eine Streife des Polizeirevier Weißwasser kontrollierte am Freitagabend eine 42-jährige deutsche E-Scooterfahrerin. Während der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass für den E-Scooter kein gültiger Versicherungsschutz besteht. Die Dame muss sich wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten. Der Verkehrs- und Verfügungsdienst übernimmt den Sachverhalt.