Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Verantwortlich: Anja Leuschner Drogenerkenner im Einsatz Bautzen, OT Burk, B 156 26.07.2026, 07:00 Uhr - 14:15 Uhr 22 Polizisten haben am Sonntagmorgen nahe Bautzen eine Kontrollstelle aufgebaut. Ihr Ziel: Fahrer unter Einwirkung berauschender Mittel erkennen, an der Weiterfahrt hindern und damit die Verkehrssicherheit stärken. Die Beamten hielten 221 Fahrzeuge an und kontrollierten 247 Personen. Darunter waren auch einige auf dem Weg von einem nahen Festival nach Hause. Bei circa einem Drittel der Fahrzeugführer wandten die Polizisten spezielle Tests an, die Hinweise auf den Einfluss berauschender Mittel liefern können. Im Ergebnis wurden neun Blutentnahmen angeordnet, die ein Arzt vor Ort durchführte. In sieben Fällen waren Drogen der Anlass, in zwei weiteren Fällen Alkoholeinfluss. Außerdem ahndeten die Beamten 29 weitere Ordnungswidrigkeiten. Zum Einsatz kamen ausgebildete Drogenerkenner im Straßenverkehr sowie speziell fortgebildete Beamte für eine qualifizierte Fahrtüchtigkeitsprüfung (QFP). Unterstützt wurde die Görlitzer Polizei von Beamten der Polizeidirektion Dresden, einem Rauschgiftspürhund mit Diensthundeführer sowie einem Arzt. Anlage: Zwei Fotos der Aktion Kreissägeblätter im Rucksack - Mutmaßliches Diebesduo in Haft Bezug: Medieninformation Nr. 322 vom 28. Juli 2026 Görlitz, Königshufen 27.07.2026, 12:00 Uhr Ein mutmaßliches Diebesduo hat am Montagmittag in einem Markt im Görlitzer Stadtteil Königshufen lange Finger gemacht. Beamte stellten die Zwei mit Hilfe einer Marktmitarbeiterin. Wir berichteten. Am Dienstagnachmittag ordnete ein Richter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Görlitz die Hauptverhandlungshaft für beide Männer an. Somit wird die Durchführung das Anfang August geplanten beschleunigten Verfahrens sichergestellt. Polizisten brachten den 32-jährigen polnischen sowie den 26-jährigen deutschen Beschuldigten in eine JVA. Autobahnpolizeirevier Bautzen Medizinisches Problem auf dem Seitenstreifen BAB 4, Dresden - Görlitz, zwischen Uhyst am Taucher und Salzenforst 28.07.2026, 11:35 Uhr Eine Streife des Verkehrsüberwachungsdienstes hat am Dienstagmittag einen Sattelzug auf dem Standstreifen zwischen Uhyst und Salzenforst bemerkt. Es stellte sich heraus, dass der 41-jährige Fahrer ein medizinisches Problem hatte und Hilfe brauchte. Die Polizisten verständigten den Rettungsdienst, der den Mann anschließend ins Krankenhaus brachte. Der Sattelzug wurde dann zur Sicherheit auf die Rastanlage Oberlausitz-Süd gefahren und das Unternehmen informiert. Fast 70 km/h schneller als erlaubt BAB 4, Dresden - Görlitz, Parkplatz An der Neiße 28.07.2026, 15:15 Uhr - 20:45 Uhr Mehrere Geschwindigkeitsverstöße hat ein Messteam am Dienstagnachmittag bis -abend auf der Autobahn 4 in Richtung Görlitz aufgedeckt. Die Beamten überprüften die Einhaltung der 80 km/h in Höhe des Parkplatzes An der Neiße. Innerhalb von fünfeinhalb Stunden passierten insgesamt 2.577 Fahrzeuge die Messstelle. 451 davon waren zu zügig unterwegs. Am eiligsten hatte es offenbar der Fahrer eines Opel mit Görlitzer Kennzeichen. Ihn erfasste das System mit 149 km/h. Zwei Punkte, 600 Euro Bußgeld und zwei Monate Fahrverbot werden die Folgen sein. Landkreis Bautzen Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda Zwei Autos gerammt und davongefahren - Radler stellt Flüchtigen Bautzen, Postplatz 28.07.2026, 16:50 Uhr Ein Radfahrer hat am Dienstagnachmittag einen flüchtenden Autofahrer in Bautzen gestoppt. Der 51-Jährige war mit seinem Hyundai auf der Bahnhofstraße in Richtung Postplatz unterwegs und verlor kurz vor der Post offenbar aufgrund überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er kollidierte daraufhin mit einem geparkten Seat, prallte an diesem ab und geriet dann auf die linke Fahrbahnseite. Dort krachte er noch in einen BMW. Anschließend wollte er davonfahren. Weit kam er allerdings nicht, denn auf der Karl-Marx-Straße stoppte ihn ein Radfahrer, indem er sich quer vor den Pkw stellte. Es entstand ein Gesamtsachschaden von circa 10.000 Euro, wovon 8.000 Euro Fremdschaden waren. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft stellten die Polizisten den Führerschein des italienischen Fahrers sicher. Er erhielt außerdem eine Anzeige wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Mit über zwei Promille gefahren… Großpostwitz, B 96 28.07.2026, 22:55 Uhr …ist am späten Dienstagabend ein 36-Jähriger mit seinem BMW in Großpostwitz. Beamte stoppten ihn an der B 96 und ließen den ukrainischen Fahrer pusten. Umgerechnet 2,38 Promille zeigte der Alkomat an. Damit ging es für den Mann zur Blutentnahme. Die Beamten beschlagnahmten seinen Führerschein und fertigten eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. Unter Drogen und Alkohol gefahren Beamte des Kamenzer Polizeireviers haben am Dienstag zwei berauschte Fahrten beendet. Kamenz, Robert-Koch Platz 28.07.2026, 10:15 Uhr Auf dem Robert-Koch-Platz in Kamenz kontrollierten sie einen 44-Jährigen mit einem E-Scooter. Ein Drogentest bei dem deutschen Lenker schlug auf den Konsum vom Cannabis und Amphetamin an. Eine Blutentnahme, das Ende der Fahrt und eine Anzeige waren die Folgen. Pulsnitz, Dresdener Straße 28.07.2026, 21:40 Uhr Auf der Dresdener Straße in Pulsnitz geriet ein 27-Jähriger mit seinem VW in eine Polizeikontrolle. Ein Atemalkoholtest zeigte bei dem deutschen Fahrer umgerechnet 0,60 Promille an. Er erhielt eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Verstoßes gegen die 0,5-Promille-Grenze. Schwerer Unfall - Zeugen gesucht Arnsdorf, OT Fischbach, Stolpener Straße 28.07.2026, 14:50 Uhr Zu einem schweren Unfall zwischen einem Pkw und einem Motorrad ist es am Dienstagnachmittag in Fischbach gekommen. Ein 74-Jähriger befuhr mit seinem Seat die Seeligstädter Straße von Seeligstadt in Richtung Stolpener Straße und wollte nach links in diese abbiegen. Dabei übersah er offenbar den von links kreuzenden 65-Jährigen, welcher mit seiner Harley Davidson die Stolpener Straße von der B 6 in Richtung Arnsdorf befuhr. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge, in dessen Folge der Harley-Fahrer schwer verletzt wurde. Rettungskräfte brachten ihn ins Krankenhaus. Bei dem Zusammenstoß entstand circa 25.000 Euro Sachschaden. Zeugen, die den Verkehrsunfall beobachtet haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, sowie Ersthelfer, welche am Unfallort anwesend waren, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion unter der Telefonnummer 03591 367 0 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Fahrrad weggenommen Lauta, Bahnhof 26.07.2026 Am Dienstag wurde der Polizei ein Sachverhalt bekannt, der sich bereits am vergangenen Sonntag ereignet hatte. Ein 23-Jähriger war an diesem Tag mit einem Fahrrad im Bereich des Lautaer Bahnhofs unterwegs, als er von einer männlichen Person angesprochen und in bedrohlicher Art und Weise zur Herausgabe seines Fahrrades aufgefordert wurde. Da auch körperliche Übergriffe seitens des Täters nicht ausgeschlossen werden konnten, übergab der junge Mann das Bike, welches einen Wert von circa 2.300 Euro hatte. Die Polizei ermittelt. E-Bike verschwindet am Geierswalder See Elsterheide, OT Geierswalde 27.07.2026, 22:30 Uhr - 28.07.2026, 08:30 Uhr Unbekannte haben zwischen Montagabend und Dienstagmorgen ein an einem Zaun am Geierswalder See angeschlossenes blaues Conway-E-Bike gestohlen. Der Wert des entwendeten Bikes belief sich auf ungefähr 3.600 Euro. Die Bearbeitung des besonders schweren Falls des Diebstahls übernahm der Kriminaldienst des Reviers Hoyerswerda. Hund beißt Postbotin Lauta 28.07.2026, 12:35 Uhr Am Dienstagmittag ist eine 57-jährige Frau, die in ihrer Tätigkeit als Postbotin ein Paket auf einem Grundstück bei Lauta hinterlegen wollte, plötzlich von einem dort freilaufenden Hund angegriffen und gebissen worden. Dabei erlitt sie Verletzungen und wurde von einer herbeigerufenen Rettungswagenbesatzung versorgt. Die Frau erstattete Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung, mit deren Bearbeitung sich nun der örtliche Kriminaldienst befasst. Landkreis Görlitz Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser Rasentraktor auf Abwegen Rothenburg/O.L. 27.07.2026, 21:00 Uhr - 28.07.2026, 10:50 Uhr Unbekannte haben in der Nacht zu Dienstag einen Rasentraktor von einem Grundstück in Rothenburg gestohlen. Das rote Gefährt hatte samt Abdeckplane einen Wert von rund 2.300 Euro. Der Sachschaden am Grundstückszaun betrug etwa 200 Euro. Polizisten sicherten Spuren am Tatort und leiteten ein Ermittlungsverfahren ein. Der Kriminaldienst des Görlitzer Polizeireviers befasst sich mit dem Fall. Geschwindigkeit überwacht Reichenbach/O.L., B 6, Abzweig Sohland am Rotstein 28.07.2026, 09:00 Uhr - 13:00 Uhr Der Verkehrsüberwachungsdienst hat am Dienstag vier Stunden lang die Einhaltung des Tempolimits auf der B 6 am Abzweig nach Sohland am Rotstein überprüft. Hier gelten 70 km/h für Pkw und 60 km/h für Lkw. Von 432 gemessenen Fahrzeugen waren elf schneller als erlaubt. Fünf Fahrer kamen mit einem Verwarngeld davon. Auf sechs kommt ein Bußgeldbescheid zu. Ein Seat mit Löbauer Kennzeichen und 97 km/h hatte es am eiligsten. Ihn erwarten 100 Euro und ein Punkt. Unter den Brummis war ein Renault mit Görlitzer Kennzeichen und 75 km/h der Schnellste. Hier werden 50 Euro Bußgeld fällig. Musikbox aus Hinterhof gestohlen Löbau, Fichtestraße 22.07.2026, 17:30 Uhr - 25.07.2026, 10:00 Uhr Unbekannte Diebe haben in den vergangenen Tagen in Löbau zugeschlagen. Sie stahlen eine Musikbox aus einem Hinterhof an der Fichtestraße. Die Box hatte einen Wert von rund 1.000 Euro. Eine Streife nahm die Anzeige auf. Die Ermittlungen übernahm der zuständige Kriminaldienst. Brennende Wiese Olbersdorf, Jonsdorfer Straße 28.07.2026, 12:45 Uhr Am Dienstagmittag sind Feuerwehr und Polizei nach Olbersdorf ausgerückt. Gemeldet wurde Rauch in der Nähe der Schienen der Schmalspurbahn. Es stellte sich heraus, dass dort ein kleines Stück Wiese in Brand stand. Kameraden der Feuerwehr löschten. Sachschaden entstand nach aktuellem Kenntnisstand nicht. E-Bike weg Bad Muskau, Gablenzer Straße 27.07.2026, 18:00 Uhr - 28.07.2026, 08:35 Uhr Diebe haben in der Nacht zu Dienstag ein E-Bike an der Gablenzer Straße in Bad Muskau erbeutet. Das weiße Gefährt mit roten Streifen war etwa 1.000 Euro Wert und entstammte der Marke Telefunken. Am Fahrradständer entstand zudem ein Sachschaden von circa 200 Euro. Eine Streife nahm die Anzeige auf und schrieb das Bike zur Fahndung aus. Der Kriminaldienst des Polizeireviers Weißwasser ermittelt. Granate kontrolliert gesprengt Bad Muskau, Gablenzer Straße 28.07.2026, 14:45 Uhr - 19:00 Uhr Zu einer kontrollierten Sprengung einer Granate ist es am Dienstagabend in Bad Muskau gekommen. Die Fundmunition tauchte bei Feldarbeiten an der Gablenzer Straße auf. Eine Streife stellte fest, dass es sich um eine 40 Zentimeter große Granate handelte. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst kam zum Einsatz und ordnete die Sprengung an. Um 19 Uhr wurde die Flakgranate mit einem Kaliber von 12,5 Zentimetern kontrolliert gesprengt. Eine Gefahr für die Allgemeinheit bestand nicht. Anlage: Foto der Flakgranate
  • Chemnitz Zwei Verletzte bei Auseinandersetzung Zeit: 28.07.2026, 22:30 Uhr Ort: OT Zentrum (2197) Am Dienstagabend kamen Polizisten wegen einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in der Moritzstraße zum Einsatz, bei der ein Jugendlicher (17) sowie ein junger Mann (21) verletzt worden. Als die Beamten am Ort eintrafen, flüchteten einige der anwesenden Personen. Letztlich befanden sich am Ort des Geschehens insgesamt sieben junge Männer im Alter von 15 bis 21 Jahren (alle syrisch), wobei zwei leichte Verletzungen aufwiesen. Nach derzeitigem Kenntnisstand soll es zwischen den Beteiligten zunächst zu einer Streitigkeit gekommen sein, die letztlich in einer körperlichen Auseinandersetzung mündete. Hinzugerufene Rettungskräfte brachten die beiden Verletzten in umliegende Krankenhäuser. Die Polizei hat indes die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung sowie zu den konkreten Tatbeteiligungen und -hintergründen aufgenommen. (mou) Wasserschaden durch Buntmetalldiebstahl Zeit: 23.08.2026, 12:00 Uhr bis 28.07.2026, 06:30 Uhr Ort: OT Sonnenberg (2198) In den zurückliegenden Tagen brachen Unbekannte in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Zietenstraße ein. In der Folge entwendeten die Einbrecher insgesamt drei Waschbeckenarmaturen aus den Sanitärräumen. Infolgedessen entstand ein Wasserschaden, wodurch auch weitere Wohnungen des Hauses in Mitleidenschaft gezogen wurden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 20.000 Euro. Der Stehlschaden beziffert sich auf etwa 200 Euro. (mou) Bei Sturz schwer verletzt Zeit: 28.07.2026, 18:25 Uhr Ort: OT Einsiedel (2199) Am frühen Dienstagabend befuhr die 60-jährige Fahrerin eines E-Mountainbikes die Kemtauer Straße im Berbisdorf, wobei sie stürzte. Dabei zog sich die Fahrradfahrerin nach dem derzeitigen Kenntnisstand schwere Verletzungen zu. Angaben zum Sachschaden sind derzeit nicht bekannt, (mg) 37-Jähriger bei Auffahrunfall leicht verletzt - Zeugen gesucht Zeit: 28.07.2026, 17:15 Uhr Ort: OT Borna-Heinersdorf (2200) Die Leipziger Straße in stadteinwärtige Richtung befuhren am Dienstagnachmittag nacheinander auf dem linken von zwei Fahrstreifen ein Mercedes-Transporter (Fahrer: 37) und ein Pkw Renault (Fahrerin: 42). An der Einmündung Leipziger Straße/Max-Planck-Straße hielt der Transporter verkehrsbedingt an einer Ampel. Die nachfolgende Renault-Fahrerin bemerkte dies offenbar zu spät und fuhr auf den Transporter. Durch die Kollision wurde der 37-Jährige leicht verletzt und musste ambulant behandelt werden. An den Fahrzeugen entstand ein geschätzter Gesamtschaden von etwa 5.000 Euro. Auf Höhe der Max-Planck-Straße soll ein bisher unbekannter dunkler Transporter von der Gegenfahrbahn zwischen beiden Beteiligten hindurch die Fahrbahnseite gewechselt haben. Wer kann Angaben zum Geschehen allgemein bzw. zum Fahrverhalten des unbekannten dunklen Transporters im besonderen machen? Unter Telefon 0371 8740-0 werden Hinweise beim Chemnitzer Verkehrsunfalldienst entgegengenommen. (mg) Auf Unfall folgte Anzeige Zeit: 28.07.2026, 16:45 Uhr Ort: OT Kaßberg (2201) In der Franz-Mehring-Straße öffnete am Dienstagnachmittag eine 44-jährige Frau die Tür ihres abgeparkten Pkw Nissan, um auszusteigen. Gleichzeitig befuhr der 19-jährige Fahrer eines Pkw BMW die Franz-Mehring-Straße. Als dieser an dem Nissan vorbeifuhr, kam es zur Kollision zwischen dem BMW und der sich öffnenden Tür. Es entstand Sachschaden an den Fahrzeugen in Höhe von insgesamt etwa 7.000 Euro. Verletzt wurde niemand. Einem Arzt stellte sich die Nissan-Fahrerin dennoch vor – zur Blutentnahme. Ein mit der Frau durchgeführter Drogenvortest reagierte positiv auf Methamphetamine/Amphetamine. Für die deutsche Staatsangehörige folgten die Sicherstellung ihres Führerscheines sowie eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. (Kg) Bei Auffahrunfall verletzt Zeit: 28.07.2026, 15:10 Uhr Ort: OT Glösa-Draisdorf, Bundesautobahn 4, Erfurt – Dresden (2202) Kurz nach der Anschlussstelle Chemnitz-Glösa fuhr am Dienstagnachmittag der 53-jährige Fahrer eines VW-Kleintransporters auf der Autobahn 4 auf einen Lkw Scania (Fahrer: 62), wobei Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 40.000 Euro entstand. Der Kleintransporter-Fahrer erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. (Kg) Kollision beim Spurwechsel Zeit: 28.07.2026, 13:45 Uhr Ort: OT Röhrsdorf, Bundesautobahn 4, Dresden – Erfurt (2203) Am Kreuz Chemnitz wechselte am Dienstag der 57-jährige Fahrer eines Sattelzuges DAF den Fahrstreifen von der Autobahn 4 nach rechts in den Fahrstreifen zur Überfahrt auf die Autobahn 72. Dabei kollidierte der Sattelzug mit einem dort fahrenden Pkw Audi (Fahrerin: 64). Danach kollidierte der Audi mit der rechten Leitplanke, geriet dann zurück auf die Fahrbahn und prallte erneut gegen den Sattelzug. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 15.500 Euro. (Kg) Erzgebirgskreis Hydraulikhammer gestohlen Zeit: 27.07.2026, 17:30 Uhr bis 28.07.2026, 06:30 Uhr Ort: Schlettau (2204) In der Zeit zwischen Montagabend und Dienstag früh entwendeten Unbekannte einen Hydraulikhammer von einer Baustelle in der Buchholzer Straße. Der Stehlschaden beträgt ca. 6.200 Euro. Sachschaden wurde keiner bekannt. (mou) Biker bei Unfall schwer verletzt Zeit: 28.07.2026, 17:35 Uhr Ort: Annaberg-Buchholz (2205) Am Dienstag befuhr der 61-jährige Fahrer eines Krads Suzuki die Annaberger Straße (S 265) aus Richtung Königswalde in Richtung Cunersdorf. In einer Kurve überholte der Biker einen Pkw, kam beim Wiedereinscheren nach rechts von der Fahrbahn ab und stürzte. Er erlitt schwere Verletzungen. Am Motorrad entstand Sachschaden von etwa 8.000 Euro. (Kg) Auf Kontrolle folgte Anzeige Zeit: 28.07.2026, 23:00 Uhr Ort: Lößnitz (2206) In der Fabrikgasse kontrollierten Polizisten Dienstagnacht im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle einen Pkw VW. Dabei bemerkten die Beamten Alkoholgeruch bei dem 46-jährigen Fahrer. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,62 Promille. Für den deutschen Staatsangehörigen folgten eine Blutentnahme, die Sicherstellung seines Führerscheines sowie eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. (Kg) Bei Auffahrunfall verletzt Zeit: 28.07.2026, 07:40 Uhr Ort: Pockau-Lengefeld, OT Forchheim (2207) Die B 101 aus Richtung Pockau in Richtung Großhartmannsdorf befuhren am Dienstagmorgen ein VW-Kleinbus und ein Pkw Seat. Als die Seat-Fahrerin (29) verkehrsbedingt bremste, fuhr die Fahrerin (40) des VW auf den Seat. Dabei erlitt der Beifahrer (27) des Seat leichte Verletzungen. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 10.000 Euro. (Kg)
  • Autoren: Marko Laske (ml), Uwe Hofmann (uh), Sophia Zeidler (sz) Landeshauptstadt Dresden Radfahrer zusammengestoßen – Polizei sucht Zeugen Zeit: 28.07.2026, 17:45 Uhr Ort: Dresden-Klotzsche Gestern Nachmittag ist eine Fahrradfahrerin (50) bei einem Unfall auf dem Gehweg der Müller-Armack-Straße leicht verletzt worden. Die Polizei sucht Zeugen. Die 50-Jährige war in Richtung der Straße Zum Kraftwerk unterwegs, als ihr ein anderer Radfahrer entgegenkam. Kurz darauf stießen die beiden zusammen. Dabei erlitt die Frau leichte Verletzungen und musste ambulant versorgt werden. Der am Unfall beteiligte Radfahrer fuhr davon. Die Polizei fragt: Wer hat den Unfall beobachtet? Wer kann Angaben zum unbekannten Radfahrer machen? Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (ml) Motorradfahrer verletzt – Zeugen gesucht Zeit: 29.07.2026, 07:15 Uhr Ort: Dresden-Wilschdorf Bei einem Unfall auf der Wilschdorfer Landstraße hat ein Motorradfahrer (45) Verletzungen erlitten. Der Unfallgegner fuhr davon. Die Polizei sucht Zeugen. Der 45-Jährige war auf einer MZ auf der Staatsstraße 81 in Richtung Autobahnauffahrt Dresden-Flughafen unterwegs. Nach ersten Ermittlungen war er dabei mit dem Fahrer eines schwarzen BMW in Konflikt geraten. In einer Unterführung kurz vor der Einmündung Grutzschgenweg setzte sich der BMW vor den Motorradfahrer und soll gebremst haben. Der 46-Jährige stürzte. Er kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Der BMW-Fahrer fuhr davon. Angaben zur Schadenshöhe liegen noch nicht vor. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zur Fahrweise der beiden Beteiligten vor dem Unfall, zum Unfallhergang sowie zum BMW und dessen Fahrer machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (uh) Wohnungseinbruch Zeit: 28.07.2026, 04:45 Uhr bis 18:30 Uhr Ort: Dresden-Gorbitz Am Dienstag sind Unbekannte in eine Wohnung an der Lise-Meitner-Straße eingebrochen. Die Täter hebelten die Balkontür auf und durchsuchten die Räume. Letztlich stahlen sie etwa 300 Euro sowie einen Wecker. Der Sachschaden beträgt etwa 3.000 Euro. (ml) Vermisster wieder da Der seit Dienstag vermisste 67-Jährige aus Dresden-Pieschen ist wieder da (Öffentlichkeitsfahndung Nr. 23/26 vom 29.07.2026). Polizisten griffen den Mann heute Vormittag in Dresden auf und brachten ihn in seine Unterkunft zurück. (ml) Landkreis Meißen Scheibe von Parteibüro Beschädigt Zeit: 28.07.2026, 23:30 Uhr der Polizei bekannt Ort: Riesa In den zurückliegenden Tagen haben Unbekannte mehrfach Steine gegen Fensterscheiben eines Parteibüros an der Lange Straße geworfen. Der Schaden beläuft sich auf rund 1.000 Euro. Der Staatsschutz der Polizeidirektion Dresden hat die Ermittlungen aufgenommen. (sz) Parkscheinautomat gesprengt Zeit: 29.07.2026, 02:30 Uhr Ort: Moritzburg Unbekannte haben in der Nacht zu Mittwoch einen Parkscheinautomaten an der Kleinen Fasanenstraße gesprengt. Anschließend entwendeten die Täter die Geldkassette mit bislang unbekanntem Inhalt. Der Schaden kann aktuell nicht beziffert werden. (sz) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Radfahrer stießen zusammen Zeit: 28.07.2026, 16:25 Uhr Ort: Königstein/Sächsische Schweiz Auf dem Elberadweg sind zwei Radfahrer zusammengestoßen und gestürzt. Der 14-Jährige war mit einem Fahrrad auf der Verbindungsstraße zwischen Dresdner Straße und Elberadweg unterwegs. Als er nach links auf den Radweg einbog, stieß er mit dem 67-Jährigen zusammen, der mit einem Pedelec in Richtung Bad Schandau fuhr. Der ältere der beiden wurde leicht verletzt. Der Sachschaden beträgt rund 100 Euro. (uh) Motorradfahrer verletzt Zeit: 28.07.2026, 20:20 Uhr Ort: Wilsdruff Bei einem Unfall auf der der B 173 hat ein Motorradfahrer (49) leichte Verletzungen erlitten. Der 49-Jährige war mit einer Triumph Thunderbird zwischen Kesselsdorf und Grumbach unterwegs. Als er von der rechten in die linke Fahrspur wechselte, stieß er mit einem Kia Picanto (Fahrerin 53) zusammen. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 2.500 Euro. (uh) Trennschleifer von Baustelle gestohlen Zeit: 28.07.2026, 08:00 Uhr bis 11:15 Uhr Ort: Hohnstein, OT Lohsdorf Diebe haben einen Trennschleifer von einer Baustelle auf der S 165 gestohlen. Die Täter begaben sich auf das Gelände zwischen Lohsdorf und Ehrenberg und entwendeten das etwa 2.800 Euro teure Gerät. Die Polizei ermittelt. (uh)
  • Sachsen und Tschechien wollen ihre grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiter vertiefen. Das haben Umwelt- und Landwirtschaftsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch und der Staatssekretär für Infrastruktur und Landesentwicklung, Sören Trillenberg, bei einem Arbeitstreffen mit dem tschechischen Umweltminister Igor Červený, Verkehrsminister Ivan Bednárik und Agrarminister Martin Šebestyán am Mittwoch (29.07.) in Litoměřice und Děčín vereinbart. Im Rahmen des Treffens verständigten sich beide Seiten darauf, das von Tschechien geplante Vorhaben einer Elbe Staustufe künftig eng zu begleiten und die ökologischen, wasserwirtschaftlichen und verkehrlichen Auswirkungen auf Basis der aktualisierten tschechischen Planungen neu zu bewerten. Zudem soll die Zusammenarbeit der Nationalparke Sächsische Schweiz und Böhmische Schweiz weiter vertieft werden, insbesondere bei Besucherlenkung, Wanderwegen, und Artenmonitoring. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Stabilisierung der Birkhuhn Population im Erzgebirge. Beide Seiten zogen eine positive Bilanz des gemeinsamen Memorandums und bekräftigten die weitere enge fachliche Abstimmung. Staatsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch: »Sachsen und Tschechien verbindet der Wunsch, den Naturraum Elbe als bedeutenden Faktor für die Wasserversorgung, Natur- und Artenschutz, Transportweg und Flusstourismus zu erhalten und nachhaltig weiterzuentwickeln. Die jeweiligen Interessen gilt es gemeinsam mit allen Beteiligten klug auszubalancieren. In diesen Prozess wird sich Sachsen weiterhin partnerschaftlich und fachlich fundiert einbringen. Der regelmäßige und vertrauensvolle Dialog ist die Basis, um die gemeinsamen Aufgaben anzugehen und gleichzeitig das Miteinander mit den tschechischen Nachbarn zu stärken. Ich freue mich auf die weitere konstruktive Zusammenarbeit.« Sören Trillenberg, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung: »Hochwasserschutz, verlässliche Verkehrswege und eine leistungsfähige Schifffahrt lassen sich nur gemeinsam mit unseren tschechischen Nachbarn lösen. Die geplante Staustufe kann die Schifffahrt Richtung Prag verbessern, ohne die Verhältnisse für die Binnenschifffahrt auf sächsischer Seite spürbar zu beeinträchtigen. Umso wichtiger ist, dass wir dazu und bei allen anderen Themen früh und fachlich fundiert im Gespräch sind. Der Dialog mit unseren tschechischen Partnern lebt von Projekten, die für die Menschen auf beiden Seiten der Grenze wichtig sind. Das rege Interesse an Bürgerdialogen zur Eisenbahnneubaustrecke Dresden-Prag ist Beleg dafür. Wie stark der Bedarf ist, zeigt auch die hohe Nachfrage nach Interreg-Fördermitteln. Deshalb muss diese Förderung auch in der neuen Förderperiode ab 2028 stark und spürbar bleiben.« Sachsen arbeitet seit vielen Jahren eng mit der Tschechischen Republik zusammen. Die Kooperation besteht sowohl auf der Ebene der Fachministerien als auch zwischen zahlreichen Fachbehörden. Sachsen ist zudem Mitglied in wichtigen Gremien, darunter in der Deutsch-Tschechischen Umweltkommission, der Deutsch-Tschechischen Kommission zu Fragen der nuklearen Sicherheit und des Strahlenschutzes und in der Internationalen Kommission zum Schutz der Elbe. Auch viele andere Themen wie Grundwasser- und Hochwasserschutz, Luftreinhaltung und Naturschutz werden kontinuierlich gemeinsam bearbeitet und abgestimmt. Das wichtigste gemeinsame Verkehrsprojekt – die Eisenbahnneubaustrecke Dresden-Prag mit dem Erzgebirgstunnel – wird beiderseits mit ständigen Initiativen gegenüber der Europäischen Union und der Bundesrepublik vorangetrieben. Ein Europäischer Verbund für territoriale Zusammenarbeit wurde von Sachsen und der Tschechischen Republik gegründet, um als gemeinsame Arbeitsplattform das Projekt Eisenbahnneubaustrecke voranzubringen.
  • Der Preis für sorbische Sprache Zejler-Preis wird in diesem Jahr an Theresia Schön / Rejza Šěnowa verliehen. Die siebenköpfige Jury des Preises hatte die Preisträgerin der Sächsischen Staatsministerin für Kultur und Tourismus, Barbara Klepsch, für ihre lebenslangen, vielseitigen und herausragenden Verdienste auf dem Gebiet der sorbischen Bildung, Übersetzung und der Publizistik empfohlen. Der mit 5.000 Euro dotierte Zejler-Preis der Sächsischen Staatsministerin für Kultur und Tourismus prämiert herausragende oder beispielhafte Leistungen auf dem Gebiet des Erwerbs, des Gebrauchs sowie der Vermittlung der sorbischen Sprache. Die Veranstaltung zur Preisverleihung ist für Mittwoch, 9. September 2026, 18 Uhr, in der Klosterkirche und Sakralmuseum St. Annen in Kamenz geplant. »Ich gratuliere der neuen Preisträgerin herzlich und freue mich, dass mit diesem Preis ihr umfassendes Engagement offiziell gewürdigt wird. Das Wirken von Theresia Schön / Rejza Šěnowa ist in seiner Vielseitigkeit, fachlichen Kompetenz und langjährigen Kontinuität herausragend und Ausdruck ihrer tiefen Verbundenheit mit der sorbischen Sprache und Kultur. Ganz besonders ist ihr bedeutendes Engagement und ihr Beitrag zur Weitergabe der sorbischen Sprache an nachfolgende Generationen zu würdigen.«, betont Sachsens Kulturministerin Barbara Klepsch. Theresia Schön / Rejza Šěnowa wurde am 6. Juni 1951 geboren und wuchs in Caßlau auf. Nach dem Abitur an der Sorbischen erweiterten Oberschule in Bautzen, studierte sie in Halle Biologie und Chemie auf Lehramt. Sie unterrichtete an Schulen in Neudorf, in Großwelka und seit 1986 an der SEOS in Bautzen. In der Wendezeit wirkte Theresia Schön / Rejza Šěnowa aktiv in der Initiativgruppe der Sorbischen Volksversammlung (1989–1991) mit und war Mitglied der Arbeitsgruppe »Schulwesen«. Zugleich war sie 1991 Mitgründerin des Sorbischen Schulvereins e.V. und von 1991 bis 1999 stellvertretende Vorsitzende. In dieser Zeit wurden ihr Interesse für die sorbische Geschichte nach dem Zweiten Weltkrieg sowie die Geschichte der sorbischen Schulen, insbesondere der Vorgängereinrichtungen des Sorbischen Gymnasiums Bautzen, geweckt. Daraus entstand später die Publikation »Serbski gymnazij. 50 lět serbske wyše šulstwo« (Sorbisches Gymnasium. 50 Jahre sorbisches Oberschulwesen), erschienen 1997 und in einer zweiten, erweiterten Auflage 2002. Im Jahr 1992 übernahm Theresia Schön / Rejza Šěnowa die Leitung des Sorbischen Gymnasiums, wo sie gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen innovative, kreative Wege beschritt. Die Stärkung des Prestiges der sorbischen Sprache war ihr stets eine große Herzensangelegenheit. Die Herausforderung bestand zur damaligen Zeit im Aufbau eines Kurssystems in der Sekundarstufe II. Auch mit ihrer Hilfe und Unterstützung wurde erreicht, dass das Fach Sorbisch gleichberechtigt neben Deutsch als Abiturfach von der Kultusministerkonferenz anerkannt wurde. Sie setzte sich beständig für die zweisprachige Bildung in allen Fächern ein. Dafür suchte sie Beispiele in Minderheitenschulen im Ausland und fand diese im Gymnasium für Slowenen in Klagenfurt. Der hier erlebte zweisprachige Unterricht war wegweisend für sie und ihre Kollegen beim Aufbau des eigenen naturwissenschaftlichen Unterrichts. Partnerschaften zu weiteren Gymnasien für Minderheiten oder ins slawische Ausland und der Schüleraustausch mit ihnen waren ein wichtiger Punkt im Schulprogramm. So wird beispielsweise seit 1996 eine gegenseitig befruchtende Beziehung mit wertvollen gemeinsamen Projekten mit dem Bischöflichen Gymnasium in Varnsdorf geführt, der ehemals ersten gymnasialen Bildungsstätte für sorbische Kinder und Jugendliche von 1945 bis 1949 in Tschechien. Gezielt nahm sie sich des sorbischen Lehrerinnen- und Lehrernachwuchses an. Leidenschaftlich unterstützte sie das Wirken des Sorbischen Jugendensembles am Sorbischen Gymnasium Bautzen / 1. serbska kulturna brigada und der Theatergruppe. Sie regte Projekte auf dem Gebiet der Literatur, Naturforschung und des Sports an. Theresia Schön / Rejza Šěnowa war es wichtig, dass sich die Gymnasiasten kritisch mit gesellschaftlichen Erscheinungen auseinandersetzen und selbst Ideen hervorbringen. Während ihrer Leitung gründeten Schüler den Gymnasialverein Societas Slavica Budissinensis. Viele kreative Ideen entstanden damals, unter anderem das sorbischsprachige Spiel »Swěca abo měca« oder regelmäßige Besuche in WITAJ-Kindergärten zur Sprachförderung. Theresia Schön / Rejza Šěnowa ist Autorin zahlreicher Beiträge, veröffentlicht in der Tageszeitung »Serbske Nowiny« und insbesondere in deren Wochenendbeilage »Předźenak«, in der Kulturzeitschrift »Rozhlad« sowie der pädagogischen Zeitschrift »Serbska šula«. Akribisch recherchiert sind ihre Rezensionen über Kunst- und Fotoausstellungen sowie über aktuelle sorbische Literatur und Theateraufführungen. Gleiches trifft auf ihre Beiträge über verdienstvolle Persönlichkeiten zu. Für das Fotobuch von Maćij Bulank »Jutry doma« (Ostern zu Hause) hat sie die Texte zusammengestellt (Bautzen 2020). Außerdem tritt sie regelmäßig als Übersetzerin auf, u. a. für das Buch »Ptači kwas« (Vogelhochzeit) von Gisela Bruck (Bautzen 2014) oder die Ortschronik »Worklecy. Něhdy a dźensa = Räckelwitz. Einst und heute« von Benno Walde und Eckhard Kliemann (Bautzen 2020). In diesem Jahr erschien ihre Übersetzung von Otfried Preußlers Kinderbuch »Das kleine Gespenst« ins Obersorbische im Veles-Verlag Leipzig und »Erlebe die Natur« aus der BOOKii-Reihe im Domowina-Verlag Bautzen. Stets hat sich Theresia Schön / Rejza Šěnowa für die Entwicklung sorbischsprachiger Materialien in allen Schulfächern eingesetzt. In den vergangenen 15 Jahren übersetzte sie gemeinsam mit anderen im Auftrag des WITAJ-Sprachzentrums Lehrbücher in den Fächern Biologie und Geschichte. Theresia Schön / Rejza Šěnowa gehört aktuell zu den besten Kennerinnen der obersorbischen Terminologie im Fach Biologie und steht bis heute als Fachberaterin dem WITAJ-Sprachzentrum zur Verfügung; bis 2025 gehörte sie dem dortigen Fachbeirat an. 2025 erschien die von ihr umfassend überarbeitete zweisprachige Terminologie für das Schulfach Biologie. Dieses Jahr erschien die Broschüre »Hdyž so zela zelenja« (Wenn die Kräuter grünen), für die sie ebenfalls die fachliche Beratung übernahm. Für den Findlingspark in Nochten tätigte sie verschiedene Übersetzungen der dortigen Ausstellungs- und Informationstexte. Innerhalb des MoSaiKTeiL-Projektes der Naturforschenden Gesellschaft Oberlausitz e.V. übersetzte sie die naturkundlichen Webseiteninhalte ins Obersorbische. Theresia Schön / Rejza Šěnowa engagiert sich im Förderverein für das Sorbische Museum und ist Mitglied der Naturforschenden Gesellschaft der Oberlausitz. Ihre breit angelegten Anstrengungen für die sorbische Sprache, die bereits während ihrer aktiven Berufszeit die üblichen Erwartungen weit überragten, hat Theresia Schön / Rejza Šěnowa insbesondere im Ruhestand (seit Juli 2011) fortgeführt. Bis heute hat sie sich beim Ausbau und der Stärkung der sorbischen Fachterminologie im Fach Biologie dauerhafte Verdienste erworben. Ihre Rezensionen und Berichte in Zeitungen und Zeitschriften sowie ihre Übersetzertätigkeiten zeugen von ihrem vielseitigen Interesse und ihrer hohen sprachlichen Kompetenz. In der Begründung der Jury heißt es in sorbischer Sprache: Rejzy Šěnowej spožči so myto za serbsku rěč 2026 Myto Zejlerja za jeje mnohostronske a wusahowace zasłužby na polu serbskeho kubłanja, přełožowanja a publicistiki. Der Preis, der seit 2014 alle zwei Jahre verliehen wird, trägt den Namen des Dichters, Publizisten und Theologen Handrij Zejler (1804 -1872), der als Begründer der modernen sorbischen Literatur gilt.