Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
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Heinz Kaiser ist neuer Leiter des LTV-Betriebes Elbaue/ Mulde/Untere Weiße Elster in Rötha
Bauingenieur Heinz Kaiser ist ab heute (Montag, 2. März 2026) neuer Leiter des Betriebes Elbaue / Mulde / Untere Weiße Elster der Landestalsperrenverwaltung Sachsen. Damit übernimmt er den Staffelstab von Axel Bobbe, der Ende Februar in den Ruhestand eintrat. »Mit Heinz Kaiser haben wir einen hochmotivierten Baufachmann für diese anspruchsvolle Position gewinnen können, der die Landestalsperrenverwaltung bestens kennt. Ich wünsche dem neuen Betriebsleiter viel Kraft, Erfolg und Begeisterung bei der Bewältigung seiner neuen Aufgabe«, sagte Eckehard Bielitz, Geschäftsführer der Landestalsperrenverwaltung Sachsen. Heinz Kaiser, geboren 1971 in Leipzig, absolvierte in der Wendezeit eine Ausbildung zum Baufacharbeiter mit Abitur. Danach studierte er Bauingenieurwesen an der Technischen Hochschule Leipzig und arbeitete für verschiedene Baufirmen und Ingenieurbüros. Nach mehreren Jahren Selbstständigkeit und einer kurzen Anstellung bei der Stadtverwaltung Böhlen zog es ihn 2003 zur Landestalsperrenverwaltung Sachsen nach Rötha. Ab 2004 leitete Heinz Kaiser die Leitstelle Hochwasserschadensbeseitigung, die nach dem Hochwasser 2002 gegründet und später zur Stabsstelle Hochwasserschutz umgebaut wurde. Ab 2008 widmete er sich vor allem Hochwasserschutzprojekten an der Mulde. So trägt beispielsweise die Hochwasserschutzanlage in Grimma seine Handschrift. Im Jahr 2011 stieg er zum Betriebsteilleiter Mulde auf, eine Position, die er – unterbrochen durch eine einjährige Abordnung an die Landesdirektion Sachsen – bis zu seiner Ernennung zum Betriebsleiter innehatte. Gleichzeitig war er bereits viele Jahre stellvertretender Leiter des Betriebes. Sein Vorgänger, Axel Bobbe, leitete ab 1990 die Talsperrenmeisterei Rötha, den heutigen Betrieb Elbaue / Mulde / Untere Weiße Elster der Landestalsperrenverwaltung Sachsen. Davor war er Investbauleiter bei der Wasserwirtschaftsdirektion Saale / Werra. Ursprünglich stammt Axel Bobbe aus Sachsen-Anhalt. Zum Studium zog es den Wolfener in den 1980er Jahren jedoch nach Sachsen – an die Technische Universität Dresden. Dort ließ er sich nach seinem Bauingenieursstudium zusätzlich zum Fachübersetzer Englisch ausbilden. Geschäftsführer Eckehard Bielitz dankte Axel Bobbe für sein Lebenswerk im Dienst der sächsischen Wasserwirtschaft. »Die Landestalsperrenverwaltung verliert mit Axel Bobbe nicht nur einen erfahrenen Fachmann und eine starke Persönlichkeit, sondern auch eines der letzten Gründungsmitglieder, welches unsere Arbeit insbesondere im Raum Leipzig und Nordsachsen von Anfang an geprägt hat. Er hat sich stets aktiv für die Belange der Wasserwirtschaft eingesetzt und damit bleibende Spuren in der Region hinterlassen. Dafür danken wir ihm herzlich.« Hintergrundinformation Die Landestalsperrenverwaltung Sachsen besteht aus einer Zentrale in Pirna und fünf regionalen Betrieben. Der Betrieb Elbaue / Mulde / Untere Weiße Elster mit Sitz in Rötha ist für die Gewässer I. Ordnung, den Hochwasserschutz und die staatlichen Stauanlagen der Stadt Leipzig sowie der Landkreise Leipzig, Nordsachsen und teilweise Mittelsachsen verantwortlich. Dazu gehören 12 Brauchwassertalsperren und Wasserspeicher sowie 10 Hochwasserrückhaltebecken mit rund 161 Millionen Kubikmetern Stauraum. Dazu kommen rund 770 Flusskilometer mit den dazugehörigen Hochwasserschutzanlagen. In Trebsen bei Grimma betreibt der Betrieb zudem ein Hochwasserschutzlager der Landesreserve Hochwasserschutz. Hier lagern unter anderem rund fünf Millionen Sandsäcke für den Notfall. Hinweis an die Redaktionen Das angehängte Foto zeigt den neuen Betriebsleiter Heinz Kaiser (rechts), den ehemaligen Betriebsleiter Axel Bobbe (Mitte) und den Geschäftsführer der LTV Eckehard Bielitz (links) bei der symbolischen Staffelstabübergabe. Es kann unter Angabe folgender Quelle lizenzfrei verwendet werden: © Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Danny Jüngling -
Europa fördert Sachsen: Freistaat unterstützte Unternehmen seit 2023 mit rund 87 Millionen Euro aus dem MINT-Fachkräfteprogramm ESF Plus
Der Freistaat Sachsen setzt Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF Plus) und Landesmittel ein, um vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Gewinnung und Bindung hochqualifizierter Fachkräfte – insbesondere aus den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) – zu unterstützen. Ziel ist es, Innovationen umzusetzen, den Transfer von Wissen und Erfahrung zu stärken sowie den Austausch und die Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Rahmen von gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungskooperationen zu fördern. Wirtschaftsminister Dirk Panter zieht eine positive Zwischenbilanz der vergangenen drei Jahre: »Ich freue mich sehr, dass das MINT-Fachkräfteprogramm auf so große Resonanz stößt. Seit 2023 konnten 411 Vorhaben im Gesamtumfang von rund 87 Millionen Euro (rund 71,5 Millionen Euro ESF-Mittel und 15,5 Millionen Euro Landesmittel) bewilligt werden. Gerade kleine und mittlere Unternehmen stehen im Zentrum ökonomischer und gesellschaftlicher Transformationsprozesse und müssen aktiv Investitionen in Innovationen und kluge Köpfe umsetzen. Wir helfen ihnen dabei, ihre Innovationskraft weiter auszubauen und ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.« Bisher sind 130 Innovationsassistenten, 93 InnoManager und acht Transferassistenten sowie 180 Projektanträge im Fördergegenstand InnoTeam bewilligt worden. Die Bandbreite der geförderten Vorhaben ist groß: Sie reicht von der Entwicklung neuer Verfahren zur Erzeugung und Speicherung von Wasserstoff aus biogenen Abfällen über die Weiterentwicklung und Optimierung von Produktionsprozessen und den Aufbau eines Prozess- und Innovationsmanagements bis hin zur Entwicklung visueller Hilfsmittel bei der Planung von Bahnprozessen sowie neurochirurgischer Schulungssysteme. Dirk Panter weiter: »Die Vielfalt der Projekte zeigt den Ideenreichtum und die Innovationskraft der sächsischen Unternehmen: Sachsen ist Innovationsland. Mit unserer branchen- und technologieoffenen Förderung eröffnen wir gerade kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit, gute Ideen schneller in die Praxis umzusetzen. Gleichzeitig investieren wir gezielt in unsere wichtigste Ressource. Wir wollen Fachkräfte für Sachsen gewinnen und junge, gut ausgebildete Menschen im Freistaat halten.« Der Freistaat stellt in der aktuellen Förderperiode 2021 bis 2027 für diese Förderung insgesamt 108 Millionen Euro europäische Mittel und Landesmittel bereit. In den Förderbausteinen Innovationsassistent, InnoManager und Transferassistent können weiterhin laufend Anträge bei der SAB – Sächsische Aufbaubank – Förderbank – einigereicht werden. Hintergrund Das MINT-Fachkräfteprogramm ESF Plus 2021 bis 2027 umfasst vier Förderbausteine: Innovationsassistent, InnoManager, Transferassistent und InnoTeam. Mit der Förderung von Innovationsassistentinnen und Innovationsassistenten werden sächsische KMU bei der unbefristeten Neueinstellung von Nachwuchsfachkräften unterstützt. In Projekten mit innovativem Charakter – zum Beispiel der Entwicklung eines neuen Produktes oder eines neuen Verfahrens – bringen die geförderten Personen ihr erlerntes Wissen in sächsischen Unternehmen zur Anwendung und stärken so die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. »InnoManagerinnen« und »InnoManager« beschäftigen sich mit dem strategischen Innovationsmanagement in Unternehmen und tragen zu Prozess- und Organisationsinnovationen bei. Die Unternehmen werden damit in ihrer Fähigkeit zur Anpassung an den technologischen und nachhaltigen Wandel unterstützt. Transferassistentinnen und Transferassistenten haben die Aufgabe, sächsische KMU beim Technologie- und Wissenstransfer zu unterstützen. Dafür werden sie an Transferstellen der sächsischen Hochschulen, an Forschungseinrichtungen oder bei Technologiemittlern eingesetzt und bereiten Forschungsergebnisse und Know-how gezielt für KMU auf. Mit den »InnoTeams« wird die Zusammenarbeit zwischen sächsischen Unternehmen und Hochschulen und Forschungseinrichtungen unterstützt. In gemeinsamen Kompetenzteams werden Produkte oder Verfahren entwickelt oder verbessert. Unternehmen profitieren damit unmittelbar vom Wissen der Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Die Projekte befördern den gegenseitigen Austausch, unterstützen den Aufbau langfristiger Kooperationen und stärken somit die Innovationskraft der beteiligten KMU. -
Gestohlenes Handy mit Fährtenhund wiedergefunden | Tatverdächtiger nach Einbruch gestellt | Zwei Brände
Verantwortlich: Chris Graupner Gestohlenes Handy mit Fährtenhund wiedergefunden Ort: Leipzig (Eutritzsch), Essener Straße/Delitzscher Landstraße Zeit: 27.02.2026, 23:45 Uhr Nachdem einem 18-Jährigen von mehreren Personen sein Handy gestohlen wurde, konnte es durch den Einsatz eines Fährtenhundes wieder aufgefunden werden. In der Nacht vom Freitag zum Samstag wurde der 18-jährige Geschädigte aus einer Gruppe von fünf männlichen Personen heraus angesprochen, die sein Mobiltelefon nutzen wollten, um ein Taxi zu rufen. Als er sein Handy wieder zurückhaben wollte, wurde er von mehreren aus der Gruppe geschlagen. Im Zuge der Tatortbereichsfahndung konnten alle fünf Personen (rumänisch, zwischen 23 und 50 Jahren) gestellt werden. Das gestohlene Mobiltelefon wurde durch den Einsatz eines Fährtensuchhundes in einem Gebüsch aufgefunden. Es konnte dem Geschädigten später wiedergegeben werden. Der 18-Jährige wurde nicht verletzt. Es wird nun wegen eines räuberischen Diebstahls ermittelt. Alle Personen wurden nach Ende der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Brand im ehemaligen Stasiobjekt Ort: Leipzig (Zentrum), Große Fleischergasse Zeit: 28.02.2026, 03:30 Uhr Am frühen Samstagmorgen kam es zu einem Brand im ehemaligen Stasiobjekt im Leipziger Zentrum. Das Feuer war aus bisher unklarer Ursache im vierten Obergeschoss des Gebäudes ausgebrochen. Zwei Löschzüge der Hauptfeuerwache löschten den Brand, so dass ein weiteres Ausbreiten dessen zügig verhindert werden konnte. Dennoch wurden Bestandteile des Gebäudes und des Inventars in Mitleidenschaft gezogen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens steht noch nicht fest. Personen wurden nicht verletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun zur Brandursache. Tatverdächtiger nach Einbruch gestellt Ort: Leipzig (Mockau-Süd), Mockauer Straße Zeit: 28.02.2026, gegen 06:30 Uhr Nach einem Einbruch in ein Ladengeschäft konnte einer der Täter durch Polizeibeamte gestellt werden. Nach bisherigen Erkenntnissen drangen drei Tatverdächtige durch Aufhebeln einer Nebeneingangstür in ein Ladengeschäft im Leipziger Norden ein. Sie stahlen Smartphones, Tablets und weitere Elektronikartikel. Eingesetzte Polizeibeamte konnten noch vor Ort einen der Tatverdächtigen (männlich, 23, syrisch) stellen, während zwei weitere unter Zurücklassung der Beute flüchten konnten. Der am Geschäft entstandene Sachschaden wurde auf circa 300 Euro geschätzt. Auf Anordnung eines Bereitschaftsstaatsanwalts wurde der 23-Jährige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Während der Maßnahmen der Beamten leistete er Widerstand. Es wird wegen besonders schweren Falls des Diebstahls und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Brand in Einfamilienhaus Ort: Dahlen (Bortewitz), Hauptstraße Zeit: 28.02.2026, 15:00 Uhr Gestern Nachmittag brannte es im Heizungsraum eines Einfamilienhauses, infolgedessen die Eigentümerin verletzt ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Aus bisher ungeklärter Ursache brach der Brand im Haus aus. Die Geschädigte (86) erlitt durch den Brand eine Rauchgasintoxikation, welche im Krankenhaus behandelt werden musste. Weitere Personen befanden sich zu der Zeit nicht im Haus. Zum Einsatz kamen die Freiwilligen Feuerwehren aus Dahlen, Bortewitz, Börln und Oschatz. Das Haus wurde durch den Brand jedoch unbewohnbar. Es sind mehrere zehntausend Euro Sachschaden entstanden. Die Polizei ermittelt nun zur genauen Brandursache. -
Angezündete Heuballen
Verantwortlich: Dario Irmscher Landkreis Bautzen Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda ____________________________________________ Angezündete Heuballen Cunewalde, Wilhelm-von-Polenz-Straße 28.02.2026, 13:45 Uhr Am Samstagnachmittag wurde dem Polizeirevier Bautzen telefonisch mitgeteilt, dass mehrere auf einem Feld gelagerte Heuballen in Cunewalde abgebrannt sind. Die Entzündung erfolgte vermutlich durch den Einsatz von Pyrotechnik, welche durch bislang noch unbekannte Täter durchgeführt wurde. Bei den Löscharbeiten wurden nicht nur die Heuballen vollständig zerstört, sondern auch ein Traktor in Mitleidenschaft gezogen. Der entstandene Sachschaden wurde mit circa 2.100 Euro beziffert. Die Ermittlungen hat das Polizeirevier Bautzen aufgenommen. Unangemeldete Technoparty Leppersdorf, An den Breiten 28.02.2026, 13:45 Uhr - 15:45 Uhr An den Breiten in Leppersdorf fand am Samstagnachmittag eine nicht genehmigte Veranstaltung statt. Ein Mitarbeiter einer nahegelegenen Firma stellte bei einer seiner Kontrollfahrten fest, dass eine größere Personengruppe eine Lautsprecheranlage und einen Pavillon aufbaute. Als die Beamten vor Ort eintrafen, wurden circa 40 Personen festgestellt. Da sich niemand als Verantwortlicher zu erkennen gab und keine Bescheide über die Rechtmäßigkeit zur Durchführung der Veranstaltung vorgezeigt werden konnten, löste die Polizei diese auf. Die zuvor genannten Apparaturen wurden abgebaut und die insgesamt schätzungsweise 100 Personen der Örtlichkeit verwiesen. Der Abgang wurde seitens der Einsatzkräfte beaufsichtigt und kontrolliert. Bei dem Einsatz kam es zu keinen relevanten Störungen. Kind angefahren Lauta, OT Torno, Oststraße / Friedensstraße 28.02.2026, 18:20 Uhr In den frühen Abendstunden kam es auf der Friedensstraße im Ortsteil Torno zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Der zwölfjährige Geschädigte fuhr mit seinem Fahrrad auf dem parallel zur Oststraße verlaufenden Radweg und beabsichtigte an der Kreuzung zur Friedensstraße nach rechts in Richtung Leippe-Torno-Center abzubiegen. Zur selben Zeit lenkte der 40-jährige deutsche Fahrzeugführer seinen Mazda und beabsichtigte ebenfalls von der Oststraße nach rechts in die Friedensstraße einzubiegen. Dabei stieß er mit dem Fahrrad des Kindes zusammen, welches folglich zu Boden fiel und sich leichte Verletzungen zuzog. Nach dem Unfall soll der Verursacher den Geschädigten beleidigt und bedroht haben. Anschließend fuhr er davon, ohne seine Personalien zu hinterlassen oder die Polizei bzw. den Rettungsdienst über den Vorfall in Kenntnis zu setzen. Der Fahrzeugführer konnte im Nachgang ausfindig gemacht werden. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen fahrlässiger Körperverletzung und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt. Das Kind wurde durch seine hinzukommende Mutter übernommen. Eine medizinische Behandlung wurde vorerst abgelehnt. An dem Fahrrad entstand ein Sachschaden in Höhe von schätzungsweise 100 Euro. Landkreis Görlitz Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser ________________________________________ Eine Fahrt führte zur Verwirklichung von drei Straftaten Rothenburg/O.L., Horkaer Straße 28.02.2026, 19:30 Uhr Beamte vom Polizeirevier Görlitz stellten am Samstagabend auf der Horkaer Straße in Rothenburg einen Fahrzeugführer fest, an dessen Renault keine Kennzeichen angebracht waren. Auf Grund dieser Tatsache unterzogen sie das Fahrzeug und den später bekannt gewordenen 51-jährigen deutschen Fahrzeugführer einer Verkehrskontrolle. Dabei stellten die Beamten fest, dass für das Fahrzeug kein Versicherungsschutz bestand. Außerdem konnte der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen und ein bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von umgerechnet 1,38 Promille. Bei dem Fahrzeugführer wurde eine Blutentnahme durch einen Arzt durchgeführt und die Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Nun wird gegen ihn wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt. Brennender Baum im Stadtgebiet Löbau, Beethovenstraße 28.02.2026, 18:20 Uhr Die Rettungsleitstelle teilte am Samstagabend telefonisch mit, dass in dem Park »Friedenshain« in Löbau ein Baum brennen soll. Dies konnte durch die vor Ort kommenden Einsatzkräfte bestätigt werden. Offenbar wurde der Baum durch Unbekannte auf noch ungeklärte Weise in Brand gesetzt. Durch Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Löbau konnte der Brand schnell gelöscht und ein Übergreifen auf die Wiese und andere Bäume verhindert werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 300 Euro. Eine Anzeige der Sachbeschädigung durch Feuer wurde aufgenommen. Streit unter Jugendlichen eskaliert Weißwasser/O.L., Bautzener Straße 28.02.2026, 23:30 Uhr Dem Revier in Weißwasser wurde am späten Samstagabend telefonisch mitgeteilt, dass mehrere Jugendliche auf der Bautzener Straße in Weißwasser Lärm verursachen sollen. Als die Polizisten eintrafen, stellten sie unter anderem die 19-jährige deutsche Geschädigte fest, welche durch einen Glasflaschenwurf am Kopf verletzt worden sein soll und später in einem Krankenhaus medizinisch versorgt wurde. Durch eine Tatortbereichsfahndung konnte die auf die Beschreibung passende 19-jährige deutsche Tatverdächtige festgestellt werden. Nach Abschluss aller vor Ort relevanten polizeilichen Maßnahmen wurden die Personen entlassen und ein Platzverbot bis zum Morgen des Folgetages ausgesprochen. -
A 72 | Rastplatz Waldkirchen: Kraftstoffdiebstahl – Zeugen gesucht
Verantwortlich: Stephan Häuser, Martin Ablass, Sebastian Schmidt Ausgewählte Meldung Kraftstoffdiebstahl – Zeugen gesucht Zeit: 28.02.2026, 20:20 Uhr bis 20:50 Uhr Ort: A 72 | Rastplatz Waldkirchen Am Samstagabend entwendeten unbekannte Täter etwa 250 Liter Diesel aus einer Sattelzugmaschine, welche auf dem Rastplatz Waldkirchen an der A 72 in Fahrtrichtung Leipzig abgestellt war. Der Wert des entwendeten Kraftstoffes beträgt 400 Euro. Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat, die im Zusammenhang mit der Tat stehen könnten, oder Hinweise zu den Tätern geben kann, wird gebeten die Verkehrspolizeiinspektion Zwickau unter 03765 500 zu kontaktieren. (sh) Vogtlandkreis Fahrer nach Verkehrsunfallflucht gestellt Zeit: 01.03.2026, 02:15 Uhr Ort: Adorf Ein Grillwagen blieb an einer Brücke hängen. Ein 35-jähriger Deutscher befuhr Sonntagmorgen mit seinem Ford von der B 283 kommend den Mühlweg in Richtung Elstertalstraße (B 92). Auf seinem Anhänger befand sich ein Hähnchengrillwagen. Dabei missachtete er die maximale Durchfahrtshöhe einer Bahnunterführung und blieb mit dem Hähnchengrillwagen hängen. Der 35-Jährige entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort, konnte aber durch Polizeikräfte kurzdarauf gestellt werden. Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Beamten, dass die Anhängelast des Zugfahrzeuges der Marke Ford um 116 Prozent und das zulässige Gesamtgewicht des Anhängers um 30 Prozent überschritten wurde. Es entstand Sachschaden von 6.000 Euro. (ma) Landkreis Zwickau Verkehrsunfall Zeit: 28.02.2026, 11:20 Uhr Ort: Werdau, OT Langenhessen Ein gesundheitliches Problem war die Ursache eines Verkehrsunfalls. Am Samstagmittag befuhr ein 78-jähriger Deutscher mit seinem Renault die Crimmitschauer Straße in Richtung Werdau. Aufgrund eines medizinischen Problems kam er kurz nach der Einmündung zur Gewerbestraße nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Werbetafel. Der Mann erlitt dabei leichte Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von 4.000 Euro. (sh) Leichtkraftrad kollidiert mit Verkehrszeichenträger Zeit: 28.02.2026, 21:50 Uhr Ort: Hartenstein Bei einem Verkehrsunfall wurden zwei Jugendliche leicht verletzt. Am Samstagabend befuhr eine 16-jährige Deutsche mit ihrem Leichtkraftrad der Marke Honda die Bahnhofstraße in stadtauswärtige Richtung. In einer Linkskurve kurz vor der Einmündung zur Straße An der Eichleite, kam sie nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr gegen einen Verkehrszeichenträger. Sowohl die Fahrerin, als auch die 14-jährige Sozia wurden dabei leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. (sh) Anzeigentafel beschädigt – Zeugen gesucht Zeit: 28.02.2026, 17:00 Uhr bis 01.03.2026, 07:00 Uhr Ort: Wilkau-Haßlau, OT Wilkau Die Glasscheibe einer Fahrplanauskunft viel unbekannten Tätern zum Opfer. Unbekannte zerschlugen in der Nacht von Samstag auf Sonntag die Glasscheibe einer Fahrplanauskunft der städtischen Verkehrsbetriebe, die neben der Bushaltestelle am Markt angebracht ist. Dadurch entstand Sachschaden in Höhe von 250 Euro. Wer die Tat beobachtet hat oder Hinweise zu den Tätern geben kann, wird gebeten, das Polizeirevier in Werdau unter 03761 7020 zu kontaktieren. (sh)