Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
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Zeugenaufrufe | Gesprengter Fahrkartenautomat - Tatverdächtige gestellt | Mehrere Verletzte bei Verkehrsunfall
Verantwortlich: Susanne Lübcke (sl), Tom Erik Richter (tr) Versuchtes Raubdelikt - Zeugenaufruf Ort: Leipzig (Mockau-Süd), Mockauer Straße Zeit: 25.09.2026, 22:10 Uhr Bereits am Freitagabend besprühte ein Unbekannter einen 41-Jährigen mit Reizgas um Geld zu erpressen. Gegen 22:10 Uhr lief ein 41-Jähriger durch die Unterführung am S-Bahn-Haltepunkt Mockauer Straße, als ihn unvermittelt ein Unbekannter ansprach. Im weiteren Verlauf forderte der unbekannte Mann Geld, was der 41-Jährige verneinte und die Polizei rufen wollte. Daraufhin versprühte der Tatverdächtige Reizgas, wodurch der Mann leicht verletzt wurde. Der Täter flüchtete daraufhin zum S-Bahnhof Mockauer Straße und konnte im Rahmen der Ermittlungen wie folgt beschrieben werden: * circa 1,75 Meter groß * 25 bis 35 Jahre alt * schlanke Statur * gepflegte kurze schwarze glatte circa 5 cm lange Haare * gepflegter schwarzer 3-Tage-Bart * trug dunkle Stoffbeutel * Bekleidung: braune Lederjacke In diesem Zusammenhang hat das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei die Ermittlungen wegen versuchter räuberischer Erpressung aufgenommen und sucht nach Zeuginnen und Zeugen. Personen, die Hinweise zum Sachverhalt oder dem unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden. (sl) 26-Jähriger überfallen - Zeugen gesucht Ort: Leipzig (Lindenau), Karl-Heine-Straße Zeit: 26.09.2026, gegen 02:15 Uhr Ein 26-Jähriger wurde in der Nacht von Samstag zu Sonntag im Leipziger Palmengarten von einem Unbekannten überfallen und bestohlen. Der Unbekannte soll den 26-Jährigen bisherigen Erkenntnissen nach in der Nähe der Angerbrücke zunächst körperlich angegriffen haben, bevor er ihm Bargeld und Dokumente entwendete. Der 26-Jährige wurde durch den Angriff leicht verletzt, musste aber nicht in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei wurde erst im Laufe des Samstags über den Sachverhalt informiert, weshalb keine Tatortbereichsfahndung eingeleitet werden konnte. Der männliche Täter kann wie folgt beschrieben werden: * circa 20 bis 25 Jahre alt * circa 1,80 Meter bis 1,90 Meter groß * dunkler Bart, dunkle Haare * Bekleidung: dunkles Cap, schwarz/weißes Tuch im Gesicht, dunkle Jacke, hellblaue Jeans, dunkle Markenschuhe Der Stehlschaden wird auf einen niedrigen zweitstelligen Betrag geschätzt. Die Ermittlungen wegen eines Raubdeliktes dauern an. Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder dem unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden. (tr) Gesprengter Fahrkartenautomat - Tatverdächtige gestellt Ort: Leipzig (Lößnig), Bornaische Straße Zeit: 27.09.2026, gegen 05:50 Uhr Durch die Polizei konnten am Sonntag drei Personen ermittelt werden, nachdem diese zuvor mutmaßlich einen Fahrkartenautomaten im Leipziger Stadtteil Lößnig gesprengt hatten und circa 80.000 Euro Schaden entstanden sind. Gegen 5:50 Uhr wurde die Polizei über einen lauten Knall informiert, welcher vom Straßenbahnhaltepunkt "Raschwitzer Straße" kam. Beamte des Polizeireviers Leipzig-Südost konnten im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen einen 34-Jährigen (deutsch) stellen und vorläufig festnehmen, nachdem dieser zunächst versucht hatte, mit einem bereits im Juni 2026 entwendeten Motorroller zu flüchten. Ein Drogenvortest ergab, dass der 34-Jährige unter dem Einfluss von Amphetaminen stand. Der gestohlene Motorroller wurde von den Beamten sichergestellt. Im Rahmen der Ermittlungen konnten durch die Beamten zudem zwei weitere Tatverdächtige (35, 45, beide deutsch) bekannt gemacht und ebenfalls noch im Laufe des Sonntags vorläufig festgenommen werden. Der 34-Jährige Beschuldigte wurde bereits am Sonntag einem Ermittlungsrichter bei dem Amtsgericht Leipzig vorgeführt, welcher gegen den Beschuldigten auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion erließ und den Haftbefehl in Vollzug setzte. Der Tatverdächtige wurde im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Der 35-Jährige und der 45-Jährige wurden nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen wieder aus der Maßnahme entlassen, da zumindest derzeit gegen diese beiden Beschuldigten kein dringender Tatverdacht einer Tatbeteiligung begründet werden konnte. Die Ermittlungen gegen alle drei Beschuldigten dauern an. (tr) Mehrere Verletzte bei Verkehrsunfall Ort: Leipzig (Plagwitz), Antonienstraße / Gießerstraße Zeit: 28.09.2026, 10:00 Uhr Am Montagvormittag kam es im Leipziger Stadtteil Plagwitz zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Transporter umkippte und schlussendlich sechs Personen leicht verletzt wurden, darunter ein Baby. Der 27‑jährige Fahrer (deutsch) eines VW Crafter fuhr auf der Gießerstraße in Richtung Karl-Heine-Straße. An der Kreuzung zur Antonienstraße wollte er diese überqueren, als die Ampel wegen einer Wartung kurz zuvor ausgeschaltet wurde. Als er in die, nun schlussendlich durch Schilder geregelte, Kreuzung einfuhr, kollidierte er mit einem vorfahrtsberechtigten VW Golf (Fahrer: 28), der auf der Antonienstraße in stadteinwärtiger Richtung fuhr. Im weiteren Verlauf kam es zu einem weiteren Zusammenstoß mit einem auf der Antonienstraße in stadtauswärtiger Richtung fahrenden Alfa Romeo (Fahrerin: 64). Daraufhin geriet der Transporter ins Schleudern und kippte auf die Seite. Der Crafterfahrer und dessen beide Insassen (38, 51 | beide männlich) wurden leicht verletzt, ebenso wie der 28-jährige Fahrer des Golfs und seine 29-jährige Insassin und ein Baby. Die 64-jährige Alfa-Fahrerin blieb unverletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 50.000 Euro. Die Kreuzung musste aufgrund der Unfallaufnahme und der Räumungsmaßnahmen bis circa 13:30 Uhr gesperrt werden. Beamte des Verkehrsunfalldienstes nahmen die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung auf. (sl) -
27 Kommunen haben Verträge nach § 6 EEG abgeschlossen – mindestens 390.000 € pro Jahr fließen an sächsische Kommunen
Dresden, 28. September 2026 - Finanzielle Beteiligung, so ist sich die Fachwelt einig, gilt als ein Schlüssel für die Akzeptanz Erneuerbarer Energien. In Sachsen fließen bereits heute mindestens 390.000 € pro Jahr in die kommunalen Haushalte. Diese Zahl ist das Ergebnis einer Umfrage der Sächsischen Energieagentur – SAENA GmbH, an der sich bislang 53 Kommunen beteiligten. »Wir freuen uns sehr, dass der Großteil dieser Kommunen Verträge nach § 6 EEG abgeschlossen hat«, so Sarah Gerlach, Beraterin bei der SAENA. Nach § 6 EEG können Betreiber von Windenergie- und PV-Freiflächenanlagen Kommunen freiwillig in Höhe von 0,2 ct/kWh beteiligen. Voraussetzung ist, dass die Anlagen eine Mindestleistung 1 Megawatt (MW) haben. Vorteil für die Betreiber: ein Teil der Zahlungen kann vom Verteilnetzbetreiber zurückerstattet werden, falls es sich um geförderte Strommengen handelt. So könnten laut Energieportal Sachsen 155 Kommunen an Windenergieanlagen und 118 Kommunen an PV-Freiflächenanlagen beteiligt werden. Wie die Auswertung der Umfrage zeigt, erhalten drei sächsische Kommunen Beträge von 50.000 bis 100.000 Euro, vier Kommunen zwischen 10.000 und 50.000 Euro und sieben Kommunen weniger als 10.000 Euro im Jahr aus Windenergieanlagen. Bei PV-Freiflächen fallen die Zahlungen geringer aus. Zwei Kommunen erhalten zwischen 10.000 und 50.000 Euro, während sechs Kommunen unter 10.000 Euro im Jahr bekommen. »Da große PV-Anlagen keine EEG-Vergütung mehr erhalten, können sich die Betreiber das Geld nicht zurückholen«, weiß Sarah Gerlach. Dementsprechend zurückhaltend zeigten sich einige Betreiber, Verträge nach § 6 EEG mit Kommunen abzuschließen. Die Umfrage ist aufgrund der zu geringen Teilnehmeranzahl nicht repräsentativ. Trotzdem sieht Sarah Gerlach anhand der Daten ein positives Bild. »Für die Betreiber ist der Vertragsabschluss ein Mehraufwand. Trotzdem sehen wir, dass ein Großteil der Betreiber verstanden hat, wie wichtig es ist, dass auch der Ort etwas von Erneuerbaren-Energien-Anlagen hat«, so die Beraterin. 17 Kommunen haben Verträge nach § 6 EEG für Windenergieanlagen geschlossen, 15 Kommunen Verträge für Freiflächen-PV. In neun Kommunen lehnen PV-Betreiber eine Beteiligung ab. Das ist bei Windenergie nur in drei Kommunen der Fall. Zukünftig können sich Betreiber nicht mehr aussuchen, ob sie Kommunen beteiligen oder nicht. Nach dem sächsischen Erneuerbaren-Energien-Ertragsbeteiligungsgesetz müssen sie Gemeinden an den Erträgen beteiligen. Das Gesetz gilt für alle Anlagen, die ab 2025 eine Genehmigung erhalten haben. »Die Umfrage zeigt, dass mehr Kommunen die Individualvereinbarung gegenüber der Zahlungsverpflichtung bevorzugen«, so Sarah Gerlach. Ein Beispiel ist die Stadt Großenhain. Die Gelder sollen zwischen den betroffenen Ortsteilen aufgeteilt und zusätzlich Stromgutscheine ausgegeben werden. Bei Fragen zur finanziellen Beteiligung unterstützt die SAENA durch Beratungsangebote und Workshops. »Der Gemeinderat oder die Bürgerinnen und Bürger vor Ort sollten verschiedene Modelle durchspielen und die Vor- und Nachteile betrachten«, betont Sarah Gerlach. »So kann es sein, dass in manchen Kommunen den Bürgern der Erhalt des Schwimmbades wichtiger ist, als eine Strompreisgutschrift zu erhalten oder Miteigentümer einer Anlage zu werden. Wichtig ist, dass die Form der Beteiligung zu den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort passt.« Zum BEEKOMM-Projekt - Bundesweite Zusammenarbeit als Mehrwert für Kommunen BEEKOMM ist ein Verbundprojekt von insgesamt acht Landesenergieagenturen und vergleichbaren Einrichtungen deutschlandweit. Neben der SAENA sind folgende Partnerorganisationen beteiligt: Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH (KEA-BW), die LEA LandesEnergieAgentur Hessen GmbH (LEA Hessen), die Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH (LEKA MV), die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen GmbH (KEAN), NRW.Energy4Climate GmbH, die saarländische IZES gGmbH sowie die Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur GmbH (ThEGA). Diese enge Zusammenarbeit ermöglicht einen kontinuierlichen Wissenstransfer über Bundesländergrenzen hinweg. Hintergrund zum Projekt: Das Verbundprojekt BEEKOMM wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Es läuft von Mai 2026 bis April 2030. Bundesweit sollen rund 4.300 Kommunen angesprochen werden. Für Sachsen übernimmt die Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH die Umsetzung. Nationale Klimaschutzinitiative: Seit 2008 initiiert und fördert das Bundesumweltministerium mit der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ob in Städten, Gemeinden und Landkreisen, in Bildungseinrichtungen und Unternehmen: Die vielfältigen Fördermöglichkeiten unterstützen die Menschen vor Ort dabei, ein lebenswertes Jetzt und eine nachhaltige Zukunft zu gestalten. Über die Sächsische Energieagentur Die Sächsische Energieagentur - SAENA GmbH ist das unabhängige Beratungs-, Informations-, und Kompetenzzentrum zu den Themen erneuerbare Energien, zukunftsfähige Energieversorgung, Energieeffizienz und effiziente Mobilität. Gesellschafter sind der Freistaat Sachsen und die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB). Sie dient als sachsenweite Anlaufstelle für alle handelnden Personen und Institutionen im Bereich Energie und Klimaschutz. Ansprechpartner: Sächsische Energieagentur - SAENA GmbH Sarah Gerlach Telefon: 0351 4910-3195 Hannes Gerold Telefon: 0351 4910-3198 E-Mail: beekomm@saena.de Pressekontakt: Sächsische Energieagentur - SAENA GmbH Sylvia Hünlich Telefon: 0351 4910-3158 E-Mail: sylvia.huenlich@saena.de * Hinweis zur sprachlichen Gleichstellung Aus Gründen der besseren Lesbarkeit und Verständlichkeit wird auf die Anwendung der geschlechtergerechten Sprache verzichtet. Personen- und Funktionsbezeichnungen gelten für alle Geschlechtsidentitäten -
Gestohlenes Exponat sichergestellt | Metalldiebe auf Friedhof | Zeugen nach Auseinandersetzung gesucht
Chemnitz Gestohlenes Exponat sichergestellt Zeit: 25.09.2026, 16:15 Uhr polizeibekannt Ort: OT Kaßberg (2800) Der Polizei wurde am vergangenen Donnerstag der Diebstahl eines gelben Davidstern-Aufnähers bekannt (siehe Medieninformation Nr. 359 vom 25. September 2026, Meldung 2775), woraufhin ein Zeugengesuch veröffentlicht wurde. Daraufhin ist am Freitagabend anonym bei der Kriminalpolizei eine Geldbörse als Fundsache abgegeben worden. In dieser befand sich u.a. das gestohlene Exponat. Es erfolgt eine kriminaltechnische Untersuchung, bevor es an den Lern- und Gedenkort des früheren Kaßberg-Gefängnisses zurückgegeben werden kann. Die Ermittlungen zur unbekannten Täterschaft werden indes vom Dezernat Staatschutz fortgeführt. (ds) Bargeld unter Drohung herausgegeben Zeit: 28.09.2026, 02:20 Uhr Ort: OT Zentrum (2801) In der Nacht zum Montag forderten zwei Männer am Johannisplatz aus einer Gruppe heraus zwei Männer (19, 23) auf, mitgeführtes Bargeld herauszugeben. Die Angesprochenen fühlten sich durch das Auftreten der Männer derart bedroht, dass sie ihnen insgesamt etwa 55 Euro Bargeld übergaben. Anschließend entfernten sich die Tatverdächtigen (20, 21), konnten aber durch Polizisten im Umfeld gestellt werden. Gegen den 20-jährigen syrischen und den 21-jährigen tschechischen Staatsangehörigen wird nun wegen räuberischer Erpressung ermittelt. (rae) Sturz beim Bremsen Zeit: 28.09.2026, 04:50 Uhr Ort: OT Kleinolbersdorf-Altenhain (2802) Auf dem Radweg an der Zschopauer Straße stadteinwärts unterwegs war am Montag früh ein 63-jähriger Fahrradfahrer. Unterhalb der Schwarzbachbrücke, zwischen Siedlung Ruhebank und Altenhain, bremste er stark, um nicht mit einem havariebedingt dort stehenden Traktor zu kollidieren. Dabei stürzte der 63-Jährige und erlitt schwere Verletzungen. Sachschaden wurde nach dem derzeitigen Kenntnisstand keiner bekannt. (Kg) Pedelec-Fahrer nicht beachtet? Zeit: 27.09.2026, 10:55 Uhr Ort: OT Hilbersdorf (2803) Von der Frankenberger Straße nach rechts in die Straße An der Dresdner Bahnlinie bog am Sonntagvormittag die 71-jährige Fahrerin eines Pkw Toyota ab und kollidierte dabei mit einem Pedelec-Fahrer (62), der den Radschutzstreifen der Frankenberger Straße befuhr. Durch den Anstoß stürzte der 62-jährige und erlitt schwere Verletzungen. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 1.600 Euro. (Kg) Motorradfahrer bei Zusammenstoß verletzt Zeit: 27.09.2026, 14:30 Uhr Ort: OT Rabenstein (2804) Die Oberfrohnaer Straße (S 244) stadtauswärts befuhren am Sonntagnachmittag der 28-jährige Fahrer eines Simson-Motorrades und die 28-jährige Fahrerin eines Pkw Mercedes. Zwischen dem Stausee Rabenstein und der Bundesautobahn 4 verringerte die Mercedes-Fahrerin ihre Geschwindigkeit, um an einem Waldweg zu parken. Der nachfolgende Motorradfahrer fuhr auf den Mercedes und kollidierte im Anschluss noch seitlich mit einem entgegenkommenden Pkw Dacia (Fahrerin: 40). Bei dem Unfall zog sich der Kradfahrer leichte Verletzungen zu. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 5.500 Euro. (Kg) Unfall auf gleichrangiger Kreuzung Zeit: 27.09.2026, 17:10 Uhr Ort: OT Lutherviertel (2805) Auf der gleichrangigen Kreuzung Hans-Sachs-Straße/Bernhardstraße kam es am Sonntag zur Kollision zwischen einem Pkw Skoda (Fahrer: 18) und einem von rechts kommenden, bevorrechtigten Pkw Opel (Fahrerin: 81). Dabei wurde die Beifahrerin (20) des Skoda leicht verletzt. An den Autos entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 8.000 Euro. (Kg) Landkreis Mittelsachsen Metalldiebe auf Friedhof Zeit: 25.09.2026, 14:00 Uhr bis 28.09.2026, 07:30 Uhr Ort: Döbeln (2806) Am vergangenen Wochenende betraten Unbekannte den Friedhof in der Straße Am Viadukt und entwendeten von sechs Grabanlagen Zaunelemente, Verzierungen Buchstaben und Zahlen aus Messing und Bronze im Wert von mehreren tausend Euro. Zudem hoben sie eine mehrere hundert Kilogramm schwere Messinggrabplatte aus, entwendeten diese aber nicht. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag. (rae) Biker bei Sturz schwer verletzt Zeit: 27.09.2026, 14:50 Uhr Ort: Königsfeld, OT Leupahn (2807) Am Sonntagnachmittag befuhr der 48-jährige Fahrer eines Krads Ducati die Colditzer Straße (S 44) aus Richtung Geithain in Richtung Colditz. Auf Höhe der Thierbaumer Straße stürzte der Biker und erlitt schwere Verletzungen. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro. (Kg) Erzgebirgskreis Spezialwerkzeuge aus Gewerbeobjekt gestohlen Zeit: 26.09.2026, 17:00 Uhr bis 26.09.2026, 18:00 Uhr Ort: Stollberg (2808) Am Samstagabend schlugen Unbekannte eine Fensterscheibe eines Gewerbeobjekts in der Auer Straße ein. Aus dem Inneren entwendeten sie mehrere hochwertige Spezialwerkzeuge zur maschinellen Bearbeitung im Wert von etwa 40.000 Euro. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 1.000 Euro. (rae) Drei Verletzte bei Auffahrunfall Zeit: 27.09.2026, 15:15 Uhr Ort: Stollberg, Bundesautobahn 72, Hof – Leipzig (2809) Auf Höhe der Anschlussstelle Stollberg-West fuhr am Sonntag ein in Richtung Leipzig fahrender Pkw Hyundai (Fahrer: 20) auf einen verkehrsbedingt abbremsenden Pkw Renault (Fahrer: 54), wobei Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 21.500 Euro entstand. Beide Fahrer sowie die Beifahrerin (63) des Renault erlitten bei dem Unfall nach dem derzeitigen Kenntnisstand leichte Verletzungen. (Kg) Zeugen nach Auseinandersetzung gesucht Zeit: 07.09.2026, 20:30 Uhr Ort: Aue-Bad Schlema, OT Aue (2810) Vor etwa drei Wochen beleidigte ein Unbekannter in der Bahnhofstraße aus einer dreiköpfigen Gruppe heraus zwei Jugendliche (15, 17). Nach einer zunächst verbalen Auseinandersetzung forderte der unbekannte Mann unter Androhung von Gewalt die Herausgabe mitgeführter Gegenstände. Daraufhin übergab ihm der 15-Jährige eine E-Zigarette im Wert von etwa 20 Euro. Zudem schlug der Unbekannte den 15-Jährigen und verletzte ihn. Als ein E-Scooter-Fahrer am Tatort vorbeifuhr, flüchtete der Tatverdächtige mit seinen beiden Begleitern. Die Polizei sucht Zeugen. Wer hat den Vorfall beobachtet oder kann Angaben zur Identität des Tatverdächtigen und seiner Begleiter machen? Insbesondere bittet die Polizei den unbekannten, etwa 20-30 Jahre alten E-Scooter-Fahrer, der während der Auseinandersetzung vorbeifuhr, sich zu melden. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Aue unter der Telefonnummer 03771 12-0 entgegen. (rae) Kollision zwischen Pkw und Krad Zeit: 27.09.2026, 11:40 Uhr Ort: Aue-Bad Schlema, OT Aue (2811) Ein Pkw VW fuhr am Sonntag von der Damaschkestraße auf den bevorrechtigten Becherweg und kollidierte dabei mit einem dort fahrenden Krad Kawasaki. Der Motorradfahrer (24) erlitt bei dem Unfall nach dem derzeitigen Kenntnisstand leichte Verletzungen. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 22.000 Euro. (Kg) Mopedfahrer schwer verletzt Zeit: 27.09.2026, 12:40 Uhr Ort: Schwarzenberg (2812) Auf der Erlaer Straße fuhr am Sonntagmittag der 16-jährige Fahrer eines Simson-Mopeds auf einen an der Einmündung Karlsbader Straße verkehrsbedingt haltenden Pkw Skoda. Durch den Anstoß stürzte der 16-Jährige und erlitt nach dem derzeitigen Kenntnisstand schwere Verletzungen. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 5.000 Euro. (Kg) Radfahrer nicht beachtet? Zeit: 27.09.2026, 14:15 Uhr Ort: Mildenau (2813) Von der Plattenthalstraße (S 262) nach links in die Straße Am Berg bog am Sonntagnachmittag eine 68-jährige Pkw-Fahrerin ab und kollidierte dabei mit einem entgegenkommenden Fahrradfahrer (61). Der Zweiradfahrer erlitt bei dem Zusammenstoß leichte Verletzungen. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 10.000 Euro. (Kg) Unbekannte entwendeten Husqvarna Zeit: 27.09.2026, 12:30 Uhr bis 15:00 Uhr Ort: Marienberg, OT Ansprung (2814) Am Sonntagnachmittag entwendeten Unbekannte in der Serpentinenstraße ein gesichert abgestelltes Motorrad der Marke Husqvarna. Der Zeitwert des im Jahr 2024 erstmals zugelassenen weiß-gelben Fahrzeugs beläuft sich auf etwa 13.000 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (rae) Überholmanöver führte zu Auffahrunfall - Zeugen gesucht Zeit: 25.09.2026, 14:40 Uhr Ort: Marienberg (2815) Ein bisher unbekannter, roter Pkw befuhr am vergangenen Freitagnachmittag die B 174 aus Richtung Chemnitz in Richtung Reitzenhain. Ungefähr 200 Meter vor der Abfahrt Marienberg-Süd überholte das Auto trotz Gegenverkehrs einen Lkw. Der entgegenkommende Fahrer (23) eines Pkw Opel bremste stark, um nicht mit dem unbekannten roten Pkw zu kollidieren. Infolgedessen fuhr die nachfolgende Fahrerin (35) eines Pkw Mazda auf den bremsenden Opel, wobei Sachschaden an den beiden Pkw in Höhe von insgesamt etwa 18.000 Euro entstand. Die Mazda-Fahrerin erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Es kam zu keiner Berührung mit dem unbekannten roten Pkw, der seine Fahrt ohne anzuhalten fortsetzte. Wer kann Angaben zum Geschehen bzw. zum unbekannten, roten Pkw (evtl. ein Opel Mokka) und/oder dessen Fahrer/in machen? Unter Telefon 03735 606-0 werden Hinweise im Polizeirevier Marienberg entgegengenommen. (Kg) Entgegenkommende kollidierten Zeit: 27.09.2026, 13:40 Uhr Ort: Pockau-Lengefeld, OT Wünschendorf (2816) In einer Kurve der Bahnhofstraße (K 8111) kollidierten am Sonntag ein Pkw Skoda (Fahrer: 55) und ein Krad KTM (Fahrer: 25), in dessen Folge der Motorradfahrer stürzte und schwere Verletzungen erlitt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 12.500 Euro. (Kg) Landkreis Meißen Bei Auffahrunfall verletzt Zeit: 27.09.2026, 18:25 Uhr Ort: Nossen, Bundesautobahn 4, Dresden – Chemnitz (2817) Ungefähr einen halben Kilometer vor der Anschlussstelle Siebenlehn fuhr am Sonntag auf der Autobahn 4 die in Richtung Chemnitz fahrende 26-jährige Fahrerin eines Pkw Skoda auf einen wegen Rückstaus verkehrsbedingt haltenden Pkw Dacia (Fahrerin: 72). Beide Fahrerinnen erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 15.000 Euro. (Kg) -
Führungswechsel beim Polizeipräsidium für Service und IT
Mit Wirkung vom 1. Oktober 2026 übernimmt Jens Naumann die Leitung des Polizeipräsidiums für Service und IT. Die feierliche Verabschiedung von Polizeipräsident Dr. Jörg Michaelis in den Ruhestand findet heute statt. Staatsminister des Innern Armin Schuster: »Dr. Jörg Michaelis hat die Zusammenarbeit von Polizei und Justiz in Sachsen maßgeblich geprägt. Mit seinem großen Engagement sorgte er mit seinem Team dafür, dass Sachsens Polizistinnen und Polizisten in allen Belangen modern und bestmöglich ausgerüstet sind. Dafür danke ich ihm im Namen des Freistaates herzlich. Mit Jens Naumann übernimmt nun ein erfahrener Fachmann die Leitung, der für eine moderne, zukunftsfähige Polizei steht. Ich bin überzeugt, dass er die anstehenden Herausforderungen mit Weitblick und Tatkraft meistern wird.« Jens Naumann ist seit Oktober 2019 im Sächsischen Staatsministerium des Innern tätig, wo er das für Digitalisierung, Technik und Haushalt der sächsischen Polizei zuständige Referat leitet. Zuvor leitete er von 2013 bis 2019 die Abteilung 4 »Information und Kommunikation« beim Polizeiverwaltungsamt und war in dieser Zeit auch für die Gesamtprogrammleitung BOS-Digitalfunk verantwortlich. Vor seiner Tätigkeit als Abteilungsleiter war er in mehreren Funktionen als Referent oder Projektleiter mit der Einführung des Digitalfunks betraut. Seine polizeiliche Laufbahn begann 1990 bis 1991 mit dem Grundlehrgang bei der Volkspolizeibereitschaft Leipzig. Es folgten die Laufbahnbefähigung für den gehobenen Polizeivollzugsdienst von 1994 bis 1997 an der Fachhochschule für Polizei Sachsen sowie die Laufbahnbefähigung für den höheren Polizeivollzugsdienst von 2002 bis 2004 an der Fachhochschule Villingen-Schwenningen und der Polizeiführungsakademie Münster. -
Sachsen und Ägypten stärken Partnerschaft für Fachkräfte
Der sächsische Arbeitsmarkt steht vor großen demografischen Herausforderungen. Ägypten gehört zu den vom Kabinett beschlossenen Zielregionen für die Fachkräftegewinnung. Die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern wird nun konkreter. Der Freistaat und die Arabische Republik Ägypten haben heute in der ägyptischen Botschaft in Berlin eine Absichtserklärung unterzeichnet. Kernziel: ägyptische Fach- und Arbeitskräfte sollen leichter, fair und nachhaltig nach Sachsen kommen können und hier eine echte Perspektive erhalten. Unterzeichnet haben Markus Franke, Bevollmächtigter des Freistaates Sachsen beim Bund, und Botschafter Nabil Habashy, stellvertretender ägyptischer Außenminister für Migration und Angelegenheiten der ägyptischen Auswanderer. Die Vereinbarung soll helfen, mehr qualifizierte Menschen für Unternehmen in Sachsen zu gewinnen und gleichzeitig klare, verlässliche Regeln für den Wechsel nach Deutschland schaffen. Ein erster praktischer Schritt folgt bereits im November: Vom 7. bis 11. November 2026 reisen eine Delegation des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA) und die Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS) nach Ägypten, um vor Ort konkrete Projekte und Kontakte zu sondieren. Geplant sind insbesondere Gespräche mit staatlichen Stellen sowie verschiedenen Bildungspartnern in Kairo. Wirtschafts- und Arbeitsminister Dirk Panter: »Sachsen braucht kluge Köpfe und zupackende Hände. Wir müssen schneller werden, wenn wir im internationalen Wettbewerb um Fachkräfte mithalten wollen - der Bedarf ist riesig. Mit Ägypten bauen wir deshalb eine Partnerschaft auf Augenhöhe auf: Wir wollen Menschen gewinnen, die hier arbeiten und leben möchten, und wir sorgen dafür, dass der Weg nach Sachsen fair, transparent und verlässlich ist. Wer zu uns kommt, soll eine echte Perspektive haben. Und wer bei uns bleibt, soll wissen: Sachsen steht zu seinem Wort.« WFS-Geschäftsführer Thomas Horn: »Sachsen ist ein attraktiver Ort zum Leben, Arbeiten und Gestalten. Dafür stehen eine starke Wirtschaft, exzellente Forschung, innovative Unternehmen, lebendige Städte und Gemeinden und ein reiches Kulturangebot. Ägypten bietet mit 120 Millionen Einwohnern und seiner jungen, gut ausgebildeten Bevölkerung große Potenziale für Sachsen. Um internationale Fachkräfte gezielt für Sachsen zu gewinnen, arbeiten wir mit starken Partnern und Netzwerken vor Ort in Ägypten zusammen. Dazu gehören die Saxony Egypt University, die Saxony International School, die Deutsch-Arabische Industrie- und Handelskammer Kairo (AHK) und die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ).« Die neue Kooperation setzt bewusst auf Austausch und gemeinsame Entwicklung statt auf reine Rekrutierung. Im Fokus stehen: * der Austausch von Informationen und bewährten Verfahren für faire Arbeitsmobilität, * die Vermittlung von Grundsätzen der dualen Berufsausbildung, * die Vernetzung mit Unternehmen, Kammern und Bildungseinrichtungen in beiden Ländern sowie * verbesserte Verfahren für die Einwanderung potenzieller Fachkräfte Zur praktischen Umsetzung wird ein gemeinsames ägyptisch-sächsisches Fachgremium eingerichtet. Es soll halbjährlich tagen, Fortschritte prüfen und nächste Schritte abstimmen. Die neue Partnerschaft knüpft an bestehende Kontakte an: Bereits 2025 wurden während der Delegationsreise von Ministerpräsident Michael Kretschmer mit der Eröffnung der »Saxony Egypt University« in Kairo und der Vernetzung über das »Saxon Science Liaison Office« wichtige Grundlagen für den wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Austausch geschaffen. Auch die IHK zu Leipzig arbeitet bereits seit mehreren Jahren mit der Deutschen Hotelschule in El Gouna zusammen. Mit der Sondierungsreise im November 2026 soll die Zusammenarbeit nun in die konkrete Projektphase überführt werden – mit dem Ziel, in den kommenden Jahren messbar mehr qualifizierte Fachkräfte aus Ägypten für Sachsen zu gewinnen und gleichzeitig gute Bedingungen für alle Beteiligten zu sichern. Zum Stichtag 31. Dezember 2025 waren in Sachsen 675 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mit ägyptischer Staatsangehörigkeit registriert, darunter 14 Auszubildende. Zudem waren 54 Personen mit ägyptischer Staatsangehörigkeit ausschließlich geringfügig beschäftigt. Berechnungen zeigen: In Sachsen schrumpft die Gruppe der Menschen im erwerbsfähigen Alter. In den kommenden zehn Jahren gibt es deshalb Jahr für Jahr 13.000 bis 15.000 potenzielle Arbeitskräfte weniger. Gleichzeitig braucht die Transformation mehr qualifizierte Fachkräfte. Deshalb sollen alle Arbeitskräftepotenziale aktiviert werden.