Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
-
Scharfe Bombe an der Carolabrücke gefunden - Evakuierung am Mittwoch notwendig
Autor: Marko Laske (ml) Landeshauptstadt Dresden Scharfe Bombe an der Carolabrücke gefunden - Evakuierung am Mittwoch notwendig Bei der Untersuchung der beiden Verdachtspunkte im künftigen Baufeld der neuen Carolabrücke ist eine Weltkriegsbombe gefunden worden. Nach Bewertung des Kampfmittelbeseitigungsdienstes handelt es sich um eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe britischer Bauart. Eine sofortige Evakuierung ist nicht erforderlich. Vielmehr erlaubt die Auffindesituation eine planmäßige Entschärfung der Bomben am Mittwoch. Die Evakuierung des betroffenen Bereichs wird am Morgen durchgeführt. Zwischenzeitlich sichern Polizeikräfte den Fundort ab. Beim zweiten Verdachtspunkt ist ein ungefährliches Eisenteil gefunden worden. Entschärfung und Evakuierung Der Evakuierungsradius beträgt 1.000 Meter um die Fundstelle (siehe Karte). Die Bürger werden gebeten, den Sperrbereich bis spätestens Mittwoch, den 11. März 2026, 09:00 Uhr zu verlassen. Im Anschluss wird die Polizei das Gebiet kontrollieren und noch anwesende Personen aus dem Bereich bringen. Notunterkunft und Transport Für Betroffene wird eine Notunterkunft in der Messe Dresden eingerichtet. Diese steht ab 07:00 Uhr zur Verfügung. Die Dresdner Verkehrsbetriebe stellen zusätzliche Transportmöglichkeiten bereit. Busroute zur Notunterkunft • Sachsenplatz • Striesener Straße/Gerichtsstraße • Pirnaischer Platz/Wilsdruffer Straße (Haltestelle am Landhaus) • Messe Dresden Straßenbahnroute zur Notunterkunft • Albertplatz • Carolaplatz • Neustädter Markt (Blockhaus) • Theaterplatz Information der Bevölkerung Die Bevölkerung wird fortlaufend über den aktuellen Stand informiert. Die Information erfolgt über • die Internetseite www.dresden.de/bombe • die Social-Media-Kanäle der Landeshauptstadt Dresden, der Feuerwehr Dresden sowie der Polizei Sachsen • Warn-Apps, die an das Modulare Warnsystem des Bundes angeschlossen sind. Bürgertelefon Die Landeshauptstadt Dresden hat ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 0351 4887666 eingerichtet. Dieses ist am Dienstag: 13:00 – 24:00 Uhr sowie Mittwoch: 07:00 – 18:00 Uhr zu erreichen. (ml) -
Vermisstenfahndung beendet | 14-Jähriger wieder da
Verantwortlich: Chris Graupner Heute bat die Polizei die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Suche nach einem vermissten 14-Jährigen. Er kehrte wohlbehalten in seine WG zurück. Die Polizeidirektion Leipzig bedankt sich bei den Medien sowie allen Bürgerinnen und Bürgern für die Unterstützung bei der Suche nach dem Vermissten. Mit der Beendigung dieser Öffentlichkeitsfahndung bitten wir auch um Löschung der in diesem Zusammenhang erzeugten Informationen, die persönliche Daten sowie Bilder des Vermissten beinhalten. -
Sächsischer Inklusionspreis 2026
In Leipzig fand heute die erste Jurysitzung zur Auslobung des Sächsischen Inklusionspreises 2026 statt. Im Beisein von Christin Wölk, der Verbandsdirektorin des Kommunalen Sozialverbandes Sachsen, Simone Zimmermann, der Vize-Präsidentin des Sächsischen Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes e.V. und Michael Welsch, dem Landesbeauftragten für Inklusion der Menschen mit Behinderungen, wurden die diesjährigen Ausschreibungskriterien und die Eckpunkte der Preisverleihung festgelegt. »Ich freue mich auf möglichst viele Bewerbungen, die zeigen, wie das Thema Inklusion mit Leben erfüllt wird.«, so Michael Welsch. Zu den Jurymitgliedern gehören neben Frau Wölk, Frau Zimmermann und Herrn Welsch auch Udo Witschas, Verbandsvorsitzender des KSV Sachsen und Landrat des Landkreises Bautzen, Heike Schmidt, Sozialdezernentin des Landkreises Nordsachsen, Dr. Nicole Porzig, Vorstandsvorsitzende des Landesverbandes des Deutschen Roten Kreuz e.V. sowie Christian Dahms, Hauptgeschäftsführer des Landessportbundes Sachsen, Andrea Kis, Direktorin des Landestourismusverbandes Sachsen e.V., Dr. Tobias Michael Wolf, Abteilungsleiter im Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, Jana Schlegel, Vorstandsmitglied beim Lebendiger Leben! e.V. und David Gratzl, Inklusionsnetzwerker in Bischofswerda. Der Sächsische Inklusionspreis 2026 will Praxisbeispiele auszeichnen, die den Gedanken der Inklusion aktiv und nachhaltig voranbringen und die die Intentionen der UN-Behindertenrechtskonvention transportieren sowie das gelungene inklusive Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen erlebbar machen und zur Nachahmung anregen. »Mit dem Inklusionspreis in der Kategorie "Arbeiten" würdigen wir Mut, Kreativität und Zusammenarbeit – starke Grundlagen, um Menschen mit Behinderungen echte Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Durch gelebte Inklusion in den Bereichen Übergänge auf den allgemeinen Arbeitsmarkt, Kleinstunternehmen ohne Beschäftigungspflicht und die erfolgreiche Ausbildung schwerbehinderter Jugendlicher setzen diese Preisträgerinnen und Preisträger Maßstäbe, wie Teilhabe konkret gelingt. Ich freue mich auf jede Bewerbung und bin gespannt auf die Menschen dahinter.«, sagt Christin Wölk. »Gemeinsamer Sport verbindet Menschen – in vielen sächsischen Vereinen wird das bereits mit großem Engagement gelebt. Wir möchten diese Beispiele sichtbar machen und andere ermutigen. Bewerben Sie sich für den Sächsischen Inklusionspreis und zeigen Sie, wie gemeinsamer Sport von Menschen mit und ohne Behinderungen bei ihnen gelingt.«, ergänzt Simone Zimmermann. Teilnehmen können alle im Freistaat Sachsen ansässigen Organisationen, Vereine, Kommunen, Einrichtungen, Initiativen, Projekte gleich welcher Rechtsform. In den drei Kategorien "Arbeiten", "Sport" und "So geht sächsisch inklusiv!" werden jeweils drei Preisträger mit einem Preisgeld von je 3.000 EUR ausgezeichnet. Die feierliche Verleihung des Sächsischen Inklusionspreises 2026 findet am 3. Dezember 2026 im Plenarsaal des Sächsischen Landtages in Dresden unter der Schirmherrschaft des Landtagspräsidenten Alexander Dierks statt. Ab 15. Mai 2026 finden Sie den Bewerbungsaufruf sowie weitere Informationen zum Inklusionspreis unter dem Link: www.inklusion.sachsen.de. -
Zwei Männer bei Streit schwer verletzt
Verantwortlich: Paul Engelmann Zwei Männer bei Streit schwer verletzt Ort: Leipzig (Neulindenau), Beckerstraße Zeit: 09.03.2026, 17:25 Uhr Gestern zum späten Nachmittag kam es im Leipziger Westen zu einer Auseinandersetzung, bei der zwei Männer sich gegenseitig schwer verletzten. Aus bisher unbekannten Gründen kam es zu einem Streit zwischen zwei Männern (33 und 40, beide deutsch). Im Rahmen der Auseinandersetzung wurde ein Stichwerkzeug verwendet. Polizei- und Rettungskräfte kamen zum Einsatz. Beide Beteiligte wurden im Verlauf mit schweren Verletzungen zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Kriminalpolizeiinspektion hat die Ermittlungen gegen beide Personen aufgenommen. Momentan sind sie beide der gefährlichen Körperverletzung verdächtig. -
Jahresbilanz Asyl 2025 in Sachsen
Abschiebungen und freiwillige Ausreisen Im Jahr 2025 wurden insgesamt 917 Personen aus Sachsen abgeschoben, davon 784 Personen durch die Landesdirektion Sachsen (LDS) als obere Ausländerbehörde sowie 133 Personen durch die unteren Ausländerbehörden. 2024 lag die Zahl der Rückführungen aus Sachsen bei 936 Personen. Bei mindestens 307 Personen (33,5 Prozent) der Rückgeführten handelte es sich um rechtskräftig verurteilte Straftäter. Bei dieser Zählung werden aufenthaltsrechtliche Straftaten (unerlaubte Einreise und unerlaubter Aufenthalt) nicht berücksichtigt. Hauptzielländer der Rückführungen der LDS im vergangenen Jahr waren Georgien, Türkei, Tunesien, Marokko und Indien. Eine Ursache für die stagnierende Zahl der zwangsweisen Rückführungen von derzeit etwas über 900 Rückführungen jährlich ist, dass sehr viele Ausreisepflichtige nach erfolglosem Abschluss ihres Asylverfahrens eigenverantwortlich der Ausreisepflicht nachkommen. Die nachgewiesenen freiwilligen Ausreisen stiegen von 950 Personen in 2024 auf 1.588 Personen in 2025 und erreichen damit ein Allzeithoch. Die Steigerung ist Ergebnis des großen Einsatzes bei der Beratung, Unterstützung und behördlichen Begleitung der freiwilligen Rückkehr einerseits und der andernfalls drohende konsequente Rückführungsvollzug Wirkung, dass Personen ohne Bleibeperspektive den Freistaat auch wieder verlassen. 2025 haben insgesamt 12.736 Ausländerinnen und Ausländer, die nicht aus einem EU-Mitgliedstaat stammen, den Freistaat Sachen verlassen, darunter 2.621 Personen aus der Ukraine, 901 aus der Türkei, 740 aus Indien und 729 aus Syrien. Aufnahme von Asylbewerbern 2025 wurden 5.189 Asylsuchende in den Aufnahmeeinrichtungen des Freistaates Sachsen registriert. Damit lag die Zahl der Zugänge deutlich unter dem Vorjahr 2024 mit 10.120 Personen. Asylbewerber aus Venezuela, Afghanistan, Syrien, Pakistan und der Türkei stellten im Jahr 2025 im Zuständigkeitsbereich des Freistaates Sachsen die größte Gruppe. Zusätzlich wurden im vergangenen Jahr 5.942 Flüchtlinge aus der Ukraine in den Aufnahmeeinrichtungen des Freistaats vorübergehend untergebracht, 2024 waren es 1.912 Personen. Mit der Zwischenunterbringung dieses Personenkreises in den Aufnahmeeinrichtungen hat die Landesdirektion Sachsen auch im vergangenen Jahr einen erheblichen Beitrag zur temporären Entlastung der unterbringungsverpflichteten Kommunen geleistet. Insgesamt sind 8.380 ukrainische Flüchtlinge im Jahr 2025 neu in Sachsen aufgenommen worden (2024: 8.595 Personen). Kapazität der Aufnahmeeinrichtungen Die drei Aufnahmeeinrichtungen (Dresden, Chemnitz, Leipzig) verfügten zum Stand 31.12.2025 über 12 aktive Unterkünfte mit einer Kapazität von insgesamt 4.511 Plätzen. Durch den Rückgang der Zugangszahlen konnten Unterbringungskapazitäten vorläufig außer Betrieb genommen werden. Ein Teil davon bleibt jedoch einsatzbereit, um bei Bedarf wieder aktiviert werden zu können. Tagesaktuelle Belegungs- und Zugangszahlen sind auf der Website der Landesdirektion Sachsen verfügbar (siehe weiterführende Links). Gesamtzahl Personen mit Asylbezug und ukrainische Flüchtlinge Zum Jahresende 2025 befanden sich 25.524 Personen im Asylverfahren (Aufenthaltsgestattung) oder waren vollziehbar ausreisepflichtig. Von den 12.527 vollziehbar Ausreisepflichtigen Personen in Sachsen verfügten 10.633 über eine Duldung. Darüber hinaus lebten zum Jahreswechsel 70.164 Schutzsuchende aus der Ukraine im Freistaat Sachsen.