Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Verantwortlich: Kai Siebenäuger (ks) Auswertung der Kriminalitätslage des Jahres 2025 im Bereich der Polizeidirektion Görlitz Gesamtkriminalität deutlich gesunken Die Polizeidirektion Görlitz verzeichnete im Jahr 2025 eine deutlich gesunkene Gesamtkriminalität. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der registrierten Straftaten um 17.682 Fälle (-36,3 Prozent). Diese Abnahme resultiert hauptsächlich aus der sich geänderten Migrationslage. Die Polizei verzeichnete insbesondere einen Rückgang der ausländerrechtlichen Delikte, wie zum Beispiel der Einreisedelikte um 14.193 Fälle. Der Rückgang dieser Delikte betrug 82,0 Prozent. Sogenannte Einreisedelikte sind beispielsweise der illegale Aufenthalt oder die unerlaubte Einreise nach dem Aufenthaltsgesetz. Der überwiegende Anteil dieser Straftaten fiel in die Zuständigkeit und Bearbeitung der Bundespolizei. Im Gesamtergebnis und die Gesamtkriminalität betreffend haben die Bürgerinnen und Bürger in den Landkreisen Bautzen und Görlitz auch im Jahr 2025 sicher gelebt. Die folgenden statistischen Angaben zur Kriminalitätsentwicklung basieren auf der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS), welche die von der Polizei abgeschlossenen Fälle im jeweiligen Jahr abbildet. Nicht erfasst werden dabei Verkehrsstraftaten, beispielsweise Trunkenheitsfahrten oder die Gefährdung des Straßenverkehrs, sowie Staatsschutzdelikte, wie das Verwenden von Kennzeichen verfassungsfeindlicher und terroristischer Organisationen. Aus den statistischen Daten können auch für regionale Bereiche nach einer Analyse und Bewertung Entwicklungen der Kriminalität und Trends abgelesen werden. Sofern keine weiteren Bemerkungen getroffen werden, beziehen sich alle Angaben auf Straftaten, bei denen der Tatort im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Görlitz (Landkreise Bautzen und Görlitz), unabhängig von der Bearbeitungszuständigkeit, liegt. Die PKS trifft ausschließlich Aussagen zu denen der Polizei bekannten Fällen, dem sogenannten Hellfeld. (siehe Abbildung 1) Kernaussagen Anzahl der Straftaten gesunken Im Jahr 2025 registrierte die Polizei in Ostsachsen insgesamt 31.054 Straftaten. (siehe Abbildung 2) Die Statistik erfasste für 2025 eine Abnahme um 17.682 Fälle. Bei Betrachtung ohne ausländerrechtliche Delikte sank die Belastung um 3.489 Fälle im Vergleich zum Vorjahr. Dies entspricht 11,1 Prozent. Anzahl der aufgeklärten Straftaten weiterhin auf hohem Niveau Im Vergleich zum Vorjahr waren die Kriminalistinnen und Kriminalisten der Polizeidirektion Görlitz wiederum sehr erfolgreich bei der Ermittlung von Tätern. Der Anteil der aufgeklärten Straftaten lag bei 63,5 Prozent. Damit liegt der Anteil aufgeklärter Fälle über vier Prozentpunkte höher im Vergleich zum Landesdurchschnitt. (siehe Abbildung 3) Polizeipräsident Manfred Weißbach: »Bürgerinnen und Bürger leben in den Landkreisen Bautzen und Görlitz sicher. Dafür und damit das so bleibt, arbeiten die Polizistinnen und Polizisten der Polizeidirektion Görlitz rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Die in der Gesamtschau deutlich gesunkene Anzahl von Straftaten, verbunden mit einer anhaltend hohen Aufklärungsquote, unterstreichen die hervorragende Arbeit der Kolleginnen und Kollegen. Trotz hoher und ständig steigender Einsatzbelastung und immer neuen Herausforderungen bleibt der Schutzbereich der Polizeidirektion Görlitz ein sicherer Lebensraum für alle.« Ungleiche Verteilung in den Landkreisen Die Kriminalitätsverteilung in den beiden Landkreisen war wie bereits in den vergangenen Jahren ungleichmäßig. Obwohl der Landkreis Bautzen mit knapp 300.000 Einwohnern circa 50.000 Einwohner mehr aufweist als der Landkreis Görlitz, ist die Anzahl der erfassten Fälle hier geringer. Die PKS zählte für den Landkreis Bautzen im Jahr 2025 ohne ausländerrechtliche Verstöße insgesamt 13.055 Fälle (- 9,7 Prozent). Demgegenüber standen 14.877 Fälle im Landkreis Görlitz (- 12,3 Prozent). Dementsprechend sind die Bürgerinnen und Bürger in beiden Landkreisen unterschiedlich stark von Kriminalität belastet. Zur Objektivierung der Kriminalitätsbelastung dient die Häufigkeitszahl (HKZ). Diese sagt aus, wie viele Straftaten pro 100.000 Einwohner erfasst wurden. Demzufolge liegt die HKZ im Landkreis Bautzen bei 4.462, dagegen im Landkreis Görlitz bei 6.098. Durchschnittlich beträgt die HKZ in der Polizeidirektion Görlitz 5.206 (jeweils ohne ausländerrechtliche Delikte) und liegt damit unter dem Landesdurchschnitt (HKZ Sachsen: 6.373). Verteilung der Straftaten Die verschiedenen Delikte betreffend, unterscheidet die PKS nach bestimmten Straftatenobergruppen. Die Verteilung in der Polizeidirektion Görlitz wird in folgender Übersicht deutlich. (siehe Abbildung 4 und 5) Bei der nicht aufgeklärten Straftat gegen das Leben handelte es sich um einen Arbeitsunfall mit Todesfolge vom August 2024. Nach Vorliegen des Untersuchungsberichtes wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen »Fahrlässiger Tötung« aufgrund des Verdachts nicht eingehaltener Arbeitsschutzbestimmungen eingeleitet. Das Verfahren wurde im Oktober 2025 zum Abschluss gebracht und der Staatsanwaltschaft vorgelegt, ohne gegen eine konkrete Person einen hinreichenden Tatverdacht begründen zu können. Somit wurde der Fall im Oktober 2025 als »ungeklärt« erfasst. Eigentumskriminalität geht zurück, bleibt aber Schwerpunkt Gleichwohl die Fallzahlen der Eigentumskriminalität in den Landkreisen Bautzen und Görlitz im Vergleich zum Vorjahr um 2.103 Fälle sanken, bleibt die Eigentumskriminalität mit einem Anteil von 27,2 Prozent aller erfasster Straftaten Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit im Bereich der Polizeidirektion Görlitz. (siehe Abbildung 6) Dieser Rückgang im Vergleich zum Vorjahr spiegelte sich auch in den Gemeinden insbesondere entlang der polnischen Grenze wider. Der kontinuierliche Abwärtstrend der Fallzahlen seit der Wiedervereinigung setzt sich damit fort. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Görlitz wurden im zurückliegenden Jahr 280 Kraftfahrzeuge gestohlen. Dies sind 77 weniger als im Vorjahr und bedeuten ein Minus von 21,6 Prozent. Bei den Diebstählen von Fahrrädern verzeichnete die Polizeidirektion Görlitz abermals einen signifikanten Rückgang. In Zahlen waren es 271 Fahrräder weniger als im Vorjahr und damit ein Minus von 22,1 Prozent. In Wohnungen schlugen Diebe dafür etwas öfter zu. Hier stieg die Zahl um 14 Fälle und damit um 2,8 Prozent. Das 2019 in Görlitz eingeführte videogestützte Personen-Identifikations-System PerIS wurde Ende 2023 zur weiteren Eindämmung und Aufklärung von Straftaten, vor allem im Bereich der Eigentumskriminalität, zusätzlich auf das Stadtgebiet von Zittau erweitert. Das System brachte erneut wertvolle Hinweise und Ermittlungsansätze bei der Kriminalitätsbekämpfung. In Bilanzierung des Jahres 2025 konnten über 300 tatrelevante Treffer mit einer Gesamtschadenssumme von über 750.000 Euro erzielt werden. In diesem Zusammenhang trug PerIS erneut zur Aufklärung von zahlreichen Eigentums-, Schleusungs-, Betäubungsmittel- sowie Vermögensdelikten bei. Maßgeblich unterstützte PerIS auch die Ermittlungen im Bereich des Diebstahls von Kfz im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Görlitz und des gesamten Bundesgebietes. Regelmäßig kam PerIS außerdem in Komplexverfahren gegen bandenmäßig oder organisiert handelnde Tatverdächtige zum Einsatz. Grenzgemeinden bleiben ein Schwerpunkt polizeilicher Arbeit Die Belastung mit Eigentumskriminalität ist in den Landkreisen Bautzen und Görlitz unterschiedlich stark verteilt. Schwerpunkt dabei bilden, wie auch in den vergangenen Jahren, die Gemeinden an der polnischen und tschechischen Grenze, gleichwohl die Fälle der Eigentumskriminalität an der polnischen Grenze zurückgingen. Im Vergleich zum Jahr 2024 sanken dort die Fallzahlen um 889 auf insgesamt 2.451 Fälle. In den Gemeinden entlang der tschechischen Grenze wurde ein Minus von 413 auf insgesamt 601 Fälle registriert. Gleichwohl die Häufigkeitszahlen stark sanken, bildete den zahlenmäßig oberen Wert im Bereich der Belastung mit Eigentumskriminalität im Jahr 2025 mit einer HKZ von 2.934 die Stadt Görlitz, gefolgt von Ebersbach-Neugersdorf mit einer HKZ von 2.460 und Zittau mit einer HKZ von 2.337 (HKZ = Fälle je 100.000 Einwohner). Der Gesamtschadenssumme durch Eigentumsdelikte lag im Jahr 2025 bei etwa 11,4 Millionen Euro. Dies waren etwa 2,8 Millionen Euro weniger an Schaden im Vergleich zum Vorjahr. Starke Abnahme an ausländerrechtlichen Verstößen durch Migrationslage Im Jahr 2025 war eine starke Abnahme der Fallzahlen der ausländerrechtlichen Verstöße festzustellen. Darunter fallen fast ausschließlich Fälle der illegalen Einreise bzw. des illegalen Aufenthalts, sogenannte Einreisedelikte des Aufenthaltsgesetzes. Der überwiegende Anteil dieser Straftaten fiel in die Zuständigkeit und Bearbeitung der Bundespolizei. Wurden im Jahr 2024 noch 17.315 Fälle registriert, so sank deren Anzahl im folgenden Jahr um 14.193 auf 3.122 Fälle (- 82,0 Prozent). Die Ursachen hierfür liegen insbesondere in den im Frühjahr 2025 nochmals verstärkten Einreisekontrollen der Bundespolizei. Die meisten Tatverdächtigen (TV) der ausländerrechtlichen Verstöße kamen aus der Ukraine (1.133), Syrien (233) und Afghanistan (180). Deliktverteilung bei Tatverdächtigen Insgesamt ermittelten die Kriminalistinnen und Kriminalisten der Polizeidirektion Görlitz im Jahr 2025 11.807 Tatverdächtige (Vorjahr: 13.281 -11,1 %), davon 1.679 Kinder und Jugendliche (Vorjahr: 1.996 -15,9 %). Unter all den Ermittelten waren 2.850 nichtdeutsche Staatsangehörige, was einem Anteil von 24,1 Prozent entspricht. Den größten Teil bilden die polnischen Staatsangehörigen mit einem Anteil von 9,4 Prozent an allen nichtdeutschen Tatverdächtigen. Gefolgt werden diese von den tschechischen (Anteil 2,7 Prozent), ukrainischen Staatsangehörigen (Anteil 2,6 Prozent) und syrischen Staatsangehörigen (Anteil 1,9 Prozent). (siehe Abbildung 7) Von nichtdeutschen Tatverdächtigen insbesondere begangene Straftaten waren Körperverletzungsdelikte mit 532 Fällen (Vorjahr 526 +1,1 %), Rauschgiftdelikte mit 368 Fällen (Vorjahr 328 + 12,2 %), Ladendiebstähle mit 342 Fällen (Vorjahr 296 + 15,5 %), Beförderungserschleichungen mit 198 Fällen (Vorjahr 193 + 2,6%), Hausfriedensbruch mit 144 Fällen (Vorjahr 178 19,1 %) und das Verbreiten pornografischer Inhalte mit 30 Fällen (Vorjahr 50 -40 %). Keine Entwarnung bei Gewaltkriminalität Zur Gewaltkriminalität zählen unter anderem Tötungs-, Sexual- und Raubdelikte sowie die gefährliche und schwere Körperverletzung. Wegen derartiger Straftaten wurde gegen insgesamt 968 Personen ermittelt (Vorjahr 1.034 -6,4 %) Den Hauptanteil in diesem Deliktsbereich haben die gefährliche und schwere Körperverletzung mit 789 Fällen (Vorjahr 852 -7,4%), gefolgt von den Raubdelikten mit 129 (Vorjahr 156; -17,3%) Fällen. (siehe Abbildung 8) Kinder und Jugendliche als Tatverdächtige von Straftaten allgemein Von den im Jahr 2025 in den Landkreisen Bautzen und Görlitz ermittelten 11.807 Tatverdächtigen waren 1.679 Kinder und Jugendliche (Vorjahr 1.996 - 15,9 Prozent). Von Kindern und Jugendlichen hauptsächlich begangene Straftaten waren im Bereich der Rohheitsdelikte die Körperverletzungen mit 392 Fällen (Vorjahr 514 -23,7%), im Eigentumsbereich der Ladendiebstahl mit 203 Fällen (Vorjahr 326 -37,7%), bei den sonstigen Straftaten die Sachbeschädigung mit 185 Fällen (Vorjahr 245 -24,5%), bei den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung das Verbreiten pornografischer Inhalte mit 137 Fällen (Vorjahr 169 -18,9%), im Betrugsbereich die Beförderungser-schleichung mit 54 Fällen (Vorjahr 59 -8,5%) und bei den strafrechtlichen Nebengesetzen die Rauschgiftdelikte mit 36 Fällen (Vorjahr 112 -67,9%). Mehr Kinder und Jugendliche als Tatverdächtige von Gewalttaten Gegen insgesamt 968 Personen wurde wegen Straftaten ermittelt, die der Gewaltkriminalität zugerechnet werden (Vorjahr 1.034 Personen -6,4%), darunter 261 Kinder und Jugendliche (Anteil 27,0%, Vorjahr 249 Kinder und Jugendliche bzw. 24,1%). Sachsenweit lag dieser Anteil bei 24,0%. Nichtdeutsche Tatverdächtige von Gewalttaten Der Anteil der nichtdeutschen Staatsangehörigen als Tatverdächtige einer Gewaltstraftat lag mit 247 ermittelten Personen bei 25,5 Prozent (Vorjahr 243, 23,5%). Auch hier waren die gefährlichen und schweren Körperverletzungen mit 204 Fällen führend (Vorjahr 194, +5,2%). (siehe Abbildung 9) Tatverdächtige Zuwanderer Tatverdächtige Zuwanderer sind Personen mit dem Aufenthaltsstatus »Asylverfahren«, »Duldung« oder »unerlaubter Aufenthalt«. Durch diese Gruppe wurden in 2025 insgesamt 817 Straftaten begangen (Vorjahr 1.142 -28,5%). Darunter waren 198 Körperverletzungsdelikte (Vorjahr 213 -7,0%), 154 Eigentumsdelikte (Vorjahr 168 -8,3%), 43 Fälle des Erschleichens von Leistungen (u. a. die Beförderungserschleichung, Vorjahr 63 Fälle, -31,7%) und 30 Rauschgiftdelikte (Vorjahr 58, -48,3%) Rückgang der Verstöße gegen das Versammlungsrecht In vielen Städten und Gemeinden der Polizeidirektion Görlitz fanden im Jahr 2025 Demonstrationen und Versammlungen statt. Die Fallzahlen von Verstößen gegen das Versammlungsgesetz fielen im Jahr 2025 auf insgesamt 34 Fälle (Vorjahr 393, -91,3 Prozent). Aufgeschlüsselt auf die beiden Landkreise bedeutete dies für Bautzen 13 und für Görlitz 21 Verstöße gegen das Versammlungsgesetz. Ursachen im Rückgang sind im veränderten Versammlungsgesetz zu sehen. Anstieg und hohe Schäden bei Vermögensdelikten Die Fallzahlen der Vermögensdelikte sind im Jahr 2025 um 192 Fälle im Vergleich zum Vorjahr gestiegen (+ 4,5 Prozent). Insbesondere stiegen die Zahlen von Betrugsdelikten wie Schockanrufe, Computer- und Callcenter-Betrügereien und Gewinnversprechen um 252 Fälle (+ 9,3 Prozent). Der Vermögensschaden stagnierte im Vergleich zum Vorjahr mit 12,5 Millionen Euro auf hohem Niveau. Allein durch Betrugsdelikte wurden Vermögenschäden von 9,5 Millionen Euro verzeichnet. Polizeipräsident Manfred Weißbach: »Betrug im Internet ist eine unserer größten Herausforderungen. Der Tatort einer Vielzahl von Straftaten ist das Internet. Gemeinsam mit verschiedenen Akteuren und der Bevölkerung werden unsere Kolleginnen und Kollegen präventiv alles dafür tun, diese Straftaten zu verhindern. Dem aufmerksamen Bürger kommt eine besondere Bedeutung zu. Melden Sie uns jederzeit verdächtige Aktivitäten.« Politisch motivierte Kriminalität stagniert auf hohem Niveau Trotz eines Rückgangs der Fallzahlen stagniert die politisch motivierte Kriminalität auf einem hohen Niveau. Die Statistiken zeigen 2025 einen Rückgang um 560 Fälle im Vergleich zum Vorjahr (Vorjahr 680 - 40,6%). Ein deutliches Übergewicht lag hier bei den rechtsmotivierten Straftaten (Vorjahr 544 -20%). Bei den linksmotivierten Straftaten standen 155 Fälle zu Buche (Vorjahr 204 -24%). Trotz zurückgehender Zahlen bleibt das Feld der politisch motivierten Kriminalität ein Schwerpunkt der Ermittlungen.
  • Verantwortlich: Sebastian Schmidt, Enrico Liebold, Annekatrin Liebisch, Karolin Hemp Ausgewählte Meldung Cannabisplantage ausgehoben Zeit: 30.03.2026, 03:30 Uhr (polizeibekannt) Ort: Lichtenstein In einem verlassenen Gebäude in Lichtenstein fanden Ermittler über tausend Cannabispflanzen vor. In der Nacht auf Montag betraten Polizeibeamte nach einem Zeugenhinweis ein verlassenes Industriegebäude an der Rödlitzer Straße. Im Inneren fanden sie eine größere Plantage von Cannabispflanzen vor, die keiner zugelassenen Anbauvereinigung zuzuordnen war. Im Objekt war zudem entsprechende Beleuchtungs- und Belüftungstechnik verbaut. Einsatzkräfte der Kriminalpolizei, der Tatortgruppe des Landeskriminalamtes und der Bereitschaftspolizei sicherten vor Ort Spuren und stellten nach abschließender Zählung die insgesamt 1.033 Pflanzen sowie die Zuchttechnik sicher. Die Hanfpflanzen in verschiedenen Wachstumsstadien trugen zur Feststellzeit einer groben Schätzung nach etwa 200 Kilogramm Cannabis an sich, das je nach Straßenpreis einen Verkaufswert von über einer Million Euro besitzt. Die Ermittlungen zur Tat, den Tätern und den Hintergründen dauern an. Die sichergestellten Pflanzen wurden zeitnah einer kontrollierten Vernichtung zugeführt. (sts) Vogtlandkreis Zwei Verletzte bei Unfall auf Autobahn Zeit: 31.03.2026, 22:15 Uhr Ort: Weischlitz Ein geplatzter Reifen war die Ursache eines Unfalls auf der Autobahn 72 bei Weischlitz. Ein 42-jähriger, polnischer Staatsangehöriger befuhr mit seinem Skoda am späten Dienstagabend die Autobahn 72 in Fahrtrichtung Leipzig. Als der rechte Vorderreifen an seinem Pkw platzte, verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte frontal mit der rechten Leitplanke. Er selbst und sein 37-jähriger Beifahrer wurden leicht verletzt. Rettungskräfte brachten sie zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. An dem Pkw entstand mit 7.000 Euro Totalschaden. Da insgesamt zwölf Plankenfelder beschädigt wurden, lag auch der Fremdschaden bei 7.000 Euro. (kh) Futtermischwagen verunfallt Zeit: 31.03.2026, 10:00 Uhr Ort: Eichigt, OT Süßebach Ein Fahrer kam mit seiner landwirtschaftlichen Maschine von der Straße ab und geriet in den Seitengraben. Am Dienstagvormittag befuhr ein 18-Jähriger mit einem Futtermischwagen die Hauptstraße in Süßebach. Aus bislang unklaren Gründen kam er dabei nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr in den Seitengraben längs der Straße. Dabei kippte sein Fahrzeug auf die Beifahrerseite. Bei dem Unfall entstand ein Schaden in Höhe von etwa 30.000 Euro. Die Maschine zur Futtermittelherstellung musste aus dem Graben geborgen werden. (sts) E-Bike unter Vorwand gestohlen Zeit: 31.03.2026, 18:30 bis 23:00Uhr Ort: Oelsnitz Unbekannte drangen in den Treppenaufgang eines Mehrfamilienhauses ein und entwendeten ein E-Bike. Am Dienstagabend gelangten unbekannte Täter – vermutlich indem sie sich als Paketboten ausgaben – in den Treppenaufgang eines Mehrfamilienhauses im Bereich der Bahnhofstraße/Querstraße/Schillerstraße. Dort entwendeten sie ein abgestelltes E-Bike der Marke Cube. Das gestohlene Zweirad in der Ausführung Stereo Hybrid hat eine schwarze Rahmenfarbe und einen Wert von circa 4.500 Euro. Haben Sie die Tat beobachtet? Sind Ihnen im Bereich verdächtige Personen aufgefallen? Ihre Hinweise nimmt das Polizeirevier Plauen unter der Telefonnummer 03741 140 entgegen. (sts) Zeugen zu Raubstraftat gesucht Zeit: 31.03.2026, 23:00 Uhr Ort: Reichenbach Zwei unbekannte Täter bedrohten und beraubten einen Mann am Bahnhof. In der Nacht auf Mittwoch sprachen zwei unbekannte Männer einen 26-Jährigen auf dem Bahnhofsvorplatz an. Anfangs fragten sie ihn nach Zigaretten – später bedrohten sie ihn, woraufhin der 26-Jährige ein Mobiltelefon sowie Zigaretten übergab. In der Folge gingen die Unbekannten mit dem Geschädigten zu zwei Geldautomaten im Nahbereich, um an Bargeld zu kommen. Als das Abheben nicht gelang, ließen die Täter von ihrem Opfer ab. Zeugen beschrieben die Personen wie folgt: Der Erste war circa 1,75 Meter groß und etwa 17 bis 19 Jahre alt. Er hatte einen kurz geschnittenen Bart, braune Augen, dunkle Haare sowie auffallend viele Pickel im Gesicht. Die Person trug ein beigefarbenes Basecap der Markt Gucci sowie eine schwarze Jacke, blaue Jeans und weiße Turnschuhe der Marke Nike. Der Zweite war mit circa 1,85 Meter etwas größer und geschätzte 30 Jahre alt. Er hatte einen Vollbart und schwarze Haare. Zudem trug die Person ebenfalls eine schwarze Jacke, eine blaue Jeanshose und weiße Sneaker. Haben Sie die Tat beobachtet? Haben Sie die beschriebenen Personen in Reichenbach gesehen? Hinweise nimmt die Kriminalpolizeiinspektion unter der Telefonnummer 0375 428 4480 entgegen. (sts) Landkreis Zwickau Unfall mit hohem Sachschaden Zeit: 31.03.2026, 12:45 Uhr Ort: Zwickau Nach einem Zusammenstoß waren zwei Pkw nicht mehr fahrbereit. Eine 28-Jährige befuhr am Dienstagmittag mit ihrem Jeep die Leipziger Straße in stadteinwärtige Richtung. Kurz vor der Einmündung in die Kurt-Eisner-Straße überholte sie einen an der Bushaltestelle stehenden Bus. Um wieder auf den rechten Fahrstreifen zu wechseln, setzte sie ihren Blinker. Ein 28-Jähriger, der mit seinem Mazda von der Kurt-Eisner-Straße nach links auf die Leipziger Straße abbiegen wollte, nahm an, dass sie in die Kurt-Eisner-Straße abbiegen wollte und stieß gegen das Fahrzeug. Beide Pkw waren mit einem Sachschaden von 25.000 Euro nicht mehr fahrbereit und mussten vom Unfallort abgeschleppt werden. Da eine große Menge Betriebsmittel auslief, kam die Feuerwehr zum Einsatz. (kh) Unfallflucht Zeit: 30.03.2026, 16:00 Uhr bis 31.03.2026, 13:00 Uhr Ort: Zwickau, OT Marienthal Das Revier Zwickau ermittelt zu einer Unfallflucht im Ortsteil Marienthal. Zwischen Montag- und Dienstagnachmittag stieß ein Unbekannter gegen einen schwarzen Pkw der Marke Stellantis, der an der Jacobstraße auf Höhe des Hausgrundstücks 38 abgestellt war. An dem geparkten Fahrzeug entstand ein Sachschaden von etwa 4.000 Euro. Der Unfallverursacher verließ die Örtlichkeit, ohne die Polizei zu informieren. Haben Sie einen Zusammenstoß beobachtet und können Angaben zum unbekannten Verursacher beziehungsweise zu seinem Fahrzeug machen? Hinweise nimmt das Polizeirevier in Zwickau unter 0375 428 102 entgegen. (kh) Ziemlich schnell unterwegs Zeit: 31.03.2026, 15:15 Uhr bis 18:00 Uhr Ort: A 72 | Zwickau-West Auf der Autobahn 72 war ein Pkw-Fahrer fast 50 km/h schneller als erlaubt unterwegs. Die Verkehrspolizei führte am Dienstagnachmittag eine Geschwindigkeitskontrolle auf der Autobahn 72 durch. An der Messtelle kurz vor Zwickau-West in Fahrtrichtung Leipzig ist für Pkw eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h erlaubt. Bei insgesamt 2.708 Fahrzeugen, deren Geschwindigkeit gemessen wurde, waren 27 zu schnell unterwegs. Am eiligsten hatte es ein Pkw-Fahrer, der mit 177 Kilometern pro Stunde unterwegs war. Er muss nun mit rund 350 Euro Bußgeld, zwei Punkten und einem Monat Fahrverbot rechnen. (kh) Autofahrer erfasst Fahrradfahrer Zeit: 31.03.2026, 18:40 Uhr Ort: Wildenfels, OT Härtensdorf Ein 51-Jähriger wurde leicht verletzt. Ein 51-jähriger Fahrradfahrer war am Dienstagabend auf der Arno-Schmidt-Straße in Richtung Härtensdorfer Weg unterwegs. Als er an der Einmündung nach links in den Härtensdorfer Weg einbiegen wollte, wurde er von einem Skoda-Fahrer erfasst, der aus Richtung Lößnitzer Straße kam. Der 35-Jährige gab an, den vorfahrtsberechtigten Radler zu spät gesehen zu haben, sodass auch sein Ausweichversuch nicht reichte, um den Zusammenstoß zu verhindern. Der 51-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt und anschließend ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Der Sachschaden an Fahrrad und Skoda summiert sich auf rund 9.000 Euro. (al) Lärmschutzwände beschmiert Zeit: 26.03.2026 bis 29.03.2026, 20:15 Ort: Hohenstein-Ernstthal Die Polizei sucht Zeugen zu einer Sachbeschädigung. Unbekannte Täter beschmierten zwischen Donnerstag und Sonntag 13 Lärmschutzwände an der Lerchenstraße. Die mit schwarzer Farbe angebrachten, unleserlichen Schriftzüge in unterschiedlichen Größen entfernen zu lassen, wird Kosten von circa 2.600 Euro verursachen. Haben Sie zwischen Donnerstag und Sonntag ungewöhnliche Aktivitäten in der Umgebung bemerkt? Bitte informieren Sie das Polizeirevier Glauchau, Telefon: 03763 640. (el) Gegen Zaun geprallt Zeit: 31.03.2026, 21:50 Uhr Ort: Bernsdorf, OT Rüsdorf Im Ergebnis schlagen 8.000 Euro Sachschaden zu buche. Die Untere Hauptstraße (S 252) befuhr am Dienstagabend ein 26-Jähriger mit einem VW. In einer Rechtskurve kam er von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Zaun beziehungsweise Tor. Glücklicherweise blieb der 26-Jährige unverletzt. Sein VW musste aufgrund der Unfallschäden vom Unfallort abgeschleppt werden. (el)
  • Autoren: Lukas Reumund (lr), Rocco Reichel (rr), Uwe Hofmann (uh), Sophia Zeidler (sz) Landeshauptstadt Dresden Sechs mutmaßliche Drogenhändler gestellt Zeit: 31.03.2026, 14:00 Uhr bis 22:00 Uhr Ort: Dresden-Seevorstadt Die Präsenz- und Ermittlungsgruppe Innenstadt ist am Dienstag erneut Bereich der Prager Straße im Einsatz gewesen. Dabei wurde sie von Beamten der Bereitschaftspolizei unterstützt. Die Polizisten kontrollierten 57 Menschen und sprachen zwölf von ihnen einen Platzverweis aus. Im Ergebnis ermitteln die Beamten gegen sechs Männer (18-49) wegen Drogenhandels, darunter zwei syrische (18, 20), ein deutscher (49), ein iranischer (23) und zwei afghanische Staatsangehörige (24, 29). Fünf von ihnen wurden dabei beobachtet, wie sie Betäubungsmittel gegen Geld abgaben. Der 24-Jährige hatte Cannabis in einem Pflanzkübel offenbar für einen späteren Verkauf deponiert. Der 18-jährige Syrer wurde festgenommen, weil gegen ihn bereits ein Haftbefehl vorlag. Ihm werden unter anderem Raubstraftaten und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz vorgeworfen. Gegen den Mann wird zudem nach einer Auseinandersetzung in einer Wohnung an der Tannenstraße am vergangenen Wochenende ermittelt (siehe Medieninformation Nr. 156/26 vom 29. März 2026). Bei einem 17-jährigen libyschen Staatsangehörigen fanden die Polizisten mehrere Pillen Pregabalin. Da er nicht erklären konnte, wie er in den Besitz des verschreibungspflichtigen Medikaments kam, erhielt er eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz. Es waren 38 Beamte im Einsatz. (uh) In zwei Autos eingebrochen Zeit: 30.03.2026, 19:00 Uhr bis 31.03.2026, 14:00 Uhr Ort: Dresden-Wilsdruffer Vorstadt/-Zschertnitz Unbekannte sind in zwei Autos in Dresden eingebrochen. Die Täter öffneten auf unbekannte Weise einen Seat Altea auf der Ewald-Schönberg-Straße. Sie stahlen unter anderem Lebensmittel, eine Jacke und eine Brille im Gesamtwert von etwa 290 Euro. Auf der Schweriner Straße drangen Unbekannte in einen Mercedes Sprinter ein und stahlen ein Portemonnaie mit Dokumenten, Geldkarten und Bargeld im Gesamtwert von rund 200 Euro. Sie hinterließen einen Sachschaden in Höhe von etwa 100 Euro. (lr) In Wohnung eingebrochen Zeit: 31.03.2026, 15:45 Uhr bis 20:00 Uhr Ort: Dresden-Kleinpestiz Am Dienstag sind Unbekannte in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Cämmerswalder Straße eingebrochen. Die Täter gelangten auf bislang unbekannte Weise in das Haus und die Wohnung. Sie durchsuchten die Räume und stahlen unter anderem Bargeld sowie Schmuck in einem vierstelligen Wert. Die Kriminalpolizei ermittelt. (lr) Unter Alkoholeinfluss gefahren Zeit: 01.04.2026, 01:45 Uhr Ort: Dresden-Gorbitz Polizisten haben in der Nacht zu Mittwoch auf dem Amalie-Dietrich-Platz einen Autofahrer (60) gestellt, der unter Alkoholeinfluss gefahren ist. Ein Zeuge alarmierte die Beamten, da er auf der Coventrystraße einem Opel Zafira folgte, der in Schlangenlinie fuhr. Zudem konnte der Anrufer einen Zusammenstoß mit dem Wagen geradeso verhindern. Der Opel-Fahrer parkte letztlich auf dem Amalie-Dietrich-Platz ein, wo ihn die Beamten stellten. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von über 2,4 Promille. Die Polizisten veranlassten eine Blutentnahme und ermitteln nun wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs gegen den kroatischen Staatsbürger. Da sich am Wagen des Mannes augenscheinlich Unfallspuren befanden, prüfen die Beamten zudem, ob der 60-Jährige auf seiner Fahrt Unfälle verursacht hatte. (lr) Geschwindigkeit kontrolliert – 23 Fahrzeuge zu schnell Zeit: 31.03.2026, 15:00 Uhr bis 16:30 Uhr Ort: Dresden-Dresdner Heide Bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der Radeberger Landstraße haben Polizisten 23 Überschreitungen festgestellt. Insgesamt wurde in Höhe der Heidemühle die Geschwindigkeit von 432 Fahrzeugen gemessen. Die höchste Überschreitung auf der 50er-Strecke lag bei 46 km/h. Zudem stellten die Polizisten bei der Kontrolle unter anderem acht Handyverstöße fest. (rr) Landkreis Meißen Frontal zusammengestoßen – zwei Verletzte Zeit: 31.03.2026, 14:45 Uhr Ort: Moritzburg, OT Reichenberg Auf der Großenhainer Straße sind am Dienstag zwei Autofahrerinnen bei einem Unfall verletzt worden. Eine 50-Jährige fuhr mit einem Mazda MX-30 auf der Großenhainer Straße und bog nach links in Richtung einer Grundstückszufahrt ab. Dabei stieß sie mit einem entgegenkommenden VW Golf (Fahrerin 65) zusammen. Beide Autos stießen anschließend gegen einen in der Ausfahrt stehenden VW Passat (Fahrerin 69). Die 50-Jährige und die 65-Jährige wurden leicht verletzt. Es entstand ein Schaden in Höhe von etwa 30.000 Euro. (lr) Mopedfahrerin verletzt Zeit: 01.04.2026, 04:35 Uhr Ort: Großenhain Bei einem Unfall auf dem Rostigen Weg hat eine Mopedfahrerin (18) leichte Verletzungen erlitten. Die Fahrerin (26) eines Audi A4 bog von der Dr.-Jakobs-Straße nach links auf den Rostigen Weg ab. Dabei erfasste sie die 18-Jährige, die auf einer Simson von links kam. Es entstand Sachschaden in unbekannter Höhe. (uh) Audi gestohlen Zeit: 31.03.2026, 22:30 Uhr bis 01.04.2026, 07:30 Uhr Ort: Moritzburg Unbekannte haben in der Nacht zu Mittwoch einen anthrazitfarbenen Audi Q7 von einem Grundstück gestohlen. Der im Jahr 2017 zugelassene Wagen hat einen Wert von etwa 50.000 Euro. Wie die Täter auf das Grundstück gelangten, ist Bestandteil der Ermittlungen. (lr) Kabel gestohlen Zeit: 31.03.2026, 13:45 Uhr polizeibekannt Ort: Radebeul Unbekannte haben in den vergangenen Tagen Kabel von einem Firmengelände an der Meißner Straße gestohlen. Die Täter schraubten einen Zaun auf und gelangten auf das Gelände. Sie trennten rund 145 Meter Kabel von einer Kabelrolle ab und stahlen dieses. Der Wert des Kabels beträgt rund 1.500 Euro. (lr) E-Scooter ohne Pflichtversicherung Zeit: 01.04.2026, 00:10 Uhr Ort: Riesa Polizisten des Reviers Riesa haben einen E-Scooter-Fahrer (50) gestoppt, dessen Gefährt nicht versichert war. Die Beamten kontrollierten den 50-Jährigen auf der Lauchhammer Straße. Am Roller waren noch die Versicherungskennzeichen des vergangenen Jahres angebracht, eine aktuelle Versicherung bestand nicht. Die Polizisten untersagten dem deutschen Staatsangehörigen die Weiterfahrt und fertigten die entsprechende Anzeige gegen ihn. (uh) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Komplexkontrolle zur Erhöhung der Sicherheit im grenznahen Raum Zeit: 31.03.2026, 13:00 Uhr bis 20:00 Uhr Ort: Altenberg, OT Kipsdorf Am Dienstag haben Polizisten des Reviers Freital-Dippoldiswalde mit Unterstützung der Fahndungsgruppe Grenze (FGG) und der Bereitschaftspolizei Sachsen erneut eine Komplexkontrolle auf der ehemaligen Stauspur an der B 170 durchgeführt. Insgesamt kontrollierten die Beamten 721 Fahrzeuge. Dabei wurden vier Straftaten festgestellt. Zwei Männer (47, deutsch und 22, tschechisch) waren ohne Fahrerlaubnis unterwegs. An einem anderen Fahrzeug waren Saisonkennzeichen angebracht, welche erst ab dem Folgetag gültig gewesen wären. Gegen den Fahrer, einen 63-jährigen deutschen Staatsbürger, wird nun wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt. Gegen einen 56-jährigen deutschen Staatsbürger wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Zudem stellten die Beamten mehr als 50 Ordnungswidrigkeiten fest. Darunter waren zahlreiche nicht angelegten Gurte und defekte Beleuchtungseinrichtungen. Bei einer 45-Jährigen zeigte ein Drogentest den Einfluss von Cannabis an, ein 67-jähriger deutscher Staatsbürger führte einen verbotenen Schlagstock griffbereit mit. Gegen die beiden wird nun wegen des Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel beziehungsweise wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Insgesamt waren 51 Beamte am Einsatz beteiligt. (sz) In Keller eingebrochen Zeit: 30.03.2026, 21:00 Uhr bis 31.03.2026, 17:05 Uhr Ort: Freital-Potschappel Unbekannte sind in der Nacht zu Mittwoch in mehrere Keller in Potschappel eingebrochen. An der Uferstraße hebelten sie in einem Mehrfamilienhaus die Tür zu den Kellerräumen auf, zerstörten dort ein Vorhängeschloss und entwendeten verschiedene Lebensmittel. An der Coschützer Straße brachen die Unbekannten in mehrere Keller eines Mehrfamilienhauses ein. Was aus diesen entwendet wurde, ist bislang unklar. Der Gesamtschaden beläuft sich auf über 300 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (sz)
  • Verantwortlich: Anja Leuschner (al), Stefan Heiduck (sh) Drogen im Abstellraum Löbau 31.03.2026, 11:00 Uhr Zeugen haben am Dienstagmittag einen verdächtigen Fund in einem Mehrfamilienhaus in Löbau gemacht. Sie entdeckten in einem Abstellraum ein Behältnis, in dem sich offenbar Drogen befanden und informierten die Polizei. Eine Streife prüfte den Hinweis und fand neben circa 90 Gramm Methamphetamin auch weitere Utensilien, wie zahlreiche Cliptüten und eine Feinwaage. Ermittlungen zu dem Eigentümer führten zu einem 46-jährigen Bewohner des Hauses. Beamte durchsuchten Wohnung und Keller des Mannes und fanden zwei Fahrradrahmen, welche zu gestohlenen Bikes aus Dresden und Magdeburg gehörten. Bei dem deutschen Tatverdächtigen klickten die Handschellen. Es besteht der Verdacht des Handeltreibens mit Crystal sowie der Hehlerei. Ein Haftrichter wird im Laufe des Mittwochs über das weitere Vorgehen entscheiden. (al) Autobahnpolizeirevier Bautzen Über 70 km/h zu viel auf dem Tacho BAB 4, Dresden - Görlitz, Parkplatz An der Neiße 31.03.2026, 09:30 Uhr - 15:00 Uhr Beamte des Verkehrsüberwachungsdienstes haben am Dienstag Raser auf der A 4 in Höhe des Parkplatzes An der Neiße ins Visier genommen. Während der Messzeit von fünfeinhalb Stunden passierten insgesamt 2.945 Fahrzeuge den 80-km/h-Bereich. Davon waren 303 zu schnell. 99 Ertappte kamen mit einem Verwarngeld davon. 204 Betroffene hatten es offenbar besonders eilig und erhalten demnächst einen Bußgeldbescheid. Den unrühmlichen Tagesrekord stellte ein Toyota mit Hanauer Kennzeichen auf. Ihn erfasste das System mit 151 km/h. Zwei Punkte, 600 Euro Bußgeld und zwei Monate Fahrverbot werden die Folgen für diese Raserei sein. (al) Handy am Steuer BAB 4, Dresden - Görlitz, zwischen Bautzen-Ost und Weißenberg 31.03.2026, 10:40 Uhr Beamte der Autobahnpolizei haben am Dienstag ein besonderes Augenmerk auf das Benutzen elektronischer Geräte während der Fahrt gelegt. Sie stellten einen Verstoß fest. Der 39-jährige weißrussische Fahrer eines Sattelzugs wurde angehalten, intensiv belehrt und angezeigt. (al) Unerlaubt überholt… BAB 4, Görlitz - Dresden, Dresden - Görlitz 31.03.2026, 11:30 Uhr - 01.04.2026, 04:30 Uhr …haben in der Nacht zu Dienstag mehrere Fahrzeugführer auf der Autobahn 4 in beide Richtungen. Im Rahmen ihrer Streifentätigkeiten bemerkten Polizisten drei Verstöße. Sie stoppten einen 37-Jährigen aus Litauen, einen 59-Jährigen aus Polen und einen 48-Jährigen aus der Ukraine. Alle erhielten eine Belehrung und Anzeige. (al) Auffahrunfall auf Autobahn BAB 4, Dresden - Görlitz, zwischen Nieder Seifersdorf und Görlitz 31.03.2026, 16:40 Uhr Zu einem Auffahrunfall ist es am Dienstagnachmittag auf der Autobahn 4 in Richtung Görlitz gekommen. Eine 25-jährige Pkw-Fahrerin übersah zwischen Nieder Seifersdorf und Görlitz offenbar den Suzuki eines 65-Jährigen vor ihr und fuhr auf. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der Schaden an den Autos betrug rund 500 Euro. (al) 13 Zentimeter zu hoch BAB 4, Görlitz - Dresden, Nieder Seifersdorf 31.03.2026, 23:10 Uhr Durch den geschulten Blick für Fahrzeugabmessungen haben Beamte der Autobahnpolizei in der vergangenen Nacht einen Sattelzug aus dem Verkehr genommen. Sie stoppten eine 33-jährige Sattelzug-Fahrerin in Nieder Seifersdorf. Die Messstange brachte Gewissheit - die Fahrzeughöhe betrug 4,13 Meter und überschritt damit das zulässige Maß um 13 Zentimeter. Was wenig klingt, kann beispielsweise im Tunnel zu Schäden führen, die wiederrum Unfälle verursachen. Die rumänische Fahrerin wurde entsprechend belehrt, erhielt eine Anzeige und musste sich um den ordnungsgemäßen Zustand ihres Fahrzeuges kümmern. (al) Landkreis Bautzen Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda Kollision auf Kreuzung Bautzen, Paul-Neck-Straße/Löbauer Straße 31.03.2026, 06:55 Uhr Zu einer Kollision auf einer Kreuzung ist es am Dienstagmorgen in Bautzen gekommen. Ein 53-jähriger Sprinter-Fahrer war auf der Thomas-Müntzer Straße von der A 4 in Richtung Löbau unterwegs. Er wollte bei grüner Ampel auf die Löbauer Straße abbiegen. Dabei übersah er vermutlich den entgegenkommenden Opel eines 24-Jährigen. Es kam zur Kollision auf der Kreuzung. Der Astra-Fahrer und der Beifahrer im Mercedes Transporter kamen verletzt ins Krankenhaus. Der Sachschaden betrug etwa 20.000 Euro. Eine Streife nahm den Unfall auf. (al) E-Roller vs. Pedelec Bautzen, Löbauer Straße 31.03.2026, 16:45 Uhr Zwei Zweiräder sind am Dienstagnachmittag in Bautzen zusammengestoßen. Ein 21-Jähriger befuhr mit seinem E-Roller die Löbauer Straße auf dem linken Gehweg stadtauswärts. Zum selben Zeitpunkt kam ein 49-Jähriger mit seinem E-Bike aus einer Grundstückausfahrt und tastete sich langsam in die Löbauer Straße hinein. Dabei war die Sicht nach rechts durch eine Hecke eingeschränkt. Es kam zum Zusammenstoß, wobei beide Fahrzeugführer stürzten. Der Lenker des Pedelecs wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Es entstand Sachschaden von rund 150 Euro. (al) Scheunenbrand Großnaundorf, Lomnitzer Straße 31.03.2026, 13:50 Uhr Offenbar nicht ordnungsgemäß entsorgte Asche hat am Dienstagnachmittag an der Lomnitzer Straße in Großnaundorf für einen Scheunenbrand gesorgt. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Nebengelass in Vollbrand. Die Kameraden löschten die Flammen. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden belief sich auf etwa 20.500 Euro. Der Revierkriminaldienst Kamenz ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung. (sh) Kabeltrommeln gestohlen Spreetal, OT Zerre, Südstraße 27.03.2026, 09:30 Uhr - 30.03.2026, 07:00 Uhr Langfinger sind in den vergangenen Tagen an der Südstraße im Spreetaler Ortsteil Zerre am Werk gewesen. Die Täter entwendeten drei Kabeltrommeln im Wert von rund 30.000 Euro. Eine Trommel hat dabei ein Gewicht von knapp 2.300 Kilogramm. Wie die Langfinger die Beute abtransportierten, ist Gegenstand der Ermittlungen des Revierkriminaldienstes Hoyerswerda. (sh) Gegen Verkehrszeichen gefahren Hoyerswerda, Claus-von-Stauffenberg-Straße/Liselotte-Herrmann-Straße 31.03.2026, 13:45 Uhr Zu einem Unfall mit Blechschaden ist es am Dienstagnachmittag in Hoyerswerda gekommen. Eine 75-jährige Renault-Fahrerin befuhr die Liselotte-Herrmann-Straße und hatte die Absicht, nach links auf die Claus-von-Stauffenberg-Straße abzubiegen. Dabei fuhr die Seniorin aus bislang unbekannter Ursache über eine Verkehrsinsel und kollidierte mit einem Verkehrszeichen. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden belief sich auf rund 3.200 Euro. (sh) Wildunfall Lauta, Straße der Freundschaft 31.03.2026, 21:45 Uhr Am späten Dienstagabend ist es auf der Straße der Freundschaft in Lauta zu einem Wildunfall gekommen. Ein 30-Jähriger war mit seinem VW in Richtung Schwarzkollm unterwegs, als plötzlich ein Wildschwein die Straße kreuzte. Der Passat kollidierte mit dem Schwarzkittel. Das Tier verendete noch an der Unfallstelle. Der Sachschaden belief sich auf knapp 8.000 Euro. Beamte nahmen den Unfall auf. (sh) Landkreis Görlitz Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser Drogen am Steuer Görlitz, Büchtemannstraße 31.03.2026, 19:10 Uhr Eine Streife des örtlichen Reviers hat am Dienstagabend einen 36-Jährigen gestoppt, der mit seinem Seat auf der Büchtemannstraße in Görlitz unterwegs war. Ein Drogentest reagierte positiv auf Cannabis. Für den deutschen Kraftfahrer war die Fahrt beendet. Für ihn ging es zur Blutentnahme. Die Beamten fertigen eine Anzeige. Ein Bußgeldbescheid wird die Folge sein. (sh) Betrügern zum Opfer gefallen - die Polizei rät! Oderwitz 23.03.2026 - 24.03.2026 31.03.2026 polizeibekannt Ein Geschädigter bei Oderwitz ist in den vergangenen Tagen Betrügern zum Opfer gefallen. Der Mann hatte in Bitcoins investiert. Die Kriminellen sendeten eine täuschend echte E-Mail zu und gaugelten vor, dass es zu einem unbefugten Zugriff auf sein Konto gekommen ist. Gleichzeitig forderten die Gauner den Mann auf, seine Bitcoins auf eine sogenannte SavePalApp zu transferieren. Der Geschädigte folgte den Anweisungen der vermeintlichen Kundenberater und die Falle schnappte zu. Die Betrüger transferierten das Vermögen weiter und das Opfer hatte keinen Zugriff mehr. Es entstand ein sechsstelliger Vermögensschaden. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Betrugs. Die Polizei rät: Nehmen Sie sich Zeit und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen! Antworten Sie nicht auf dubiose E-Mails und stellen Sie keinen Kontakt zum Absender her! Verifizieren Sie die Herkunft solcher E-Mails! Halten Sie Rücksprache mit der zuständigen Institution. Auch die Verbraucherzentrale kann ein hilfreicher Partner sein! Rufen Sie im Zweifel die Polizei! Schützen Sie Ihr Eigentum und geben Sie Kriminellen keine Chance! (sh) Harvester-Brand Olbersdorf, Alte Leipaer Straße 31.03.2026, 14:20 Uhr Kameraden der Feuerwehr sind am Dienstagnachmittag zu einem Waldweg an der Alte Leipaer Straße in Olbersdorf ausgerückt. Ein Harvester stand in Flammen. Die Rettungskräfte bannten die Gefahr und löschten den Brand. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden belief sich auf rund 300.000 Euro. Bei der Brandursache handelte es sich offenbar um einen technischen Defekt. (sh) Vandalen am Werk Bad Muskau, Wanderweg Räderschnitza 27.03.2026, 08:00 Uhr - 31.03.2026, 08:00 Uhr Vandalen haben in den vergangenen Tagen in Bad Muskau ihr Unwesen getrieben. Die Unbekannten beschädigten insgesamt vier Wegbeschilderungen am Wanderweg Räderschnitza. Auch eine Wanderbrücke fiel den Rowdys zum Opfer. Die Täter rissen offenbar Gehsteige aus der Verankerung und warfen diese in den Fluss. Der Sachschaden wird auf rund 130 Euro beziffert. Der Revierkriminaldienst Weißwasser ermittelt wegen Sachbeschädigung. (sh) Betrunken mit Drahtesel verunfallt Bad Muskau, Schmelzstraße 31.03.2026, 19:10 Uhr Ein 19-jähriger Drahtesel-Lenker hatte am Dienstagabend vor Fahrtantritt offenbar zu tief ins Glas geschaut. Der deutsche Radler war auf der Clara-Zetkin-Straße unterwegs und rutschte offenbar mit seinem Bike beim Abbiegen auf die Schmelzstraße weg. Er stürzte und wurde leicht verletzt. Die Ordnungshüter ließen den Fahrradfahrer pusten. Umgerechnet 2,24 Promille zeigte der Alkomat. Eine Blutentnahme war die Folge. Der junge Mann wird sich wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten müssen. (sh)
  • Verantwortlich: Susanne Lübcke (sl), Paul Engelmann (pe) Verfolgungsfahrt in Rötha Ort: Rötha, Straße des Aufbaus Zeit: 31.03.2026, gegen 11:00 Uhr Am Dienstagvormittag flüchtete ein Motorradfahrer in Rötha vor der Polizei und kam dabei zu Fall. Polizisten des Reviers Borna konnten ihn bei der Flucht stellen. Gegen ihn wird wegen des Verdachts mehrerer Straftaten ermittelt. Ein 21-Jähriger (deutsch) sollte in der Straße des Aufbaus mit einer BMW G450 Cross-Maschine kontrolliert werden. Die Polizisten wurden aufgrund eines falschen Kennzeichens an der BMW auf diese aufmerksam. Der Motorradfahrer flüchtete jedoch vor der Polizei und stürzte in einer Kurve. Anschließend versuchte er wegzurennen, konnte aber von den Beamten gestellt werden. Der 21-Jährige blieb bei dem Sturz unverletzt. Eine gültige Fahrerlaubnis hatte er nicht. Zudem stellte sich heraus, dass das Motorrad weder zugelassen noch versichert war und die angebrachten Kennzeichen nicht zum Fahrzeug gehörten. Ein durchgeführter Drogentest verlief ebenfalls positiv. Der durch den Sturz entstandene Sachschaden wird auf 500 Euro geschätzt. Der Fahrer muss sich nun unter anderem wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten. (pe) Erfolgreicher Schockanruf Ort: Leipzig (Engelsdorf), Engelsdorfer Straße Zeit: 30.03.2026, 22:00 Uhr bis 31.03.2026, 01:00 Uhr In der Nacht auf Dienstag übergab eine 87-Jährige Gold und Bargeld im Wert von mehr als 30.000 Euro, als vermeintliche Kaution für ihre Tochter, an eine Unbekannte. Gegen 22 Uhr hatte die Rentnerin am Montagabend einen Anruf von Unbekannten erhalten, die ihr erklärten, dass ihre Tochter einen Unfall verursacht hatte, bei dem eine andere Frau schwer verletzt worden war. Um zu verhindern, dass ihre Tochter in das Gefängnis muss, wurde die 87-Jährige dazu aufgefordert, Gold, Wertgegenstände und Bargeld zu übergeben. Gegen Mitternacht erschien eine Unbekannte und holte Gold und Bargeld im Wert von mehr als 30.000 Euro ab. Am Dienstagmittag meldete die ältere Dame die Geschehnisse der Polizei. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen eines Betrugsdeliktes aufgenommen. (sl) Seat überschlägt sich Ort: Leipzig (Lindenthal), Gustav-Adolf-Allee Zeit: 01.04.2026, 04:00 Uhr Am frühen Mittwochmorgen kam es auf der Gustav-Adolf-Allee zu einem Verkehrsunfall, bei dem sich ein Seat überschlug und die Fahrerin (36) verletzt wurde. Eine 36-jährige Fahrerin eines Seat Formentor fuhr auf der Gustav-Adolf-Allee stadtauswärts, als sie gegen 4 Uhr von der Straße abkam, sich mit ihrem Fahrzeug überschlug und im Straßengraben auf dem Dach zum Liegen kam. Die Ursache hierfür ist derzeit noch unbekannt. Die 36-Jährige musste durch die Feuerwehr befreit werden und wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Der Seat musste abgeschleppt werden. (sl) Porsche kollidiert mit Straßenbahn Ort: Leipzig (Zentrum), Kohlgartenstraße Zeit: 01.04.2026, gegen 08:25 Uhr Am Montagmorgen kam es an der Kreuzung Kohlgartenstraße/ Ranftsche Gasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einer Straßenbahn der Linie 3 und einem Porsche Macan, bei dem niemand verletzt wurde. Die 36-jährige Fahrerin des Porsches bog aus der Ranftschen Gasse nach links in die Kohlgartenstraße ab. Dabei beachtete sie die Vorfahrt der Straßenbahn der Linie 3 nicht. Bei dem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge wurde niemand verletzt, jedoch war der Macan nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von circa 5.000 Euro. Aufgrund des Unfalls kam es zu Verkehrseinschränkungen rund um die Kohlgartenstraße. (pe)