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Barrieren und Bedarfe: Studie des Sozialministeriums zeigt Wege zur Teilhabe für Menschen mit spezifischen Behinderungen auf
Die »eine« Behinderung gibt es nicht – jede Art einer Behinderung ist individuell. So unterschiedlich die Beeinträchtigungen für die betroffenen Menschen durch diese Behinderungen sind, so gilt insbesondere für Menschen mit spezifischen Behinderungen, dass oft nur wenig über die Lebenssituation dieser Menschen in Sachsen bekannt ist. Um zu ermitteln, welche besonderen Unterstützungsbedarfe Menschen mit spezifischen Behinderungen haben, hat das Sozialministerium die »Studie zur Ermittlung besonderer Unterstützungsbedarfe von Menschen mit spezifischen Behinderungen mit dem Ziel der Sicherung einer gleichberechtigten und selbstbestimmten Teilhabe« in Auftrag gegeben. In der Studie wurden Bedarfe von Menschen mit Autismus-Spektrum, mit Prader-Willi- oder Angelman-Syndrom sowie Taubblindheit untersucht. Die Studie fußt auf einer Maßnahme des Aktionsplans der Sächsischen Staatsregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und wurde vom Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH (ISG) durchgeführt. Ziel der Untersuchung war es, auf Grundlage vorhandener Angebote bestehende Barrieren und Bedarfe sichtbar zu machen und daraus konkrete Handlungsvorschläge abzuleiten, mit denen die gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe dieser Menschen verbessert werden kann. Betroffene und deren Angehörige haben an der Studie teilgenommen, um zu zeigen, was für sie wichtige Voraussetzungen sind, um ihr Leben mit Beeinträchtigungen am besten führen und gestalten können. Ein zentrales Ergebnis der Studie ist die große Bedeutung der medizinischen Versorgung, insbesondere der Zugang zur Diagnostik und einer auf die Belange von Menschen mit spezifischen Behinderungen ausgerichtete, behinderungssensible Gesundheitsversorgung. Schulische Bildung, Erwerbstätigkeit und die jeweiligen Anforderungen an die Wohnsituationen sind die weiteren wichtigen Lebensbereiche, in denen die Menschen mit spezifischen Behinderungen dringende Bedarf formuliert haben. Mit der Studie ist es gelungen, unter Beteiligung der Menschen mit spezifischen Behinderungen ein differenziertes Lagebild zu erhalten. Der Studie soll nicht nur Erkenntnisse liefern, sie ist auch Grundlage für die Erarbeitung konkreter Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Teilhabe. In der aktuell anstehenden Überarbeitung des Aktionsplans der Staatsregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention werden die Ergebnisse der Studie prioritär mit einbezogen. Sozialministerin Petra Köpping: »Ich möchte mich zunächst bei allen herzlich bedanken, die an der Studie teilgenommen, mitgewirkt und ihre Zeit investiert haben, um einen wichtigen Einblick in ihre Lebenssituationen zu geben und unseren Blick auf das zu lenken, wo hingeschaut werden muss. Die Studie hat aufgezeigt, wo Maßnahmen zur Verbesserung der selbstbestimmten Teilhabe mehr als notwendig sind. Und was noch wichtiger ist: Mit dieser Studie werden die Stimmen der Betroffenen und ihrer Angehörigen gehört. Nun geht der Auftrag zurück ans uns. Wir wollen und werden uns als Staatsregierung mit den Empfehlungen auseinandersetzen. Die Ergebnisse der Studie werden dabei in der aktuell begonnenen Erarbeitung des Aktionsplans 3.0 zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention eine zentrale Rolle einnehmen. Gleichberechtigte Teilhabe zu verbessern ist ein kontinuierlicher Prozess. Ich bin aber überzeugt, dass wir auch weiterhin gemeinsam diesen Weg zu unserem gemeinsamen Ziel, eines gleichberechtigten Zusammenlebens und einer selbstbestimmten Teilhabe, gehen.« Ideengeber und Unterstützer der Studie zu spezifischen Behinderungen war von Beginn an der Landesbeauftragte für Inklusion, Michael Welsch: »Mit der Studie ist es gelungen, Unterstützungsbedarfe für Menschen mit spezifischen Behinderungen zu erkennen und daraus Empfehlungen abzuleiten. Von besonderer Wichtigkeit war es mir, dass getreu dem Grundsatz »Nicht ohne uns über uns« die Menschen mit spezifischen Behinderungen selbst und deren Angehörige in den Prozess eingebunden waren. Nun kommt es darauf an, die Handlungsvorschläge zu bewerten und auf dieser Basis mit geeigneten Maßnahmen zur Stärkung von Unterstützungsmöglichkeiten zu reagieren.« Die Studie und die umfangreiche Dokumentation stehen unter Gesundheit und Rehabilitation https://www.behindern.verhindern.sachsen.de/gesundheit-und-rehabilitation-4482.html zum Download zur Verfügung. Zur Studie: https://www.behindern.verhindern.sachsen.de/download/Studie_Ermittlung_besonderer_Unterstuetzungsbedarfe.pdf. -
Limbach-Oberfrohna: Anhänger gestohlen
Verantwortlich: Karolin Meyer-Hemp, Enrico Liebold, Sebastian Schmidt Ausgewählte Meldung Anhänger gestohlen Zeit: 14.10.2026, 23:00 Uhr bis 23:30 Uhr Ort: Limbach-Oberfrohna In Limbach-Oberfrohna wurde ein Pkw-Transportanhänger von einem Firmengrundstück entwendet. In der Nacht zum Donnerstag brachen Unbekannte in ein Firmengelände an der Straße Kleines Dörfchen ein. Dort entwendeten sie einen Anhänger, der zum Transport von Pkw bestimmt ist. Der Anhänger war mit dem amtlichen Kennzeichen RO EF 567 versehen und hatte einen Wert von rund 16.000 Euro. Die Videoaufzeichnungen zeigten, dass es sich um zwei Täter handelte, die den Anhänger mit einem Fahrzeug entwendeten. Sind Ihnen verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Örtlichkeit aufgefallen oder haben Sie den Anhänger mit dem genannten Kennzeichen seither irgendwo gesehen? Das Polizeirevier in Glauchau nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 03763 640 entgegen. (kmh) Vogtlandkreis Schwerverletzte E-Bike-Fahrerin Zeit: 14.10.2026, 14:50 Uhr Ort: Pöhl, OT Möschwitz Am Mittwoch stieß eine Pkw-Fahrerin mit einer E-Bike-Fahrerin zusammen. Am Mittwochnachmittag beabsichtigte eine 65-jährige Hyundai-Fahrerin am Gunzenberg auf die Hauptstraße (S 297) in Fahrtrichtung Plauen einzubiegen. Hierbei kollidierte sie mit einer vorfahrtsberechtigten, 58-jährigen E-Bike-Fahrerin, die auf dem Radweg fuhr. Durch den Zusammenstoß stürzte die 58-Jährige und wurde schwer verletzt. Eingesetzte Rettungskräfte brachten sie zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Der Sachschaden wird mit 2.000 Euro beziffert. Gegen die 65-jährige Deutsche wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall eingeleitet. (el) Gegen geparktes Fahrzeug gefahren Zeit: 14.10.2026, 15:30 Uhr Ort: Klingenthal Ein Radfahrer verunfallte alleinbeteiligt und zog sich Verletzungen zu. Am Mittwochnachmittag fuhr ein 67-Jähriger mit seinem Fahrrad auf dem Staffelweg stadteinwärts. Kurz nachdem er auf die Auerbacher Straße abgebogen war, stieß der Fahrradfahrer frontal gegen einen Toyota, der am Fahrbahnrand stand. Der 67-Jährige kam zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Der Sachschaden summierte sich auf etwa 1.500 Euro. (sts) Landkreis Zwickau Zusammenstoß nach Vorfahrtsfehler Zeit: 14.10.2026, 10:20 Uhr Ort: Zwickau, OT Neuplanitz Bei einem Unfall in Neuplanitz entstand hoher Sachschaden, eine Person wurde leicht verletzt. Ein 81-jähriger Deutscher befuhr am Mittwochvormittag mit seinem VW die Neuplanitzer Straße aus Richtung der Reichenbacher Straße kommend in Fahrtrichtung Neuplanitz und bog nach links ab. Dabei missachtete er die Vorfahrt eines 50-jährigen Ford-Fahrers, der auf der Straße Am Flugplatz aus Richtung der Stenner Straße kommend unterwegs war. Beide Fahrzeuge stießen zusammen, wobei der Ford-Fahrer leichte Verletzungen erlitt. Der VW kam schlussendlich an einem Verkehrsschild zum Stehen. Die beiden Fahrzeuge mussten in der Folge abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden lag bei rund 25.000 Euro. (kmh) Radfahrer flüchtet nach Unfall Zeit: 14.10.2026, 08:40 Uhr Ort: Zwickau Ein Radfahrer fuhr auf einen stehenden Pkw auf und setzte anschließend seine Fahrt fort. Ein 48-Jähriger war am Mittwochmorgen mit seinem Renault auf der Reichenbacher Straße in Fahrtrichtung der Humboldtstraße unterwegs. Da eine Ampel Rot zeigte, musste er verkehrsbedingt halten. Als die Anlage auf Grün schaltete, fuhr der Renault-Fahrer und die vor ihm befindlichen Fahrzeuge los, mussten jedoch an einem Fußgängerüberweg erneut halten. Ein hinter dem Pkw befindlicher Radfahrer kam nichtmehr rechtzeitig zum Stehen und fuhr auf den Renault auf. Der 48-Jährige sprach mit dem Radfahrer und bog anschließend auf die Humboldtstraße ab um dort anzuhalten. Der Radfahrer entfernte sich jedoch vom Unfallort. Am Renault entstand ein Sachschaden von rund 5.000 Euro. Der 48-Jährige gab an, dass der Unbekannte eine dunkle Jacke trug. Er war etwa 40 bis 50 Jahre alt und hatte eine kräftige Figur. Haben Sie den Unfall beobachtet und können weitere Angaben zu dem Unbekannten Radfahrer machen? Hinweise nimmt das Polizeirevier in Zwickau unter der Telefonnummer 0375 428 102 entgegen. (kmh) Mülltonnen in Brand geraten Zeit: 15.10.2026, 04:45 Uhr | 06:00 Uhr Ort: Zwickau, OT Neuplanitz In der Nacht zum Donnerstag rückte die Feuerwehr gleich doppelt in die Marchlewskistraße aus. Grund waren brennende Mülltonnen. Kurz vor 05:00 Uhr wurden Kameraden der Zwickauer Berufsfeuerwehr zu einem Brand an der Marchlewskistraße gerufen. Aus ungeklärter Ursache geriet eine blaue Papiermülltonne in Brand. Zwei danebenstehende Tonnen wurden ebenfalls beschädigt. An der Hauswand entstanden leichte Rußablagerungen. Rund eine Stunde später brannte unweit der ersten Örtlichkeit erneut eine blaue Tonne. Die Flammen konnten schnell gelöscht werden, sodass keine Gefahr für umliegende Wohnhäuser bestand. Der entstandene Sachschaden lag im hohen dreistelligen Bereich. Zeugen die Angaben zum Brandgeschehen machen können, werden gebeten, sich im Polizeirevier Zwickau zu melden, Telefon: 0375 428 102. (kmh) Betrügern auf den Leim gegangen Zeit: 14.10.2026 (polizeibekannt) Ort: Zwickau Über ein Partnerportal lernte eine Frau die vermeintlich große Liebe kennen und fiel auf einen Betrug rein. Im Juni lernte eine Zwickauerin einen Mann über ein Datingportal kennen. Der Unbekannte stellte ihr ein gemeinsames Leben in Aussicht und forderte mehrfach Überweisungen auf verschiedene Konten. Zudem übermittelte die Frau ihm mehrere Codes von Apple-Geschenkkarten. Über die Zeit hinweg entstand dabei ein Vermögensschaden im niedrigen fünfstelligen Bereich. Die Polizei warnt: Überweisen sie keine Beträge an Ihnen unbekannte Personen, insbesondere, wenn es sich um ausländische Konten handelt. Informieren Sie im Zweifelsfall die Polizei. Hinweise im Umgang mit Betrugsmaschen finden Sie auf der Internetseite der Polizei Sachsen: https://www.polizei.sachsen.de/de/104686.htm. (kmh) Tatverdächtige Sprayer gestellt Zeit: 14.10.2026, 22:00 Uhr Ort: Meerane Nach einem Bürgerhinweis konnten Beamte in Meerane vier Tatverdächtige stellen. Am späten Mittwochabend wurde die Polizei an die Straße Am Alten Güterbahnhof gerufen. Dort hatten Graffitisprayer unterhalb einer Brücke eine Wand beschmiert. In direkter Tatortnähe konnten vier Tatverdächtige im Alter von 15 bis 17 Jahren angetroffen werden, die auch passende Farbspraydosen dabeihatten. Der verursachte Schaden wird auf 1.000 Euro geschätzt. Entsprechende Anzeigen wurden erstattet. (sts) -
Fünf Verletzte bei Unfall | In Kirche eingebrochen | Baggerschaufel gestohlen
Autoren: Lukas Reumund (lr), Sophia Zeidler (sz), Uwe Hofmann (uh) Landeshauptstadt Dresden Fünf Verletzte bei Unfall Zeit: 14.10.2026, 14:25 Uhr Ort: Dresden-Wilsdruffer Vorstadt Am Mittwochnachmittag sind auf der Schweriner Straße ein Skoda Octavia (Fahrer 39) und ein Skoda Roomster (Fahrer 31) zusammengestoßen. Der 31-Jährige war auf der Hertha-Lindner-Straße in Richtung Freiberger Straße unterwegs. Auf der Kreuzung Schweriner Straße kollidierte der Roomster mit dem Octavia, der die Hertha-Lindner-Straße aus Richtung Freiberger Straße befuhr und nach links auf die Schweriner Straße abbog. Der 31-Jährige, die 38-jährige Beifahrerin des Octavia sowie zwei Kinder (3, 9) und eine 58-Jährige, welche ebenfalls im Octavia saßen, wurden leicht verletzt. Der Schaden beläuft sich auf rund 30.000 Euro. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen aufgenommen. (sz) Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können. Insbesondere werden auch Verkehrsteilnehmer gesucht, welche Angaben zur Ampelschaltung zum Unfallzeitpunkt machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (sz) In Kirche eingebrochen Zeit: 13.10.2026, 17:00 Uhr bis 21:00 Uhr Ort: Dresden-Albertstadt Unbekannte sind am Dienstagabend in eine Kirche an der Stauffenbergallee eingebrochen. Die Diebe hebelten die Eingangstür und weitere Türen im Inneren auf, um in die Räumlichkeiten zu gelangen. Dabei verursachten sie einen Schaden von rund 5.000 Euro. Was entwendet wurde, ist bislang unklar. (sz) Versuchter Mopeddiebstahl Zeit: 14.10.2026, 01:30 Uhr Ort: Dresden-Prohlis Unbekannte haben in der Nacht zu Mittwoch versucht ein Simson Moped von der Spremberger Straße zu stehlen. Ein Zeuge hörte Geräusche und sah aus dem Fenster, wie drei Männer sich an einem Moped zu schaffen machten. Er machte sich bemerkbar, woraufhin die Täter zunächst flohen. Kurz darauf kamen die Täter zurück und machten weiter, was der Zeuge hörte und die Diebe erneut vertrieb. Diese kamen noch ein drittes Mal und stahlen letztlich das Schloss des Zweirades im Wert von etwa 50 Euro. Das Moped mussten sie letztlich zurücklassen. (lr) Landkreis Meißen Nach Unfall davongefahren – Zeugen gesucht Zeit: 04.10.2026, 10:15 Uhr Ort: Radebeul Am 4. Oktober ist auf der Uferstraße ein parkender Opel Astra bei einem Unfall beschädigt worden. Die Polizei sucht Zeugen. Der unbekannte Unfallverursacher fuhr aus Richtung Festwiese in Richtung Elbstraße. Dabei streifte er den Opel und fuhr davon. Ersten Ermittlungen zufolge soll es sich um ein blaues Auto gehandelt haben. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum unbekannten Auto und dessen Fahrer machen können. Insbesondere werden auch die Fahrradfahrer gesucht, die im Gegenverkehr unterwegs waren und die Kollision wahrgenommen haben. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (sz) Eisenstange fiel von Hänger Zeit: 14.10.2026, 19:00 Uhr Ort: Moritzburg, OT Boxdorf Ein Skoda Octavia (Fahrer 81) mit Anhänger hat auf der S 81 eine Eisenstange verloren. Ein 3er BMW (Fahrer 23) nahm dadurch Schaden. Der 81-Jährige war mit dem Gespann auf der Staatsstraße zwischen Meißen und Dresden unterwegs. Etwa einen Kilometer nach dem Abzweig nach Moritzburg fiel die Stange vom Hänger und beschädigte den BMW. Es gab keine Verletzten. Angaben zur Schadenshöhe liegen noch nicht vor. (uh) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Baggerschaufel gestohlen Zeit: 13.10.2026, 15:30 Uhr bis 14.10.2026, 07:30 Uhr Ort: Wilsdruff, OT Grumbach Diebe haben von einem Bagger auf einer Baustelle an der Herzogswalder Straße das Schaufelsystem gestohlen. Die Täter schlugen Sicherungsbolzen heraus und entwendeten einen Schnellwechsler sowie einen Böschungslöffel im Gesamtwert von rund 10.000 Euro. Da sie dafür Hydraulikleitungen durchtrennten, entstand ein Sachschaden von rund 100 Euro. (uh) Autofahrer unter Drogeneinfluss Zeit: 14.10.2026, 19:15 Uhr Ort: Sebnitz, OT Hertigswalde Am Mittwochabend haben Polizisten eine Autofahrerin (34) auf der Straße Hertigswalde gestoppt, die mutmaßlich unter Drogeneinfluss gefahren ist. Ein Drogentest ergab, dass die 34-Jährige unter Einfluss von Amphetaminen stand. Die Polizei veranlasste eine Blutentnahme und untersagte die Weiterfahrt. Gegen die Frau wird nun wegen des Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel ermittelt. (sz) -
Letzter Sanierungsabschnitt auf ehemaligen Dresdner Gaswerkareal kann umgesetzt werden
Die Landesdirektion Sachsen hat der SachsenEnergie AG Fördermittel in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro für die Bodensanierung einer Fläche des ehemaligen Gaswerkes an der Lößnitzstraße in Dresden-Neustadt gewährt. Die Förderung durch EU und Freistaat Sachsen ermöglicht es der SachsenEnergie, nun auch den letzten noch unsanierten Bereich des ehemaligen Gaswerks zu bearbeiten. Bei der Sanierung werden die unterirdischen Reste des Gasbehälters 2 im südlichen Bereich des Gaswerkareals zurückgebaut. Zugleich werden die vorhandenen gaswerktypischen Bodenbelastungen entfernt. Der Bereich des Gasbehälters 2 ist der letzte noch unsanierte Bereich des früheren Gaswerks. »Mit dem Rückbau des Gasbehälters 2 kommt ein Sanierungsmarathon zum Abschluss. EU und Freistaat Sachsen haben seit 2017 insgesamt rund 10,4 Millionen Euro für die Sanierung des Gaswerkareals bereitgestellt.« informiert Béla Bélafi, Präsident der Landesdirektion Sachsen. »Gemeinsam mit der SachsenEnergie und der Landeshauptstadt Dresden konnte so die Sanierung des Gaswerkareals Schritt für Schritt umgesetzt werden. Seit 2018 wurden fünf Sanierungsprojekte realisiert.« so Bélafi weiter. Für den Rückbau des Gasbehälters 2 wurden Kosten in Höhe von rund 3,0 Millionen Euro anerkannt. Davon werden 77 Prozent über Fördermittel finanziert. Diese stammen zu 60 Prozent aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE). Weitere 17 Prozent finanziert der Freistaat Sachsen aus seinem Haushalt. Im Areal des Altstandortes »Zentrallager (Gasanstalt) Heizwerk« befand sich das Gaswerk II der Stadt Dresden, welches von 1865 bis 1923 die Dresdner Neustadt mit Gas versorgte. In dieser Zeit wuchs der Anlagenbestand auf bis zuletzt fünf Gasbehälter. Der Gasbehälter 2 wurde nach dem Ende der Gaserzeugung stillgelegt, verfüllt und lediglich oberirdisch zurückgebaut. -
Laubenbrand in Colditz | Polizeieinsatz anlässlich des Regionalligaspiels 1. FC Lokomotive Leipzig gegen BSG Chemie Leipzig | Verkehrsunfall an Bahnübergang
Verantwortlich: Paul Engelmann (pe), Therese Leverenz (tl) Polizeieinsatz anlässlich des Regionalligaspiels 1. FC Lokomotive Leipzig gegen BSG Chemie Leipzig Ort: Leipzig, Bruno-Plache-Stadion Zeit: 17. Oktober 2026 Am kommenden Samstag findet im Bruno-Plache-Stadion das Regionalligaspiel zwischen dem 1. FC Lokomotive Leipzig und der BSG Chemie Leipzig statt. Anstoß ist um 14:00 Uhr, die Stadionöffnung ist ab 12:00 Uhr geplant. Im Zusammenhang mit dem Fußballspiel wird die Polizeidirektion Leipzig einen Einsatz durchführen. Dabei werden die eigenen Einsatzkräfte durch die sächsische Bereitschaftspolizei sowie dem Präsidium für Service und IT unterstützt. Im Bereich des Bruno-Plache-Stadions kommt auch ein Sensocopter zum Einsatz. Dabei handelt es sich um eine ferngesteuerte Drohne mit Bildübertragungstechnik. Ähnlich wie bei einer Kamera an einem Polizeihubschrauber dienen die in den Führungsstab übertragenen Bilder dem Polizeiführer zur Einsatzdurchführung. Zudem stehen die Diensthundestaffel und ein Polizeihubschrauber bereit. Der Polizeieinsatz wird in enger Zusammenarbeit mit der Bundespolizei durchgeführt. Im Umfeld des Stadions kann es an diesem Tag zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. (tl) Laubenbrand in Colditz Ort: Colditz, Bahnhofstraße Zeit: 14.10.2026, gegen 23:40 Uhr In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag brannte in der Bahnhofstraße in Colditz ein Geräteschuppen. Durch noch unbekannte Art und Weise geriet ein Geräteschuppen an einer Gartenlaube in Brand. Dieser wurde durch den Brand vollständig zerstört. Das Feuer griff in der Folge auf zwei angrenzende Gartenlauben über. Durch den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Colditz konnte der Brand gelöscht werden. Verletzt wurde niemand. Die Schadenshöhe wird auf circa 10.000 Euro geschätzt. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines Branddeliktes und prüft den Einsatz eines Brandursachenermittlers. (pe) Verkehrsunfall an Bahnübergang Ort: Böhlen, Karl-Bartelmann-Straße Zeit: 14.10.2026, gegen 11:35 Uhr Am Mittwoch kam es gegen 11:35 Uhr in Böhlen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Güterzug, bei dem eine Person verletzt wurde. Ein 70-Jähriger (deutsch) fuhr mit einem Skoda Citigo auf der Karl-Bartelmann-Straße in Böhlen und wollte den dortigen unbeschrankten Bahnübergang queren. Zur selben Zeit befuhr ein Güterzug die kreuzende Bahnstrecke. Der Lokführer des Güterzuges versuchte noch mittels Warnsignal und einer Gefahrenbremsung den Unfall zu verhindern, was jedoch nicht gelang. Bei der Kollision wurde der 70-Jährige leicht verletzt und musste zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Skoda war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 20.000 Euro. Die Bahnstrecke war zwischen 11:45 Uhr und 13:30 Uhr voll gesperrt. Das Polizeirevier Borna ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall. (pe)