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Onlineveranstaltung: Rückbau und Recycling von Windenergieanlagen – Was passiert mit ausgedienten Anlagen?
Dresden, 21. September 2026 – Der Ausbau der Windenergie ist ein zentraler Baustein der Energiewende. Gleichzeitig rückt eine bislang wenig beachtete Frage in den Fokus: Was geschieht mit Windenergieanlagen, die altersbedingt oder aus wirtschaftlichen Gründen vom Netz gehen? In Sachsen ist der Anlagenbestand einer der ältesten in der Bundesrepublik – entsprechend groß ist der Informationsbedarf vor Ort, insbesondere in den Kommunen, in denen die Anlagen stehen. Die Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH lädt daher am 09.10.2026 von 10:00 bis 11:30 Uhr zu einer Onlineveranstaltung ein. Kommunen, Unternehmen, Planungsbüros sowie interessierte Bürger erhalten einen kompakten Überblick über den aktuellen Stand beim Rückbau und Recycling von Windenergieanlagen sowie über die damit verbundenen Herausforderungen. In zwei fachkundigen Vorträgen werden zentrale Aspekte beleuchtet: * Zweitmarkt von Windenergieanlagen (Referentin: Kathrin Kramer) * Möglichkeiten und Herausforderungen beim Recycling (Referent: Jens Monsees, Firma Neowa) Die Onlineveranstaltung richtet sich an Kommunen, Unternehmen der Energie- und Entsorgungsbranche, Planungs- und Ingenieurbüros sowie interessierte Bürger. Die Teilnahme an der Onlineveranstaltung ist kostenfrei. Die Durchführung erfolgt über Zoom. Die Anmeldung erfolgt über: Onlineveranstaltung Rückbau und Recycling von Windenergieanlagen | SAENA Zum BEEKOMM-Projekt - Bundesweite Zusammenarbeit als Mehrwert für Kommunen BEEKOMM ist ein Verbundprojekt von insgesamt acht Landesenergieagenturen und vergleichbaren Einrichtungen deutschlandweit. Neben der SAENA sind folgende Partnerorganisationen beteiligt: Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH (KEA-BW), die LEA LandesEnergieAgentur Hessen GmbH (LEA Hessen), die Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH (LEKA MV), die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen GmbH (KEAN), NRW.Energy4Climate GmbH, die saarländische IZES gGmbH sowie die Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur GmbH (ThEGA). Diese enge Zusammenarbeit ermöglicht einen kontinuierlichen Wissenstransfer über Bundesländergrenzen hinweg. Hintergrund zum Projekt: Das Verbundprojekt BEEKOMM wird im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Es läuft von Mai 2026 bis April 2030. Bundesweit sollen rund 4.300 Kommunen angesprochen werden. Für Sachsen übernimmt die Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH die Umsetzung. Nationale Klimaschutzinitiative: Seit 2008 initiiert und fördert das Bundesumweltministerium mit der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ob in Städten, Gemeinden und Landkreisen, in Bildungseinrichtungen und Unternehmen: Die vielfältigen Fördermöglichkeiten unterstützen die Menschen vor Ort dabei, ein lebenswertes Jetzt und eine nachhaltige Zukunft zu gestalten. Über die Sächsische Energieagentur Die Sächsische Energieagentur - SAENA GmbH ist das unabhängige Beratungs-, Informations-, und Kompetenzzentrum zu den Themen erneuerbare Energien, zukunftsfähige Energieversorgung, Energieeffizienz und effiziente Mobilität. Gesellschafter sind der Freistaat Sachsen und die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB). Sie dient als sachsenweite Anlaufstelle für alle handelnden Personen und Institutionen im Bereich Energie und Klimaschutz. Ansprechpartner: Sächsische Energieagentur - SAENA GmbH Sarah Gerlach Telefon: 0351 4910-3195 Hannes Gerold Telefon: 0351 4910-3198 E-Mail: beekomm@saena.de Pressekontakt: Sächsische Energieagentur - SAENA GmbH Sylvia Hünlich Telefon: 0351 4910-3158 E-Mail: sylvia.huenlich@saena.de * Hinweis zur sprachlichen Gleichstellung Aus Gründen der besseren Lesbarkeit und Verständlichkeit wird auf die Anwendung der geschlechtergerechten Sprache verzichtet. Personen- und Funktionsbezeichnungen gelten für alle Geschlechtsidentitäten -
Kein Anspruch auf Lehrerausbildung bei begründeten Zweifeln an der Verfassungstreue einer Bewerberin
Das Sächsische Oberverwaltungsgericht hat die Beschwerde einer Antragstellerin gegen einen ablehnenden Beschluss des Verwaltungsgerichts Dresden zurückgewiesen, sie zum Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Gymnasien zuzulassen. Nachdem die Antragstellerin zum Vorbereitungsdienst zum Einstellungstermin 10. August 2026 zunächst zugelassen worden war, wurden Anhaltspunkte eines Verstoßes gegen die Pflicht zur Verfassungstreue bekannt. Das Landesamt für Schule und Bildung informierte die Antragstellerin über diesen Verdacht und teilte mit, das Landesamt für Verfassungsschutz zur Überprüfung ihrer Person gemäß § 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 Sächsisches Verfassungsschutzgesetz (SächsVSG) zu ersuchen. Dieses gab in mehreren Schreiben an, dass die Antragstellerin u. a. in den Jahren 2022 bis 2025 regelmäßig an Veranstaltungen des rechtsextremen »Instituts für Staatspolitik« (IfS) teilgenommen habe und damit einen Personenzusammenschluss unterstütze, der verfassungsfeindliche Bestrebungen verfolge. Das Landesamt für Verfassungsschutz übersandte hierzu verschiedene Unterlagen. Das Landesamt für Schule und Bildung nahm daraufhin den Zulassungsbescheid zurück und ordnete die sofortige Vollziehung an. Den hiergegen gerichteten Eilantrag lehnte das Verwaltungsgericht Dresden mit Beschluss vom 2. September 2026 - 11 L 612/26 - ab. Die hiergegen zum Sächsischen Oberverwaltungsgericht erhobene Beschwerde hatte keinen Erfolg. Der 2. Senat hat entschieden, dass die Einschätzung des Landesamts für Schule und Bildung nicht zu beanstanden ist, dass weder die Voraussetzungen für die Ableistung des Vorbereitungsdienstes im Beamtenverhältnis auf Widerruf noch für die Ableistung des Vorbereitungsdienstes in einem öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis vorlagen. Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (Urt. v. 10. Oktober 2024 - 2 C 15/23 -) sei auch im öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnis ein Mindestmaß an Verfassungstreue erforderlich. Das gilt nach Auffassung des Senats insbesondere auch für Studienreferendare im Vorbereitungsdienst für das Lehramt, bei dessen Ausübung sich schulpflichtige Kinder und Jugendliche deren Einfluss nicht entziehen können. Die Zweifel des Landesamts für Schule und Bildung an der Verfassungstreue der Antragstellerin wurden als berechtigt angesehen. Diese Zweifel begründeten sich aus mehrfachen Anwesenheiten der Antragstellerin bei Veranstaltungen des als rechtsextrem und verfassungsfeindlich eingestuften IfS, die nach Angaben der Antragstellerin rein familiär veranlasst gewesen seien. Der Beschluss ist unanfechtbar. Er wird zeitnah in der Entscheidungsdatenbank des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts im Internet abrufbar sein. SächsOVG, Beschl. v. 21. September 2026 - 2 B 264/26 - -
Glauchau, OT Jerisau: Haftbefehl nach schwerer Brandstiftung erlassen
Verantwortlich: Karolin Meyer-Hemp, Annekatrin Liebisch, Sebastian Schmidt Ausgewählte Meldung Haftbefehl nach schwerer Brandstiftung erlassen Zeit: 06.09.2026, 23:50 Uhr | 18.09.2026 Ort: Glauchau, OT Jerisau Nach einer schweren Brandstiftung Anfang September konnte nun ein Haftbefehl gegen einen Beschuldigten erlassen werden. In der Nacht zum 7. September 2026 gerieten an der Waldenburger Straße mehrere Mülltonnen in Brand. (siehe Medieninformation 271 | 2026 vom 7. September 2026) Das Feuer griff in der Folge auf eine angrenzende Hausfassade und ein Fenster über. Die Flammen wurden durch eingesetzte Kameraden der Feuerwehr gelöscht und eine weitere Ausbreitung des Feuers glücklicherweise verhindert. Trotz allem entstand ein Sachschaden von rund 10.000 Euro. Im Rahmen der anschließend durchgeführten Ermittlungen konnte ein 40-jähriger Deutscher ermittelt werden. Gegen den Mann wurde am Freitag ein Haftbefehl wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung erlassen. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Ob der Beschuldigte für weitere Fälle der Brandserie in Jerisau verantwortlich ist, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. (kmh) Vogtlandkreis Pferdeführerin schwerverletzt Zeit: 20.09.2026, 10:00 Uhr Ort: Weischlitz Eine Frau erlitt schwere Verletzungen, nachdem ein Pferd aufgrund eines Pkw erschreckte und austrat. Am Sonntagvormittag führte eine 33-Jährige zwei Pferde an der Leine über die Fahrbahn der Straße Kröstauer Berg. Ein 55-Jähriger nährte sich mit seinem VW, hielt zunächst aufgrund der querenden Pferde an und fuhr anschließend in einer solchen Weise an, dass eines der beiden Pferde sich erschreckte und die 33-Jährige schwer verletzte. Der VW-Fahrer mit deutscher Staatsangehörigkeit fuhr nach dem Unfall pflichtwidrig weiter, ohne anzuhalten. Gegen ihn wird wegen fahrlässiger Körperverletzung und Unfallflucht ermittelt. (sts) Graffiti geschmiert Zeit: 19.09.2026, 22:30 Uhr bis 20.09.2026, 21:15 Uhr Ort: Plauen Unbekannte schmierten Graffiti an die Außenwand eines Parkhauses. In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagabend sprühten unbekannte Täter rosafarbene Schriftzüge im Bereich der Pfortenstraße an die Wand eines Parkhauses und an zwei Zaunpfosten aus Beton. Der Sachschaden beläuft sich auf circa 400 Euro. Hinweise zur Tat und den Tätern nimmt das Polizeirevier Plauen unter der Telefonnummer 03741 140 entgegen. (sts) Unfall auf Autobahn Zeit: 20.09.2026, 17:15Uhr Ort: A 72 | Großzöbern Ein Pkw-Fahrer verunfallte auf der Autobahn bei Starkregen. Am Sonntagnachmittag befuhr ein 37-Jähriger mit seinem Porsche die A 72 in Richtung Hof. Kurz vor der Landesgrenze zu Bayern verlor er bei Aquaplaning die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit der Mittelschutzplanke. Durch den Aufprall wurde der Porsche zurück auf die Fahrbahn geschleudert und blieb letztlich auf dem Seitenstreifen liegen. Beamte konnten den Porsche trotz eines Schadens in Höhe von geschätzten 25.000 Euro von der Autobahn geleiten. Es kam deswegen im Streckenabschnitt lediglich zu geringfügigen Behinderung. (sts) Schulhof verwüstet Zeit: 18.09.2026, 16:30 Uhr bis 19.09.2026, 14:30 Uhr Ort: Plauen Unbekannte trieben ihr Unwesen auf dem Gelände einer Grundschule. Im Zeitraum zwischen Freitagnachmittag und Samstagnachmittag begaben sich unbekannte Täter widerrechtlich auf das Gelände der Karl-Marx-Grundschule an der Forststraße. Sie verwüsteten ein Gewächshaus sowie einen Blumenkübel und warfen zwei Fußballtore um. Es entstand Sachschaden im dreistelligen Bereich. Hinweise zur Tat und den Tätern nimmt das Polizeirevier Plauen unter der Telefonnummer 03741 140 entgegen. (sts) Unfallflucht Zeit: 18.09.2026, 17:30 Uhr bis 20.09.2026, 13:00 Uhr Ort: Plauen Eine unbekannte Person entfernte sich nach einem Unfall unerlaubt von der Unfallstelle. In der Zeit zwischen Freitagnachmittag und Sonntagmittag beschädigte eine unbekannte Person beim Ein- oder Ausparken einen grauen Ford Focus, der am Fahrbahnrand der Ferdinand-Schill-Straße stand. Die unfallverursachende Person verließ die Unfallstelle und ließ einen Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro zurück. Hinweise zum Unfallverursacher und dem benutzen Fahrzeug nimmt das Polizeirevier Plauen unter der Telefonnummer 03741 140 entgegen. (sts) Leichtverletzte nach Vorfahrtsverstoß Zeit: 20.09.2026, 09:20 Uhr Ort: Ellefeld Ein Volvo-Fahrer nahm einer Mercedes-Fahrerin die Vorfahrt. In einem Volvo wollte ein 39-Jähriger am Sonntagvormittag von der Goethestraße nach links in die Straße des Friedens abbiegen. Dabei missachtete der Rumäne die Vorfahrt einer 39-Jährigen, die ihm in einem Mercedes auf der Goethestraße entgegenkam. Bei der Kollision der beiden Fahrzeuge erlitt die Mercedes-Fahrerin leichte Verletzungen, die ambulant behandelt wurden. Sowohl Volvo als auch Mercedes mussten abgeschleppt werden, der Sachschaden wird auf 50.000 Euro geschätzt. (al) Landkreis Zwickau E-Bike aus Tiefgarage gestohlen Zeit: 19.09.2026, 16:00 Uhr bis 20.09.2026, 09:00 Uhr Ort: Glauchau Aus einer Tiefgarage in Glauchau wurde ein E-Bike entwendet. Zwischen Samstagnachmittag und Sonntagmorgen begaben sich Unbekannte in die Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses Am Höhenweg. Daraus entwendeten sie ein gegen Diebstahl gesichertes, blaues Damen-E-Bike der Marke Bosch. Das Zweirad hatte einen Wert von etwa 3.200 Euro. Zudem entstand beim Diebstahl ein Sachschaden von rund 100 Euro. Sind Ihnen Personen aufgefallen, die mit dem Diebstahl in Verbindung stehen könnten oder haben Sie das beschriebene E-Bike seither irgendwo gesehen? Hinweise nimmt das Polizeirevier in Glauchau unter der Telefonnummer 03763 640 entgegen. (kmh) Garage und Container beschmiert Zeit: 19.09.2026, 18:00 Uhr bis 20.09.2026, 08:00 Uhr Ort: Limbach-Oberfrohna Die Polizei ermittelt zu Graffitischmierereien in Limbach-Oberfrohna. In Limbach-Oberfrohna wurden eine Garage und ein Container am Waldstadion am Friesenweg mit Graffiti beschmiert. Die Unbekannten brachten schwarze Schriftzüge mit Fußballbezug auf und verursachten dabei einen Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro. Sind Ihnen Personen im Umfeld des Stadiongeländes aufgefallen, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten? Hinweise nimmt das Polizeirevier in Glauchau entgegen, Telefon: 03763 640. (kmh) -
Mutmaßlicher Einbrecher festgenommen | 74-Jährige nach Wohnhausbrand im Krankenhaus | Nach Unfall unter Alkoholeinfluss geflüchtet
Chemnitz Mutmaßlicher Einbrecher festgenommen Zeit: 20.09.2026, 07:15 Uhr polizeibekannt Ort: OT Sonnenberg (2743) Am Wochenende konnte ein mutmaßlicher Einbrecher (43/afghanisch) gefasst werden. Er befindet sich inzwischen in Haft. Der Mann steht im Verdacht, in der Nacht zu Sonntag gewaltsam in sieben Kellerabteile eines Mehrfamilienhauses in der Glockenstraße eingedrungen und durchsucht zu haben. Zwei mit Kupferkabel befüllte Rucksäcke waren bereits zur Mitnahme bereitgestellt, als er durch Hausbewohner ertappt wurde und daraufhin flüchtete. Der Wert des bereitgestellten Diebesgutes wurde auf mehrere hundert Euro geschätzt, der verursachte Sachschaden auf etwa 100 Euro. Bei der Tatortbereichsfahndung stellten Polizisten den Mann im Umfeld des Tatortes und nahmen ihn vorläufig fest. Im Zuge der ersten Ermittlungen ergab sich zudem der Verdacht, dass er ebenfalls in den Kellerbereich eines Mehrfamilienhauses in der Ludwig-Kirsch-Straße eingedrungen war und dort 18 Kellerparzellen gewaltsam geöffnet und durchsucht hatte. Ob daraus etwas entwendet wurde, wird noch geprüft. Der Sachschaden in dem Fall beläuft sich schätzungsweise auf etwa 900 Euro. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ist der 43-Jährige einem Richter am zuständigen Amtsgericht vorgeführt worden, der Haftbefehl erließ. Polizisten brachten den afghanischen Staatsangehörigen in eine Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen dauern indes an. (ds) Elektrowerkzeuge im Visier von Dieben Zeit: 18.09.2026, 15:30 Uhr bis 19.09.2026, 22:30 Uhr Ort: OT Lutherviertel (2744) Unbekannte Täterschaft bestieg in der Carl-von-Ossietzky-Straße ein Baugerüst eines im Ausbau befindlichen Gebäudes und hebelte im Obergeschoss ein Fenster auf. Aus einem als Lager genutzten Raum wurden mehrere Baugeräte, Werkzeuge und Kabel im Gesamtwert von mindestens 20.000 Euro entwendet. Verschwunden sind u. a. Lasergeräte, Akkusägen, Trennschleifer, Fräsmaschinen, Akkuschrauber und Bohrmaschinen. Der eingetretene Sachschaden wurde mit etwa 1.000 Euro angegeben. (ds) Landkreis Mittelsachsen 74-Jährige nach Wohnhausbrand im Krankenhaus Zeit: 20.09.2026, 21:40 Uhr polizeibekannt Ort: Niederwiesa (2745) Polizei und Feuerwehr kamen am Sonntagabend in der Straße Am Rosenhag zum Einsatz. Dort war aus bislang ungeklärter Ursache in einem Einfamilienhaus ein Brand ausgebrochen. Die Bewohnerin (74) hatte das Brandgeschehen in der Küche bemerkt und das Haus selbstständig verlassen. Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten den Brand löschen. Rettungskräfte brachten die 74-Jährige mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus. Im Verlauf des heutigen Tages wird ein Brandursachenermittler der Chemnitzer Kriminalpolizei den Brandort untersuchen. Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar. Konkrete Angaben zum entstandenen Sachschaden liegen derzeit noch nicht vor. (rae) Graffiti am Parteibüro Zeit: 19.09.2026, 22:50 Uhr Ort: Döbeln (2746) Samstagnacht beschmierten Unbekannte zwei Fensterscheiben eines Parteibüros in der Bahnhofstraße mit Graffiti. Die zwei Schmierereien sind jeweils etwa einen Quadratmeter groß. Es wird wegen Sachbeschädigung ermittelt. Der Sachschaden wurde mit etwa 500 Euro beziffert. (ds) Holzpolter in Brand gesetzt - Zeugen gesucht Zeit: 18.09.2026, 18:35 Uhr polizeibekannt Ort: Oberschöna (2747) In der Straße Am Hofbusch kam es am Freitagabend zum Brand eines Holzpolters (siehe Medieninformation Nr. 349, Meldung 2727, vom 19. September 2026). Es werden noch Zeugen gesucht, die Beobachtungen im Zusammenhang mit dem Brand gemacht haben. Hinweise nimmt das Polizeirevier Freiberg unter Telefon 03731 70-0 entgegen. (rae) Erzgebirgskreis Kleintransporter in Brand geraten Zeit: 20.09.2026, 20:20 Uhr polizeibekannt Ort: Neukirchen (2748) Am Sonntagabend geriet auf einem Firmengelände in der Südstraße ein VW-Kleintransporter in Brand. Das Fahrzeug brannte vollständig aus. Die Hitze der Flammen beschädigte zudem zwei weitere VW-Kleintransporter sowie einen Teil einer Lagerhalle. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten den Brand. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit noch keine Angaben vor. Im Verlauf des heutigen Tages untersuchte ein Brandursachenermittler der Chemnitzer Kriminalpolizei den Brandort. Im Ergebnis ist von einem technischen Defekt an der Fahrzeugelektronik auszugehen. (rae) Nach Unfall unter Alkoholeinfluss geflüchtet Zeit: 20.09.2026, 19:40 Uhr Ort: Oelsnitz/Erzgeb. (2749) Am Sonntagabend fuhr ein Pkw auf einem Parkplatz in der Alten Staatsstraße rückwärts gegen eine Gebäudewand und beschädigte dabei eine Scheibe des Gebäudes. Anschließend entfernte sich die Fahrerin unerlaubt vom Unfallort. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt etwa 14.000 Euro. Nach einem Zeugenhinweis konnten Polizisten die mutmaßliche Fahrerin (46) ausfindig machen. Ein mit ihr durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,16 Promille. Für die deutsche Staatsangehörige folgten eine Blutentnahme sowie Anzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr und unerlaubten Entfernens vom Unfallort. (rae) -
Hochwasserschutz Döbeln: Baubeginn in der Altstadt - Vollsperrung Staupitzstraße bis Frühjahr 2028
In Döbeln (Lkr. Mittelsachsen) wurde heute (Montag, 21. September 2026) in der Altstadt mit Bauarbeiten am rechten Ufer der Freiberger Mulde begonnen. Zwischen Oberbrücke und Breitscheidsteg wird eine 425 Meter lange Hochwasserschutzwand gebaut, die Teil der Döbelner Hochwasserschutzanlage wird. Dieses Teilstück bindet eine vorhandene 175 Meter lange Stützmauer aus Felsengestein mit ein. Der Abschnitt soll im Frühjahr 2028 fertiggestellt sein und kostet rund 6,25 Millionen Euro, finanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Freistaates Sachsen. Gebaut wird eine Stahlbetonwand, die auf Bohrpfählen gegründet und mit Natursteinen verblendet wird. Dafür sind Erdbauarbeiten, Spezialtiefbauarbeiten sowie Beton- und Stahlbetonarbeiten nötig. Vor Baubeginn wurden durch die Medienträger bereits Leitungen aus dem Baubereich verlegt. Die Baustraße für diesen Abschnitt verläuft in der Freiberger Mulde. Bei größeren Abflüssen oder Hochwasser werden die Wassermengen durch das Verteilerwehr über die Flutmulde abgeleitet. Die Staupitzstraße bleibt während der gesamten Bauzeit gesperrt. Zudem wurde für den Mulderadweg eine Umleitung eingerichtet. Wir bitten um Verständnis! Hintergrundinformationen Derzeit wird zudem die Hochwasserschutzanlage an der Wappenhenschanlage gebaut. Das ist eine Parkanlage in Döbeln, die nach einem Ehrenbürger der Stadt benannt wurde. Dort entsteht seit 2023 ebenfalls eine Hochwasserschutzanlage, die Teil des neuen Döbelner Hochwasserschutzes ist. Im Juli 2026 wurde mit den Arbeiten im letzten Abschnitt (Bauabschnitt 1) begonnen, die Bauabschnitte 2 und 3 sind bereits fertiggestellt. Weitere Hochwasserschutzanlagen in Sörmitz und an der Ritterstraße sowie die Brücke Straße des Friedens, die Flutmulde und das neue Verteilerwehr sind bereits seit Jahren fertig. Geplant sind bis 2028 zudem Hochwasserschutzanlagen an den Färberhäusern und an den Klostergärten. Der Bau der Hochwasserschutzanlage in Döbeln läuft seit 2009. Das Bauprojekt gliedert sich in 21 Bauabschnitte und soll 2028 abgeschlossen sein. Dafür investieren der Freistaat Sachsen, der Bund und der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) insgesamt rund 95 Millionen Euro. Hinweis an die Redaktionen Das angehängte Foto zeigt den Blick Richtung Staupitzstraße und die Fußgängerbrücke Staupitzweg vor Beginn der Baumaßnahme. Es kann unter folgender Quellenangabe lizenzfrei veröffentlicht werden: © Landestalsperrenverwaltung Sachsen / suedraumfoto. Die beigefügte Übersichtskarte zum Hochwasserschutz kann ebenfalls unter Angabe folgender Quellenangabe genutzt werden: © Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Geobasisdaten: GeoSN, 2026