Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
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Landtag beschließt Gesetz: Neue Pflegefachassistenzausbildung startet in Sachsen 2027
In Sachsen kann die neue Ausbildung in der Pflegefachassistenz 2027 starten. Das entsprechende Gesetz wurde heute vom Sächsischen Landtag verabschiedet. Mit dem Gesetz werden insbesondere die für die neue Ausbildung zuständigen Vollzugsbehörden bestimmt. Staatsministerin Petra Köpping: »Schulen und Praxiseinrichtungen stehen in den Startlöchern. Sie sind vorbereitet und wollen die neue Ausbildung 2027 anbieten. Wir tragen unseren Teil dazu mit den erforderlichen Landesregelungen bei. Ich danke dem Landtag, aber auch allen anderen beteiligten Institutionen für ihre Kooperation und ihre Unterstützung. Damit wird für Interessierte nun der Einstieg in den professionellen Pflegeberuf leichter und der Beruf insgesamt, auch dank guter Vergütung, attraktiver. Nicht jeder kann oder möchte eine dreijährige Ausbildung zur Pflegefachkraft absolvieren. Wir erreichen mit der bundesweit einheitlich geregelten Pflegefachassistenz neue Zielgruppen und schaffen einen Anreiz, in der Pflege zu arbeiten. Angesichts steigender Zahlen bei den Pflegebedürftigen benötigen wir sie dringend. Mit dem modernen Berufsprofil ermöglichen wir einen praxisnahen, schnellen Einstieg in die Pflege, setzen ein starkes Signal für die Zukunft der Branche und sichern eine gute Versorgung unserer älter werdenden Bevölkerung.« Mit dem Pflegefachassistenzgesetz werden die Kompetenzen, über die die fertig ausgebildeten Pflegefachassistenzpersonen verfügen werden, bundeseinheitlich festgelegt. Die Ausbildung dauert in der Regel 18 Monate. Allerdings gibt es weitreichende Verkürzungsmöglichkeiten; unter anderem kann auch eine nicht erfolgreich abgeschlossene Pflegefachkraftausbildung ausbildungsverkürzend berücksichtigt werden. Für Auszubildende ist eine wichtige Neuerung zudem, dass ihnen verpflichtend eine Ausbildungsvergütung zu zahlen ist. Gleichzeitig ist eine Refinanzierung der Ausbildungskosten für Trägereinrichtungen und Pflegeschulen vorgesehen. Die Abwicklung der Refinanzierung wird - wie auch in der Pflegefachkraftausbildung - über den Sächsischen Ausbildungsfonds Pflegeberufe erfolgen. Die neue Ausbildung kann an einigen Standorten bereits ab 1. März 2027 begonnen werden. -
Polizei sucht nach 14-Jähriger aus Leipzig
Ersteller: Paul Engelmann Polizei sucht nach 14-Jähriger aus Leipzig Wo zuletzt gesehen? Leipzig, Morawitzstraße Wann zuletzt gesehen? 30.10.2026, gegen 02:10 Uhr Seit Freitag, dem 30. Oktober, wird eine 14-Jährige aus Leipzig vermisst. Sie verließ mutmaßlich gegen 02:10 Uhr die Morawitzstraße in Leipzig. Seitdem ist ihr Aufenthaltsort unbekannt. Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen konnte die Vermisste bislang nicht gefunden werden. Sie wurde zur Fahndung ausgeschrieben. Eine Eigengefährdung kann nicht ausgeschlossen werden. Die Polizei sucht nun nach Zeuginnen und Zeugen, die mit der Vermissten Kontakt hatten oder sie eventuell gesehen haben und wissen, wo sie sich aufhalten könnte. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich beim Polizeirevier Südost, Richard-Lehmann-Straße 19 in 04275 Leipzig, Tel. (0341) 3030 - 0 zu melden. Sie finden eine ausführliche Beschreibung und eine Abbildung der Vermissten unter dem folgenden Link: https://www.polizei.sachsen.de/de/fahndung-44374.html Aus Gründen der Verhältnismäßigkeit weisen wir auf Folgendes hin: Die Veröffentlichung der Abbildungen des Vermissten kann in folgenden Medien erfolgen: Printmedien, Hörfunk und im Internet, einschließlich sozialer Medien. -
Auto überschlägt sich auf der B6 | Verkehrsunfall auf dem Leipziger Ring | Auseinandersetzung in Straßenbahn - Verletzte gesucht
Ersteller: Paul Engelmann Auto überschlägt sich auf der B6 Ort: Wurzen (Kühren), Bundesstraße 6 Zeit: 04.11.2026, gegen 07:15 Uhr Am Mittwochmorgen kam es auf der B6 bei Kühren zu einem Verkehrsunfall, bei dem sich ein VW Golf mehrfach überschlug. Der 19-jährige Fahrer (deutsch) fuhr mit einem VW Golf auf der B6. Kurz vor dem Ortseingang Kühren kam er aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und wurde aus dem Straßengraben zurück auf die Fahrbahn geschleudert. Dabei wurde der 19-Jährige leicht verletzt und zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand Sachschaden in Höhe von circa 2.000 Euro. Das Polizeirevier Grimma hat die Ermittlungen zum Unfall aufgenommen. Verkehrsunfall auf dem Leipziger Ring Ort: Leipzig (Zentrum), Tröndlinring / Gerberstraße Zeit: 04.11.2026, gegen 09:05 Uhr Am Mittwochvormittag kam es im Zentrum von Leipzig zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen. Dabei wurde eine Person verletzt. Die 47-jährige Fahrerin (deutsch) eines Aixiam S10 fuhr auf dem Willy-Brandt-Platz in Richtung Tröndlinring. An der Kreuzung Gerberstraße fuhr sie ersten Erkenntnissen zufolge bei roter Ampel auf die Kreuzung, um auf dem Tröndlinring geradeaus weiterzufahren. Dabei missachtete sie die Vorfahrt der ihr entgegenkommenden, linksabbiegenden 70-jährigen Fahrerin eines Ford Fiesta. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Die 47-Jährige wurde durch die Kollision verletzt und zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Ford-Fahrerin blieb unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von circa 18.000 Euro. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen zum Unfall aufgenommen. Auseinandersetzung in Straßenbahn - Verletzte gesucht Ort: Leipzig (Zentrum-West), Jahnallee / Straßenbahnlinie 15 Zeit: 03.11.2026, gegen 12:40 Uhr Am Dienstagmittag kam es in der Straßenbahnlinie 15 in Leipzig zu mehreren Körperverletzungen. Die Polizei Leipzig sucht nun nach zwei Verletzten. In der Straßenbahn der Linie 15, Fahrtrichtung Meusdorf, zwischen den Haltestellen Sportforum Süd und Goerdelerring, kam es zu mehreren Körperverletzungen durch einen männlichen Fahrgast. Die Polizei Leipzig ermittelt in mehreren Fällen von Körperverletzung und sucht nach zwei Verletzten, die sich in der Straßenbahn befanden und von den Handlungen des Tatverdächtigen betroffen waren. Der Tatverdächtige (43, deutsch) konnte bereits dank zahlreicher Zeugenhinweise ermittelt und vorläufig festgenommen werden. Sollten Sie eine der betroffenen Personen sein, melden Sie sich bitte bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666. -
Meilenstein im Gewaltschutz - Sächsisches Gewalthilfegesetz im Landtag beschlossen
Der Sächsische Landtag hat heute das Sächsische Gewalthilfegesetz beschlossen. Mit dem Gesetz werden der Ausbau und die langfristige Absicherung der Schutz- und Beratungsstrukturen bei häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt gewährleistet. Das Gesetz tritt zum 1. Januar 2027 in Kraft. Damit hat der Freistaat Sachsen seine Pflicht zur Umsetzung des Gewalthilfegesetzes des Bundes mit der Erstellung eines eigenen Landesgesetzes bis Ende 2026 erfüllt. Staatsministerin Petra Köpping: »Gewalt ist ein Problem für uns alle – unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft. Dem müssen wir uns als Gesellschaft entgegenstellen. Das Sächsische Gewalthilfegesetz ist ein wichtiger Schritt für einen besseren Schutz vor häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt. Betroffene häuslicher Gewalt erhalten künftig – unabhängig vom Geschlecht – flächendecken Schutz und Beratung. Damit geht Sachsen als eines der wenigen Bundesländer über die Anforderungen des Bundesgesetzes hinaus und sichert einen umfassenden Schutz auch für männliche und queere Betroffene Das Hilfesystem wird bedarfsgerecht ausgebaut. Mit der Aufnahme der vertraulichen Spurensicherung in das Gewalthilfegesetz wird deren Finanzierung langfristig geregelt. Ich danke daher ausdrücklich allen am Konsultationsverfahren beteiligten Fraktionen im Landtag für die breite Unterstützung des Gesetzesentwurfes. Wir senden damit ein starkes Signal der Solidarität an die Betroffenen.« Mit dem Gesetz erfüllt Sachsen nicht nur die Vorgaben des Bundes, sondern auch maßgebliche Forderungen der Istanbul-Konvention, der EU-Richtlinie zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt sowie des Landesaktionsplans des Freistaates Sachsen zur Verhütung und Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt. Ein zentraler Bestandteil des jetzt beschlossenen Gesetzentwurfs ist der bedarfsgerechte Ausbau des Hilfesystems in der Fläche: In jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt im Freistaat Sachsen sollen Schutz- und Beratungskapazitäten vorgehalten werden. Das Gesetz schließt dabei ausdrücklich alle Betroffenen häuslicher Gewalt in den Anwendungsbereich ein. Auch die Belange von Menschen mit Behinderungen sollen stärker berücksichtigt werden. Die Finanzierung der Schutz- und Beratungseinrichtungen, die nach der vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt aufgestellten Entwicklungsplanung erforderlich sind, wird sichergestellt. Damit wird nach Maßgabe des Bundes aus einer bisher freiwilligen Leistung eine gesetzliche Pflichtaufgabe, der Sachsen somit nachgekommen ist. Neben Schutz- und Beratungsangeboten liegt der Fokus des Gesetzes auf Prävention, Öffentlichkeitsarbeit und der Vernetzung der Einrichtungen mit anderen Hilfsdiensten und Behörden. Das Gesetz richtet sich daher nicht ausschließlich an gewaltbetroffene Personen, sondern bezieht auch Angebote für Gewaltausübende mit ein. Im Sächsischen Gewalthilfegesetz wird nunmehr auch die Vertrauliche Spurensicherung mit verankert sein. So werden die Bereitstellung und der Transport der Spurensicherungskits, die regelmäßigen Schulungen sowie die Sensibilisierung der Öffentlichkeit zur Möglichkeit der vertraulichen Spurensicherung finanziert. Mehr Informationen: Im nächsten Doppelhaushalt sind im Regierungsentwurf für den Gewaltschutz insgesamt 19,1 Millionen Euro für 2027 und 20,4 Millionen Euro für 2028 vorgesehen. Darin berücksichtigt sind auch die ab 2027 durch den Bund zur Verfügung gestellten Mittel. Weitere Informationen zum Gewalthilfesystem in Sachsen sind unter https://www.gewaltschutz.sachsen.de/ zu finden. -
Frau leblos aufgefunden - Erstinformation
Landeshauptstadt Dresden Frau leblos aufgefunden Zeit: 04.11.2026, 10:45 Uhr Ort: Dresden-Friedrichstadt Am Mittwochvormittag ist in einer Wohnung in Dresden-Friedrichstadt eine leblose Frau (34) aufgefunden worden. Die Ermittlungsbehörden haben ihre Arbeit aufgenommen und prüfen, ob ein Tötungsdelikt vorliegt. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dresden und der Kriminalpolizei Dresden sind angelaufen und werden eine Weile in Anspruch nehmen.