Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Rund 200 Akteure aus Politik, Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft haben heute (2. Februar 2026) bei der Revierkonferenz in Hoyerswerda den neuen Kurs der Strukturentwicklung im sächsischen Teil des Lausitzer Reviers diskutiert. Das Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL) hatte eingeladen und stellte die Ergebnisse der Evaluierung und des Strategieprozesses vor. Darüber hinaus gab das Ministerium einen Ausblick auf die zweite Förderperiode ab 2027. Neben der positiven Bilanz der ersten Förderperiode und dem Ausblick auf die neue Förderperiode stand der Umgang mit Projekten, die der Regionale Begleitausschuss (RBA) bereits in der ersten Förderperiode bestätigt hat, die aber wegen ausgeschöpfter Mittel nicht mehr bewilligt werden konnten (sogenannte Perspektiv- oder Nachrückerprojekte) im Fokus. Hierzu haben sich das SMIL und die beiden Landräte auf ein gemeinsames Vorgehen verständigt. In diesem Zusammenhang soll eine Vereinbarung Klarheit und Verbindlichkeit herstellen. »Eins ist klar: Wir alle müssen klug und vorausschauend handeln – denn die Finanzmittel sind trotz des enormen Umfangs endlich, und gleichzeitig sind die Erwartungen und Hoffnungen im Revier verständlicherweise vielfältig. Unser Ansatz: Eine gute Balance halten. Projekte, die in einem Gesamtgefüge dazu beitragen, dass das Revier für die dort lebenden Menschen attraktiv bleibt, haben auch in Zukunft ihre Berechtigung. Und gleichzeitig fokussieren wir klar auf jene Vorhaben, die Arbeitsplätze und Wertschöpfung ermöglichen. Und wir übernehmen Verantwortung für Projekte, die derzeit noch auf eine Fördermittelzusage warten«, sagte Sachsens Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung, Regina Kraushaar in Hoyerswerda. »Es wird uns – und damit meine ich Land, Landkreise und Kommunen – mit einem verbindlichen Kostenrahmen gelingen, die sogenannten Perspektivprojekte in die Umsetzung zu bringen und gleichzeitig noch einen anständigen finanziellen Spielraum für neue, strukturwirksame Vorhaben im Revier zu schaffen. Ich bin den beiden Landräten, Dr. Stephan Meyer und Udo Witschas, insofern sehr dankbar für die hierzu erzielte Einigung«, so die Ministerin weiter. Dazu Udo Witschas, Landrat des Landkreises Bautzen: »Wir müssen klug überlegen, wofür wir die Mittel für den Strukturwandel ausgeben. In meinen monatlichen Bürgergesprächen höre ich oft die Forderung, mit dem Geld stärker die Wirtschaft zu fördern. Dem kommen wir jetzt mit der Neuausrichtung der Förderung auch nach. Gleichwohl dürfen sich Städte und Gemeinden freuen, dass keines ihrer schon eingereichten Projekte aus der Förderung fällt. Zwar werden zusätzliche Kosten, die sich seit Einreichung des Projektantrags sicher in vielen Projekten zeigen, nicht gefördert. Dennoch bleibt ein im Vergleich zu anderen Förderprogrammen doch respektabler Fördersatz. In Summe sind das heute gute Nachrichten für den Strukturwandel, auch weil es zeigt, dass Landkreise und Freistaat hier miteinander eng zusammenarbeiten.« Dr. Stephan Meyer, Landrat des Landkreises Görlitz, fügt hinzu: »Der gefundene Kompromiss ist ein wichtiger und richtiger Schritt für die Lausitz. Er versetzt uns in die Lage, die bereits bestätigten Perspektivprojekte verantwortungsvoll umzusetzen und zugleich ausreichend Gestaltungsspielraum für die Zukunft zu bewahren. Die vereinbarten Themenschwerpunkte bauen konsequent auf dem Fundament auf, das wir im Strukturwandel bereits gemeinsam gelegt haben. Jetzt geht es darum, daraus Projekte zu entwickeln, die Wertschöpfung erzeugen sowie Arbeitsplätze sichern und neu schaffen. Zum Strukturwandel gehören aber auch deutlich schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren durch veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen auf Bundesebene und im Freistaat Sachsen. Mit dem Net-Zero-Valley Lausitz ist dafür bereits der richtige Rahmen gesetzt – diesen müssen wir nun konsequent nutzen.« Erste Förderperiode vollständig gebunden – zweite Förderperiode mit klaren Prioritäten In der Richtlinie Investitionsgesetz Kohleregionen (RL InvKG) sind die Finanzhilfen der ersten Förderperiode (2020 bis 2026) in Höhe von 946 Millionen Euro im Lausitzer Revier bereits komplett mit Kommunal- und Landesprojekten untersetzt. »Wir müssen den Vergleich mit den anderen drei Braunkohleländern wirklich nicht scheuen. Wir haben die meisten bestätigten und auch die meisten bereits begonnenen Projekte. Wir haben die Bundesmittel vollständig gebunden – und dies rechtzeitig vor dem Auslaufen dieser Förderperiode, so dass die vom Bund bereitgestellten Mittel insgesamt der Region zugutekommen können. Das war ein Kraftakt, auf den wir alle zusammen stolz sein können und sollten«, betonte Staatsministerin Kraushaar und dankte allen Akteuren des Strukturwandels im Revier. Für die zweite Förderperiode (2027 bis 2032) stehen im Lausitzer Revier 774 Millionen Euro zur Verfügung. Davon ist bereits ein erheblicher Teil (rund 60 Prozent) durch fortlaufende bzw. förderperiodenübergreifende Vorhaben gebunden, zum Beispiel das Sorbische Wissensforum am Lauenareal in Bautzen, der Trinkwasserverbund Lausitz oder die Entwicklung des Industrieparks Schwarze Pumpe. Das Handlungsprogramm und die Förderrichtlinie wurden zwischenzeitlich einer Evaluierung unterzogen. Der Evaluator, die VDI Technologiezentrum GmbH, empfahl unter anderem, die künftig verfügbaren Mittel stärker auf eine strukturstärkende Wirkung sowie auf überregionale Ausstrahlung und das Zusammenwirken mit anderen Projekten bzw. bestehenden Strukturen zu konzentrieren. Auf dieser Grundlage wurden in zwei Dialogveranstaltungen mit jeweils etwa 50 Teilnehmern zum Ende des vergangenen Jahres vier Fokusbereiche herausgearbeitet, an denen sich künftige Strukturentwicklungsprojekte orientieren sollen. Das sind: 1. die Entwicklung von Industriestandorten und Gewerbegebieten – insbesondere die Nachnutzung der Kraftwerksstandorte, 2. der Forschungs- und Technologietransfer, 3. die Flankierung von Großvorhaben sowie 4. die Entwicklung lebenswerter Regionen – insbesondere die touristische Infrastruktur und Gesundheitsmodellregion. Einigung schafft verlässlichen Rahmen für kommunale Perspektivprojekte Zwischen dem Freistaat Sachsen und den Landkreisen Bautzen und Görlitz soll eine Vereinbarung über die Ausrichtung des Prozesses der Strukturentwicklung sowie zur Einplanung und Verwendung der Finanzhilfen des InvKG im Lausitzer Revier geschlossen werden. So soll u. a. geregelt werden, dass für die Projekte, die der RBA bereits bestätigt hatte, die aber noch nicht bewilligt werden konnten, ein Budget von 165,3 Millionen Euro aus Mitteln der zweiten Förderperiode bereitsteht. Maßstab sind die beim RBA zugrunde gelegten förderfähigen Gesamtkosten. Wenn das Budget wegen Kostensteigerungen nicht ausreicht, sollen Projekte so angepasst werden, dass der bestätigte Vorhabenszweck gewahrt bleibt. Ist das Budget danach weiterhin nicht auskömmlich, ist eine erneute Priorisierung innerhalb der Perspektivprojekte durch den RBA vorgesehen. Die o.g. Vereinbarung soll außerdem Festlegungen zum Umgang mit Vorhaben in Landesverantwortung enthalten. Für die Ansiedlung der Landesuntersuchungsanstalt (LUA) in Bischofswerda sind Bundesmittel in Höhe von bis zu 306 Millionen Euro über die FRL InvKG vorgesehen. Die Ansiedlungen in der Region, sei es durch Behörden, die Bundeswehr oder Unternehmen, stärken die Region und stellen das zentrale Ziel der Strukturentwicklung dar. Auch die LUA wird die Lausitz deutlich unterstützen und gut bezahlte Arbeitsplätze und damit auch Familien in die Region bringen. Für das geplante Landesvorhaben im Zusammenhang mit dem Bundeszentrum für klimaneutrales und ressourceneffizientes Bauen in Bautzen, sollen – vorbehaltlich erforderlicher Gremienbefassungen und weiterer Voraussetzungen – anteilig Mittel aus der zweiten und dritten Förderperiode eingeplant werden (vorsorglich bis zu 90 Millionen Euro Bundesmittel und 10 Millionen Euro Landesmittel). Dazu Ministerin Kraushaar: »Mit diesem Kompromiss stünden für die Neuausrichtung in der zweiten Förderperiode ganz grob gerechnet noch wenigstens 100 Millionen Euro bereit. Das ist ein ansehnlicher Betrag, mit dem sichtbare Effekte für Industrie, Gewerbe, Forschung, Technologietransfer, die Begleitung von Großvorhaben oder auch in Gesundheit und Tourismus erzielt werden.« Festgelegt werden soll in der Vereinbarung auch, dass die noch verfügbaren Finanzhilfen prioritär für die im Ergebnis des Strategieprozesses festgelegten Fokusbereiche und hierbei vorrangig in den vom Kohleausstieg besonders betroffenen Kommunen eingesetzt werden sollen. Das Handlungsprogramm und das bei der Projektauswahl anzuwendende Scoring-System werden entsprechend fortgeschrieben bzw. überarbeitet. Zeitplan Die Vereinbarung soll möglichst noch im ersten Quartal 2026 unterzeichnet werden und damit rasch weitere Schritte – insbesondere im Hinblick auf die so genannten Perspektivprojekte und im Hinblick auf die strategische Neuausrichtung – ermöglichen. Zusammen mit der Evaluierung sowie den Vereinbarungen im Koalitionsvertrag 2024-2029 bildet diese die Grundlage für die künftige strategische Ausrichtung des Strukturentwicklungsprozesses. Ziel der anstehenden Fortschreibung ist es, erfolgreiche Projekte zu verstetigen, neue Impulse zu setzen und Synergien zwischen laufenden Vorhaben zu stärken. Am Ende des Strategieprozesses sollen noch im ersten Halbjahr 2026 – und damit rechtzeitig vor Beginn der zweiten Förderperiode – ein aktualisiertes Handlungsprogramm für den Strukturwandel und eine überarbeitete Förderrichtlinie stehen. Damit ist es für Projektträger möglich, rechtzeitig vor Beginn der nächsten Förderperiode am 1. Januar 2027 Projekte auf den Weg zu bringen. Hintergrund Seit 2020 unterstützt der Freistaat Sachsen den Strukturwandel in der Lausitz mit Mitteln des Bundes aus dem Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen. Die Finanzhilfen nach Kapitel 1 Investitionsgesetz Kohleregionen für Investitionen der Länder und Gemeinden sind auf drei Förderperioden aufgeteilt. Für den sächsischen Teil des Lausitzer Reviers stehen in der ersten InvKG-Förderperiode von 2020 bis 2026 insgesamt 946 Millionen Euro zur Verfügung. In der zweiten Förderperiode von 2027 bis 2032 erhält die sächsische Lausitz 774 Millionen Euro. In der dritten Förderperiode von 2033 bis 2038 stehen weitere 688 Millionen Euro zur Verfügung. In der ersten Förderperiode sind bereits sämtliche bereitgestellten Finanzhilfen für Projekte gebunden, die dem Erhalt oder der Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen dienen oder die Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur unterstützen. Insgesamt wurden 133 Projekte mit einem Umfang von 1,6 Milliarden Euro (nur Bundesmittel) ausgewählt. Dabei handelt es sich sowohl um Projekte in kommunaler Trägerschaft als auch Projekte in Trägerschaft des Freistaates Sachsen (21 Landesmaßnahmen). Tatsächlich gebunden durch Bewilligungen und in der Umsetzung sind im Lausitzer Revier für die ersten Förderperiode 120 Projekte mit einem Förderbedarf in Höhe von 945,7 Millionen Euro. Bisher konnten bereits rund 375,1 Millionen Euro ausgezahlt werden 30.12.2025. Vollständig abgeschlossen und abgerechnet wurden im Lausitzer Revier bereits 18 Projekte mit einem Umfang von insgesamt 18,0 Millionen Euro. Dazu gehören beispielsweise die Anschaffung mehrerer OP-Roboter am Klinikum Görlitz sowie am Oberlausitz-Klinikum im Landkreis Bautzen, die Erweiterung des Ärztehauses in Hohendubrau, die KiTa Jänkendorf in Waldhufen sowie Teilmaßnahmen des Tierparks Görlitz.
  • Nach Erlass eines Teilurteils am 14. Februar 2024, das zwischenzeitlich vom Bundesverwaltungsgericht (Beschluss vom 10. Juni 2025 - BVerwG 3 BN 6.24 -) bestätigt wurde, hat der 3. Senat des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts in dem Normenkontrollverfahren der Musikerin Julia Neigel gegen den Freistaat Sachsen mit Urteil aufgrund der mündlichen Verhandlung vom 29. Januar 2026 über den noch verbliebenen Streitgegenstand entschieden. Dieser betraf die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung vom 5. November 2021. Die Antragstellerin wandte sich insbesondere gegen die »2-G-Regelungen« unter anderem für Großveranstaltungen, Kultureinrichtungen und Innengastronomie. Der 3. Senat hat den Antrag nunmehr abgelehnt. Mit dem Vorliegen der schriftlichen Urteilsgründe ist erst in einigen Wochen zu rechnen. Sobald diese den Beteiligten zugestellt wurden, wird es eine weitere Medieninformation geben. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Der Senat hat die Revision zum Bundesverwaltungsgericht nicht zugelassen. Hiergegen steht den Beteiligten nach Vorliegen des schriftlichen Urteils die Beschwerde zu, über die das Bundesverwaltungsgericht zu entscheiden hat. In Vertretung Dr. Matthias Grünberg Tel. 03591 2175 316
  • Rund 7.500 Beschäftigte, 500 Millionen Euro Jahresumsatz und stetiges Wachstum: Die sächsische Medizintechnikindustrie entwickelt sich zu einer Zukunftsbranche im Freistaat. Beim diesjährigen Branchengespräch im Wilsdruffer Werk der B. Braun Avitum Saxonia GmbH diskutierten heute Vertreterinnen und Vertreter von Medizintechnikunternehmen, Forschungsinstituten, Verbänden, Verwaltung und der Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS) unter Leitung von Wirtschaftsminister Dirk Panter über aktuelle Entwicklungen, Zukunftstrends und Herausforderungen der Branche. Minister Panter betonte: »Sachsen steht für Hightech, Präzision und Forschungsstärke – Eigenschaften, die die Medizintechnik besonders prägen. Unsere Unternehmen verbinden Ingenieurskunst mit digitaler Innovation, um Produkte zu entwickeln, die weltweit Leben verbessern. Erfolgsentscheidend sind Kooperationen zwischen Forschung, Wirtschaft und Kliniken – diese starken Netzwerke in Sachsen fördern den Weg an eine Spitzenposition in der Medizintechnik der Zukunft.« Die Schwerpunkte der Branche liegen in der Herstellung von Geräten und Komponenten für Diagnostik, Behandlung, Rehabilitation, Implantat- und Robotiksystemen. Besonders stark wachsen Bereiche wie »smarte« Medizintechnik, biomedizinische Materialien und KI-gestützte Assistenzsysteme. Forschungseinrichtungen wie das Else Kröner Fresenius Center for Digital Health (EKFZ) an der TU Dresden und das Innovation Center Computer Assisted Surgery (ICCAS) an der Universität Leipzig treiben Entwicklungen von der Idee bis zur Anwendung voran – für eine innovative, sichere und patientennahe Gesundheitsversorgung der Zukunft. Dr. Oliver Uecke, Vorstandsvorsitzender des Branchenverbandes biosaxony e. V., erklärte: »Medizintechnik ist in Sachsen ein zentraler Innovations- und Wachstumsbereich mit direkter Wirkung auf Versorgung und industrielle Wertschöpfung. Über biosaxony bündeln wir die MedTech-Akteure aus Unternehmen, Kliniken und Forschung und setzen konkrete Transferstrukturen um. Mit der MEDICAL FORGE Leipzig unterstützen wir Medizintechnik-Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen seit 2022 beim Markteintritt und bieten Plattformen für regulatorische Begleitung und klinische Netzwerke. Mit unserer Standorterweiterung nach Chemnitz bauen wir diese Transferkette weiter aus.« Die Teilnehmenden waren sich einig: Die Medizintechnik ist ein Schlüsselsektor für die Transformation der sächsischen Wirtschaft. Automatisierung, Individualisierung, Digitalisierung und exportorientierte Wertschöpfung stehen im Zentrum der Strategie für kommende Jahre. Besonders die enge Verzahnung von Forschung, Produktion und Kliniken ist ein Alleinstellungsmerkmal Sachsens. WFS-Geschäftsführer Thomas Horn unterstrich: »Im Rahmen unserer Branchenarbeit setzen wir in der Medizintechnik auf technologieübergreifende Ansätze. Hier spielen u.a. Mikroelektronik, Maschinenbau, Robotik, Software, Textilindustrie und Biotechnologie eine wichtige Rolle, wobei unser Fokus vor allem auf der Vernetzung von Forschung, Industrie und Anwendern liegt. So können neue Produkte, Dienstleistungen und Angebote entwickelt werden, die hier in Sachsen, Deutschland und Europa auf den Markt kommen und damit Arbeitsplätze und Wachstum in unseren Unternehmen sichern und neu schaffen. Und auch bei dieser Markterschließung unterstützen wir. Das nächste Highlight ist dabei bereits in der kommenden Woche der SACHSEN!-Gemeinschaftsstand auf der World Health Expo (WHX), der Weltleitmesse für die Gesundheitswirtschaft, in Dubai.« Informationen zum Unternehmen B. Braun Avitum Saxonia GmbH Die B. Braun Avitum Saxonia GmbH ist ein Tochterunternehmen der weltweit tätigen B. Braun Gruppe und Teil des Geschäftsbereichs extrakorporale Blutbehandlung (Dialyse). Das Unternehmen fertigt in Sachsen an drei Standorten im Großraum Dresden – Radeberg, Berggießhübel und Wilsdruff – Dialysatoren als Herzstück der Dialysetherapie. 835 Mitarbeitende entwickeln die Dialysatoren, spinnen die Fasern, formen die Gehäuse und übernehmen Montage sowie Verpackung, sodass wesentliche Schritte der Wertschöpfungskette aus einer Hand kommen. B. Braun Avitum Saxonia bündelt damit am Standort Sachsen Produktion und Weiterentwicklung von Dialysatoren und gehört zu den führenden Herstellern in diesem Segment weltweit. Als Teil der B. Braun Gruppe ist das Unternehmen in ein internationales Netzwerk eines Medizintechnik- und Pharmaanbieters mit mehreren zehntausend Beschäftigten in zahlreichen Ländern eingebunden.
  • Chemnitz Junge und Zeugen zu möglicher Straftat gesucht Zeit: 30.01.2026, 15:40 Uhr Ort: OT Gablenz (328) In der gestrigen Medieninformation Nr. 41, Meldung 321, berichtete die Polizeidirektion Chemnitz von einem versuchten Raub zum Nachteil einer 17-Jährigen. Ereignet hatte sich die Tat am vergangenen Freitag, gegen 15:45 Uhr, in der Carl-von-Ossietzky-Straße an der Haltestelle »Pappelhain«. Im Nachgang konnten eingesetzte Polizisten zwei mutmaßliche deutsche Täterinnen (14, 15) stellen. Das Ermittlungsverfahren führt nunmehr die Ermittlungsgruppe »Recon« der Chemnitzer Kriminalpolizei. Im Zuge der weiteren Sachverhaltserhellung ergaben sich Hinweise darauf, dass das tatverdächtige Duo unmittelbar vor der oben genannten Tat, gegen 15:40 Uhr, im Bereich der Bushaltestelle »Hans-Ziegler-Straße« in der Carl-von-Ossietzky-Straße auf einen unbekannten Jungen lautstark verbal einwirkte. Eine Zeugin bemerkte daraufhin, dass der Junge eingeschüchtert wirkte. Derzeit ist unklar, ob der Unbekannte ebenfalls Opfer einer Straftat geworden ist. Aus diesem Grund wird der Junge bzw. werden dessen Erziehungsberechtigte gebeten, unter Telefon 0371 387-3448 Kontakt mit der Chemnitzer Kriminalpolizei aufzunehmen. Ebenso werden weitere Zeugen gesucht, die das Geschehnis mit dem Jungen am vergangenen Freitag nahe der Bushaltestelle mitbekommen haben. Auch sie sollten sich unter der angegebenen Telefonnummer melden. (Ry) Unfall mit vier Verletzten am Stauende Zeit: 01.02.2026, 12:10 Uhr Ort: OT Siegmar, Bundesautobahn 72, Leipzig – Hof (329) Wegen eines umgekippten Sattelzuges (siehe Meldung 341) hatte sich Rückstau auf der Richtungsfahrbahn Hof der Autobahn 72 gebildet, weswegen am Sonntagmittag der 36-jährige Fahrer eines Mercedes-Kleinbusses kurz vor der Anschlussstelle Chemnitz-Süd verkehrsbedingt anhielt. Der nachfolgende Fahrer (62) eines Pkw Ford fuhr auf den Mercedes, wobei Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 25.000 Euro entstand. Der Mercedes-Fahrer sowie drei Mitfahrer (alle m, 10/12/15) erlitten leichte Verletzungen. (Kg) Landkreis Mittelsachsen Schmierereien an Fassade und Werbeplakat Zeit: 31.01.2026, 22:30 Uhr bis 01.02.2026, 08:55 Uhr Ort: Waldheim (330) Am vergangenen Wochenende brachten Unbekannte insgesamt sechs linksmotivierte Graffiti an der Fassade eines Supermarktes sowie auf einem Werbeplakat in der Hauptstraße auf. Der durch die bis zu zehn Meter mal zwei Meter großen Schriftzüge entstandene Sachschaden beläuft sich in Summe auf rund 3.000 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen. (mou) Einbruch in Firmengebäude - zwei Tatverdächtige festgenommen Zeit: 01.02.2026, 10:15 Uhr Ort: Freiberg (331) Polizisten stellten am Sonntagvormittag zwei Männer (40, 45/beide deutsch) bei einem Einbruch in eine Firma in der Berthelsdorfer Straße auf frischer Tat. Für die beiden Tatverdächtigen folgte die vorläufige Festnahme. Ein Zeuge verständigte am gestrigen Sonntag die Polizei, nachdem er zwei unbekannte Männer bemerkte, die sich über einen Zaun Zutritt auf ein Firmengelände in der Berthelsdorfer Straße verschafft hatten. Bei Eintreffen der Beamten vor Ort stellten diese eine Beschädigung am Zaun des Geländes fest. Neben der mutmaßlichen Einstiegsstelle befand sich eine Tüte mit Buntmetallteilen. Des Weiteren fanden die Beamten im Gebäudeinneren Kupferrohrteile und abgetrennte Kabel. Das mutmaßliche Diebesgut stellten die Polizisten sicher. Im Zuge sofortiger Fahndungsmaßnahmen stellten die Einsatzkräfte zunächst einen Tatverdächtigen (45) auf dem Grundstück. Zur Absuche des Firmengebäudes nach dem Komplizen des 45-Jährigen kam ein Schutzhund zum Einsatz. Als die Hundeführerin mit ihrem Vierbeiner das Gebäude betreten hatte, konnten die Beamten bereits Geräusche im Objekt wahrnehmen. Letztlich stellten Polizisten auch den zweiten Tatverdächtigen (40) im Kellerbereich des Hauses. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Chemnitz wurde das Duo festgenommen. Im weiteren Verlauf sollen die beiden Tatverdächtigen einem Richter am zuständigen Amtsgericht vorgeführt werden. Indes laufen die Ermittlungen gegen den 40- und 45-jährigen deutschen Staatsangehörigen. (mou) Zwei Wasseruhren von Firmengelände gestohlen Zeit: 02.02.2026, 07:30 Uhr polizeibekannt Ort: Freiberg (332) Von einem Firmengelände in der Hainichener Straße entwendeten Unbekannte zwei Gitterboxen, in welchen sich zwei Wasseruhren im Gesamtwert von mehreren tausend Euro befanden. Die Täter hatten zunächst ein Zaunsfeld der Umfriedung durchtrennt und drangen anschließend vermutlich mit zwei Fahrzeugen auf das Gelände ein. Mutmaßlich verluden die Unbekannten die Gitterboxen mit einem Gesamtgewicht von etwa 1.600 Kilogramm in die Fahrzeuge und verschwanden mit der Beute. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (mou) In Graben gerutscht Zeit: 01.02.2026, 21:25 Uhr Ort: Großschirma, OT Großvoigtsberg (333) Vom Zellwaldring (K 7717) nach rechts in Richtung Großvoigtsberg bog am Sonntag der 59-jährige Fahrer eines Pkw Cupra ab. Dabei kam das Auto nach links von der Fahrbahn ab und rutschte in den angrenzenden Graben. Es entstand Sachschaden am Cupra in derzeit der Stabsstelle Kommunikation unbekannter Höhe. Der 59-Jährige blieb unverletzt, stellte sich aber dennoch einem Arzt vor – zur Blutentnahme. Ein mit ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,28 Promille. Für den deutschen Staatsangehörigen folgten die Sicherstellung seines Führerscheines sowie eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. (Kg) Fehlender Gurt fiel auf Zeit: 01.02.2026, 14:05 Uhr Ort: Mittweida (334) Eine Polizeistreife hielt am Sonntagnachmittag in der Goethestraße einen Pkw Opel an, da ihnen aufgefallen war, dass der Fahrer während der Fahrt keinen Sicherheitsgurt angelegt hatte. Während der anschließenden Verkehrskontrolle fiel den Beamten Alkoholgeruch bei dem Mann auf. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,3 Promille. Für den deutschen Staatsangehörigen folgten eine Blutentnahme, die Sicherstellung seines Führerscheines sowie eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. (Kg) Entgegenkommende kollidierten Zeit: 02.02.2026, 07:50 Uhr Ort: Geringswalde (335) Die Rochlitzer Straße in Richtung B 175 befuhr am Montagmorgen der 44-jährige Fahrer eines Pkw Ford. Als er nach links auf den Parkplatz eines Einkaufsmarktes abbog, kollidierte der Ford mit einem entgegenkommenden Pkw Ford, dessen Fahrerin (65) leichte Verletzungen erlitt. An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 25.000 Euro. (Kg) Erzgebirgskreis Auseinandersetzung nach Schneeballschlacht Zeit: 01.02.2026, 03:00 Uhr Ort: Schwarzenberg (336) In der Nacht zu Sonntag eskalierte in der Straße Am Brückenberg offenbar eine Schneeballschlacht. Zwei junge Männer (20), die sich vor einem Hauseingang aufgehalten hatten, wurden von einem Unbekannten mit einem Schneeball beworfen. Es folgten weitere gegenseitige Schneeballwürfe, bis plötzlich zwei Begleiter des Unbekannten aus einem weißen Pkw ausstiegen und es zum Streit kam. Im weiteren Verlauf attackierte das unbekannte Trio die beiden 20-Jährigen, die dabei nach ersten Erkenntnissen leichte Verletzungen erlitten und sich später zur Behandlung in ein Krankenhaus begaben. Das Trio flüchtete schließlich mit dem weißen Pkw, in dem sich auch noch eine blonde Frau befunden hatte. Die vier Unbekannten sollen etwa 20 bis 30 Jahre alt sein und sprachen Deutsch. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. (ds) Sachbeschädigungen an mehreren Pkw - Mann leicht verletzt Zeit: 01.02.2026, 21:40 Uhr Ort: Schwarzenberg (337) Am Sonntagabend schlug ein Mann (49) scheinbar wahllos auf mehrere abgeparkte Fahrzeuge ein. Ein Zeuge beobachtete das Geschehen und informierte die Polizei. Noch vor Eintreffen der Polizei kam es in der Sachsenfelder Straße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem Tatverdächtigen und einem 72-jährigen Mann. Dessen abgeparkten Pkw Opel hatte der 49-jährige Mann ebenfalls beschädigt. Der 72-Jährige wurde leicht verletzt. Die eingesetzten Polizisten trafen den Tatverdächtigen noch vor Ort an und beendeten die körperliche Auseinandersetzung. Bei der anschließenden Überprüfung des Umfeldes stellten die Beamten neun weitere beschädigte Pkw der Marken Volkswagen, Škoda, Peugeot, Dacia, Hyundai und Renault fest. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf etwa 15.000 Euro. Die Polizei ermittelt gegen den deutschen Staatsangehörigen wegen Sachbeschädigung und Körperverletzung. (rae) Auseinandersetzung in Diskothek - Zeugenaufruf Zeit: 01.02.2026, gegen 01:00 Uhr Ort: Stollberg (338) In einer Diskothek in der Auer Straße kam es in der Nacht zu Sonntag zu einem Körperverletzungsdelikt, zu dem nun die Ermittlungen aufgenommen wurden. Ein 17-Jähriger hatte ersten Angaben zufolge einen Streit zwischen einer 21-Jährigen und einer anderen Frau schlichten wollen, woraufhin er von mehreren Personen geschlagen wurde. Aus der Tätergruppierung heraus, unter denen auch zwei unbekannte Frauen waren, wurde er mit der Faust ins Gesicht geschlagen und zu Boden gebracht. Der Jugendliche musste anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Zeugen des Geschehens werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise zur Tat und zur Täterschaft nimmt das Polizeirevier Stollberg unter der Telefonnummer 037296 90-0 entgegen. (ds) Hausflur in Brand gesetzt Zeit: 01.02.2026, 23:15 Uhr polizeibekannt Ort: Zwönitz, OT Dorfchemnitz (339) Ein Bewohner eines Wohnhauses in der August-Bebel-Straße steht im Verdacht in der Nacht zu Sonntag im Hausflur des ersten Obergeschosses ein Feuer entzündet zu haben und anschließend mit seinem Pkw davongefahren zu sein. Kurze Zeit später kehrte eine Bewohnerin in das Haus zurück, stellte den Brand fest und informierte über den Notruf die Rettungsleitstelle. Diese verständigte umgehend Polizei und Feuerwehr. Die Feuerwehr übernahm die Löscharbeiten. Währenddessen kehrte der tatverdächtige Mann zum Brandort zurück. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs hielten sich keine weiteren Bewohner im Haus auf. Verletzt wurde niemand. Konkrete Angaben zum entstandenen Sachschaden liegen derzeit noch nicht vor. Die Polizei ermittelt gegen den deutschen Staatsangehörigen unter anderem wegen des Verdachts der Brandstiftung. (rae) Unbekannte drangen in Gewerbeobjekt ein Zeit: 30.01.2026, 16:50 Uhr bis 01.02.2026, 09:10 Uhr Ort: Thalheim (340) Am vergangenen Wochenende schlugen Unbekannte ein Fenster eines Gewerbeobjektes in der Neuen Wiesenstraße ein. Anschließend drangen sie in das Gebäude ein, durchsuchten mehrere Schränke und entwendeten eine Geldkassette mit Bargeld. Der Stehlschaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro. Der einbruchsbedingte Sachschaden beträgt rund 1.000 Euro. (rae) Sattelzug kippte um Zeit: 01.02.2026, 10:10 Uhr Ort: Jahnsdorf, Bundesautobahn 72, Leipzig – Hof (341) Der 58-jährige Fahrer eines Sattelzuges Volvo befuhr am Sonntag die Autobahn 72 in Richtung Hof. Kurz nach dem Parkplatz »Am Neukirchener Wald« kam der Sattelzug aus bisher unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und kippte auf die linke Fahrzeugseite um. Der Fahrer wurde im Fahrerhaus eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr gerettet werden. Er kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Der entstandene Sachschaden beziffert sich insgesamt auf etwa 205.000 Euro. Die Richtungsfahrbahn war aufgrund der Bergungsarbeiten bis gegen 20:00 Uhr voll gesperrt. Es gab erhebliche Auswirkungen auf den Fahrverkehr. (Kg) Zwei Verletzte bei Auffahrunfall Zeit: 01.02.2026, 12:20 Uhr Ort: Stollberg (342) In der Auer Straße (B 180) fuhr am Sonntagmittag der 81-jährige Fahrer eines Pkw Ford auf einen verkehrsbedingt haltenden Pkw VW, wobei Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 1.000 Euro entstand. Die VW-Fahrerin (42) und ein im VW mitfahrender, zwölfjähriger Junge erlitten leichte Verletzungen. (Kg)
  • Autoren: Marko Laske (ml), Lukas Reumund (lr), Rocco Reichel (rr), Sophia Zeidler (sz) Landeshauptstadt Dresden Verkehrsunfall – 8.000 Euro Schaden Zeit: 02.02.2026, 09:50 Uhr Ort: Dresden-Dölzschen Heute Morgen kam es auf der Tharandter Straßer zu einem Verkehrsunfall zwischen einem VW Golf (Fahrer 47) und einem Volvo (Fahrer 29). Der 47-Jährige wollte mit dem VW Golf von einem Grundstück auf die Tharandter Straße fahren. Dabei stieß er mit dem herannahenden Volvo zusammen. Dessen 29-jähriger Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Bei der Unfallaufnahme ergab sich der Verdacht, dass der 29-Jährige unter Drogeneinfluss stand. Gegen den deutschen Staatsangehörigen wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. (ml) Bei Unfall verletzt Zeit: 02.02.2026, 05:50 Uhr Ort: Dresden-Plauen Am Montagmorgen ist eine Frau (41) bei einem Unfall auf der Münchner Straße leicht verletzt worden. Die 41-Jährige fuhr mit einem Mercedes V-Klasse auf der Münchner Straße in Richtung Nöthnitzer Straße. Auf der Würzburger Straße fuhr ein 59-Jähriger mit einem VW Caddy in Richtung Nöthnitzer Straße. Als er die Münchner Straße überqueren wollte, stieß er mit dem Mercedes zusammen. Es entstand ein Schaden in Höhe von etwa 1.500 Euro. (lr) Portemonnaie aus Auto gestohlen Zeit: 01.02.2026, 10:35 Uhr festgestellt Ort: Dresden-Leuben Gestern sind Unbekannte in einen Mazda auf der Stephensonstraße eingebrochen. Die Täter zerschlugen eine Seitenscheibe und stahlen ein Portemonnaie aus dem Fahrzeug. Zum Schaden liegen noch keine Angaben vor. (ml) Landkreis Meißen Gegen Baum gestoßen – drei Verletzte Zeit: 01.02.2026, 12:20 Uhr Ort: Lampertswalde Auf der Ortsverbindungsstraße von Blochwitz nach Lampertswalde sind am Sonntag drei Menschen bei einem Unfall verletzt worden. Eine 21-Jährige fuhr mit einem Dacia Sandero in Richtung Lampertswalde. In einer Kurve verlor sie die Kontrolle über den Wagen, kam von der Straße ab und stieß gegen einen Baum. Die Fahrerin sowie zwei Mitfahrer im Dacia mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Es entstand ein Schaden in Höhe von etwa 10.000 Euro. (lr) Fahrer floh vor Polizei – mehrere Unfälle auf Autobahn Zeit: 01.02.2026, 10:45 Uhr Ort: Leisnig, A 14 Am Sonntagvormittag haben Polizisten auf der Autobahn 14 bei Leisnig einen Autofahrer (43) gestellt, der zuvor vor den Beamten geflohen war. Eine Zeugin meldete einen Mercedes E-Klasse auf der Autobahn 4, der immer wieder von der Fahrspur abkam und andere Autofahrer ausbremste. Die Zeugin folgte dem Wagen auf die A 14, wo ihn alarmierte Polizisten stoppen wollten. Dieser fuhr jedoch mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Leipzig davon. Dabei kollidierte er zweimal mit der Mittelleitplanke, wobei beim zweiten Unfall ein Rad des Mercedes abgerissen wurde und der Fahrer letztlich anhalten musste. Die Beamten stellten fest, dass der 43-Jährige mit knapp zwei Promille unter dem Einfluss von Alkohol stand. Sie veranlassten eine Blutentnahme und stellten den Führerschein des deutschen Staatsbürgers sicher. Er muss sich nun wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs sowie wegen Unfallflucht verantworten. Die Autobahn in Richtung Leipzig war zeitweise gesperrt. (lr) Zaun gestohlen Zeit: 31.01.2026, 09:00 Uhr bekannt Ort: Großenhain Unbekannte haben in den vergangenen Tagen einen Zaun von einer Baustelle an der Straße Zum Fliegerhorst gestohlen. Die Täter fuhren mit einem unbekannten Fahrzeug auf das Baustellengelände und entwendeten 20 Zaunfelder sowie 30 zugehörige Zaunpfähle. Der Wert des Diebesguts beläuft sich auf rund 3.500 Euro. (lr) Hakenkreuz an Baum gesprüht Zeit: 01.02.2026 11:20 Uhr festgestellt Ort: Riesa Unbekannte haben an einen Baum am Elberadweg mit schwarzer Farbe ein Hakenkreuz gesprüht. Dieses war etwa 60 Zentimeter groß. Die Polizei ermittelt wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. (rr) Mit mehr als zwei Promille am Steuer Zeit: 31.01.2026, 19:25 Uhr Ort: Zeithain, OT Röderau-Bobersen Polizisten des Reviers Riesa ermitteln gegen eine Autofahrerin (39) wegen Trunkenheit im Verkehr. Die 39-Jährige war mit einem VW Golf auf der B 169 unterwegs und bog nach links in die Lessaer Straße ein. Wegen ihrer auffälligen Fahrweise entschlossen sich Polizisten die deutsche Staatsangehörige zu kontrollieren. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihr mehr als zwei Promille. (rr) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Busfahrer bedroht Zeit: 01.02.2026, 12:15 Uhr Ort: Pirna-Sonnenstein Am Sonntagmittag ist ein Busfahrer (48) an der Haltestelle »Pirna Sonnenstein« von einem Fahrgast (27) bedroht und beleidigt worden. Zwischen dem 48-Jährigen und dem 27-jährigen libanesischen Staatsbürger gab es zuvor ein Missverständnis über den Fahrpreis. Es folgte eine verbale Auseinandersetzung. Schließlich schlug der 27-Jährige gegen die Plexiglasscheibe der Fahrerkabine und beleidigte den Busfahrer. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Bedrohung und Beleidigung aufgenommen. (sz) Verkehrsunfall bei Rabenau Zeit: 01.02.2026, 12:55 Uhr Ort: Rabenau Gestern Mittag sind auf der Possendorfer Straße ein Mercedes C-Klasse (Fahrer 57) und ein Toyota (Fahrer 50) zusammengestoßen. Verletzt wurde niemand. Der Unfall ereignete sich in einer Kurve. Zum Sachschaden liegen noch keine Angaben vor. (ml) Unter Drogeneinfluss auf Roller Zeit: 02.02.2026, 07:00 Uhr Ort: Freital-Deuben Am Montagmorgen haben Polizisten einen E-Scooter-Fahrer (35) gestoppt, der mutmaßlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren war. Den Beamten fiel der E-Scooter auf der Bahnhofstraße auf, da er auf der falschen Straßenseite fuhr. Bei der Kontrolle des Fahrers ergab sich der Verdacht des Einflusses von Cannabis. Sie veranlassten eine Blutentnahme und ermitteln nun wegen des Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel gegen den 35-Jährigen. (lr)