Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Pünktlich zum Saisonstart am 15. Mai 2026 kann der Erzengler Teich wieder als Badegewässer genutzt werden. Die Instandsetzungsarbeiten an der Natursteinverblendung des Dammes (Tarrasmauer) westlich des Striegelhauses wurden abgeschlossen. In die Sanierung der Tarrasmauer investierte der Freistaat Sachsen rund 500.000 Euro. In zwei Bauabschnitten (im Zeitraum 09/24 bis 12/24 und 09/25 bis 12/25) wurde die Tarrasmauer (1) in einem etwa 30 Meter langen Bereich westlich des Striegelhauses größtenteils erneuert. Die Natursteine unter der Wasserlinie waren stark verwittert, aufgelockert und teilweise deformiert. Im sanierten Teilstück der Tarrasmauer konnte ein repräsentativer Abschnitt der historischen Originalsubstanz erhalten werden. Dieser rund 5 x 4 Meter große Abschnitt wurde während der Arbeiten weitestgehend unverändert auf dem Damm belassen und nur zusätzlich denkmalgerecht gesichert. Im Rahmen der Sanierung wurde wiederverwendbares Altmaterial aus den Abbrüchen am Objekt verwendet. Auf diese Weise bleiben heute drei Bauperioden der Mauer ablesbar. Der älteste Mauerabschnitt stammt aus dem 16. Jahrhundert, ein weiterer aus dem 19. Jahrhundert einschließlich der Erneuerung aus dem 21. Jahrhundert. Gleichzeitig wurden weitere Fehlstellen entlang des Dammes ausgebessert, um die ursprüngliche Geometrie wiederherzustellen und die Brüstungsmauer, die den oberen Abschluss der Tarrasmauer bildet, wurde auf einer Länge von rund 40 Metern erneuert. Die Baumaßnahme wurde in Abstimmung mit der Stadt Brand-Erbisdorf, der zuständigen Wasser-, Naturschutz- und Fischereibehörde sowie den Fischereiberechtigten durchgeführt. Sie wurde von der unteren Denkmalschutzbehörde genehmigt und erfolgte in Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalschutz. (1) Der Damm des Erzengler Teiches ist bis zu sechs Meter hoch und die Länge der Dammkrone beträgt 206 Meter. Auf der Wasserseite wird der Damm durch eine vollflächige Verblendung aus Gneisbruchsteinen gegen Beschädigungen durch Wellenschlag und Eisdruck geschützt. Diese Verblendung aus Natursteinen wird als Tarrasmauer bezeichnet und ist für die Sicherheit und Dauerhaftigkeit der Stauanlage besonders wichtig. Hintergrundinformationen Der Erzengler Teich gehört zur Revierwasserlaufanstalt Freiberg und ist seit Sommer 2019 Teil des UNESCO-Welterbe »Montanregion Erzgebirge/ Krušnohoří«. Er wurde zwischen 1569 und 1570 als Bergwerksteich gebaut. Nach der endgültigen Einstellung des Freiberger Erzbergbaus erhielt der Teich eine Badeanstalt. Heute ist der Erzengler Teich ein beliebtes EU-Badegewässer. Innerhalb der Revierwasserlaufanstalt fungiert er als Ausgleichs-, Zwischen- und Reservespeicher. Hinweis an die Redaktionen Das beigefügte Foto darf mit folgender Quellenangabe veröffentlicht werden: © Landestalsperrenverwaltung Sachsen / Michael Petzold Bildunterschrift 1: Damm des Erzengler Teiches – Blick von der Wasserseite auf die sanierte Stelle der Tarras- und Brüstungsmauer (im Vordergrund Bereich vor Striegelhaus)
  • Die Grundschulen in Sachsen haben 2026 zum 17. Mal die Möglichkeit, sich mit einem individuellen Konzept beim Verein »Mehr Zeit für Kinder« um eine kostenlose Spielzeug-Ausstattung zu bewerben. Auch engagierte Eltern- und Fördervereine können in Absprache mit Lehrerinnen und Lehrern tätig werden und ein Ideenpapier für ihre Schule einreichen. Einsendeschluss ist der 1. Juni 2026. Ziel des Wettbewerbes ist es, die Kinder spielend zum Lernerfolg zu führen und ihnen das Lernen dadurch zu erleichtern. Auch in diesem Jahr gibt es als Zusatzangebot die »Werkstatt Modelleisenbahn«. 310 Bildungseinrichtungen aus Sachsen haben in den vergangenen 16 Jahren bereits Materialien für ein Spielezimmer gewonnen. Bundesweit durften sich insgesamt bisher Schülerinnen und Schüler von 3.616 Grundschulen über pädagogisch wertvolle Spiele freuen. Die eingesetzten Spiele haben erfahrene Pädagogen und Wissenschaftler zuvor geprüft und im Hinblick auf den Lerneffekt bewertet. Ausgehend von der Erkenntnis der modernen Hirnforschung, dass Kinder beim Spielen lernen, will »Spielen macht Schule« als langfristig angelegtes Projekt das Spielen mehr in den Schulalltag integrieren. Daher stattet das Projekt in einem Wettbewerb jährlich 200 Schulen von der 1. bis zur 4. Klasse mit Spielezimmern aus. Die Initiative, die von den Kultusministerien aller 16 Bundesländer unterstützt wird, hat der Verein Mehr Zeit für Kinder 2007 zusammen mit dem ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen ins Leben gerufen. Allgemeine Informationen, die Wettbewerbsunterlagen sowie beispielhafte Konzepte gibt es unter: www.spielen-macht-schule.de.
  • Autor: Lukas Reumund (lr) Landeshauptstadt Dresden Zwei Verletzte bei Unfall Zeit: 12.05.2026, 06:00 Uhr Ort: Dresden-Südvorstadt Auf der Kreuzung Fritz-Löffler-Straße/Reichenbachstraße sind am Dienstagmorgen zwei Autofahrer (36, 62) verletzt worden. Der 36-Jährige war mit einem Mercedes Vito auf der Reichenbachstraße in Richtung Teplitzer Straße unterwegs. Als er über die Fritz-Löffler-Straße fuhr, stieß er mit einem Opel Insignia zusammen, dessen 62-jähriger Fahrer auf der Fritz-Löffler-Straße in Richtung Bergstraße fuhr. Die Fahrer mussten mit leichten Verletzungen in Krankenhäuser gebracht werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro. (lr) Bus und Bahn kollidierten – Zeugen gesucht Zeit: 12.05.2026, 13:10 Uhr Ort: Dresden-Klotzsche Auf der Königsbrücker Straße sind am Dienstag zwei Frauen leicht verletzt worden. Ersten Erkenntnissen zufolge stand eine 59-jährige Fahrerin eines Linienbusses Mercedes an der Haltestelle »Karl-Marx-Straße«. Von der Haltestelle »Infineon Nord« kam eine Straßenbahn (Fahrerin 53) und fuhr beim Einfahren in die Haltestelle auf den Bus auf. Die Busfahrerin sowie eine Frau im Bus wurden leicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 2.000 Euro. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Unfall machen können oder Fahrgäste, die selbst beim Unfall verletzt wurden. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (lr) Fußgänger von Bahn angefahren Zeit: 12.05.2026, 16:10 Uhr Ort: Dresden-Pirnaische Vorstadt Auf der Grunaer Straße ist am Dienstag ein Fußgänger (38) bei einem Unfall schwer verletzt worden. Der 38-Jährige lief an der Haltestelle »Deutsches Hygiene-Museum« über die Gleise und wurde von einer Straßenbahn (Fahrer 39) der Linie 1 erfasst. Er musste in ein Krankenhaus gebracht werden. (lr) Fernseher aus Wohnung gestohlen Zeit: 12.05.2026, 12:50 Uhr der Polizei bekannt Ort: Dresden-Altfranken Unbekannte sind in eine Wohnung nahe der Coventrystraße eingebrochen. Die Täter brachen eine Haustür auf und stahlen einen Fernseher im Wert von etwa 200 Euro. Der Sachschaden beträgt etwa 1.000 Euro. (lr) In Audi eingebrochen Zeit: 12.05.2026, 13:30 Uhr bis 19:40 Uhr Ort: Dresden-Innere Neustadt Am Dienstag sind Unbekannte auf der Holzhofgasse in einen Audi eingebrochen. Die Täter zerschlugen die Heckscheibe und stahlen aus dem Kofferraum eine Tasche mit Piercing-Utensilien im Wert von etwa 550 Euro. Der Sachschaden wurde mit rund 500 Euro angegeben. (lr) Landkreis Meißen In Autos eingebrochen Zeit: 12.05.2026, 08:45 Uhr bis 10:45 Uhr Ort: Weinböhla Am Dienstagvormittag sind Unbekannte in zwei Autos in Weinböhla eingebrochen. Auf der Siedlerstraße schlugen die Täter eine Seitenscheibe eines Ford Focus ein und stahlen eine Tasche samt Inhalt im Wert von etwa 250 Euro. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 400 Euro. Auf einem Parkplatz an der Nordstraße schlugen die Täter zwei Scheiben eines Skoda Kamiq ein. Sie durchsuchten den Wagen und stahlen unter anderem eine Powerbank. Der Sachschaden wurde mit etwa 1.500 Euro angegeben. (lr) Stromaggregat gestohlen Zeit: 08.05.2026, 15:30 Uhr bis 12.05.2026, 07:15 Uhr Ort: Nossen, A 14 Von einer Baustelle auf der Autobahn 14 haben Unbekannte in den vergangenen Tagen ein Stromaggregat gestohlen. Die Täter durchtrennten Ketten und Sicherungssysteme, mit denen das Aggregat auf einem Anhänger an der Leitplanke gesichert war. Sie stahlen den Anhänger samt Gerät im Wert von etwa 15.000 Euro. (lr) Wohnung brannte Zeit: 12.05.2026, 18:20 Uhr Ort: Meißen In einer Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses an der Uferstraße hat es am Dienstagabend gebrannt. Aus bislang unbekannter Ursache geriet ein Zimmer der Wohnung in Brand. Etwa 15 Bewohner des Hauses mussten die Wohnungen verlassen, verletzt wurde niemand. Eine Schadenssumme ist noch nicht bekannt. Brandursachenermittler nehmen am Mittwoch die Arbeit auf. Die Bundesstraße musste für die Löscharbeiten etwa drei Stunden gesperrt werden. (lr) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge In Garten eingebrochen Zeit: 12.05.2026, 12:15 Uhr polizeibekannt Ort: Freital-Birkigt Unbekannte sind in den vergangenen Tagen in ein Gartenhaus einer Gartensiedlung am Zschiedger Weg eingebrochen. Die Täter gelangten auf unbekannte Weise auf das Grundstück. Sie hebelten die Eingangstür auf und stahlen unter anderem einen Fernseher, ein Photovoltaikmodul sowie einen Wechselrichter. Die Schadenssumme beträgt insgesamt etwa 550 Euro. (lr) Unfall unter Alkoholeinfluss Zeit: 12.05.2026, 18:40 Uhr Ort: Heidenau Nach einem Unfall auf der Bahnhofstraße haben Polizisten den Führerschein eines Autofahrers (64) sichergestellt. Der 64-Jährige wollte mit einem Nissan X-Trail in eine Parklücke am linken Straßenrand fahren. Als er dazu rangierte, stieß er mit einem Seat zusammen, dessen Fahrer hinter dem Nissan wartete. Es entstand ein Schaden in Höhe von etwa 1.000 Euro. Bei der Unfallaufnahme zeigte ein Atemalkoholtest einen Alkoholwert von etwa 1,7 Promille beim 64-Jährigen an. Die Beamten veranlassten eine Blutentnahme und stellten den Führerschein sicher. Sie ermitteln nun wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs gegen den Deutschen. (lr) Unter Drogeneinfluss gefahren Zeit: 12.05.2026, 10:55 Uhr Ort: Pirna Polizisten haben am Dienstag einer E-Scooter-Fahrerin (38) die Weiterfahrt untersagt. Die Beamten kontrollierten die 38-Jährige, die mit dem Roller Xiaomi über die Stadtbrücke gefahren war. Ein Drogenvortest zeigte bei ihr den Einfluss von Amphetaminen an. Sie veranlassten eine Blutentnahme und ermitteln nun wegen des Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel gegen die Frau. (lr)
  • Verantwortlich: Melanie Roeber (mr), Tom Erik Richter (tr) Einbruch in Imbisslokal Ort: Leipzig (Wahren) Zeit: 12.05.2026, 05:49 Uhr bis 06:10 Uhr Ein Trio aus drei Männern brach am frühen Dienstagmorgen in einen Imbiss ein und löste dabei einen stillen Alarm aus. Die verständigte Polizei traf vor Ort einen 30-Jährigen (deutsch) an, der für einen 33-Jährigen und einen 35-Jährigen (beide deutsch), die noch im Verkaufsraum waren, Ausschau hielt. Wie erste Ermittlungen ergaben, gelangten die Tatverdächtigen durch das Aufhebeln eines Fensters in den Imbiss und durchsuchten diesen. Dabei entwendeten sie verschiedene elektronische Geräte, Kleingeld sowie Getränke und Lebensmittel im Gesamtwert von rund 1.200 Euro. Durch den Einbruch entstand ein Sachschaden von rund 1.500 Euro. Bei der Durchsuchung der Männer konnten zudem bei dem 30-Jährigen eine Geldkarte und ein Ausweis festgestellt werden, die jeweils nicht auf ihn ausgestellt waren. Die Polizei ermittelt nun wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls sowie Unterschlagung. Die Männer wurden in das Zentrale Polizeigewahrsam gebracht, eine Vorführung beim Haftrichter ist für den heutigen Tag geplant. (mr) Zwei Unfälle mit Straßenbahnen Ort: Leipzig (Grünau-Mitte), Ratzelstraße und Leipzig (Gohlis-Nord), Landsberger Straße Zeit: 12.05.2026, 16:20 Uhr und 18:45 Uhr In Leipzig kam es am Dienstag gleich zu zwei Unfällen mit verletzten Personen, bei denen auch Straßenbahnen beteiligt waren. Fall 1: Zuerst gab es auf der Ratzelstraße gegen 16:20 Uhr eine Kollision zwischen einem VW Passat und einer Straßenbahn der Linie 1. Hierbei wollte der VW-Fahrer (27, deutsch) von der Ratzelstraße in den Berkaer Weg abbiegen und übersah dabei die vorfahrtsberechtige Straßenbahn. Durch die Kollision wurde sowohl der Fahrer des VW leicht verletzt, als auch ein 47-jähriger Fahrgast in der Straßenbahn. Der 27-Jährige wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, der Fahrgast benötigte keine medizinische Versorgung. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von circa 20.000 Euro. Die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung wurden aufgenommen.   Fall 2: Wenige Stunden später kam es auch auf der Landsberger Straße zu einem Unfall, bei dem eine 87-Jährige mit ihrem VW Golf eine Straßenbahn übersah. Die Seniorin war in südöstliche Richtung unterwegs, als sie zwischen der Max-Liebermann-Straße und dem Viertelsweg die Straßenbahnschienen queren wollte. Hierbei übersah sie die Straßenbahn der Linie 4 und es kam zum Zusammenstoß, bei dem der VW gegen einen parkenden Mazda geschoben wurde. Die 87-Jährige wurde durch den Unfall verletzt. Während der Unfallaufnahme musste die Straße für circa eine Stunde gesperrt werden. Zudem kam es zu Verkehrseinschränkungen im öffentlichen Personennahverkehr. Es entstand ein Sachschaden von ungefähr 40.000 Euro. Die Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen. (tr)
  • Zum Beschluss des Antrages »Sachsenfonds wirksam nutzen – klare Prioritäten für Zukunftsinvestitionen setzen«, erklärt Gesundheitsministerin Petra Köpping: »Mit der heutigen Verständigung schaffen wir Planungssicherheit und investieren gezielt in die Zukunft Sachsens. Insgesamt stehen dem Freistaat bis 2036 rund 4,838 Milliarden Euro aus Bundesmitteln für wichtige Infrastrukturmaßnahmen zur Verfügung. Ein Großteil davon kommt direkt unseren Kommunen zugute – dort, wo Investitionen den Alltag der Menschen unmittelbar verbessern. Besonders wichtig ist uns, dass wir uns gemeinsam mit den demokratischen Fraktionen auf die Verwendung der Mittel aus dem sogenannten Landesarm für die Jahre 2025 und 2026 verständigt haben. Damit setzen wir ein klares Zeichen für Verlässlichkeit, Kooperation und verantwortungsvolle Haushaltspolitik. Ein Schwerpunkt liegt auf der Gesundheitsversorgung. Dafür habe ich mich immer eingesetzt. Allein 52 Millionen Euro fließen in Investitionen in unsere Krankenhäuser. Gemeinsam mit weiteren 18 Millionen Euro aus dem kommunalen Anteil schaffen wir die Voraussetzung, zusätzlich rund 163 Millionen Euro aus dem Transformationsfonds des Bundes nach Sachsen zu holen. Damit stärken wir die medizinische Versorgung im ganzen Land und unterstützen die Kliniken bei der notwendigen Modernisierung. Das ist ein ganz wichtiges Zeichen. Unser Ziel ist klar: Wir wollen die Infrastruktur unseres Landes modernisieren, die kommunale Ebene stärken und zugleich die Gesundheitsversorgung langfristig sichern.«