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Gegen Kappung und Degression: Ostdeutsche Landwirtschaft darf nicht benachteiligt werden
Die ostdeutschen Agrarministerinnen und -minister haben am Sonntagabend (18.01.) gemeinsam mit den ostdeutschen Landesbauernverbänden auf einem Treffen am Rande der Grünen Woche in Berlin gefordert, die Belange der ostdeutschen Agrarwirtschaft bei der Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP) ab 2028 stärker zu berücksichtigen. Insbesondere wandten sie sich gegen die geplante Kappung und Degression der Agrarförderung ab einer bestimmten Betriebsgröße. Diese von der EU geplanten Instrumente benachteiligen insbesondere die historisch gewachsenen Großbetriebe in Ostdeutschland gegenüber kleineren Betriebsstrukturen und gefährden diese damit in ihrem Bestand. Diese Betriebe sind in den ostdeutschen Bundesländern jedoch die größten Flächenbewirtschafter sowie Tierhalter und damit ganz wesentliche Akteure in der Produktion hochwertiger Nahrungsmittel, für den Erhalt der Kulturlandschaften und des ländlichen Raums. In einer gemeinsamen Berliner Erklärung der Ministerinnen und Minister heißt es dazu: »Die Ansätze zur Kappung und Degression ignorieren Arbeitskräfteeinsatz, Wertschöpfung, regionale Verantwortung und Beschäftigungswirkung und führen insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern zu einer systematischen Benachteiligung derzeit leistungsfähiger Betriebe.« Auch die von der EU geplante Einführung einer Bedürftigkeitsprüfung der Unternehmen als eigenständiges Förderkriterium lehnen die Ministerinnen und Minister ab. Außerdem müsse die Entwicklung der ländlichen Räume weiterhin ein zentrales Politikfeld der GAP sein, um gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Regionen zu gewährleisten. »Instrumente der ländlichen Entwicklung, insbesondere LEADER, müssen dauerhaft abgesichert und klar priorisiert werden. Die ländliche Entwicklung braucht verlässliche Finanzierungsgrundlagen und Gestaltungsspielräume vor Ort. Nur so können wirtschaftliche Perspektiven, gesellschaftlicher Zusammenhalt und politische Akzeptanz in der Fläche dauerhaft gesichert werden«, heißt es in der Berliner Erklärung. Darüber hinaus fordern die Ministerinnen und Minister, dass die Junglandwirtestrategie die differenzierten Agrarstrukturen in den Regionen berücksichtigen muss. Wenn Junglandwirte in die Führung von Genossenschaften oder landwirtschaftlichen GmbH einsteigen wollen, werden sie gegenwärtig nicht gefördert. Erforderlich seien hingegen Förderinstrumente, die die Übernahme, Beteiligung und den schrittweisen Einstieg in bestehende Betriebe aller Rechtsformen ermöglichen und somit die tatsächlichen Strukturen in Ostdeutschland abbilden. Brandenburgs Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt, die zu dem Treffen der Agrarministerinnen und - minister eingeladen hatte, erklärte dazu: »Ich freue mich, dass die ostdeutschen Ressortchefs in Bezug auf die künftige Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union mit einer Sprache sprechen. Das zeigt mir, dass alle ostdeutschen Bundesländer von der GAP, wie sie derzeit geplant ist, negativ betroffen wären. Es darf nicht geschehen, dass die Landwirte Ostdeutschlands bei der Agrarförderung systematisch benachteiligt werden. Deshalb ist es gut und wichtig, dass wir gemeinsam die Stimme erheben.« Sachsen-Anhalts Wirtschafts- und Landwirtschaftsminister Sven Schulze betont: »Im Bereich der Einkommensgrundstützung würde das Land nach derzeitigem Stand rund 40 Prozent der Mittel verlieren. Von der geplanten Degression wären in Sachsen-Anhalt rund die Hälfte unserer Betriebe und fast 95 Prozent der verfügbaren landwirtschaftlichen Fläche betroffen. Brüssel muss verstehen, dass wir das nicht hinnehmen werden. Die Gemeinsame Agrarpolitik ab 2028 muss Einkommen sichern, Wettbewerbsfähigkeit erhalten und dabei die realen Strukturen unserer Landwirtschaft anerkennen. Kappung, Degression und Bedürftigkeitsprüfungen lehnen wir entschieden ab. Jeder Hektar muss gleich viel wert sein. Wer leistungsfähige Betriebe schwächt, gefährdet Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Stabilität im ländlichen Raum.« Dazu Sachsens Landwirtschaftsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch: »Ich bin dankbar für ein starkes Signal nach Brüssel, das heute vom Treffen der Ost-Agrarministerinnen und -minister ausgeht. Die sächsischen Forderungen für eine gerechte GAP ab 2028 kann man mit den Worten ›einfach‹, ›auskömmlich‹ und ›kontinuierlich‹ zusammenfassen. Wenn wir heimische Produkte und unsere Ernährung in stürmischen Zeiten sichern wollen, wenn wir starke ländliche Räume entwickeln möchten – dann brauchen wir ein auskömmliches Budget für die GAP. Und das planbar, vorausschauend und mit minimaler Bürokratie. Keinesfalls darf die aktuelle Politik in Brüssel dazu führen, dass unterschiedliche Betriebsgrößen und Bewirtschaftungsarten gegeneinander ausgespielt und die historisch gewachsenen Strukturen im Osten Deutschlands systematisch benachteiligt werden. Von Degression und Kappung wären allein in Sachsen knapp 1.400 Betriebe betroffen. Das entspricht etwa 20 % der landwirtschaftlichen Betriebe im Freistaat. In diesen Betrieben arbeiten 80% aller landwirtschaftlichen Arbeitskräfte, werden 80% aller Tiere gehalten, werden 80% der Landwirtschaftsfläche Sachsens bewirtschaftet. Die Ideen der Europäischen Kommission führen zu einer Kürzung von etwa 50 Millionen Euro pro Jahr für Sachsen, legt man die aktuelle Einkommensgrundstützung an. Wollen wir das aufs Spiel setzen? Wir sagen nein und fordern Brüssel auf, die vielbeschworene Gleichbehandlung auch in den Fragen der GAP nicht zu vernachlässigen.« »Die Landwirtschaft soll qualitativ hochwertige Lebensmittel bereitstellen, Einkommen sichern, attraktive Arbeitsplätze bieten, Umwelt und Biodiversität schützen und den ländlichen Raum stärken. All das ist nicht zum Nulltarif zu haben. Die europäische Agrarpolitik muss daher mit einem ausreichend finanzierten Haushalt mindestens auf der Höhe des gegenwärtigen Budgets untersetzt werden«, fasst Landwirtschaftsstaatssekretär Marcus Malsch die zentrale Forderung Thüringens zusammen. Die aktuellen Kürzungspläne seien keinesfalls zu akzeptieren. Thüringen erhält derzeit 270 Millionen Euro jährlich aus der GAP, u.a. zur Sicherung von Einkommen und Investitionen der Landwirtschaftsbetriebe, den Tier-, Landschafts- und Umweltschutz oder die Förderung des ländlichen Raums. Aus ostdeutscher Perspektive seien darüber hinaus vor allem die geplante Degression und Kappung der Direktzahlungen kritisch zu bewerten. »Größere, regional verankerte Agrarbetriebe, wie sie vor allem in Ostdeutschland die Regel sind, benötigen auch in Zukunft die volle Unterstützung der EU-Agrarpolitik.« Bliebe es bei den derzeitigen Vorschlägen, wären in Thüringen Betriebe mit einem Drittel der bewirtschafteten Fläche von Kürzungen bei den Flächenzahlungen betroffen. »Damit würden die historisch gewachsenen landwirtschaftlichen Betriebsstrukturen in Ostdeutschland massiv benachteiligt und die Thüringer Landwirtschaft an Wettbewerbsfähigkeit verlieren.« Dr. Till Backhaus, Landwirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern, erklärt: »Die geplanten GAP-Reformen ab 2028 hätten weitreichende Folgen über die Landwirtschaft hinaus. Allein in Mecklenburg-Vorpommern würden rund 220 Millionen Euro für die Entwicklung des ländlichen Raums wegfallen. Davon wären mehr als 2.000 Betriebe und rund 6.000 Gemeinden betroffen. Dieses Geld fehlt dann bei Kitas, Schulen, Dorfgemeinschaftseinrichtungen, Infrastrukturprojekten und der grundlegenden Daseinsvorsorge. Kappung und Degression sind aus unserer Sicht kein geeignetes Instrument zur Sicherung wettbewerbsfähiger Unternehmen. Mecklenburg-Vorpommern lehnt diese Instrumente ab. Sie bestrafen leistungsfähige, historisch gewachsene Betriebe allein aufgrund ihrer Größe – unabhängig von ihrer Effizienz, ihrer Beschäftigungswirkung oder ihrer gesellschaftlichen Leistung. Unser Ansatz ist klar: Öffentliches Geld muss an öffentliche Leistungen geknüpft sein – nicht an Betriebsgrößen. Für uns ist jeder Hektar gleich viel wert. Wer Klima-, Umwelt- und Gemeinwohlleistungen erbringt, muss dafür verlässlich honoriert werden. Alles andere gefährdet Investitionen, Arbeitsplätze und die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums. Ich freue mich ausdrücklich, dass auch die Bauernpräsidenten der ostdeutschen Bundesländer diesen Kurs unterstützen. Das zeigt: wir stehen geschlossen für eine faire GAP, die die Realität unserer Betriebe anerkennt und die Zukunft des ländlichen Raums sichert.« -
Tierische Behinderung
Tierische Behinderung Niesky, B 115 / S 121, »See´er Kreuzung« 17.01.2026, 20:40 Uhr - 23:45 Uhr Am Samstagabend meldete ein Fahrzeugführer im Bereich der »See´er Kreuzung« B 115 / S 121 einen auf der Straße sitzenden Schwan. Zudem gab der Anrufer den Hinweis, dass der Schwan sich recht aggressiv verhalten und nach kurzzeitigem Vertreiben immer wieder auf die Straße zurückkehren soll. Genauso stellte sich das dann auch für die eingesetzten Beamten dar. Innerhalb von drei Stunden tauchte der Schwan demnach immer wieder sporadisch an der Kreuzung auf, um nach einigen Minuten wieder zu verschwinden. Konkrete Gefahrensituationen oder gar Schäden wurden zum Einsatzende nicht gemeldet Landkreis Bautzen Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda ____________________________________________ Mit Pkw unter Betäubungsmitteleinfluss Schirgiswalde-Kirschau, OT Kirschau, Bautzener Straße 17.01.2026, 23:15 Uhr Der 20-jährige deutsche Fahrer eines Seat wurde am späten Samstagabend auf der Bautzener Straße in Kirschau durch Polizeibeamte des Polizeireviers Bautzen kontrolliert. Hierbei konnte mit einem Schnelltest eine Beeinflussung durch Betäubungsmittel beim Fahrer festgestellt werden. Er zeigte den Konsum von Cannabis an. Später folgten deswegen eine Blutentnahme und die Anzeige der Ordnungswidrigkeit. Zudem fanden die Beamten bei der Durchsuchung des mitgeführten Rucksackes erlaubnispflichtige Pyrotechnik der Kategorien 3 und 4. Dies zog die Sicherstellung der Gegenstände nach sich, der Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz wurde beanzeigt. Nach Unfall unerlaubt entfernt und dennoch aufgegriffen Wittichenau, OT Maukendorf, K 9219 17.01.2026, 18:30 Uhr Der 66-jährige Fahrer eines VW Amarok war Samstagabend auf der K 9219 von Maukendorf in Richtung Brischko unterwegs. Dabei kam er beim Durchfahren einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab, kollidierte mit einem Verkehrszeichen und verursachte zudem Flurschaden. Zunächst entfernte sich der deutsche Fahrer zu Fuß unerlaubt von der Unfallstelle, konnte aber später durch Polizeibeamte gestellt werden. Ein Atemalkoholtest beim Fahrer ergab einen Wert von umgerechnet 0,52 Promille. Der entstandene Sachschaden wurde mit rund 11.000 Euro registriert. Neben der doppelten Blutentnahme erfolgte auch die Beschlagnahme des Führerscheines. Der Beschuldigte erhielt neben den Anzeigen wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort auch eine wegen Beleidigung, da er die Beamten während der Maßnahme fortwährend beschimpfte. Gefährliche Körperverletzung nach verbalem Streit Kamenz, Willy-Muhle-Straße 17.01.2026, 19:55 Uhr Wegen des Fußballspiels von Dynamo Dresden gerieten am Abend an der Willy-Muhle-Straße in Kamenz zwei Jugendliche in Streit. Hierbei schlug der 16-Jährige dem 15-Jährigen zunächst mit der flachen Hand ins Gesicht. Als Reaktion drauf schlug der 15-Jährige dem Gegenüber seine Bierflasche auf den Kopf. Der 16-Jährige wurde in der Folge mit einer Kopfplatzwunde ins Krankenhaus eingeliefert. Die Ermittlungen führt der Kriminaldienst des örtlichen Reviers. Landkreis Görlitz Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser ________________________________________ Gefährliche Körperverletzung Görlitz, Kunnerwitzer Straße 18.01.2026, 03:25 Uhr In den frühen Morgenstunden des Sonntags gerieten in der Kunnerwitzer Straße in Görlitz zwei syrische Staatsangehörige im Alter von 21 und 22 Jahre in Streit. Dieser eskalierte in der Folge derart, dass sich beide zunächst mit den Fäusten, später sogar mit Flaschen auf den Kopf schlugen. Beide Streithähne mussten mit Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden - und dies getrennt. Der Kriminaldienst des Görlitzer Polizeireviers ermittelt. Einbruch in Geschäft - Täter auf frischer Tat gestellt Ebersbach-Neugersdorf, OT Neugersdorf, Karl-Marx-Platz 17.01.2026, 06:45 Uhr Polizeibeamte bemerkten am Samstagmorgen an einem Geschäft in der Karl-Marx-Straße in Neugersdorf diverse Rucksäcke, Koffer und Plastikbeutel vor der Eingangstür. Bei der folgenden Überprüfung fielen den Polizisten sowohl die zerstörte Scheibe der Eingangstür als auch eine männliche Person im Geschäft auf. Nach Verlassen des Objektes wurde der 20-jährige deutsche Tatverdächtige kontrolliert und durchsucht. Hierbei kamen neben der bereitgestellten Bekleidung noch Parfüm und ein verschreibungspflichtiges Medikament zum Vorschein. Nach Durchführung aller polizeilichen Maßnahmen wurde die Person wieder entlassen. Der Sachschaden wurde mit 2.000 Euro, der Wert des Diebesgutes mit 700 Euro beziffert. Der Beschuldigte muss sich wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls verantworten. Trunkenheit im Straßenverkehr Bad Muskau, Bautzener Straße 17.01.2026, 10:25 Uhr Während einer Geschwindigkeitskontrolle am Samstagvormittag an der Bautzener Straße in Bad Muskau fiel der 62-jährige Fahrer eines VW Tiguan zunächst mit einer geringen Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit auf. Während der Kontrolle führte der Fahrer auch einen freiwilligen Atemalkoholtest mit einem Ergebnis von umgerechnet 1,2 Promille durch. Dies zog die Anzeige wegen Trunkenheit, eine Blutentnahme und die Beschlagnahme des Führerscheines nach sich. -
Zwickau: Schwerverletzter Fußgänger
Verantwortlich: Victoria Rautenberg, Alexander Reichl, Karolin Hemp Ausgewählte Meldung Schwerverletzter Fußgänger Zeit: 17.01.2026, 18:15 Uhr Ort: Zwickau Bei einem Verkehrsunfall wurde ein Fußgänger schwer verletzt. In den frühen Abendstunden des Samstags befuhr eine 44-jährige Deutsche mit ihrem Ford die Leipziger Straße in Richtung Crossen. Ein dunkel gekleideter 79-jähriger Fußgänger wechselte auf Höhe der Straßenbahnhaltestelle Neue Welt die Fahrbahn und wurde durch die Ford-Fahrerin erfasst. Der Mann musste schwer verletzt in ein Krankenhaus verbracht werden. Am Pkw entstand Sachschaden von circa 5.000 Euro. (ar/kh) Vogtlandkreis Tatverdächtige gestellt Zeit: 17.01.2026, 17:15 Uhr Ort: Plauen Jugendliche versuchten einen Zigarettenautomaten zu sprengen. Am Samstagnachmittag versuchten drei zunächst unbekannte Täter mit Böllern einen Zigarettenautomaten an der Max-Plank-Straße Ecke Rückertstraße aufzusprengen, was jedoch misslang. Am Automaten entstand ein geringer Sachschaden. Da ein aufmerksamer Zeuge die Tat beobachtet und eine Beschreibung der Personen abgegeben hatte, konnten die drei jugendlichen Tatverdächtigen, zwei 13-Jährige und ein 16-Jähriger, durch Polizeikräfte im Stadtgebiet Plauen festgestellt werden. Diese führten weitere nicht zugelassene Pyrotechnik bei sich. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (ar/kh) Betrunkener Autofahrer baut Unfall Zeit: 18.01.2026, 05:10 Uhr Ort: Schöneck Am Sonntagmorgen ereignete sich ein Unfall, bei dem eine Person leicht verletzt wurde. Ein 25-jähriger Deutscher versuchte mit seinem Citroen auf einem Parkplatz an der Kärnerstraße zu driften. Dabei fuhr er gegen einen geparkten Camper-Van. Im Camper schliefen zu dem Zeitpunkt ein 53-Jähriger und eine 55-Jährige. Durch den Aufprall wurden sie aus dem Schlaf gerissen. Der 53-Jährige verletzte sich dabei leicht. Der Fahrer versuchte von der Unfallstelle zu flüchten, konnte aber durch Zeugen aufgehalten werden. Die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Plauen rochen vor Ort bei dem Fahrer Alkohol. Ein durchgeführter Test ergab einen Wert von 1,58 Promille. Es entstand ein Gesamtsachschaden von rund 20.000 Euro. Der Unfallwagen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Tatverdächtige wurde zur Blutentnahme in ein Krankenhaus gebracht, entsprechende Anzeigen wurden gefertigt. (vr/kh) Garagen aufgebrochen Zeit: 16.01.2026, 12:00 Uhr bis 17.01.2026 bis 13:50 Uhr Ort: Bad Elster Unbekannte brachen mehrere Garagen auf und entwendeten einen Satz Felgen. Im Zeitraum von Freitagmittag bis Samstagnachmittag brachen Unbekannte die Tore von fünf Garagen an der Alten Roßbacher Straße auf. Aus einer Garage entwendeten die Täter einen Satz Felgen im Wert von 1.500 Euro. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von 350 Euro. Wer Hinweise zur Tat oder dem Verbleib des Diebesguts geben kann wird gebeten sich im Polizeirevier Plauen unter der Telefonnummer 03741 140 zu melden. (ar/kh) Landkreis Zwickau Einbruch in 24-Stunden-Shop - Tatverdächtiger gestellt Zeit: 17.01.2026, 02:13 Uhr und 18.01.2026, 05:50 Uhr Ort: Zwickau, OT Marienthal Ein zu dem Zeitpunkt unbekannter Mann brach Lebensmittelkautomaten in einem 24-Stunden-Shop auf. Am frühen Samstagmorgen begab sich ein unbekannter Täter in den 24-Stunden-Automatenshop am Eschenweg. Er schlug die Glastür eines Lebensmittelautomaten ein und entwendete Waren im Wert von 36 Euro. Es entstand Sachschaden von rund 1.000 Euro. Am Sonntagmorgen meldete ein Bürger, dass eine männliche Person die Scheiben der Lebensmittelautomaten einschlägt. Die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Zwickau konnten vor Ort den Tatverdächtigen festnehmen. Es handelt sich um einen 35-jährigen Deutschen. In diesem Fall entstand ein Sachschaden von rund 500 Euro. Derzeit wird geprüft, ob der 35-Jährige auch für den Einbruch Tag zuvor verantwortlich ist. (ar/vr/kh) E-Bike aus Garage entwendet Zeit: 17.01.2026, 19:00 Uhr bis 22:30 Uhr Ort: Werdau Unbekannte Täter entwendeten ein hochwertiges E-Bike aus einer Garage. In den Abendstunden des Samstags drangen Unbekannte auf nicht bekannte Art und Weise in eine Garage am Körnerplatz ein. Sie entwendeten daraus ein E-Bike der Marke Cube (Typ: Stereo Hybrid 2023, Beschreibung: türkisfarbener Rahmen mit oranger Schrift, schwarze Reifen mit orangen Flanken, schwarze Felgen) und ein Baustellenradio der Marke Makita. Der Stehlschaden wurde mit 5.750 Euro beziffert. An der Garage entstand ein Sachschaden in Höhe von 100 Euro. Zeugen die Hinweise zu den entwendeten Gegenständen, der Tat oder den Tätern geben können werden gebeten sich im Polizeirevier Werdau unter der Telefonnummer 03761 7020 zu melden. (ar/kh) Audi rast in Kreisverkehr Zeit: 18.01.2026, 01:05 Uhr Ort: Werdau, OT Steinpleis In der Nacht zum Sonntag meldete eine Zeugin über den Notruf, dass ein dunkelblauer Audi in einen Kreisverkehr gefahren ist. Der 36-jährige deutsche Fahrer fuhr mit seinem Audi auf der Stiftstraße in Richtung Steinpleis. Laut der Zeugin, die hinter dem Audi fuhr, war dieser zu diesem Zeitpunkt mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Er fuhr geradewegs in den Kreisverkehr ein und fuhr sich auf der Verkehrsinsel fest. Der Fahrer blieb unverletzt. Die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Werdau rochen bei der Unfallaufnahme Alkohol. Ein vor Ort freiwillig durchgeführter Test ergab einen Wert von 1,62 Promille. Der Führerschein wurde sichergestellt. Gegen den 36-Jährigen wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Es entstand ein Gesamtsachschaden von rund 25.000 Euro. (vr/kh) -
Brand eines Mehrfamilienhauses | Einsatz von Feuerwehr und Polizei aufgrund unbekannter Substanz | Mehrere Fenster an Firmengebäude zerstört
Verantwortlich: Moritz Peters (mp), Susanne Lübcke (sl) Brand eines Mehrfamilienhauses Ort: Kitzscher, Trageser Straße Zeit: 16.01.2026, 18:45 Uhr Am Freitagabend kam es in Kitzscher zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus. Aus bisher unbekannten Gründen kam es im Kellerbereich des Mehrfamilienhauses zum Brandausbruch. In Folge des Feuers erlitten insgesamt acht Personen Rauchgasintoxikationen und wurden vorsorglich in Krankenhäuser gebracht. Die Feuerwehren Kitzscher, Eula, Borna, Frohburg, Bad Lausick, Steinbach und Elstertrebnitz waren an den Löscharbeiten beteiligt. Das Gebäude ist auf Grund beschädigter Leitungen und Verrußungen derzeit nicht mehr bewohnbar. Alle Bewohner kamen anderweitig unter. Die Höhe des Sachschadens ist noch unbekannt. Die Polizei ermittelt wegen eines Branddeliktes und wird einen Brandursachenermittler zum Einsatz bringen. (mp) Einsatz von Feuerwehr und Polizei aufgrund unbekannter Substanz Ort: Grimma, Lange Straße 47 Zeit: 16.01.2026, 22:30 Uhr Der Fund einer zunächst unbekannten Substanz vor einem Mehrfamilienhaus löste am späten Freitagabend einen Feuerwehr- und Polizeieinsatz in Grimma aus. Personen kamen nicht zu Schaden. Durch die Rettungsleitstelle wurde die Polizei alarmiert, da vor einem Haus in der Langen Straße Unbekannte eine stark riechende, rötlich rauchende Substanz ausgebracht hatten. Dieses hatte sich in der Folge auch im Hausflur ausgebreitet. Da ein Rauchmelder in einer Wohnung angeschlagen hatte, hatten sich die Bewohner des Mehrfamilienhauses selbstständig nach draußen begeben. Da zunächst die Substanz nicht identifiziert werden konnte, wurde das Haus für nicht bewohnbar erklärt. Weitere Tests am Samstag ergaben, dass es sich um keine gesundheitsschädliche Substanz handelte und somit keine Gefahr für die Bewohner bestand. Wer die Substanz ausgebracht hat und aus welchen Gründen, ist Teil der laufenden Ermittlungen der Polizei. (sl) Mehrere Fenster an Firmengebäude zerstört Ort: Leipzig (Reudnitz-Thonberg) Zeit: 16.01.2026, gegen 20:40 Uhr Am Freitagabend zerstörten Unbekannte auf unterschiedliche Arten mehr als 40 Fenster an einem Firmensitz in Reudnitz-Thonberg. Laut Zeugen hatte eine Gruppierung die Fenster gegen 20:40 Uhr beschädigt. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass mittels unbekannten Schlagwerkzeugen und Steinbewurf mehr als 40 Fensterscheiben am Gebäude zerstört wurden. Des Weiteren wurde mit roter Farbe ein 15 x 3 Meter großer Schriftzug angebracht. An den Fenstern und Außenrollos der Agentur waren zudem mehrere pinke Farbflecken entstanden, wahrscheinlich durch geworfene Farbkugeln hervorgerufen. Zum entstandenen Schaden liegen noch keine abschließenden Angaben vor. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen und prüft auch einen politisch motivierten Tathintergrund. (sl) Fahrkartenautomat gesprengt Ort: Leipzig (Stötteritz), Papiermühlstraße, Haltestelle S-Bahnhof Stötteritz Zeit: 17.01.2026, 02:05 Uhr In der Nacht auf Samstag sprengten Unbekannte einen Fahrkartenautomaten am S-Bahnhaltepunkt Stötteritz und verursachten dadurch einen Schaden in Höhe von circa 25.000 Euro. Kurz nach 2:00 Uhr kam es zu einer Detonation, ausgelöst durch einen unbekannten pyrotechnischen Gegenstand. Dadurch wurde der Fahrkartenautomat vollständig zerstört. Vor Ort wurde die Polizeidirektion Leipzig durch die Entschärfer der Bundespolizei unterstützt, um festzustellen, ob eine Gefahr von möglichen Resten der Pyrotechnik ausging. Nach erfolgter Freigabe konnten Spuren gesichert werden. Angaben zum möglichen Diebesgut sind noch nicht möglich. Das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion aufgenommen. (sl) Einbruch ins Rathaus - Dienstsiegel gestohlen Ort: Markranstädt, Markt 1 Zeit: 16.01.2026, 15:15 Uhr bis 17.01.2026, 09:55 Uhr Zu Beginn des Wochenendes brachen Unbekannte in das Rathaus Markranstädt ein und stahlen unter anderem Siegel. Unbekannte hatten sich im angegebenen Zeitraum gewaltsam Zutritt zum Rathaus der Stadt Markranstädt verschafft. Anschließend brachen die unbekannten Tatverdächtigen Büros auf und entwendeten einen kleinen Tresor. In diesem befanden sich neben einer kleiner Summe Bargeld unter anderem Dienstsiegel des Standesamtes. Außerdem wurde ein Kassenautomat aufgehebelt und aus diesem mehrere tausend Euro Bargeld gestohlen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 13.000 Euro. Die Kriminalpolizei sicherte Spuren und hat die Ermittlungen wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls aufgenommen. (sl) -
Tatverdächtige nach Raubdelikten gestellt | Gartenlaube brannte | Kleinbus kollidierte mit Baum
Chemnitz Einbrecher in Häusern zugange - Zeugen gesucht Zeit: 17.01.2026 polizeibekannt Ort: OT Yorckgebiet und OT Reichenhain (167) Drei Einbrüche in Chemnitzer Einfamilienhäuser sind der Polizei gestern angezeigt worden. Zwischen Freitagvormittag und Samstagabend, gegen 19:00 Uhr, drangen Unbekannte in der Straße Finkenrain über ein aufgebrochenes Fenster in ein Haus ein und suchten nach Brauchbarem. Sie entwendeten Bargeld in Höhe von insgesamt etwa 11.000 Euro. Zwei weitere Einfamilienhäuser im Richterweg wurden am Samstag zwischen 15:00 Uhr und Mitternacht von Einbrechern aufgesucht. In einem Fall schlugen die Täter die Scheibe einer Terrassentür ein und erbeuteten aus dem Inneren drei Haushaltsgeräte (zwei Staubsauger, Heißluftfritteuse), Schmuck und Alkoholika. Der Stehlschaden beläuft sich auf etwa 2.000 Euro. In ein unweit entferntes Haus waren Einbrecher auch über eine Seitentür eingedrungen und erbeuteten u.a. Bargeld und einen Werkzeugkoffer (Stehlschaden insgesamt mindestens 4.500 Euro). Konkrete Angaben zu den bei den Einbrüchen entstandenen Sachschäden liegen noch nicht vor. Die Polizei prüft Zusammenhänge und sucht Zeugen, die an den Tatörtlichkeiten Beobachtungen im Zusammenhang mit den Einbrüchen gemacht haben. Wem sind dort im genannten Tatzeitraum oder auch im Vorfeld verdächtige Personen oder fremde Fahrzeuge aufgefallen? Hinweise nimmt die Chemnitzer Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0371 387-3448 entgegen. (ds) Tatverdächtige nach Raubdelikten gestellt Zeit: 17.01.2026, 17:10 Uhr und 17:15 Uhr Ort: OT Zentrum (168) Innerhalb kurzer Zeit kam es zu zwei Raubstraftaten in den Straßen Theaterplatz und Innere Klosterstraße, bei denen offenbar dieselbe Täterschaft agierte. Zwei Tatverdächtige konnten gestellt werden. Am Opernhaus wurde zunächst ein 40-jähriger Mann von einer dreiköpfigen Gruppe nach Zigaretten gefragt. Als er verneinte, kam es zu Handgreiflichkeiten der Gruppierung und ein Täter schlug ihm gegen den Kopf, wodurch er leichte Verletzungen erlitt. Als Zeugen hinzukamen, ließen die Unbekannten von ihm ab und flüchteten ohne Beute. Kurz darauf sind in der Inneren Klosterstraße zwei Männer (26, 49) von einem Trio nach Zigaretten gefragt worden. Als sie dies verneinten, kam es hier ebenso zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei welcher der 26-Jährige zu Boden gebracht und getreten wurde. Der 49-Jährige händigte dann eine Schachtel Zigaretten an die Täter aus. Für den 26-Jährigen, der leichte Verletzungen erlitten hatte, wurde der Rettungsdienst hinzugezogen, der ihn vor Ort behandelte. Einsatzkräfte der OEG (Operative Einsatzgruppe der Polizeidirektion Chemnitz) konnten gegen 17:45 Uhr zwei Tatverdächtige (16/libanesisch und 19/tschechisch) im Innenstadtbereich stellen. Der Jüngere hatte die mutmaßliche Beute dabei. Die Zigarettenschachtel wurde sichergestellt. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft ist das Duo nach den ersten polizeilichen Maßnahmen entlassen bzw. an Erziehungsberechtigte übergeben worden. Die Ermittlungen dauern indes an. (ds) Mutmaßlicher Ladendieb wurde rabiat Zeit: 17.01.2026, 18:20 Uhr Ort: OT Röhrsdorf (169) In der Ringstraße konnte gestern ein mutmaßlicher Dieb (39) gestellt werden, der offenbar gleich in mehreren Geschäften gestohlen hatte. Der 39-Jährige (marokkanische Staatsangehörigkeit) steht im Verdacht, in einem Geschäft des dortigen Einkaufscenters Kopfhörer eingesteckt und nicht bezahlt zu haben. Ein Security-Mitarbeiter (37) folgte ihm und stellte ihn an einer nahegelegenen Bushaltestelle. Dabei trat der Tatverdächtige dem Security-Mitarbeiter in den Genitalbereich, so dass dieser Schmerzen erlitt. Neben den gestohlenen Kopfhörern stellten die Beamten aus seinem Rucksack weiteres mutmaßliches Diebesgut im Gesamtwert von etwa 270 Euro sicher. Zwei neuwertige Jacken und Kosmetikartikel konnten zwei dortigen Geschäften zugeordnet und zurückgegeben werden. Gegen den Tatverdächtigen wird wegen räuberischen Diebstahls ermittelt. (ds) Ausweichmanöver endete mit Unfall Zeit: 17.01.2026, 06:15 Uhr Ort: OT Ebersdorf (170) Ein 68-Jähriger befuhr am Samstagmorgen mit einem Pkw Nissan die Glösaer Straße in Richtung Chemnitztalstraße. Um eine Kollision mit einem plötzlich die Fahrbahn querenden Reh zu verhindern, wich der Fahrer nach links aus, verlor auf winterglatter Fahrbahn die Kontrolle über das Fahrzeug und rammte einen Straßenbaum. Durch den Zusammenstoß wurde der 68-jährige Fahrer leicht verletzt und musste ambulant behandelt werden. Der Pkw Nissan war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtsachschaden belief sich auf ca. 10.000 Euro. (weto) Landkreis Mittelsachsen Gartenlaube brannte Zeit: 17.01.2026, 17:35 Uhr polizeibekannt Ort: Döbeln (171) Im Holländer Weg kamen am Samstag Feuerwehr und Polizei wegen eines Brandes in einer Kleingartenanlage zum Einsatz. Der Pächter (80) eines anderen Gartengrundstücks hatte das Feuer bemerkt und schließlich die Rettungsleitstelle informiert. In Brand geraten war eine Laube. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 5.000 Euro. Es wird wegen des Verdachts der Brandstiftung ermittelt. (ds) Unfall auf Bundesstraße Zeit: 17.01.2026, 11:50 Uhr Ort: Frankenberg (172) Aus einem Tankstellengelände auf die Äußere Chemnitzer Straße (B 169) fuhr gestern eine 53-Jährige mit einem Pkw Opel. Dabei kam es zur Kollision mit einem auf der Bundesstraße fahrenden Pkw Mini (Fahrer: 46). Eine Insassin (50) im Mini erlitt leichte Verletzungen und wurde vor Ort durch den Rettungsdienst behandelt. Der Sachschaden beläuft sich insgesamt auf schätzungsweise 25.000 Euro. (ds) Ein Leichtverletzter und hoher Sachschaden bei Verkehrsunfall Zeit: 17.01.2026, 11:10 Uhr Ort: Lichtenau, OT Oberlichtenau (173) Ein Pkw Mitsubishi (Fahrer: 60) beabsichtigte aus dem Gewerbegebiet an der Chemnitzer Straße (S 200) in ebendiese einzubiegen. Beim Linksabbiegen kollidierte er mit einem in Richtung Lichtenwalde fahrenden, vorfahrtberechtigten Pkw Peugeot (Fahrerin: 50). Durch die Kollision wurde die 50-Jährige leicht verletzt und musste ambulant behandelt werden. Der Fahrer des Mitsubishi blieb unverletzt. Die Sachschadenshöhe wurde auf insgesamt ca. 30.000 Euro geschätzt. (weto) In Kellerabteile eingebrochen Zeit: 11.01.2026, 15:00 Uhr bis 17.01.2026, 12:00 Uhr Ort: Rochlitz (174) Kellereinbrüche in Mehrfamilienhäuser der Gärtnerstraße und der Bahnhofstraße sind gestern zur Anzeige gebracht worden. In der Gärtnerstraße brachen Unbekannte in den zurückliegenden Tagen in einem Mehrfamilienhaus fünf Abteile auf und versuchten es erfolglos bei zwei weiteren. Die Täter nahmen nach derzeitigen Erkenntnissen zwei E-Bikes mit – ein graues Mountainbike »Cube Stereo Hybrid 140 HPC Race 750« und ein schwarzes Trekkingbike mit goldfarbenen Pedalen und Sattelstütze. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 5.600 Euro. Ohne Beute verschwanden Einbrecher nach bisherigen Erkenntnissen bei der anderen Tat. In der Bahnhofstraße hatten Unbekannte zwei Kellerparzellen aufgehebelt. Auf etwa 50 Euro wurde der entstandene Sachschaden beziffert. (ds) Erzgebirgskreis Über Kellerfenster eingebrochen Zeit: 17.01.2026, 17:00 Uhr polizeibekannt Ort: Schneeberg (175) In Abwesenheit der Bewohner sind unbekannte Täter in den zurückliegenden Tagen in ein Einfamilienhaus in der Gleesbergstraße eingebrochen. Über ein gewaltsam geöffnetes Kellerfenster hatten sie sich Zutritt verschafft und die Räumlichkeiten durchsucht. Nach ersten Erkenntnissen verschwanden die Eindringlinge mit Goldschmuck. Konkrete Angaben zum Stehlschaden stehen noch aus. Der Sachschaden beläuft sich auf schätzungsweise 500 Euro. (ds) Zwei Schuppenbrände in einer Nacht - Ergänzungsmeldung Zeit: 16.01.2026, 21:45 Uhr und 17.01.2026, 4:50 Uhr Ort: Pockau-Lengefeld (176) Eine Brandursachenermittlerin untersuchte zwei Brandereignisse, zu denen in der gestrigen Medieninformation Nr. 22, Meldung 162 und 163, berichtet wurde. Die Untersuchungen ergaben, dass der Brand am Sportplatz in der Olbernhauer Straße auf vorsätzliches oder fahrlässiges Handeln zurückzuführen ist. Es wird in dem Fall wegen Brandstiftung weiter ermittelt. Der Sachschaden wurde auf mehrere tausend Euro geschätzt. Bei dem Brand in der Straße Oberer Teil war es nach derzeitigem Kenntnisstand zu einem technischen Defekt an einer Elektroinstallation gekommen. Der entstandene Sachschaden wird hierbei ebenso auf eine vierstellige Summe geschätzt. (ds) Kleinbus kollidierte mit Baum Zeit: 17.01.2026, 17:20 Uhr Ort: Marienberg, OT Satzung (177) Ein 40-Jähriger befuhr mit einem mit insgesamt neun Personen (einschließlich Fahrer) besetzten Renault-Kleinbus die Steinbacher Straße (K8104) in Fahrtrichtung Steinbach außerhalb geschlossener Ortschaften. Im weiteren Verlauf kam er etwa 30 Meter vor der Einmündung zum Hirtsteinweg bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte frontal mit einem Straßenbaum. Bei dem Unfall wurden drei Personen schwer (w/20, m/40, m/50) und fünf Personen leicht verletzt (w/21, w/35, w/38, w/67, m/35). Eine weitere Insassin (48) erlitt infolge des Unfallgeschehens schwerste Verletzungen, an denen sie noch an der Unfallstelle verstarb. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 27.000 Euro. Nachdem das Fahrzeug geborgen war, blieb die winterglatte Straße vorerst noch gesperrt und ist voraussichtlich ab Sonntagvormittag wieder befahrbar. (HD/weto/ds)