Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Chemnitz Skoda Superb entwendet Zeit: 16.06.2026, 17:00 Uhr bis 17.06.2026, 09:30 Uhr Ort: OT Altchemnitz (1790) In der Zeit zwischen Dienstagnachmittag und Mittwochvormittag entwendeten Unbekannte einen in der Marienberger Straße geparkten Pkw Skoda. Der Zeitwert des im Jahr 2019 erstmals zugelassenen, schwarzen Skoda Superb wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt. (mou) Mopedfahrerin übersehen? Zeit: 17.06.2026, 16:50 Uhr Ort: OT Grüna (1791) Der Fahrer (60) eines Pkw VW befuhr am Mittwochnachmittag die Straße An der Wiesenmühle in Richtung Schachtweg. An der Kreuzung An der Wiesenmühle/Mittelbacher Straße kollidierte der VW mit einem vorfahrtsberechtigten, in Richtung Mittelbach fahrenden Moped Simson (Fahrerin: 16). Die 16-Jährige kam infolgedessen zu Sturz und zog sich leichte Verletzungen zu. Rettungskräfte brachten die Jugendliche zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus. Der 60-jährige VW-Fahrer blieb unverletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 2.500 Euro. (mou) In Gegenverkehr geraten Zeit: 17.06.2026, 14:25 Uhr Ort: OT Gablenz (1792) Ein stadtauswärts fahrender Ford-Fahrer (28), der offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, geriet am Nachmittag in den Gegenverkehr der Zschopauer Straße. Der Ford kollidierte mit einem entgegenkommenden Pkw Mercedes (Fahrer: 84) und einem folgenden VW (Fahrerin: 40). Der 28-Jährige (türkisch) verletzte sich bei dem Unfall und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Den leicht verletzten Mercedes-Fahrer untersuchte der Rettungsdienst vor Ort. Ein Drogenvortest mit dem 28-Jährigen verlief positiv auf Cannabis und Kokain. Für ihn folgten eine Blutentnahme und die Sicherstellung seines Führerscheins. Wie sich außerdem herausstellte, war der Ford nicht für den Straßenverkehr zugelassen und nicht pflichtversichert. Gegen den 28-Jährigen wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, fahrlässiger Körperverletzung und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt. Der bei dem Unfall entstandene Gesamtsachschaden beläuft sich auf etwa 8.000 Euro. (ds) Losgerollt Zeit: 17.06.2026, 16:20 Uhr Ort: OT Markersdorf (1793) In der Faleska-Meinig-Straße machte sich ein Pkw Jeep selbstständig, nachdem dessen Fahrer (55) ausgestiegen war. Das Auto rollte die Straße hinunter, kollidierte mit einem geparktem Pkw Audi, rollte weiter und stieß noch gegen einen geparkten Pkw Toyota. Dieser wurde daraufhin auf einen davorstehenden Pkw Kia geschoben. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt etwa 17.000 Euro. (ds) Landkreis Mittelsachsen Brand in Parterrewohnung beschäftigte Einsatzkräfte Zeit: 17.06.2026, 19:15 Uhr polizeibekannt Ort: Döbeln (1794) Am Mittwochabend kamen Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst wegen eines Wohnungsbrandes in der Meißener Straße zum Einsatz. Vor Ort war es zum Brand im Wohnzimmer einer Parterrewohnung gekommen, welcher eine starke Rauchentwicklung zur Folge hatte. Kameraden der Feuerwehr verschafften sich Zutritt zur Brandwohnung, brachten die Mieterin (70) in Sicherheit und löschten die Flammen. Die 70-Jährige kam anschließend wegen des Verdachts einer Rauchgasintoxikation ins Krankenhaus. Weitere Hausbewohner wurden nicht verletzt. Die Brandwohnung ist weiterhin bewohnbar. Angaben zum Sachschaden sind derzeit nicht bekannt. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand ist von einer fahrlässigen Brandentstehung auszugehen. Die Ermittlungen dauern an. (mg) Zwei Leichtverletzte bei Unfall Zeit: 17.06.2026, 17:50 Uhr Ort: Niederwiesa (1795) Am Mittwochabend befuhr die 48-jährige Fahrerin eines Pkw Range Rover die B 173 in Richtung Freiberg. An der Kreuzung auf Höhe der Dresdner Straße hielt sie zunächst an einer roten Ampel an. Anschließend setzte sie ihre Fahrt offenbar trotz weiterhin roter Lichtzeichenanlage fort und kollidierte mit einem querenden, vorfahrtsberechtigten Pkw Audi. Durch den Zusammenstoß verletzten sich die 35-jährige Audi-Fahrerin sowie ihre 15-jährige Beifahrerin leicht. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich insgesamt auf etwa 12.500 Euro. (rae) Erzgebirgskreis Schuppen in Brand geraten Zeit: 18.06.2026, 01:00 Uhr polizeibekannt Ort: Marienberg, OT Ansprung (1796) Die Rettungsleitstelle informierte die Polizei in der Nacht zu Donnerstag über den Brand eines Schuppens auf einem Grundstück im Handweg. Aus bislang ungeklärter Ursache war dieser in Brand geraten. Kameraden der Feuerwehr löschten die Flammen und konnten ein Übergreifen auf ein angrenzendes Wohnhaus verhindern. Verletzt wurde niemand. Im Verlauf des heutigen Tages soll ein Brandursachenermittler der Chemnitzer Kriminalpolizei am Brandort zum Einsatz kommen. Konkrete Angaben zum entstandenen Sachschaden stehen noch aus. (mou) Jawa-Motoren und Moped aus Garage gestohlen Zeit: 15.06.2026, 15:00 bis 17.06.2026, 15:00 Uhr Ort: Marienberg (1797) Unbekannte sind in den vergangenen Tagen in eine Garage in der Satzunger Hauptstraße eingebrochen. Nach einem ersten Überblick verschwanden die Einbrecher mit mehreren Jawa-Motorradmotoren (jeweils etwa 30 Kilogramm) sowie mit einer braun-grünen Simson SR2. Der Zeitwert des Diebesgutes wurde auf mehr als 8.000 Euro geschätzt. Der einbruchsbedingte Sachschaden fällt mit etwa 20 Euro vergleichsweise gering aus. (mg) Fußgänger auf Parkplatz verletzt Zeit: 17.06.2026, 16:15 Uhr Ort: Aue-Bad Schlema, OT Aue (1798) Am Mittwochnachmittag rangierte ein Pkw Opel (Fahrer: 35) auf einem Parkplatz in der Dr.-Otto-Nuschke-Straße rückwärts und stieß dabei gegen einen 69-jährigen Fußgänger, der sich im Heckbereich des Fahrzeuges befand. Der Mann stürzte infolge des Zusammenstoßes und zog sich Verletzungen zu. Hinzugerufene Rettungskräfte brachten ihn zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus. Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit noch nicht vor. (rae)
  • Verantwortlich: Karolin Hemp, Annekatrin Liebisch, Christina Friedrich Ausgewählte Meldung Räder von drei Fahrzeugen gestohlen In Zwickau hat die Polizei bei zwei Diebstählen über 25.000 Euro Schaden registriert. Zeit: 16.06.2026, 06:00 Uhr bis 17.06.2026, 06:45 Uhr Ort: Zwickau, OT Oberplanitz Zwischen Dienstag- und Mittwochmorgen begaben sich unbekannte Täter auf ein Gelände an der Lengenfelder Straße, nahe dem Abzweig zur S 293. Von zwei geparkten Pkw entwendeten sie alle acht Räder und stellten die Fahrzeuge auf Steinen ab. Der Stehlschaden beläuft sich auf circa 12.000 Euro. Zudem entstand am Audi und dem Kia ein Sachschaden von insgesamt rund 8.000 Euro. Zeit: 17.06.2026, 18:30 Uhr bis 18.06.2026, 07:00 Uhr Ort: Zwickau In der Nacht zum Donnerstag entwendeten unbekannte Täter vier Kompletträder von einem Skoda. Der Neuwagen stand auf dem Gelände eines Autohauses an der Reichenbacher Straße. Die Räder haben einen Wert von 3.750 Euro, der Sachschaden am Skoda beläuft sich auf rund 2.000 Euro. Haben Sie an der Lengenfelder Straße oder der Reichenbacher Straße Personen beobachtet, die sich an Autos zu schaffen machten? Zeugenhinweise nimmt die Polizei im Zwickauer Revier unter der Rufnummer 0375 428 102 entgegen. (cf) Vogtlandkreis Simson S 51 entwendet Zeit: 16.06.2026, 19:45 Uhr bis 17.06.2026, 07:00 Uhr Ort: Plauen Unbekannte hatten es in Plauen auf ein Moped abgesehen. In der Nacht zum Mittwoch entwendeten unbekannte Täter eine Simson S 51, die unter einem Carport an der Burgstraße gesichert abgestellt war. Das lilafarbene Moped ist mit weißen Felgen sowie einem Enduro-Auspuff ausgestattet und trug das Versicherungskennzeichen 325 BCC. Der Wert des Kleinkraftrads wurde auf 5.000 Euro geschätzt. Haben Sie den Diebstahl mitbekommen oder die lilafarbene S 51 seitdem an anderer Stelle gesehen? Bitte melden Sie Ihre Beobachtungen im Polizeirevier Plauen, telefonisch erreichbar unter 03741 140. (cf) Brände In Treuen und Rodewisch mussten Feuerwehrleute mehrere Brände löschen. In Reumtengrün wurde eine Feuerstelle im Wald entdeckt. Zeit: 17.06.2026, 07:40 Uhr (polizeibekannt) Ort: Auerbach, OT Reumtengrün Ein Zeuge meldete am Mittwochmorgen eine Brandstelle im Wald nahe der Zeppelinstraße. Vermutlich hatte dort jemand versucht Feuer zu machen, es kam jedoch nicht zum Brand und es entstand kein Schaden. Der Zeuge gab an, dass eine Person mit blauer Jacke und Fahrrad von der Stelle im Wald in Richtung Auerbach weggefahren sei. Zeit: 18.06.2026, 01:00 Uhr (polizeibekannt) Ort: Treuen In der Nacht zum Donnerstag wurden Feuerwehr und Polizei in die Rosenstraße gerufen – dort brannten die Hecken vor zwei Einfamilienhäusern. Die Kameraden der Feuerwehr löschten den Brand und verhinderten ein Übergreifen auf einen Holzschuppen. Der entstandene Sachschaden kann noch nicht beziffert werden. Zeit: 18.06.2026, 02:20 Uhr Ort: Rodewisch Am Waldrand nahe der Kneippstraße geriet ebenfalls in der Nacht zum Donnerstag ein Haufen mit Ästen in Brand. Die Flammen griffen auf einen danebenstehenden Baum über. Feuerwehrleute löschten das Feuer. Auch hier sind noch keine Angaben zum Sachschaden möglich. Können Sie nähere Angaben zur radfahrenden Person in Reumtengrün machen? Haben Sie in Treuen oder Rodewisch Beobachtungen gemacht, die mit den Bränden zu tun haben könnten? Sind Ihnen vor oder nach dem Brandausbruch Personen in der näheren Umgebung aufgefallen? Zeugenhinweise nimmt die Polizei im Revier Auerbach-Klingenthal entgegen. (cf) Landkreis Zwickau Unfall mit Blechschaden Zeit: 17.06.2026, 10:15 Uhr Ort: Zwickau, OT Schedewitz Bei einem Unfall in Schedewitz entstand glücklicherweise nur Blechschaden. Ein 75-Jähriger befuhr am Mittwochvormittag mit seinem BMW die Geinitzstraße aus Richtung der Planitzer Straße kommend in Fahrtrichtung der Lengenfelder Straße. An der Kreuzung zur Lengenfelder Straße beabsichtigte er, nach links abzubiegen. Dabei missachtete er die Vorfahrt eines 27-Jährigen, der ihm mit seinem VW entgegenkam. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von 15.000 Euro. Der VW war nicht mehr fahrbereit und musste vom Unfallort abgeschleppt werden. Verletzt wurde niemand. (kh) Graffiti geschmiert Zeit: 17.06.2026, 19:00 Uhr Ort: Zwickau, OT Eckersbach In Zwickau wurde die Glasscheibe einer Haltestelle beschmiert. Am Mittwochabend beschmierten zwei Unbekannte eine Scheibe einer Haltestelle an der Sternenstraße/Astronomenweg. Sie versahen die Scheibe mittels Edding mit grünen Schriftzeichen und flüchteten anschließend in Richtung des Astronomenwegs. Der entstandene Sachschaden liegt bei etwa 500 Euro. Zeugen beschrieben einen der Unbekannten als etwa 14 bis 16 Jahre alt. Er trug helle Socken und ein hellgraues T-Shirt. Der andere trug ein weißes T-Shirt. Zeugen, die weitere Hinweise zur Tat geben können, werden gebeten, sich im Polizeirevier Zwickau unter der Telefonnummer 0375 428 102 zu melden. (kh) Alkoholisiert auf dem Fahrrad Zeit: 17.06.2026, 19:30 Uhr Ort: Zwickau, OT Eckersbach Ein Mann, der stark alkoholisiert mit seinem Fahrrad unterwegs war, stürzte direkt vor zwei Beamten auf den Boden. Als die Beamten die Schmierereien an der Sternenstraße aufnahmen, befuhr ein 49-Jähriger die selbige mit seinem Fahrrad. Unmittelbar vor den Beamten stürzte er auf die Straße. Der Grund war schnell klar: Es waren deutliche Ausfallerscheinungen bei dem Mann sichtbar. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest zeigte einen Wert von umgerechnet 1,46 Promille. Der Deutsche wurde zur Blutentnahme in ein Krankenhaus gebracht und muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten. (kh) Zusammenstoß zwischen Radfahrer und Fußgängerin Zeit: 17.06.2026, 18:30 Uhr Ort: Zwickau Bei einem Zusammenstoß mit einem Fahrrad auf dem Muldendamm wurde eine Fußgängerin leicht verletzt. Eine 20-Jährige war am Mittwochabend fußläufig auf dem Radweg des Muldendamms von Pölbitz in Richtung Schedewitz unterwegs. An der Paradiesbrücke wollte sie den Radweg von der rechten Fahrbahnseite aus überqueren. Dabei stieß sie mit einem 22-jährigen Ukrainer zusammen, der mit seinem Fahrrad in der gleichen Richtung unterwegs war. Die junge Frau verletzte sich glücklicherweise nur leicht und konnte nach einer ärztlichen Behandlung vor Ort wieder entlassen werden. (kh) E-Bike gestohlen Zeit: 13.06.2026, 20:00 Uhr bis 16.06.2026, 14:00 Uhr Ort: Zwickau In der Zwickauer Innenstadt wurde ein E-Bike gestohlen. Unbekannte entwendeten zwischen Samstagabend und Dienstagnachmittag ein E-Bike, das im Innenhof eines Wohnhauses an der Hauptstraße abgestellt war. Das Zweirad war mit einem Schloss gesichert. Das schwarze Pedelec der Marke Giant hatte einen Wert von 3.700 Euro. Zeugen, die Hinweise zum Diebstahl oder zum Verbleib des E-Bikes geben können, werden gebeten, sich im Polizeirevier Zwickau unter der Telefonnummer 0375 428 102 zu melden. (kh) Vorfahrt missachtet Zeit: 17.06.2026, 16:15 Uhr Ort: Werdau Ein Autofahrer hätte einem Fahrradfahrer Vorrang gewähren müssen. Mittwochnachmittag befuhr ein 86-jähriger Deutscher aus Richtung Werdau kommend in einem Audi die Greizer Straße. Als er an der Ampelkreuzung bei grünem Signal nach links in die Otto-Türpe-Straße abbiegen wollte, missachtete er die Vorfahrt eines Radfahrers. Der 67-Jährige hatte an der Ampel vor dem Baustellenbereich an der Greizer Straße gewartet und war bei grüner Ampel geradeaus Richtung Werdau gefahren. Der Radfahrer wurde nach der Kollision sicherheitshalber in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 400 Euro. (al)
  • Die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch nimmt an diesem Sonntag (21. Juni 2026) an der Verleihung der Johann Walter Medaille in der Schlosskapelle Torgau teil. Alle zwei Jahre vergibt der Sächsische Musikrat e.V. die Auszeichnung an Persönlichkeiten, die sich um die Pflege der Musiktradition und des Musiklebens in Sachsen verdient gemacht haben oder mit der Förderung des musikalischen Nachwuchses oder mit der Entwicklung des zeitgenössischen Musikschaffens in Sachsen besondere Verdienste erworben haben. Der Präsident des Sächsischen Musikrates, Prof. Milko Kersten, wird die Auszeichnung in einer öffentlichen Veranstaltung vornehmen. In diesem Jahr werden Isabel Schicketanz, Kantorin Elke Groß und Jan Vogler geehrt. Kulturministerin Barbara Klepsch wird die Laudatio auf Jan Vogler halten. Weitere Laudatoren sind der Landeskirchenmusikdirektor Burkhard Rüger und der Musikwissenschaftler Bernhard Schrammek. Kulturministerin Barbara Klepsch sagt: »Herzlichen Glückwunsch an Jan Vogler zur verdienten Auszeichnung mit der Johann Walter Medaille des Sächsischen Musikrates. Mit seinem außergewöhnlichen künstlerischen Wirken, seiner visionären Arbeit als Intendant und seinem unermüdlichen Einsatz für die Musik, hat er Sachsen weit über seine Grenzen hinaus als bedeutendes Musikland repräsentiert. Sein Engagement verbindet Tradition und Innovation, inspiriert Menschen weltweit und stärkt die Kraft der Kultur als Ort der Begegnung und des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Für diese herausragenden Verdienste gilt ihm großer Dank und höchste Anerkennung. Für die kommenden Jahre wünsche ich ihm weiterhin Freude am Musizieren, kreative Schaffenskraft und viele bewegende Momente, mit denen er sein Publikum begeistert und bereichert.« Mehr Informationen zur Johann Walter Medaille gibt es auf der Internetseite des Sächsischen Musikrates unter https://www.saechsischer-musikrat.de/johann-walter-medaille/ .
  • Sachsen schließt sich bei Ausschreibungen zum Kauf von Geräten und Fahrzeugen Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen an Aus drei macht vier: Neben Brandenburg, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern wird sich in Zukunft auch Sachsen an der gemeinsamen Beschaffung von Fahrzeugen und Geräten im Brand- und Katastrophenschutz beteiligen. Das sieht eine gemeinsame Verwaltungsvereinbarung vor, die heute am Rande der Innenministerkonferenz in Hamburg von Brandenburgs Innenminister Dr. Jan Redmann, Sachsen-Anhalts Innenministerin Dr. Tamara Zieschang, Thüringens Innenminister Georg Maier, Innenminister Christian Pegel aus Mecklenburg-Vorpommern und Sachsens Innenminister Armin Schuster unterzeichnet wurde. Dr. Jan Redmann: »Die gemeinsame Beschaffung von hochmoderner und dementsprechend kostspieliger Feuerwehrtechnik ist ein Erfolgsmodell und hat sich in den vergangenen Jahren sehr bewährt. Durch die Bündelung von Beschaffungen erreichen wir beträchtliche Synergieeffekte, sei es bei der Wirtschaftlichkeit, sei es bei der Rechtssicherheit. Außerdem wird der Verwaltungsaufwand, sowohl für die Länder als auch für die Kommunen durch die gemeinsame Beschaffung deutlich reduziert. Der Beitritt Sachsens stärkt unsere bereits bestehende Kooperation zusätzlich, weshalb ich mich sehr über die heutige Unterzeichnung freue.« Armin Schuster: »Gemeinsam gehen wir neue und kreative Wege bei der Beschaffung und stärken im Schulterschluss die Nachfrageseite. Die Feuerwehren und Bürgermeister in Sachsen haben das Projekt im Blick und freuen sich auf die Skaleneffekte.« Georg Maier: »Eine moderne Ausstattung ist die Grundlage für einen leistungsfähigen Brand- und Katastrophenschutz. Durch die enge Zusammenarbeit der Länder können wir Verfahren vereinfachen, Synergien nutzen und öffentliche Mittel wirtschaftlich einsetzen. Davon profitieren am Ende die Feuerwehren, die Einheiten des Katastrophenschutzes und die Menschen, die auf schnelle Hilfe angewiesen sind.« Christian Pegel: »Gerade in Zeiten wachsender Anforderungen an den Katastrophenschutz brauchen wir verlässliche und effiziente Strukturen. Die Zusammenarbeit der Länder ermöglicht es uns, die Beschaffung strategischer zu planen und schneller auf neue Herausforderungen zu reagieren. Das stärkt die Einsatzfähigkeit vor Ort spürbar.« Konkret wird Sachsen bereits am neuen Beschaffungsverfahren für Drehleitern teilnehmen, dessen Ausschreibung in Kürze veröffentlicht wird. Umgekehrt hat Sachsen seine aktuelle Sammelbeschaffung für Löschgruppenfahrzeuge eingebracht. Außerdem wurde die bestehende Verwaltungsvereinbarung um die Möglichkeit erweitert, dass künftige Dienst- und Bauleistungen gemeinsam beauftragt werden können. Ein Beispiel hierfür könnte künftig die Planung von Musterfeuerwehrhäusern sein. Hintergrund Das Land Brandenburg hat bereits seit 20 Jahren Erfahrung mit der zentralen Beschaffung von Fahrzeugen und Geräten für den Brand- und Katastrophenschutz (BKS). Seit 2020 werden gemeinsame Beschaffungen durch Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern durchgeführt, im April 2024 schloss sich auch der Freistaat Thüringen der Verwaltungsvereinbarung an. Viele Fahrzeuge und Geräte wurden dabei federführend durch die Brandenburger Landesschule und Technische Einrichtung für Brand- und Katastrophenschutz (LSTE) sowie dem Zentraldienst der Polizei (ZDPol) und dem Brandenburger Ministerium für Inneres und Kommunales (MIK) beschafft. Unter anderem wurden in den vergangenen Jahren 40 Drehleitern und 46 Waldbrandtanklöschfahrzeuge durch die Kooperationspartner erworben. Die Kosten für die Beschaffung konnten durch die gebündelten Ausschreibungen und einheitliche Standards deutlich gesenkt werden.
  • Chemnitz erhält kräftigen Rückenwind für den Umbau seiner Energieversorgung: Für die Vorbereitung der Anbindung an das künftige Wasserstoffkernnetz sowie den Bau einer Photovoltaikanlage mit Großbatteriespeicher am Energiepark Galgenberg hat die eins energie in sachsen GmbH & Co. KG heute (18. Juni 2026) Fördermittelbescheide in Höhe von über 30,3 Millionen Euro erhalten. Die Mittel stammen aus dem Just Transition Fund der Europäischen Union (JTF). Die Förderung umfasst zum einen die Vorbereitung der Anbindung der Stadt Chemnitz an das künftige Wasserstoffkernnetz. Dafür werden bestehende Gasleitungen auf Wasserstoff umgestellt und neue Wasserstofftransportleitungen errichtet. Das Projekt wird mit 20,7 Millionen Euro gefördert. Zum anderen erhält eins energie 9,6 Millionen Euro für den Bau einer Photovoltaik-Freiflächenanlage mit 15 Megawatt Leistung sowie eines Großbatteriespeichers mit 15 Megawatt Anschlussleistung und einer Speicherkapazität von 30 Megawattstunden am Energiepark Galgenberg im Chemnitzer Stadtteil Röhrsdorf. Infrastrukturministerin Regina Kraushaar: »Wasserstoff ist eine Schlüsseltechnologie für die Zukunft – und Chemnitz und Südwestsachsen machen sich hier eindrucksvoll auf den Weg. Mit der vorbereitenden Anbindung an das Wasserstoffkernnetz schafft eins energie die Grundlage für eine sichere Energieversorgung der Region von morgen. Ebenso wichtig ist der Ausbau der Photovoltaik mit Speichertechnik: Erneuerbare Energie wird vor Ort erzeugt, gespeichert und verlässlich nutzbar gemacht. Hier sind die Fördermittel gut investiert. Mein Dank gilt eins energie, das diesen Weg als vorausschauender und verlässlicher Partner mitgeht.« Wirtschafts- und Energieminister Dirk Panter: »Der Freistaat Sachsen unterstützt mit Fördermitteln zwei zentrale Zukunftsvorhaben, die von großer Bedeutung für den Industriestandort Chemnitz und die gesamte Region sind. Dank etablierter Akteure wie dem Wasserstoffcluster HZwo ist Chemnitz bereits heute ein wichtiger Standort in der Wasserstoffwirtschaft. Gleichzeitig stehen zahlreiche Unternehmen bereit, aktiv am Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft mitzuwirken. Auch die Energiewirtschaft setzt in Zukunft auf Wasserstoff. Entsprechend investieren die Netzbetreiber in den Ausbau der dafür notwendigen Infrastruktur. Eins energie übernimmt hier Verantwortung und treibt zukunftsweisende Projekte voran. Klar ist: Speicherlösungen werden im Energiesystem der Zukunft eine Schlüsselrolle spielen. Umso wichtiger ist es, dass wir in Sachsen starke Energieversorger haben, die diese Entwicklung aktiv gestalten.« Oberbürgermeister Sven Schulze: »Mit der Unterstützung des Just Transition Fund und dem Engagement der regionalen Partner legen wir heute einen weiteren Baustein für den Aufbau einer leistungsfähigen Wasserstoffinfrastruktur in der Region Chemnitz. Damit schaffen wir zugleich die Voraussetzungen für eine nachhaltige industrielle Zukunft und stärken die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Südwestsachsen langfristig.« Zur Anbindung an das Wasserstoffkernnetz betont Roland Warner, Vorsitzender der eins-Geschäftsführung: »Die Anbindung an das Wasserstoffkernnetz gibt nicht nur uns, sondern auch den Unternehmen der Region mehr Planungssicherheit.« Wasserstoffanbindung eröffnet neue Perspektiven für Dekarbonisierung industrieller Prozesse Mit der geplanten Wasserstoffanbindung wird die Voraussetzung geschaffen, Chemnitz künftig an die östlich von Freiberg verlaufende OPAL-Leitung anzubinden, die Anfang der 2030er Jahre Bestandteil des bundesweiten Wasserstoffkernnetzes werden soll. Hierfür werden eine Übernahmeregelanlage am Wasserstoffkernnetz östlich von Freiberg sowie eine Regelanlage beim Oederaner Ortsteil Hartha neu errichtet. Außerdem wird eine Transportleitung inkl. Steuerungskabel zwischen Hartha und dem vorgelagerten Wasserstoffkernnetz neu gebaut und eine bestehende eins-Transportleitung von Erdgas auf Wasserstoff umgestellt. Die neue Infrastruktur wird zur Deckung des regionalen Wasserstoffbedarfs beitragen und erhebliche CO₂-Einsparungen ermöglichen. Gleichzeitig eröffnet sie Perspektiven für die Dekarbonisierung industrieller Prozesse sowie der Fernwärmeversorgung in Chemnitz. Die Fertigstellung ist für 2029 geplant. Die Investitionskosten für das Gesamtprojekt belaufen sich auf ca. 29,6 Millionen Euro. Energiepark Galgenberg: Photovoltaik und Großbatteriespeicher erhöhen regionale Erzeugung erneuerbarer Energien Der Energiepark Galgenberg ergänzt diese Entwicklung. Die Kombination aus Photovoltaikanlage und Großbatteriespeicher erhöht die regionale Erzeugung erneuerbarer Energien und verbessert die Versorgungssicherheit. Der Batteriespeicher kann Strom aus erneuerbaren Energien zwischenspeichern, Lastspitzen ausgleichen und zusätzliche Systemdienstleistungen für das Stromnetz bereitstellen. Die leistungsstarken Lithium-Ionen-Batteriemodule werden in 20 Fuß-Containern untergebracht sein. Diese derzeit etablierte Standardlösung ist modular aufgebaut und bietet vorkonfigurierte Systeme. Der Batteriespeicher wird als Zwischenspeicher zur Verschiebung erneuerbarer Strommengen der direkt gekoppelten PV-Anlage in Zeiten höherer Nachfrage eingesetzt. Zusätzlich erbringt er Netzdienstleistungen in Form von Regelleistung. Die zwei neuen PV-Anlagen in unmittelbarer Nähe zum Batteriespeicher am Galgenberg werden insgesamt eine Leistung von 15 MWp aufweisen und damit eine Strommenge von rund 15 Millionen kWh pro Jahr erzeugen. Die Inbetriebnahme der PV-Anlagen und des Batteriespeichers ist für 2028 geplant. Die Investitionskosten für das Gesamtprojekt belaufen sich auf ca. 25 Millionen Euro. Beide Vorhaben leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Europäischen Grünen Deals sowie zur erfolgreichen Transformation der Energieregion Chemnitz. Hintergrund: Im Zusammenhang mit dem »Europäischen Grünen Deal« und dem Ziel der Klimaneutralität der EU bis zum Jahr 2050 wurde für den Förderzeitraum 2021 bis 2027 im Rahmen der EU-Kohäsionspolitik der Fonds für einen gerechten Übergang (Just Transition Fund – JTF) eingerichtet. Der Fonds soll Menschen, Wirtschaft und Umwelt in denjenigen Gebieten unterstützen, die aufgrund des Übergangs der EU zu einer klimaneutralen Wirtschaft schwerwiegende sozioökonomische Herausforderungen bewältigen müssen. Für den Strukturwandel in den sächsischen Braunkohleregionen erhält Sachsen von der Europäischen Union bis 2027 Fördermittel in Höhe von rund 645 Millionen Euro. Chemnitz ist aufgrund der besonderen Betroffenheit des Kraftwerksbetreibers in die Fördergebietskulisse des JTF aufgenommen worden.