Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Sachsen und Frankreich haben ihre wirtschaftlichen Beziehungen in den Bereichen Mikroelektronik, Verbundwerkstoffe, Lebenswissenschaften (»Life Sciences«) und Erneuerbare Energien ausgebaut. Wirtschaftsminister Dirk Panter beendete heute seine fünftägige Reise nach Paris, Grenoble und Montpellier, wo er von einer Fachdelegation begleitet worden ist. Es war der erste Besuch eines sächsischen Wirtschaftsministers in Frankreich seit 2012. Die Reise wurde vom Wirtschaftsministerium (SMWA) gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) organisiert. Minister Panter sieht die aktuellen geopolitischen Entwicklungen – Protektionismus, steigende Energiepreise, stärkere wirtschaftliche Blockbildung – als »Weckruf«. Europa sei derzeit zu stark von Asien und den USA abhängig – etwa bei der Produktion von Mikrochips. »Wir können uns nicht mehr darauf verlassen, dass globale Lieferketten dauerhaft stabil funktionieren«, betonte Panter im Halbleiter-Hotspot Grenoble (Region Auvergne-Rhône-Alpes), wo die Reise startete. Deshalb müsse Europa seine Stärken in Zukunftstechnologien bündeln. Panter weiter: »Nur gemeinsam bestehen wir im globalen Wettbewerb und bleiben konkurrenzfähig. Unser Ziel muss es sein, gemeinsam mit anderen europäischen Regionen eine möglichst vollständige Halbleiter-Wertschöpfung in der EU aufzubauen. Dabei geht es jedoch nicht um vollständige Autarkie, sondern um mehr technologische Souveränität und Resilienz.« Grenoble gilt als Zentrum für Halbleiter, KI, Quantenforschung und nachhaltige Energielösungen und zieht dadurch sowohl internationale Unternehmen als auch hochqualifizierte Fachkräfte an. Die Region ist international sehr gut vernetzt und pflegt bereits enge Beziehungen nach Taiwan, Südkorea, Kanada und in die USA. Dirk Panter besuchte mit der sächsischen Delegation (u.a. GlobalFoundries, Teksend Photomask, Fraunhofer IZM-ASSID) das Netzwerk Minalogic, das KI-Institut MIAI, den Inkubator Linksium, das Forschungsinstitut CEA-Leti und den Halbleiterzulieferer Soitec. Minalogic umspannt ein Ökosystem von 450 Mitgliedern, darunter über 380 innovative Unternehmen, die die gesamte Wertschöpfungskette der digitalen Technologien abdecken. MIAI (Multiple Multidisciplinary Institut in Artificial Intelligence) hat das Ziel, Spitzenforschung im Bereich der Künstlichen Intelligenz zu betreiben und in die Wirtschaft zu transformieren. Linksium unterstützt Startups bei der Kommerzialisierung innovativer Technologien, die aus Forschungsprojekten entstehen, insbesondere in den Bereichen Energie, Gesundheit, Digitalisierung und Umwelt. Soitec stellt für Halbleiterunternehmen Spezialwafer vom Typ »Silicon-on-Insulator« (SOI) in industriellen Mengen her. Das CEA-Leti gilt als Vorreiter bei Innovationen im Bereich der Mikro- und Nanotechnologien, und viele Unternehmen der Region begannen als dessen Ausgründung. Am Mittwoch machte sich Wirtschaftsminister Dirk Panter in Paris ein Bild vom 34.000 Quadratmeter großen Gründerzentrum »Station F«. Der 2017 eröffnete Inkubator befindet sich in einer umgebauten Güterumschlagshalle (»Halle Freyssinet«) und gilt als größter Startup-Campus der Welt. Er hat seit der Eröffnung 8.000 Startups begleitet und bietet Gründern rund 30 internationale Unterstützungs- und Beschleunigungsprogramme. Die Station F kann eine Vorbildwirkung für die Neuausrichtung der Gläsernen Manufaktur in Dresden hin zu einem Innovationscampus haben (www.stationf.co). Panter: »Station F ist ein faszinierendes Startup-Hub. Solche Hubs wurden einst in Paris und werden auch bei uns oft noch belächelt. Hier in Paris sind in den vergangenen Jahren bereits vier Einhörner gewachsen, also Unternehmen, die über eine Milliarde Euro wert sind. Hunderte andere Gründungen sind bereits erfolgreich am Markt. Es ist beeindruckend, wie das Öko-System hier funktioniert – zwischen Bereitstellung von Flächen, Beratung zur Finanzierung und rechtlichen Fragen – und auch zu beobachten, wie die Gründer untereinander interagieren. Solche Hubs können die wirtschaftliche Entwicklung definitiv vorantreiben und befruchten – gerade in den neuen Bereichen wie KI.« Anschließend besuchte Minister Panter die sächsischen Aussteller auf der Fachmesse JEC World – die wichtigste internationale Plattform für Lösungen und Kompetenzen rund um Verbundwerkstoffe. Die WFS verzeichnete an ihrem SACHSEN!-Gemeinschaftsstand in Paris eine erneute Rekordbeteiligung. Dort präsentierten sich 23 Unternehmen und Institute aus Chemnitz, Dresden, Freiberg, Glauchau, Großröhrsdorf, Hohenstein-Ernstthal, Klipphausen, Nossen und Wilthen. Panter: »Sachsen hat unglaublich viel zu bieten, was auf der Welt nachgefragt ist. Gerade im Bereich Carbon haben wir viele Kompetenzen und zeigen, was alles in Zukunft möglich ist. Auch die politischen Gespräche in der Botschaft waren wichtig. Uns wurde bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Denn viele andere Bundesländer setzen meist nur auf Paris. Wir sind aber auch in den Regionen unterwegs, um mit Partnern zusammenzuarbeiten und neue Verbündete zu suchen. Denn der Schulterschluss mit Frankreich ist nicht nur für Sachsen wichtig, sondern es ist für uns Europäer alle gut und wichtig, dass wir untereinander zusammenarbeiten und gemeinsam dafür sorgen, dass wir international nicht ins Hintertreffen geraten.« Am Donnerstag und Freitag standen in Okzitanien weitere politische Gespräche, Netzwerktreffen mit Wirtschaftsvertretern und Unternehmensbesuche auf dem Programm. Diese Region in Südfrankreich pflegt seit längerer Zeit wirtschaftliche und kulturelle Kontakte mit Sachsen. In Lattes besichtigte Wirtschaftsminister Dirk Panter das »O3C Zentrum Montpellier" (Centre Opérationnel de Conduite Couplé) – eine Einrichtung des Energiekonzerns TotalEnergies Renouvelables, die als »Kontrollturm« für erneuerbare Energien dient. Das Zentrum überwacht und steuert aus der Ferne rund 650 Anlagen, darunter Wind-, Solar- und Wasserkraftwerke in Frankreich und seine Überseegebiete. Darüber hinaus informierte sich die sächsische Delegation beim Life Sciences-Unternehmen MB Therapeutics SAS in Montpellier über den 3D-Druck von Medikamenten auf Abruf (»on-demand«), beim Anlagenhersteller Genvia in Béziers über den Bau einer Produktionsstätte für Elektrolyseure, beim Elektrotechnik-Spezialisten DeltaNov in Béziers über innovative Lösungen für die industrielle Automatisierung sowie beim Unternehmen Instadrone in Villeneuve-lès-Béziers über den Einsatz von Flug-, Land-, Wasser- und Unterwasserdrohnen. Abschließend zieht Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter ein positives Fazit: »Bilanzierend kann man feststellen: Wir arbeiten bereits hervorragend mit Frankreich zusammen. Doch es ist immer Luft nach oben. Unsere Partner in Grenoble, Montpellier oder Frankreich wissen genauso gut wie wir, wie wichtig gerade in der heutigen Zeit enge Kooperationen und direkte, vertrauensvolle Zusammenarbeit sind. Wir müssen der erratischen Wirtschaftspolitik aus Amerika und den unfairen, staatlich getriebenen Subventionen aus Asien etwas entgegensetzen, um künftig unseren Wohlstand bewahren und weiter ausbauen zu können. Dies geht nur gemeinsam. Und am besten mit Freunden in der Europäischen Union.« Außenhandelsstatistik Sachsen – Frankreich Frankreich, die zweitgrößte Volkswirtschaft der EU, ist für Sachsen einer der wichtigsten Außenhandelsmärkte. 2024 lieferten sächsische Unternehmen Waren im Wert von rund 2,7 Milliarden Euro in das Nachbarland. Dies war der höchste Wert seit mindestens 15 Jahren. Damit belegte Frankreich im Länder-Ranking den sechsten Platz. Die Exporte umfassten hauptsächlich Erzeugnisse des Kraftfahrzeugbaus, Maschinenbaus, der Elektrotechnik sowie Luftfahrzeuge und Waren aus Kunststoffen. 2025 setzte sich diese positive Entwicklung fort: Nach dem dritten Quartal lagen Sachsens Exporte nach Frankreich 13 Prozent über dem Vorjahresniveau.
  • Verantwortlich: Karolin Hemp, Enrico Liebold, Sebastian Schmidt, Christina Friedrich Ausgewählte Meldung Zahlreiche Graffiti gesprüht – Zeugen gesucht Zeit: 12.03.2026, 16:30 Uhr bis 13.03.2026, 06:30 Uhr Ort: Reichenbach An diversen Orten im Stadtgebiet von Reichenbach haben unbekannte Täter Graffiti angebracht. Am Freitagmorgen wies ein Zeuge die Polizei auf ein schwarzes Graffiti an einer Fassade an der Oberen Dunkelgasse hin. Polizisten suchten daraufhin das Stadtgebiet ab und stellten insgesamt 37 Graffiti fest – in jedem Fall waren undefinierbare schwarze Symbole gesprüht worden. Betroffen waren unter anderem die Fassade des Rathauses, einer Apotheke und eines Drogeriemarktes. Die Kosten für die Beseitigung aller Graffiti werden im mittleren fünfstelligen Bereich liegen. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und sucht Zeugen: Sind Ihnen zwischen Donnerstagnachmittag und Freitagmorgen Personen im Stadtgebiet aufgefallen, die für die Sachbeschädigungen verantwortlich sein könnten? Können Sie sonstige Hinweise auf die Identität der Sprayer geben? Zeuginnen und Zeugen melden sich bitte im Polizeirevier in Auerbach, Telefon: 03744 2550. (cf) Vogtlandkreis Nach Auffahrunfall geflüchtet Zeit: 12.03.2026, 07:20 Uhr Ort: Adorf Am Donnerstagmorgen befuhr eine unbekannte Person mit einem Pkw die Markneukirchner Straße (B 283) aus Richtung Adorf kommend. Kurz vor der Einmündung zur Oelsnitzer Straße/Elsterstraße (B 92) bog die Person nach links auf ein Firmengelände ab. Die nachfolgenden drei Pkw mussten jeweils eine Gefahrenbremsung einleiten und fuhren dennoch aufeinander auf. Die unbekannte Person, deren Fahrzeug vermutlich keine Unfallschäden davontrug, fuhr nach dem Unfall weiter, ohne anzuhalten. Die 26-jährige Fahrerin des hintersten Pkw erlitt leichte Verletzungen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf circa 10.000 Euro. Hinweise zum beteiligten Pkw und der fahrzeugführenden Person nimmt das Polizeirevier Plauen unter der Telefonnummer 03741 140 entgegen. (sts) Mehrere Anzeigen nach Unfall Zeit: 12.03.2026, 16:25 Uhr Ort: Oelsnitz Bei einem Unfall in Oelsnitz war ein Unfallbeteiligter unter Alkoholeinfluss unterwegs und eine weitere Person entfernte sich pflichtwidrig von der Unfallstelle. Einen Weg zwischen Rauscher Straße und Schillerstraße befuhr am Donnerstagnachmittag ein 36-jähriger Fahrradfahrer in Richtung Schillerstraße. Im Bereich der Einmündung Mühlstraße/Schillerstraße/Steinmühlenhäuser kollidierten ein Pkw und der Fahrradfahrer miteinander. Hierbei wurde der Fahrradfahrer leicht verletzt. Der Pkw entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Polizisten des Polizeireviers Plauen nahmen den Verkehrsunfall auf und stellten dabei Alkoholgeruch beim 36-Jährigen fest. Ein durchgeführter Atemalkoholvortest ergab einen Wert von 1,66 Promille. Für den Radfahrer hatte das eine Blutentnahme sowie eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr zur Folge. Weiterhin fertigten die Polizisten eine Anzeige gegen die unbekannte fahrzeugführende Person. Haben Sie den Zusammenstoß zufällig gesehen? Hinweise zum Unfallfahrzeug und -hergang oder zur Person, die das Fahrzeug fuhr, erbittet die Polizei in Plauen unter der Telefonnummer 03741 140. (el) Mit Außenspiegeln berührt Zeit: 12.03.2026, 14:15 Uhr Ort: Markneukirchen Nach einem kurzen Gespräch entfernte sich die Unfallverursacherin pflichtwidrig. Donnerstagnachmittag fuhr ein 56-Jähriger mit einem VW die B 283 in Fahrtrichtung Markneukirchen entlang. Kurz vor der Ortslage Siebenbrunn kam ihm ein Pkw entgegen. Die unbekannte Fahrzeugführerin überfuhr die Mittellinie, woraufhin es zur Kollision zwischen den Außenspiegeln der beiden Fahrzeuge kam. Der Sachschaden am VW wird mit 1.055 Euro beziffert. Nach dem Unfall tauschten sich die beiden Unfallbeteiligten kurz aus. Zusätzlich übergab die unbekannte Fahrzeugführerin dem 56-Jährigen die Abdeckung seines Außenspiegels und entfernte sich anschließend vom Unfallort, ohne ihren Pflichten als Unfallbeteiligte nachzukommen. Haben Sie den Zusammenstoß beobachtet oder können Sie nähere Angaben zum unbekannten Fahrzeug oder deren Fahrerin machen? Bitte melden Sie sich im Polizeirevier Plauen, Telefon: 03741 140. (el) Minderjähriger bei Unfall verletzt Zeit: 12.03.2026, 19:05 Uhr Ort: Treuen Eine Kollision zwischen einem Pkw und einem elektrisch angetriebenen Zweirad rief Polizei und Rettungsdienst auf den Plan. Ein 14-Jähriger war am Donnerstagabend mit seinem E-Bike auf dem Gehweg der Friedensstraße in Richtung Postplatz unterwegs. Auf Höhe des Abzweiges zur Poststraße fuhr er – mutmaßlich mit erhöhter Geschwindigkeit – auf die Fahrbahn. Dabei kam es zur Kollision mit dem VW eines 34-jährigen Deutschen, der von links die Fahrtrichtung des Radfahrers kreuzte. Der 14-Jährige stürzte und erlitt Verletzungen. Er wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 2.500 Euro. (sts) Unfall zwischen Pkw und Fahrrad Zeit: 12.03.2026, 13:25 Uhr Ort: Reichenbach Ein Radfahrer erlitt bei einem Verkehrsunfall Verletzungen. Am Donnerstagnachmittag befuhr ein 16-Jähriger mit seinem Fahrrad den Obermylauer Weg von der Neuberinstraße kommend in Richtung Klinkhardtstraße. Eine 42-Jährige war zur selben Zeit im Begriff, von der Klinkhardtstraße kommend nach links auf den Obermylauer Weg abzubiegen. In diesem Moment fuhr der Radfahrer – mutmaßlich mit hoher Geschwindigkeit – vom rechten Fahrbahnrand nach links über die Straße, um in Richtung Stadtzentrum zu gelangen und kreuzte somit den Fahrtweg der 42-jährigen Ukrainerin. Diese versuchte auszuweichen und stieß in der Folge gegen ein Verkehrszeichen. Der 16-Jährige kam zu Fall und erlitt leichte Verletzungen. Der Gesamtunfallschaden beläuft sich auf etwa 1.000 Euro. (sts) Tatverdächtige nach Einbruch in Supermarkt gestellt Zeit: 13.03.2026, 00:40 Uhr (polizeibekannt) Ort: Plauen, OT Haselbrunn Nach einer gescheiterten Diebestour stellten Beamte zwei Tatverdächtige. In der Nacht auf Freitag wurden Polizisten von Landes- und Bundespolizei zu einem Supermarkt an der Hans-Sachs-Straße gerufen. Nach ersten Erkenntnissen waren zunächst unbekannte Täter in die Verkaufsräume eingedrungen. Sie durchsuchten das Innere und legten sich diverse Warenartikel – unter anderem Schmuck und Elektronik im Wert von etwa 2.000 Euro – zum Abtransport bereit. Bei einer Fahndung im Umkreis konnten zwei männliche Tatverdächtige angetroffen werden – ein 16-jähriger und ein 19-jähriger Deutscher. Gegen sie wurden entsprechende Anzeigen aufgenommen. Der Sachschaden am Supermarkt beläuft sich auf geschätzte 1.000 Euro. (sts) Landkreis Zwickau Stromkabel gestohlen Zeit: 11.03.2026, 21:00 Uhr bis 12.03.2026, 07:00 Uhr Ort: Zwickau, OT Crossen In Crossen waren Einbrecher auf dem Gelände der Kläranlage zu Gange. Unbekannte Täter verschafften sich in der Nacht zum Donnerstag gewaltsam Zutritt zum Gelände der Kläranlage an der Industriestraße. Dort trennten sie ein Kabel ab und entwendeten es. Das 60 Meter lange Kabel hatte einen Wert von circa 6.000 Euro. Zudem hinterließen die Unbekannten rund 200 Euro Sachschaden. Wer Hinweise auf die unbekannten Täter geben kann, meldet sich bitte im Polizeirevier Zwickau unter der Telefonnummer 0375 428 102. (cf) Pkw zerkratzt Zeit: 12.03.2026, 11:30 Uhr bis 11:45 Uhr Ort: Zwickau In Zwickau wurde ein Pkw zerkratzt. Nur etwa eine Viertelstunde parkte eine Frau ihren schwarzen VW auf dem Parkplatz eines Supermarktes an der Hölderlinstraße. Als sie zu ihrem Fahrzeug zurückkehrte, stellte sie Kratzer auf der hinteren rechten Seite fest. Die Kosten für die Instandsetzung wurden mit etwa 1.000 Euro beziffert. Haben Sie Personen beobachtet, die sich an dem Pkw zu schaffen machten? Hinweise nimmt das Polizeirevier in Zwickau unter 0375 428 102 entgegen. (kh) Blitzableiter gestohlen Zeit: 06.03.2026, 14:00 Uhr bis 12.03.2026, 06:00 Uhr Ort: Zwickau, OT Nordvorstadt Kupferdiebe hatten es auf einen Blitzableiter abgesehen. Im Zeitraum zwischen vergangenem Freitag und dem frühen Donnerstagmorgen entwendeten Unbekannte gewaltsam einen etwa drei Meter langen Blitzableiter von einer Schule an der Seminarstraße. Der Blitzableiter bestand aus Kupfervollmaterial und hatte einen Wert von rund 500 Euro. Da bei dem Diebstahl sechs Wandhalterungen beschädigt wurden, entstand zudem ein Sachschaden von 50 Euro. Haben Sie Personen auf dem Gelände der Schule beobachtet, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten? Hinweise nimmt das Polizeirevier in Zwickau entgegen, Telefon: 0375 428 102. (kh)  Frau bei Unfall verletzt Zeit: 12.03.2026, 10:00 Uhr Ort: Zwickau Bei einem Zusammenstoß zweier Pkw wurde eine Frau leicht verletzt. Ein 41-jähriger Marokkaner befuhr am Donnerstagvormittag mit seinem Renault die Gewandhausstraße und missachtete dabei die Vorfahrt eines 35-jährigen Skoda-Fahrers. Beide Fahrzeuge stießen im Kreuzungsbereich zusammen. Die 39-jährige Beifahrerin im Skoda wurde bei der Kollision leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 13.000 Euro geschätzt. (kh) Radfahrer bei Sturz schwer verletzt Zeit: 12.03.2026, 21:45 Uhr Ort: Zwickau, OT Nordvorstadt In Zwickau fuhr ein Radfahrer gegen einen Baum und verletzte sich schwer. Ein 32-Jähriger war am späten Donnerstagabend mit seinem Fahrrad auf dem Radweg zwischen Rosa-Luxemburg-Straße und Mulderadweg unterwegs. Als plötzlich das Licht seines Fahrrads ausging, fuhr er am Wegesrand ungebremst gegen einen Baum und stürzte. Der Radfahrer zog sich dabei schwere Verletzungen zu und wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. (kh) Mit Gegenverkehr zusammengestoßen Zeit: 12.03.2026, 12:10 Uhr Ort: Langenbernsdorf Bei einem Unfall in Langenbernsdorf wurden zwei Frauen schwer verletzt. Donnerstagmittag fuhr ein 55-Jähriger mit seinem VW auf der Trünziger Straße in Fahrtrichtung Langenbernsdorf. Dabei kam er aufgrund von Ablenkung auf die Gegenfahrspur, wo ihm eine 41-jährige Mercedes-Fahrerin entgegenkam. Die Frau versuchte noch auszuweichen, der VW stieß jedoch gegen ihren Kleinbus. Die 41-Jährige und ihre 21-jährige Beifahrerin erlitten schwere Verletzungen und wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Am Mercedes und dem VW entstand erheblicher Sachschaden, der sich auf rund 57.000 Euro summierte – beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Für die Unfallaufnahme sowie die Bergungsarbeiten musste die Trünziger Straße für etwa eineinhalb Stunden gesperrt werden. (cf) Einbruch in Getränkehandel Zeit: 11.03.2026, 19:15 Uhr bis 12.03.2026, 07:30 Uhr Ort: Crimmitschau In Crimmitschau wurden Diebe in einem Getränkemarkt fündig. In der Nacht zum Donnerstag drangen unbekannte Täter gewaltsam in einen Getränkehandel an der Zwickauer Straße ein. Daraus entwendeten sie unter anderem Bargeld, Zigaretten und Rubbellose. Der Wert des Diebesguts lag bei rund 3.300 Euro. Der entstandene Sachschaden konnte noch nicht genau beziffert werden. Haben Sie in der Tatnacht Personen nahe dem Getränkemarkt beobachtet, die mit dem Einbruch zu tun haben könnten? Zeugenhinweise nimmt die Polizei im Revier Werdau entgegen, telefonisch erreichbar unter 03761 7020. (cf) Unfallflucht Zeit: 06.03.2026, 16:00 Uhr bis 12.03.2026, 11:30 Uhr Ort: Werdau Die Polizei ermittelt zu einer Unfallflucht auf einem Krankenhausparkplatz. Im Zeitraum zwischen vergangenem Freitag und Donnerstagmittag parkte eine Frau ihren orangefarbenen Skoda Fabia auf dem Parkplatz eines Krankenhauses an der Ronneburger Straße. Beim Ein- oder Ausparken fuhr ein Unbekannter gegen das abgestellte Fahrzeug und verursachte dabei einen Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro. Unfallspuren zufolge muss es sich um ein blaues Verursacherfahrzeug handeln. Haben Sie einen Zusammenstoß beobachtet und können Angaben zum Verursacher machen? Hinweise nimmt das Polizeirevier in Werdau unter 03761 7020 entgegen. (kh) Unfallflucht auf Supermarktparkplatz Zeit: 12.03.2026, 06:00 Uhr bis 11:30 Uhr Ort: St. Egidien Das Polizeirevier Glauchau ermittelt zu einer Unfallflucht in St. Egidien. Zwischen dem frühen Donnerstagmorgen und -mittag fuhr ein Unbekannter gegen einen weißen VW Golf, der auf dem Parkplatz des Aldi-Marktes an der Platanenstraße abgestellt war. Anstatt sich bei der Polizei zu melden, flüchtete der Unbekannte vom Unfallort und hinterließ einen Sachschaden von etwa 1.000 Euro. Zeugen, die den Zusammenstoß beobachtet haben, werden gebeten, sich im Polizeirevier Glauchau unter der Telefonnummer 03763 640 zu melden. (kh)
  • Dresden (13. März 2026) – Im Jahr 2026 jährt sich der Geburtstag des wohl bedeutendsten erzgebirgischen Mundartdichters und -sängers Anton Günther zum 150. Mal. Dieses Jubiläum soll im Erzgebirge gebührend gefeiert werden. Aus diesem Anlass haben »So geht sächsisch.« und der Kunst- und Kulturverein Erzgebirge e.V. einen besonderen Aufruf gestartet: Am 17. Mai 2026 um 11 Uhr sollen 150 Musikerinnen und Musiker auf dem Marktplatz in Annaberg-Buchholz gemeinsam auf der Bühne stehen und Günthers bekannteste Lieder erklingen lassen: »Vergass dei Hamit net!«, »Wu de Wälder hamlich rausch‘n« und »Feieromd«. Diese Klassiker kennt im Erzgebirge vermutlich jeder. Musikalisches Zeichen aus dem Herzen des Erzgebirges Ministerpräsident Michael Kretschmer: »Ich lade alle Anton Günther-Fans herzlich nach Annaberg-Buchholz ein, um am 17. Mai gemeinsam zu musizieren und das Erbe Anton Günthers zu feiern und lebendig zu halten. Seine Gedichte und Lieder erzählen von Natur, Arbeit und Gemeinschaft – Themen, die die Menschen bis heute berühren und verbinden. Beim gemeinsamen Musizieren werden die Werte lebendig, für die Anton Günther stand: Heimatliebe, Zusammenhalt und Dialekt als Ausdruck kultureller Identität. Wer Mundart spricht – oder singt – gibt ein Stück Heimat weiter. Mit dem Konzert würdigen wir einen der bedeutendsten Volksdichter seiner Zeit.« Auch Georg-Stefan Seidl vom Kunst- und Kulturverein Erzgebirge e.V. ist voller Vorfreude: »Anton Günther hat dem Erzgebirge eine klingende Stimme gegeben. Seine Lieder verbinden Musik, Mundart und Heimatliebe zu einem Erbe, das bis heute Identität stiftet und Generationen verbindet. Mit der Aktion ‘150 für Anton Günther‘ möchten wir ein sichtbares Zeichen für die Lebendigkeit und Zukunft der erzgebirgischen Kultur setzen.« Bart-Träger herzlich willkommen Bereits zu Jahresbeginn hatte der Kunst- und Kulturverein Erzgebirge e.V. eine »Bart-Challenge« ausgerufen, die seitdem in den sozialen Netzwerken Fahrt aufnimmt. Bis zum 5. Juni – dem 150. Geburtstag Anton Günthers – sind die Herren aufgerufen, sich einen charakteristischen »Anton-Günther-Gedächtnisbart« stehen zu lassen und ihre Ergebnisse unter Hashtags wie #AntonGünther150 einzureichen. Prominente Fürsprecher wie Sebastian Seidel von Stereoact, lokale Brauereien und die traditionsreiche Rasierpinselmanufaktur MÜHLE unterstützen die Aktion seitdem. Georg-Stefan Seidl ergänzt: »Natürlich würden wir uns sehr freuen, wenn wir die ersten Ergebnisse der Bart-Challenge bereits am 17. Mai beim Jubiläumskonzert begutachten könnten. Bartträger, Musiker und Sänger im Gesang vereint – mit diesem Anblick machen wir Anton Günther vermutlich das größte Geburtstagsgeschenk.« Neben zahlreichen regionalen Musikvereinen und den 150 Musikerinnen und Musikern – gern auch mehr, Platz ist genug auf dem Marktplatz – steht auch das traditionsreiche Bergmusikkorps »Frisch Glück« Annaberg-Buchholz auf der Bühne. Um Voranmeldung per E-Mail an: kuk-erz@web.de wird gebeten. Mehr Informationen www.so-geht-sächsisch.de. Über Anton Günther (1876–1937) Anton Günther gilt als bedeutendster Mundartdichter, Sänger und Komponist des Erzgebirges. Manche nennen ihn auch den »Bob Dylan des Erzgebirges«. Geboren wurde Anton Günther am 5. Juni 1876 im böhmischen Grenzdorf Gottesgab (heute Boží Dar) und starb dort am 29. April 1937. Als gelernter Lithograf arbeitete er zunächst in Prag, später lebte er von Landwirtschaft und Liedverkäufen. Bekannt als »Tholer-Hans-Tonl", trug er Joppe, Hut, Pfeife und Gitarre und wurde zur Ikone der erzgebirgischen Folklore. Günther komponierte und sang fast 200 Lieder zur Gitarre, darunter Klassiker wie »Derham is derham" (1895), »'s is Feierobnd" (1903) und »Wu de Wälder haamlich rauschen" (1905). Er trat in Gaststätten, Vereinen und vor König Friedrich August III. auf, sang in Oberwiesenthal, Dresden, Berlin und Wien. Schellackplatten und Postkarten verbreiteten seine Werke deutschlandweit. Und er erfand die »Liedpostkarte" – selbst illustrierte Karten mit Text, Noten und Zeichnung – von denen 86 entstanden und massenhaft verbreitet wurden.
  • Staatsanwaltschaft Dresden erhebt Anklage zum Landgericht Dresden - Jugendkammer als Jugendschutzgericht - Die Staatsanwaltschaft Dresden hat gegen einen 37-jährigen Deutschen Anklage zum Landgericht Dresden - Jugendkammer als Jugendschutzgericht - unter anderem wegen des Verdachts der sexuellen Nötigung in 70 Fällen erhoben. Der Beschuldigte soll zwischen November 2022 und September 2025 in seiner Wohnung in Dresden-Löbtau Hauspartys organisiert haben. In diesem Rahmen soll er drei zu den jeweiligen Tatzeiten 13-17-jährigen Jungen Betäubungsmittel verabreicht haben, sodass diese nicht mehr in der Lage waren, einen freien Willen zu bilden. Anschließend soll der Beschuldigte die Jungen in diesem Zustand sexuell missbraucht haben. Die Taten soll der Beschuldigte teilweise gefilmt haben, um die Aufnahmen später an Dritte weiterzugeben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden hat der Ermittlungsrichter am Amtsgericht Dresden am 22. September 2025 Haftbefehl gegen den Beschuldigten erlassen. Der Beschuldigte wurde daraufhin am 23. September 2025 festgenommen. Er befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Der Beschuldigte ist im Wesentlichen geständig. Er ist nicht vorbestraft. Das Landgericht Dresden wird nunmehr über die Eröffnung des Hauptverfahrens und die Zulassung der Anklage entscheiden. Ein Termin zur Hauptverhandlung wird vom Landgericht Dresden bestimmt.
  • Autoren: Marko Laske (ml), Lukas Reumund (lr), Rocco Reichel, Uwe Hofmann (uh) Landeshauptstadt Dresden Radfahrerin angefahren Zeit: 12.03.2026, 13:50 Uhr Ort: Dresden-Klotzsche Auf der Königsbrücker Landstraße ist am Donnerstag eine Fahrradfahrerin (44) bei einem Unfall schwer verletzt worden. Die 44-Jährige fuhr auf der Königsbrücker Landstraße stadteinwärts. Von der Straße zur Wetterwarte bog ein 43-Jähriger mit einem VW Crafter nach rechts auf die Königsbrücker Landstraße ab. Dabei kam es zum Zusammenstoß, woraufhin die Frau stürzte. Sie kam in ein Krankenhaus. (lr) Frau und Mann beleidigt – Zeugen gesucht Zeit: 11.03.2026, 14:45 Uhr Ort: Dresden-Gruna Am Mittwochnachmittag hat ein Unbekannter auf der Winterbergstraße eine Frau (61) geschlagen und diese sowie einen Mann (40) rassistisch beleidigt. Die Geschädigten standen an der Haltestelle »Gasanstaltstraße«, als ein Fahrradfahrer auf dem Gehweg gefahren kam. Sie wiesen den Radfahrer auf die Enge des Weges hin und hielten ihn auf. Dieser schlug daraufhin die Frau und beleidigte die beiden russischen Staatsbürger mit rassistischen Worten. Anschließend fuhr er davon. Der Täter war etwa 45 Jahre alt und ca. 1,60 Meter groß. Er trug eine dunkelgraue Jacke, einen lila Pullover, eine schwarze Hose sowie schwarze Schuhe. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Geschehen machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (lr) Stromkasten beschädigt Zeit: 12.03.2026, 06:30 Uhr polizeibekannt Ort: Dresden-Innere Altstadt Unbekannte haben an der Wallstraße einen Stromkasten beschädigt. Sie stießen diesen in der Nacht zu Donnerstag um. Der Schaden beträgt etwa 1.000 Euro. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung. (rr) Landkreis Meißen Balkontür aufgehebelt Zeit: 11.03.2026, 18:00 Uhr bis 12.03.2026, 09:10 Uhr Ort: Riesa Unbekannte sind in der Nacht zu Donnerstag in eine Wohnung an der Straße der Freundschaft eingebrochen und haben daraus unter anderem etwa 2.800 Euro gestohlen. Um in die Räume zu gelangen, hatten sie die Balkontür der Erdgeschosswohnung aufhebelt. Der Sachschaden beträgt etwa 1.000 Euro. (rr) Radfahrerin verletzt Zeit: 12.03.2026, 11:50 Uhr Ort: Weinböhla Auf dem Sachsenplatz ist am Donnerstag eine Fahrradfahrerin (81) bei einem Unfall verletzt worden. Die Frau war mit einem E-Bike auf der Sachsenstraße in Richtung Steinbacher Straße unterwegs. Auf dem Sachsenplatz stürzte sie aus bislang unklarer Ursache. Sie musste in ein Krankenhaus gebracht werden. (lr) Einbruch in Einfamilienhaus Zeit: 12.03.2026, 15:00 Uhr festgestellt Ort: Nossen Unbekannte sind in ein in Umbau befindliches Einfamilienhaus an der Ziegenhainer Straße eingebrochen. Aus einem Lagerraum stahlen sie verschiedenes Werkzeug im Gesamtwert von rund 7.000 Euro. Wie die Täter in das Haus gelangten, ist noch unklar. (ml) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Schutzhütte beschädigt Zeit: 12.03.2026, 10:00 Uhr der Polizei bekannt Ort: Neustadt in Sachsen, OT Oberottendorf Unbekannte haben in den vergangenen Tagen mehrfach eine Schutzhütte am Alten Weg beschädigt. Die Täter rissen Dachschindeln herunter und verursachten so einen Schaden in Höhe von rund 200 Euro. (lr) E-Bike gestohlen Zeit: 12.03.2026, 12:45 Uhr bis 16:00 Uhr Ort: Pirna Diebe haben ein Fahrrad vom Bahnhof Pirna gestohlen. Das E-Bike war an einem Fahrradständer angeschlossen und hatte einen Wert von rund 2.400 Euro. Die Polizei ermittelt. (uh) Wildunfall mit Wolf Zeit: 12.03.2026, 08:20 Uhr Ort: Bad Schandau, OT Porschdorf Ein VW Crafter (Fahrer 56) hat auf der Hohnsteiner Straße einen Wolf erfasst. Der 56-Jährige war zwischen Hohnstein und Porschdorf unterwegs, als das Tier auf die Straße lief. Nach dem Zusammenstoß lief der Wolf davon. Am Pritschenwagen blieb ein Schaden von rund 1.000 Euro zurück. (uh)