Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Wegen des anhaltenden Niedrigwassers können viele Güter derzeit nicht wie gewohnt per Binnenschiff transportiert werden. Sachsen erleichtert deshalb vorübergehend den Transport auf der Straße: Lkw, die solche Fahrten ersetzen, dürfen bis einschließlich 31. August 2026 auch sonn- und feiertags fahren. Die Regelung gilt auch für die Samstage, an denen wegen der Ferienreisezeit ein Lkw-Fahrverbot besteht. Sachsens Verkehrsministerin Regina Kraushaar erklärt dazu: »Wer Lieferketten verlässlich halten will, darf nicht warten, bis es zu Engpässen kommt. Die Niedrigwasserlage wird voraussichtlich weiter anhalten. Deshalb schaffen wir befristet die Möglichkeit, notwendige Transporte für Rohstoffe, Vorprodukte oder Auslieferungen auf die Straße zu verlagern. Sachsen steht dazu fortlaufend im Austausch mit der Logistikbranche und hält die Lage genau im Blick.« Die Ausnahme gilt für gewerblich eingesetzte Lkw über 7,5 Tonnen sowie für Lkw mit Anhängern, wenn sie Transporte ersetzen, die wegen des Niedrigwassers nicht über die Wasserstraße möglich sind. Auch unmittelbar damit verbundene Leerfahrten sind erlaubt. Nicht erfasst sind Großraum- und Schwertransporte. Wer in ein anderes Bundesland fährt, muss die dort geltenden Regeln beachten; erforderliche Genehmigungen müssen dort beantragt werden.
  • Verantwortlich: Moritz Peters Medieneinladung Vom 17. August bis 6. September 2026 findet die Verkehrssicherheitsaktion »Die Schule hat begonnen!« der Polizei Sachsen gemeinsam mit dem Landesverband des Sächsischen Verkehrsgewerbes e.V. (LSV) statt. Pünktlich zum Schulanfang soll ein besonderer Fokus auf die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr gelegt werden. Hierfür werden verstärkt Verkehrsüberwachungsmaßnahmen durch die Polizei im Bereich von Grundschulen und Schulwegen durchgeführt. Zur landesweiten Auftaktveranstaltung wird Leipziger Polizeipräsident René Demmler, gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der 1. und 4. Klasse, Landrat Kai Emanuel, Oberbürgermeister David Schmidt, Präsident des LSV Konrad Theobald, Leiter des Polizeireviers Oschatz Sascha Prause und Kinderpolizist POLDI Aktionsaufkleber auf Bussen und Polizeifahrzeugen anbringen. Neben einem vielfältigen Programm rund um die Verkehrssicherheitsarbeit sollen die Kinder beim richtigen Verhalten im Straßenverkehr unterstützt und zugleich alle anderen Verkehrsteilnehmer zur gegenseitigen Rücksichtnahme aufgefordert werden. Hierzu laden wir Sie herzlich ein. * Datum: Mittwoch, 19. August 2026 * Zeit: 08:00 Uhr * Ort: Altmarkt 04768 Oschatz Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine vorherige Anmeldung zum Termin bis Dienstag, 18. August 2026, 16:00 Uhr per Mail an: medien.pd-l@polizei.sachsen.de .
  • Am 9. August wurde im Leipziger Stadtteil Grünau erstmals in Sachsen ein Vorkommen der Asiatischen Hornisse nachgewiesen. Experten des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) und Hornissenexperten aus dem Raum Leipzig haben die Art anhand eines Videos, das ein Imker an seinem Bienenstock aufgenommen und gemeldet hat, als Asiatische Hornisse bestätigt. Gemeinsam mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Leipzig und ortsansässigen Imker- und Naturschutzverbänden hat das LfULG umgehend die nächsten Schritte eingeleitet. Es geht jetzt darum, das Nest in Leipzig-Grünau ausfindig zu machen und zu beseitigen. Das LfULG bittet die Bevölkerung in Leipzig um Mithilfe. Wer eine Asiatische Hornisse oder das mögliche Hornissen-Nest sieht, wird gebeten, seine Beobachtung möglichst mit Foto und der Angabe von Kontaktdaten über das »Meldeportal für Arten« des LfULG anzuzeigen. Wer das mögliche Nest entdeckt, sollte unbedingt einen Abstand von fünf Metern oder mehr einhalten, da Asiatische Hornissen in der Nähe ihrer Nester zur Verteidigung ihrer Brut sehr aggressiv reagieren können. Die Asiatische Hornisse baut ihre sogenannten Sekundärnester, die über den Sommer besiedelt sind, bevorzugt in über zehn Meter hohen Bäumen in einer Höhe ab fünf bis sechs Metern aufwärts. Die Nester hängen frei im Baum. An Gebäuden oder in Hecken sind sie eher seltener zu finden. Die Nester sind meist 60 bis 100 Zentimeter hoch, rund bis birnenförmig, mit einer seitlichen Öffnung versehen und bräunlich gefärbt. Fachlicher Hintergrund: Die Asiatische Hornisse ist mit einer Größe von zwei bis drei Zentimetern nur etwas kleiner als die geschützte heimische Europäische Hornisse. Sie unterscheidet sich von dieser durch eine fast schwarze Brust, auffällige gelbe Beinspitzen und einen überwiegend dunklen Hinterleib mit einer orange-gelben Binde. Europäische Hornissen sind heller, gelb-bräunlich gefärbt. Bei der Asiatischen Hornisse handelt es sich nach EU-Verordnung Nr. 1143/2014 um eine sogenannte invasive gebietsfremde Art. Da sich die Art im Süden und Westen Deutschlands bereits stark ausgebreitet hat, wurde sie im vergangenen Jahr für Deutschland als weit verbreitete Art eingestuft. Im Osten gab es bisher lediglich Einzelfunde. Eine Ansiedlung in Sachsen soll durch die schnelle Nestsuche und die Entfernung der Nester möglichst lange verhindert werden. In Abstimmung mit dem Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft wird das LfULG in der frühen Phase der Ansiedlung der Asiatischen Hornisse die Nestsuchen begleiten und die örtlichen Behörden dabei unterstützen. Für den Erstfund der Art in Leipzig gibt es jetzt dafür ein begrenztes Zeitfenster, denn im Spätherbst fliegen aus dem Nest im Durchschnitt 300-500 Jungköniginnen aus, welche in Verstecken überwintern und im Folgejahr jeweils eigene neue Staaten gründen. Diese hohe Vermehrungsrate und die durch den Klimawandel begünstigte warm-trockene Witterung sind Gründe für die sehr schnelle Ausbreitung der Art in Deutschland. Die Asiatische Hornisse ist nicht aggressiver und für den Menschen nicht gefährlicher als andere Hornissen- und Wespenarten. Allerdings verteidigt sie ihr Nest sehr rigoros, weshalb der Sicherheitsabstand dazu unbedingt eingehalten werden sollte. Da alle Wespenarten und die heimische Europäische Hornisse besonders geschützte Arten sind, dürfen die Nester der Asiatischen Hornisse wegen der Verwechslungsgefahr erst nach Hinzuziehen von Fachkundigen (zuständige Naturschutzbehörde, Wespen- und Hornissenberater) entfernt werden. Schäden verursacht die Asiatische Hornisse vor allem in Bienenvölkern und in der Landwirtschaft, denn sie ernährt ihre Brut mit anderen Insekten und fängt dazu auch Honigbienen sogar direkt an ihren Bienenstöcken ab.
  • Chemnitz 18-Jähriger nach räuberischem Diebstahl festgenommen Zeit: 11.08.2026, 20:45 Uhr Ort: OT Zentrum (2332) Am Dienstagabend ereignete sich in der Moritzstraße/Hermann-Fürstenheim-Straße ein räuberischer Diebstahl zum Nachteil eines Mannes (27). Beamte der Operativen Einsatzgruppe (OEG) stellten zwei Tatverdächtige (m/18, m/28, beide syrisch). Der 18-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Im Rahmen ihrer Streifentätigkeit waren Beamte der OEG am gestrigen Abend von einem Sicherheitsdienstmitarbeiter angesprochen und auf eine Auseinandersetzung in der Hermann-Fürstenheim-Straße hingewiesen worden. Dort trafen die Polizisten auf mehrere Personen, worunter sich der Geschädigte (27) sowie die beiden Tatverdächtigen (m/18, m/28) befanden. Zeugenhinweisen zufolge soll der 18-Jährige den Weg des 27-jährigen Fahrradfahrers gekreuzt und diesen zum Anhalten aufgefordert haben. Als der 27-Jährige anhielt, habe sich der Heranwachsende 100 Euro aus einer Hosentasche des Geschädigten gegriffen. Als sich der 27-Jährige das Geld zurückholen wollte, schlug ihn der 18-Jährige mehrfach und schubste diesen gegen einen parkenden Pkw Mazda, welcher infolgedessen beschädigt wurde. Im weiteren Verlauf kamen der 28-Jährige und ein weiterer bislang unbekannter Komplize hinzu und versuchten das Handy des Geschädigten zu entwenden. Der Komplize flüchtete. Das entwendete Bargeld fanden die Beamten bei dem 18-jährigen Hauptakteur. Ihn nahmen die Einsatzkräfte vorläufig fest. Er soll heute einem Haftrichter vorgeführt werden. Der 28-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Ermittlungen wegen räuberischen Diebstahls und Sachbeschädigung. dauern an.(mou) Mülltonnen in Brand gesetzt Zeit: 12.08.2026, 01:30 Uhr polizeibekannt Ort: OT Kaßberg (2333) In der Nacht zu Mittwoch informierte die Rettungsleitstelle die Polizei über den Brand mehrerer Mülltonnen in der Limbacher Straße. Insgesamt sechs Mülltonnen, welche sich unter einem Holzunterstand befanden, waren in Brand geraten. Ein angrenzendes Mehrfamilienhaus sowie ein in unmittelbarer Nähe geparkter Pkw VW wurden durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogen. Bei Eintreffen der Beamten hatten sich bereits einige Bewohner des Hauses selbstständig in Sicherheit gebracht. Polizisten evakuierten das Gebäude und brachten weitere 19 Bewohner unverletzt in Sicherheit. Alarmierte Kameraden der Feuerwehr konnten die Flammen löschen. Nach Beendigung der Löscharbeiten konnten alle Bewohner wieder zurück in ihre Wohnungen. Am heutigen Tag wird ein Brandursachenermittler der Chemnitzer Kriminalpolizei am Brandort zum Einsatz kommen. Konkrete Angaben zum entstandenen Sachschaden stehen noch aus. (mou) Auseinandersetzung in Straßenbahn - Tatverdächtiger gestellt Zeit: 11.08.2026, 19:30 Uhr Ort: OT Zentrum (2334) Nach einer Auseinandersetzung in einer Straßenbahn stellten Polizisten am Abend einen Tatverdächtigen (27/afghanisch), der geflüchtet war. Dabei leistete er Widerstand. Gegen den 27-Jährigen wird nun wegen mehrerer Delikte ermittelt. Nach ersten Erkenntnissen war er in einer Straßenbahn der Linie 5 in Richtung Stadtzentrum unterwegs, als er aus noch zu klärenden Gründen mit einer Frau (27) in Streit geriet und diese schlug. Einen Fahrgast (32), der dazwischen ging, biss der 27-Jährige. Die Polizei wurde schließlich in die Bahnhofstraße gerufen, wo der Mann die Bahn bereits verlassen hatte und bei Eintreffen der Beamten flüchtete. Sie nahmen die Verfolgung auf und stellten ihn. Dabei verhielt er sich aggressiv und schlug und trat um sich. Als die Beamten ihn für weitere polizeiliche Maßnahmen auf ein Polizeirevier brachten, spuckte er zudem um sich und bedrohte einen Polizisten. Gegen den laut Vortests unter Alkoholeinfluss sowie Kokain stehenden Mann wurden Anzeigen wegen Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Bedrohung erstattet. Die Einsatzkräfte blieben unverletzt. (ds) Beute in zwei Transportern gemacht Zeit: 10.08.2026, 16:45 Uhr bis 11.08.2026, 06:45 Uhr Ort: OT Gablenz und OT Sonnenberg (2335) In der Zeit zwischen Montagnachmittag und Dienstag früh verschafften sich Unbekannte in den Ortsteilen Gablenz und Sonnenberg Zugang zu zwei Transportern und machten Beute im Gesamtwert von ca. 20.000 Euro. Aus einem in der Yorckstraße geparkten Peugeot-Transporter stahlen die Täter mehrere Elektrowerkzeuge, unter anderem eine Bohrmaschine, zwei Akkuschrauber, eine Stichsäge sowie zwei Kabeltrommeln. Auf einen Opel-Transporter, der in der Albert-Jentzsch-Straße geparkt war, hatten Unbekannte es ebenso abgesehen. Aus dem Fahrzeuginneren entwendeten sie unter anderem einen Akkubohrhammer, zwei Akkuschrauber sowie einen Winkelschleifer. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft Tatzusammenhänge. (mou) Auf Kontrolle folgten Anzeigen Zeit: 11.08.2026, 14:25 Uhr Ort: OT Kappel (2336) Im Bereich Lützowstraße/Neefestraße kontrollierten Polizisten am Dienstagnachmittag im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle einen E-Scooter und dessen Fahrer (37). Dabei ergab ein mit dem 37-Jährigen durchgeführter Atemalkoholtest einen Wert von 1,84 Promille. Für den deutschen Staatsangehörigen folgten eine Blutentnahme sowie eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr. Zu dieser kam noch eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz hinzu, da bei dem Scooter kein Versicherungsschutz bestand. (Kg) Autofahrerin bei Unfall schwer verletzt Zeit: 12.08.2026, 08:10 Uhr Ort: OT Borna-Heinersdorf, Bundesautobahn 4, Erfurt – Dresden (2337) Zwischen den Anschlussstellen Chemnitz-Mitte und -Glösa war am Mittwochmorgen der 43-jährige Fahrer eines Lkw Mercedes mit Anhänger im mittleren Fahrstreifen der Autobahn 4 in Richtung Dresden unterwegs. Als er in den rechten Fahrstreifen wechselte, stieß der Lkw mit einem dort fahrenden Pkw Seat zusammen. Durch den Anstoß schleuderte der Seat vor den Lkw, an diesem vorbei und blieb letztendlich im mittleren Fahrstreifen stehen. Die Seat-Fahrerin (48) erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 10.000 Euro. Die Richtungsfahrbahn war für etwa 45 Minuten voll gesperrt. Gegen 09:40 Uhr war die Unfallstelle beräumt und die Richtungsfahrbahn wieder frei befahrbar. Im Rückstau zu diesem Unfall ereignete sich ein Auffahrunfall, bei dem niemand verletzt wurde. Ein Pkw Hyundai (Fahrerin: 55) fuhr auf einen haltenden Pkw VW (Fahrer: 32). Am VW entstand geringer Sachschaden. (Kg) Drei Verletzte bei Kollision Zeit: 11.08.2026, 09:55 Uhr Ort: OT Helbersdorf (2338) Im Einmündungsbereich Helbersdorfer Straße/Händelstraße/Parkstraße kollidierten am Dienstag ein Pkw Peugeot und ein Pkw VW miteinander, wobei Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 20.000 Euro entstand. Der 71-jährige Peugeot-Fahrer war in der Helbersdorfer Straße in Richtung Parkstraße unterwegs und der 40-jährige VW-Fahrer bog von der Händelstraße nach links in die Helbersdorfer Straße ab, wobei er dem Verlauf der abknickenden Vorfahrtsstraße folgte. Bei dem Zusammenstoß wurden beide Fahrer schwer verletzt. Eine Mitfahrerin (69) des Peugeot erlitt leichte Verletzungen. (Kg) Kollision auf Kreuzung Zeit: 11.08.2026, 13:15 Uhr Ort: OT Schloßchemnitz (2339) Am Dienstagmittag befuhr die 35-jährige Fahrerin eines Pkw Opel die Salzstraße aus Richtung Leipziger Straße in Richtung Hechlerstraße. Zur selben Zeit war die 59-jährige Fahrerin eines Pkw Renault in der Bergstraße aus Richtung Winklerstraße in Richtung Matthesstraße unterwegs. Im Kreuzungsbereich Salzstraße/Bergstraße kam es zur Kollision zwischen beiden Pkw, wobei Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 10.000 Euro entstand. Die Renault-Fahrerin erlitt leichte Verletzungen. (Kg) Landkreis Mittelsachsen Brand in Werkstatt hatte vier Verletzte zur Folge Zeit: 11.08.2026, 21:00 Uhr Ort: Altmittweida (2340) Polizei und Feuerwehr kamen am Dienstagabend in der Dorfstraße zum Einsatz. Dort war aus bislang ungeklärter Ursache in einer Werkstatt ein Brand ausgebrochen. Ein Anwohner (33) hatte zuvor einen Knall gehört und Feuerschein bemerkt. Gemeinsam mit drei weiteren Personen (w/35, m/64 und m/40) unternahm er erste Löschmaßnahmen. Rettungskräfte mussten die vier Personen mit Verdacht auf Rauchgasintoxikationen in umliegende Krankenhäuser bringen. Im Verlauf des heutigen Tages wird ein Brandursachenermittler der Chemnitzer Kriminalpolizei den Brandort untersuchen. Konkrete Angaben zum entstandenen Sachschaden liegen derzeit noch nicht vor. (rae) Radfahrer touchiert und geflüchtet - Zeugen gesucht Zeit: 11.08.2026, 18:45 Uhr Ort: Mittweida (2341) Eine Fahrradfahrerin (20) war am Dienstagabend in der Waldheimer Straße (K 8212) aus Richtung Ringethal in Richtung Mittweida unterwegs. Ungefähr 250 Meter vor dem Abzweig Kockisch soll die 20-Jährige von einem bisher unbekannten Fahrzeug von hinten touchiert worden sein, infolgedessen sie in den angrenzenden Graben stürzte. Die 20-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Am Fahrrad entstand Sachschaden von etwa 50 Euro. Das unbekannte Fahrzeug setzte seine Fahrt ohne anzuhalten in Richtung Mittweida fort. Es werden Zeugen gesucht, die Angaben zum Geschehen bzw. zum unbekannten Fahrzeug und/oder dessen Fahrer/in machen können. Unter Telefon 03727 980-0 werden Hinweise im Polizeirevier Mittweida entgegengenommen. (Kg) Mit Sattelzug kollidiert Zeit: 11.08.2026, 17:10 Uhr Ort: Rossau, Bundesautobahn 4, Chemnitz – Dresden (2342) Die Autobahn 4 im mittleren Fahrstreifen in Richtung Dresden befuhr am Dienstag die 25-jährige Fahrerin eines Pkw Ford. Ungefähr einen Kilometer vor der Anschlussstelle Hainichen kollidierte der Ford mit einem im rechten Fahrstreifen fahrenden Sattelzug Scania (Fahrer: 21). Im weiteren Verlauf geriet der Ford ins Schleudern und kollidierte erneut mit dem Scania sowie der rechten Leitplanke. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 28.000 Euro. (Kg) Zwei Verletzte bei Auffahrunfall Zeit: 11.08.2026, 10:05 Uhr Ort: Wechselburg, OT Mutzscheroda (2343) Aus Richtung Wechselburg kommend wollten am Dienstag zwei Pkw VW von der S 242 nach rechts auf die B 175 in Richtung Rochlitz fahren. Als der 48-jährige Fahrer des einen VW verkehrsbedingt anhielt, fuhr der nachfolgende Fahrer (29) des anderen VW auf das haltende Auto. Zwei beim 48-Jährigen mitfahrende Kinder (m/8, w/9) erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen. An den Pkw entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 7.000 Euro. (Kg) Beim Abladen weggerollt Zeit: 11.08.2026, 14:50 Uhr Ort: Burgstädt (2344) In der Goethestraße sollte am Dienstag ein Pkw von einem Sattelzug Mercedes (Fahrer: 38) abgeladen werden. Das Auto machte sich dabei selbständig, rollte von der Ladefläche auf die Straße und gegen einen hinter dem Sattelzug verkehrsbedingt haltenden Pkw Ford (Fahrerin: 59). Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 10.000 Euro. (Kg)
  • In den letzten Tagen hat das Thermometer in Sachsen mehrfach die 35 Grad-Marke überschritten. Die Sommer werden zunehmend heißer und trockener, auch bei uns. Viele unserer Mitbürger leiden unter der Hitze. Sie jedoch können mit leichter Kleidung, kalten Getränken und kühlen Räumen relativ selbstbestimmt Abhilfe schaffen. Auch unsere wildlebenden Tiere haben mit der Hitze zu kämpfen. Besonders betroffen sind Vögel. Sie benötigen an heißen Tagen deutlich mehr Wasser. Dieses ist aber in Parks, Gärten und der freien Landschaft kaum vorhanden. Besonders Jungvögel und kleinere Vogelarten sind davon betroffen. Wasser benötigen diese nicht nur zur Flüssigkeitsaufnahme, sondern auch zur Kühlung und Körperpflege »Mit dem Aufstellen einer Tränke im Garten oder selbst auf einem Balkon kann jeder relativ einfach den gefiederten Freuden helfen, an heißen Tagen gut über die Runden zu kommen«, so die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU). Schon eine flache Schale oder ein Blumentopfuntersetzer mit frischem Wasser eignen sich nach Angaben der LaNU hervorragend dafür. Die Gefäße sollten flache Ränder und eine leicht raue Oberfläche haben. Günstig ist eine Tiefe von zwei bis zehn Zentimetern. Idealerweise wird in der Mitte des Gefäßes als Insel noch einen Stein postiert. Unbedingt muss darauf geachtet werden, dass das Wasser in der Tränke ein bis zwei Mal täglich gewechselt wird. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Tränke sich zu einem Infektionsherd entwickelt. Die Tränken sollten an überschaubaren und gut anzufliegenden Stellen positioniert werden. Zu empfehlen ist, sie in der Nähe von Hecken, Büschen und Bäumen anzulegen. Dann haben Fressfeinde kein zu leichtes Spiel. Tränken können zudem gute Orte der Umweltbildung und der Naturerfahrung sein. Vögel und auch viele Insekten besuchen sie im Sommer gern. Sie können so an solchen Stellen gut beobachtet werden. Hintergrund Wildvögel sind im Gegensatz zu Säugetieren nicht in der Lage zu schwitzen. Auch ist es ihnen nicht möglich, ihr Federkleid abzulegen. Überschüssige Wärme können sie nur über unbefiederte Körperstellen wie Beine und Schnabel abgeben. Oft versuchen sie sich mit Hecheln zu kühlen. Doch dieser Mechanismus hat Grenzen! Weitere Infos: Tierische Strategien gegen Sommerhitze | NABU Berlin Möchten Sie mehr über unsere Stiftung erfahren, dann schauen Sie bitte auf unsere Homepage www.lanu.de.