Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Kerstin Nowotny wurde 1964 in Görlitz geboren. Nach ihrem Hochschulabschluss begann sie ihre berufliche Tätigkeit im Jahr 1988 als Staatsanwalts-Assistentin beim Staatsanwalt des Kreises Görlitz. Dort wurde sie 1989 zur Staatsanwältin ernannt. Im Jahr 1991 folgte ihre Ernennung zur Staatsanwältin im Beamtenverhältnis auf Probe mit Zuweisungen an die Staatsanwaltschaft Dresden und die Staatsanwaltschaft Görlitz. Im Zeitraum Januar bis Dezember 1993 erfolgte eine Abordnung an die Generalstaatsanwaltschaft Dresden. Mit Wirkung vom 2. Mai 1994 wurde Frau Nowotny zur Staatsanwältin auf Lebenszeit bei der Staatsanwaltschaft Görlitz ernannt. Zum 10. Oktober 1995 erfolgte ihre Ernennung zur Staatsanwältin als Gruppenleiterin bei der Staatsanwaltschaft Görlitz und am 24. November 1998 zur Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Görlitz. Ab Juli 2004 war Frau Nowotny im Wege der Abordnung bei der Staatsanwaltschaft Bautzen tätig, bei welcher sie bis Februar 2005 mit den Aufgaben der Abteilungsleiterin und der kommissarischen Vertretung des Behördenleiters sowie der Leitung der Zweig-stelle Hoyerswerda betraut wurde. Im Anschluss wurde Frau Nowotny im April 2010 zur Oberstaatsanwältin als ständige Vertreterin des Leitenden Oberstaatsanwalts bei der Staatsanwaltschaft Bautzen ernannt. Im Januar 2013 erfolgte sodann ihre Ernennung zur Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Görlitz und Zweigstellenleiterin in Bautzen, sowie im März 2023 zur Oberstaatsanwältin als ständige Vertreterin des Leitenden Oberstaatanwalts bei der Staatsanwaltschaft Görlitz. Zu ihren Aufgaben gehört seitdem die Vertretung der Behördenleitung. Seit Juni 2025 ist sie als kommissarische Behördenleiterin tätig. Frau Nowotny tritt die Nachfolge von Herrn Leitenden Oberstaatsanwalt Dr. Thomas Fresemann an, der zum 1. Juni 2025 zum Präsidenten des Landgerichts Görlitz ernannt wurde. An der Staatsanwaltschaft Görlitz sind derzeit 151 Bedienstete tätig, darunter 37 Staats-anwälte, 20 Proberichter und 2 Amtsanwälte.
  • Autoren: Lukas Reumund (lr) und Uwe Hofmann (uh) Landeshauptstadt Dresden Paar nach rassistischer Beleidigung gestellt Zeit: 25.08.2026, 13:10 Uhr Ort: Dresden-Äußere Neustadt Eine Frau (68) und ein Mann (75) müssen sich wegen der verhetzenden Beleidigung verantworten. Das Paar beleidigte am Schlesischen Platz einen Mann (22) wegen seiner dunklen Hautfarbe rassistisch. Es wurde von hinzugerufenen Polizisten gestellt. Diese fertigten die entsprechende Anzeige gegen die beiden Deutschen. (uh) Automat beschädigt Zeit: 25.08.2026, 01:20 Uhr Ort: Dresden-Naußlitz Unbekannte haben in der Nacht zu Dienstag versucht einen Geldautomaten an der Kesselsdorfer Straße aufzusprengen. Die Täter brachten einen noch unbekannten Stoff am Automaten zur Explosion und verursachten einen Schaden in Höhe von etwa 2.000 Euro. Es gelang ihnen nicht in das Innere zu gelangen. Die Polizei ermittelt wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion. (lr) 50 Euro aus Auto gestohlen Zeit: 25.08.2026, 00:05 Uhr bis 07:00 Uhr Ort: Dresden-Pieschen Diebe haben 50 Euro aus einem Hyundai i30 auf der Coswiger Straße gestohlen. Die Täter schlugen eine Seitenscheibe ein und entwendeten das Bargeld aus der Mittelkonsole. Der Sachschaden wurde mit rund 2.500 Euro angegeben. (uh) Landkreis Meißen Verletzte bei Auffahrunfall Zeit: 25.08.2026, 13:00 Uhr Ort: Meißen Bei einem Auffahrunfall auf der Vorbrücker Straße hat eine Frau (44) leichte Verletzungen erlitten. Der Fahrer (52) eines Seat Leon war auf der Vorbrücker Straße in Richtung Zscheilaer Straße unterwegs. Als ein VW Polo (Fahrerin 44) an der Einmündung Grünaue verkehrsbedingt hielt, fuhr er auf. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 4.000 Euro. (uh) Radfahrer stahl Geldbörse Zeit: 25.08.2026, 10:30 Uhr Ort: Riesa Ein Radfahrer hat einem Mann (51) auf dem Alexander-Puschkin-Platz die Geldbörse entrissen. Der 51-Jährige hatte das Portemonnaie in der Hand, um Kleingeld für einen Parkautomaten herauszusuchen. Der Radfahrer näherte sich auf dem Fußweg und entriss die Geldbörse mit etwa 150 Euro sowie persönlichen Dokumenten. Dann fuhr er davon. Herbeigerufene Polizisten konnten ihn nicht mehr stellen. Die Polizei ermittelt. (uh) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Kind in bremsenden Bus verletzt Zeit: 25.08.2026, 07:45 Uhr Ort: Hermsdorf/Erzgebirge Ein Junge (7) ist in einem bremsenden Bus (Fahrer 52) vom Sitz gerutscht und hat leichte Verletzungen erlitten. Der 52-Jährige wollte mit dem Bus eine Radfahrerin auf der Hauptstraße überholen. Als Gegenverkehr kam, bremste er und brach das Überholmanöver ab. Dabei rutschte der Siebenjährige vom Sitz. Er kam in ein Krankenhaus. Sachschaden entstand nicht. (uh) Sattelzüge kollidierten Zeit: 25.08.2026, 15:55 Uhr Ort: Bahretal, A 17 Auf der Autobahn 17 sind am Dienstag zwischen den Abfahrten Bahretal und Bad Gottleuba zwei Sattelzüge kollidiert. Der Fahrer (47) eines Lkw Renault musste wegen eines Defektes auf dem Seitenstreifen halten. Ein 43-Jähriger kam mit einem Sattelzug Volvo vom rechten Fahrstreifen ab und fuhr auf den Auflieger des Renault auf. Beide Fahrer blieben unverletzt, wurden aber medizinisch betreut. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 53.000 Euro. Zur Bergung der Laster und deren Ladung musste der rechte Fahrstreifen bis in die späten Abendstunden gesperrt werden. (lr) Dachstuhlbrand Zeit: 25.08.2026, 19:45 Uhr der Polizei bekannt Ort: Pirna Aus unbekannter Ursache ist im Dachstuhl eines leerstehenden Gebäudes an der Straße Schloßpark ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr löschte den Brand. Verletzte gab es nicht. Angaben zur Schadenshöhe liegen noch nicht vor. Die Polizei ermittelt zur Brandursache. (uh)
  • Verantwortlich: Moritz Peters Ort: Leipzig (Böhlitz-Ehrenberg), Burgauenstraße Zeit: 20.08.2026, gegen 15:00 Uhr Am vergangenen Donnerstag kam es im Leipziger Westen zu einer Auseinandersetzung unter Fußballanhängern, weswegen nun Ermittlungen wegen des Verdachts eines Landfriedensbruchs aufgenommen wurden. Die Polizei bittet die Bevölkerung in diesem Zusammenhang um Hinweise und hat für Bilder und Videoaufnahmen ein Hinweisportal geschaltet. Im Bereich der Burgauenstraße trafen zwei Personengruppen mit Bezug zu lokalen Fußballvereinen aufeinander. Dabei wurde mindestens eine am Boden liegende Person getreten und soll Verletzungen am Kopf erlitten haben. Diese Person ist bislang nicht bekannt. Es waren nach aktuellen Erkenntnissen in der Spitze bis zu 30 Personen beteiligt. Trotz des schnellen Eintreffens der Polizei hatten die Beteiligten den Ort bereits verlassen. Im Zuge der Auseinandersetzung wurde ein Auto beschädigt. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen sind die Beteiligten der BSG Chemie, die sich unter anderem mit Fahrrädern entfernten, und der LOK Leipzig, die sich teilweise mit Fahrzeugen entferntem, zuzurechnen. Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter Tel.: (0341) 966 4 6666 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. In diesem Zuge wurde auch ein Hinweisportal auf der Seite der Polizei Sachsen https://sn.hinweisportal.de/ geschaltet, auf dem Fotos, Videos und Hinweise auch anonym hochgeladen werden können. (mp)
  • Das Lausitz Festival öffnet heute (25. August 2026) zum siebten Mal für Besucherinnen und Besucher seine Türen. Als länderübergreifendes Mehrspartenfestival, das 2019 ins Leben gerufen wurde, hat es sich zu einem kulturellen Pfeiler in der Region entwickelt. Der Freistaat Sachsen unterstützt das Festival in diesem Jahr erneut mit 500.000 Euro. Für die Lausitz bedeutet das Festival weit mehr als eine sommerliche Veranstaltungsreihe. Es ist ein wesentlicher Bestandteil des Strukturwandelprozesses, der die Chance bietet, Kultur als prägenden Faktor in der Region dauerhaft zu stärken. Sachsens Kultur- und Tourismusministerin Barbara Klepsch betont: »Der Strukturwandel in der Lausitz ist untrennbar mit einer starken kulturellen und touristischen Entwicklung verbunden. Das Lausitz Festival zeigt eindrucksvoll, dass Kultur Horizonte erweitert und Identität stiftet. Es besitzt eine besondere Strahlkraft, die weit über die Region hinausgeht und jährlich viele Besucher anzieht. Damit stärkt es nicht nur die Wahrnehmung der Lausitz als moderne Kulturregion, sondern wirkt sich positiv auf das Image und den Tourismus aus. Eine vielfältige Kulturlandschaft ist ein wichtiger Ansiedlungs- und Haltefaktor für die Menschen vor Ort.« Das diesjährige Programm, das bis zum 13. September läuft, verbindet hochkarätige Konzerte, Lesungen und Theateraufführungen mit gesellschaftlichen Debatten. Umgesetzt wird es durch zahlreiche regionale als auch internationale Künstlerinnen und Künstler. Dabei wird die Vielstimmigkeit der Lausitz sichtbar gemacht, indem auch das reiche kulturelle Erbe, wie etwa die sorbische Kultur, in einen modernen Kontext gesetzt wird. Projekte wie die Vermarktung der ‚UNESCO 5‘ – fünf hochkarätige Welterbestätten in der Lausitz – verdeutlichen zudem, wie eng kulturelle Substanz und touristische Vermarktung miteinander verzahnt sind. Das Festival steht dabei im Kontext des gemeinsamen Kulturplans Lausitz, mit dem Sachsen und Brandenburg erstmals bundesweit einmalig eine länderübergreifende Strategie für eine Kulturregion entwickelt haben. Ziel ist es, die Lausitz als attraktiven Lebens- und Erlebnisraum zu festigen und neue Beschäftigungspotenziale rund um Kunst und Kultur zu erschließen. Hintergrund: Die Länder Sachsen und Brandenburg begleiten die Entwicklung des Festivals intensiv durch den Aufsichtsrat der Lausitz Festival GmbH. Das Festival ist ein Schlüsselprojekt zur Umsetzung des Kulturplans Lausitz und wird durch Mittel des Bundes sowie der beteiligten Länder finanziert. Weitere Informationen zum Festival und zum Programm finden Sie unter: https://www.lausitz-festival.eu/de/
  • Autor: Uwe Hofmann (uh) Landeshauptstadt Dresden Gruppe feuerte aus Schreckschusswaffe – Zeugen gesucht Zeit: 25.08.2026, 14:05 Uhr Ort: Dresden-Südvorstadt Die Dresdner Polizei ist nach einer mutmaßlichen Schussabgabe aus einer Schreckschusswaffe in der Dresdner Südvorstadt im Einsatz gewesen und sucht nun Zeugen. Zeugen wählten kurz nach 14:05 Uhr den Notruf, weil sie einen lauten Knall an der Ecke Hübnerstraße/Eisenstuckstraße gehört hatten. Sofort eingesetzte Beamten prüften den Bereich und konnten keine Bedrohung feststellen. Allerdings fanden sie auf der Eisenstuckstraße zwischen Liebigstraße und Hübnerstraße ein Projektil. Nach ersten Ermittlungen wurde dieses aus einer Schreckschusswaffe abgefeuert, die eine Gruppe von etwa sechs Jugendlichen mitführte. Verletzte oder eine Gefährdung Unbeteiligter gab es nicht. Die Gruppe ging anschließend davon. Die Polizei sucht Zeugen, die die Schussabgabe beobachtet haben und Angaben zu der Gruppe machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (uh)