Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
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Zum Frauentag: Frauen prägen Sachsens Arbeitswelt – Teilzeit schafft Chancen
Wirtschafts- und Arbeitsminister Dirk Panter sagt zum Internationalen Frauentag: »Ich grüße und beglückwünsche alle Frauen zum Frauentag besonders herzlich. Dieser Tag wurde von und für Frauen hart erkämpft. Doch nicht nur am 8. März sollte man den vielen Frauen in unserem Land danken! Denn sie stehen für die wirtschaftliche Stärke Sachsens und so auch für den Erfolg des Freistaates. Sie sind überdurchschnittlich häufig erwerbstätig und nehmen im bundesweiten Vergleich auch überdurchschnittlich oft Führungspositionen ein. Gleichzeitig arbeiten viele Frauen in Teilzeit. Dies ist ihre bewusste – nicht immer freiwillige - Entscheidung, um Beruf und Privatleben zu vereinbaren und die berufliche Teilhabe oft überhaupt zu ermöglichen.« Flexible Arbeitszeitmodelle eröffnen vielen Frauen überhaupt erst die Möglichkeit, berufstätig zu sein. Minister Panter: »Daher ist die aktuelle Debatte zur Teilzeit mehr als überflüssig und unsinnig. Dieses Recht einzuschränken, hätte massive Auswirkungen auf die Arbeitswelt, die Gesellschaft und die Struktur der Familien. Es hieße, Chancen zu mindern und den Fachkräftemangel zu verschärfen. Besser wäre es, strukturelle Fehlanreize wie das derzeitige Ehegattensplitting zu beseitigen, das sich besonders lohnt, wenn nur einer der Partner arbeitet oder der Lohnabstand zwischen beiden besonders hoch ist.« Teilzeitarbeit in Sachsen Im Juni 2025 arbeiteten in Sachsen 35 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Teilzeit. Der Anteil war bei Frauen deutlich höher als bei Männern: während nur 17 Prozent der Männer in Teilzeit arbeiteten, waren es bei Frauen 54,6 Prozent. Besonders hoch ist der Anteil bei Müttern. Zwischen Juni 2020 und Juni 2025 stieg die Teilzeitquote (Anteil Teilzeitbeschäftigter an Beschäftigten insgesamt) bei Frauen um 3,7 Prozent-Punkte, bei Männern um 3,3 Prozent-Punkte. Die Teilzeitquote von Frauen ist in Sachsen höher als im gesamtdeutschen sowie im ostdeutschen Vergleich. Dort lag die Teilzeitquote von Frauen jeweils bei 50,8 Prozent. Trotzdem lag das durchschnittliche jährliche Arbeitsvolumen je Erwerbstätigen in Sachsen (1.355 Stunden) wie seit Jahren über dem deutschen Durchschnitt (1.332 Stunden). Branchen Im IAB-Betriebspanel 2024 wurde festgestellt, dass die Teilzeitquote der Frauen in allen Branchen und auch in allen Betriebsgrößenklassen erheblich über jener der Männer lag. Am größten war die Teilzeitquote von Frauen in den Bereichen Erziehung und Unterricht (74 Prozent in Teilzeit), Übrige Dienstleistungen (60 Prozent) und Öffentliche Verwaltung (59 Prozent). Am niedrigsten war die Teilzeitquote von Frauen im Verarbeitenden Gewerbe. Hier war nur jede dritte Frau teilzeitbeschäftigt. In Branchen mit einem hohen Anteil von teilzeitbeschäftigten Frauen sind allerdings auch vergleichsweise viele männliche Beschäftigte in Teilzeit tätig. Gründe für Teilzeit Im Rahmen des regelmäßig erscheinenden DGB-Index Gute Arbeit in Sachsen wird auch nach Gründen für Teilzeit gefragt, allerdings wird hier nicht nach Männern und Frauen unterschieden. Sächsische Beschäftigte gaben im Jahr 2024 folgende Hauptgründe für Teilzeit an: • Weil ich Zeit für meine privaten Interessen haben möchte (51 Prozent der Befragten) • Weil die Arbeitsbelastung bei einer längeren Arbeitszeit zu hoch wäre (46 Prozent der Befragten) • Weil ich Zeit für Kinderbetreuung benötige (38 Prozent der Befragten) Für 18 Prozent war eine längere Arbeitszeit aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich und 15 Prozent nutzten Teilzeit, weil sie sich um pflegebedürftige Angehörige kümmern. Mehr als jede zehnte Beschäftigte (12 Prozent) gab an, in Teilzeit zu arbeiten, weil eine passende Vollzeitstelle nicht zu finden war. Hintergrund: Arbeitsrechtliche Regelungen Das Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) besagt, dass Arbeitgeber den Arbeitnehmern - auch in leitenden Positionen - Teilzeitarbeit ermöglichen sollen. Sofern ein Arbeitnehmer oder eine Arbeitnehmerin länger als sechs Monate im Unternehmen beschäftigt ist und das Unternehmen mindestens 15 Mitarbeiter beschäftigt, kann dieser oder diese die Verringerung der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit verlangen. Der Arbeitgeber muss der Verringerung der Arbeitszeit zustimmen und ihre Verteilung entsprechend den Wünschen des Arbeitnehmers oder der Arbeitnehmerin festlegen, soweit betriebliche Gründe nicht entgegenstehen. Diese können auch in Tarifverträgen festgelegt werden. Eine etwaige Ablehnung des Antrags muss der Arbeitgeber begründen. Darüber hinaus besteht unter bestimmten Bedingungen auch ein Anspruch auf die sog. Brückenteilzeit, d.h. eine zeitlich befristete Verringerung der Arbeitszeit für ein bis fünf Jahre. Danach kehrt man automatisch zur ursprünglichen Arbeitszeit zurück. Damit soll verhindert werden, dass man aus der Teilzeit nicht mehr herauskommt und in der sogenannten Teilzeitfalle steckt – mit Folgen für Lohn und Rente. Neben den Möglichkeiten nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz gibt es spezielle Lebenssituationen, die einen Anspruch auf Teilzeit begründen, so zum Beispiel während der Elternzeit nach dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz, bei Pflege von Angehörigen nach dem Pflegezeitgesetz sowie für den gleitenden Übergang vom Arbeitsleben in den Ruhestand nach dem Altersteilzeitgesetz (hier allerdings nur auf freiwilliger Basis). Neben der klassischen Teilzeit existieren noch verschiedene flexible Arbeitszeitmodelle, wie Jobsharing, die ein unverzichtbares Instrument sind, um Familie und Beruf zu vereinbaren und damit eine langjährige Berufstätigkeit zu sichern. -
Präventionsveranstaltung "Umgang mit digitalen Medien" | Brand einer Garage | Spaziergänger findet Granaten
Verantwortlich: Moritz Peters (mp), Tom Erik Richter (tr) Elternveranstaltung »Dein Handy, deine Daten: Sicherer Umgang mit digitalen Medien und KI« Das Handy ist aus der Welt der Kinder und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Smartphones haben wichtige Funktionen: Jugendliche organisieren ihren Alltag und pflegen ihre sozialen Kontakte. In sozialen Netzwerken werden Fotos und Videos geteilt. Mit vielen persönlichen Daten wird das Handy zum Teil der Identität. Mit digitalen Medien und Künstlicher Intelligenz gehen jedoch auch Gefahren einher. Nicht immer sind sich Kinder und Jugendliche diesen bewusst. Das gedankenlose Teilen und Empfangen von Inhalten, oder die Verbreitung von Fotos und Videos, kann Urheber- und Persönlichkeitsrechte verletzen, im schlimmsten Fall sogar eine Straftat darstellen. Wie man sich sicher im Netz bewegt, dazu bietet der Fachdienst Prävention der Polizeidirektion Leipzig am 12. März 2026, in der Zeit von 18:00 bis 19:30 Uhr ein Webinar an, bei dem sich interessierte Eltern oder pädagogische Fachkräfte zum sicheren Umgang im Netz informieren und weiterbilden können. Veranstaltungsinhalte: * Gefahren und Risiken * Umgang mit sozialen Netzwerken * Künstliche Intelligenz * Onlinespiele * Medienkompetenz & Selbstschutz Über diesen Link können Sie sich anmelden: https://join.next.edudip.com/de/webinar/dein-handy-deine-daten-sicherer-umgang-mit-digitalen-medien-und-ki/2611299 (mp) Garagenbrand Ort: Leipzig (Neulindenau), Holbergstraße Zeit: 04.03.2026, 17:35 Uhr Im Leipziger Stadtteil Neulindenau ist aus ungeklärter Ursache eine Garage in Brand geraten und vollständig ausgebrannt. Am Abend meldeten Hinweisgeber ein Feuer auf dem Garagenhof und informierten die Feuerwehr und die Polizei. Die Kameraden löschten den Brand, welcher sich bereits auf zwei angrenzende Garagen auszubreiten drohte. Diese wurden leicht beschädigt. Die Höhe des Sachschadens konnte vor Ort nicht exakt beziffert werden. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen eines Branddeliktes aufgenommen. (tr) Spaziergänger findet Granaten Ort: Parthenstein (Pomßen) Zeit: 04.03.2026, 16:10 Uhr Ein Spaziergänger hat in einem Waldgebiet zwischen Pomßen und Belgershain Weltkriegsmunition gefunden. Während eines Waldspazierganges fand ein Mann zwei sprengkörperähnliche Gegenstände. Zur Klärung der Lage kam der Kampfmittelbeseitigungsdienst zum Einsatz, welcher letztlich drei Mörsergranaten ohne Sprengmittel fest- und sicherstellte. Die Polizei warnt und hat folgende Hinweise beim Fund von Munition und Sprengkörpern: * Fundmunition ist in jedem Fall gefährlich und das Risiko nicht abschätzbar * auch alte Munitionsteile verlieren ihre Sprengkraft nicht * Deformationen infolge eines Aufschlages, Verwitterungserscheinungen und die chemische Zersetzung der Zündmittel erhöhen die Empfindlichkeit zusätzlich * berühren Sie das das Kampfmittel nicht und verändern Sie die Lage nicht * verlassen Sie den Gefahrenbereich und warnen Sie andere Personen, die sich in der Nähe aufhalten * verständigen Sie unverzüglich die Polizei über den Notruf 110 Quelle: https://www.polizei.sachsen.de/de/6946.htm (mp) -
Boxberg bohrt seine Strandpromenade auf
Die Landesdirektion Sachsen hat der Gemeinde Boxberg/Oberlausitz für die Verbreiterung der Strandpromenade am Bärwalder See 271.680 Euro bewilligt. Die Fördermittel stammen aus der Förderrichtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz zur Förderung der wirtschaftsnahen Infrastruktur im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe »Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur« (Richtlinie GRW Infra). Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf 339.600 Euro. Die Gemeinde Boxberg plant die Baumaßnahmen in den Jahren 2026 und 2027, jeweils außerhalb der Saison, umzusetzen. Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter betont: »Sachsens größter See besitzt als touristisches Ziel eine überregionale Anziehungskraft. Die GRW-Förderung trägt der gewachsenen Beliebtheit des Bärwalder Sees Rechnung. Die Verbreiterung der Seepromenade schafft eine bessere Verweilqualität für Fußgänger, Radfahrer und Inline-Skater. Von dem Vorhaben profitieren auch die umliegenden Gastronomiebetriebe und Ferienunterkünfte. Dies zeigt einmal mehr, dass die finanzielle Unterstützung aus dem GRW-Programm sinnvoll investiertes Geld ist und direkt vor Ort ankommt. Ich wünsche der Gemeinde Boxberg nun einen zügigen Baufortschritt und allen Einheimischen und Touristen eine verkehrssichere Mobilität auf dem bald erweiterten Weg.« Der Präsident der Landesdirektion Sachsen, Béla Bélafi, ergänzt: »Boxberg kann die Erfolgsgeschichte des Bärwalder Sees weiterschreiben. Freistaat Sachsen und Bund stehen beim Ausbau der touristischen Infrastruktur an der Seite der Kommune. Die Verbreiterung der Strandpromenade wird mit 80 Prozent gefördert.« Der Bürgermeister der Gemeinde Boxberg, Hendryk Balko, ordnet ein: »Mit der Verbreiterung der Strandpromenade reagieren wir auf die wachsende Beliebtheit des Bärwalder Sees. Mehr Platz bedeutet mehr Sicherheit für Radfahrer, Skater und Fußgänger – und mit zusätzlichen Sitzbänken sowie Fahrradabstellmöglichkeiten steigern wir zugleich die Aufenthaltsqualität für unsere Gäste und Bürger und den einzigartigen Blick auf den 1,5 Kilometerlangen Sandstrand.« Boxberg plant die Verbreiterung der Strandpromenade zwischen der Rezeption des Campingplatzes Sternencamp und dem östlichen Ende des Boxberger Badestrandes. Dieser 645 Meter lange Abschnitt wird von 3 auf 4 Meter verbreitert. Der Ausbau ist notwendig, da es auf der Strecke zunehmend zu Einschränkungen aufgrund der gleichzeitigen Nutzung durch Radfahrer, Skater und Fußgänger kommt. Mit der Verbreiterung werden die Konflikte deutlich reduziert und so die Aufenthaltsqualität verbessert. Dies kommt auch der Attraktivität des 22 Kilometer langen Rundweges um den Bärwalder See zugute, dessen Route über die Boxberger Strandpromenade führt. -
Brände in Wohnungen | Zigarettenautomat gesprengt | Frau nach Unfall im Krankenhaus
Autoren: Marko Laske (ml), Lukas Reumund (lr), Rocco Reichel (rr) Landeshauptstadt Dresden Wohnungsbrand Zeit: 05.03.2026, gegen 01:40 Uhr Ort: Dresden-Äußere Neustadt In der vergangenen Nacht kam es in einer Wohnung an der Görlitzer Straße zu einem Brand. Ersten Ermittlungen zufolge fing eine Couch im Wohnzimmer Feuer. Es kam zu erheblichen Verrußungen. Personen wurden nicht verletzt. Zum Sachschaden liegen noch keine Angaben vor. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. (ml) Brand in Küche Zeit: 04.03.2026, 10:05 Uhr Ort: Dresden-Gorbitz Am Mittwoch hat es in der Küche einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Sanddornstraße gebrannt. Offensichtlich geriet Essen beim Kochen auf dem Herd in Brand. Die Flammen wurden zügig gelöscht, jedoch wurde die Küche durch den Rauch in Mitleidenschaft gezogen. Ein Bewohner (30) musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden. Zum Schaden liegen noch keinen Angaben vor. (lr) Auto soll Junge angefahren haben – Zeugen gesucht Zeit: 03.03.2026, 16:50 Uhr Ort: Dresden-Seevorstadt Am Montagnachmittag ist ein Junge auf der Lennéstraße mutmaßlich von einem Auto angefahren worden. Beide verließen die Unfallstelle. Die Polizei sucht nun Zeugen. Der Junge stieg an der Haltestelle »Georg-Arnhold-Bad« aus einer Straßenbahn die in Richtung Lennéplatz unterwegs war. Gleichzeitig fuhr ein Auto durch den Haltestellenbereich. Dabei soll der Wagen den Jungen angefahren haben, der anschließend weiter in Richtung Rudolf-Harbig-Stadion lief. Der Junge war etwa zehn bis 14 Jahre alt und hatte kurze schwarze Haare. Er trug eine schwarze Hose, eine orangefarbene Jacke und hatte einen Rucksack auf. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Unfall insbesondere dem Kind machen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (lr) Landkreis Meißen Zigarettenautomat gesprengt Zeit: 05.03.2026, gegen 02:10 Uhr Ort: Coswig In der vergangenen Nacht haben Unbekannte einen Zigarettenautomaten an der Naundorfer Straße gesprengt. Aus dem Automat wurden Tabakwaren und Geld gestohlen. Abschließende Schadensangaben liegen noch nicht vor. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (ml) Solarpaneele gestohlen Zeit: 02.03.2026, 22:50 Uhr bis 04.03.2026, 10:00 Uhr Ort: Meißen Unbekannte haben in den vergangenen Tagen Solarpaneele vom Lutherplatz gestohlen. Am späten Montagabend bemerkte eine Zeugin Unbekannte, die sich an einer Palette mit den Paneelen zu schaffen machten, und vertrieb sie. In der Nacht zu Dienstag stahlen die Täter elf der Platten, in der darauffolgenden Nacht wurden 17 Solarplatten entwendet. Die Palette war im Rahmen einer Baumaßnahme auf dem Platz abgestellt. Eine Schadenssumme ist noch nicht beziffert. (lr) Radfahrerin verletzt Zeit: 04.03.2026, 09:45 Uhr Ort: Radeburg Bei einem Unfall ist am Mittwochvormittag eine Radfahrerin (71) leicht verletzt worden. Der Fahrer (39) eines VW Golf war auf der Straße Am Busbahnhof unterwegs. Beim Rechtsabbiegen auf die Großenhainer Straße stieß er mit der 71-Jährigen zusammen, die von links kam. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache. (rr) Motorhaube von Opel gestohlen Zeit: 04.03.2026, 11:20 Uhr festgestellt Ort: Schönfeld, A 13 Unbekannte haben auf dem Parkplatz Wiesenholz die Motorhaube eine Opel Movano gestohlen. Außerdem entwendeten sie die Batterie sowie Scheinwerfer des Kleintransporters und beschädigten die Scheibe der Fahrertür. Der Schaden beträgt insgesamt etwa 6.000 Euro. (rr) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Frau nach Unfall im Krankenhaus Zeit: 04.03.2026, 13:10 Uhr Ort: Klingenberg Eine Frau (76) ist am Mittwoch nach einem Unfall auf der Bahnhofstraße in ein Krankenhaus gebracht worden. Die 76-Jährige fuhr mit einem Mazda 2 in Richtung Grillenburg. Sie kam aus bislang unklarer Ursache nach rechts von der Straße ab, streifte die Toreinfahrt eines Grundstücks, durchfuhr dieses und stieß gegen eine Mauer. Eine Schadenssumme ist noch nicht bekannt. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft, ob gesundheitliche Probleme zum Unfall führten. (lr) Bäume gestohlen Zeit: 04.03.2026, 10:20 Uhr der Polizei bekannt Ort: Dippoldiswalde, OT Seifersdorf Unbekannte haben in den vergangenen Tagen Bäume auf einem Privatgelände an der Straße Am Stausee gerodet und gestohlen. Die Täter fuhren offensichtlich mit einem Traktor auf das Gelände, rodeten mehrere Jungbäume im Wert von etwa 500 Euro und brachten diese fort. Durch die Arbeiten entstand zudem ein Sachschaden in Höhe von rund 1.500 Euro auf dem Gelände. (lr) Angeblicher Gewinn – Betrüger scheiterten am Telefon Zeit: 04.03.2026 Ort: Gohrisch/Pirna Unbekannte haben versucht eine Frau (78) und einen Mann (89) am Telefon um insgesamt 1.900 Euro zu betrügen. Sie riefen die 78-Jährige in Pirna und den 89-Jährigen in Gohrisch an und behaupteten, dass diese 32.000 Euro, beziehungsweise 38.500 Euro gewonnen hätten. Um an das Geld zu gelangen, sollte die Frau Guthabenkarten im Wert von 1.000 Euro und der Mann für 900 Euro kaufen und die Codes am Telefon durchgeben. In beiden Fällen wurde die Betrugsmasche erkannt. Schaden entstand nicht. (rr) -
Sicher gelandet und neu durchgestartet: Sachsen verlängert Modellprojekt »Ganztagspiloten«
Kultusminister Conrad Clemens kam mit guten Nachrichten im Gepäck zum heutigen (05.03.2026) Besuch der Grundschule Thalheim sowie des »Drei-Tannen-Horts«: Das Modellprojekt »Ganztagspiloten« wird sowohl in Thalheim als auch an allen weiteren zehn sächsischen Standorten um ein weiteres Schuljahr verlängert. Kultusminister Conrad Clemens: »Das Modellprojekt ‚Ganztagspiloten‘ hat gezeigt: Die kluge Verzahnung von Schule und Nachmittagsbetreuung gibt unseren Schülerinnen und Schülern kräftig Rückenwind. Wenn wir Schule, Hort und Ganztagsangebote als Einheit denken, verbessern wir die Lernumgebung unserer Kinder. Mit der Verlängerung von Modellprojekten wie den ‚Ganztagspiloten‘ stärken wir die ganztägige Bildung und Betreuung in Sachsen. Ich danke den Landtagsfraktionen von CDU, SPD, Grünen und Linken, die mit ihrem Beschluss zum Doppelhaushalt die Verlängerung ermöglicht haben.« Das Modellprojekt wird seit dem Schuljahr 2022/23 an insgesamt elf Standorten in ganz Sachsen erprobt – darunter acht Grundschulen, zwei Förderzentren sowie eine Oberschule+. Ziel des Projektes ist es, Angebote von Schule, Hort und Ganztag im Interesse der Schülerinnen und Schülern besser miteinander zu verbinden. Bisher sind Ganztagsangebote im Schultag häufig klar von den Unterrichtseinheiten getrennt. Das Modellprojekt fördert die Integration ineinander. In Thalheim konnte die Kooperation zwischen Lehrkräften und Hortfachkräften durch multiprofessionelle Teamarbeit im Teamteaching (pro Woche 2 Stunden in Klasse 1 und 1 Stunde in Klasse 2) gestärkt werden. Im Schuljahr 2025/26 werden alle Klassen in das Projekt einbezogen. Zudem wird ein gemeinsamer Kinderrat von Schule und Hort aufgebaut. Die Prozessabläufe werden bis zum Ende des Jahres 2026 von einem Team des Zentrums für Forschung, Weiterbildung und Beratung an der Evangelischen Hochschule Dresden gGmbH wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Langfristig sollen Modelle entwickelt werden, die auf andere Schulen ausgeweitet werden können.