Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
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STUDY IN SAXONY: Hochschulinformationstag am 15. Januar 2026
Am kommenden Donnerstag (15.Januar 2026) ist es wieder soweit: Sachsens Universitäten, Kunsthochschulen, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und die Standorte der Dualen Hochschule öffnen ihre Türen für interessierte Schülerinnen und Schüler. Am traditionell im Januar stattfindenden Hochschulinformationstag wird ein möglichst realistischer Einblick in einzelne Studienfächer, das Campusleben und spätere Karrieremöglichkeiten gewährt: mit Infoständen, Laborbesuchen, Schnuppervorlesungen, Austausch mit Studierenden und Alumni, Workshops, individueller Beratung und mehr. Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow: »Die sächsischen Hochschulen gestalten mit großem Engagement ein Programm, das Lust macht aufs Studieren und auch bei der Entscheidung für eine bestimmte Richtung unterstützen soll. Ich hoffe, dass viele Schülerinnen und Schüler und auch Eltern die Chance nutzen, einen Einblick in die ganze Bandbreite der Studienangebote zu erhalten, vielleicht sogar mit dem Besuch mehrerer Hochschulen. Für die dringend benötigten hochqualifizierten Fachkräfte von morgen bieten die modernen sächsischen Hochschulen eine ausgezeichnete akademische Ausbildung.« Das Programm aller Hochschulen ist zu finden auf der Seite von STUDY IN SAXONY (Link siehe unten) Hintergrund: STUDY IN SAXONY ist eine Kampagne des Sächsischen Wissenschaftsministeriums zu den attraktiven Studienmöglichkeiten im Wissenschaftsland Sachsen. Mit der Website study-in-saxony.de sowie bei Instagram, YouTube und LinkedIn erreicht die Kampagne Studieninteressierte und Eltern und wirbt mit Reels und spannenden Beiträgen für die mehr als 1.000 Studienangebote an den Hochschulstandorten in ganz Sachsen. -
Verfahren gegen Susann E. – Aufhebung von Terminstagen
Die Termine am 15.01.2026 und 28.01.2026 wurden aufgehoben. -
Elefanten im Tempel | Vortrag am 15.01.2026, 18 Uhr, im smac - Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz
Am kommenden Donnerstag, 15.01.2026, berichtet Dr. Cornelia Kleinitz von der Humboldt-Universität zu Berlin über den antiken Zeremonialort Musawwarat es-Sufra (Sudan). Der Vortrag findet im Rahmen der Sonderausstellung "Planet Africa - eine archäologische Zeitreise", die bis zum 12.4.2026 im smac - Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz - zu sehen ist, statt. • Vortrag: Elefanten im Tempel - Der antike Zeremonialort Musawwarat es-Sufra (Sudan) • Termin: Donnerstag, 15.01.2026, um 18 Uhr • Eintritt: 3 € Dr. Cornelia Kleinitz über ihren Vortrag: "Seit 1960 forschen WissenschaftlerInnen der Humboldt-Universität zu Berlin im Tal von Musawwarat es-Sufra in enger Zusammenarbeit mit sudanesischen Partnern. Zuletzt wurden Lebensweisen von lokalen, mobilen Bevölkerungen erforscht, die oft schwer im archäologischen Befund zu erkennen sind. Kontrovers diskutiert sind die antiken Elefantendarstellungen in den Tempeln, die lange als Kriegselefanten interpretiert wurden." Sonderausstellung "Planet Africa - eine archäologische Zeitreise" Die Ausstellung beleuchtet die Schlüsselrolle des afrikanischen Kontinents in der menschlichen Evolution – und zwar aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel: dem der modernen Archäologie. Sie speist sich vor allem aus den Ergebnissen zahlreicher neuerer Forschungsprojekte, die gemeinsam mit afrikanischen Partnerinstitutionen seit 2018 durchgeführt werden. Hierbei geht die Erzählung nicht chronologisch vor, sondern gliedert sich in sechs große Themen, die vom Reichtum der Landschaften, der Funde und Monumente und von den Menschen erzählen. Streetart-Künstlerinnen und -Künstler aus verschiedenen afrikanischen Ländern gestalteten eindrückliche Illustrationen für jedes der sechs Themenfelder. Mit besten Grüßen, Jutta Boehme Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am smac PRESSEKONTAKT Jutta Boehme mail: presse@smac.sachsen.de tel: 0371. 911 999 65 ADRESSE | KONTAKT smac – Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz Stefan-Heym-Platz 1 09111 Chemnitz mail: info@smac.sachsen.de tel: 0371. 911 999 0 web: www.smac.sachsen.de -
Freistaat Sachsen und italienische Region Sardinien vereinbaren Zusammenarbeit beim Projekt Einstein-Teleskop
Rom (12. Januar 2026) - Der Freistaat Sachsen und die Region Sardinien in Italien haben sich auf eine enge Zusammenarbeit in Wissenschaft und Technologie verständigt. In Anwesenheit von Sachsens Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow hat die Präsidentin der unabhängigen Region Sardinien, Alessandra Todde, am Abend in Rom eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Per Video zugeschaltet war der Sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer, der die Vereinbarung bereits zuvor unterschrieben hatte. Ziel der Vereinbarung ist es, die Zusammenarbeit insbesondere bei großen wissenschaftlichen Infrastrukturprojekten zu intensivieren. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem geplanten unterirdischen Einstein-Teleskop (ET), einem der bedeutendsten europäischen Forschungsprojekte der kommenden Jahrzehnte. Derzeit werden drei potenziell geeignete Standorte in Europa auf Basis wissenschaftlicher Kriterien untersucht: die sächsische Lausitz, die Region Sardinien sowie die EMR-Region (Euregio Maas-Rhein) im Dreiländereck von Deutschland, Belgien und den Niederlanden. Ziel ist es, die geologisch und bautechnisch am besten geeignete Formation für das Einstein-Teleskop zu identifizieren. Dabei wird auch geprüft, ob eine Kombination aus zwei Standorten technisch machbar und wirtschaftlich sinnvoll ist. Eine zwischen Sachsen und Sardinien geteilte Forschungsinfrastruktur könnte einen zusätzlichen wissenschaftlichen Mehrwert für Europa schaffen. Sachsen und Sardinien eint das Interesse an einer erfolgreichen Umsetzung dieses europäischen Großprojekts. Beide Seiten wollen sich deshalb gegenseitig bei der Bewerbung und Realisierung des Vorhabens unterstützen. Angedacht ist unter anderem der Aufbau eines gemeinsamen wissenschaftlichen Konsortiums. Ministerpräsident Michael Kretschmer: »Sachsen denkt Forschung in europäischen Dimensionen. Projekte wie das Einstein-Teleskop verbindet regionale Stärke mit globaler Perspektive. So entsteht Wissen, das weit über den Moment hinauswirkt – und ein Wissenschaftsstandort, der Verantwortung für die Zukunft übernimmt. Das Einstein-Teleskop steht exemplarisch für die Stärke Europas, große wissenschaftliche Visionen gemeinsam zu verfolgen. Die Zusammenarbeit zwischen Sachsen und Sardinien vernetzt exzellente Forschung, technologische Innovationskraft und europäische Solidarität. Wenn wir unsere Kompetenzen bündeln, schaffen wir nicht nur neue Erkenntnisse über das Universum, sondern stärken auch Europas Rolle als weltweit führender Wissenschaftsstandort.« Staatsminister Sebastian Gemkow: »Das Einstein-Teleskop ist viel mehr als ein Großgerät zum Nutzen der Forschung in der Astrophysik. Neben dem unschätzbaren Wissen, das mit Hilfe der Anlage in Zukunft generiert wird, bringt das ET auch der Technologieentwicklung und damit ganz neuen Anwendungsbereichen in der Wirtschaft einen Schub – und zwar schon während der Aufbauphase. Für diese Art von Forschungsinfrastruktur müssen neuartige Messinstrumente und -methoden entwickelt werden. Gleichzeitig betreten wir Neuland bei der Verarbeitung und Auswertung von Daten: Die schiere Datenmenge erfordert neue Ansätze in IT und Mikroelektronik. Ein Projekt dieser Größenordnung funktioniert nur mit Arbeitsteilung und in enger Partnerschaft. Genau dafür haben wir mit Sardinien jetzt die Grundlage geschaffen.« Hintergrund Einstein-Teleskop (ET): Das Einstein-Teleskop ist ein geplantes Gravitationswellen-Teleskop, das künftig Gravitationswellen aus dem Universum in bislang nicht gekanntem Ausmaß messen soll. Die technischen Anforderungen sind außerordentlich hoch und machen einen unterirdischen Standort erforderlich, um seismische und akustische Störungen weitgehend auszuschließen. Von den mit dem Einstein-Teleskop gewonnenen Daten erwarten sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neue, grundlegende Erkenntnisse zur Entstehung und Entwicklung des Universums. -
Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH: Wanderausstellung Effiziente Mobilität seit dem 12.01.2026 zu Gast in Zwönitz
Die Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH präsentiert die Wanderausstellung »Effiziente Mobilität Sachsen« im Buntspeicher Zwönitz. Bis zum 12.02.2026 gastiert die Ausstellung in der Galerie im Untergeschoss des Buntspeichers. Ausstellungsort: Buntspeicher Zwönitz Speicherstraße 1 08297 Zwönitz Die in 2024 aktualisierte Wanderausstellung »Effiziente Mobilität Sachsen« lädt mit zwei Schautafeln und einem Turm zum Entdecken der Themen "Elektromobilität", "Intelligente Verkehrssysteme" und "Mobilität der Zukunft" ein. Zahlreiche neue Grafiken, Bilder und digitale Elemente informieren rund um die Themen und stellen dabei einen Bezug zur regionalen Situation im Freistaat Sachsen her. Kommunen und öffentliche Einrichtungen, die an der Wanderausstellung »Effiziente Mobilität Sachsen« interessiert sind, können sich bei Frau Turowski (antonia.turowski@saena.de) melden. Die Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH Die Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH ist das unabhängige Beratungs-, Informations-, und Kompetenzzentrum zu den Themen erneuerbare Energien, zukunftsfähige Energieversorgung, Energieeffizienz und effiziente Mobilität. Gesellschafter sind der Freistaat Sachsen und die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB). Sie dient als sachsenweite Anlaufstelle für alle handelnden Personen und Institutionen im Bereich Energie und Klimaschutz. Hinweis zur sprachlichen Regelung Aus Gründen der besseren Lesbarkeit und Verständlichkeit wird auf die Anwendung der geschlechtergerechten Sprache verzichtet. Personen- und Funktionsbezeichnungen gelten für alle Geschlechtsidentitäten