Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Verantwortlich: Christina Friedrich, Karolin Hemp, Enrico Liebold Ausgewählte Meldung Einbruch in Bürocontainer Zeit: 04.07.2026, 17:00 Uhr bis 05.07.2026, 16:45 Uhr Ort: Crimmitschau In Crimmitschau wurde in einen Bürocontainer eingebrochen. Im Zeitraum zwischen Samstagabend und Sonntagnachmittag brachen Unbekannte gewaltsam in einen Bürocontainer ein, der auf einem Firmengelände an der Zeitzer Straße aufgestellt ist. Beim Einbruch entstand ein Sachschaden von rund 5.000 Euro. Aus dem Innenraum entwendeten sie einen Laptop und ein Handy im Wert von 2.000 Euro. Wem sind Personen aufgefallen, die sich auf dem Firmengelände aufhielten und mit dem Einbruch in Verbindung stehen könnten? Hinweise nimmt das Polizeirevier in Werdau unter der Telefonnummer 03761 7020 entgegen. (kh) Vogtlandkreis Leichtverletzter bei Unfall Zeit: 06.07.2026, 00:50 Uhr Ort: Oelsnitz | A 72 In der Nacht fuhr an der Raststätte Vogtland ein Pkw auf einen parkenden Lkw auf. In der Nacht zu Montag fuhr ein 37-Jähriger mit einem Skoda inklusive Anhänger die Autobahn 72 in Fahrtrichtung Leipzig entlang. An der Raststätte Vogtland Süd fuhr er auf einen am rechten Fahrbahnrand stehenden Auflieger eines Lkw auf. Dabei verletzte sich der 37-Jährige leicht. Der Sachschaden summiert sich bei beiden Fahrzeugen auf 20.000 Euro. Der Skoda musste aufgrund der Unfallbeschädigungen abgeschleppt werden. (el) Unfallflucht Zeit: 05.07.2026, 14:55 Uhr bis 16:50 Uhr Ort: Plauen, OT Reusa In Reusa stieß jemand gegen ein geparktes Cabrio und flüchtete. Im Laufe des Sonntagnachmittags wurde ein weißer Audi A3 beschädigt, der auf der Straße Nach dem Taubenberg nahe der Einmündung auf die Alte Reichenbacher Straße geparkt war. Offenbar kollidierte jemand im Vorbeifahren mit dem Cabrio und hinterließ daran einen Sachschaden von circa 2.000 Euro. Die unbekannte Person fuhr weiter, ohne sich zu erkennen zu geben. Sie haben einen Zusammenstoß mitbekommen und können Angaben zum Verursacher oder dessen Fahrzeug machen? Bitte melden Sie Ihre Beobachtungen im Polizeirevier Plauen, Telefon: 03741 140. (cf) Kassenhaus geplündert Zeit: 04.07.2026, 17:30 Uhr bis 05.07.2026, 07:30 Uhr Ort: Klingenthal, OT Mühlleithen Die Polizei sucht Zeugen zu einem Einbruch an der Sommerrodelbahn. In der Nacht von Samstag auf Sonntag griffen unbekannte Täter ein Kassenhaus am Floßgrabenweg an. Sie schlugen die Fensterscheibe ein und entwendeten einen niedrigen zweistelligen Bargeldbetrag. Der entstandene Sachschaden wird auf 1.000 Euro beziffert. Falls Ihnen Personen aufgefallen sind, die für den Einbruch verantwortlich sein könnten, melden Sie sich bitte im Polizeirevier Auerbach-Klingenthal, telefonisch erreichbar unter 03744 2550. (el) Landkreis Zwickau Fahrrad aus Tiefgarage gestohlen Zeit: 04.07.2026, 23:30 Uhr bis 05.07.2026, 12:30 Uhr Ort: Zwickau, OT Marienthal In Marienthal stahlen Unbekannte ein Fahrrad. Im Zeitraum zwischen Samstagnacht und Sonntagmittag entwendeten Unbekannte ein anthrazitfarbiges Fahrrad der Marke Cube aus einer Tiefgarage an der Marienthaler Straße nahe der Bülaustraße. Das Zweirad war mit einem Kettenschloss an einem Fahrradständer gesichert und hatte einen Wert von 600 Euro. Zeugen, die Hinweise zum Diebstahl oder zum Verbleib des Fahrrads geben können, werden gebeten, sich im Polizeirevier Zwickau unter der Telefonnummer 0375 428 102 zu melden. (kh) Radlader mit Graffiti besprüht Zeit: 03.07.2026, 15:00 Uhr bis 06.07.2026, 07:00 Uhr Ort: Glauchau In Glauchau verewigten sich Graffitisprayer an einem Radlader. Zwischen Freitagnachmittag und dem frühen Montagmorgen besprühten Unbekannte einen Radlader, der auf einem Baustellengelände im Bereich der Zwickauer Straße/Hochuferstraße abgestellt war. Sie brachten silberne Farbe auf das Fahrzeug auf und verursachten damit einen Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro. Wem sind im Zeitraum des Wochenendes Personen aufgefallen, die sich im Bereich der Baustelle aufhielten und mit der Tat in Verbindung stehen könnten? Zeugen melden sich bitte unter der Telefonnummer 03763 640 im Polizeirevier Glauchau. (kh)
  • Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA) begrüßt die im parlamentarischen Verfahren erzielte Einigung zum Entwurf des Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetzes (StromVKG). Ein regionsoffener Netzbonus soll den Aufbau von gesicherter Leistung in allen Regionen des Landes sicherstellen. Damit ist der Weg für die Umsetzung der Kraftwerksstrategie der Bundesregierung geebnet. Zugleich werden wichtige Hinweise zur Ausgestaltung eines fairen und wirksamen Kapazitätsmarktes aufgegriffen. Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter begrüßt, dass damit eine Anpassung des Ausschreibungsdesign vorgenommen wird. Diese zielt darauf ab, ausreichend gesicherte Leistung insbesondere in der nord- und ostdeutschen Netzregion aufzubauen. Ohne zusätzliche steuerbare Kraftwerke ist dort ein schneller Netzwiederaufbau im Störungsfall sonst nicht gewährleistet. »Diese Einigung ist ein wichtiger Schritt für mehr Versorgungssicherheit in Deutschland. Sie stellt klar: Der Kapazitätsmarkt muss so ausgestaltet werden, dass alle Regionen faire Chancen erhalten – auch der Osten und damit Sachsen. Der Änderungsantrag zum Gesetz wird den Kraftwerkszubau im Nordosten Deutschlands sichern«, sagte Panter. Mit dem StromVKG ist die Einführung eines Kapazitätsmarktes für den Stromsektor vorgesehen, damit ab 2031 ausreichend steuerbare Leistung zur Verfügung steht – auch bei Dunkelflauten und nach dem Kohleausstieg. Geplant ist die Ausschreibung von 11 GW neuer steuerbarer Erzeugungskapazitäten. Davon sollen 9 GW Langzeitkapazitäten, entsprechend rund 10 GW Kraftwerksleistung, räumlich verteilt werden: zwei Drittel im netztechnischen Süden und ein Drittel im Rest Deutschlands, zu dem auch der gesamte Osten gehört. Das bisher vorgesehene Ausschreibungsdesign mit dem sogenannten »Südbonus« gewährleistet jedoch nicht, dass diese Verteilung tatsächlich erreicht wird, sondern führt dazu, dass Gebote aus Süddeutschland systematisch bevorzugt werden. Mit dem jetzt vorliegenden Änderungsantrag wird der Südbonus nun entschärft. Zunächst wird Geboten aus dem netztechnischen Norden Vorrang eingeräumt, bis die Verteilung von einem Drittel erreicht ist. Damit entspricht man auch einer Forderung der vier Übertragungsnetzbetreiber. »Wir haben uns wiederholt dafür eingesetzt, den Südbonus anzupassen und das Ausschreibungsdesign insgesamt zu überarbeiten. Es darf keine strukturelle Benachteiligung ganzer Regionen geben«, so Panter. Sachsen hatte diese Position unter anderem im Rahmen der Energieministerkonferenz sowie im parlamentarischen Verfahren über den Bundesrat deutlich gemacht. »Ostdeutsche und sächsische Standorte müssen bei der Standortwahl für neue Kapazitäten angemessen berücksichtigt werden. Gerade für die Netzstabilität brauchen wir steuerbare Kapazitäten dort, wo sie systemisch sinnvoll sind. Für die Systemsicherheit ist entscheidend, dass ausreichend Anlagen mit Schwarzstartfähigkeit zur Verfügung stehen – also Kraftwerke, die das Netz im Ernstfall ohne externe Stromversorgung wieder hochfahren können.«, betonte Panter. Ziel muss ein ausgewogenes Marktdesign sein, das Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und regionale Ausgewogenheit gleichermaßen gewährleistet. Am Mittwoch dieser Woche wird der Ausschuss für Wirtschaft und Energie darüber abschließend beraten, dann gibt es die entsprechende Beschlussempfehlung an den Bundestag, welcher am Donnerstag das Gesetz berät. Am Freitag, den 10. Juli, soll der Bundesrat das Gesetz beschließen. Hintergrund Mit dem Entwurf des Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetzes setzt die Bundesregierung die Kraftwerksstrategie in geltendes Recht um. Ziel ist es, durch einen Kapazitätsmarkt Investitionen in gesicherte Leistung anzureizen und ausreichend steuerbare Kapazitäten bereitzustellen. Der Kapazitätsmarkt ist zunächst auf das Zieljahr 2031 ausgerichtet. Für die Zeit ab 2032 ist ein umfassenderes Marktmodell vorgesehen. Insgesamt sollen 11 GW neuer steuerbarer Erzeugungskapazitäten ausgeschrieben werden, um die Stromversorgungssicherheit langfristig zu gewährleisten und den Ausbau der erneuerbaren Energien zu ergänzen – auch nach dem Kohleausstieg.
  • Verantwortlich: Therese Leverenz (tl), Tom Erik Richter (tr) Zeugenaufruf nach Raub Ort: Leipzig (Plagwitz), Alte Straße Zeit: 05.07.2026, gegen 22:20 Uhr Am späten Sonntagabend wurde ein 46-Jähriger von einem unbekannten Täter beraubt, nachdem dieser ein technisches Gerät über das Internet verkaufen wollte. Der Mann hatte das Gerät auf einer Verkaufsplattform angeboten, woraufhin sich ein Interessent meldete und dieses erwerben wollte. Bei einem vereinbarten Treffen nahm der Unbekannte das Gerät an sich und zeigte einen waffenähnlichen Gegenstand vor, woraufhin der 46-Jährige ihm das Gerät überließ. Der Täter entfernte sich daraufhin in unbekannte Richtung. Beschrieben wird er folgendermaßen: * circa 20 bis 25 Jahre alt * circa 1,65 Meter bis 1,70 Meter groß * dunkle, fettige Haare und ungepflegter Kinnbart * braune Augen * Bekleidung: heller Wollpullover, gestrickte Wollkapuze mit schwarzem Symbol, Multifunktionshose Die Ermittlungen wegen eines Raubdeliktes wurden aufgenommen. Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder dem unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden. (tr) Technischer Defekt führt zu Brand Ort: Leipzig (Zentrum), Burgplatz Zeit: 05.07.2026, gegen 15:15 Uhr Durch eine mutmaßlich defekte Batterie kam es am Sonntagnachmittag zum Brand im Technikraum eines Hotels, wodurch Gäste kurzzeitig das Hotel verlassen mussten. Ersten Erkenntnissen nach, hatte sich die mobile Batterie eines Notstromaggregates aufgrund eines technischen Defektes entzündet. Da die Rauchgase durch die Räume des Hotels und andere Gebäudeteile zogen, wurden Menschen kurzzeitig aus diesem evakuiert, konnten im Anschluss aber wieder zurückkehren. Die Feuerwehr konnte den Brand, nachdem durch die Stadtwerke der Strom für den betroffenen Bereich abgeschaltet wurde, löschen. Personen wurden nicht verletzt. Ein Straftatverdacht liegt nach bisherigen Erkenntnissen nicht vor. Der entstandene Sachschaden ist nicht bezifferbar. (tr) Verkehrsunfall mit zwei Verletzten Ort: Delitzsch, K 7442 Zeit: 05.07.2026, gegen 21:00 Uhr Am Sonntagabend kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 7442, in dessen Folge zwei Personen verletzt wurden. Die Fahrerin (36, deutsch) eines VW Caddy fuhr auf der Kreisstraße 7442 in Richtung Eilenburger Chaussee. In einer Kurve, in Höhe der Ortslage Döbernitz, kam sie von der Fahrbahn ab, fuhr über eine Böschung und kollidierte mit ihrem Fahrzeug mit drei Bäumen. Die 36-Jährige und ihr Beifahrer (9) wurden verletzt und zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Die Höhe des entstandenen Sachschadens wurde mit etwa 15.000 Euro beziffert. Aufgrund des Verdachts, dass die 36-Jährige ihr Fahrzeug unter dem Einfluss von Alkohol geführt hatte, veranlassten die eingesetzten Beamten eine Blutentnahme. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen wegen einer Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen und den Führerschein der Fahrerin beschlagnahmt. (tl) Polizeieinsatz am Lokschuppen Ort: Leipzig (Reudnitz-Thonberg), Eilenburger Straße | Lene-Voigt-Park Zeit: 04.07.2026, gegen 10:15 Uhr Am Samstagvormittag führte das Polizeirevier Leipzig-Zentrum mit Unterstützung von Einsatzkräften der Inspektion Zentrale Dienste (IZD) einen Polizeieinsatz am Lokschuppen durch. Ziel der Maßnahme war es, die Zugangstüren des Gebäudes zu verschweißen, um dieses künftig gegen unbefugtes Betreten zu sichern. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Bränden im verlassenen Gebäude und in dessen unmittelbarer Umgebung. Zur Gewährleistung eines störungsfreien Arbeitsablaufs der beauftragten Baufirmen durchsuchten die Einsatzkräfte der IZD das Objekt im Vorfeld, um angetroffene Personen des Geländes zu verweisen. Im Rahmen dessen wurde im Gebäude ein Mann (45, deutsch) festgestellt und nachfolgend eine Anzeige wegen eines Hausfriedensbruchs aufgenommen. Der Einsatz wurde gegen 11:00 Uhr ohne weitere Vorkommnisse beendet. (tl)
  • Am Montag (06.07.) ist das Naturschutzgroßprojekt (NGP) »Grünes Band Dreiländereck Bayern – Sachsen – Thüringen« offiziell gestartet. Bei der Auftaktveranstaltung in Mödlareuth übergaben die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Bettina Hagedorn, Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder, der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber, Sachsens Umweltstaatssekretär Ulrich Menke und Karin Arndt, Umweltstaatssekretärin Thüringen, die Förderurkunde an den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) für das auf drei Jahre angelegte Projekt. Das Vorhaben umfasst die Planung landschaftsgestaltender Maßnahmen des gemeinsam vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) und den Ländern Bayern, Sachsen und Thüringen im Rahmen des Programmes »chance.natur« geförderten Naturschutzgroßprojekts. Die Kosten für die Planungsphase in Höhe von rund einer Million Euro werden zu 75 Prozent vom Bund finanziert. Weitere 15 Prozent tragen Bayern, Sachsen und Thüringen entsprechend ihres Flächenanteils. Zehn Prozent übernimmt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND). Langfristiges Ziel des Naturschutzgroßprojekts ist es, das Grüne Band entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze sowie an der Grenze zur Tschechischen Republik auf einer Länge von insgesamt rund 112 Kilometer als länderübergreifenden Biotopverbund zu stärken und weiterzuentwickeln. Dazu gehören der Ausbau der Biotopvernetzung sowie die Biotopgestaltung und -entwicklung für ausgewählte Arten und Lebensräume. Staatssekretär Ulrich Menke: »Am Grünen Band sind während der deutsch-deutschen Teilung und nach der Wiedervereinigung einzigartige Lebensräume für gefährdete Pflanzen und Tiere entstanden. Zudem ist es ein Ort, an dem das Andenken an die Teilung wachgehalten und für die Menschen erlebbar wird. Das Naturschutzgroßprojekt, dessen Auftakt wir heute feiern, steht für den Freistaat Sachsen in einer Reihe von guten Entwicklungen für die Natur und Artenvielfalt im sächsischen Abschnitt des Grünen Bands. Erst im April dieses Jahres hat Sachsen diesen Teil als sein erstes Nationales Naturmonument ausgewiesen. Dieses sehr junge Schutzgebiet bringen wir in das gemeinsame Naturschutzgroßprojekt der drei Freistaaten als kleinen und gleichzeitig wertvollen Teil des Grünen Bandes ein. Damit verbinden wir den Wunsch, die schützenswerten Flächen im Grünen Band mit anderen Bereichen zu vernetzen und die einst trennende Grenze zum verbindenden Lebensraum gemeinsam zu weiterzuentwickeln.« Das Grüne Band entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bildet mit einer Gesamtlänge von 1.393 Kilometern das größte Biotopverbundsystem Deutschlands. Das Gebiet ist geprägt von naturnahen Offenland-, Wald- und Gewässerkomplexen sowie einigen gut erhaltenen Feuchtgebieten und Mooren. Es bietet zahlreichen seltenen und bedrohten Pflanzen und Tieren einen Lebens- sowie Rückzugsraum und ist zudem ein wichtiger Wanderkorridor. Das Grüne Band ist gleichzeitig mit den erhaltenen Grenzbefestigungs- und -sicherungsanlagen sowie Kolonnenwegen eine Erinnerungslandschaft und lebendiger Gedenkort für die deutsch-deutsche Teilung.
  • Landeshauptstadt Dresden Öffentlichkeitsfahndung nach Corina Niemand ausgeweitet • Knochen der Vermissten im April in Dölzschen gefunden • Umstände des Verschwindens weiter unbekannt • Ausstrahlung bei »Aktenzeichen XY… Vermisst« am Mittwoch, 8. Juli 2026 Seit März 2024 fahnden die Staatsanwaltschaft Dresden und die Polizeidirektion Dres-den öffentlich nach der vermissten Corina Niemand (siehe Öffentlichkeitsfahndung der Polizeidirektion Dresden vom 25. März 2024 – lfd. Nr. 13/2024). Die damals 43-Jährige wurde letztmalig am Morgen des 23. März 2024 in der eigenen Wohnung gesehen. Mögliche Hinwendungsorte wurden durch die Polizei geprüft. Dabei erstreckten sich die Ermittlungen bis nach Spanien und Hawaii, wo die Vermisste wäh-rend ihres Studiums zeitweise lebte. Im Frühjahr dieses Jahres fand der Eigentümer eines Grundstücks unterhalb der Be-gerburg (Dresden-Dölzschen) einen menschlichen Knochen. Rechtsmediziner konnten ihn zweifelsfrei der Vermissten zuordnen. In der Folge suchten Einsatzkräfte an mehreren Tagen das unwegsame und felsige Ge-lände nach neuen Hinweisen ab. Sie fanden jedoch keine weiteren Spuren – weder Knochen noch Teile der Bekleidung von Corina Niemand. Der Fundort des Knochens befand sich nur wenige hundert Meter Luftlinie von der Wohnung der Vermissten ent-fernt. Die Ermittler gehen inzwischen davon aus, dass Corina Niemand nicht mehr am Leben ist. Gleichwohl sind die Umstände ihres Verschwindens weiterhin unbekannt. Durch die bisherigen Ermittlungen lassen sich weder ein Unfall noch ein Suizid oder eine Straftat als Ursache ausschließen. Die Ermittler suchen daher weiter nach Zeugen, die Angaben zum Verbleib der Ver-missten machen können – insbesondere wo und wann sie letztmalig gesehen wurde. Vor dem Hintergrund wird die Dresdner Polizei am Mittwoch, den 8. Juli 2026 den ak-tuellen Ermittlungsstand in der ZDF-Sendung »Aktenzeichen XY… Vermisst« vorstel-len. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen.