Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
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Brand einer Hotelsauna | Unfall zwischen zwei Lkw
Verantwortlich: Therese Leverenz (tl), Melanie Roeber (mr) Brand einer Hotelsauna Ort: Leipzig (Neustadt-Neuschönefeld), Hedwigstraße Zeit: 20.10.2026, gegen 21:15 Uhr In der Sauna eines Hotels kam es im Zuge eines Aufgusses zum Ausbruch eines Feuers, durch das insgesamt neun Personen verletzt wurden. Zwei Männer (27 und 26, deutsch) beabsichtigten in der Sauna eines Hotels einen Saunaaufguss durchzuführen. Aus bisher nicht abschließend geklärter Ursache kam es dabei zum Ausbruch eines Feuers mit erheblicher Rauchentwicklung, bei dem die Sauna beschädigt und die beiden Männer verletzt wurden. Sie wurden zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnte den Brand vollständig löschen. Nach Beendigung der Löscharbeiten und Durchlüftung des Hotels konnte dieses wieder genutzt werden. Durch die Rauchentwicklung mussten mehrere Personen mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation behandelt werden. Sechs Personen konnten nach ambulanter Versorgung wieder entlassen werden, ein 28-Jähriger wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann noch nicht abschließend beziffert werden. Die Polizei prüft den Einsatz eines Brandursachenermittlers und ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung. (mr) Unfall zwischen zwei Lkw Ort: Schkeuditz, Paul-Thiersch-Straße / B6 Zeit: 21.10.2026, gegen 02:05 Uhr In der vergangenen Nacht kam es auf der Bundesstraße 6 zu einem Verkehrsunfall, in dessen Folge zwei Lkw-Fahrer verletzt wurden. Die B6 ist derzeit noch in stadtauswärtiger Richtung gesperrt. Der Fahrer (59) einer Sattelzugmaschine DAF fuhr auf der Bundesstraße 6 in westliche Richtung. In Höhe der Paul-Thiersch-Straße kam es zum Zusammenstoß mit einer Sattelzugmaschine Scania (Fahrer: 47), der von der Paul-Thiersch-Straße kommend auf die B6 in westliche Richtung abbiegen wollte. Nachfolgend wurde die Fahrerkabine des 47-Jährigen von der Sattelzugmaschine gerissen, überschlug sich und kam im Straßengraben zum Liegen. Der Mann wurde schwer verletzt mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Der 59-Jährige wurde ebenfalls verletzt und zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Die Höhe des entstandenen Sachschadens lässt sich noch nicht abschließend beziffern. Neben den Polizei- und Rettungskräften kam auch ein Sachverständiger der DEKRA zum Einsatz. Die Bundesstraße 6 ist derzeit für die Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge in stadtauswärtige Richtung gesperrt. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen zum Hergang des Verkehrsunfalls aufgenommen. Die Maßnahmen vor Ort dauern an. (tl) -
Politische Bildung – Historisches Lernen mit einer Überlebenden der Shoah
Klassen ab der Jahrgangsstufe 8 haben von Montag, den 26.10., bis Freitag, den 30.10.2026 die Möglichkeit, für 90 Minuten mit einer der letzten Überlebenden der Shoah ins Gespräch zu kommen. Im Rahmen des Zeitzeugenprojekts »Demokratieerziehung/Gespräche mit Überlebenden des NS-Regimes an sächsischen Schulen« besucht die Zeitzeugin Anna Strishkowa die Stadt Leipzig, erzählt von ihrem Leben und beantwortet Fragen der Teilnehmenden. Da sie kein Deutsch spricht, wird eine Dolmetscherin vor Ort sein. Über die Biografie der Frau und ihre Erzählungen erfahren die Schülerinnen und Schüler, was es heißt, in einer menschenverachtenden Diktatur leben zu müssen. Grundrechte, die nicht respektiert werden, ständige Demütigung und Entwürdigung, die stete Lebensgefahr und die Ermordung der eigenen Familie – dies sind Schicksale, die zum Nachdenken über für jede Gesellschaft elementare Werte anregt. Das Schicksal der Zeitzeugin und ihre Erzählung machen die Shoah greifbar und emotional erlebbar. Die Veranstaltung wird für Schulen kostenfrei angeboten. Das Projekt wird seit mehreren Jahren in Zusammenarbeit zwischen dem Sächsischen Kultusministerium und dem Maximilian-Kolbe-Werk e.V. durchgeführt. Letzterer ist ein Hilfswerk für die Überlebenden der Konzentrationslager und Ghettos in Mittel- und Osteuropa. Datum, Veranstaltungsorte und Zeit (Montag bis Donnerstag jeweils von 10 – 11.30 Uhr, Freitag von 9.00 – 10.30 Uhr): * Mo., der 26.10., und Di., der 27.10.: Stadtbibliothek Leipzig, Wilhelm-Leuschner-Platz 10–11, 04107 Leipzig * Mi., der 28.10., und Do., der 29.10.: Petri-Oberschule Leipzig, Glockenstraße 6, 04103 Leipzig * Fr., der 30.10.: Johannes-Kepler-Gymnasium Leipzig, Dieskaustraße 76, 04229 Leipzig An den jeweils 90‑minütigen Gesprächen nehmen mehrere Klassen mit ihren Lehrkräften teil. Ablauf: 1. Begrüßung und Anmoderation – Herr Thiele 2. Erzählung Frau Strishkowa mit konsekutiver Verdolmetschung durch Frau Jekic 3. Fragen und Gespräch – Alle 4. Dank und Abschied – Herr Thiele Pressevertreter melden sich bei Interesse beim Ansprechpartner im Landesamt für Schule und Bildung: Herr Ingolf Thiele – ingolf.thiele@lasub.smk.sachsen.de -
Panter begrüßt Bewegung beim Verbrenner-Aus: Pragmatismus sichert den Weg zur Elektromobilität
Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter begrüßt den von den Unterhändlern der Fraktionen im EU-Parlament ausgehandelten Kompromiss zu künftigen CO₂-Grenzwerten für Neuwagen. Eine Zustimmung des Parlamentes steht noch aus. Die geplante Anpassung eröffnet aus seiner Sicht die Chance, Klimaschutz und die wirtschaftliche Realität der Automobilindustrie stärker miteinander in Einklang zu bringen. Staatsminister Panter: »Ich habe immer für Pragmatismus und Augenmaß geworben. Der eingeschlagene Weg hin zur Elektromobilität ist richtig und wichtig. Er muss aber so gestaltet werden, dass unsere Automobilindustrie wettbewerbsfähig bleibt und Arbeitsplätze nicht gefährdet werden. Gerade für Sachsen mit seinen Automobilstandorten und zahlreichen Zulieferern brauchen wir verlässliche Rahmenbedingungen, die den Unternehmen Spielraum und Luft für Investitionen lassen.« Dem Kompromiss zufolge sollen die CO₂-Emissionen neuer Fahrzeuge bis 2035 um 95 Prozent gegenüber 2021 sinken. Durch den Einsatz klimafreundlich produzierten Stahls soll eine Reduzierung um 87,5 Prozent ausreichen können. Damit bliebe der Verkauf neuer Verbrenner und Hybridfahrzeuge auch nach 2035 möglich. Die bisherige Regelung sah vor, dass Neuwagen ab 2035 keine CO₂-Emissionen mehr im Fahrbetrieb verursachen dürfen. Panter: »Unabhängig vom jetzigen Kompromiss ist entscheidend, dass die Elektromobilität weiter vorankommt und zugleich die industrielle Wertschöpfung in Europa gesichert wird. Dafür brauchen wir wettbewerbsfähige Produktionsbedingungen, eine gute Ladeinfrastruktur und bezahlbare Fahrzeuge. Jetzt kommt es darauf an, Klimaschutz und industrielle Stärke auch in den weiteren EU-Beratungen zusammenzudenken.« -
ADAC Sachsen und SLUB Dresden digitalisieren erstmals historische Dokumente des Sachsenrings
Im kommenden Jahr feiert der Sachsenring sein 100-jähriges Jubiläum. Der ADAC Sachsen nimmt den Geburtstag zum Anlass und startet gemeinsam mit der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) ein deutschlandweit einzigartiges Digitalisierungsprojekt. Im Rahmen des Landesdigitalisierungsprogrammes für Wissenschaft und Kultur des Freistaates Sachsen (LDP) werden historische Dokumente wie die Programme der Rennstrecke seit 1927 digitalisiert und weltweit online verfügbar gemacht. Die Sammlung beleuchtet die Entwicklung der Rennstrecke von ihren Ursprüngen bis in die Gegenwart – von frühen Straßenrennen über Phasen des Umbruchs in der Zeit des Nationalsozialismus und der DDR bis hin zu aktuellen Entwicklungen rund um die Traditionsstrecke. Am Dienstag, den 20. Oktober 2026, hat Klaus Klötzner, Vorstandsvorsitzender des ADAC Sachsen e.V., symbolisch die historischen Programmhefte an Katrin Stump, Generaldirektorin der SLUB Dresden, übergeben. Bereits seit einigen Monaten werden die über 130 Programmhefte, die es seit 1927 zu Motorsportveranstaltungen am Sachsenring gab, an der SLUB digitalisiert. Aktuell sind bereits rund 50 Hefte der Jahre 1927 bis 1990 auf dem Online-Portal SACHSEN.DIGITAL veröffentlicht und können von allen Interessierten kostenfrei eingesehen werden. Alle weiteren Ausgaben befinden sich derzeit im Digitalisierungsprozess und werden im Laufe der kommenden Monate verfügbar sein. Das Projekt ist in dieser Form einmalig in Deutschland und wird durch das Landesdigitalisierungsprogramm für Wissenschaft und Kultur (LDP) ermöglicht, mit dem der Freistaat Sachsen die Digitalisierung sächsischen Kulturgutes unterstützt. So konnten in den letzten Jahren über 18 Millionen Textseiten und Bilder aus ganz Sachsen weltweit zugänglich gemacht werden. Allein im vergangenen Jahr gab es rund sechs Millionen Zugriffe auf die Digitalisate. Katrin Stump, Generaldirektorin der SLUB Dresden, betont: »Der Sachsenring ist ein Stück sächsische Identität und lebendige Alltagsgeschichte. Dass wir diese Dokumente aus fast 100 Jahren nun lückenlos und kostenfrei online bereitstellen können, zeigt die enorme Spannweite unserer Arbeit: Mit dem Landesdigitalisierungsprogramm sichern wir nicht nur klassisches Kulturgut, sondern machen breitenwirksame Regional- und Sportgeschichte für alle Menschen weltweit erlebbar. Es ist daher von enormer Bedeutung für Forschung, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe, dass wir vom Freistaat auch in den kommenden Jahren ausreichend Mittel erhalten, um diese erfolgreiche Arbeit fortzuführen.« Die besondere gesellschaftliche Bedeutung der Traditionsrennstrecke wird auch von offizieller Seite gewürdigt: Die einzigartige Fankultur am Sachsenring wurde vor Kurzem in die Sächsische Landesliste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Bei einer Führung durch das Digitalisierungszentrum der SLUB Dresden konnten die Pressevertreterinnen und Pressevertreter den Weg nachvollziehen, den die historischen Programmhefte vom Papiereinband bis zum hochauflösenden Digitalisat durchlaufen. »Beeindruckend, mit welcher Expertise und Infrastruktur hier sächsische Kulturgüter digitalisiert werden«, äußert sich Klaus Klötzner, Vorstandsvorsitzender des ADAC Sachsen e.V. »Wir freuen uns sehr, den Sachsenring als Kultrennstrecke mit seiner langen Tradition in den Sammlungen der SLUB vertreten zu wissen. Das Projekt ist auch für uns einzigartig, und wir freuen uns, die Programmhefte zur Verfügung stellen zu dürfen. Mal sehen, was wir noch in unseren Archiven entdecken.« Neben der Leihgabe zur Digitalisierung überreichte Klötzner auch einige Originalexemplare als dauerhafte Schenkung an die SLUB, wo Besucherinnen und Besucher sie künftig vor Ort einsehen können. Teile der umfassenden Programmheftsammlung werden bei der ADAC Sachsenring Classic vom 7. bis 9. Mai 2027 im Rahmen der großen Jubiläumsfeier gemeinsam mit weiteren Zeitdokumenten ausgestellt. Die Veranstaltung wird der Startschuss und gleichzeitig das Highlight der Jubiläumsfeiern im kommenden Jahr darstellen. Das gemeinsame Projekt von ADAC Sachsen und SLUB Dresden geht indessen weiter: Aktuell prüfen die Partner weitere Zeitdokumente des Sachsenrings, darunter historische Postkartensammlungen sowie originale Filmaufnahmen aus den Anfangsjahren der Traditionsrennstrecke. Die Digitalisierung und Zugänglichmachung der historischen Filmaufnahmen soll über das Programm zur Sicherung des audiovisuellen Erbes in Sachsen (SAVE) erfolgen. SAVE wird vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus aus Haushaltsmitteln des Freistaates Sachsen gefördert und von der SLUB Dresden in Kooperation mit dem Filmverband Sachsen koordiniert. Derzeit suchen beide Partner eine Lösung, wie das geplante Vorhaben trotz knapper Mittel umgesetzt werden könnte. -
Freistaat Sachsen fördert Aufbau der Produktion von Recycling-Faserplatten in Kriebstein mit 9,85 Mio. Euro
Der Freistaat Sachsen fördert in Kriebstein (Landkreis Mittelsachsen) ein innovatives Vorhaben der Kreislaufwirtschaft mit 9,85 Millionen Euro. Wirtschaftsminister Dirk Panter hat heute den Fördermittelbescheid an das Unternehmen Honext x WEPA GmbH übergeben. Es beabsichtigt, an dem Traditionsstandort der sächsischen Papierindustrie hochwertige Faserplatten aus recyceltem Material zu fertigen. Die Fördermittel stammen aus dem Bund-Länder-Programm GRW-RIGA (Gemeinschaftsaufgabe »Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur«). Das Vorhaben wird auch von der Europäischen Investitionsbank (EIB) unterstützt: Sie stellt ein Darlehen in Höhe von 22,4 Millionen Euro bereit, das bereits im Frühjahr angekündigt wurde. Wirtschaftsminister Dirk Panter sagte heute in Kriebstein: »Innovation findet nicht nur in den großen Städten statt. Sie entsteht überall dort, wo Menschen Ideen haben und Verantwortung übernehmen. Gerade unser ländlicher Raum bietet enormes Potenzial: engagierte Unternehmen mit Tradition und Weitblick, kreative Menschen mit dem Gespür für neue Geschäftsmodelle. Die Faserplatten aus Kriebstein sind innovativ und zugleich international vermarktbar. Die Förderung ist gut angelegtes Geld, denn das Vorhaben hat Vorbildcharakter für die Kreislaufwirtschaft im Freistaat Sachsen und darüber hinaus für ganz Europa. Das möchten wir mit unserem GRW-Programm zum Erfolg führen.« Die Honext x WEPA GmbH ist ein Joint Venture der WEPA Gruppe mit Stammsitz in Arnsberg-Müschede (Nordrhein-Westfalen), die bereits ein Werk zur Herstellung von Hygienepapier in Kriebstein betreibt, und dem spanischen Faserplatten-Spezialisten Honext Material (Barcelona). Das Unternehmen investiert rund 39 Millionen Euro in den Aufbau von zwei Produktionslinien zur Herstellung der neuartigen Faserplatten. Es handelt sich um die erste Fabrik dieser Art in Europa. Die Faserplatten bestehen zu 100 Prozent aus aufbereiteten Recyclingfasern und ergänzenden Faserstoffen aus der Hygienepapiererzeugung. Auf Zusatzstoffe wie Leim wird verzichtet. Die vollständig recycelbaren Platten verbinden eine hohe Stabilität, ein geringes Gewicht sowie sehr gute akustische Eigenschaften und eröffnen vielfältige Einsatzmöglichkeiten in Bau- und Raumkonzepten. Anwendungsgebiete sind u.a. Innenraumverkleidungen, Akustiklösungen und Messebauten. Der Vertrieb der innovativen Platten erfolgt in Europa unter dem Markennamen HONEXT®. Produziert werden die Faserplatten künftig am WEPA-Standort Kriebstein. Dort wird der Standort gezielt weiterentwickelt: Ergänzend zur bestehenden Hygienepapierproduktion entsteht auf benachbartem Gelände eine zusätzliche Produktionsanlage für zirkuläre Faserplatten. Die für die Plattenherstellung vorgesehenen Faserstoffe werden direkt vor Ort weiterverarbeitet. So werden regionale Wertschöpfungsketten gestärkt, und es wird ein konkreter Beitrag zur industriellen Transformation und zur Kreislaufwirtschaft geleistet. Martin Krengel, Vorstandsvorsitzender der WEPA Gruppe, betonte bei der Bescheidübergabe: »Mit der Produktionsstätte für zirkuläre Faserplatten entsteht in Kriebstein ein Leuchtturm für die Kreislaufwirtschaft in Europa. Wir freuen uns sehr, dass der Freistaat Sachsen das Potenzial dieser Initiative erkannt hat und sie fördert. Mit unserer Initiative schreiben wir die Geschichte des traditionsreichen Standorts Kriebstein fort. Unsere Investition ist eine Investition in die Zukunft. Sie eröffnet vielfältige Chancen auch für den Standort Kriebstein. All unseren Partnern möchten wir für das gemeinsame Vorantreiben des Vorhabens herzlich danken.« Hintergrund: GRW-Förderung in Sachsen Das Bund-Länder-Programm GRW mit seinen Teilprogrammen GRW-Infra und GRW-RIGA ist das wichtigste Instrument der Wirtschafts- und Strukturpolitik in Sachsen. Das sächsische Kabinett hat am 19. Mai 2026 beschlossen, die beiden GRW-Richtlinien neu zu fassen. Damit setzte Sachsen ein zentrales Vorhaben aus dem Ende März von Wirtschaftsminister Dirk Panter vorgestellten Zukunftspaket I um. Die Förderung für die kommunale wirtschaftsnahe Infrastruktur (Infra) und die einzelgewerbliche Wirtschaft (RIGA) wurde deutlich vereinfacht. Über die WEPA Gruppe Die WEPA Gruppe sichert mit ihren Produkten Hygiene und Gesundheit für Millionen von Menschen in Europa – jeden Tag und überall. Das zukunftsorientierte Familienunternehmen beschäftigt mehr als 4500 Mitarbeitende an 15 europäischen Produktionsstandorten. WEPA ist einer der drei größten Hygienepapierhersteller in Europa und Experte in der Herstellung von Hygienepapieren aus Recyclingfasern. 1990 beteiligte sich WEPA an der Gründung der Verarbeitungs- und Vertriebsgesellschaft Kriepa GmbH in Kriebstein als Joint Venture, die 2001 vollständig von der WEPA Gruppe übernommen wurde. Heute stellen 275 Mitarbeitende im WEPA Werk in Kriebstein Taschentücher und Kosmetiktücher her. Über Honext Material Honext Material S.L. mit Sitz in Barcelona, Spanien, ist ein Unternehmen für kreislauffähige Materialien, das Pionierarbeit bei der Umwandlung von Industrieabfällen in hochwertige, nachhaltige Bauprodukte leistet. Nach über einem Jahrzehnt der Forschung und Entwicklung hat Honext Material ein eigenes industrielles Verfahren entwickelt, mit dem Abfälle auf Zellulosebasis zu vollständig recycelbaren Platten für Architektur und Innenausstattung upcycelt werden. Die in ganz Europa verwendeten HONEXT®-Platten bieten eine zertifizierte kreislauffähige Alternative zu herkömmlichen Materialien und verbinden Nachhaltigkeit, Innovation und Leistungsfähigkeit. Über die Honext x WEPA GmbH Die Honext x WEPA GmbH ist ein Joint Venture der WEPA Gruppe und dem spanischen Faserplatten-Spezialisten Honext Material. Das Unternehmen plant, am Standort Kriebstein Faserplatten aus aufbereiteten Recyclingfasern und ergänzenden Faserstoffen aus der Hygienepapiererzeugung herzustellen, die unter dem Markennamen HONEXT® in Europa vertrieben werden. Bei Rückfragen an die WEPA Gruppe: Unternehmenskommunikation Tim Vormweg E pr@wepa.eu T +49 (0) 2932 307-191 www.wepa.eu