Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Die Staatsanwaltschaft Dresden hat das gegen einen 36-jährigen Polizeibeamten geführte Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt und des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingestellt. Dem Beamten war vorgeworfen worden, am 11.01.2025 im Zusammenhang mit einem Demonstrationsgeschehen am Rande des Bundesparteitages der Alternative für Deutschland (AfD) in Riesa seinen Diensthund ungerechtfertigt gegen eine Demonstrantin eingesetzt zu haben. Der Beamte soll den Diensthund angehoben und gegen die Demonstrantin gedrückt haben, um diese wieder auf die andere Fahrbahn zu drängen. Zur fachlichen Bewertung des Diensthundeeinsatzes hat die Staatsanwaltschaft Dresden ein Sachverständigengutachten eingeholt. Das Verfahren war einzustellen, da das Verhalten des Beamten im vorliegenden Fall als unmittelbarer Zwang gerechtfertigt war. Im Ergebnis der durchgeführten Ermittlungen war zunächst festzustellen, dass die Demonstrationsteilnehmerin wiederholt rechtmäßige polizeiliche Anweisungen bewusst missachtet hat. Mit dem Einsatz des Diensthundes sollte ein Durchbruch der polizeilichen Sicherungslinie an der Mittelleitplanke verhindert werden. Gleichzeitig bestand die Gefahr, dass das provozierende Verhalten der Demonstrationsteilnehmerin als Vorbild für weitere Versammlungsteilnehmer dienen konnte und die Abschreckungswirkung der Diensthundekette nicht mehr gegeben gewesen wäre. Sinnvolle Handlungsalternativen standen dem Beamten in der konkreten Situation zur Durchsetzung des legitimen polizeilichen Zwecks nicht zur Verfügung. Der Einsatz des Diensthundes stellt auch keinen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz dar. Denn der Beamte handelte nicht aus Rohheit, sondern zur Durchsetzung einer rechtmäßigen polizeilichen Maßnahme. Zudem hatte der Beamte den Diensthund auch am Geschirr gegriffen, sodass sich der Druck des Anhebens auf einen größeren Teil des Tierkörpers verteilt hatte. Das Führen des Diensthundes in dieser Art und Weise ist etablierte Praxis, insbesondere in Situationen, in denen die Handlungsunsicherheit des Diensthundes kompensiert werden muss. Dies führt zwar automatisch zu einer Belastungssituation für den Diensthund, die jedoch im vorliegenden Fall hinter den legitimen polizeilichen Interessen an der Gefahrenabwehr zurücktritt, zumal Diensthunde unter anderem für derartige Situationen gezielt ausgebildet werden.
  • Chemnitz Nach Raub- und Eigentumsdelikten: Duo festgenommen Zeit: Februar bis Mai 2026 Ort: Stadtgebiet (2423) Die Kriminalpolizeiinspektion Chemnitz konnte in einem Ermittlungskomplex hinsichtlich mehrerer Raub- und Eigentumsdelikte sowie einer schweren Brandstiftung zwei Beschuldigte (26, 40) festnehmen. Die Männer befinden sich inzwischen in Untersuchungshaft. Die Kriminalisten hatten am zurückliegenden Dienstag im Stadtgebiet von Chemnitz mehrere Durchsuchungsbeschlüsse sowie Haftbefehle des Amtsgerichtes Chemnitz realisiert. Vorausgegangen waren umfangreiche Ermittlungen in mindestens drei Fällen des schweren Raubes bzw. der schweren räuberischen Erpressung innerhalb des Drogenmilieus. Einem Beschuldigten (26) wird zudem vorgeworfen, am 11. Februar 2026 einen Pflasterstein gegen das Schaufenster eines Restaurants geworfen und anschließend einen Brandsatz auf die beschädigte Verglasung geworfen zu haben. Zu einem Brand innerhalb des Lokals war es damals nicht gekommen (siehe Medieninformation Nr. 53, Beitrag 437, vom 12. Februar 2026). Durchsucht wurden u.a. Wohnungen in der Beethovenstraße, der Zietenstraße sowie der Orthstraße und der Frankenberger Straße, wobei beweismittelrelevante Gegenstände sowie mehr als ein Dutzend Hieb- und Stichwaffen beschlagnahmt wurden. Weiterhin stellten die Einsatzkräfte etwas Marihuana und einige verschreibungspflichtige Tabletten sicher. Auch die beiden Beschuldigten wurden angetroffen. Es erfolgte die Festnahme der Männer. Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen 26-Jährigen (ukrainischer Staatsbürger) sowie einem 40-Jährigen (kasachischer Staatsbürger). Die Ermittlungen werden indes fortgeführt. Zudem wurden hinsichtlich der beschlagnahmten und sichergestellten Funde entsprechende Ermittlungsverfahren eröffnet. Bei dem Einsatz in Chemnitz waren am Dienstag 75 Polizisten involviert. Unterstützt wurde die Chemnitzer Kriminalpolizei durch das Landeskriminalamt Sachsen sowie die Sächsischen Bereitschaftspolizei. (mg) Komplexkontrolle im Stadtgebiet Zeit: 20.08.2026, 13:00 Uhr bis 22:00 Uhr Ort: Stadtgebiet (2424) Bei einer Komplexkontrolle zur Bekämpfung der Straßen- und Betäubungsmittelkriminalität im Stadtgebiet sind am gestrigen Donnerstag neun Anzeigen aufgenommen worden. Im Einsatz waren rund 50 Einsatzkräfte der Polizeidirektion Chemnitz. Insbesondere im Schillerpark hatten die Beamten Feststellungen zu Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Arzneimittelgesetz. Dort stellten die Einsatzkräfte im Verlauf der Nachmittags- und Abendstunden bei mehreren Personen Kokain und verschreibungspflichtige Medikamente sicher. Ein 28-Jähriger (marokkanisch) hatte zwei Konsumeinheiten dieser Droge dabei. Bei einem 30-Jährigen (syrisch) konnten die Polizisten mehrere dutzend Tabletten eines verschreibungspflichtigen Medikaments auffinden. Einige derartiger Tabletten hatte auch ein 24-Jähriger (syrisch) bei sich. Am Abend stellten die Einsatzkräfte noch einen 20-Jährigen (syrisch), der ebenso im Besitz dieser Medikamente und etwas Kokain war. Gegen die Männer wurden entsprechende Anzeigen erstattet und die Funde sichergestellt. (ds) Verkehrskontrolle mit Schwerpunkt Fahrtüchtigkeit Zeit: 20.08.2026, 13:00 Uhr bis 19:00 Uhr Ort: OT Schloßchemnitz (2425) Am Donnerstagnachmittag kontrollierten Einsatzkräfte der Verkehrspolizeiinspektion Chemnitz im Bereich des Eissportzentrums gezielt den Fahrzeugverkehr. Dazu richteten sie auf der Leipziger Straße Kontrollstellen für beide Fahrtrichtungen ein. Ein besonderes Augenmerk galt der Fahrtüchtigkeit der Fahrzeugführer und möglichen Beeinflussungen durch berauschende Mittel. Die Kontrollmaßnahme knüpfte an eine zweitägige Fortbildung an, in der sich die beteiligten Einsatzkräfte intensiv mit der Erkennung drogenbedingter Auffälligkeiten beschäftigt hatten. Neben bereits bewährten Kontrollmöglichkeiten vertieften sie dabei insbesondere die sogenannte qualifizierte Fahrtüchtigkeitsprüfung. Durch gezielte Beobachtungen, Gespräche und Verhaltenstests können sich Hinweise ergeben, die auf eine Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit schließen lassen. Bis zum Ende des Einsatzes kontrollierten die Einsatzkräfte 450 Fahrzeuge und 500 Personen. Im Ergebnis leiteten sie wegen sechs festgestellter Straftaten entsprechende Ermittlungen ein. Zudem stellten sie 104 Ordnungswidrigkeiten fest. Im Einzelnen stellten die Kontrollteams unter anderem folgende Sachverhalte fest: – 1x Fahren unter dem Einfluss von Medikamenten – 3x Fahren ohne Fahrerlaubnis – 2x Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz – 2x Fahren unter Alkoholeinfluss – 7x Fahren unter dem Einfluss berauschender Mittel – 95x sonstige Verstöße im Straßenverkehr (u.a. Handyverstöße und Beladung) Für die Kontrollmaßnahme waren insgesamt rund 80 Einsatzkräfte im Einsatz. Den überwiegenden Teil stellte die Polizeidirektion Chemnitz. Darüber hinaus unterstützten Einsatzkräfte der Polizeidirektionen Dresden und Leipzig, der Sächsischen Bereitschaftspolizei, der Hochschule der Sächsischen Polizei sowie Kräfte des Technischen Hilfswerks die Verkehrskontrolle. (rae) Hausfriedensbruch endete im Krankenhaus Zeit: 20.08.2026, 19:00 Uhr polizeibekannt Ort: OT Altchemnitz (2426) Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei kamen am Donnerstagabend in einem baufälligen Gebäude in der Wilhelm-Raabe-Straße zum Einsatz. Dort hatten sich zwei Männer (40, 44, beide deutsche Staatsangehörige) ohne die Einwilligung des Eigentümers Zutritt zu einem leerstehenden Gebäude verschafft. Aus bislang ungeklärter Ursache verletzte sich der 40-Jährige am Bein und konnte das Gebäude nicht mehr selbstständig verlassen. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Es folgte eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs. (rae) Auf Unfall folgten Anzeigen Zeit: 20.08.2026, 22:40 Uhr Ort: OT Kapellenberg (2427) Am Donnerstagabend befuhr die Fahrerin eines Pkw Toyota die Neefestraße aus Richtung Goethestraße landwärts. Beim Abbiegen nach links in die Haydnstraße touchierte sie einen am rechten Fahrbahnrand parkenden Pkw Seat und fuhr danach weiter. Letztendlich konnte der Toyota und dessen Fahrerin unweit des Unfallortes festgestellt werden. Bei dem Anstoß entstand an den beiden Pkw Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 7.000 Euro. Die Toyota-Fahrerin wies keine Verletzungen auf, stellte sich aber dennoch einem Arzt vor – zur Blutentnahme. Ein mit ihr durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,98 Promille. Für die deutsche Staatsangehörige folgten die Sicherstellung ihres Führerscheines sowie Anzeigen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort. (Kg) Kollision im Kreisverkehr Zeit: 21.08.2026, 07:10 Uhr Ort: OT Mittelbach (2428) Aus Richtung Grüna kommend fuhr am Freitagmorgen die 44-jährige Fahrerin eines Pkw Skoda in den Kreisverkehr Neefestraße/Zwickauer Straße ein und kollidierte dabei mit einem im Kreisverkehr fahrenden Simson-Moped. Durch den Anstoß stürzte der Mopedfahrer (15) und erlitt leichte Verletzungen. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 5.000 Euro. (Kg) Landkreis Mittelsachsen Bei Auffahrunfall verletzt Zeit: 20.08.2026, 15:35 Uhr Ort: Striegistal, Bundesautobahn 4, Chemnitz – Dresden (2429) Ungefähr vier Kilometer nach der Anschlussstelle Hainichen scherte am Donnerstagnachmittag ein bisher unbekannter Sattelzug zum Überholen vom rechten Fahrstreifen der Autobahn 4 in den mittleren aus. Der im mittleren Fahrstreifen fahrende 59-jährige Fahrer eines Pkw Skoda bremste daraufhin, um eine Kollision mit dem Sattelzug zu verhindern. Der dem Skoda folgende Fahrer (22) eines VW-Transporters fuhr auf den bremsenden Skoda, wobei Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 30.000 Euro entstand. Der Skoda-Fahrer erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Eine Kollision zwischen dem Skoda und dem unbekannten Sattelzug, der seine Fahrt fortsetzte, gab es nicht. Die Polizei hat Ermittlungen zum unerlaubten Entfernen vom Unfallort aufgenommen. (Kg) Erzgebirgskreis Werkzeuge und Bargeld gestohlen - Zeugen gesucht Zeit: 19.08.2026, 20:00 Uhr bis 20.08.2026, 06:30 Uhr Ort: Niederwürschnitz (2430) In der Nacht zu Donnerstag öffneten Unbekannte in der Hohensteiner Straße auf unbekannte Weise die Hecktür eines Renault-Transporters und entwendeten aus dem Laderaum akkubetriebene Werkzeuge im Wert eines niedrigen vierstelligen Betrages. Gegen 04:00 Uhr hebelten nach derzeitigem Kenntnisstand zwei Unbekannte ebenfalls in der Hohensteiner Straße zwei Selbstbedienungsterminals von Waschboxen auf und entwendete Bargeld in mittlerer dreistelliger Höhe. Dabei verursachten die beiden einen Sachschaden in Höhe von etwa 50 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, prüft Zusammenhänge und sucht Zeugen. Wer war zu der Zeit dort und hat Beobachtungen gemacht, die mit dem beschriebenen Geschehen in Zusammenhang stehen könnten? Sachdienliche Hinweise zu den Taten bzw. zur Täterschaft nimmt das Polizeirevier Stollberg unter der Telefonnummer 037296 90-0 entgegen. (rae) Überholer kollidierten Zeit: 21.08.2026, 06:40 Uhr Ort: Zwönitz (2431) Ein Pkw Opel und ein Pkw BYD befuhren am Freitag früh hinter einem Lkw die S 260 in Richtung Geyer. Der BYD-Fahrer (61) scherte aus, um den Opel und den davor fahrenden Lkw zu überholen. Als er sich auf Höhe des Opel befand, scherte der Opel-Fahrer (58) ebenfalls zum Überholen des Lkw aus. Trotz Ausweichens seitens des BYD-Fahrers kollidierten beide Pkw miteinander, der BYD prallte noch gegen einen Baum. Bei dem Unfall erlitt der 61-Jährige nach dem derzeitigen Kenntnisstand schwere Verletzungen. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 15.000 Euro. (Kg) Audi aus Garage gestohlen Zeit: 19.08.2026, 20:00 Uhr bis 20.08.2026, 08:15 Uhr Ort: Elterlein, OT Hermannsdorf (2432) In der Nacht zu Donnerstag öffneten Unbekannte auf bislang ungeklärte Weise das Rolltor einer Garage in der Dorfstraße und entwendeten einen Pkw Audi. Der Wert des im Jahr 2024 erstmals zugelassenen, grauen Audi A5 wird auf etwa 60.000 Euro geschätzt. (rae) Kollision beim Abbiegen Zeit: 20.08.2026, 20:00 Uhr Ort: Gelenau (2433) Am Donnerstagabend befuhr der 64-jährige Fahrer eines Citroën-Kleintransporters die Straße der Befreiung (S 232) aus Richtung Amtsberg in Richtung des Venusberger Ortsteils Spinnerei. Als er nach links in die Venusberger Straße abbog, kollidierte der Citroën mit einem von der Herolder Straße entgegenkommenden Simson-Moped. Die Mopedfahrerin (15) stürzte durch den Anstoß und erlitt leichte Verletzungen. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 3.000 Euro. (Kg) Sturz in Kurve Zeit: 20.08.2026, 12:05 Uhr Ort: Aue-Bad Schlema (2434) Ein Pedelec-Fahrer (39) befuhr am Donnerstagmittag die S 222 aus Richtung Oberpfannenstiel in Richtung Aue. In einer abschüssigen Rechtskurve stürzte der 39-Jährige und zog sich schwere Verletzungen zu. Am Pedelec entstand Sachschaden von etwa 100 Euro. (Kg)
  • Autoren: Lukas Reumund (lr), Uwe Hofmann (uh), Sophia Zeidler (sz) Landeshauptstadt Dresden Mutmaßlichen Räuber in Haft Zeit: 20.08.2026, 18:00 Uhr Ort: Dresden-Johannstadt Am Donnerstagabend haben Polizisten einen mutmaßlichen Räuber in einer Wohnung an der Pfotenhauerstraße festgenommen. In den vergangenen Tagen hatte ein bis dahin Unbekannter eine Spielothek an der Breitscheidstraße (siehe Medieninformation Nr. 403/26 vom 18. August 2026), eine Spielhalle an der Radeberger Straße (siehe Medieninformation Nr. 405/26 vom 19. August 2026) sowie eine Tankstelle an der Dohnaer Straße (siehe Medieninformation Nr. 409/26 vom 20. August 2026) überfallen. Den Ermittlern gelang es nun in Verbindung mit Beamten des Streifendienstes und des Einsatzzuges einen 15-jährigen Syrer zu ermitteln und festzunehmen. Dieser wurde am Freitag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete. Der junge Mann wurde in eine Jugendvollzugsanstalt gebracht. Die Ermittlungen zu den Raubstraftaten dauern an. (lr) In Wohnhaus eingebrochen Zeit: 20.08.2026, 12:30 Uhr polizeibekannt Ort: Dresden-Klotzsche Ein Unbekannter ist in der Nacht zu Donnerstag in ein Wohnhaus am Heiderandweg eingebrochen. Der Täter erlangte Zugang zu einem Zweitschlüssel des Hauses und verschaffte sich so Zutritt. Aus dem Haus stahl er unter anderem einen Rucksack und einen Laptop im Wert von rund 800 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (sz) VW gestohlen Zeit: 20.08.2026, 21:00 Uhr bis 21.08.206, 08:45 Uhr Ort: Dresden-Seidnitz Unbekannte haben in der Nacht zu Freitag einen schwarzen VW Multivan von der Liebstädter Straße gestohlen. Der Wert des im Jahr 2018 zugelassenen Wagens beträgt rund 50.000 Euro. (lr) Gestohlenes Auto gefunden Zeit: 20.08.2026, 07:45 Uhr Ort: Dresden-Strehlen Polizisten haben am Donnerstag einen gestohlenen VW Fox gefunden und sichergestellt (siehe Medieninformation Nr. 408/26 vom 20. August 2026). Den Beamten fiel während der Streifenfahrt auf der Wilhelm-Lachnit-Straße ein weißer VW Fox parkend auf. An diesem waren Kennzeichen, die nicht vergeben waren. Ein Abgleich mit der Beschreibung des gestohlenen Wagens ergab, dass es sich um den gesuchten VW handelte. Die Originalkennzeichen lagen im Kofferraum. Die Beamten stellten den Wagen sicher und übergaben ihn an den Halter. Die Ermittlungen zum Diebstahl werden fortgesetzt. (lr) Mann am Computer betrogen Zeit: 20.08.2026, 11:00 Uhr der Polizei bekannt Ort: Dresden, OT Schönfeld-Weißig Unbekannte haben am Mittwoch einen Mann (84) am Computer betrogen. Wie der Polizei am Donnerstag bekannt wurde, erschienen auf dem Bildschirm des Computers des 84-Jährigen Meldungen, die ein Problem mit dem Rechner anzeigten. Darin war eine Servicenummer angezeigt, die der Senior zur Behebung von Rechnerproblemen anrufen solle, was er tat. Ein vermeintlicher Servicemitarbeiter brachte ihn dazu seine Kontodaten in eine Maske einzugeben, woraufhin rund 2.000 Euro abgebucht wurden. Später bemerkte der 84-Jährige den Betrug und meldete sich bei der Polizei. (lr) Kabel von Baustelle gestohlen Zeit: 19.08.2026, 17:00 Uhr bis 20.08.2026, 08:00 Uhr Ort: Dresden-Mickten Diebe haben Stromkabel von einer Baustelle an der Trachauer Straße gestohlen. Die Täter brachen einen Schlüsselkasten auf und gelangten mit den Schlüsseln in mehrere im Rohbau befindliche Gebäude. Aus diesen stahlen sie Kabel im Wert von rund 1.700 Euro. (uh) In Auto eingebrochen Zeit: 21.08.2026, 02:45 Uhr festgestellt Ort: Dresden-Löbtau In der Nacht zu Freitag haben Unbekannte eine Scheibe eines Opel Astra auf der Schillingstraße eingeschlagen. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 250 Euro. Ob etwas gestohlen wurde, ist noch nicht bekannt. (lr) Landkreis Meißen Mutmaßliche Diebin überführt Polizisten des Reviers Meißen haben eine mutmaßliche Diebin (43) in Radebeul ermittelt und gestellt. In den vergangenen Monaten verschwand in einem Radebeuler Pflegeheim wiederholt Bargeld aus den Geldbörsen der Bewohner. Kriminalisten des Reviers gelang es nun der 43-jährigen Beschäftigten des Heimes einige der Taten zuzuordnen, wobei sie den Ermittlungen zufolge Bargeld in Höhe von rund 1.600 Euro entwendet hatte. Die Ermittlungen wegen der Diebstähle gegen die Deutsche dauern an. (lr) Unfall beim Überholen Zeit: 20.08.2026, 05:40 Uhr Ort: Nünchritz Am Donnerstag ist bei einem Unfall auf der Meißner Straße ein Schaden von rund 9.000 Euro entstanden. Zwei Opel Astra fuhren auf der Meißner Straße in Richtung Nünchritz hinter einem Bus. An der Haltestelle »Chemiewerk Tor 2« setzte der hintere Opel-Fahrer (61) zum Überholen an. In diesem Moment scherte auch der 54-jährige Fahrer des direkt hinter dem Bus fahrenden Opels aus. Die beiden Autos stießen seitlich zusammen, wobei ein Schaden von etwa 9.000 Euro entstand. Verletzt wurde niemand. (sz) Satellitenschüssel gestohlen Zeit: 21.08.2026, 02:45 Uhr Ort: Riesa Unbekannte haben von einem Balkon am Meisenweg eine Satellitenschüssel gestohlen. Die Diebe gelangten auf den Balkon im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses. Dort durchtrennten sie Kabel sowie Schrauben und entwendeten die Stattelitenschüssel samt Halterung im Wert von rund 200 Euro. (sz) Hochsitze umgeworfen Zeit: 27.07.2026 bis 19.08.2026 Ort: Großenhain Unbekannte haben zwei Hochsitze in einem Waldstück nahe Skassa umgeworfen. Die Täter verursachten dadurch einen Sachschaden von bis zu 500 Euro. (lr) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Geld geraubt Zeit: 21.08.2026, 08:05 Uhr Ort: Heidenau Ein Mann hat Geld aus einem Lokal an der August-Bebel-Straße geraubt. Der Täter betrat die Spielhalle, hielt eine Waffe vor und verlangte Geld. Ein Mitarbeiter übergab ihm Bargeld in dreistelliger Höhe. Danach lief der Unbekannte davon. Verletzte gab es nicht. Die Polizei ermittelt wegen der räuberischen Erpressung. (uh) Frau bei Unfall leicht verletzt Zeit: 20.08.2026, 15:45 Uhr Ort: Wilsdruff Am Donnerstagnachmittag ist bei einem Unfall auf der Umgehungsstraße in Wilsdruff eine Frau (43) verletzt worden. Die Frau fuhr mit einem VW Crafter in Richtung B 173. Als ein Opel Corsa (Fahrer 70) von der Hühndorfer Höhe auf die Umgehungsstraße fuhr, kollidierten die Fahrzeuge. Die 43-Jährige wurde bei dem Unfall verletzt und kam in ein Krankenhaus. Der Schaden beläuft sich auf etwa 8.000 Euro. Die Polizei hat die Unfallermittlungen aufgenommen. (sz) Vor Polizei geflohen Zeit: 20.08.2026, 20:40 Uhr Ort: Wilsdruff, OT Grumbach Am Donnerstagabend haben Polizisten des Reviers Freital-Dippoldiswalde einen Motorradfahrer (51) gestellt, der zuvor geflohen war. Den Beamten fiel der 51-Jährige auf einer Kawasaki Z900 auf, als er den Streifenwagen auf der B172 in Richtung Herzogswalde überholte. Anschließend beschleunigte der Mann und fuhr mit hoher Geschwindigkeit in die Ortschaft. Zwischen Herzogswalde und Mohorn konnten die Polizisten ihn schließlich stoppen. Sie beschlagnahmten den Führerschein des Motorradfahrers und stellten den Fahrzeugschlüssel sicher. Der Deutsche muss sich nun wegen des verbotenen Kraftfahrzeugrennens verantworten. (sz)
  • Verantwortlich: Oberstaatsanwalt Ricardo Schulz und Polizeioberkommissarin Susanne Lübcke Zwei Festnahmen nach Einsatz in Ladengeschäft Ort: Leipzig (Altlindenau), Henricistraße Zeit: 20.08.2026, 20:15 Uhr Am Donnerstagabend kam es am Lindenauer Markt zu einer gefährlichen Körperverletzung, bei der ein 29-Jähriger mit einem Messer verletzt wurde und der Tatverdächtige festgenommen werden konnte. Gegen 20:15 Uhr kam es in einem Geschäft in der Henricistraße aus bisher unbekannten Gründen zu einer Auseinandersetzung. Der 29-jährige Verkäufer wurde dabei durch einen 42-Jährigen mit einem Messer verletzt und musste aufgrund seiner Verletzungen in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden. Durch Zeugenaussagen konnten Beamte einen 42-jährigen Tatverdächtigen (algerisch) in unmittelbarer Nähe stellen. Das mutmaßliche Tatwerkzeug konnte sichergestellt werden. Die Prüfung der Person ergab, dass gegen den Mann bereits ein Haftbefehl des Amtsgerichts Leipzig wegen des dringenden Tatverdachts mehrerer Straftaten vorlag, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Der 42-Jährige wurde festgenommen und anschließend in den Zentralen Polizeigewahrsam gebracht. Im Laufe des heutigen Vormittags wurde der Beschuldigte dem zuständigen Strafrichter vorgeführt, welcher ihm den Haftbefehl eröffnete. Der Haftbefehl wurde in Vollzug gesetzt und der Mann zur Vollstreckung der Untersuchungshaft in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Im Rahmen der Maßnahmen wurde am Tatort zudem ein 28-Jähriger, der im Zusammenhang mit dem Geschäft steht, festgenommen. Im Rahmen der Feststellung der Personalien war zu diesem bekannt geworden, dass gegen ihn ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Leipzig wegen einer bisher nicht bezahlten Geldstrafe vorlag. Der Mann wurde zur Vollstreckung der Ersatzfreiheitsstrafe in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und dem Geschehensablauf in dem Geschäft dauern an.
  • Nur noch wenige Tage bis zum Einsendeschluss: Der Landesbeauftragte für Inklusion der Menschen mit Behinderungen, der Kommunale Sozialverband Sachsen (KSV) und der Sächsische Behinderten- und Rehabilitationssportverband (SBV) rufen gemeinsam dazu auf, Endspurt bei den Bewerbungen um den Sächsischen Inklusionspreis 2026 einzulegen. Noch bis zum 31. August 2026 können sich Vereine, Unternehmen, Initiativen, Kommunen und Organisationen aus Sachsen mit ihren gelungenen Inklusionsprojekten online bewerben. Der Sächsische Inklusionspreis würdigt herausragende Initiativen, die die UN-Behindertenrechtskonvention im Alltag mit Leben füllen, das gleichberechtigte Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung fördern und als Vorbild zur Nachahmung anregen. Auszeichnung in drei Kategorien Der Inklusionspreis 2026 wird in drei Kategorien mit folgenden Schwerpunkten ausgelobt: 1. Kategorie »Sport«: Praxisbeispiele für ein inklusives Vereinsleben und gemeinsames Sporttreiben im Rahmen von Mitgliedsvereinen des Landessportbundes Sachsen (unterteilt nach Vereinsgröße sowie Sonderpreis/Ideenpreis). 2. Kategorie »Arbeiten«: Vorbildliche Initiativen zur beruflichen Teilhabe – z. B. gelungene Übergänge von der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen (WfbM) auf den allgemeinen Arbeitsmarkt, Engagement von Kleinstunternehmen sowie die erfolgreiche Ausbildung schwerbehinderter Jugendlicher. 3. Kategorie »So geht sächsisch inklusiv!«: Innovative Projekte in den Bereichen barrierefreie Denkmale im ländlichen Raum sowie inklusive Tourismusangebote. In allen drei Kategorien werden jeweils drei Preisträgerinnen bzw. Preisträger gewürdigt. Jeder Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. Das Preisgeld ist zweckgebunden für die Weiterführung und Verstetigung der ausgezeichneten Inklusionsbeispiele einzusetzen. Einfaches Online-Bewerbungsverfahren Die Bewerbung erfolgt unkompliziert und digital über das Beteiligungsportal des Freistaates Sachsen unter: https://mitdenken.sachsen.de/inklusionspreis2026. Neben kurzen Formularangaben und einer Projektbeschreibung können der Bewerbung auch aussagekräftige Fotos oder Zusatzmaterialien beigefügt werden. Über die Vergabe der Preise entscheidet eine von den Preispartnern berufene Fachjury. Festliche Preisverleihung Die feierliche Auszeichnung der Preisträgerinnen und Preisträger findet am 3. Dezember 2026 – dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen – im Rahmen eines Festaktes in Leipzig statt. Schirmherr des Inklusionspreises ist Landtagspräsident Alexander Dierks. Kontakt & Ansprechpartner für Fragen zur Bewerbung • Geschäftsstelle des Landesbeauftragten / Kategorie »So geht sächsisch inklusiv!«: Miroslawa Müller | E-Mail: miroslawa.mueller@sk.sachsen.de | Tel.: 0351 564 10711 • Kommunaler Sozialverband Sachsen / Kategorie »Arbeiten«: Gabriele Reichel | E-Mail: gabriele.reichel@ksv-sachsen.de | Tel.: 0341 1266 306 • Sächsischer Behinderten- und Rehabilitationssportverband e.V. / Kategorie »Sport«: Michael Meyer | E-Mail: inklusion-im-sport@behindertensport-sachsen.de | Tel.: 0152 034 74 929