Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
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Naundorf: Mehr Raum für die Bobritzsch - Neues Flussprofil verbessert Hochwasserschutz und Gewässerstruktur
Die Landestalsperrenverwaltung Sachsen hat heute (Montag, 22. Juni 2026) ihre Bauarbeiten im Bobritzscher Ortsteil Naundorf (Landkreis Mittelsachsen) an der Bobritzsch abgeschlossen. Der Fließquerschnitt des Flusses war durch Sedimentablagerungen und Bewuchs eingeschränkt. Durch die Beräumung hat der Fluss bei Hochwasser nun wieder mehr Raum. Zudem wurde die Gewässerstruktur verbessert. Die Arbeiten dauerten zwei Wochen und wurden in Eigenleistung durch die Flussmeisterei Dörnthal erbracht. Mit dieser Gewässerentwicklungsmaßnahme setzt die Landestalsperrenverwaltung Sachsen die Anforderungen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie um. Ziel dabei ist es, die ökologische Durchgängigkeit von Gewässern wiederherzustellen und strukturelle Defizite nachhaltig zu beseitigen. Somit können Lebensräume für Tiere und Pflanzen verbessert und auch neu geschaffen werden. Zur Verbesserung des Abflussverhaltens wurden rund 300 Kubikmeter Aufwuchs und Sedimente aus dem Zulauf und der Bobritzsch entfernt und Korrekturen sowie Ergänzungen an den vorhandenen Strömungslenkern (Buhnen) vorgenommen. Oberhalb der Straßenbrücke der B173 über die Bobritzsch wurden zwei neue Varianten von Buhnen eingebaut. Sogenannte inklinante Buhnen - also gegen die Fließrichtung geneigte Buhnen - sollen die Strömung lenken. Trichterbuhnen helfen dabei, eine Niedrigwasserrinne zu schaffen, um künftig bei Niedrigwasser weniger Sedimentablagerungen im Fluss zu haben. Bisher war es notwendig, alle drei Jahre die im Fluss angereicherten Sedimente zu entfernen. Trichterbuhnen tragen außerdem dazu bei, dass der Fluss von Fischen besser durchwandert werden kann. Sie bieten zudem Rückzugsräume mit tieferen Wasserständen und dadurch kühleren Temperaturen. In Vorbereitung auf das Bauprojekt wurden in der vegetationsfreien Zeit im Februar dieses Jahres Gehölze auf den Sedimenthegern beseitigt. Die Arbeiten wurden vorab mit der zuständigen Fischereibehörde, dem Gewässerpächter Anglerverband Südsachsen Mulde/Elster sowie der unteren Wasserbehörde im Zuge des Rahmenplanes zur Gewässerunterhaltung abgestimmt. -
MI Nr. 19/2026 des Oberlandesgerichts Dresden - Aufhebung von Terminen
'''Aufhebung von Terminen Verfahren gegen Susann E. Verfahren gegen Johann G. u.a.''' In dem Verfahren gegen Susann E. hat die Vorsitzende den Hauptverhandlungstermin vom 24.06.2026 aufgehoben. Im Verfahren gegen Johann G. u.a. wurden die Fortsetzungstermine am 23.06.2026 und 24.06.2026 krankheitsbedingt aufgehoben. -
Kirchberg: Schwerstverletzter Fußgänger – Polizei sucht Zeugen
Verantwortlich: Annekatrin Liebisch, Sebastian Schmidt, Christina Friedrich Ausgewählte Meldung Schwerstverletzter Fußgänger – Polizei sucht Zeugen Zeit: 15.06.2026, 00:00 Uhr bis 00:15 Uhr Ort: Kirchberg Die Polizei sucht Zeugen zu einem Unfall – möglicherweise wurde ein Mann von einem Fahrzeug angefahren. In der Nacht zum Montag vergangener Woche, kurz nach Mitternacht, stürzte ein 65-jähriger Fußgänger im Bereich Am Schießhausberg, auf Höhe des Abzweigs Albert-Sixtus-Straße. Der Mann erlitt dabei schwerste Verletzungen und musste stationär im Krankenhaus behandelt werden. Möglicherweise kam der 65-Jährige nicht alleinbeteiligt zu Fall, sondern wurde von einem unbekannten Fahrzeugführer angefahren. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf unerlaubtes Entfernen vom Unfallort sowie fahrlässige Körperverletzung und bittet um Zeugenhinweise: Haben Sie den Unfall zufällig gesehen? Haben Sie Fahrzeuge oder Geräusche wahrgenommen, die mit dem Unfall im Zusammenhang stehen könnten? Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer 03761 7020 im Polizeirevier Werdau zu melden. (cf) Vogtlandkreis Unfall auf Kreuzung Zeit: 21.06.2026, 09:05 Uhr Ort: Plauen, OT Haselbrunn In Haselbrunn stieß eine Radfahrerin mit einem Pkw zusammen und verletzte sich leicht. Eine 71-jährige Radfahrerin war am Sonntagvormittag auf der Thüringer Straße in Fahrtrichtung Erfurter Straße unterwegs. An der Kreuzung Thüringer Straße/Jenaer Straße stieß sie mit dem Audi eines 26-Jährigen zusammen, der auf der Jenaer Straße fuhr und Vorfahrt hatte. Die Radfahrerin zog sich leichte Verletzungen zu, die vor Ort medizinisch behandelt wurden. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von rund 1.500 Euro. (cf) Radfahrer wird schwer verletzt Zeit: 21.06.2026, 12:35 Uhr Ort: Auerbach, OT Beerheide In Beerheide missachtete eine Autofahrerin die Vorfahrt eines Radfahrers und erfasste ihn. Mit ihrem Hyundai fuhr eine 41-Jährige Sonntagmittag die K 7826 von der S 300 in Fahrtrichtung Bad Reiboldsgrün entlang. Als sie die Schallerbachstraße in gerader Richtung überqueren wollte, missachtete sie die Vorfahrt eines Radfahrers, der auf der Schallerbachstraße in Richtung Jägersgrün fuhr. Der 64-Jährige bremste noch, stürzte und stieß gegen den Pkw. Er wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. An seinem Fahrrad, das nicht mehr fahrbereit war, entstand ein Sachschaden von circa 1.000 Euro. Die 41-jährige Deutsche muss sich nun wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten. (cf) Unfallflucht Zeit: 18.06.2026, 17:00 Uhr bis 21.06.2026, 12:30 Uhr Ort: Ellefeld In Ellefeld stieß jemand gegen ein geparktes Auto und fuhr anschließend davon. Zwischen Donnerstagnachmittag und Sonntagmittag wurde ein blauer Skoda Fabia beschädigt. Dieser stand zur Tatzeit auf einem Parkplatz an der Straße Sonnenblick/Alte Auerbacher Straße, nahe dem Friedhof. Der Schaden verursachte vermutlich eine unbekannte Person beim Ein- oder Ausparken. Dem Schadensbild nach zu urteilen, war die Person mit einem roten Fahrzeug unterwegs. Am Skoda entstand ein Sachschaden von circa 1.000 Euro. Haben Sie den Zusammenstoß beobachtet oder ist Ihnen ein rotes Fahrzeug mit frischen Unfallschäden aufgefallen? Zeugenhinweise erbittet die Polizei in Auerbach unter der Rufnummer 03744 2550. (cf) Landkreis Zwickau Kabelverteilerkasten beschädigt Zeit: 20.06.2026, 22:00 Uhr bis 21.06.2026, 09:00 Uhr Ort: Zwickau, OT Niederhohndorf Die Polizei sucht Zeugen einer Unfallflucht. In der Nacht von Samstag auf Sonntag beschädigte eine unbekannte Person mit einem Fahrzeug einen Kabelverteilerkasten am Niederhohndorfer Querweg. Vermutlich war die Person, als sie stadtauswärts fuhr, nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und mit dem Kasten kollidiert. Anschließend verließ die Person pflichtwidrig den Unfallort und hinterließ Sachschaden in Höhe von 2.000 Euro. Haben Sie den Unfall beobachtet und können nähere Angaben zur Person machen, die ihn verursachte? Bitte melden Sie sich unter der Telefonnummer 0375 428 102 im Polizeirevier Zwickau. (al) Verfassungswidrige Schmierereien Zeit: 16.06.2026, 19:00 Uhr bis 21.06.2026, 17:00 Uhr Ort: Zwickau Drei Leinwände vor dem Parteibüro der Grünen wurden beschmiert. Zwischen Dienstagabend und Samstagnachmittag beschmierten Unbekannte drei Leinwände, die vor dem Parteibüro der Grünen an der Inneren Schneeberger Straße standen. Sie hinterließen darauf unter anderem ein Hakenkreuz und verfassungswidrige Parolen. Die Polizei ermittelt wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Haben Sie beobachtet, wer die Leinwände beschmiert hat? Bitte informieren Sie die Kriminalpolizei Zwickau unter der Telefonnummer 0375 428 4480. (al) Mehrere Anzeigen Zeit: 21.06.2026, 12:00 Uhr Ort: Zwickau Ein Mann attackierte Verkehrsteilnehmende und warf Steine. Sonntagmittag bog eine 59-Jährige auf einer Vespa in die Max-Pechstein-Straße ein. Plötzlich trat ein 35-Jähriger auf die Straße und trat zweimal gegen das Moped der Frau. Ein 58-Jähriger, der in einem VW hinter der Vespa-Fahrerin fuhr, eilte ihr zur Hilfe und stellte den 35-Jährigen zur Rede. Daraufhin trat der mehrfach gegen die Tür des VW und warf ihm einen Stein hinterher. Der Tatverdächtige flüchtete anschließend in den Schlobigpark, aus dem er kurze Zeit später wiederkehrte und Steine auf eine 42-Jährige und einen 44-Jährigen warf, die den vorangegangenen Vorfall beobachtet hatten. Ein Streifenteam konnte den Tatverdächtigen im Bereich der Bosestraße stellen. Aufgrund seines psychischen Ausnahmezustands wurde der Eritreer in ein Krankenhaus gebracht. Keiner der Beteiligten erlitt Verletzungen, der verursachte Sachschaden beläuft sich auf etwa 6.000 Euro. Es wurden Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und versuchter gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. (al) Einbruch in Kleingartenanlage Zeit: 19.06.2026, 19:00 Uhr bis 21.06.2026, 09:15 Uhr Ort: Zwickau, OT Marienthal Aus einem Vereinshaus wurde Alkohol gestohlen. Unbekannte brachen im Zeitraum zwischen Freitagabend und Sonntagvormittag in das Vereinshaus in der Kleingartenanlage Südhang abseits des Eschenwegs ein. Dabei hinterließen sie einen Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro. Nach ersten Erkenntnissen wurden alkoholische Getränke im Wert von rund 50 Euro entwendet. Haben Sie in der jüngeren Vergangenheit oder im Tatzeitraum Personen in der Umgebung gesehen, die mit dem Einbruch zu tun haben könnten? Hinweise nimmt die Zwickauer Polizei unter der Telefonnummer 0375 428 102 entgegen. (al) Positiver Drogentest Zeit: 21.06.2026, 13:45 Uhr Ort: Werdau Ein 34-Jähriger musste seinen Peugeot stehen lassen. Am frühen Sonntagnachmittag entschloss sich ein Streifenteam, einen Peugeot-Fahrer zu kontrollieren, der An den Teichen unterwegs war. Dabei wurde ein DrugWipe-Test durchgeführt, der positiv auf Cannabis reagierte. Die Beamten untersagten dem 34-Jährigen die Weiterfahrt und brachten ihn zur Blutentnahme in ein Krankenhaus. (al) In Schule eingebrochen Zeit: 19.06.2026, 19:00 Uhr bis 22.06.2026, 06:10 Uhr Ort: Meerane Unbekannte brachen in eine Schule in Meerane ein. Übers Wochenende verschafften sich unbekannte Täter gewaltsam Zutritt in ein Schulgebäude an der Martin-Hochmuth-Straße. Daraus entwendeten sie nach ersten Erkenntnissen unter anderem Bargeld. Zudem hinterließen die Täter einen Sachschaden von circa 1.500 Euro. Haben Sie im Umfeld der Schule am Wochenende etwas Ungewöhnliches beobachtet? Wer Hinweise auf mögliche Täter geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 03763 640 im Polizeirevier Glauchau zu melden. (cf) Falsche Verkäuferinnen unterwegs Zeit: 20.06.2026, 11:00 Uhr Ort: Glauchau Drei Frauen stahlen Bargeld aus einer Wohnung. Im Bereich der Robert-Koch-Siedlung klingelten am Samstagvormittag drei Frauen an der Wohnung einer Seniorin und gaben an, Teppiche verkaufen zu wollen. Nachdem die Geschädigte die unbekannten Täterinnen in ihre Wohnung gelassen hatte, verwickelten diese sie in ein Verkaufsgespräch. Kurze Zeit später verließen die Unbekannten die Wohnung, ohne dass es zu einem Verkaufsabschluss kam. Später stellte die Seniorin fest, dass eine niedrige vierstellige Bargeldsumme aus der Wohnung fehlt. Haben Sie am Samstag verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Robert-Koch-Siedlung in Glauchau gesehen? Hinweise zu den drei Frauen nimmt das Polizeirevier Glauchau unter der Telefonnummer 03763 640 entgegen. Präventionshinweise zum Thema finden Sie auf der Internetseite der deutschen Polizeien unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/haustuerbetrug/. (sts) Brennende Mülltonne Zeit: 21.06.2026, 22:45 Uhr (polizeibekannt) Ort: Glauchau In Glauchau brannte eine Papiertonne. Eine Polizeistreife bemerkte am Sonntagabend auf der Kantstraße eine brennende blaue Mülltonne. Die hinzugerufenen Kameraden der Feuerwehr konnten die Flammen zügig ablöschen. Die Tonne im Wert von 200 Euro wurde durch den Brand zerstört. Können Sie Angaben zum Brandausbruch machen? Hinweise nimmt das Polizeirevier Glauchau unter der Telefonnummer 03763 640 entgegen. (sts) -
Landesweite Stabsübung simuliert Abläufe bei Ausbruch der Maul- und Klauenseuche
Bei einer landesweiten Stabsübung haben Sachsens Veterinärbehörden gemeinsam das Krisenmanagement für den Fall eines Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche (MKS) trainiert. Beteiligt an der dreitägigen Übung waren das für Tierseuchenbekämpfung zuständige Sozialministerium, die Landesdirektion Sachsen, die Veterinärbehörden der Landkreise und Großstädte, die Landesuntersuchungsanstalt sowie der Zweckverband für Tierkörperbeseitigung Lenz. Als Übungsszenario wurde der Ausbruch der MKS in einem Rinderzuchtbetrieb als Indexfall durch den Import eines Rindes aus dem Ausland durchgespielt, sowie die schnelle Ausbreitung der Tierseuche auf zunächst vier weitere Betriebe simuliert. Vom Erstausbruch unmittelbar betroffen gewesen wären in einem solchen Ernstfall 3600 Rinder und 400 Mastschweine. Danach wurde davon ausgegangen, dass sich das Seuchengeschehen auf sieben weitere Betriebe ausgebreitet hat. Insgesamt waren acht Landkreise und die Stadt Chemnitz direkt mit simulierten Ausbrüchen betroffen. Die Übung trainierte rein virtuell die für das vorgegebene Szenario notwendigen Abläufe. Im Vordergrund standen Aufgabenverteilung, Abläufe und Kommunikationsprozesse für den Fall des MKS-Ausbruchs. Abgearbeitet wurden alle Schritte der Tierseuchenbekämpfung von der Feststellung des Verdachts über die Bestätigung des Falls, dem Erlass von Allgemeinverfügungen mit der Festlegung von Sperrzonen, dem Abriegeln der Betriebe, der Tötungsanordnung für betroffene Bestände, über die Impfung noch nicht erkrankter Tiere, der Entsorgung der Tierkörper bis zur Kontaktnachverfolgung in umliegenden Tierhaltungen. Insgesamt wurden neun Schutzzonen mit einem Radius von drei Kilometern und sieben Überwachungszonen mit einem Radius von zehn Kilometern eingerichtet. In diesen waren über 4000 Klauentierhaltungen durch Beprobungen involviert. Auch die sofortige Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Beantwortung von Bürgeranfragen wurden durchgespielt. Rund 100 Fachleute der genannten Institutionen waren beteiligt. Staatsministerin Petra Köpping erklärt: »Es ist sehr wichtig, dass wir die im Ernstfall nötigen Schritte regelmäßig üben. Sollten wir wirklich einen Ausbruch der Maul- und Klauenseuche feststellen, müssen die Abläufe sitzen. Durch Afrikanische Schweinepest und Geflügelpest sind unsere Veterinärbehörden im Krisenmanagement sehr geübt. Doch ein MKS-Ausbruch bei Rindern hätte noch mal eine ganz andere Dimension. Der wirtschaftliche Schaden wäre enorm, die Gefahr einer schnellen Weiterverbreitung eklatant. Deshalb müssen wir im Ernstfall sehr effizient vorgehen, um den Ausbruch schnellstmöglich einzudämmen. Ich danke allen Beteiligten für die intensive Umsetzung des Übungsszenarios.« Koordiniert wurden die Aktivitäten während der Übung vom Landestierseuchenbekämpfungszentrum (LTBZ). Es lieferte die fachliche Unterstützung für die Veterinärämter, sicherte die Kommunikation zwischen den beteiligten Behörden und Institutionen und überwachte die Einhaltung der tierseuchenrechtlichen Landes-, Bundes- und Europavorschriften. Die Übung wurde von fünf Fachleuten aus anderen Bundesländern beobachtet. Die Stabsübung wird nun ausgewertet. Ergebnisse und Erkenntnisse fließen in die Festlegungen über Prozesse, Unterlagen und Abläufe im Krisenfall ein, um diese an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Hintergrund: Die Maul- und Klauenseuche ist eine hochansteckende Viruserkrankung bei Klauentieren (Rinder, Schafe, Ziegen und Schweine). Auch viele Zoo- und Wildtiere können an ihr erkranken. Das typische klinische Bild der MKS ist geprägt durch die Bildung von Bläschen (Aphthen) und Erosionen an Schleimhäuten und unbehaarten Teilen der Haut im Bereich des Maules und der Klauen. International gelten für Verhütung und Bekämpfung sehr strenge Regeln. Es gibt keine Behandlungsmöglichkeit für erkrankte Tiere. Ist in einem Betrieb auch nur ein Tier erkrankt, müssen alle Klauentiere getötet und unschädlich beseitigt werden. Die MKS kommt in vielen Ländern des Nahen Ostens (u. a. in der Türkei), Asiens, Afrikas und Südamerikas nach wie vor endemisch vor. Der letzte MKS-Fall in Deutschland wurde 10. Januar 2025 bei einem Wasserbüffelbestand in Brandenburg nahe Berlin festgestellt. Obwohl die Maul- und Klauenseuche in Europa in den 60iger bis 80iger Jahren des 20. Jahrhunderts getilgt wurde, gehört sie wegen ihrer potentiell katastrophalen Auswirkungen auch heute noch zu den wirtschaftlich bedeutsamsten Tierseuchen. Der verheerende Seuchenzug Anfang 2001 im Vereinigten Königreich mit Folgeausbrüchen in Frankreich, den Niederlanden und der Republik Irland sowie vor einigen Jahren Ausbrüche in Taiwan, Südkorea und Japan zeigen, dass die Seuche auch in seit Jahrzehnten MKS-freie Länder jederzeit wieder eingeschleppt werden kann. Die MKS ist anzeigepflichtig, d.h. jedermann ist verpflichtet, einen Verdacht sofort dem zuständigen Veterinäramt zu melden. Es handelt sich um eine reine Tierseuche, die nicht auf den Menschen übertragbar ist. Unter den in Deutschland üblichen hygienischen Bedingungen besteht für den Verbraucher von Milch, Milchprodukten und Fleisch auch im Falle einer Einschleppung der MKS nach Deutschland oder in das benachbarte Ausland keine Gefahr. -
Pedelecs aus Kellern gestohlen | Elektrozubehör entwendet | Bargeld aus Freibad-Büro entwendet
Chemnitz Pedelecs aus Kellern gestohlen Zeit: 20.06.2026, 12:00 Uhr bis 21.06.2026, 16:45 Uhr Ort: OT Kappel und OT Morgenleite (1826) Unbekannte verschafften sich am zurückliegenden Wochenende gewaltsam Zutritt in einen Fahrradkeller eines Wohnblocks in der Albert-Köhler-Straße. Aus dem Fahrradraum verschwanden die Täter mit vier E-Bikes (2x schwarz, 2x braun) des Herstellers Diamant. Der Gesamtwert der Zweiräder wurde auf etwa 10.000 Euro beziffert. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 100 Euro. Ähnlich gingen Unbekannte auch in einem Wohnblock in der Irkutsker Straße (OT Kappel) vor. Nachdem die Täter das Haus betreten und den Fahrradraum im Keller aufgehebelt hatten, entwendeten sie daraus ein grau-blaues E-Mountainbike (Cube) im Wert von knapp 4.700 Euro. Angaben zum einbruchsbedingten Sachschaden sind derzeit nicht bekannt. Die Polizei hat in beiden Fällen die Ermittlungen aufgenommen und prüft mögliche Zusammenhänge zwischen den Fahrraddiebstählen. (mg) Starkstromkabeln erbeutet Zeit: 19.06.2026, 12:00 Uhr bis 22.06.2026, 08:15 Uhr Ort: OT Schloßchemnitz, OT Altendorf und OT Zentrum (1827) Im Stadtgebiet haben am vergangenen Wochenende Diebe Beute auf Baustellen gemacht und jeweils Stromkabel gestohlen. Am Schloßberg rissen Unbekannte ein Zuleitungskabel von einem Imbisswagen ab, wodurch ein Stehlschaden von knapp 700 Euro entstand. Im Bereich der Beyerstraße kappten Unbekannte ein zwischen einem Baucontainer und einem Verteilerkasten verlegtes Kabel. Stehlschaden hier: ca. 500 Euro. Zudem drangen Unbekannte in ein in Sanierung befindliches Gebäude in der Minna-Simon-Straße ein. Im Gebäude rissen die Täter diverse, bereits verlegte Kabel aus den Wänden heraus und verschwanden damit. Es entstand ein Stehl- und Sachschaden von insgesamt 9.000 Euro. Die Polizei ermittelt in den drei Fällen und prüft insbesondere Zusammenhänge zwischen den Taten. (mg) Fahrradfahrer stürzte Zeit: 21.06.2026, 18:35 Uhr Ort: OT Zentrum (1828) Zwei Fahrradfahrer (m/21, m/23) befuhren am Sonntagabend den rechten Fahrstreifen der Ritterstraße in Richtung Bernsdorfer Straße. Im Zuge dessen touchierte der 21-Jährige mit seinem Vorderrad das Hinterrad des 23-jährigen vorausfahrenden Fahrradfahrers. Daraufhin verlor der 21-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug (Hersteller: Marin), streifte einen im linken Fahrstreifen befindlichen Pkw Ford (Fahrer: 28) und kam in der Folge zu Sturz. Der Gestürzte erlitt schwere Verletzungen, welche in einem Krankenhaus behandelt werden mussten. Am Pkw Ford sowie am Fahrrad Marin entstand ein Sachschaden von insgesamt etwa 2.000 Euro. (mou) Mercedes-Fahrerin kam von Fahrbahn ab Zeit: 21.06.2026, 23:20 Uhr Ort: OT Klaffenbach (1829) Am Sonntagabend befuhr die Fahrerin (62) eines Mercedes-Transporters die Chemnitzer Straße in Richtung Würschnitztalstraße (S 239). Offenbar aufgrund gesundheitlicher Probleme kam die 62-Jährige mit ihrem Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab und touchierte einen auf dem Gehweg befindlichen Fußgänger (52). Im weiteren Verlauf stieß der Transporter gegen einen Schaltschrank. Die Mercedes-Fahrerin blieb unverletzt und der 52-Jährige zog sich leichte Verletzungen zu. Der entstandene Gesamtsachschaden beziffert sich auf rund 22.000 Euro. (mou) Landkreis Mittelsachsen Elektrozubehör entwendet Zeit: 22.06.2026, 08:30 Uhr polizeibekannt Ort: Freiberg (1830) Vermutlich in der vergangenen Nacht verschafften sich Unbekannte Zutritt auf ein Betriebsgelände in der Straße Eherne Schlange. Im Anschluss entwendeten die Eindringlinge aus einer Gitterbox mehrere Anschlusssätze für Elektroinstallation. Nach einem ersten Überblick entstand ein Stehlschaden von mindestens einigen tausend Euro. Ob Sachschaden entstand, ist derzeit Gegenstand der weiteren Ermittlungen. (mg) Erzgebirgskreis Bargeld aus Freibad-Büro entwendet Zeit: 20.06.2026, 20:00 Uhr bis 21.06.2026, 09:00 Uhr Ort: Olbernhau (1831) In der Nacht von Samstag zu Sonntag hebelten Unbekannte ein Fenster eines Büros auf dem Freibadgelände in der Brandauer Straße auf, drangen in die Räumlichkeiten ein und durchsuchten diese. Aus einem Wertgelass entwendeten sie Bargeld in Höhe eines dreistelligen Eurobetrages. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt. (rae) Jugendlicher bei Sturz mit Kleinkraftrad schwer verletzt Zeit: 21.06.2026, 22:45 Uhr Ort: Breitenbrunn (1832) Die Breitenbrunner Straße (K 9133) aus Richtung Breitenbrunn in Richtung Rittersgrün befuhr am Sonntagabend ein Jugendlicher (16) mit seinem Kleinkraftrad (Hersteller: Piaggio). Dabei kam der 16-Jährige zu Sturz, rutschte einige Meter bergab und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Rettungskräfte brachten den Jugendlichen zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro. (mou)