Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Die Ausstellung »Recht – Spielregeln des Alltags« der Stiftung Forum Recht macht auf ihrer Tour durch Deutschland Station in Bobritzsch-Hilbersdorf. Im Foyer des Ausbildungszentrum Bobritzsch lädt die interaktive Ausstellung vom 05. Juni bis 03. Juli 2026 zum Mitdenken und Mitmachen ein. Wo begegnet uns Recht im Alltag – und wie beeinflusst es unser Leben? Ob beim Mieten einer Wohnung, am Arbeitsplatz, im Straßenverkehr oder innerhalb der Familie: Recht ist allgegenwärtig. Es begleitet und ordnet unser tägliches Zusammenleben. Mit der Ausstellung »Recht – Spielregeln des Alltags« bringt die Stiftung Forum Recht in Kooperation mit dem Ausbildungszentrum Bobritzsch und dem Sächsischen Staatsministerium der Justiz das Thema dorthin, wo Menschen sich begegnen. Vier Fallbeispiele – vier Funktionen des Rechts Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen vier Fälle, die jeweils eine Alltagssituation in den Blick nehmen. Anhand konkreter Beispiele wird sichtbar, welche Funktionen Recht in unserem Zusammenleben übernimmt. Die Ausstellung lädt Besuchende dazu ein, eigene Erfahrungen mit Recht zu teilen und darüber ins Gespräch zu kommen, welche Rolle Regeln für die Gesellschaft spielen. Die Eröffnung der Ausstellung »Recht – Spielregeln des Alltags« findet im Rahmen des Tags der offenen Tür des Ausbildungszentrum Bobritzsch am 06 Juni ab 10:00 Uhr statt. Im Überblick Indoor-Ausstellung »Recht – Spielregeln des Alltags« 05. Juni bis 03. Juli: Montag bis Freitag von 8:30-16:00 Uhr Ort: ABZ Bobritzsch, Foyer, Am Bahnhof 13, 09627 Bobritzsch-Hilbersdorf Weitere Informationen zur Ausstellung: www.stiftung-forum-recht.de/themen/spielregeln-des-alltags/ Pressebilder zur Verwendung unter Angabe des Copyrights: www.stiftungforumrecht.org/pressefotos Über die Stiftung Forum Recht Die Stiftung Forum Recht wurde 2019 als bundesunmittelbare Stiftung des öffentlichen Rechts durch ein Gesetz des Deutschen Bundestages mit Sitz in Karlsruhe und einem weiteren Standort in Leipzig gegründet. Sie gestaltet vielfältige analoge und digitale Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Vermittlungsformate und schafft Anlässe, in denen Menschen über ihre Erfahrungen mit dem Recht und dem Rechtsstaat sprechen: in Karlsruhe, Leipzig, mobil in ganz Deutschland und digital. Über das Ausbildungszentrum Bobritzsch Das Ausbildungszentrum Bobritzsch (ABZ Bobritzsch) ist seit 2003 eine zentrale Aus- und Fortbildungsstätte des Freistaates Sachsen. Als Einrichtung unter der Aufsicht des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz verantwortet es die fachtheoretische Ausbildung in den Bereichen Allgemeine Verwaltung, Finanzen, Justiz und Justizvollzug. Jährlich absolvieren bis zu 500 Anwärterinnen und Anwärter am ABZ ihre Laufbahnausbildung für den öffentlichen Dienst der sächsischen Landesverwaltung. Der Campus verbindet Lernen und Leben auf einem Gelände und bietet damit einen Ort, an dem die künftigen Fachkräfte der Landesbehörden gemeinsam wachsen. Weitere Informationen zum ABZ Bobritzsch: www.justiz.sachsen.de/abzb/
  • Die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch nimmt morgen (Donnerstag, 28. Mai 2026) an der Verleihung des Signets »Pilgerkirche« an die Hospitalkirche Lößnitz teil und spricht ein Grußwort. Die Verleihung findet im Rahmen einer Andacht mit Landesbischof Tobias Bilz um 10:30 Uhr statt. Die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsen verleiht neben den Signets »Verlässlich geöffnete Kirche« und »Radwegekirche« am 28. Mai 2026 auch erstmalig das Signet »Pilgerkirche«. Diese Signet-Kirchen sind Kirchen, die im Sommerhalbjahr (1. April bis zum 30. September) an mindestens fünf Tagen in der Woche für mindestens fünf Stunden geöffnet sind, so dass auch Besucher, die nicht an einem Gottesdienst teilnehmen wollen, die Möglichkeit haben, in eine offene Kirche einzutreten. Das Signet »Pilgerkirche« ist eine Spezialform des Signets »verlässlich geöffnete Kirche«. Kultur- und Tourismusministerin Barbara Klepsch sagt: »Pilgerwege verbinden Menschen, Landschaften und Glauben. Das heute verliehene Signet "Pilgerkirche" würdigt nicht nur das große Engagement der Gemeinde, sondern unterstreicht auch die Bedeutung offener Kirchen für den Tourismus, die Kultur und das gesellschaftliche Miteinander in Sachsen. Die Hospitalkirche Lößnitz ist ein ausgewiesener offener Ort der Begegnung, der Besinnung und Gastfreundschaft für Menschen aus nah und fern und kann als gelungenes Beispiel für weitere Kirchen dienen, die ebenfalls bestrebt sind, ein entsprechendes Signet zu erhalten. Pilgerkirchen können unser kulturelles und touristisches Profil stärken und erlebbar machen." Hintergrundinformationen Signet "Verlässlich geöffnete Kirche" Seit einigen Jahren tragen immer mehr Kirchen in Deutschland das »Signet für verlässlich geöffnete Kirchen«. An diesem Signet können Besucherinnen und Besucher erkennen, dass die Kirche regelmäßig an mindestens fünf Tagen in der Woche je vier Stunden geöffnet ist. Das gilt wenigstens ab dem 1. April bis zum 30. September. Das Signet »Pilgerkirche« ist Spezialform des Signets »verlässlich geöffnete Kirche«. Weitere Informationen erhalten Sie unter https://www.evlks.de/wir/kirche-und-tourismus/offene-kirchen Adresse: Hospitalkirche Lößnitz Hospitalstr 2A 08294 Lößnitz
  • Verantwortlich: Stefan Heiduck (sh), Julia Szagunn (js) Berauscht auf der A 4 BAB 4, Görlitz - Dresden, in Höhe Nieder Seifersdorf 26.05.2026, 16:30 Uhr Beamte des Verkehrsüberwachungsdienstes haben am Dienstagnachmittag einen 30-Jährigen mit seinem Lkw und Anhänger in Höhe Nieder Seifersdorf zur Verkehrskontrolle gestoppt, der auf der A 4 in Richtung Dresden unterwegs war. Die Ordnungshüter stellten fest, dass der Mann keine Fahrerkarte im Fahrtenschreiber eingelegt hatte. Ein Drogentest reagierte positiv auf Amphetamin und Kokain. Damit war die Fahrt beendet. Es ging zur Blutentnahme. Die Polizisten fertigten eine Anzeige und untersagten die Weiterfahrt. Ein Bußgeldbescheid wird die Folge sein. Beladen war der Brummi mit mehreren Jetskis. (sh) Autobahnpolizeirevier Bautzen Update - Pkw entzieht sich der Kontrolle und geriet in Brand Bezug: Medieninformation 229/2026 der Polizeidirektion Görlitz vom 27. Mai 2026 BAB 4, Dresden - Görlitz, Parkplatz Wiesaer Forst 26.05.2026, 08:30 Uhr Am Dienstagvormittag haben Beamte der Gemeinsamen Fahndungsgruppe Dresden und Bautzen (GFG) auf der A 4 in Höhe Pulsnitz einen gestohlenen Audi festgestellt. Was war passiert? Die am Fahrzeug angebrachten polnischen Kennzeichen passten nicht zu dem SQ5. Als der Pkw-Lenker die Polizisten bemerkte, gab er Gas. Die Fahrt ging Richtung Görlitz durch den Tunnel Königshainer Berge und endete auf dem Parkplatz Wiesaer Forst. Der Audi kam nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich und geriet in Brand. Der 43-jährige polnische Tatverdächtige befreite sich schwerverletzt aus dem Wrack und wurde vorläufig festgenommen. Er kam zur medizinischen Versorgung in eine Klinik. Die Feuerwehr löschte die Flammen. Der Sachschaden belief sich auf rund 40.000 Euro. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde das Fahrzeug in Baden-Württemberg entwendet. Weitere Tatverdächtige festgenommen Umfangreiche Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen führten die Beamten auf die Spur von weiteren Langfingern. Die Polizisten kontrollierten einen Passat, der sich offenbar mit dem gestohlenen Audi in gleicher Richtung bewegte. Der 42-jährige VW-Lenker war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Ein Drogentest reagierte positiv auf Amphetamin. Neben dem Fahrer befanden sich noch ein 37-jähriger und ein 42-jähriger Insasse im Passat. Die Ordnungshüter stellten im Innenraum mehrere Entwendungstools für Pkw fest. Eine vorläufige Festnahme der drei polnischen Tatverdächtigen war die Folge. Die mutmaßlichen Langfinger wurden erkennungsdienstlich behandelt. Ein Haftrichter wird über das weitere Vorgehen entscheiden. (sh) Unfälle auf der A 4 Mehrere Unfälle haben Autobahnpolizisten am Dienstag auf der A 4 aufgenommen. BAB 4, Görlitz - Dresden, in Höhe Bautzen 26.05.2026, 09:30 Uhr Am Vormittag war ein 50-Jähriger mit seinem Brummi in Richtung Dresden unterwegs. In Höhe Bautzen scherte der Mann mit seinem Lkw nach links zum Überholen aus. Dabei übersah er offenbar den Ford eines 48-Jährigen. Eine Kollision war die Folge. Der Pkw touchierte die Mittelleitplanke. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden belief sich auf rund 2.000 Euro. BAB 4, Görlitz - Dresden, in Höhe Ohorn 26.05.2026, 10:30 Uhr Ein 50-Jähriger befuhr am Vormittag mit seinem Transporter den Parkplatz Rödertal in Richtung Dresden, als plötzlich ein 63-Jähriger die Tür seinen geparkten Brummis öffnete. Es kam zum Blechschaden in Höhe von rund 7.000 Euro. BAB 4, Görlitz - Dresden, in Höhe Ottendorf-Okrilla 26.05.2026, 11:30 Uhr Ein 43-Jähriger war am Mittag mit seinem Sattelzug in Richtung Dresden unterwegs und musste in Höhe Ottendorf-Okrilla aufgrund eines Staus bremsen. Eine hinter ihm fahrende 25-Jährige mit ihrem Passat übersah das Manöver offenbar und krachte auf den Sattelanhänger. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Der Sachschaden belief sich auf knapp 6.000 Euro. (sh) Landkreis Bautzen Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda Kontrolle deckt mehrere Verstöße auf Bautzen, Löbauer Straße 26.05.2026, 15:30 Uhr Eine Streife des örtlichen Reviers hat am Dienstagnachmittag eine 30-Jährige mit ihrem E-Scooter auf der Löbauer Straße in Bautzen kontrolliert. Für das Elektrokleinstfahrzeug bestand kein gültiger Versicherungsschutz. Die Beamten ermittelten, dass der Roller gestohlen war. Die Ordnungshüter fertigten eine Anzeige und stellten den E-Scooter sicher. Der Revierkriminaldienst Bautzen befasst sich mit dem Fall. (sh) Vandalen am Werk Arnsdorf, Hufelandstraße 15.05.2026, 16:00 Uhr - 20.05.2026, 07:00 Uhr In den vergangenen Tagen haben Vandalen ihr Unwesen in Arnsdorf getrieben. Die Unbekannten beschmierten mehrere Parkbänke an der Hufelandstraße mit verfassungsfeindlichen Symbolen und Parolen. Der Sachschaden konnte noch nicht beziffert werden. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. (sh) Vorfahrtsunfall Nebelschütz, OT Miltitz, S 94 26.05.2026, 11:30 Uhr Zu einem Vorfahrtsunfall ist es am Dienstagmittag im Nebelschützer Ortsteil Miltitz gekommen. Eine 60-Jährige war mit ihrem Renault auf der S 94 unterwegs und hatte die Absicht, nach links auf die S 100 in Richtung Kamenz abzubiegen. Offenbar durch tiefstehende Sonne übersah die Frau einen vorfahrtsberechtigten VW eines 64-Jährigen. Eine Kollision war die Folge. Die mutmaßliche Unfallverursacherin wurde leicht verletzt. Der Sachschaden belief sich auf rund 12.500 Euro. Für beide Wracks rückten Abschlepper an. Beamte nahmen den Unfall auf. (sh) Pkw in Brand geraten Arnsdorf, Fischbacher Kreuz 26.05.2026, 18:45 Uhr Ein brennender Citroen hat am Dienstagabend am Fischbacher Kreuz in Arnsdorf einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Offenbar sorgte ein technischer Defekt für den Brand. Kameraden der Feuerwehr löschten die Flammen. Verletzt wurde niemand. Die Ente kam an den Haken. Der Sachschaden konnte noch nicht beziffert werden. Es kam für rund eine Stunde zu Verkehrseinschränkungen. (sh) Kabeldiebe am Werk Hoyerswerda, Albert-Einstein-Straße/Dietrich-Bonhoeffer-Straße 22.05.2026, 14:00 Uhr - 26.05.2026, 07:00 Uhr Kabeldiebe sind in den vergangenen Tagen in Hoyerswerda am Werk gewesen. Die Unbekannten begaben sich auf eine Baustelle an der Albert-Einstein- und Dietrich-Bonhoeffer-Straße und entwendeten rund 90 Meter Starkstromkabel im Wert von knapp 5.000 Euro. Der örtliche Revierkriminaldienst ermittelt. (sh) In 30er Zone geblitzt Bluno, B 156 26.05.2026, 08:00 Uhr - 12:00 Uhr Ein Messteam hat am Dienstagvormittag vier Stunden lang in der 30er Zone auf der B 156 in Bluno geblitzt. Von 391 gemessenen Fahrzeugen waren 15 zu schnell unterwegs. Die Beamten sanktionierten mit zwölf Verwarn- und drei Bußgeldverfahren. Den unrühmlichen Tagesrekord stellte ein VW mit Hoyerswerdaer Kennzeichen und 52 km/h auf. Den Fahrer erwarten 70 Euro Bußgeld. Ein Lob gilt allen Verkehrsteilnehmern, die sich vorschriftsmäßig verhalten haben. (sh) Landkreis Görlitz Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser Sachbeschädigung Görlitz, Schlesische Straße 22.05.2026, 13:45 Uhr - 26.05.2026, 07:00 Uhr Vandalen sind in den vergangenen Tagen an der Schlesischen Straße in Görlitz am Werk gewesen. Die Unbekannten verursachten ein Brandloch in der Tartanbahn einer Sportanlage. Der Sachschaden belief sich auf rund 500 Euro. Beamte nahmen die Anzeige auf. Der örtliche Revierkriminaldienst ermittelt. (sh) In Einfamilienhaus eingebrochen Quitzdorf am See 24.05.2026, 13:00 Uhr - 26.05.2026, 12:30 Uhr Diebe haben es in den vergangenen Tagen auf ein Einfamilienhaus bei Quitzdorf am See abgesehen. Die Unbekannten verschafften sich gewaltsam Zutritt und entwendeten unter anderem Werkzeuge, Silberbesteck und Bargeld. Der Stehlschaden belief sich auf rund 700 Euro. Beamte nahmen die Anzeige auf und sicherten Spuren. Der Revierkriminaldienst Görlitz ermittelt. (sh) Unfall mit Blech- und Personenschaden Vierkirchen, OT Melaune, S 122 26.05.2026, 15:45 Uhr Zu einem Unfall mit Blech- und Personenschaden ist es am Dienstagnachmittag in Melaune gekommen. Ein 47-jähriger Sprinter-Fahrer war auf der S 122 in Richtung Reißaus unterwegs und hatte die Absicht, einen Lkw zu überholen. Bei dem Manöver übersah der Mann offenbar den Gegenverkehr. Eine 36-jährige Seat-Fahrerin und eine 25-jährige BMW-Lenkerin mussten nach rechts ausweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Die Pkw landeten im Straßengraben und mussten abgeschleppt werden. Die Ibiza-Fahrerin wurde leichtverletzt. Der Sachschaden belief sich auf rund 50.000 Euro. Die S 122 war für rund zwei Stunden vollgesperrt. Beamte nahmen den Unfall auf. (sh) Betrug aufgedeckt Görlitz, Dresdener Straße 26.05.2026, 15:45 Uhr Ein Betrug ist am Dienstagnachmittag an der Dresdener Straße in Görlitz aufgedeckt worden. Was war passiert? Ein 64-Jähriger betrat ein Geschäft und hatte die Absicht einen Karton zu retournieren. Anstatt der in die Verpackungen gehörende Farbsprühpistole packte der Mann offenbar alte Schuhe und DVDs ein. Ein Mitarbeiter bemerkte den Schwindel und rief die Polizei. Die Beamten erstatteten Anzeige. Der örtliche Revierkriminaldienst ermittelt. (sh) In Geschäftsräume eingebrochen Zittau 23.05.2026, 16:30 Uhr - 26.05.2026, 07:15 Uhr In den vergangenen Tagen sind Unbekannte in Geschäftsräume in Zittau eingebrochen. Die Täter durchsuchten mehrere Büros und brachen Schränke und Schreibtische auf. Der Stehlschaden konnte noch nicht beziffert werden. Die Kriminellen verursachten rund 500 Euro Sachschaden. Ein Kriminaltechniker kam zum Einsatz und sicherte Spuren. Der örtliche Revierkriminaldienst befasst sich mit dem Fall. (sh) Drogen sichergestellt Seifhennersdorf, Nordstraße 27.05.2026, 04.30 Uhr Eine Streife der Fahndungsgruppe Grenze (FGG) hat in den frühen Mittwochmorgenstunden einen Hyundai mit tschechischen Kennzeichen auf der Nordstraße in Seifhennersdorf kontrolliert. Bei dem 45-jährigen tschechischen Beifahrer konnten zwei Cliptüten mit Betäubungsmittel aufgefunden werden. Die Ordnungshüter stellten die Substanz sicher und fertigten eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Ermittlungen übernahm der zuständige Revierkriminaldienst. (js) In Garage eingebrochen Weißwasser/O.L., Professor-Wagenfeld-Ring 07.05.2026, 17:00 Uhr - 26.05.2026, 16:45 Uhr In den vergangenen Wochen sind Diebe in eine Garage am Professor-Wagenfeld-Ring in Weißwasser eingebrochen. Die Täter ließen einen Simson-Rahmen sowie mehrere Anbauteile mitgehen. Der Stehlschaden belief sich auf rund 1.000 Euro. Der Sachschaden wurde auf knapp 200 Euro beziffert. Nach dem Moped-Rahmen wird gefahndet. Der örtliche Revierkriminaldienst ermittelt in dem Fall. (sh) Pkw vs. Pkw Weißwasser/O.L., Vorwerkstraße 26.05.2026, 09:45 Uhr Zwei Pkw sind am Dienstagvormittag in Weißwasser kollidiert. Ein 71-Jähriger war mit seinem BMW auf der Vorwerkstraße in Richtung Dominium unterwegs. An der Einmündung zum Tannengrund missachtete der Senior offenbar die Vorfahrt eines 31-jährigen Dacia-Fahrers, der in die Vorwerkstraße einbiegen wollte. Es kam zum Zusammenstoß. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden belief sich auf rund 10.000 Euro. Beamte nahmen den Unfall auf. (sh)
  • Verantwortlich: Therese Leverenz (tl), Chris Graupner (cg), Melanie Roeber (mr) Radfahrer verstirbt am Unfallort Ort: Schkeuditz (Radefeld), Kölner Straße / Mittelstraße Zeit: 26.05.2026, 19:00 Uhr Gestern Abend ereignete sich nördlich von Leipzig ein folgenschwerer Verkehrsunfall, bei dem ein Radfahrer noch am Unfallort verstarb. Zwei Radfahrer (47 und 56) fuhren mit ihren Liegefahrrädern auf dem Radweg der Mittelstraße in Richtung Norden und wollten die Kreuzung zur Kölner Straße queren. Dabei hatten sie die Vorfahrt zu beachten. Dort fuhr ein 22-Jähriger vorfahrtberechtigt mit seinem Motorrad, einer Honda CBR650, aus Richtung Radefeld in Richtung Schladitzer See. Er versuchte noch, den beiden Radfahrern auszuweichen, stieß jedoch mit dem 56-Jährigen zusammen. Beide wurden daraufhin in den Straßengraben geschleudert und schwer verletzt. Während der Motorradfahrer in ein Krankenhaus gebracht wurde, erlag der Radfahrer seinen Verletzungen noch am Unfallort. Weiterhin entstand Sachschaden von insgesamt circa 5.000 Euro. Der Verkehrsunfalldienst ermittelt nun zum genauen Unfallhergang. (cg) Radfahrerin beim Parken übersehen Ort: Delitzsch, PEP Einkaufszentrum / Raiffeisenstraße Zeit: 26.05.2026, circa 17:05 Uhr Beim Einparken auf einem Parkplatz übersah am frühen Dienstagabend eine Autofahrerin eine kreuzende Radfahrerin und es kam zum Zusammenstoß. Die Fahrerin (38, deutsch) eines Peugeot 208 befuhr den Parkplatz des PEP-Einkaufszentrums mit der Absicht, in eine Parkbucht einzufahren. Dabei übersah sie die auf dem Parkplatz fahrende Fahrradfahrerin (77). Es kam zur Kollision, woraufhin die Radfahrerin stürzte. Sie musste aufgrund ihrer Verletzungen anschließend in ein Krankenhaus gebracht werden. Es entstand minimaler Sachschaden. Das Polizeirevier Delitzsch hat den Unfall aufgenommen und ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung in Verbindung mit diesem Verkehrsunfall. (mr) Unfall mit über zwei Promille Ort: Leipzig (Reudnitz-Thonberg), Holsteinstraße Zeit: 26.05.2026, gegen 23:00 Uhr In der vergangenen Nacht kam es zu einem Verkehrsunfall im Leipziger Stadtteil Reudnitz-Thonberg, bei dem ein Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro entstand. Der Fahrer (37, deutsch) eines VW Passat fuhr auf der Holsteinstraße in stadtauswärtige Richtung. In der weiteren Folge fuhr er gegen eine Baustellenbegrenzung, wodurch das Fahrzeug beschädigt wurde und nicht mehr fahrbereit war. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,12 Promille. Darüber hinaus war der 37-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Nach Durchführung einer Blutentnahme wurde er aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis aufgenommen. (tl)
  • Die Landesdirektion Sachsen (LDS) hat die Raumverträglichkeitsprüfung für eine 380-kV-Höchstspannungsleitung zwischen Großenhain/Nord und dem Dresdner Stadtteil Altwilschdorf abgeschlossen. Dabei wurden vier von der 50Hertz Transmission GmbH vorgeschlagene Trassenkorridore untersucht. Im Ergebnis ist eine Kombination aus zwei dieser Varianten am besten geeignet. »Mehr als 800 Bürgerinnen und Bürger sowie 29 Träger öffentlicher Belange haben sich zu den Trassenalternativen geäußert. Für diese große Beteiligung und die vielen Hinweise, Anregungen und Bedenken sind wir sehr dankbar. Wir haben alle relevanten Positionen in unsere Bewertung einbezogen.« informiert Béla Bélafi, Präsident der LDS. Der als Vorzugsvariante bewertete Korridor ist eine Kombination der Korridoralternativen A und D. Dieser Korridor umgeht Großenhain im Westen und Süden und führt in östlicher Richtung in den Raum Radeburg. Im Raum Radeburg schwenkt der Korridor nach Süden, folgt der Bundesautobahn 13 und endet in Altwilschdorf (siehe grün-schraffierter Korridor in der Karte). Ein Verlauf der Trasse von Großenhain bis in das Gebiet um Radeburg entsprechend der Alternative D ermöglicht eine Bündelung mit teilweise bereits vorhandener Infrastruktur wie Freileitungen und Bahnlinien. Damit steht der Trassenkorridor im Einklang mit dem Trassenbündelungsgebot des Landesentwicklungsplans. Bisher unbelastete Gebiete würden von den Auswirkungen der Trasse in diesem Bereich weitgehend verschont bleiben. Ein Verlauf der Trasse aus dem Gebiet um Radeburg in Richtung Süden entlang der Bundesautobahn 13 entsprechend der Alternative A steht ebenfalls im Einklang mit dem Trassenbündelungsgebot. Dieser Verlauf minimiert Beeinträchtigungen der Stadt Moritzburg als Tourismusstandort einschließlich des denkmalgeschützten Schlossensembles. Zudem trägt diese Variante dem Arten- und Biotopschutz in der Moritzburger Kleinkuppenlandschaft Rechnung. Im weiteren Verfahren sind von der Vorhabenträgerin 17 raumordnerische Vorgaben zu berücksichtigen. Insbesondere ist in einem Suchraum um die Stadt Radeburg eine Verbindung zwischen den Trassenkorridoralternativen A und D zu prüfen. Die raumordnerische Stellungnahme sowie die Antragsunterlagen sind auf der Internetseite der LDS im Bekanntmachungsportal unter der Rubrik »Infrastruktur/Raumordnung« abrufbar (https://t1p.de/pr3hl). Das Ergebnis der Raumverträglichkeitsprüfung bildet die Grundlage für die weitere Planung. Sie hilft, mögliche Konflikte frühzeitig zu erkennen und Lösungen zu entwickeln. Auf dieser Basis kann 50Hertz nun die nächsten Verfahrensschritte vorbereiten. Hintergrund: Gegenstand des Vorhabens ist der Neubau einer 380-kV-Höchstspannungsfreileitung im Rahmen des Gesamtprojektes Elbe-Oberlausitz-Leitung. Es dient der Verstärkung des Übertragungsnetzes in Ostsachsen und der Verbesserung der Transportkapazitäten zwischen dem Raum Dresden und der Oberlausitz sowie in Richtung Brandenburg. Die geplante Leitung weist eine Gesamtlänge von etwa 92 Kilometern auf und ist in drei räumliche Abschnitte unterteilt: * westlicher Abschnitt zwischen dem Umspannwerk (UW) Streumen und einem vorgesehenen UW Großenhain/Nord, * mittlerer Abschnitt zwischen einem vorgesehenen UW Großenhain/Nord und dem UW Altwilschdorf, * östlicher Abschnitt zwischen dem UW Altwilschdorf und dem UW Schmölln. Die vorliegende Raumverträglichkeitsprüfung betrifft den mittleren Abschnitt zwischen dem geplanten UW Großenhain/Nord und dem UW Altwilschdorf. In diesem Abschnitt ist der Neubau einer Trasse vorgesehen. Verfahrensablauf: Mit der Einreichung der vollständigen Verfahrensunterlagen am 19. August 2025 wurde die Raumverträglichkeitsprüfung eingeleitet. Die Verfahrensunterlagen wurden über das Bekanntmachungsportal der Landesdirektion Sachsen vom 26. Oktober 2025 bis 27. November 2025 veröffentlicht. Zeitgleich erfolgte die Auslegung im Landratsamt Meißen und der Dienststelle Dresden der Landesdirektion Sachsen zur öffentlichen Einsichtnahme. Die sechsmonatige Verfahrensfrist gemäß § 15 Abs. 1 Satz 3 ROG zur Erstellung der gutachterlichen Stellungnahme lief am 19. Februar 2026 ab. Auf Antrag der Vorhabenträgerin wurde die Raumverträglichkeitsprüfung über diese Frist hinaus fortgeführt. Mit Übersendung der gutachterlichen Stellungnahme an die Vorhabenträgerin am 19. Mai 2026 wurde das Verfahren abgeschlossen. Die Raumverträglichkeitsprüfung ist dem folgenden Planfeststellungsverfahren vorgelagert. Ihr Gegenstand ist die Beurteilung der raumbedeutsamen Auswirkungen der Planung unter überörtlichen Gesichtspunkten, insbesondere die Übereinstimmung mit den Erfordernissen der Raumordnung und die Abstimmung mit anderen raumbedeutsamen Planungen/Maßnahmen, die Prüfung der ernsthaft in Betracht kommenden Trassenalternativen sowie eine überschlägige Umweltverträglichkeitsprüfung.