Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Sachsen ist ein Spitzenstandort für Wissenschaft. Mit unserem Wissenschaftsland zieht der Freistaat herausragende Talente an und stärkt Mikroelektronik, Robotik, Biotechnologie, nachhaltiges Bauen und Spitzenmedizin. Die im Rahmen der Exzellenzstrategie/-initiative seit 2006 zur Verfügung stehenden Mittel tragen dazu bei, diese Position stetig auszubauen und zu festigen. TU Dresden bleibt Exzellenzuniversität Die erfolgreiche Verteidigung des Exzellenz-Status durch die TU Dresden ist eine hervorragende Nachricht für das ganze Wissenschaftsland Sachsen. Sie ist eine Bestätigung der vielfältigen Leistungen der Universität und ein Erfolg auch für die sächsische Wissenschaftspolitik der vergangenen Jahrzehnte. Der Titel steht für wissenschaftliche und organisatorische Bestleistungen, weltweite Sichtbarkeit und für eine finanzielle Förderung, die neue Spitzenforschung ab 2027ermöglicht. Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow freut sich mit der TU Dresden: »Meine herzlichen Glückwünsche gehen an die TU Dresden. Der Exzellenzstatus strahlt weit über die Universität selbst hinaus. Davon profitiert das gesamte Wissenschaftsland Sachsen, weil der Titel ein starkes Licht auf das Ökosystem aus starken Forschungspartnern, Netzwerken und die einzigartige Forschungsinfrastruktur wirft. Im internationalen Vergleich gehört der Freistaat Sachsen damit zur absoluten Spitze. Dieser Verbund ist hochattraktiv für die besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt. Eine starke Exzellenzuniversität wie die TU Dresden, in Verbindung mit besten Rahmenbedingungen für Forschung und Lehre wirkt wie ein Magnet für den gesamten Freistaat. Das hat sich bereits in den vergangenen Jahren eindrucksvoll gezeigt. Die Investitionen des Freistaates Sachsen in seine Hochschulen und Forschungseinrichtungen haben sich bezahlt gemacht.« Hintergrund zu Exzellenz-Strategie des Bundes und der Länder Die Technische Universität Dresden war bereits im Rahmen der früheren Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder erfolgreich. Das erste Cluster wurde ihr 2006 zugesprochen. Seit 2012 hat die Technische Universität Dresden den Status einer Exzellenzuniversität. Seit 2019 gehört die bislang einzige Exzellenz-Uni in den ostdeutschen Flächenländern zu den dauerhaft geförderten Einrichtungen, die sich aber einer strengen Evaluation durch ein vom Wissenschaftsrat eingesetztes Expertengremium stellen muss. In dem Verfahren wird die Entwicklung der Universität mit Blick auf ihren Exzellenz-Status und dessen Wirkung untersucht. Wichtige Kriterien für die Beurteilung sind die bisherigen exzellenten Forschungsleistungen und ein strategisches, institutionsbezogenes Gesamtkonzept. Bestehende Exzellenzuniversitäten werden alle sieben Jahre evaluiert. Weitere Voraussetzung für die Förderung als Exzellenzuniversität ist die erfolgreiche Einwerbung von mindestens zwei Exzellenzclustern. Die TU Dresden hatte im vergangenen Jahr zwei zusätzliche Exzellenzcluster-Förderungen eingeworben. Zusammen mit den drei bestehenden Clustern verfügt die Universität heute über fünf Cluster. Seit 2012 flossen durch die eingeworbene Förderung als Exzellenzuniversität ca. 141 Mio. EUR Bundesmittel. Diese wurden mit Landesmitteln von ca. 47 Mio. EUR durch den Freistaat Sachsen kofinanziert. Mit dieser Gesamtförderung von ca. 188 Mio. EUR konnten u.a. die Exzellenzcluster entwickelt und ausgebaut werden. Dies ermöglichte in der Vergangenheit die Entwicklungen wichtiger Forschungstechnologien wie beispielsweise: * ein smarter Handschuh der den physischen Greifvorgang voraussagen kann * einen intelligenter Fahrsimulator, welcher automatisierte Fahrfunktionen testet * ein Protonenstrahler der kombiniert mit Magnet‑Resonanz‑Bildgebung neue Wege in der Krebstherapie eröffnet * den Ausbau der Rechenkapazitäten des TU Dresden eigenen Supercomputers, um bislang unlösbare Datenmengen zu bewältigen Die Mittel werden zudem eingesetzt um strukturelle Grundlagen für exzellente Forschung zu schaffen, Spitzentalente zu gewinnen und die Sichtbarkeit national sowie international zu stärken. Exzellenzförderung ab 2027 Die TU Dresden hat nun die Chance auf bis zu 80 Mio. EUR Bundesmittel für sieben Jahre ab 2027. Weitere 200 Mio. EUR Bundesmittel fließen bereits nach Sachsen durch die insgesamt 6 Exzellenzcluster (eins davon an der Universität Leipzig).
  • Bonn/Dresden (11. März 2026) - Die Technische Universität Dresden hat ihren Platz in der deutschen Wissenschaftselite behauptet: Nach der erstmaligen Auszeichnung im Jahr 2012 und der erfolgreichen Verteidigung 2019 hat die Universität nun erneut ihren Status als Exzellenzuniversität bestätigt. Ministerpräsident Michael Kretschmer betonte: »Die heutige Entscheidung ist ein grandioser Erfolg für die TU Dresden und den Innovations- und Technologiestandort Sachsen. Neben der damit verbundenen Förderung festigt die Exzellenzuniversität Dresden ihren Ruf als ein Hochschulstandort von Weltrang. Dies ist das Ergebnis beharrlicher, harter Arbeit in den vergangenen Jahren sowie einer konsequenten interdisziplinären und internationalen Ausrichtung. Ein herzlicher Dank gilt all jenen, die dies mit großem Engagement möglich gemacht haben. Tatsächlich ist herausragende Forschung ein entscheidender Motor für unseren Freistaat. Sie zieht Talente aus aller Welt an, stärkt die Innovationskraft unserer Unternehmen und wirkt wie ein Katalysator für neue Investitionen und Ansiedlungen. Dresden zeigt eindrucksvoll, wie Spitzenforschung, starke Hochschulen und eine leistungsfähige Wirtschaft zusammenwirken. Auch dank der kontinuierlichen Unterstützung durch Freistaat, Bund und EU zählt die Region heute zu den führenden Wissenschaftsstandorten in Deutschland und Europa.« Hintergrund: Die Entscheidung wurde am Abend vom Wissenschaftsrat und der Deutschen Forschungsgemeinschaft bekanntgegeben. Wichtige Basis für den aktuellen Erfolg war dabei das erfolgreiche Abschneiden der TU Dresden im Rahmen des Begutachtungsprozesses. Bereits im Mai 2025 wurden insgesamt fünf von sechs eingereichten Forschungsprojekten als Exzellenzcluster bestätigt.
  • Verantwortlich: Melanie Roeber Ort: Grimma, Wurzener Straße Zeit: 11.03.2026, gegen 02:00 Uhr In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kam es in Grimma zu einer Explosion an einem Fahrzeug, durch dass dieses vollständig ausbrannte und ein weiteres Fahrzeug in der Nähe ebenfalls erheblich beschädigt wurde. Auf bisher unbekannte Art und Weise wurde eine Explosion an einem Ford Focus herbeigeführt. Die Druckwelle sprengte das Dach des Autos auf und schleuderte die Windschutzscheibe gut 50 Meter vom Auto weg. Herumfliegende Splitterteile beschädigten zudem einen in der Nähe geparkten Golf 4 und landeten auch auf angrenzenden Grundstücken. Der Focus fing anschließend Feuer und brannte vollständig aus. Die Feuerwehr Grimma löschte den Brand am Fahrzeug und einen angrenzenden Holzzaun auf den das Feuer bereits zum Teil übergegriffen hatte. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 13.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei in Grimma hat die Ermittlungen wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion aufgenommen. Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalaußenstelle Grimma, Köhlerstraße 3, 04668 Grimma, Tel. (03437) 7089-0 oder bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden. (mr)
  • Dresden, 11.03.2026: Die Sächsische Energieagentur SAENA lädt am 1. April 2026 zu einer Online‑Veranstaltung ein, die sich gezielt mit verbreiteten Falschinformationen rund um das Thema Windenergie auseinandersetzt. Dabei stehen ein konstruktiver Austausch, die faktenbasierte Einordnung und der Dialog mit Experten im Mittelpunkt. Mythen erkennen – Fakten verstehen Im öffentlichen Diskurs begegnen Bürgerinnen und Bürger immer wieder hartnäckigen Aussagen über Windenergieanlagen. Das Online‑Seminar bietet Gegenperspektiven und geht näher auf häufig verbreitete Mythen ein. Unter anderem werden die Behauptungen thematisiert, dass Rotorblätter auf der Deponie landen und Windräder nicht recycelbar sind. Auch die Behauptung, Windenergie lohne sich nicht und rechne sich nur durch Subventionen wird überprüft. Die Online-Veranstaltung vermittelt, was wissenschaftlich gesichert ist und welche Fakten die genannten Behauptungen entkräften. Das Programm enthält Expertenvorträge zu den Themen Kommunikationsstrategien zu Falschinformationen sowie zum Recycling und der Wirtschaftlichkeit von Windenergieanlagen. Das Ziel der Veranstaltung besteht darin, sachliche Diskussionen zu ermöglichen und dabei auch kontroversen Positionen Raum zu geben. Zudem soll das Wissen rund um Windenergieanlagen ausgebaut und Vertrauen in erneuerbare Energien gefördert werden. Kommunen, Fachkräften und interessierten Bürgerinnen und Bürgern sollen verlässliche Fakten erhalten. Außerdem soll der Austausch mit Experten erleichtert und kompetente Orientierung in einer zunehmend faktenunsicheren Debattenlage ermöglicht werden. Die Veranstaltung findet am 1. April 2026 von 10:00–12:00 Uhr online via Zoom statt. Weitere Details und Anmeldung sind auf der Website der SAENA verfügbar. Über die Sächsische Energieagentur Die Sächsische Energieagentur - SAENA GmbH ist das unabhängige Beratungs-, Informations-, und Kompetenzzentrum zu den Themen erneuerbare Energien, zukunftsfähige Energieversorgung, Energieeffizienz und effiziente Mobilität. Gesellschafter sind der Freistaat Sachsen und die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB). Sie dient als sachsenweite Anlaufstelle für alle handelnden Personen und Institutionen im Bereich Energie und Klimaschutz. Ansprechpartnerin: Sächsische Energieagentur - SAENA GmbH Sarah Gerlach Telefon: 0351 4910-3165 E-Mail: sarah.gerlach@saena.de Pressekontakt: Sächsische Energieagentur - SAENA GmbH Sylvia Hünlich Telefon: 0351 4910-3158 E-Mail: sylvia.huenlich@saena.de * Hinweis zur sprachlichen Gleichstellung Aus Gründen der besseren Lesbarkeit und Verständlichkeit wird auf die Anwendung der geschlechtergerechten Sprache verzichtet. Personen- und Funktionsbezeichnungen gelten für alle Geschlechtsidentitäten
  • Das Beratungsnetzwerk des Demokratiezentrums Sachsen hat heute eine neue Anlaufstelle in der Löbauer Straße 17 in Bautzen eröffnet. Sie bietet Beratung und Unterstützung für Betroffene rechtsmotivierter, rassistischer und antisemitischer Gewalt. Zugleich stärkt sie die mobile Beratung und Schulberatung im Umgang mit Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und anderen Formen der Menschenfeindlichkeit. Demokratieministerin Petra Köpping: »Mit der neuen Anlaufstelle in Bautzen stellen wir sicher, dass Betroffene rechtsmotivierter, rassistischer oder antisemitischer Gewalt schnelle und kompetente Unterstützung vor Ort erhalten. Gleichzeitig schaffen wir zusätzliche Angebote für Schulen, Vereine, Betriebe und andere Akteure, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und menschenfeindlichen Vorfällen entgegenzuwirken.« Mit dem neuen Standort und den frisch eröffneten Räumlichkeiten baut das Beratungsnetzwerk seine Präsenz in Ostsachsen gezielt aus und erleichtert den Zugang zu Unterstützung insbesondere im ländlichen Raum. Die Angebote umfassen kostenfreie Beratung, Unterstützung und Begleitung im Umgang mit extremistischen und diskriminierenden Vorfällen, in Krisen- und Konfliktsituationen sowie nach rechtsmotivierten, rassistischen und antisemitischen Angriffen. Weiterhin finden Interessierte Unterstützung bei der Entwicklung von Präventions- und Interventionskonzepten. Außerdem unterstützt die Beratungsstelle die Qualifizierung und Sensibilisierung von Fachkräften zur Stärkung von Handlungssicherheit. Durch die enge Vernetzung mit bestehenden regionalen Projekten können Betroffene künftig noch schneller umfassende Hilfe finden. Die Beratungsstelle Bautzen wird gemeinsam umgesetzt von RAA Sachsen e.V. (Opfer- und Betroffenenberatung), Kulturbüro Sachsen e.V. (Mobile Beratung) und Courage – Werkstatt für demokratische Bildungsarbeit e.V. (Schulberatung). Je nach Beratungsschwerpunkt sind die Träger am neuen Standort in Bautzen unter folgenden Nummern erreichbar: • Betroffenenberatung: 0174 3305678 • Schulberatung: 0173 2603212 • Mobile Beratung: 03581 68 42 711 Anliegen können auch an: demokratiezentrum@sms.sachsen.de gesandt werden Die Anlaufstelle wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms »Demokratie leben!« gefördert. Die Maßnahme wird zudem mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag verabschiedeten Haushaltes. Seit dem Bestehen des Beratungsnetzwerks des Demokratiezentrums in Sachsen wurden über 5.700 Unterstützungsmaßnahmen realisiert. Weitere Informationen zu den Angeboten sowie Kontaktdaten der Anlaufstelle finden Interessierte auf der Webseite des Demokratiezentrums unter https://www.demokratie.sachsen.de/demokratiezentrum-sachsen-6869.html. Hinweis Das Demokratiezentrum Sachsen wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms »Demokratie leben!« gefördert. Die Maßnahme wird zudem mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag verabschiedeten Haushaltes. Kontakt: Sächsisches Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Demokratiezentrum Sachsen, Albertstr. 10, 01099 Dresden, Tel. 0351 56454-999, E-Mail: demokratiezentrum@sms.sachsen.de, https://www.demokratie.sachsen.de/demokratiezentrum-sachsen-6869.html