Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Verantwortlich: Kai Siebenäuger 11. Update - Haus in Görlitz eingestürzt Görlitz, James-von-Moltke-Straße 18.05.2026, 17:30 Uhr Am Montagnachmittag ist ein Mehrfamilienhaus an der James-von-Molke-Straße in Görlitz eingestürzt. Die Ermittlungen zur Ursache sowie die Rettungs- und insbesondere die Suchmaßnahmen nach den vermissten Personen dauern weiter an. Gegen 17:00 Uhr wurden die Suchmaßnahmen erneut unterbrochen, da die Einsatzkräfte unter dem Schüttgut einen menschlichen Körper fanden. Der eingesetzte Notarzt konnte lediglich den Tod feststellen. Nachdem Beamte der Kriminalpolizei sowie der Kriminaltechnik Spuren gesichert haben, konnte die Leiche aus den Trümmern geborgen werden. Bei dem Verstorbenen handelt es sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um den vermissten 48-Jährigen mit deutsch-bulgarischer Staatsangehörigkeit. Die zweifelsfreie Identifizierung des Mannes steht momentan noch aus. Die Polizei informierte die Angehörigen über die Geschehnisse. Die weitere Spurensuche soll Aufschluss über die Ursache des Einsturzes geben. Die Kriminalpolizei ermittelt in alle Richtungen. Die Beräumung der Einsatzstelle und den damit Verbundenen Einschränkungen dauern weiterhin an.
  • Sachsens Verkehrsministerin Regina Kraushaar hat heute im Deutschen Bundestag zur Neubaustrecke Dresden-Prag gesprochen. Die Staatsministerin warb im Plenum dafür, nach der Befassung rasch die haushälterischen Voraussetzungen für die nächste Planungsphase zu schaffen und das anstehende EU-Förderfenster zu nutzen. In ihrem Redebeitrag brachte die Staatsministerin Folgendes vor – es gilt das gesprochene Wort: »Sehr geehrte Frau Präsidentin, meine sehr geehrten Damen und Herren Abgeordnete, ich danke Ihnen für die Gelegenheit, als Verkehrsministerin des Freistaates Sachsen zu Ihnen zu sprechen. Ich spreche zu Ihnen auch als eine, die im oberen Elbtal, mit der Bahnstrecke nach Tschechien aufgewachsen ist. Ich habe sehr konkret erlebt, was Verbindungen zum Nachbarn Tschechien bedeuten und auch, woran diese Strecke seit Jahrzehnten leidet: zu eng ist das Elbtal, zu viele Züge zwängen sich hindurch, zu laut ist dort der Bahnverkehr. Die Neubaustrecke Dresden-Prag darf ich seit vielen Jahren auch beruflich begleiten. Als Präsidentin der Landesdirektion Sachsen – also der Behörde, die im Freistaat für große Infrastruktur- und Genehmigungsverfahren zuständig ist – habe ich das Raumordnungsverfahren und die frühe Öffentlichkeitsbeteiligung nach außen vertreten. Mehr als 5.000 Stellungnahmen wurden ausgewertet. Von Kommunen, Bürgerinitiativen, Feuerwehren, Planern und Behörden auf deutscher und tschechischer Seite. Jetzt liegt das Heft des Handelns in Ihrer Hand, sehr geehrte Abgeordnete. Lassen Sie es mich deutlich sagen: Die Strecke verkörpert längst mehr als pure Infrastruktur. Sie verkörpert auch die Erwartung an politische Zuverlässigkeit. Warum sage ich das? Die Menschen in Sachsen und Tschechien wollen nach Ankündigungen, Prüfungen und Diskussionen nun greifbare Fortschritte, weil sie sonst nicht mehr sicher sind, dass unser Staat große Vorhaben überhaupt noch umsetzen kann. Denn die Neubaustrecke Dresden–Prag ist kein Regionalprojekt Sachsens. Mitten in Europa klafft bis heute eine infrastrukturelle Engstelle, die einen europäischen Lückenschluss braucht. Die EU-Korridor-Koordinatorin Margarida Marques hat bei ihrem Besuch in Dresden ausdrücklich betont, welche strategische Bedeutung diese Verbindung für das transeuropäische Verkehrsnetz hat. Und gerade in einer Zeit, in der wir in Europa – und in Deutschland – widerstandsfähiger werden müssen, dürfen wir zentrale Verkehrsachsen nicht weiter aufschieben. Ich stehe in der Verantwortung bei unseren Sächsinnen und Sachsen, bei diesem Projekt nicht nachzulassen und hartnäckig zu sein. Nicht aus Rechthaberei, sondern weil ich überzeugt bin, dass wir bei solchen Zukunftsprojekten wach und wachsam bleiben müssen. Damit wir zeigen können, dass politische Versprechen ernst gemeint sind: Regionen wachsen zusammen, Infrastruktur taugt dazu, den Menschen und der Wirtschaft zu dienen – und nicht zuletzt gerät Sachsen bei der Schiene eben nicht aufs infrastrukturelle Abstellgleis Europas. Vor wenigen Tagen habe ich den neuen tschechischen Verkehrsminister Ivan Bednárik getroffen. Unsere tschechischen Partner erwarten Verlässlichkeit. Zu Recht. Denn diese Strecke ist ein gemeinsames europäisches Versprechen – an unsere Bürgerinnen und Bürger, an unsere Nachbarn, an Europa. Unsere Partner sind bereit – und die EU-Förderung ist in Reichweite. Wer in Schieneninfrastruktur investiert, investiert viel, sehr viel Geld. Nachhaltig. Für mehrere Generationen. Und wenn wir nicht handeln, zahlen wir ebenfalls hohe Preise: Für Verlorenes Vertrauen und vertane Zeit. Daher bitte ich Sie: Fassen Sie den Plenarbeschluss. Sorgen Sie dafür, dass die nächsten Schritte unmittelbar folgen – Haushaltseinstellung, Staatsvertrag, Start der neuen Planungsphase. Geben Sie diesem Projekt die Verlässlichkeit und das Tempo, das es braucht – gegenüber unseren tschechischen Partnern, gegenüber der Europäischen Union, und gegenüber den Menschen im Elbtal, die seit vielen Jahren warten.« Hintergrund Die Befassung im Plenum ist ein wichtiger Schritt im parlamentarischen Verfahren zur Neubaustrecke Dresden–Prag. Der Bundestag beschäftigt sich damit offiziell mit den Ergebnissen der Vorplanung und kann das Vorhaben politisch für die nächsten Planungsschritte freigeben. Das ist aber noch keine Bauentscheidung und auch noch keine automatische Finanzierungszusage. Entscheidend ist, dass nach der Befassung zügig die haushälterischen Voraussetzungen geschaffen werden, damit die nächsten Planungsleistungen beauftragt werden können. Ein positives Votum stärkt außerdem die Grundlage für die weitere Abstimmung mit Tschechien, einschließlich des Staatsvertrags, und verbessert die Ausgangslage, um im nächsten EU-Förderfenster Mittel für grenzüberschreitende Schienenprojekte einwerben zu können.
  • Chemnitz Großkontrolle zur Drogenerkennung im Straßenverkehr Zeit: 21.05.2026, 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr Ort: OT Kappel (1492) Im heutigen Tagesverlauf führte die Verkehrspolizeiinspektion Chemnitz eine großangelegte Verkehrskontrolle im Bereich der Chemnitzer Messe durch. Dafür wurde insbesondere der stadtauswärtige Verkehr auf der Neefestraße genauer in Augenschein genommen. Im Fokus der Einsatzkräfte standen die Drogenerkennung im Straßenverkehr und somit Feststellungen von Fahrzeugführern, die unter dem Einfluss berauschender Mittel standen. Der Kontrolle vorausgegangen war eine zweitätige Schulung der Einsatzkräfte, die im täglichen Dienst üblicherweise derartige Verstöße mittels Drogenschnelltests erkennen. Während der Schulung bekamen sie weiteres Wissen zum Erkennen von Drogeneinfluss im Straßenverkehr vermittelt. Denn auch durch eine Interaktion mit den Fahrzeugführern und gezielte Verhaltenstests lassen sich Anzeichen einer Fahruntüchtigkeit detektieren – die sogenannte qualifizierte Fahrtüchtigkeitsprüfung. Die Kontrollteams schauten sich insgesamt 385 Fahrzeuge genauer an und überprüften 438 Personen. Dabei stellten die Einsatzkräfte sieben Straftaten sowie 18 Ordnungswidrigkeiten fest. Im Konkreten handelte es sich um folgende Delikte und Verstöße: – 6x Fahren unter Einfluss von Betäubungsmitteln – 2x Fahren ohne Fahrerlaubnis – 2x Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz – 3x Trunkenheit im Verkehr (u.a. rund 1,9 Promille im Alkoholvortest festgestellt) – 1x Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz – 4x Erlöschen der Betriebserlaubnis aufgrund nicht mehr vorschriftsmäßiger Fahrzeuge – 7x sonstige Verstöße im Straßenverkehr In Summe waren heute rund 70 Beamte der Polizeidirektion Chemnitz in die Großkontrolle involviert. Sie wurden des Weiteren durch einige Einsatzkräfte der Polizeidirektionen Leipzig sowie der sächsischen Bereitschaftspolizei unterstützt. (Ry)
  • Verantwortlich: Julia Szagunn 10. Update - Haus in Görlitz eingestürzt Görlitz, James-von-Moltke-Straße 18.05.2026, 17:30 Uhr Am Montagnachmittag ist ein Mehrfamilienhaus an der James-von-Molke-Straße in Görlitz eingestürzt. Die Ermittlungen zur Ursache sowie die Rettungs- und insbesondere die Suchmaßnahmen nach den vermissten Personen dauern weiter an. Nach der Bergung des ersten Leichnams wurden die Suche fortgesetzt. Gegen 14:00 Uhr fanden die Einsatzkräfte eine weitere verschüttete Person. Die Suchmaßnahmen wurden daraufhin unterbrochen. Ein hinzugezogener Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Nachdem weitere Trümmerteile um die Person herum beräumt wurden, konnte diese geborgen werden. Die Kriminalpolizei sowie Kriminaltechniker kamen erneut zum Einsatz und sicherten Spuren. Die Beamten konnten die aufgefundene Person als die 26-jährige vermisste rumänische Staatsangehörige identifizieren. Seelsorger setzten gemeinsam mit dem Oberbürgermeister Octavian Ursu und dem Polizeiführer die Angehörigen über die Geschehnisse in Kenntnis. Die Suchmaßnahmen wurden zeitgleich mit der Beendigung der Bergung der Verstorbenen wieder aufgenommen, um auch die dritte Person auffinden zu können.
  • Gemeinsame Pressemitteilung Die Auswertungen zur Gästezufriedenheit 2025 über das Monitoringsystem TrustYou unterstreichen die starke Position Sachsens im bundesweiten Vergleich. Sachsen erreicht mit einem TrustScore von 85,1 Punkten Platz drei im Deutschlandranking und bestätigt damit den Platz auf dem Siegertreppchen aus dem Vorjahr. Der gute Wert aus dem letzten Jahr konnte dabei sogar noch einmal um einen ganzen Punkt verbessert werden. Für die Gastgeber im Reiseland Sachsen ist das mehr als ein gutes Ranking: Es ist ein Beleg dafür, dass Qualität, Serviceorientierung und authentische Erlebnisse im Reiseland Sachsen von den Gästen nicht nur wahrgenommen, sondern auch entsprechend honoriert werden. Diese Unterkünfte haben Sachsens Gäste im Jubiläumsjahr ganz besonders überzeugt Sachsens Gäste haben entschieden: Die Regionssieger im Wettbewerb GÄSTELIEBLING 2026 stehen fest. Ausgezeichnet werden dabei die Beherbergungsbetriebe in den sächsischen Reiseregionen, die ihre Gäste im Jahr 2025 besonders überzeugt haben. Grundlage sind Onlinebewertungen, die die erlebte Qualität unmittelbar sichtbar machen – von Service und Sauberkeit bis zu Atmosphäre, Lage und persönlicher Gastgeberkultur. Der Wettbewerb des Landestourismusverbandes Sachsen e.V. (LTV SACHSEN) feiert 2026 ein besonderes Jubiläum: Seit zehn Jahren macht der GÄSTELIEBLING jene Betriebe sichtbar, die Gäste besonders begeistern. Besonderheit in diesem Jahr ist, dass eine Jugendübernachtungsstätte mit einem entsprechenden Sonderpreis ausgezeichnet wird. Grundsätzlich werden bei dem Wettbewerb sonst in den Kategorien Hotel, Pension und Ferienwohnung die jeweils beliebtesten Häuser ausgezeichnet. Die Regionssieger sind damit gleichzeitig für das Finale 2026 um den Landessieg nominiert. Barbara Klepsch, Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus: »Die Nominierten zeigen, was Sachsen als Reiseland stark macht: Gastgeberinnen und Gastgeber, die mit Qualität, Herzlichkeit und Ideenreichtum überzeugen. Onlinebewertungen sind heute ein wichtiger Gradmesser für Gästezufriedenheit und zugleich ein wertvolles Feedback für die Branche. Dass Sachsen im Deutschlandranking der Gästezufriedenheit Platz 3 erreicht, ist ein starkes Signal. Es zeigt, dass die Tourismusstrategie des Freistaates dort Wirkung entfaltet, wo sie für Gäste erlebbar wird: in den Betrieben, in den Regionen und in der persönlichen Begegnung vor Ort.« Alexander Dierks MdL, Präsident des Landestourismusverbandes Sachsen e. V. und Präsident des Sächsischen Landtags: »Zehn Jahre GÄSTELIEBLING stehen für zehn Jahre Qualitätsentwicklung aus Gästesicht. Der Wettbewerb macht sichtbar, welche Gastgeberinnen und Gastgeber Erwartungen nicht nur erfüllen, sondern übertreffen. Besonders wichtig ist: Die Auszeichnung lebt nicht vom hauseigenen Marketing und Leistungsversprechen des jeweiligen Gastgebers, sondern von echten Rückmeldungen der Gäste. Es freut mich besonders, dass in diesem Jahr wieder eine Kinder- und Jugendübernachtungsstätte mit einem Sonderpreis gewürdigt werden kann. Damit rücken wir eine wichtige Säule des Reiselandes Sachsen stärker ins Licht. Gleichzeitig wird eine Unterkunftsform berücksichtigt, die für Gruppenreisen, Klassenfahrten, Kinder- und Jugenderholung sowie den touristischen Nachwuchs eine wichtige Rolle spielt.« Vom Regionssieg zum Landesfinale Die Regionssieger qualifizieren sich als Nominierte für das Landesfinale des Wettbewerbs GÄSTELIEBLING 2026. Dort werden aus den nominierten Betrieben die drei Landessieger gekürt. Hierbei werden die Zukunftsthemen Online-Sichtbarkeit und Nachhaltigkeitsmanagement eine entscheidende Rolle spielen. Die Auszeichnung der Landessieger findet im Rahmen der Länderveranstaltung des OSV-Tourismusbarometer Sachsen am 1. September 2026 in Leipzig statt. Die 23 Regionssieger im Wettbewerb erhalten ein attraktives Kommunikations- und Prämienpaket – bereitgestellt von LTV SACHSEN, dem zuständigen regionalen Tourismusverband, den sächsischen Industrie- und Handelskammern sowie dem DEHOGA Sachsen e.V. Den drei Landessiegern werden zudem ein umfangreiches Kommunikationspaket durch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH, ein einjähriger Zugang zum Monitoringsystem TrustYou sowie weitere Prämien durch den DEHOGA Sachsen e.V. zur Verfügung gestellt. Onlinebewertungen: Aus Feedback wird Orientierung Onlinebewertungen sind längst ein zentraler Teil der Reiseentscheidung. Sie geben potenziellen Gästen einen unmittelbaren Eindruck davon, wie zufrieden andere Reisende mit Unterkunft, Service und Atmosphäre waren. Für Betriebe sind sie zugleich ein Frühwarnsystem und ein Entwicklungskompass: Wiederkehrende Stärken können sichtbar gemacht, Hinweise auf Verbesserungsbedarf gezielt aufgegriffen werden. Für den Wettbewerb wurden 449.295 Onlinebewertungen sächsischer Beherbergungs-betriebe über das Monitoringsystem TrustYou im Jahr 2025 ausgewertet. Das System sichtet Bewertungen aus mehr als 250 Onlineportalen weltweit. Automatisch berücksichtigt werden sächsische Hotels, Pensionen und Gasthöfe mit mindestens 70 Onlinebewertungen sowie Ferienwohnungen mit mindestens 50 Onlinebewertungen. Ausschlaggebend ist nicht die Größe eines Betriebes, sondern die von Gästen online dokumentierte Qualität sowie der Umgang mit dem Gästefeedback. 10 Jahre GÄSTELIEBLING: Qualität, die Gäste sichtbar machen Seit einem Jahrzehnt würdigt der LTV SACHSEN mit dem Wettbewerb GÄSTELIEBLING Betriebe, die aus Sicht ihrer Gäste besonders überzeugen. Damit setzt das Reiseland einen wichtigen Impuls für die Qualitätsentwicklung im Tourismus: Nicht allein Eigenmarketing entscheidet, sondern die Erfahrungen der Menschen, die in Sachsen übernachten, reisen und wiederkommen. Gerade im Jubiläumsjahr zeigt sich, wie wichtig dieses direkte Feedback ist – für die Betriebe, für die Reiseregionen und für die Weiterentwicklung des Tourismusstandortes Sachsen. Weitere Informationen zu den Preisträgern und zum Wettbewerb werden unter https://www.ltv-sachsen.de/bereich/gaesteliebling/ bereitgestellt. Kontakt Landestourismusverband Sachsen e.V.: Thaddäus Ziesch, Referent Tourismuspolitik / Projektsteuerung, Tel.: 01704810431, ziesch@ltv-sachsen.de, www.ltv-sachsen.de Kontakt Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft Kultur und Tourismus Jörg Förster, Pressesprecher Tel.: 0351 564-60620, E-Mail: presse.kt@smwk.sachsen.de