Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Autoren: Lukas Reumund (lr), Uwe Hofmann (uh) Landeshauptstadt Dresden Drei Autos beschädigt – Fahrerin verletzt Zeit: 05.05.2026, 13:20 Uhr Ort: Dresden-Südvorstadt Auf der Kreuzung Bayreuther Straße/Hübnerstraße ist am Dienstag eine Frau (49) bei einem Unfall leicht verletzt worden. Die 49-Jährige fuhr mit einem Seat Mii auf der Hübnerstraße in Richtung Münchner Platz. Als sie über die Bayreuther Straße fahren wollte, kam es zum Zusammenstoß mit einem Smart Fortwo, dessen Fahrerin (25) auf der Bayreuther Straße in Richtung Chemnitzer Straße unterwegs war. Der Smart wurde zudem gegen einen geparkten VW Tiguan geschoben. Die 49-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Schaden in Höhe von etwa 21.000 Euro. (lr) Radfahrerin angefahren Zeit: 05.05.2026, 15:15 Uhr Ort: Dresden-Albertstadt Am Dienstagnachmittag ist eine Fahrradfahrerin (40) auf der Königsbrücker Straße bei einem Unfall verletzt worden. Die 40-Jährige fuhr auf dem Geh- und Radweg in Richtung Klotzsche. Als sie zwischen der Stauffenbergallee und Hermann-Mende-Straße eine Grundstückszufahrt überquerte, wurde sie von einem VW Touran (Fahrerin 52) erfasst, der von der Königsbrücker Straße auf die Zufahrt abbog. Die Radfahrerin wurde leicht verletzt. (lr) Handy geraubt Zeit: 05.05.2026, 20:45 Uhr bis 23:00 Uhr Ort: Dresden-Innere Neustadt Unbekannte haben einem Mann (33) auf der Carolinenstraße das Handy geraubt. Der Mann wurde aus einer Gruppe heraus angegriffen, wobei er leicht verletzt wurde. Die Täter nahmen das Mobiltelefon im Wert von rund 500 Euro an sich und liefen anschließend davon. Die Polizei ermittelt. (uh) Zeugen einer Trunkenheitsfahrt gesucht Zeit: 30.04.2026, 23:20 Uhr bis 23:35 Uhr Ort: Pirna/Dresden Die Polizei sucht Zeugen einer Trunkenheitsfahrt, die von Pirna nach Dresden geführt hat. Ein Zeuge meldete Donnerstagnacht vergangener Woche einen Dacia Lodgy (Fahrer 56), der in Schlängellinie auf der Sachsenbrücke in Pirna unterwegs war. Der Dacia fuhr an der Auffahrt Pirna auf die A 17 auf und in Dresden-Südvorstadt wieder ab. Danach führte der Weg über Innsbrucker Straße und Bergstraße zum Friedrich-List-Platz, wo herbeigerufene Polizisten den Fahrer kontrollierten. Bei der Fahrt soll es mehrfach beinah zu Zusammenstößen mit anderen Fahrzeugen und Leiplanken gekommen sein. Der 56-jährige deutsche Staatsangehörige stand mit mehr als 1,3 Promille unter dem Einfluss von Alkohol, wie ein Test ergab. Eine Fahrerlaubnis hatte der Mann nicht. Die Polizisten veranlassten eine Blutentnahme bei ihm. Die Polizei sucht Zeugen der Trunkenheitsfahrt insbesondere Verkehrsteilnehmer, die dabei gefährdet worden sind und ausweichen mussten. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (uh) Landkreis Meißen Diebesgut in liegengebliebenem Kleintransporter sichergestellt Zeit: 05.05.2026, 07:10 Uhr Ort: Nossen, A 14 Polizisten haben in einem liegengebliebenen Transporter gestohlene Baumaschinen sichergestellt. Die Beamten der Autobahnpolizei wurden zur Autobahn 14 bei Nossen gerufen, weil dort ein Iveco-Kleintransporter (Fahrer 36) nach einem Reifenplatzer liegengeblieben war. Dabei war der Transporter gegen die Leitplanke gestoßen, wobei ein Sachschaden von rund 3.000 Euro entstand. Da der Abschlepper Probleme hatte, den Transporter anzuheben, ließen die Polizisten das Fahrzeug wiegen. Es brachte mit 7,3 Tonnen mehr als drei Tonnen zuviel auf die Waage. Als die Beamten die Ladung kontrollierten, entdeckten sie unter anderem mehrere Baumaschinen, Werkzeug und Pakete. Nach ersten Ermittlungen standen zwei Rüttelplatten nach Diebstählen in Fahndung. Die Polizisten nahmen den 36-jährigen serbischen Staatsangehörigen vorläufig fest, stellten Kleintransporter und Ladung sicher und ermitteln nun unter anderem zur Herkunft der übrigen Baumaschinen. (uh) Sattelschlepperfahrer stieß gegen Garage und Audi und floh Zeit: 05.05.2026, 09:55 Uhr bis 14:15 Uhr Ort: Nossen Ein Sattelschlepper DAF (Fahrer 49) hat eine Garage an der Eulaer Hauptstraße sowie später einen Audi A3 beschädigt. Der Fahrer stand unter dem Einfluss von Alkohol. Der Laster kam nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen die Garage. Anschließend fuhr der Fahrer davon, ohne sich um den Unfall zu kümmern. Er hinterließ einen Sachschaden von rund 18.000 Euro. Später meldeten sich Zeugen, dass ein Sattelzug noch einen Audi A3 auf der Friedrich-List-Straße beschädigt hatte und weitergefahren war. Ein weiterer Zeugenhinweis führte die Beamten auf den Parkplatz Hansens Holz an der A 14. Sie fanden den beschädigten Sattelzug und dessen Fahrer. Dieser wies einen Atemalkoholwert von rund 3,5 Promille auf. Zudem hatte der Sattelzug neben den Unfallschäden erhebliche Mängel, unter anderem an der Bremsanlage. Die Polizisten legten den Laster still, ordneten eine Blutentnahme beim ukrainischen Fahrer an und stellten dessen Führerschein sicher. Sie ermitteln nun wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs sowie wegen der Unfallfluchten. (lr/uh) Trickbetrüger scheiterten Zeit: 04.05.2026 Ort: Riesa Unbekannte haben versucht eine Riesaerin (86) um ihr Erspartes zu betrügen. Die Täter riefen die Frau an und behaupteten, dass deren Enkelin einen schweren Unfall verursacht hätte. Nun sollte die Seniorin 50.000 Euro als angebliche Kaution zahlen und so dafür sorgen, dass die Enkelin auf freiem Fuß bleiben könnte. Die 86-Jährige erkannte die Masche und zahlte nicht. Am Dienstag zeigte sie den Betrugsversuch der Polizei an. (uh) Zwei VW Polo stießen zusammen Zeit: 05.05.2026, 14:30 Uhr Ort: Riesa Auf der Kreuzung Rostocker Straße/Alter Pfarrweg sind zwei VW Polo zusammengestoßen. Die 88-jährige Fahrerin des einen Polo bog von der Rostocker Straße nach links auf den Alten Pfarrweg ab. Dabei stieß sie mit dem Polo einer 55-jährigen Fahrerin zusammen, die in der Gegenrichtung wartete. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 2.500 Euro. (uh) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Verletzter bei Auffahrunfall Zeit: 05.05.2026, 13:45 Uhr Ort: Pirna Ein Mann (85) hat bei einem Unfall auf der Dresdner Straße leichte Verletzungen erlitten. Der 85-Jährige war mit einem Peugeot 308 in Richtung Heidenau unterwegs. Als er an der Kreuzung Gebrüder-Lein-Straße verkehrsbedingt bremste, fuhr ein VW Caddy (Fahrer 35) auf. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 3.000 Euro. (uh) Fahrradfahrerin von Ford erfasst Zeit: 05.05.2026, 14:25 Uhr Ort: Pirna-Copitz Ein Ford Focus (Fahrerin 36) hat auf der Fährstraße eine Radfahrerin (53) erfasst. Diese erlitt leichte Verletzungen. Die 36-Jährige war auf der Elbbrücke in Richtung Copitz unterwegs. Als sie nach rechts auf die Fährstraße einbog, erfasste sie die Radfahrerin, die ebenfalls auf der Brücke in Richtung Copitz fuhr. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 500 Euro. (uh) Einbrecher stahlen Werkzeug Zeit: 04.05.2026, 17:40 Uhr bis 05.05.2026, 10:45 Uhr Ort: Dippoldiswalde Einbrecher haben Werkzeug aus einem Gebäude an der Südstraße gestohlen. Die Täter gelangten auf das Gelände und brachen in das Haus ein. Sie durchsuchten die Räume und stahlen Werkzeug im Wert von rund 200 Euro. Der Sachschaden wurde mit etwa 500 Euro angegeben. (uh)
  • Verantwortlich: Karolin Hemp, Enrico Liebold, Sebastian Schmidt, Christina Friedrich Ausgewählte Meldung Pkw mit Straßenbahn kollidiert Zeit: 05.05.2026, 22:50 Uhr Ort: Zwickau Durch den Unfall wurden zwei Person leicht und zwei Personen schwer verletzt. In den späten Dienstagabendstunden fuhr eine 52-jährige VW-Fahrerin die Breithauptstraße in Richtung Oskar-Arnold-Straße entlang. Im Kreuzungsbereich zur Äußeren Schneeberger Straße kollidierte sie mit einer vorfahrtsberechtigten Straßenbahn, die in stadtauswärtige Richtung fuhr. Durch den Aufprall wurde die 34-jährige Straßenbahnfahrerin leicht verletzt. Weiterhin wurden durch den Aufprall der Beifahrer im VW, ein 32-Jähriger, schwer verletzt und eine weitere 51-jährige Insassin leicht verletzt. Auch die VW-Fahrerin mit deutscher Staatsangehörigkeit verletzte sich schwer. Rettungskräfte brachten die 52-Jährige, die 51-Jährige und den 32-Jährigen zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Eine Weiterfahrt war mit dem VW ausgeschlossen, er wurde vom Unfallort abgeschleppt. Zur Beseitigung von ausgelaufenen Betriebsmitteln kam die Ölwehr zum Einsatz. Die Unfallschäden summierten sich auf circa 75.000 Euro. (el) Vogtlandkreis Tatverdächtiger nach Wohnungseinbruchdiebstahl gestellt Zeit: 05.05.2026, 11:35 Uhr (polizeibekannt) Ort: Plauen, OT Preißelpöhl In Preißelpöhl hielten Zeugen einen mutmaßlichen Einbrecher bis zum Eintreffen der Polizei fest. Dienstagmittag erhielt die Polizei von einer Zeugin den Hinweis, dass an der Reußenländer Straße ein Mann in eine Wohnung eingebrochen war. Weitere Zeugen konnten den Einbrecher an der Flucht hindern und bis zum Eintreffen der Polizeibeamten festhalten. Der 25-Jährige steht im Verdacht, in das Wohn- und Geschäftsgebäude eingebrochen zu sein und mehrere Gegenstände im Wert von über 1.300 Euro entwendet zu haben. Zudem richtete er einen Sachschaden von rund 100 Euro an. Die Polizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Wohnungseinbruchdiebstahls gegen den 25-jährigen Somalier ein. (cf) E-Bikes gestohlen Zeit: 04.05.2026, 17:30 Uhr bis 05.05.2026, 11:00 Uhr Ort: Bad Elster Unbekannte stahlen in Bad Elster zwei E-Bikes aus einer Fahrradbox. An der Prof.-Paul-Köhler-Straße entwendeten unbekannte Täter zwischen dem späten Montagnachmittag und Dienstagvormittag zwei E-Bikes, die sich in einer Fahrradbox neben einer Kurklinik befanden. Die beiden rot-schwarzen E-Bikes der Marke Cube haben einen Wert von insgesamt 7.000 Euro. Haben Sie den Diebstahl bemerkt oder sind Ihnen die beschriebenen E-Bikes an anderer Stelle aufgefallen? Zeuginnen und Zeugen melden ihre Beobachtungen bitte im Polizeirevier Plauen, Telefon: 03741 140. (cf) Diebstahl aus Pension Zeit: 05.05.2026, 00:00 Uhr bis 00:10 Uhr Ort: Pausa-Mühltroff, OT Pausa In Pausa stahlen unbekannte Täter einen Kaffeevollautomaten und Lebensmittel aus einer Pension. In der Nacht zum Dienstag, kurz nach Mitternacht, verschafften sich unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu einer Pension an der Zeulenrodaer Straße, in der Nähe des Neumarkts. Aus dem Inneren entwendeten sie einen Kaffeevollautomaten und diverse Lebensmittel im Gesamtwert von etwa 360 Euro. Sie hinterließen außerdem rund 100 Euro Sachschaden. Wer Hinweise zum Wohnungseinbruchsdiebstahl geben kann, meldet sich bitte unter der Rufnummer 03741 140 im Polizeirevier Plauen. (cf) Starkstromkabel gestohlen Zeit: 05.05.2026, 16:00 Uhr bis 06.05.2026, 06:45 Uhr Ort: Plauen In Plauen entwendeten unbekannte Täter 50 Meter Stromkabel. Unbekannte begaben sich in der Nacht zum Mittwoch zu einer Baustelle an der Pestalozzistraße, nahe der Kreuzung zur Freiheitsstraße. Dort trennten sie etwa 50 Meter Starkstromkabel von einem Baugerät ab und entwendeten es. Der Stehlschaden liegt bei circa 1.500 Euro. Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe der Baustelle gesehen hat, meldet sich bitte im Polizeirevier Plauen, telefonisch erreichbar unter 03741 140. (cf) Landkreis Zwickau Haltestelle beschädigt Zeit: 06.05.2026, 03:45 Uhr Ort: Zwickau, OT Marienthal Der mutmaßliche Tatverdächtige konnte durch eingesetzte Polizisten in einer Straßenbahn festgestellt werden. In den frühen Mittwochmorgenstunden wurde der Polizei eine Sachbeschädigung an der Haltestelle Paulusstraße gemeldet. Nach ersten Erkenntnissen wurde diese durch einen unbekannten Täter beschädigt. Durch sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen konnte ein mutmaßlicher Tatverdächtiger, auf den die Personenbeschreibung passte, in einer Straßenbahn festgestellt werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,28 Promille. Die eingesetzten Polizisten begleiteten den 36-Jährigen zur Blutentnahme in ein Krankenhaus. Die Instandsetzungskosten der entglasten Haltestelle werden mit 3.000 Euro beziffert. Gegen den 36-Jährigen mit deutscher Staatsangehörigkeit wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung eingeleitet. (el) Unfall mit vier beteiligten Fahrzeugen Zeit: 05.05.2026, 07:40 Uhr Ort: Zwickau, OT Eckersbach Bei einem Unfall in Eckersbach wurde eine Person leicht verletzt. Vier Fahrzeuge wurden beschädigt. Am Dienstagmorgen fuhr eine 29-jährige Rumänin mit ihrem Seat die Eckersbacher Höhe entlang. Zeitgleich war eine 32-jährige Renault-Fahrerin ebenfalls auf der Straße Eckersbacher Höhe unterwegs. In einem Kreuzungsbereich missachtete die 29-Jährige die Vorfahrt der 32-Jährigen und kollidierte mit dem Renault. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Renault nach links geschleudert und stieß gegen einen am Fahrbahnrand geparkten Renault, der in der Folge gegen einen Opel geschoben wurde. Die 32-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt 35.000 Euro. (kh) Räuberischer Diebstahl Zeit: 05.05.2026, 13:10 Uhr Ort: Zwickau Die Polizei ermittelt zu einem räuberischen Diebstahl in einem Zwickauer Supermarkt und sucht Zeugen. Am Dienstagnachmittag war ein unbekannter Mann in einem Supermarkt an der Äußeren Schneeberger Straße einkaufen. Ein Ladendetektiv beobachtete über Kameras, wie er mehrere Spielzeugartikel im Wert von rund 50 Euro unter seiner Kleidung verschwinden ließ. Anschließend begab er sich in den Kassenbereich und bezahlte dort eine Mikrowelle. Als er durch den 57-jährigen Detektiv angesprochen wurde, warf er die Mikrowelle weg und versuchte zu flüchten. Der 57-Jährige konnte ihn zwar zu Boden bringen, musste jedoch von ihm ablassen, als er heftig um sich schlug. Der Unbekannte flüchtete anschließend in unbekannte Richtung. Das Alter des Mannes, der mit osteuropäischem Akzent sprach, wurde auf etwa 18 Jahre geschätzt. Er war 1, Meter groß, schlank und trug eine dunkle Brille und lockiges, dunkelbraunes Haar. Er war mit einem schwarzen Jogginganzug mit Kapuze gekleidet. Auffällig war ein Muster, das einem Reißverschluss ähnelte, auf dem Rücken. Zudem hatte die Hose neonfarbige und rote Applikationen. Haben Sie den Sachverhalt beobachtet oder ist Ihnen der Mann bei seiner Flucht aufgefallen? Bitte melden Sie sich zum Zweck Ihrer Zeugenaussage im Polizeirevier Zwickau unter der Telefonnummer 0375 428 102. (kh) Zeugen einer Körperverletzung gesucht Zeit: 05.05.2026, 21:00 Uhr Ort: Wilkau-Haßlau In Wilkau-Haßlau wurde ein junger Mann zusammengeschlagen. Die Polizei sucht Zeugen. Ein 22-Jähriger war am späten Dienstagabend fußläufig an der Bushaltestelle Am Markt unterwegs. Dort wurde er durch einen Unbekannten zunächst verbal und später körperlich attackiert. Der 22-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei hat entsprechende Ermittlungen wegen Körperverletzung aufgenommen. Haben Sie den Sachverhalt beobachtet und können Sie Angaben zu dem unbekannten Mann machen? Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier in Werdau unter der Telefonnummer 03761 7020 entgegen. (kh/sts) Zwei Pkw nach Unfall abschleppreif Zeit: 05.05.2026, 07:15 Uhr Ort: Hirschfeld, OT Voigtsgrün Ein Wendemanöver war die Ursache eines Unfalls in Hirschfeld. Mit seinem Toyota befuhr ein 65-Jähriger am Dienstagmorgen die Hauptstraße aus Fahrtrichtung der Tierparkstraße kommend. Er beabsichtigte, nach rechts auf die Lengenfelder Straße abzubiegen. Aufgrund eines Rückstaus an einer Ampel entschied er sich, auf der Straße zu wenden. Dabei stieß er mit dem Audi eines 26-Jährigen zusammen. Beide Beteiligte blieben unverletzt. An ihren Fahrzeugen entstand jedoch ein Sachschaden in Höhe von etwa 20.000 Euro. Die Pkw wurden anschließend vom Unfallort abgeschleppt. (kh) E-Bike-Fahrerin verunfallt – Zeugen gesucht Zeit: 05.05.2026, 18:15 Uhr (polizeibekannt) Ort: Lichtenstein Eine Radfahrerin erlitt bei einem Sturz schwere Verletzungen. Am Dienstagabend fanden Passanten im Bereich der Waldenburger Straße/Bachstraße eine gestürzte Radfahrerin vor. Die 62-Jährige wies schwere Verletzungen auf und musste zur weiteren medizinischen Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden. Im Bereich der Unfallstelle hat die Waldenburger Straße ein leichtes Gefälle. Haben Sie den Unfall beobachtet? Hinweise zum Unfallhergang nimmt die Verkehrspolizeiinspektion unter der Telefonnummer 03765 500 entgegen. (sts) Gegen Hauswand gefahren Zeit: 05.05.2026, 10:20 Uhr Ort: Hohenstein-Ernstthal Eine Seniorin verunfallte beim Einparken und erlitt schwere Verletzungen. Am Dienstagvormittag parkte eine Pkw-Fahrerin in der Fitz-Heckert-Siedlung in eine Parklücke ein. Als die Frau ihr Fahrzeug verlassen wollte, geriet das Fahrzeug in Bewegung, rollte einen Abhang hinab und stieß gegen die Wand eines Mehrfamilienhauses. Die Seniorin erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen und musste in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden. Am Pkw und der Hauswand entstand Schaden in Höhe von etwa 7.000 Euro. (sts) Unfallzeugen gesucht Mehrere Unfallverursacher flüchteten von der jeweiligen Unfallstelle. Zeit: 05.05.2026, 06:30 Uhr bis 18:30 Uhr Ort: Oberlungwitz Eine unbekannte Person fuhr in der Zeit zwischen Dienstagmorgen und Dienstagabend gegen einen Skoda Fabia, der an der Hofer Straße auf Höhe der Straße Am Kaiserhof stand. Es entstand ein Sachschaden von circa 500 Euro. Zeit: 05.05.2026, 13:00 Uhr bis 13:40 Uhr Ort: Meerane Am Dienstagnachmittag stieß eine unbekannte Person gegen einen Opel Astra, der auf dem Parkplatz des A4-Centers an der Hohen Straße in der Nähe eines Drogeriegeschäftes abgestellt war. Die Reparaturkosten werden sich voraussichtlich auf 2.000 Euro belaufen. Haben Sie einen der beiden Unfälle beobachtet? Hinweise zu den Verursachern nimmt das Polizeirevier Glauchau unter der Telefonnummer 03763 640 entgegen. (sts)
  • Sachsens Kindertagesstätten leisten Erziehungs- und Bildungsarbeit auf Spitzenniveau. Bei der Fachveranstaltung »Kita der Zukunft – Elementare Bildung als Startchance«, dem sogenannten Kita-Kongress, diskutierten Ministerpräsident Michael Kretschmer und Kultusminister Conrad Clemens gemeinsam mit Vertretern aus Fachpraxis, Wissenschaft, Politik und Verwaltung über Chancen und Herausforderungen von frühkindlicher Bildung in Sachsen. Zudem wurde der neue Sächsische Erziehungs- und Bildungsplan vorgestellt. Ministerpräsident Michael Kretschmer: »Sachsen ist im bundesweiten Vergleich Spitzenreiter im Bildungsranking. Damit das so bleibt, muss die frühkindliche Bildung eine noch größere Wertschätzung erfahren, denn sie ist die entscheidende Startchance für jedes Kind. Als Freistaat stehen wir dabei in einer klaren finanzpolitischen Verantwortung. Kitas brauchen eine verlässliche und auskömmlichere Finanzierung sowie eine starke Partnerschaft mit unseren Kommunen, die diese wichtige Aufgabe tagtäglich tragen.« Kultusminister Conrad Clemens: »Wir können noch mehr in der frühkindlichen Bildung erreichen. Dafür braucht es eine verpflichtende 4-Jährigen-Untersuchung und unseren Plan für gezieltere Förderung. Der Sächsische Erziehungs- und Bildungsplan stellt die Kinder in den Mittelpunkt. Er bietet Orientierung mit klaren Leitgedanken, praxisnahen Reflexionsfragen und modernen pädagogischen Ansätzen, zum Beispiel zur digitalen Bildung. Ich danke allen pädagogischen Fachkräften und Kindertagespflegepersonen, die Kinder auf ihrem individuellen Entwicklungsweg begleiten, ihnen sowohl Vorbild als auch Vertrauensperson sind und damit den Grundstein für erfolgreiche Bildungsbiografien legen.« Wissenswertes zum neuen Erziehungs- und Bildungsplan: * Sachsen war 2006 eines der ersten Bundesländer, das einen Bildungsplan als Grundlage für die pädagogische Arbeit in Kindertageseinrichtungen entwickelt und verbindlich im Gesetz über Kindertagesbetreuung verankert hat. * Im Oktober 2024 wurde ein partizipativer Prozess zur Evaluation und Fortschreibung gestartet, an dem über unterschiedliche Formate mehr als 6.500 Personen beteiligt waren. Der neue Erziehungs- und Bildungsplan tritt am 1. Januar 2027 in Kraft. * Inhaltlich umfasst der Bildungsplan neben Anregungen zur pädagogischen Praxis unter anderem Aspekte der Partizipation, Demokratiebildung, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Vielfalt, Inklusion sowie den reflektierten Umgang mit digitalen Medien. * Der Plan versteht Bildung als einen Prozess, der auf Erziehung aufbaut, und beschreibt zentrale Leitgedanken für die Begleitung, Bildung und Betreuung von Kindern in Kinderkrippen, Kindergärten, Horten und Kindertagespflegestellen. Er greift aktuelle fachliche Entwicklungen auf und berücksichtigt unterschiedliche Bildungs- und Entwicklungsverläufe von Kindern. Hier geht's zum Sächsischen Erziehungs- und Bildungsplan: https://www.kita-bildungsserver.de/themen/fortschreibung-saechsischer-bildungsplan/
  • Der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) hat den Tätigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht. Der Tätigkeitsbericht dokumentiert die vielfältigen Aufgaben und wichtigsten Vorhaben, Erfolge und Entwicklungen des SIB im Jahr 2025. »In einem Umfeld, das durch die besonderen Rahmenbedingungen einer vorläufigen Haushaltsführung in der ersten Jahreshälfte geprägt war, ist es uns dennoch gelungen, die Immobilienstrategie des Freistaates Sachsen mit Beständigkeit, Innovationskraft und hohem fachlichem Anspruch weiterzuentwickeln«, resümiert Oliver Gaber, Kaufmännischer Geschäftsführer des SIB. »Seit über zwei Jahrzehnten ist der SIB der verlässliche Partner für die Umsetzung der Bauvorhaben und die Bewirtschaftung der Liegenschaften des Freistaates Sachsen. Dabei steuert er kompetent den gesamten Lebenszyklus der Immobilie und sorgt für effiziente, zukunftsorientierte Lösungen im Einklang mit den Nutzeranforderungen. Mit etwa 5,6 Millionen Quadratmetern Nettoraumfläche in rund 3.000 Gebäuden betreuen wir ein Portfolio, das die Vielfalt Sachsens widerspiegelt.« »Trotz der wirtschaftlichen Unwägbarkeiten konnte der SIB im Jahr 2025 zahlreiche Projekte erfolgreich voranbringen«, führt Falk Reinhardt, Technischer Geschäftsführer des SIB, aus. »Insgesamt wurden 2025 im Bereich des Planungs- und Baumanagements 1.997 Baumaßnahmen für den Freistaat Sachsen, den Bund und Dritte mit Bauleistungen im Wert von rund 550 Mio. Euro realisiert. Beispielhaft sei die Schlosskapelle des Dresdner Residenzschlosses genannt, die nach jahrzehntelanger kunstvoller Rekonstruktion nun in neuem Glanz erstrahlt und mit ihrem einzigartigen Gewölbe unser diesjähriges Titelbild ziert«, so Falk Reinhardt. Der Geschäftsbereich Zentrales Flächenmanagement (ZFM) betreute insgesamt etwa 35.500 Flurstücke mit einer Gesamtfläche von circa 33.000 Hektar. Neben der Abwicklung von über 1.400 Fiskalerbschaftsfällen wurden im Fachgebiet Verkauf mehr als 250 Verkaufsfälle mit einem Vertragsvolumen von rund 5,4 Mio. Euro realisiert.
  • Sachsens Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung, Regina Kraushaar, reist heute (6. Mai 2026) zu politischen Gesprächen nach Brüssel. Im Mittelpunkt stehen der nächste Mehrjährige Finanzrahmen (MFR) der Europäischen Union ab 2028, die künftige Ausgestaltung der EU-Regionalförderung sowie die Frage, wie ländliche Räume, Grenz- und Strukturwandelregionen dauerhaft gestärkt werden können. Kraushaar trifft unter anderem Vertreter der Europäischen Kommission, sächsische Europaabgeordnete sowie die Europaabgeordneten Norbert Lins und Siegfried Mureşan. Lins ist im Europäischen Parlament Berichterstatter für die künftigen Regeln der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP-Verordnung), zu der auch die Förderung ländlicher Räume gehört. Zudem ist er Schattenberichterstatter für die Verordnung zu den Nationalen und Regionalen Partnerschaftsplänen. Mureşan ist Ko-Berichterstatter für den MFR. Die Gespräche mit beiden Europaabgeordneten bieten die Gelegenheit, sächsische Aspekte bei der Ausgestaltung der Regeln für den neuen EU-Haushalt direkt zu adressieren. Staatsministerin Regina Kraushaar sagt: »Europa wird dort konkret, wo Menschen erleben, dass ihr Ort, ihre Stadt und ihre Region unterstützt werden und so vorankommen. Insofern gilt: Wer Europa stärken will, muss den Regionen Gestaltungsspielraum vor Ort geben. Und ich sage es ganz klar: Die Regionen im Freistaat Sachsen stehen weiterhin vor erheblichen strukturellen Herausforderungen. Deshalb darf EU-Förderung nicht an zu hohen Eigenanteilen oder unrealistischen Fristen scheitern. Als zuständige Ministerin werde ich in Brüssel für Regeln werben, die vor Ort für starke ländliche Räume, für lebendige Grenzregionen und für unsere Strukturwandelregionen funktionieren.« Sachsen setzt sich in den laufenden Beratungen zum nächsten MFR für niedrigere nationale Kofinanzierungssätze, realistische Mittelbindungsfristen und eine verlässliche regionale Steuerung der EU-Förderung ein. Durch den Wegfall des Fonds für einen gerechten Übergang (JTF) in der nächsten Förderperiode ist zu befürchten, dass die sächsischen Strukturwandelregionen im Verhältnis zu wirtschaftsstärkeren Regionen weniger bedacht werden. Auch die nationalen Eigenanteile für Übergangsregionen sollten aus Sicht des Freistaates auf höchstens 30 Prozent begrenzt werden. Hintergrund ist, dass Länder und Kommunen EU-Mittel nur dann wirksam nutzen können, wenn sie die erforderliche Kofinanzierung auch leisten können. Gerade in finanzschwächeren Kommunen entscheidet der Eigenanteil oft darüber, ob ein Vorhaben tatsächlich umgesetzt werden kann oder nicht. Kritisch bewertet Sachsen außerdem eine zu starke Verkürzung der Mittelbindungsfristen. Beschleunigung und Vereinfachung seien richtig, dürften aber nicht zulasten komplexer und langfristig wirksamer Projekte gehen. Das betrifft etwa Infrastrukturvorhaben, investive Maßnahmen in den Braunkohleregionen, Stadtentwicklungsprojekte und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Aus Sicht des Freistaates braucht es daher weiterhin ausreichend Zeit, um Vorhaben ordnungsgemäß umzusetzen, abzurechnen und gegenüber der Europäischen Kommission nachzuweisen. »Schnellere Verfahren sind kein Selbstzweck«, so Kraushaar weiter. »Ein Förderrecht, das ‚quick and dirty‘ zum Maß aller Dinge erklärt, missachtet die Aufgaben, vor denen unsere Regionen stehen. Denn es gibt sie zuhauf: Die großen und komplexen Herausforderungen. Strukturwandel und der Weg zum klimaneutralen Kontinent bis 2050, Daseinsvorsorge, Stadtentwicklung und Zusammenarbeit über Grenzen hinweg sind nicht im Handumdrehen, sind eben nicht ‚quick and dirty‘ zu bewältigen. Da braucht es Verlässlichkeit über Jahre. Europa muss den Regionen helfen, große Aufgaben zu lösen – nicht, sie mit zusätzlicher Bürokratie ausbremsen.« Ein besonderer Schwerpunkt der Gespräche in Brüssel liegt auf der Zukunft der ländlichen Entwicklung. Sachsen spricht sich dafür aus, bewährte Ansätze wie LEADER fortzuführen und weiterzuentwickeln. Bei der Umsetzung des europäischen LEADER-Programms entscheiden lokale Aktionsgruppen in den Regionen selbst über Projekte vor Ort. Damit entstehen Dorfgemeinschaftshäuser, Begegnungsorte, soziale Angebote, Einrichtungen der Nahversorgung oder Projekte zum Erhalt regionaler Baukultur. Der Ansatz stärkt Beteiligung, Ehrenamt, Eigenverantwortung und Zusammenhalt in den ländlichen Räumen. Auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bleibt aus sächsischer Sicht ein zentrales Thema. Sachsen ist mit seiner Lage an der Grenze zu Polen und Tschechien und 577 Kilometer Außengrenze besonders auf funktionierende europäische Zusammenarbeit angewiesen. Interreg-Projekte tragen dazu bei, Grenzräume zu verbinden, gemeinsame Lösungen gemeinsame Herausforderungen zu entwickeln und Vertrauen über Grenzen hinweg zu stärken. Parallel zum Besuch der Staatsministerin in Brüssel tagt am 6./7. Mai der Europäische Ausschuss der Regionen (AdR) in der belgischen Hauptstadt. Auf der Tagesordnung des AdR-Plenums stehen zahlreiche Stellungnahmen zum MFR ab 2028 sowie zur ländlichen Entwicklung. Die sächsischen Mitglieder im AdR werden dort dieselben sächsischen Belange adressieren. Dazu Ministerin Kraushaar: »Wir müssen jeden Kanal in Brüssel nutzen, um die für Sachsen wichtigen Forderungen zu platzieren und zu untermauern. Ich bin froh, dass der Leiter der deutschen Delegation, Staatsminister a.D. Thomas Schmidt für unsere Themen gemeinsam mit uns für unsere Themen kämpft.« Am heutigen Mittwochabend nimmt Staatsministerin Kraushaar gemeinsam mit Justiz-Staatsministerin Prof. Constanze Geiert zudem an einem Themenabend in der Vertretung des Freistaates Sachsen bei der Europäischen Union teil. Die Veranstaltung steht unter der Überschrift »Wie resilient ist Europa? Was Kirchen, Justiz und starke Regionen beitragen können«. Kraushaar und Geiert diskutieren dort mit Vertreterinnen und Vertretern aus europäischen Institutionen, Kirchen und Politik über den Beitrag starker Regionen zur Krisenfestigkeit Europas. Ministerin Kraushaar: »Resilienz – das heißt, die Fähigkeit, Herausforderungen und Belastungen gut zu bewältigen und dabei noch stärker zu werden – entsteht nicht nur durch Programme und Haushaltslinien. Sie entsteht im Tun. Wenn Menschen Verantwortung übernehmen, wenn Kommunen handlungsfähig sind, wenn Dörfer und Städte zusammenhalten und wenn Nachbarn über Grenzen hinweg zusammenarbeiten. Genau deshalb braucht Europa starke Regionen.« Hintergrund: Die Reise findet im Rahmen der Brüssel-Reise der Katholischen Kirche, Bistum Dresden-Meißen, zum Thema »Vom Wert der Bündnisse« auf Einladung von Bischof Heinrich Timmerevers statt. Neben Staatsministerin Regina Kraushaar nimmt unter anderem Sachsens Staatsministerin der Justiz, Prof. Constanze Geiert, an Programmpunkten der Reise teil. Die Ministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung ist vom 6. bis 7. Mai 2026 in Brüssel.