Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
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Zwei Fraunhofer-Forschungspreise gehen nach Sachsen
Erfolg für zwei sächsische Forschungsteams bei der Jahrestagung der Fraunhofer-Gesellschaft in Leipzig: Einer von drei Joseph-von-Fraunhofer-Preisen für herausragende wissenschaftliche Leistungen zur Lösung anwendungsnaher Probleme ging an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für Keramische Technologien und Systeme Dresden (IKTS). Dieser Preis wird seit 1978 jährlich an Forscherinnen und Forscher in Fraunhofer-Einrichtungen verliehen. Das Institut für Photonische Mikrosysteme Dresden (IPMS) wurde mit dem Wissenschaftspreis des Stifterverbands gemeinsam mit der Fraunhofer-Gesellschaft ausgezeichnet, der seit 20 Jahren vergeben wird. Er ist wissenschaftlich exzellenten Verbundprojekten der angewandten Forschung gewidmet, die Fraunhofer-Institute gemeinsam mit der Wirtschaft bearbeiten. Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow: »Meine Anerkennung und herzlichen Glückwünsche gehen an die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IKTS und des IPMS und an die Institute selbst. Die Fraunhofer-Gesellschaft hat ihre diesjährige Jahrestagung unter das Motto »Transfer für unsere Zukunft gestellt« und trifft damit eines der Kernthemen der sächsischen Wissenschaftspolitik. Zukunftsentscheidend ist, dass aus exzellenter Forschung wirtschaftlicher Nutzen wird. Fraunhofer steht wie kaum eine andere Organisation für Transfer. Die Fraunhofer-Institute in Sachsen arbeiten beinahe symbiotisch, mit Unternehmen zusammen – vom Mittelstand bis zum internationalen Konzern. Sie unterstützen dabei, Innovationen schneller zur Marktreife zu bringen. Von diesem Zugriff auf das Know-how von Fraunhofer profitieren gerade kleine und mittlere Unternehmen. Innovation wird so nicht nur möglich, sondern auch skalierbar.« Hintergrund: Den mit 50.000 Euro dotierte Joseph-von-Fraunhofer-Preis erhalten Dr. Mihails Kusnezoff, Dr. Stefan Megel und Dr. Sindy Mosch vom IKTS. Sie haben die Effizienz der Hochtemperaturelektrolyse (Stichwort Grüner Wasserstoff) auf ein neues Niveau gehoben. Mit der Entwicklung des innovativen Fraunhofer-IKTS-Stacks haben die Forschenden eine Plattformtechnologie geschaffen, die gleichermaßen Elektrolyse, Brennstoffzellenbetrieb und reversible Anwendungen ermöglicht. Die Entwicklung des massenproduktionsfähigen, universell einsetzbaren Hochtemperaturelektrolyse-Stacks vereint Materialinnovation, Ausdauer und industrielle Fertigungstauglichkeit. Damit bildet der am Fraunhofer IKTS entwickelte Stack die Grundlage für die industrielle Nutzung von Strom und Abwärme für die hocheffiziente Wasserstoff- und Synthesegaserzeugung. Ein zentraler Meilenstein war die Errichtung einer ersten halb automatisierten Pilotfertigung. Dem Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS, das den mit 30.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis erhielt, ist es gemeinsam mit seinem langjährigen Industriepartner GlobalFoundries gelungen, einen reproduzierbaren Ansatz zur Integration hafniumoxidbasierter ferroelektrischer FRAM Speicher in eine bestehende industrielle Fertigungstechnologie zu etablieren. Die Arbeiten von Dr. Franz Müller, Dr. Maximilian Lederer, Dr. Nandakishor Yadav und Konrad Seidel am Fraunhofer IPMS sowie von Dr. Sven Beyer und Dr. Robert Seidel bei Global Foundries beruhen auf einer konsequenten Co-Optimierung von Material, Schichtstapel, Prozess und Bauelement. Die Technologie ermöglicht besonders kompakte, schnelle und zugleich sehr zuverlässige Datenspeicher, die mit geringem Energiebedarf arbeiten und auch unter anspruchsvollen Bedingungen stabil funktionieren. Damit schafft sie die Grundlage für neuartige Speicherlösungen und energieeffiziente Rechenarchitekturen mit hohem Marktpotenzial in international stark umkämpften Halbleiterfertigungstechnologien Das laufende UNESCO-Gedenkjahr 2026 erinnert an den 200. Todestag von Joseph von Fraunhofer. -
Regionen warnen Brüssel vor gefährlichem Zentralisierungskurs bei Förderpolitik und finanziellem Kahlschlag
Dresden (10. Juni 2026) - Ministerpräsident Michael Kretschmer hat gemeinsam mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der deutschen Länder, der belgischen Regionen und Gemeinschaften, der österreichischen Bundesländer sowie den polnischen Woiwodschaften in einem Brief an die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, vor einer Entmachtung der Regionen gewarnt. Darin machen sie deutlich, dass die bewährte europäische Kohäsionspolitik im kommenden Förderzeitraum von 2028 bis 2034 nicht in Frage gestellt werden darf. Hintergrund sind aktuelle Überlegungen zur stärkeren Zentralisierung von Entscheidungen auf nationaler Ebene. Dadurch drohen massive finanzielle Einschnitte in den EU-Regionen und zugleich ein starker Verlust an Gestaltungsmöglichkeiten. Ministerpräsident Michael Kretschmer betonte: »Europa steht im internationalen Wettbewerb unter enormem Druck. Es ist entscheidend, dass wir unsere Wirtschaft stärken, Innovationen vorantreiben und unsere Sicherheit gewährleisten. Dafür müssen die Handlungsspielräume der Regionen gestärkt statt geschwächt werden. Nach gegenwärtigen Planungen droht für Sachsen aber eine Halbierung der EU-Fördermittel. Dies ist ein Irrweg. Deshalb kämpfen wir gemeinsam dafür, dass die Regionen auch künftig eigenverantwortlich über die Entwicklung ihrer Heimat entscheiden. Europa braucht starke Regionen und Bürgernähe statt neue Bürokratie.« Weiter sagte er: »Wir brauchen Kontinuität und Verlässlichkeit, um erreichte Erfolge nicht zu gefährden. Sachsen hat wie kaum eine andere Region in Deutschland von der EU-Kohäsionspolitik profitiert. Seit der Wiedervereinigung sind mehr als 20 Milliarden Euro an Fördermitteln in den Freistaat geflossen. Wir haben diese klug in Bildung, Infrastruktur und den ländlichen Raum investiert. Deshalb erwarten wir, dass die Europäische Kommission bei den laufenden Verhandlungen den eingeschlagenen gefährlichen Zentralisierungskurs korrigiert. Sonst droht den Regionen ein massiver Bedeutungsverlust.« Die Unterzeichner des Schreibens warnen eindringlich davor, dass eine Verlagerung von Entscheidungs- und Steuerungskompetenzen auf die nationale Ebene die Grundprinzipien der Subsidiarität und der Partnerschaft untergraben würde. Sie fordern deshalb insbesondere eine verbindliche Beteiligung der Regionen an den künftigen Nationalen und Regionalen Partnerschaftsplänen, eine angemessene finanzielle Ausstattung der regionalen Ebene und die Entscheidungshoheit über die Verwendung regional zugewiesener Mittel. Zugleich drängen sie auf die Beibehaltung bewährter Kofinanzierungsbedingungen und realistischer Fristen für die Umsetzung von Förderprogrammen. Gewarnt wird auch vor deutlich mehr Verwaltungs- und Abstimmungsaufwand für die nationale und regionale Ebene. Sachsen wird sich daher gemeinsam mit seinen europäischen Partnerregionen weiterhin aktiv in die Verhandlungen zum Mehrjährigen Finanzrahmen einbringen. Ziel ist eine EU-Förderpolitik, die regionale Verantwortung stärkt, Investitionen ermöglicht und den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Europa dauerhaft sichert. Hintergrund: Sachsen erhält in der laufenden Förderperiode 2021–2027 rund 4,1 Milliarden Euro aus den europäischen Struktur- und Investitionsfonds sowie den Fonds für die Entwicklung des ländlichen Raums. Damit verwaltet der Freistaat den größten Anteil an EU-Fördermitteln unter den deutschen Ländern. Seit Sommer 2025 wird in Brüssel und Straßburg über den Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) der Europäischen Union für die Förderperiode 2028 bis 2034 verhandelt. -
Landwirtschaftsminister von Breitenbuch: »Endlich Rückenwind aus Europa für sächsische Position«
Für die anstehenden Beratungen im Agrarausschuss des Europäischen Parlaments zur Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab 2028 hat der zuständige Berichterstatter Norbert Lins, MdEP, heute die Leitlinien des Parlaments zur künftigen Agrarförderung vorgestellt. Darin wird ein höheres GAP-Budget im kommenden Mehrjährigen Finanzrahmen der EU (MFR) und die Fortführung der bewährten Zwei-Säulen-Struktur aus Direktzahlungen und der Unterstützung ländlicher Räume über das ELER-Programm gefordert. Darüber hinaus spricht sich der Berichterstatter gegen die von der EU-Kommission vorgeschlagene Degression der flächenbezogenen Direktzahlungen aus. Eine Kappung der Direktzahlungen soll strikt bei 500.000 Euro für natürliche Personen erfolgen. Des Weiteren soll eine verpflichtende Umverteilung der Einkommensstützung zugunsten der ersten Hektare eines Betriebes in die GAP-Texte aufgenommen und die Förderung junger Landwirtinnen und Landwirte deutlich ausgebaut werden. Sachsens Landwirtschaftsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch begrüßt die im Bericht vorgeschlagenen Rahmenbedingungen und betont: »Wir waren vor einem Jahr wirklich fassungslos und enttäuscht, als die EU-Kommission ihren Vorschlag zur künftigen Gemeinsamen Agrarpolitik vorgelegt hat. Die Anstrengungen seitdem, Änderungen zu erreichen, haben sich gelohnt. Und Norbert Lins gilt unser ausgesprochener Dank für den ausgewogenen Vorschlag, der nun auf dem Tisch liegt. Endlich gibt es Rückenwind aus Europa, damit unsere sächsische und ostdeutsche Agrarstruktur nicht sehenden Auges in einen Strukturbruch getrieben wird. Stattdessen übernimmt der Bericht den klugen deutschen Kompromiss, die ersten Hektare weiterhin im Sinne kleinerer Betriebe höher zu fördern, bei gleichzeitigem Verzicht auf Degression und Erhöhung der Kappungssumme auf 500.000 Euro. Gleichzeitig ergänzt der Vorschlag eine ausgewogene Agrarförderung durch eine feste zweite Säule, die den regionalen sächsischen Besonderheiten – wie benachteiligten Gebieten oder Umweltprogrammen – gerecht wird. Auch die Förderung des ländlichen Raums wird abgegrenzt und soll damit verlässlich erhalten bleiben. Und mit der Entwirrung der Komplexitäten gerade beim Umweltfachrecht ist auch unsere Forderung nach Vereinfachungen bei Antragstellungen wie bei Kontrollen berücksichtigt. Insgesamt liegt uns jetzt ein ausgewogener Vorschlag vor, den wir so schon von der Kommission erwartet hatten.« Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) ist das zentrale Förderinstrument der Europäischen Union für Landwirtschaft und ländliche Räume. Sie sichert Einkommen, unterstützt die nachhaltige Bewirtschaftung und stärkt strukturschwache Regionen. Die von der EU-Kommission im Sommer 2025 vorgestellten Reformpläne, insbesondere zu Kappung und Degression, würden zu massiven Einbußen für die sächsische Landwirtschaft führen, die von einer vielfältigen Agrarstruktur mit kleinen und größeren Betrieben sowie verschiedensten Produktionszweigen geprägt ist. Der Bericht des zuständigen Berichterstatters des Europäischen Parlaments ist die Grundlage für die weiteren Abstimmungen im Parlament. Nach der Verabschiedung der Parlamentsposition beginnen die Trilog-Verhandlungen zwischen Parlament, Rat und Kommission. Mit einem Abschluss wird frühestens im Frühjahr 2027 gerechnet. Anschließend können die Mitgliedstaaten ihre nationale Umsetzung der GAP final ausgestalten. -
Kampagne zum Jahr der jüdischen Kultur
Dresden (10. Juni 2026) - Angesichts der bundesweit hohen Zahl judenfeindlicher Straftaten setzen der Freistaat Sachsen und das European Leadership Network (ELNET) ein Zeichen für Haltung und Engagement gegen Antisemitismus: Im Rahmen von »Tacheles. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026«, startet heute die Kampagne »Fragemauer«, die über jüdisches Leben und Israel informiert. Zusammen mit Ministerpräsident Michael Kretschmer beteiligen sich Akteure aus Zivilgesellschaft, Städten und Gemeinden, Sport, Kultur sowie Wirtschaft an der breit angelegten Initiative. Die bundesweite Bildungskampagne »Fragemauer« steht für einen offenen, niedrigschwelligen Austausch und lädt Bürgerinnen und Bürger ein, Fragen zu stellen – ein Beitrag gegen Unwissen und Desinformation. So wird Wissen als Mittel gegen Antisemitismus eingesetzt. Die »Fragemauer« bringt Fragen und Antworten dorthin, wo Menschen sind: in Vereine, den öffentlichen Raum, an Kulturorte und in Unternehmen. Die drei extra für Sachsen gestalteten Motive der Kampagne greifen bewusst alltägliche Fragen auf und nähern sich ihnen auf humorvolle Weise. Sie lauten »Wer oder was ist Tacheles?«, »Sächseln Juden eigentlich auch?« und »Ist die Eierschecke koscher?« und wecken Neugier, schaffen Gesprächsanlässe, bauen Berührungsängste ab und eröffnen Räume für den Austausch. »Es ist wichtiger denn je, Haltung zu zeigen und aktiv gegen Antisemitismus einzutreten«, betont Ministerpräsident Michael Kretschmer. »Sachsen ist ein Land, in dem Jüdinnen und Juden sicher, sichtbar und selbstbewusst leben können. Dafür tragen Staat und Zivilgesellschaft gemeinsam täglich Verantwortung. Viele Vorurteile und feindliche Einstellungen gegenüber Jüdinnen und Juden entstehen dort, wo Wissen fehlt und persönliche Begegnungen ausbleiben. Deshalb sind Austausch, Bildung und kulturelle Teilhabe von so großer Bedeutung. Die ‚Fragemauer‘ steht für einen offenen Dialog. Sachsen zeigt damit: Wir stehen zusammen für Respekt, für Aufklärung und für ein lebendiges Miteinander.« Carsten Ovens, CEO von ELNET in Berlin, ergänzt: »Judenhass und israelbezogener Antisemitismus nehmen immer stärker zu. Umso wichtiger ist es, mit Dialog und Bildung niedrigschwellig zu vermitteln. Die ‚Fragemauer‘ setzt genau hier an und bringt Menschen humorvoll ins Gespräch.« Die Kampagne startet im Juni 2026 und läuft zunächst für sechs Wochen. Eine zweite Welle folgt im September. In beiden Phasen wird sie landesweit durch die Unterstützung vieler Kooperationspartner im öffentlichen Raum sichtbar. Diese breite Beteiligung unterstreicht den starken gesellschaftlichen Rückhalt für die Initiative und ist ein deutliches Zeichen für Engagement und Verantwortung. Der Freistaat Sachsen unterstützt die Kampagne mit einer Projektförderung in Höhe von 135.000 Euro. Zugleich rückt die Kampagne die Bedeutung der deutsch-israelischen Beziehungen in den Fokus. Der Freistaat Sachsen versteht sich als verlässlicher Partner und pflegt enge Verbindungen zu Israel – in Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Zivilgesellschaft. Die »Fragemauer« stärkt das Bewusstsein für diese Beziehungen und ihre Bedeutung in einer Zeit, in der sie besonders wichtig sind. Die »Fragemauer« ist Teil des landesweiten Themenjahres »Tacheles. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026« und erhöht dessen Sichtbarkeit. »Tacheles« ist eine Einladung zum Dialog und zur Begegnung mit der reichhaltigen und vielfältigen jüdischen Geschichte und Kultur Sachsens. Es richtet sich an Kultursparten, Museen, Theater, Kinos und andere kulturelle, wissenschaftliche, bildende und kirchliche Einrichtungen sowie Vereine, Initiativen und Gruppen in Sachsen. Ziel ist eine nachhaltige Vernetzung dieser Akteure unter aktiver Beteiligung der Zivilgesellschaft. Das Themenjahr wird vom Freistaat Sachsen unter Federführung des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Kultur und Tourismus getragen. Kontakt: Helen Kermiser | Program Manager Communications European Leadership Network | ELNET T +49 (0)30 308 759 64 | M +49 (0)1573 2627 102 hkermiser@elnetwork.eu | www.elnet-deutschland.de -
Herausforderungen und Chancen der kommunalen Wärmeplanung - Fachtagung der SAENA am 07. Oktober 2026
Dresden, 10.06.2026 - Die Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH lädt am 07. Oktober 2026 zur Fachtagung zur kommunalen Wärmeplanung nach Dresden ein. Diese Veranstaltung wird die Herausforderungen und Chancen der Wärmeplanung für alle beteiligten Akteure beleuchten und verschiedene thematisch relevante Impulse sowie Praxiseinblicke geben. Mit der kommunalen Wärmeplanung können Gemeinden die Grundlage für eine klimaneutrale, kosteneffiziente und resiliente Wärmeversorgung schaffen. Als strategisches Planungsinstrument ist die Wärmeplanung essenziell für die Umsetzung der Wärmewende. Die Fachtagung, organisiert von der Servicestelle kommunale Wärmeplanung der SAENA, bietet sächsischen Akteuren – von Kommunen bis hin zu Dienstleistern – wertvolle Informationen und praxisnahe Einblicke. Der Vormittag der Veranstaltung ist in verschiedene Fach- und Impulsvorträge gegliedert, die Themen wie Finanzierungsoptionen, die allgemeine Einordnung der Wärmewende, aktuelle Gesetzesgrundlagen und Best-Practices behandeln. Referieren werden unter anderem der sächsische Staatsminister Dirk Panter und die Vorstandsvorsitzende der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank (SAB) Dr. Katrin Leonhardt. Von ausgewählten Kommunen vorgestellte Praxiseinblicke runden das Vormittagsprogramm ab. Die Teilnehmenden haben zudem die Möglichkeit, direkt mit den anwesenden Experten verschiedener Institutionen, darunter das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und die SAENA, ins Gespräch zu kommen. Am Nachmittag richten sich die Informations- und Austauschformate nach den Interessen der Teilnehmenden. In verschiedenen Fachrunden werden unterschiedliche Themengebiete der kommunalen Wärmeplanung und angrenzender Bereiche behandelt. Die Teilnehmenden können sich bereits bei der Anmeldung für eine der folgenden Fachrunden entscheiden: * Erstellung kommunaler Wärmepläne in kleinen Kommunen - kompakt, praxisnah, fachlich fundiert * Wärmenetze als Wirtschaftsmotor auch in ländlichen Gemeinden - Schritte vom Wärmeplan zur Investitionsentscheidung * Energiewirtschaftlicher Rahmen - Bedeutung für Kommunen, Netzbetreiber und weitere Akteure * Kommunikation und Beteiligung im Rahmen der KWP - Formate und Beispiele * Dezentrale Wärmeversorgung im Fokus - Gesetzliche Anforderungen, Wirtschaftlichkeit und Handlungsspielräume bei Gebäuden Die Veranstaltung richtet sich vorrangig an Kommunen, kommunale Vertreter, Dienstleister in der kommunalen Wärmeplanung, Entscheider in der Wohnungswirtschaft und Akteure weiterer relevanter Bereiche. Veranstaltungsdetails im Überblick: Fachtagung zur kommunalen Wärmeplanung in Sachsen Wann? 07. Oktober 2026, 10:00 – ca. 15:30 Uhr Wo? SAENA, Pirnaische Straße 9, 01069 Dresden Anmeldung: https://www.saena.de/veranstaltungsdetails.php?id=1763 Die kommunale Wärmeplanung (KWP) ist eine zentrale, langfristige Koordinierungsaufgabe für Kommunen mit dem Ziel, den vor Ort besten und kosteneffizientesten Weg zu einer nachhaltigen, sparsamen, bezahlbaren, resilienten und treibhausgasneutralen Wärmeversorgung zu ermitteln. Der Wärmeplan soll den Transformationsweg für alle betroffenen Akteure hin zu einer treibhausgasneutralen Wärmeversorgung bestmöglich darstellen. Über die Sächsische Energieagentur Die Sächsische Energieagentur - SAENA GmbH ist das unabhängige Beratungs-, Informations-, und Kompetenzzentrum zu den Themen erneuerbare Energien, zukunftsfähige Energieversorgung, Energieeffizienz und effiziente Mobilität. Gesellschafter sind der Freistaat Sachsen und die Sächsische Aufbaubank - Förderbank - (SAB). Sie dient als sachsenweite Anlaufstelle für alle handelnden Personen und Institutionen im Bereich Energie und Klimaschutz. Fachlicher Ansprechpartner: Antje Fritzsche, Tel.: 0351 4910-3173 E-Mail: antje.fritzsche@saena.de Pressekontakt: Sylvia Hünlich, Tel.: 0351 4910-3158 E-Mail: sylvia.huenlich@saena.de * Hinweis zur sprachlichen Regelung Aus Gründen der besseren Lesbarkeit und Verständlichkeit wird auf die Anwendung der geschlechtergerechten Sprache verzichtet. Personen- und Funktionsbezeichnungen gelten für alle Geschlechtsidentitäten