Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
-
Einfacher bauen, Kosten senken
Der Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL), Sören Trillenberg, hat heute (5. März 2026) die Baumesse HAUS 2026 in Dresden eröffnet. Bis zum Sonntag (8. März 2026) präsentieren sich in der Messe Dresden mehr als 400 Aussteller rund um Neubau, Sanierung und Gebäudetechnik. Trillenberg verwies auf die angespannte Lage in der Bauwirtschaft: Hohe Bau- und Finanzierungskosten, Fachkräftemangel und lange Genehmigungsverfahren belasteten Bauherren und Unternehmen. Gleichzeitig bleibe der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum und an Modernisierung im Bestand hoch. Staatssekretär Sören Trillenberg: »Wenn Geld knapper wird, müssen wir den technischen Blick schärfen: Welche Lösungen machen Bauen einfacher, schneller und bezahlbarer – ohne dass Qualität am Ende auf der Strecke bleibt? Unser Anspruch ist, dass Verfahren verlässlicher werden und Baukosten nicht durch unnötige Vorgaben weiter steigen.« Trillenberg kündigte an, dass das SMIL die Novellierung der Sächsischen Bauordnung vorbereitet: »Unser Ziel ist es, überzogene Vorgaben zu streichen oder zu vereinfachen und die Abläufe in den Behörden effizienter zu machen. Wir wollen mit der neuen Bauordnung den Grundstein legen für ein Bauklima, das Investitionen in Sachsen nicht hemmt, sondern fördert – durch Schnelligkeit, Klarheit und Verlässlichkeit.« Ab 2026 sollen dafür Workshops und Praxisformate starten – unter anderem im Projekt »SPATeN«, bei dem es um den Abbau technisch entbehrlicher Normen im Wohnungsbau geht und Vollzugsbehörden sowie Praktiker aktiv eingebunden sind. Parallel treibt das SMIL die digitale Baugenehmigung voran: vollständig digital, ohne Medienbrüche und mit transparenter Nachverfolgung. Der digitale Bauantrag ist nahezu sachsenweit ausgerollt. Alle 42 unteren Bauaufsichtsbehörden sind bereits angebunden und es wird intensiv daran gearbeitet, dass im Sommer 2026 die digitale Bauantragsstellung für alle Antragsteller im Freistaat unkompliziert möglich wird. Der Druck ist hoch, denn die Zahl der bewilligten Bauanträge ist laut Statistischem Landesamt des Freistaates Sachsen in den vergangenen Jahren stark gesunken – von 6.088 (2020) auf 2.726 (2024). Für 2025 deuten bislang veröffentlichte Monatsdaten auf eine leichte Erholung hin (2.998). Die Dresdner Baumesse HAUS setzt 2026 Schwerpunkte bei Neubau und Sanierung, Energieeffizienz und Klimaschutz im Gebäudebereich, erneuerbaren Energien (unter anderem Photovoltaik, Speicher, Wärmepumpen), Holzbau und nachhaltigen Baustoffen sowie digitalen Planungs- und Bauprozessen. -
Mehr als 75 Kilogramm Betäubungsmittel und Cannabis sichergestellt | Verletzte durch Pyrotechnik bei Regionalligaspiel
Verantwortlich: Tom Erik Richter Mehr als 75 Kilogramm Betäubungsmittel und Cannabis sichergestellt Ort: Leipzig, Theresienstraße und Hopfenbergstraße Zeit: 22.02.2026, 20:35 Uhr Durch Beamte des Fachdienstes Einsatzzüge und der Polizeidirektion Leipzig konnten über 75 Kilogramm verschiedener Betäubungsmittel und Cannabisprodukte in zwei Leipziger Wohnungen sichergestellt und ein Tatverdächtiger vorläufig festgenommen werden. Durch Beamte des Fachdienstes Einsatzzüge konnten am 22. Februar 2026 in der Wohnung eines 23-Jährigen (deutsch) im Bereich Eutritzsch unter anderem circa 3 Kilogramm Cannabis, fast 2 Kilogramm Haschisch, je circa 1 Kilogramm Methamphetamine und Kokain, sowie über 3,7 Kilogramm Ecstasy und 200 Gramm Ketamin aufgefunden und sichergestellt werden. Zudem fanden die Beamten in der Wohnung unter anderem eine Schreckschusswaffe, Reizstoffsprühgeräte und mehrere tausend Euro Bargeld. Auch diese Gegenstände wurden sichergestellt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der 23-Jährige vorläufig festgenommen. Im Rahmen der Maßnahmen ergaben sich Hinweise, dass durch den Beschuldigten mutmaßlich in einer zweiten Wohnung im Leipziger Norden ebenfalls Betäubungsmittel gelagert werden. Für diese Wohnung wurde über die Staatsanwaltschaft Leipzig ein Durchsuchungsbeschluss erwirkt. In dieser Wohnung konnten die Beamten sodann weiter circa 64 Kilogramm Cannabis sicherstellen. Der 23-Jährige ist in der Vergangenheit bereits rechtskräftig im Zusammenhang mit Betäubungsmittel- und Eigentumsdelikten verurteilt worden. Der 23-jährige Beschuldigte wurde am 23. Februar 2026 dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Leipzig vorgeführt. Durch den Ermittlungsrichter wurde gegen den 23-Jährigen dem Antrag der Staatsanwaltschaft entsprechend ein Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des bewaffneten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln und mit Cannabis erlassen und der Vollzug der Untersuchungshaft angeordnet. Die Ermittlungen dauern an. Weitere Auskünfte zu Einzelheiten der Ermittlungen sind daher derzeit nicht möglich. Verletzte durch Pyrotechnik bei Regionalligaspiel Ort: Leipzig (Leutzsch), Am Sportpark Zeit: 04.03.2026, 19:00 Uhr Während des Regionalligaspiels zwischen dem Chemnitzer FC und der BSG Chemie Leipzig wurden 16 Personen durch Pyrotechnik verletzt. Während der ersten Halbzeit wurden sowohl im Heim- als auch im Gästebereich zahlreiche pyrotechnische Gegenstände abgebrannt. Zu Beginn der ersten Halbzeit zündete eine nicht näher bezifferbare Anzahl von Tatverdächtigen Pyrotechnik im gesamten Stadion. Zudem vermummten sich zahlreiche Personen während des Abbrennens der Pyrotechnik. Während des Spiels stellten sich 16 Personen beim Rettungsdienst mit Verbrennungen, welche mutmaßlich durch die Pyrotechnik verursacht wurde, vor. Die Polizei leitete mehrere Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzungsdelikten ein. Die Ermittlungen zu den Geschehnissen dauern an. -
Polizei warnt: Telefonbetrüger mit Schockanrufen aktiv
Erzgebirgskreis Polizei warnt: Telefonbetrüger mit Schockanrufen aktiv Zeit: 05.03.2026, seit 12:00 Uhr Ort: Olbernhau, Pockau-Lengefeld, Wiesenbad und Jöhstadt (673) Aktuell sind offenbar Telefonbetrüger mit sogenannten Schockanrufen in den Revierbereichen Marienberg und Annaberg aktiv. Seit 12 Uhr erreichten die Polizeidirektion bislang acht Hinweise auf derartige Anrufe aus Olbernhau, Pockau-Lengefeld, Wiesenbad und Jöhstadt. Die Betrüger gaben sich teilweise als Polizisten aus und suggerierten, dass ein naher Angehöriger einen schweren Unfall verursacht hatte und nun eine Kaution fällig wäre. In den hier bislang bekannten Fällen erkannten alle Angerufenen den Betrugsversuch und beendeten die Gespräche ohne dass ein finanzieller Schaden eintrat. '''Die Polizei rät: Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen! Geben Sie am Telefon keine Auskünfte über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse! Überlegen Sie, ob das Geschilderte wirklich zutreffen kann und kontaktieren Sie selbst die im Gespräch erwähnten Angehörigen! Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Unbekannte! Beenden Sie bei Zweifel die Gespräche und verständigen Sie im Verdachtsfall die Polizei.''' (ju) -
Sachsen und Brandenburg fordern faire Kraftwerksstrategie ohne Südbonus
Die Ministerien für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz des Landes Sachsen und Brandenburg begrüßen die Eckpunkte der Kraftwerksstrategie der Bundesregierung als wichtigen Schritt zur Sicherung der Stromversorgung. Dennoch fordern sie dringend eine stärkere Berücksichtigung der ostdeutschen Länder mit ihren Kraftwerksstandorten, die bisher einen wichtigen Pfeiler der deutschen Energieversorgung bilden. Sachsen und Brandenburg fordern die Bundesregierung auf, bei den Ausschreibungen ab 2026 auch die ostdeutschen Kraftwerksstandorte im netztechnischen Norden anteilsgerecht einzubeziehen. Nur so bleibt die Energiewende sozialverträglich und regionsgerecht. Wirtschafts- und Energieminister Dirk Panter: »Unsere Regionen im Osten Deutschlands haben über Jahrzehnte die Energieversorgung des Landes gesichert und Stabilität geschaffen – sie dürfen jetzt nicht zu den Verliererinnen des Strukturwandels werden. Die bestehenden Kraftwerksstandorte bieten sich ideal auch für künftige Gaskraftwerke an, verfügen über die erforderliche Infrastruktur, Netzanbindungen ins Übertragungsnetz und nicht zuletzt über erfahrenes Personal mit dem immer wichtiger werdenden technischen Know-how. Wenn der Bund über Versorgungssicherheit spricht, muss auch das Mitteldeutsche Revier und die Lausitz Teil der Lösung sein – nicht nur Bayern oder Baden-Württemberg. Die Ausschreibung neuer Kraftwerks-Kapazitäten muss natürlich netztechnische Aspekte berücksichtigen – aber eben nicht nur das. Eine Benachteiligung ostdeutscher Kraftwerksstandorte durch einen rigiden ‚Südbonus‘ wäre ein falsches, für die Menschen im Osten ein fatales Signal. Mindestens ein Drittel der künftigen Kraftwerksstandorte muss nördlich der Netzengpässe und damit auch im Osten entstehen. Das Ausschreibungsdesign kann entsprechend ausgestaltet werden –so können auch die Kraftwerksstandorte in Ostdeutschland zum Zuge kommen.« Wirtschafts- und Energieminister Daniel Keller: »Unser Ziel ist es, dass die Lausitz auch in Zukunft Energiestandort bleibt. Daher werden wir alles dafür tun, dass künftige Gaskraftwerkle auch in der Lausitz stehen werden. Die Vorteile der Lausitz liegen auf der Hand. Hier existieren bereits viele der nötigen Anlagen und es gibt hier das qualifizierte Personal, um die neuen Kraftwerke zu betreiben. Das hat auch Bundesministerin Katherina Reiche im Sommer letzten Jahres so zum Ausdruck gebracht. An diese Zusagen werden wir sie immer wieder erinnern. Die Lausitz nicht zu berücksichtigen, hieße auch, die jahrzehntelangen Transformationsbemühungen eines traditionellen Energiestandortes mit Füßen zu treten. Neben der strukturpolitischen Frage muss auch klar sein. Für die Fähigkeit des Wiederaufbaus der Versorgung nach einem Blackout ist eine ausgewogene regionale Verteilung der Gaskraftwerke unerlässlich.« Hintergrund Die Kraftwerksstrategie des Bundes ist Teil einer Gesamtstrategie zur Sicherung der Versorgung mit Strom in Deutschland. Die Strategie sieht den Bau von bis zu 25 GW neuen steuerbaren Kapazitäten bis 2030 vor, vor allem wasserstofffähige Gaskraftwerke (H₂-ready), die spätestens 2045 dekarbonisiert werden müssen. Im Jahr 2026 sollen 12 GW neue Kapazitäten ausgeschrieben werden: 10 GW mit Langfristkriterium (mind. 10 Stunden Dauerleistung, de facto für Gaskraftwerke) und 2 GW technologieoffen (z. B. Speicher). Ein derzeit vorgesehener Standortbonus (sog. »Südbonus«) würde Süddeutschland bei den 10 GW Langfristkapazitäten begünstigen. Der Bund hat Mitte Januar mit der Europäischen Kommission eine Grundsatzeinigung zu Eckpunkten für die Kraftwerksstrategie erzielt. Das Beihilfeverfahren ist mit dieser Grundsatzeinigung zu den Eckpunkten noch nicht abgeschlossen. Die Kraftwerksstrategie muss nach Vorlage des Gesetzentwurfs noch abschließend von der Europäischen Kommission beihilferechtlich genehmigt werden. -
Gemeinsame Fahndungsgruppe im Einsatz - Mutmaßlicher Autodieb gestellt
Verantwortlich: Anja Leuschner (al) und Stefan Heiduck (sh) Gemeinsame Fahndungsgruppe im Einsatz - Mutmaßlicher Autodieb gestellt BAB 4, Dresden - Görlitz, Tunnel Königshainer Berge 04.03.2026, 07:30 Uhr Beamten der Gemeinsamen Fahndungsgruppe (GFG) ist am Mittwochvormittag ein »dicker Fisch« ins Netz gegangen. Die Polizisten stellten auf der A 4 in Fahrtrichtung Görlitz einen Audi Q7 fest, der den Tunnel Königshainer Berge befuhr. Die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen waren nicht existent. Beim Versuch der Kontrolle gab der Audi-Fahrer Gas und flüchtete über die Autobahn bis nach Polen. Dort verunfallte das Fahrzeug. Der 31-jährige polnische Tatverdächtige flüchtete zu Fuß und konnte wenig später durch Beamte der GFG gestellt werden. Der Mann wurde durch polnische Polizisten vorläufig festgenommen. Wie die Ermittlungen ergaben, wurde das Fahrzeug im Bereich Pleidesheim (Baden-Württemberg) entwendet. Die Kriminalpolizei ermittelt. (sh) Autobahnpolizeirevier Bautzen Auf der Autobahn geblitzt BAB 4, Dresden - Görlitz, in Höhe Parkplatz An der Neiße 04.03.2026, 07:15 Uhr - 12:45 Uhr Beamte des Verkehrsüberwachungsdienstes haben am Mittwochvormittag fünfeinhalb Stunden auf der A 4 in Richtung Görlitz geblitzt. Im betreffenden Streckenabschnitt in Höhe des Parkplatzes An der Neiße gilt ein Tempolimit von 80 km/h. Von 1.981 gemessenen Fahrzeugen waren 202 zu schnell unterwegs. Die Polizisten sanktionierten mit 61 Verwarn- und 141 Bußgeldanzeigen. Den unrühmlichen Tagesrekord stellten ein VW mit Memmingener Kennzeichen mit 173 km/h, ein Skoda mit polnischen Kennzeichen mit 163 km/h sowie ein VW mit NOL-Kennzeichen und 162 km/h auf. Die Fahrzeugführer erwarten zwei Punkte in Flensburg, 700 Euro Bußgeld und drei Monate Fahrverbot. (sh) Abstandskontrolle auf der A 4 BAB 4, Görlitz - Dresden, zwischen Ohorn und Pulsnitz 04.03.2026, 09:30 Uhr - 14:30 Uhr Am Mittwoch haben Beamte des Verkehrsüberwachungsdienstes fünf Stunden lang die Einhaltung des Mindestabstandes auf der A 4 zwischen Ohorn und Pulsnitz kontrolliert. Die Messanlage registrierte 134 Verstöße. Ein Beamter wird sich der Sache annehmen. Die betreffenden Fahrzeugführer erhalten in Kürze Post von der Bußgeldstelle. (sh) Landkreis Bautzen Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda In Einfamilienhaus eingebrochen Weißenberg, Gartenweg 04.03.2026, 06:15 Uhr - 15:15 Uhr Langfinger sind zwischen Mittwochvor- und -nachmittag am Gartenweg in Weißenberg aktiv gewesen. Die Diebe verschafften sich Zutritt zu einem Einfamilienhaus und entwendeten mehrere Tausend Euro Bargeld. Der Sachschaden belief sich auf etwa 200 Euro. Beamte nahmen die Anzeige auf und sicherten umfangreich Spuren. Der Revierkriminaldienst Bautzen befasst sich mit dem Fall. (sh) Zusammengeschoben Bischofswerda, OT Goldbach, B 6 04.03.2026, gegen 11:45 Uhr Drei Pkw sind am Mittwochmittag in Goldbach an einem Unfall beteiligt gewesen. Ein 78-Jähriger fuhr mit seinem VW auf eine Baustellenampel auf der B 6 zu. Er bemerkte offenbar zu spät die haltenden Fahrzeuge und prallte gegen den Ford eines 57-Jährigen, welcher wiederrum auf den Mitsubishi einer 62-Jährigen geschoben wurde. Der Lenker des Focus und die Fahrerin im Mitsubishi wurden leicht verletzt. Der Sachschaden betrug insgesamt rund 15.000 Euro. Eine Streife des zuständigen Reviers nahm den Unfall auf. (al) Container in Brand Bautzen, Innere Lauenstraße, Mühltorgasse 05.03.2026, 00:15 Uhr Bautzen, Neusalzaer Straße 05.03.2026, 00:30 Uhr Insgesamt vier Container sind in der Nacht zu Donnerstag in Bautzen in Flammen aufgegangen. Zwei Altkleider-Container traf es an der Innere Lauenstraße und der Mühltorgasse. Hier entstand ein Sachschaden von rund 1.000 Euro. An der Neusalzaer Straße brannten zwei Restmüllbehälter und der Schaden belief sich auf etwa 500 Euro. Kameraden der Feuerwehr löschten. Der Kriminaldienst des Bautzener Reviers ermittelt aufgrund der Sachbeschädigung durch Feuer in beiden Fällen. (al) Transporter gestohlen S 94, Penderparkplatz 04.03.2026, 16:30 Uhr - 19:40 Uhr Transporter-Diebe sind zwischen Mittwochnachmittag und -abend auf dem Pendlerparkplatz an der S 94 nahe Burkau am Werk gewesen. Die Langfinger entwendeten einen VW T4 im Wert von rund 10.000 Euro. Im Fahrzeug befanden sich zu dem ein Notstromaggregat und Akkuwerkzeuge der Marke Bosch im Gesamtwert von rund 5.000 Euro, die den Tätern zum Opfer fielen. Beamte nahmen die Anzeige auf. Nach dem Transporter wird gefahndet. Die Soko Kfz ermittelt. (sh) Unfall mit Fahrerflucht - Zeugen gesucht! Königsbrück, Birkenweg 03.03.2026, 16:00 Uhr Zu einem Unfall mit Fahrerflucht ist es am Dienstagnachmittag in Königsbrück gekommen. Die Geschädigte stellte ihren Mercedes auf einem Supermarktparkplatz am Birkenweg ab und erledigte ihre Einkäufe. Als die Frau zu ihrem Fahrzeug zurückkam, stellte sie Lackkratzer an der hinteren rechten Stoßstange fest. Ein möglicher Verursacher war nicht vor Ort. Der Verkehrs- und Verfügungsdienst Kamenz ermittelt in dem Fall. Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich telefonisch im Polizeirevier Kamenz unter der Rufnummer 03578 352 0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (sh) Handbremse nicht angezogen Kamenz, Haberkornstraße 04.03.2026, 07:45 Uhr Zu einem Unfall im ruhenden Verkehr ist es am Mittwochvormittag an der Haberkornstraße in Kamenz gekommen. Eine 25-Jährige parkte ihren Skoda ab und sicherte ihr Fahrzeug offenbar nicht ordnungsgemäß gegen das Wegrollen. So stieß der Pkw gegen ein geparktes Kleinkraftrad und schob den Roller auf einen Opel. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden belief sich auf rund 3.000 Euro. Beamte nahmen den Unfall auf. (sh) Berauscht auf E-Scooter unterwegs Pulsnitz, Ziegenbalgplatz 04.03.2026, 14:40 Uhr Eine Streife des Kamenzer Reviers hat am Mittwochnachmittag einen 37-jährigen E-Scooter-Fahrer auf der Ziegenbalgstraße in Pulsnitz zur Verkehrskontrolle gestoppt. Sowohl ein Atemalkohol- als auch ein Drogentest schlugen an. Umgerechnet 1,24 Promille und eine positive Reaktion auf Cannabis waren die Ergebnisse. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt und begleiteten den deutschen Elektrokleinstfahrzeug-Lenker zur Blutentnahme. Die weiteren Ermittlungen wegen Trunkenheit im Verkehr führt der Verkehrs- und Verfügungsdienst Kamenz. (sh) Toilettenhäuschen beschmiert - Tatverdächtige gestellt Pulsnitz, Königsbrücker Straße 04.03.2026, 16:30 Uhr Am Mittwochnachmittag ist das Toilettenhäuschen an der Königsbrücker Straße in Pulsnitz beschmiert worden. Offenbar brachte eine 14-jährige deutsche Tatverdächtige unter anderem ein verfassungsfeindliches Symbol mittels schwarzer Farbe auf. Die junge Dame wurde gestellt und an die Eltern übergeben. Der Sachschaden belief sich auf rund 200 Euro. Der Staatsschutz ermittelt in dem Fall. (sh) Alkohol am Steuer Neukirch, OT Koitzsch, Reichenbacher Straße 04.03.2026, 19:45 Uhr Ein 34-Jähriger hat am Mittwochabend offenbar vor Fahrtantritt zu tief ins Glas geguckt und ist dann in Koitzsch in seinen Cupra gestiegen. Eine Streife stoppte den Mann auf der Reichenbacher Straße. Ein Atemalkoholtest bei dem deutschen Kraftfahrer ergab einen Wert von umgerechnet 0,68 Promille. Die Ordnungshüter untersagten die Weiterfahrt und fertigten eine Anzeige. Der Pkw-Fahrer erhält in Kürze Post von der Bußgeldstelle. (sh) Gegen die 0,5-Promille-Grenze verstoßen Wittichenau, OT Hoske 04.03.2026, 16:30 Uhr Beamte des Reviers Hoyerswerda haben am späten Mittwochnachmittag einen 53-Jährigen mit seinem VW Transporter im Wittichenauer Ortsteil Hoske gestoppt. Ein Atemalkoholtest beim polnischen Kraftfahrer ergab einen Wert von umgerechnet 0,90 Promille. Für den Mann war die Fahrt beendet. Die Polizisten erstatteten Anzeige. Ein Bußgeldbescheid wird die Folge sein. (sh) Von der Fahrbahn abgekommen Elsterheide, S 234 04.03.2026, 20:20 Uhr Ein 52-jähriger Mitsubishi-Fahrer ist am Mittwochabend auf der S 234 aus Richtung Klein Partwitz unterwegs gewesen und in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abgekommen. Der Pkw durchfuhr einen Wildzaun und kollidierte mit einem Baum. Der Mann kam verletzt in eine Klinik. Der Sachschaden belief sich auf rund 10.000 Euro. Für das Wrack rückte ein Abschlepper an. Der Verkehrsunfalldienst befasst sich mit dem Fall. (sh) Unter Drogeneinfluss und ohne Fahrerlaubnis… Hoyerswerda, Ratzener Straße 04.03.2026, 23:40 Uhr …ist ein 28-Jähriger mit seinem Suzuki am späten Mittwochabend auf der Ratzener Straße in Hoyerswerda unterwegs gewesen. Eine Streife des örtlichen Reviers stoppte den Mann zur Verkehrskontrolle. Ein Drogentest bei dem deutschen Kraftfahrer verlief positiv auf Cannabis. Zu dem stellten die Ordnungshüter fest, dass der Pkw-Lenker nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Die Polizisten untersagten die Weiterfahrt, erstatteten Anzeige und ordneten eine Blutentnahme an. Der Verkehrs- und Verfügungsdienst des örtlichen Reviers befasst sich mit dem Fall. (sh) Landkreis Görlitz Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser E-Bike weg Görlitz, Schlesische Straße 03.03.2026, 07:15 Uhr - 04.03.2026, 05:30 Uhr Langfinger haben zwischen Dienstag- und Mittwochvormittag in Görlitz zugeschlagen. Die Unbekannten gelangten in das Kellergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Schlesischen Straße und entwendeten ein E-Bike sowie eine Kettensäge im Gesamtwert von rund 3.000 Euro. Beamte nahmen die Anzeige auf. Nach dem Pedelec wird gefahndet. Der örtliche Revierkriminaldienst befasst sich mit dem Fall. (sh) Betrügern zum Opfer gefallen - Die Polizei rät! Görlitz Januar 2026 - 26.02.2026 04.03.2026 polizeibekannt Eine Geschädigte aus Görlitz ist in den vergangenen Monaten Opfer von Betrügern geworden. Wie der Polizei am Mittwoch bekannt wurde, kontaktierten die Unbekannten die Seniorin per Telefon. Die Täter überzeugten die Frau, Geld auf ein britisches Konto zu überweisen. Die Betrüger drängten das Opfer nach und nach weitere Beträge zu investieren. Der Schwindel fiel auf, als das Kreditinstitut der Geschädigten eine weitere Überweisung stoppte. Der entstandene Vermögensschaden belief sich insgesamt auf rund 2.200 Euro. Der Revierkriminaldienst Görlitz ermittelt wegen Betrugs. Schützen Sie Ihr Eigentum und sichern Sie sich nicht nur bei Investitionen ab! Vertrauen Sie Ihr Geld ausschließlich seriösen Anbietern an! Wenden Sie sich im Zweifel an die Verbraucherzentrale oder Ihr Kreditinstitut! Nehmen Sie sich Zeit, lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und von hohen Gewinnversprechen blenden! Gestatten Sie niemand Unbekanntem Zugriff auf Ihr Konto! Weitere Informationen finden Sie unter: https://polizei-beratung.extrapol.de/themen-und-tipps/betrug/ Pkw vs. Radfahrer Görlitz, Sattigstraße, Jakobstunnel 04.03.2026, 13:00 Uhr Zu einer Kollision zwischen einem Radfahrer und einem Pkw ist es am Mittwochnachmittag auf der Sattigstraße in Görlitz gekommen. Ein 81-jähriger Radler war aus Richtung Melanchthonstraße unterwegs und hatte die Absicht an der Einmündung zum Jakobstunnel nach links abzubiegen. Ein 83-jähriger Polo-Lenker befuhr den Jakobstunnel aus Richtung der Bahnhofstraße und übersah den wartenden Radfahrer offenbar. Eine Kollision war die Folge. Der Radler wurde leicht verletzt. Der Sachschaden belief sich auf knapp 300 Euro. Beamte nahmen den Unfall auf. (sh) Jugendlichen unvermittelt angegriffen - Zeugen gesucht Zittau, Rosa-Luxemburg-Straße, Ecke Brückenstraße 02.03.2026, 16:00 Uhr Ein Jugendlicher ist bereits am Montag, den 2. März 2026, in Zittau angegriffen worden. Die Polizei sucht Zeugen. Unvermittelter Angriff Der 15-jährige Geschädigte war mit seinem Moped auf der Rosa-Luxemburg-Straße an der Ecke zur Brückenstraße unterwegs und stand dort an der Ampel. Plötzlich stieg ein Insasse des vor ihm stehenden Pkw aus und schlug ihm offenbar unvermittelt ins Gesicht. Der Tatverdächtige ging anschließend zurück zum Fahrzeug und verließ den Ort des Geschehens. Der Jugendliche kam verletzt ins Krankenhaus. Der Kriminaldienst des zuständigen Polizeireviers ermittelt aufgrund der Körperverletzung. Zeugen gesucht Die Polizei sucht Zeugen, welche den Angriff gesehen haben und weitere Hinweise zu dem Täter oder dem Fahrzeug geben können. Informationen werden im Polizeirevier Zittau-Oberland unter der Rufnummer 03583 62 0 oder in jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen. (al) Vorfahrtsunfall Eibau, Neueibauer Straße/Kreuzung B 96 04.03.2026, 13:15 Uhr Zu einem Vorfahrtsunfall ist es am Mittwochnachmittag in Eibau gekommen. Ein 81-Jähriger war mit seinem Polo auf der Neueibauer Straße unterwegs und beabsichtigte in Richtung Eibau auf die B 96 aufzufahren. Dabei übersah der Senior offenbar eine vorfahrtsberechtigte 37-Jährige mit ihrem Seat. Eine Kollision war die Folge. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der Sachschaden belief sich auf rund 6.000 Euro. Beamte nahmen den Unfall auf. (sh) Unfall mit Blech- und Personenschaden Bad Muskau, Bautzener Straße 04.03.2026, 07:45 Uhr Zu einem Unfall mit Blech- und Personenschaden ist es am Mittwochvormittag auf der Bautzener Straße in Bad Muskau gekommen. Eine 59-Jährige war mit ihrem Seat auf der Görlitzer Straße unterwegs und hatte die Absicht, geradeaus in Richtung Krauschwitz weiterzufahren. An der Kreuzung zur Bautzener Straße bremste sie das Fahrzeug ab und rutschte offenbar von der Bremse. Der Alhambra fuhr in die Kreuzung ein und kollidierte mit einem vorfahrtsberechtigten BMW einer 39-Jährigen. Die Fahrerinnen kamen verletzt ins Krankenhaus. Der Sachschaden belief sich auf rund 45.000 Euro. Die B 115 in Richtung Krauschwitz wurde für die Unfallaufnahme gesperrt. Beide Pkw kamen an den Haken. (sh) Wildwechsel sorgt für Unfälle Mehrere Wildunfälle haben Beamte des Reviers Weißwasser am Mittwochabend beschäftigt. B 156, zwischen Weißwasser/O.L. und Boxberg/O.L. 04.03.2026, 20:30 Uhr Ein 36-Jähriger war mit seinem Passat auf der B 156 zwischen Weißwasser und Boxberg unterwegs, als plötzlich ein Hirsch die Fahrbahn kreuzte. Es kam zur Kollision. Drei Fahrzeuginsassen wurden leicht verletzt. Das Tier verendete durch den Zusammenstoß. Für den VW rückte ein Abschlepper an. Der Sachschaden belief sich auf rund 10.000 Euro. S 126, zwischen Weißwasser/O.L. und Halbendorf 04.03.2026, 21:00 Uhr Kreuzendes Schwarzwild auf der S 126 zwischen Weißwasser und Halbendorf sorgte für einen Zusammenstoß mit einem BMW eines 72-Jährigen. Die Insassen kamen mit dem Schock davon. Am Fahrzeug entstanden circa 15.000 Euro Sachschaden. Auch in diesem Fall erlag das Tier seinen Verletzungen. Beamte nahmen die Wildunfälle auf. (sh)