Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
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Brandstiftung an E-Auto | Unfälle in Leipzig und den Landkreisen
Verantwortlich: Moritz Peters Brandstiftung an E-Auto Ort: Leipzig (Connewitz), Arno-Nitzsche-Straße Zeit: 28.03.2026, gegen 03:35 Uhr In der vergangenen Nacht legten unbekannte Täter Feuer an einem Kia EV3. Dadurch geriet der Motorraum in Vollbrand. Ein davor geparkter Ford Transit wurde im Heckbereich ebenfalls durch den Brand beschädigt. Der Sachschaden wird auf circa 52.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand. Der beschädigte Kia wurde zur Spurensicherung abgeschleppt. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung. Verkehrsunfall mit zwei VW Golf Ort: Jesewitz (Bötzen), B87 / An der Hufe und Gostemitzer Straße Zeit: 27.03.2026, gegen 07:50 Uhr Im Landkreis Nordsachsen verunfallten gestern Morgen zwei VW Golf, wobei beide Fahrerinnen schwer verletzt wurden. Die 20-jährige Fahrerin (deutsch) fuhr mit ihrem VW Golf auf der Bundesstraße 87 in nördliche Richtung als sie circa 200 Meter vor dem Kreuzungsbereich Bötzen nach links von der Fahrbahn ab kam. In der Folge kam es zum Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden VW Golf (Fahrerin: 26). Beide Unfallbeteiligten wurden mit schweren Verletzungen in umliegende Krankenhäuser gebracht. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von 20.000 Euro. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Seniorin wird von Tram erfasst Ort: Leipzig (Zentrum), Roßplatz/Grünewaldstraße Zeit: 27.03.2026, gegen 15:30 Uhr Bei einem Verkehrsunfall in der Innenstadt wurde gestern Nachmittag eine Rentnerin schwer verletzt. Die 71-jährige Fußgängerin querte ersten Erkenntnissen zufolge bei grüner Ampel die südliche Fahrbahn des Roßplatzes in Richtung Universitätsstraße bis zur Mittelinsel. Dort lief sie dann trotz auf Rot gewechselter Ampel weiter und stieß seitlich mit einer einfahrenden Straßenbahn der Linie 9 zusammen. Durch den Zusammenstoß wurde die Fußgängerin schwer verletzt und musste stationär in ein Krankenhaus gebracht werden. An der Straßenbahn entstand kein Schaden und auch in der Bahn wurde niemand verletzt. Während der Unfallaufnahme kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen im Innenstadtring. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen aufgenommen. Verkehrsunfall mit zwei schwer verletzten Personen Ort: Grimma, B107/Abzweig Schaddel Zeit: 27.03.20226, gegen 12:45 Uhr Gestern Mittag kam es mutmaßlich aufgrund einer Vorfahrtsverletzung zu einem Unfall im Landkreis Leipzig, bei dem zwei Personen schwer verletzt wurden. Der 92-jährige Fahrer (deutsch) eines weißen Opel Corsa, fuhr aus Schaddel kommend in Richtung B107. An der Kreuzung zur B 107 fuhr er nach rechts auf diese auf und missachtete dabei den in nördliche Richtung fahrenden Ford EcoSport (Fahrer: 65). Es kam zur Kollision, bei der der Fahrer des Opels und eine Beifahrerin im Fords (64) schwer verletzt wurden. Beide wurden stationär in ein Krankenhaus gebracht. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von circa 35.000 Euro. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr aufgenommen. -
A 72 bis Zwickau, OT Cainsdorf: Verfolgungsfahrt
Verantwortlich: Christina Friedrich, Louise Modes, Jean-Paul Lüdtke, Enrico Liebold Ausgewählte Meldung Verfolgungsfahrt Zeit: 28.03.2026, 05:25 Uhr (polizeibekannt) Ort: A 72 bis Zwickau, OT Cainsdorf Ein Mann flüchtete mit einem gestohlenen Pkw aus Bayern bis nach Cainsdorf, wo bayrische Polizisten ihn stoppten. Die Polizei sucht Zeugen der Verfolgungsfahrt. Am frühen Samstagmorgen wurde die sächsische Polizei darüber informiert, dass Polizisten der bayrischen Polizei auf der A 72 in Richtung Leipzig einen Mann verfolgen, der mit einem weißen Audi Q5 unterwegs war. Der Fahrer hatte sich am Dreieck Hochfranken einer Verkehrskontrolle entzogen. Kurz vor dem Baustellenbereich zwischen den Anschlussstellen Zwickau-West und Zwickau-Ost wechselte der Flüchtende mehrfach mit stark überhöhter Geschwindigkeit und grob fahrlässig den Fahrstreifen. Dabei kollidierte er mit mehreren Warnbaken der Baustelleneinrichtung, die durch den Aufprall auf die Fahrbahn geschleudert wurden. Sowohl die bayrischen Polizisten als auch mehrere andere Fahrzeugführer mussten ausweichen oder stark abbremsen, um einen Unfall zu vermeiden. Einer der bayrischen Polizeibeamten kam beim starken Abbremsen nach rechts von der Fahrspur ab und stieß gegen zwei Leitbaken sowie die Schutzplanke. Dabei entstand ein Sachschaden von insgesamt 25.000 Euro, der BMW musste abgeschleppt werden. An der Abfahrt Zwickau-Ost fuhr der flüchtende Audi-Fahrer ab. Die bayrischen Polizeibeamten im zweiten Fahrzeug verfolgten ihn bis in den Zwickauer Ortsteil Cainsdorf. Im Hüttenweg, der in einen schmalen Fußweg übergeht, endete die Fahrt des Audi-Fahrers. Nachdem er gegen ein Geländer geprallt war, fuhr er rückwärts auf die Polizeibeamten zu, dabei kam es zur Schussabgabe auf das Fahrzeug. Alle Beteiligten blieben unverletzt. Beim Tatverdächtigen handelt es sich um einen 27-Jährigen mit polnischer Staatsbürgerschaft. Er wurde vorläufig festgenommen. Ein Drogenvortest beim 27-Jährigen reagierte positiv auf Amphetamin und Cannabis, sodass eine Blutentnahme im Krankenhaus folgte. Die Polizei hat Ermittlungen unter anderem wegen Besonders schweren Fall des Diebstahls und verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet. Der Audi war in Weingarten (Baden-Württemberg) als gestohlen gemeldet worden. Nach ersten Erkenntnissen waren bei der Flucht gefälschte Kennzeichen am Audi angebracht. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von geschätzten 25.000 Euro, hinzu kommen 1.000 Euro Sachschaden am Geländer im Hüttenweg. Der Audi wurde sichergestellt. Die Ermittlungen zum Fahrzeugdiebstahl werden von der Polizei in Baden-Württemberg geführt. Sind Sie durch die riskante Fahrweise des Audi-Fahrers auf der A 72, insbesondere zwischen Zwickau-West und -Ost, am frühen Samstagmorgen gefährdet oder geschädigt worden? Bitte melden Sie sich für eine Zeugenaussage bei der Verkehrspolizei unter der Telefonnummer 03765 500. (cf/el) Vogtlandkreis Unfall nach Vorfahrtsmissachtung Zeit: 27.03.2026, 13:35 Uhr Ort: Treuen, OT Eich An der Eicher Spange stießen zwei Pkw zusammen – die Straße musste für zwei Stunden vollgesperrt werden. Am frühen Freitagnachmittag befuhr ein 86-Jähriger mit seinem Skoda die B 169 aus Rodewisch kommend und bog auf die S 299 ab. Dabei kollidierte er mit dem Mercedes eines ebenfalls 86-Jährigen, der auf der S 299 aus Richtung Auerbach in Fahrtrichtung Treuen unterwegs und vorfahrtsberechtigt war. Der Mercedes-Fahrer blieb unverletzt, der Skoda-Fahrer wurde im Krankenhaus untersucht und unverletzt entlassen. Für die Unfallaufnahme und aufgrund des großen Trümmerfeldes sowie auslaufender Betriebsmittel wurde die S 299 an der Unfallstelle für etwa zwei Stunden vollgesperrt. Die Feuerwehr war mit vier Fahrzeugen und 20 Kameraden im Einsatz, eine Spezialfirma beseitigte die ausgelaufenen Betriebsstoffe. Beide Pkw mussten mit einem Gesamtsachschaden von 35.000 Euro abgeschleppt werden. (cf) Zwei Leichtverletzte bei Unfall Zeit: 27.03.2026, 07:50 Uhr Ort: Rodewisch Beim Abbiegen stieß ein Autofahrer mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen. Mit seinem VW fuhr ein 20-jähriger Deutscher am Freitagmorgen auf der Auerbacher Straße stadtauswärts entlang. Als er nach links auf die Kohlenstraße abbog, missachtete er die Vorfahrt einer 43-Jährigen, die ihm mit ihrem VW auf der Auerbacher Straße entgegenkam. Beim Zusammenstoß der Fahrzeuge wurden die beiden Fahrenden leicht verletzt. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus, das sie nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnten. Währenddessen kümmerten sich Abschleppdienste um die nicht mehr fahrbereiten Autos. Der Sachschaden summierte sich auf schätzungsweise 15.000 Euro. (cf) Brand in einer Turnhalle Zeit: 27.03.2026, 23:38 Uhr (polizeibekannt) Ort: Grünbach Unbekannte entzündeten eine Wand aus Holzpaneelen. Am späten Freitagabend, kurz vor Mitternacht, zündeten bislang nicht bekannte Täter Holzpaneele in einer Turnhalle an der Rathausstraße an. Der Brand konnte durch die feststellenden Personen vor Ort gelöscht werden. Weiterhin kam die lokale Feuerwehr zum Einsatz. Ein Brandursachenermittler der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der entstandene Sachschaden kann bis dato nicht beziffert werden. Wenn sie verdächtige Personen gesehen haben, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten, so werden sie gebeten, sich telefonisch im Polizeirevier Auerbach-Klingenthal unter der 03744 2550 zu melden. (jpl/el) Landkreis Zwickau Unfall auf Kreuzung Zeit: 27.03.2026, 09:20 Uhr Ort: Crimmitschau Nach einer Vorfahrtsmissachtung stießen zwei Pkw zusammen, wobei die beiden Fahrenden verletzt wurden. Am Freitagvormittag war eine 66-jährige Opel-Fahrerin auf der Heinrich-Heine-Straße unterwegs und beabsichtigte, die Kreuzung zur Hospitalstraße geradeaus zu überqueren. Dabei stieß sie mit einem vorfahrtsberechtigten 66-Jährigen zusammen, der mit seinem VW auf der Hospitalstraße in Fahrtrichtung Jakobsgasse fuhr. Beide Unfallbeteiligte wurden dabei leicht verletzt und anschließend ambulant im Krankenhaus behandelt. Die 66-jährige Deutsche muss sich daher wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten. Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 15.000 Euro. (cf) Mülltonnenbrand Zeit: 27.03.2026, 20:38 Uhr Ort: Meerane In Meerane brannte eine Mülltonne. In den Abendstunden des Freitags geriet eine Mülltonne am Westring auf unbekannte Art und Weise in Brand. Die Feuerwehr war im Einsatz und löschte die brennende Tonne. Es entstand Sachschaden in Höhe von circa 200 Euro. Wer Angaben zum Brand machen kann, wird gebeten, sich im Polizeirevier Glauchau telefonisch unter der 03763 640 zu melden. (lm/el) Unfall mit Verletzten Zeit: 27.03.2026, 14:37 Uhr Ort: Limbach-Oberfrohna Bei einem Verkehrsunfall wurden zwei Personen verletzt. Ein 20-jähriger VW-Fahrer befuhr die S 243 aus Richtung Hartmannsdorf in Richtung Kändler. An der Auffahrt zur A 72 bog der Deutsche nach links ab. Dabei übersah er die 44-jährige Skoda-Fahrerin im Gegenverkehr. Die beiden Fahrzeuge kollidierten. Beide Fahrzeugführenden wurden leicht verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von 20.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. (lm) -
Wissenschaftsrat empfiehlt einzigartige Forschungsanlage »DALI« am HZDR zur Umsetzung
Der Wissenschaftsrat hat die geplante und weltweit einzigartige Forschungsanlage »DALI - Dresden Advanced Light Infrastructure« am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf als eines der drei ersten Vorhaben zur baldigen Umsetzung empfohlen. Bereits seit Sommer vorigen Jahres zählt DALI zu den neun wichtigsten Forschungsinfrastruktur-Vorhaben Deutschlands, die es auf die vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) veröffentlichte sogenannte Shortlist geschafft hatten. Die nun ausgesprochene Empfehlung des Wissenschaftsrates unterstreicht die Bedeutung des Vorhabens, von dem sich die Wissenschaft ganz neue Forschungsansätze und Erkenntnisse über die elementarsten Bestandteile von Materie verspricht. DALI ist eine laserbasierte Lichtquelle im Terrahertz-Bereich, die einen präzisen Blick in die Welt der elementaren Quantenprozesse in praktisch jeder Art von Materie ermöglicht. Ihre Anwendungsfelder erstecken sich von der Informationstechnologie über die Gesundheitsforschung bis hin zur Energiewende und weiteren zukunftsrelevanten Themen. Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow: »Die Verwirklichung dieses herausragenden und visionäreren Forschungsprojekts am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf hat mit der Empfehlung des Wissenschaftsrates eine weitere wichtige Hürde genommen. Zu dieser erfolgreich gemeisterten Etappe gratuliere ich den Forscherinnen und Forschern am HZDR. Damit kommen wir dem Ziel, einen Leuchtturm der Spitzenforschung von internationaler Anziehungskraft für führende Wissenschaftler und innovative Technologieunternehmen aus der ganzen Welt zu realisieren, wieder ein Stück näher.« Hintergrund zu Forschungsinfrastrukturen von nationaler Bedeutung Bund und Länder fördern und unterhalten gemeinsam große Forschungsinfrastrukturen in ganz Deutschland. Hierzu gehören beispielsweise Forschungszentren und -netzwerke und deren Speziallabore sowie einzigartige Großgeräte, mit denen Grundlagenforschung in zentralen Zukunftsfeldern und -technologien betrieben wird. Langfristig in die Zukunft gedacht, werden regelmäßig neu aufzubauende Forschungsinfrastrukturen geplant, immer orientiert an den neuesten Entwicklungen in verschiedenen Forschungsbereichen. Damit ist Deutschland in der Lage, im internationalen Vergleich Spitzenforschung auf höchstem Niveau zu betreiben und die Grundlagen für technischen und gesellschaftlichen Fortschritt und künftige Innovationen »Made in Germany« zu legen. -
Staatsminister von Breitenbuch begrüßt Bundesratsbeschluss zum Bundesjagdgesetz
Der Bundesrat hat am Freitag (27.3.) dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Bundesjagd- und Bundesnaturschutzgesetzes zugestimmt. Wesentlicher Punkt der Gesetzesnovelle ist die Aufnahme des Wolfs als jagdbare Tierart in nationales Recht. Sachsens Umwelt- und Landwirtschaftsminister Georg-Ludwig von Breitenbuch betonte in seiner Rede vor der Länderkammer: »Viel zu lange wurden die Schwierigkeiten im Umgang mit dem Wolf auf einzelne Problemtiere verengt. Jetzt stellen wir folgerichtig auf ein Bestandsmanagement auf Populationsebene um. Das ist ein wichtiger, überfälliger und hart erarbeiteter Fortschritt. Entscheidend wird sein, ob die Regelungen in der Praxis rechtssicher und wirksam greifen, ohne den günstigen Erhaltungszustand zu gefährden. Gerade in den wolfsreichen Ländern stehen wir dabei vor erheblichen Herausforderungen. Deshalb braucht es eine klare bundesweite Koordinierung – vor allem bei der Managementplanung. Diese Aufgabe muss die Bundesregierung unmittelbar mit Inkrafttreten des Gesetzes übernehmen.« Darüber hinaus befasste sich der Bundesrat mit den geplanten Maßnahmen der EU-Kommission zur Vereinfachung von Umweltvorschriften, um die europäische Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken (»Umwelt-Omnibus-Paket«). Staatsminister von Breitenbuch unterstrich, dass sich Europa in der aktuellen geopolitischen Situation nicht zusätzlich durch unnötige Bürokratie schwächen dürfe. »Regeln und Verfahren sind notwendig, aber sie müssen ihren Zweck erfüllen. Wenn Europa wettbewerbsfähig bleiben will, dann muss seine Verwaltung einfacher und effizienter werden. Die Umsetzung der überarbeiteten Entwaldungsverordnung wird der guten Absicht, der weltweiten Entwaldung Einhalt zu gebieten, nicht gerecht. In Ländern ohne ein solches Risiko wie Deutschland bürdet sie den Unternehmen eine erhebliche Bürokratie auf – gerade in der Land-, Forst- und Holzwirtschaft. Deshalb erwarten wir von der Bundesregierung, dass sie sich auf europäischer Ebene für eine Null-Risiko-Variante einsetzt. Außerdem muss die Verordnung so angepasst werden, dass der bürokratische Aufwand tatsächlich sinkt. Auch bei der Wiederherstellungsverordnung oder bei möglichen Änderungen der Nitratrichtlinie droht der Verwaltungsaufwand unverhältnismäßig anzuwachsen. Die Hauptlast tragen dabei die Bundesländer. Deshalb erwarten wir, dass Bund und EU die Regelungen praxistauglich weiterentwickeln. Nur mit mehr Augenmaß bei der Regulierung erreichen wir, dass nicht die Bürokratie wächst, sondern das Grün in Wald und Feld«, so der Minister. Sachsen hat zudem einen Antrag in den Bundesrat eingebracht, um die Zulassungssituation von Pflanzenschutzmitteln zu verbessern. Hierzu führte von Breitenbuch aus: »Eine moderne und wettbewerbsfähige Landwirtschaft braucht effiziente Werkzeuge zum Schutz vor Schaderregern und Krankheiten. Das setzt aber unter anderem voraus, dass auch ausreichend wirksame und hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Mensch und Natur sorgfältig geprüfte Pflanzenschutzmittel zur Verfügung stehen. Aktuell ist die Zulassungssituation jedoch mehr als kritisch. Infolge der klimatischen Veränderungen steigt die Zahl der Schadorganismen, die zunehmend die Gesundheit unserer Kulturpflanzen beeinträchtigen – mit der Folge sinkender Erträge und geringerer Qualität der hart erarbeiteten Ernten. Gleichzeitig sind aufgrund der bestehenden Rechtslage immer weniger Wirkstoffe und Pflanzenschutzmittel verfügbar. Wenn wir hier nicht umsteuern, verlieren wir zahlreiche Anbaukulturen und machen uns abhängiger von Importen. Mit unserer Initiative wollen wir deshalb eine grundlegende Anpassung der EU-Pflanzenschutzverordnung anstoßen und zudem erreichen, das nationale System für die Zulassung von Mitteln zu optimieren.« -
Polizei sucht unbekannten Tatverdächtigen nach Raub
Verantwortlich: Chris Graupner Ort: 04808 Wurzen, Am Bahnhof Zeit: 18.10.2025, gegen 22:00 Uhr Im Oktober letzten Jahres schlug ein bislang Unbekannter den Geschädigten (56) mit einem Seilschloss nieder, um in den Besitz seines Fahrrades zu gelangen. Nun fahndet die Polizei mit einem Phantombild nach dem unbekannten Täter. Bereits in Medieninformation Nr. 452 von 2025 informierte die Polizei mit einem Zeugenaufruf über die Tat: Nachdem ein 56-jähriger Mann sein Fahrrad am 18. Oktober am Bahnhof in Wurzen abgeholt hatte und mit dem Rad zu Fuß in Richtung Netto unterwegs war, schlug ihn ein Unbekannter mit einem Seilschloss nieder. Der Geschlagene wurde schwer am Kopf verletzt, verlor das Bewusstsein und musste einige Zeit in einem Krankenhaus behandelt werden. Das Fahrrad wurde später wieder aufgefunden. Der Gesuchte kann wie folgt beschrieben werden: – circa 35 Jahre alt – 1,70 Meter groß – schlank, breites Kreuz – ungepflegte Erscheinung – sehr kurze dunkelblonde Haare – Piercings: Nase und Unterlippe je rechts einen Ring Trotz umfangreicher Ermittlungen konnten bisher keine weiteren Erkenntnisse zu dem unbekannten Tatverdächtigen gewonnen werden. Die Leipziger Polizei wendet sich nunmehr aufgrund eines richterlichen Beschlusses zur Suche nach ihm an die Öffentlichkeit. Wer erkennt den Unbekannten Täter auf dem Phantombild? Wer weiß, wo er sich regelmäßig aufhält? Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder dem Unbekannten geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalaußenstelle Grimma, Köhlerstraße 3, 04668 Grimma, Tel. (03437) 7089-0 oder bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden. Aus Gründen der Verhältnismäßigkeit weisen wir auf Folgendes hin: Die Veröffentlichung der Abbildungen erfolgt auf den Internetseiten der Strafverfolgungsbehörden und in der regionalen Presse sowie dem regionalen Fernsehen. Die Übernahme der Abbildungen in Online-Publikationen, z.B. Auftritte in sozialen Netzwerken, Online-Ausgaben, E-Paper, Mediatheken oder sonstige Internetangebote, wird gestattet durch Verlinkung auf die Internetseiten der Strafverfolgungsbehörden. Sie finden eine Abbildung des Tatverdächtigen unter dem folgenden Link: