Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Bundesweites Netzwerk stärkt Wälder als Lebensraum Neues Großprojekt schützt Waldfledermausarten und fördert klimaresiliente Wälder In diesem Frühjahr ist ein bundesweites Verbundprojekt zum Schutz von Waldfledermäusen in Deutschland gestartet. Unter der Leitung der Naturstiftung David arbeiten zehn Partnerorganisationen aus Naturschutz und Wissenschaft daran, wichtige Lebensräume von Waldfledermäusen langfristig zu sichern und ökologisch aufzuwerten. Das fünfjährige Vorhaben wird vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) im Nationalen Artenhilfsprogramm gefördert und leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt sowie zur Stärkung resilienter Waldökosysteme. Vier Fledermausarten im Fokus Tagsüber verstecken sich die nachtaktiven Waldfledermäuse in Bäumen, erst nachts gehen sie auf Insektenjagd. Die lautlosen Jäger der Baumkronen sind auf strukturreiche Wälder mit alten Bäumen, Höhlenstrukturen und hohem Insektenreichtum angewiesen. Wo sie geeignete Lebensbedingungen finden, profitieren zahlreiche weitere Arten – sie sind damit Schirmarten und wichtige Botschafter für lebendige Wälder. Im Mittelpunkt des Projekts stehen vier Arten: Mopsfledermaus, Bechsteinfledermaus, Rauhautfledermaus und Kleinabendsegler. Als typische Waldbewohner zeigen sie an, wo ökologische Prozesse in Wäldern intakt sind. Gemeinsam wirksam in der Fläche Getragen wird das Projekt von einem interregionalen Netzwerk aus zehn Partnerorganisationen unter der Leitung der Naturstiftung David. Beteiligt sind Naturschutzverbände, Naturschutzorganisationen, Landesstiftungen und Forschungseinrichtungen. Neben den Verbundpartnern sind auch Bundes- und Landesforste, Waldbesitzende sowie ehrenamtlich Engagierte eingebunden. »Naturschutz wirkt dann besonders erfolgreich, wenn er gemeinsam gedacht und umgesetzt wird. Mit unserem Netzwerk bringen wir Fachwissen, praktische Erfahrung und Engagement aus ganz Deutschland zusammen«, sagt Jana Planek, Leiterin des Verbundprojektes. Konkrete Maßnahmen für lebendige Wälder Im Rahmen des Projekts werden über 60 Maßnahmen in Staats-, Kommunal- und Kirchenwäldern ebenso wie in Stiftungs- und Privatwald umgesetzt. Dazu gehören unter anderem der Schutz und die Entwicklung von Habitatbäumen und Waldrefugien, die Sicherung von Höhlenstrukturen und Quartierbäumen sowie die Aufwertung von Jagdhabitaten und Waldrändern. Ergänzend sind über 70 Fortbildungen geplant, um Wissen zum Schutzmanagement in die Forstpraxis zu bringen und Akteure über den Verbund hinaus zu vernetzen. Datenbasierte Zukunftsräume gestalten Ein besonderer Fokus liegt auf der Verbesserung der Datengrundlage: Bestehende Informationen zum Bestand der vier Waldfledermausarten werden zusammengeführt und durch gezielte Erhebungen ergänzt. Daraus entstehen bundesweite Habitatmodelle sowie Karten, die geeignete Lebensräume und bestehende Defizite sichtbar machen. Auch der Klimawandel wird systematisch berücksichtigt: Mithilfe von Projektionen werden zukünftige Verbreitungsgebiete identifiziert, um Lebensräume frühzeitig zu sichern und anzupassen. Projektförderung 0Das Verbundprojekt »Lebensraumschutz für windkraftsensible Waldfledermäuse« wird im Nationalen Artenhilfsprogramm (nAHP) durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Es hat eine Laufzeit von fünf Jahren (01.03.2026 – 28.02.2031). Darüber hinaus werden die Teilprojekte von den jeweiligen Ländern und weiteren Partnern unterstützt. Das Verbundprojekt hat ein finanzielles Gesamtvolumen von rund 11,1 Mio. Euro. Ansprechpartner Naturstiftung David Stephanie Hesse Koordinatorin Presse- und Onlinekommunikation Tel.: +49 361 710 129-33 E-Mail: presse@naturstiftung-david.de Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt Manuel Göbel Lokale Projektkoordination Tel.: + 49 351 81416 772 E-Mail: manuel.goebel@lanu.sachsen.de
  • Verantwortlich: Therese Leverenz Ort: Leipzig (Grünau-Mitte), Mannheimer Straße 5-7 Zeit: 20.05.2026, gegen 20:40 Uhr bis 21:15 Uhr Nach einer sexuellen Nötigung am Mittwoch, den 20. Mai 2026, im Leipziger Stadtteil Grünau bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung. Trotz umfangreicher Ermittlungen konnten bisher keine ausreichenden Erkenntnisse gewonnen werden, die zur Identifizierung des unbekannten Tatverdächtigen führten. Ein bislang unbekannter Tatverdächtiger sprach eine Studentin zwischen 20:10 Uhr und 20:20 Uhr im Rewe-Markt im Allee-Center in Grünau an. Die Jugendliche ignorierte den Mann und lief wenig später zu einem Wohnheim in Höhe der Mannheimer Straße 5-7. Als die Geschädigte kurze Zeit später am Wohnheim ankam, wartete der Unbekannte bereits auf die junge Frau und folgte ihr in das Haus. In der weiteren Folge bedrohte er die Studentin mit einem spitzen Gegenstand und zwang sie unter Anwendung von Gewalt zu sexuellen Handlungen. Als ein Zeuge hinzukam, ließ der Tatverdächtige von der Geschädigten ab und entfernte sich in unbekannte Richtung. Die Polizei konnte Bilder des Tatverdächtigen sichern und wendet sich nunmehr aufgrund eines richterlichen Beschlusses an die Öffentlichkeit. – Wer hat sich in dem genannten Zeitraum im Bereich des Allee-Centers oder des Wohnheims aufgehalten und kann Angaben zu Personen machen, die in diesem Zusammenhang aufgefallen sind? – Wer weiß, in welche Richtung sich der Unbekannte entfernt hat? – Wer erkennt den Tatverdächtigen auf den Bildern oder anhand der Beschreibung? – Wer weiß, wo er sich regelmäßig aufhält? Zeugen und Zeuginnen, die Hinweise zu dem Unbekannten geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden. Aus Gründen der Verhältnismäßigkeit weisen wir auf Folgendes hin: Die Veröffentlichung der Abbildungen kann auf den Internetseiten der Strafverfolgungsbehörden, in der regionalen und überregionalen Presse (Printmedien) erfolgen. Die Ausstrahlung der Bilder kann im regionalen Fernsehen erfolgen. Die Übernahme der Bilder in Online-Publikationen, z.B. Auftritte in sozialen Netzwerken, Online-Ausgaben, E-Paper, Mediatheken oder sonstige Internetangeboten wird in Form einer Verlinkung auf die Internetseiten der Strafverfolgungsbehörden gestattet. Sie finden Abbildungen des Tatverdächtigen unter dem folgenden Link:
  • Verantwortlich: Chris Graupner Wo zuletzt gesehen? Borna (Zedtlitz), Dorfstraße Wann zuletzt gesehen? 19.05.2026 Der Vermisste wohnt in der elterlichen Wohnung im Bornaer Ortsteil Zedtlitz. Diese verließ er am vergangenen Dienstag und kehrte bis jetzt nicht nach Haus zurück. Seitdem besteht kein Kontakt zu ihm. Auch besuchte er seit dem 19. Mai nicht die Schule. Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen konnte der Vermisste bislang nicht gefunden werden. Er wurde zur Fahndung ausgeschrieben. Die Polizei sucht nun nach Zeuginnen und Zeugen, die mit dem Vermissten Kontakt hatten oder ihn eventuell gesehen haben und wissen, wo er sich aufhalten könnte. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich beim Polizeirevier Borna, Grimmaer Straße 1a in 04552 Borna, Tel. (03433) 244-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Aus Gründen der Verhältnismäßigkeit weisen wir auf Folgendes hin: Die Veröffentlichung der Abbildungen des Vermissten kann in folgenden Medien erfolgen: Printmedien und im Internet, einschließlich sozialer Medien. Sie finden eine ausführliche Beschreibung und Bilder des Vermissten unter dem folgenden Link:
  • Verantwortlich: Anja Leuschner 14. Update - Haus in Görlitz eingestürzt Görlitz, James-von-Moltke-Straße 18.05.2026, 17:30 Uhr Nach dem Einsturz des Mehrfamilienhauses am Montag in Görlitz können sich die Anwohner der bislang noch gesperrten Häuser der James-von-Moltke-Straße 28, 29 und 30 ab sofort bei Einsatzkräften an den Absperrungen melden. Sie dürfen in ihre Wohnung zurückkehren. Die Hausnummern 20 und 22 sind weiterhin nur kurzfristig betretbar. Wir bitten Anwohner sich bei Bedarf heute noch bis 17 Uhr bei den Kräften vor Ort zu melden. Die Straßensperrungen sollen im Laufe des Freitags auf den Bereich zwischen der Dr.-Kahlbaum-Allee und der Blumenstraße beschränkt werden. Demnächst wird daher auch die Kreuzung Dr.-Kahlbaum-Allee in Richtung Polen wieder befahrbar sein. Für die weiteren Aufräumarbeiten sind Spezialkräfte erforderlich. Diese werden voraussichtlich ab dem kommenden Dienstag zum Einsatz kommen.
  • Chemnitz Einbruch in Imbiss Zeit: 21.05.2026, 05:40 Uhr Ort: OT Helbersdorf (1493) Am Donnerstagmorgen verschafften sich Unbekannte gewaltsam Zutritt zu einem Imbiss in der Paul-Bertz-Straße. Anschließend brachen die Täter einen dort befindlichen Spielautomaten auf und entwendeten eine Geldkassette aus diesem. Konkrete Angaben zum entstandenen Stehl- und Sachschaden liegen noch nicht vor. (mou) Bei Auffahrunfall verletzt Zeit: 21.05.2026, 14:20 Uhr Ort: OT Altendorf (1494) In der Ammonstraße fuhr am Donnerstagnachmittag die 84-jährige Fahrerin eines Pkw Suzuki auf einen verkehrsbedingt haltenden Pkw Peugeot, wobei Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 3.000 Euro entstand. Die Peugeot-Fahrerin (67) erlitt leichte Verletzungen. (Kg) Landkreis Mittelsachsen Sachbeschädigung und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr Zeit: 22.05.2026, 04:00 Uhr Ort: Freiberg (1495) In der Elisabethstraße und im Donatsring waren vergangene Nacht Unbekannte unterwegs, gegen die nun wegen Sachbeschädigung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt wird. Die Unbekannten haben offenbar in der Elisabethstraße einen Schachtdeckel eines Wasserablaufs ausgehoben und auf die Straße gelegt. Auf dem Gehweg des Donatsrings bogen sie ein Verkehrszeichen um. Der Sachschaden wurde mit einigen hundert Euro beziffert. (ds) Kollision an Parkplatzausfahrt Zeit: 21.05.2026, 11:45 Uhr Ort: Freiberg (1496) Beim Ausfahren vom Parkplatz eines Supermarktes auf die Anton-Günther-Straße kollidierte am Donnerstagmittag die 81-jährige Fahrerin eines Pkw Renault mit einem vorbeifahrenden Pkw Volvo (Fahrer: 75), wobei Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 20.000 Euro entstand. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. (Kg) Gegen Baum geprallt und umgekippt Zeit: 21.05.2026, 15:05 Uhr Ort: Oederan, OT Gahlenz (1497) Ein VW-Transporter kam am Donnerstagnachmittag nach links von der Gahlenzer Straße ab, kollidierte mit einem Baum und kippte um. Dabei erlitt die Fahrerin (26) leichte Verletzungen. Der entstandene Sachschaden beziffert sich insgesamt auf etwa 7.000 Euro. (Kg) Mehrere Verstöße bei Tiertransportkontrolle Zeit: 20.05.2026, 09:00 Uhr bis 13:30 Uhr Ort: Lichtenau, Bundesautobahn 4, beide Fahrtrichtungen –Bildveröffentlichung- (1498) Am vergangenen Mittwoch führte die Verkehrspolizeiinspektion Chemnitz auf der Autobahn 4 eine Tiertransportkontrolle durch. An der Kontrollstelle nahe der Autobahnanschlussstelle Chemnitz-Ost waren auch Mitarbeiter des Bundesamtes für Logistik und Mobilität (BALM) und des Veterinäramtes mit vor Ort. Von insgesamt acht kontrollierten Fahrzeugen wurden bei sieben verschiedenste Verstöße, u. a. gegen das Fahrpersonalgesetz, die Ladungssicherung und gegen das Tierschutzgesetz bzw. die Tierschutztransportverordnung, festgestellt. Ein Mercedes-Sattelzug, der Ferkel transportierte, hatte 14 Ferkel zu viel geladen. Außerdem waren an diesem Fahrzeug unzulässige lichttechnische Einrichtungen angebracht und damit die Betriebserlaubnis erloschen. Mehrere Fahrzeugführer nutzten unzulässig Blitzerwarner oder verstießen gegen die Lenk- und Ruhezeiten. Ein Volvo-Sattelzug fiel besonders auf: Zum einen war das Fahrzeug für den Transport von Tieren zwar umgebaut, aber dafür noch nicht zugelassen und es gab keinen Desinfektionsnachweis. Außerdem war die Aufteilung der Boxen zu groß und die Tiere damit nicht ausreichend gegen Verletzungsgefahr gesichert. Es lagen Abgrenzungspfähle teilweise lose herum und zwei Tiere (Sauen) waren verletzt bzw. zwischen der Trennwand eingeklemmt (siehe Fotos). Des Weiteren stand der 43-jährige Fahrer des Sattelzuges zum Feststellzeitpunkt offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ein mit ihm durchgeführter Drogenvortest reagierte positiv auf Cannabis. Für den ukrainischen Staatsangehörigen folgten eine Blutentnahme sowie Anzeige wegen des Fahrens unter berauschenden Mitteln. Erst nachdem die Mängel abgestellt und ein Austauschfahrer vor Ort war, durfte der Transport weiterfahren. (Kg) Erzgebirgskreis Abgekommen und mit parkenden Autos kollidiert Zeit: 21.05.2026, 14:30 Uhr Ort: Grünhainichen (1499) Am Donnerstagnachmittag kam ein Pkw Mercedes aus bisher unbekannter Ursache nach links von der Chemnitzer Straße (S 235) ab und kollidierte mit zwei parkenden Pkw (Citroën, VW). Dabei erlitt der 72-jährige Mercedes-Fahrer nach ersten Erkenntnissen schwere Verletzungen. Der entstandene Sachschaden beziffert sich insgesamt auf etwa 70.000 Euro. (Kg) Fahrradfahrer nach Kollision schwer verletzt Zeit: 21.05.2026, 11:20 Uhr Ort: Lugau (1500) Ein Fahrradfahrer (38) war am Donnerstagmittag auf dem Gehweg der Straße Am Bahnhof (B 180) aus Richtung Poststraße in Richtung Obere Hauptstraße unterwegs. Als er auf die Fahrbahn fuhr, kam es zur Kollision mit einem im Linksabbiegefahrstreifen entgegenkommenden, in Richtung Poststraße fahrenden Opel-Kleintransporter (Fahrer: 54). Der 38-Jährige erlitt schwere Verletzungen. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 15.500 Euro. Es besteht der Verdacht, dass der Fahrradfahrer zum Unfallzeitpunkt unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ein durchgeführter Drogenvortest reagierte positiv auf Amphetamine. Eine Blutentnahme wurde angeordnet. (Kg) Kollision an Grundstücksausfahrt Zeit: 21.05.2026, 20:10 Uhr Ort: Thalheim (1501) Beim Ausfahren von einem Grundstück auf die Chemnitzer Straße (B 180) kollidierte am Donnerstagabend die 54-jährige Fahrerin eines Pkw Toyota mit einem vorbeifahrenden Pkw Kia (Fahrerin: 39), wobei Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 15.000 Euro entstand. Bei dem Unfall wurden zwei Beteiligte leicht verletzt. (Kg) Landkreis Leipzig Abgekommen und überschlagen Zeit: 22.05.2026, 09:20 Uhr Ort: Frohburg, Bundesautobahn 72, Hof – Leipzig (1502) Am Freitagmorgen befuhr der 40-jährige Fahrer eines Pkw Peugeot die Autobahn 72 in Richtung Leipzig. Ungefähr fünf Kilometer nach der Anschlussstelle Geithain kam der Peugeot nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr auf die rechte Leitplanke und überschlug sich. Dabei erlitt der Peugeot-Fahrer nach dem derzeitigen Kenntnisstand leichte Verletzungen. Nachfolgend fuhren zwei Pkw (VW, Seat) über auf der Fahrbahn liegende Trümmerteile und wurden beschädigt. Insgesamt beziffert sich der entstandene Sachschaden auf etwa 30.000 Euro. (Kg)