Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
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Zwickau: 28-Jähriger aus Zwickau vermisst
Verantwortlich: Karolin Hemp 28-Jähriger aus Zwickau vermisst Die Polizei bittet um Mithilfe bei der Suche nach einem 28-Jährigen. Der Zwickauer wurde zuletzt am 6. Juli an der Bahnhofstraße in Zwickau gesehen. Seit den Nachmittagsstunden des Mittwochs brach der Kontakt zu Pablo Chriz P. ab. Seitdem gilt er als vermisst. Er ist 1,65 Meter groß, schlank und trägt einen dunkelbraunen Bart und Glatze. Markant sind zudem Tunnel-Dehnlöcher in beiden Ohren, Tätowierungen an den Beinen, auf dem linken Handrücken und im Gesicht sowie eine Narbe an der linken Augenbraue. Es gibt Hinweise darauf, dass sich der Vermisste in Nürnberg aufhalten könnte. Alle bisher erfolgten Suchmaßnahmen führten jedoch nicht zum Erfolg. Da es nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich Pablo Chriz P. in einer hilflosen Lage befindet, bittet die Polizei nun um Mithilfe aus der Bevölkerung. Haben Sie Pablo Chriz P. seit dem 6. Juli irgendwo gesehen oder können Sie Hinweise zu seinem aktuellen Aufenthaltsort geben? Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier in Zwickau unter der Telefonnummer 0375 428 102 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Aus Gründen der Verhältnismäßigkeit weisen wir auf Folgendes hin: Die Veröffentlichung der Beschreibung des Vermissten kann in folgenden Medien erfolgen: Fernsehen, Radio, Printmedien und im Internet, einschließlich sozialer Medien. (kh) -
Polizei sucht nach 55-Jährigem
Ersteller: Paul Engelmann veröffentlicht: 15.07.2026 Polizei sucht nach 55-Jährigem Wo zuletzt gesehen? Leipzig, Saxoniastraße 32, Seniorenzentrum Althen Wann zuletzt gesehen? 14.07.2026 Seit dem 14. Juli wird der 55-jährige vermisst. Der 55-Jährige wurde zuletzt in der Saxoniastraße in Leipzig gesehen. Seitdem ist sein Aufenthaltsort unbekannt. Da die bisherigen Suchmaßnahmen nicht zu seinem Auffinden führten er sich wahrscheinlich in einer hilflosen Lage befindet, wendet sich die Polizeidirektion Leipzig nun an die Öffentlichkeit und bittet um Mithilfe bei der Suche. Die Polizei sucht nach Zeuginnen und Zeugen, die mit dem Vermissten Kontakt hatten oder ihn eventuell gesehen haben und wissen, wo er sich aufhalten könnte. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei dem Polizeirevier Leipzig-Südost, Richard-Lehmann-Straße 19 in 04275 Leipzig, Tel. (0341) 3030 - 0 zu melden. Sie finden eine ausführliche Beschreibung des Vermissten unter dem folgenden Link: https://www.polizei.sachsen.de/de/fahndung_vermisste_Person_42895.html Aus Gründen der Verhältnismäßigkeit weisen wir auf Folgendes hin: Die Veröffentlichung der Beschreibung des Vermissten kann in folgenden Medien erfolgen: Fernsehen, Radio, Printmedien und im Internet, einschließlich sozialer Medien. -
Landesamt für Archäologie Sachsen und HTW Dresden vertiefen Zusammenarbeit
Das Landesamt für Archäologie Sachsen (LfA Sachsen) und die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW Dresden) haben am 10. Juli 2026 an der HTW Dresden eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Mit der Vereinbarung stellen beide Einrichtungen ihre seit vielen Jahren erfolgreiche Zusammenarbeit auf eine langfristige institutionelle Grundlage und bauen diese aus. Unterzeichnet wurde die Vereinbarung von der Landesarchäologin Dr. Regina Smolnik und dem Kaufmännischen Direktor Markus Strothteicher für das Landesamt für Archäologie Sachsen sowie Professor Ingo Gestring, Rektor der HTW Dresden, und Professor Stephan Kopf, Dekan der Fakultät Geoinformation. "Die Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Archäologie Sachsen besteht seit vielen Jahren und zeigt, wie Wissenschaft und Praxis voneinander profitieren. Unsere Studierenden arbeiten mit modernsten Verfahren der Photogrammetrie, des Laserscannings und der Fernerkundung an realen Fragestellungen und sammeln bereits während ihres Studiums wertvolle Praxiserfahrungen. Solche langfristigen Partnerschaften sind ein wesentlicher Baustein unseres Profils als Transferhochschule", sagt Rektor Prof. Ingo Gestring. Die Kooperation verbindet die wissenschaftliche Expertise der HTW Dresden mit der langjährigen praktischen Erfahrung des Landesamtes für Archäologie Sachsen. Ziel ist es, moderne Verfahren zur digitalen Dokumentation und Analyse archäologischer Funde und Fundstellen gemeinsam weiterzuentwickeln und in Forschung und Praxis einzusetzen. Schwerpunkte bilden unter anderem Photogrammetrie, terrestrisches und mobiles 3D-Laserscanning, Structure-from-Motion-Verfahren sowie die Auswertung von Luft-, Satelliten- und LiDAR-Daten. Landesarchäologin Dr. Regina Smolnik: »Die modernen Verfahren der digitalen Dokumentation sind in der sächsischen Landesarchäologie schon lange unverzichtbare Methoden. Im Idealfall gelingt es uns mit diesen Methoden der Fernerkundung archäologische Strukturen großflächig zu erkennen ohne in den Boden eingreifen zu müssen. An erster Stelle stehen Schutz und Erhalt von Bodendenkmalen und dazu ist das präzise Erfassen und Dokumentieren notwendige Voraussetzung. Wir sind dankbar, zahlreiche hochtechnologische Verfahren der HTW Dresden in Anspruch nehmen zu können und freuen uns darüber, Studierenden im Landesamt für Archäologie an modernsten Geräten einen Einblick in die praktische Nutzung verschiedenster Anwendungen bieten zu können.« Die Methoden kommen beispielsweise bei der hochpräzisen Dokumentation archäologischer Grabungen und ihren Funden sowie bei der digitalen Erfassung von Kulturdenkmalen zum Einsatz. Ein weiterer Schwerpunkt der Zusammenarbeit ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Studierende der HTW Dresden erhalten künftig noch bessere Möglichkeiten, Praktika sowie Abschlussarbeiten gemeinsam mit dem Landesamt für Archäologie Sachsen durchzuführen. Gleichzeitig bringen Expertinnen und Experten des Landesamtes ihre Praxiserfahrung durch Gastvorlesungen, Exkursionen sowie die Bereitstellung von Geodaten und archäologischen Datensätzen in die Lehre ein. Darüber hinaus bildet die Vereinbarung den Rahmen für zukünftige gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowie wissenschaftliche Veranstaltungen. Im Anschluss an die Unterzeichnung informierten sich die Gäste des Landesamtes im Labor für Photogrammetrie und Fernerkundung der Fakultät Geoinformation über aktuelle Forschungs- und Lehraktivitäten sowie die technische Ausstattung. Dabei standen insbesondere innovative Verfahren der digitalen Vermessung und dreidimensionalen Dokumentation im Mittelpunkt. Die nun geschlossene Kooperationsvereinbarung formalisiert eine Partnerschaft, die sich bereits seit vielen Jahren in gemeinsamen Lehrveranstaltungen, Exkursionen, Abschlussarbeiten und Forschungsprojekten bewährt hat. Sie schafft einen verlässlichen Rahmen, um den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis weiter zu intensivieren, Innovationen für die digitale Archäologie voranzutreiben und Studierende frühzeitig in anwendungsnahe Forschungs- und Entwicklungsprojekte einzubinden. Über die HTW Dresden Die Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) ist mit rund 4.800 Studierenden die zweitgrößte Hochschule der Landeshauptstadt. Sie bietet über 40 praxisorientierte Studiengänge in den Bereichen Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Geoinformation, Informatik/Mathematik, Landbau/Umwelt/Chemie, Maschinenbau, Design und Wirtschaft mit den Abschlüssen Bachelor, Master und Diplom an. Lehre und Forschung sind eng miteinander verzahnt und konsequent anwendungsorientiert. Über das Landesamt für Archäologie Sachsen (LfA Sachsen) Das LfA Sachsen ist die zentrale archäologische Fachbehörde. Sie hat den gesetzlichen Auftrag, den nachhaltigen Schutz der Bodendenkmale zu gewährleisten, diese zu erfassen und zu erforschen. Von den über 20.000 archäologischen Fundstellen aus einem Zeitraum von fast 300.000 Jahren stehen rund 13.000 Bodendenkmale unter Schutz. Ausgrabungen werden nur dort durchgeführt, wo archäologischen Spuren und Denkmale im Gelände durch Baumaßnahmen oder Rohstoffabbau bedroht und schließlich zerstört werden. Als außeruniversitäre Forschungseinrichtung betreut und realisiert das Landesamt zahlreiche wissenschaftliche Projekte mit in- und ausländischen Kooperationspartnern. -
Funkstreifenwagen beschädigt - Tatverdächtiger gestellt | Kupfer gestohlen - Tatverdächtiger gestellt
Autoren: Marko Laske (ml), Lukas Reumund (lr), Uwe Hofmann (uh) Landeshauptstadt Dresden Funkstreifenwagen beschädigt – Tatverdächtiger gestellt Zeit: 14.07.2026, 14:20 Uhr Ort: Dresden-Innere Altstadt Gestern Nachmittag hat ein Mann eine Weinflasche gegen die Seitenscheibe eines Funkstreifenwagens geworfen. Die Scheibe ging zu Bruch. Der Tatverdächtige, ein 38-jähriger Deutscher, konnte wenig später ausfindig gemacht werden. Gegen den Mann wird wegen der Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel ermittelt. Die Polizisten hatten den Funkstreifenwagen am Postplatz abgestellt, um eine Anzeige aufzunehmen. Der Sachschaden am Fahrzeug beträgt etwa 500 Euro. (ml) Ladendiebstahl – drei Tatverdächtige gestellt Zeit: 14.07.2026, 10:00 Uhr Ort: Dresden-Kaditz Gestern Vormittag haben Dresdner Polizisten drei mutmaßliche Ladendiebe gestellt. Das Trio hatte Spirituosen mit einer präparierten Tasche aus einem Einkaufsladen an der Peschelstraße gebracht. Polizeibeamte konnten die drei polnischen Tatverdächtigen stellen. Bei ihnen handelt es sich um eine 21-jährige Frau sowie zwei Männer im Alter von 25 und 39 Jahren. Im Rahmen der Ermittlungen prüfen die Beamten, ob das Trio weitere Taten begangen hat. (ml) Wohnungseinbruch Zeit: 14.07.2026, 19:00 Uhr festgestellt Ort: Dresden-Prohlis Gestern sind Unbekannte in eine Wohnung am Albert-Wolf-Platz eingebrochen. Die Täter durchsuchten die Räume und stahlen eine Spielkonsole. Schadensangaben liegen noch nicht vor. (ml) Rucksack aus Auto gestohlen Zeit: 14.07.2026, 11:25 Uhr Ort: Dresden-Kaditz In einem Parkhaus an der Peschelstaße haben Unbekannte am Dienstag einen Rucksack aus einem Ford Fiesta gestohlen. Die Täter öffneten unbemerkt die Beifahrertür des Wagens, während die Fahrerin Einkäufe im Kofferraum verstaute. Sie stahlen einen Rucksack, in dem sich unter anderem Dokumente, Geldkarten, ein Handy sowie drei Brillen befanden. Mit einer der Karten kauften die Täter kurz darauf Tabakwaren. Der Wert des Diebesguts beträgt über 2.500 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (lr) Landkreis Meißen Kupfer gestohlen – Tatverdächtiger gestellt Zeit: 15.07.2026, 01:10 Uhr Ort: Meißen Polizisten aus Meißen haben in der Nacht zu Mittwoch einen mutmaßlichen Dieb festgenommen. Am Dienstag wurde bekannt, dass in den vergangenen Tagen bislang Unbekannte Kupferteile aus einer Trafostration am Steinweg gestohlen hatten. Die Täter hebelten eine Tür auf und stahlen Kabel sowie andere Bauteile aus Kupfer im Wert von etwa 5.000 Euro. Der Sachschaden beträgt ebenso rund 5.000 Euro. Zuvor waren bereits mehrere Meter Kupferkabel aus einem Betriebsgelände an der Niederauer Straße gestohlen worden (siehe Medieninformation Nr. 342/26 vom 14. Juli 2026). In der Nacht zu Mittwoch alarmierten Zeugen die Polizei, dass erneut ein Unbekannter auf das Betriebsgelände an der Niederauer Straße eingebrochen war. Der Täter hatte einen Zaun aufgeschnitten und sich so Zugang verschafft. Die Beamten stellten kurz darauf einen 51-Jährigen und fanden bei ihm einen Bolzenschneider. Sie nahmen den Mann fest. Gestohlen hatte er noch nichts. Gegen den Deutschen wird nun wegen des Einbruchs ermittelt. In dem Rahmen wird geprüft, ob er für die vorangegangenen Buntmetalldiebstähle verantwortlich ist. (lr) Alkoholisierter E-Scooter-Fahrer in Gewahrsam Zeit: 14.07.2026, 20:10 Uhr Ort: Coswig Am Dienstagabend haben Polizisten einen Mann (18) ins Gewahrsam gebracht, der diese zuvor angegriffen hatte. Den Beamten fielen auf der Hauptstraße zwei E-Scooter auf, da an einem der Roller kein Versicherungskennzeichen angebracht war. Als sie die beiden anhalten wollten, floh einer der Rollerfahrer, den zweiten stoppten die Polizisten. Der 18-jährige Fahrer konnte im Rahmen der Kontrolle keinen Versicherungsschutz nachweisen. Zudem zeigte ein Atemalkoholtest den Einfluss von rund 1,1 Promille Alkohol an und ein Drogentest den Einfluss von Cannabis. Die Beamten veranlassten eine Blutentnahme, woraufhin der Rollerfahrer versuchte einen Beamten zu schlagen. Er wurde unter Kontrolle gebracht, wobei er sich massiv gegen die Beamten wehrte, die dabei leicht verletzt wurden. Da der Mann während der folgenden Maßnahmen immer wieder versuchte Polizisten zu schlagen und zu treten sowie diese fortwährend beleidigte, wurde er ins Gewahrsam gebracht. Gegen den Deutschen wird nun wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, wegen Beleidigung, wegen Körperverletzung sowie wegen der Trunkenheit im Verkehr und des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt. (lr) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Getuntes Moped aus Verkehr gezogen Zeit: 14.07.2026, 18:25 Uhr Ort: Wilsdruff Ein Jugendlicher (15) muss sich wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Zeugen riefen die Polizei zu einem Parkplatz an der Freiberger Straße, nachdem der 15-Jährige mit einer Simson S51 durch eine Kleingartenanlage gefahren war und auf dem Parkplatz gehalten hatte. Das Moped war so leistungssteigernd umgebaut, dass es als Motorrad eingestuft werden musste. Dafür hatte der 15-Jährige weder eine Zulassung noch den passenden Führerschein. Die Polizisten stellten das Zweirad sicher und fertigten die entsprechenden Anzeigen. (uh) Radfahrer im Kreisverkehr erfasst Zeit: 14.07.2026, 06:10 Uhr Ort: Wilsdruff, OT Oberhermsdorf Ein Renault Trafic (Fahrer 47) hat im Kreisverkehr Oberhermsdorf einen Radfahrer (48) erfasst. Der 47-Jährige fuhr von der Kleinopitzer Straße in den Kreisverkehr und erfasste den Radler. Dieser stürzte und wurde leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von rund 650 Euro. (uh) Diebe stahlen Geld und Lebensmittel aus Snackautomaten Zeit: 15.07.2026, 06:05 Uhr festgestellt Ort: Heidenau Diebe haben einen Snackautomaten an der Ernst-Thälmann-Straße aufgebrochen. Anschließend entwendeten die Täter etwa 570 Euro aus den Geldkassetten sowie Lebensmittel, Tabakwaren und Getränke im Wert von etwa 220 Euro. Abschließende Angaben zum Sachschaden liegen noch nicht vor. (uh) Garagen aufgebrochen Zeit: 14.07.2026, 14:05 Uhr der Polizei bekannt Ort: Wilsdruff, OT Kesselsdorf Unbekannte sind in sechs Garagen an der Straße Zur Linde eingebrochen. Die Täter hebelten nach erster Übersicht die Tore auf. Ob sie etwas gestohlen haben, ist noch nicht bekannt. Angaben zur Schadenshöhe liegen noch nicht vor. (uh) Pedelec gestohlen Zeit: 14.07.2026, 18:25 Uhr der Polizei bekannt Ort: Pirna Diebe haben ein Pedelec am Busbahnhof gestohlen. Das Herrenrad war an einem Fahrradständer angeschlossen. Angaben zur Schadenshöhe liegen noch nicht vor. (uh) -
Mann mit Schusswaffe löste Polizeieinsatz aus
Autor: Marko Laske (ml) Landeshauptstadt Dresden Mann mit Schusswaffe löste Polizeieinsatz aus Zeit: 15.07.2026, gegen 08:20 Uhr Ort: Dresden-Friedrichstadt Am Mittwochmorgen hat ein Mann (41) mit einer Schusswaffe einen Polizeieinsatz ausgelöst. Bei dem Einsatz machten Beamte von ihren Dienstwaffen gebrauch, wodurch der 41-Jährige verletzt wurde. Zeugen hatten via Notruf gemeldet, dass ein Mann mit einer Schusswaffe im Bereich der Menageriestraße auf Menschen ziele und daraufhin in einen Einkaufsmarkt gegangen sei. Sofort schickte die Polizeidirektion Dresden Einsatzkräfte zum Ort des Geschehens, unter ihnen auch Spezialkräfte für lebensbedrohliche Einsatzlagen (LebEL). Vor dem Einkaufsmarkt Ecke Menageriestraße/Berliner Straße stellten die Polizisten den Mann mit einer Art Muskete in der Hand fest, die er kurz darauf auf die Beamten abfeuerte. In der Folge machten Polizeibeamte von ihren Dienstwaffen gebrauch und verletzten den Mann. Daraufhin rief dieser einen islamischen Glaubensspruch. Letztlich nahmen die Polizisten den 41-Jährigen fest. Nach einer Erstversorgung durch die Polizisten kam er in ein Dresdner Krankenhaus. Weitere Verletzte gab es nicht. Die Waffe des Tatverdächtigen wurde sichergestellt. Ob es sich bei dieser um eine scharfe Waffe handelt, wird untersucht. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen türkischen Staatsbürger. Gegen ihn wird wegen Bedrohung und Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Die Motivation des 41-Jährigen ist noch unklar. Im Rahmen der Ermittlungen wird auch die Rechtmäßigkeit des Dienstwaffengebrauches der Polizeibeamten überprüft. (ml)