Neues aus Sachsen
Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
-
Automaten gesprengt | Batterien gestohlen | Gegen Straßenlampe gestoßen
Autoren: Lukas Reumund (lr) und Rocco Reichel (rr) Landeshauptstadt Dresden Schlüssel gestohlen Zeit: 09.03.2026, 11:00 Uhr festgestellt Ort: Dresden-Roßthal Unbekannte haben in den vergangenen Tagen einen Schlüsseltresor von einem Grundstück an der Straße Altroßthal gestohlen. Die Täter hebelten den verschweißten Safe von einem Torpfosten ab und stahlen diesen. Eine abschließende Schadenssumme ist noch nicht bekannt. (lr) Graffiti geschmiert Zeit: 06.03.2026, 14:00 Uhr bis 09.03.2026, 07:00 Uhr Ort: Dresden-Pieschen Am Wochenende haben Unbekannte eine Wand einer Sporthalle an der Leisniger Straße beschmiert. Die Täter brachten mit roter Farbe einen unleserlichen Schriftzug in einer Länge von rund 14 Metern an. Die Schadenssumme ist noch nicht beziffert. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung. (lr) Türen von Geschäften beschädigt Zeit: 07.03.2026, 22:15 Uhr bis 09.03.2026, 05:45 Uhr Ort: Dresden-Kleinpestitz/Südvorstadt Unbekannte sind in der Nacht zu Montag in ein Geschäft an der Cämmerswalder Straße eingebrochen. Sie hebelten die Eingangstür auf. Es gelang ihnen aber nicht eine weitere Tür zu öffnen, um so ins Innere zu gelangen. Der Sachschaden beträgt etwa 1.000 Euro. Außerdem versuchten Unbekannte am vergangenen Wochenende in ein Geschäft an der Schnorrstraße einzubrechen. Sie beschädigten eine Tür, gelangten aber nicht in die Räume. Der Sachschaden beträgt etwa 1.000 Euro. (rr) Landkreis Meißen Zigarettenautomat und Fahrkartenautomat gesprengt Zeit: 09.03.2026, 02:40 Uhr bis 06:05 Uhr Ort: Radebeul Unbekannte haben in der Nacht zu Sonntag im Stadtgebiet zwei Automaten gesprengt. An der Moritzburger Straße zerstörten die Täter einen Zigarettenautomaten mit Pyrotechnik. An die Geldkassette gelangten sie nicht. Wie viele Zigaretten gestohlen wurden sowie die Höhe des Sachschadens stehen noch nicht fest. Am S-Bahnhof »Radebeul-Weintraube« sprengten Unbekannte am frühen Montagmorgen zudem einen Fahrkartenautomaten. Ob die Täter etwas gestohlen haben und mit welchem Mittel der Automat beschädigt wurde, kann noch nicht gesagt werden. Der Sachschaden beträgt etwa 10.000 Euro. (rr) Batterien gestohlen Zeit: 06.03.2026, 18:00 Uhr bis 09.03.2026, 03:00 Uhr Ort: Moritzburg/Radeburg Unbekannte haben am vergangenen Wochenende aus mehreren Lkw Batterien und Spanngurte gestohlen. Auf einem Parkplatz an der Radeburger Straße in Moritzburg entwendeten sie zwei Batterien eines Lkw Mercedes. Der Schaden beträgt etwa 700 Euro. An der Kopernikusstraße in Radeburg wurden Batterien von mindestens zwei Lkw gestohlen. Zudem entwendeten die Täter mehrere Spanngurte. Die Höhe des Schadens steht noch nicht fest. Die Polizei ermittelt in allen Fällen wegen Diebstahls. (rr) Teile von Bagger gestohlen Zeit: 08.03.2026, 15:00 Uhr bis 09.03.2026, 06:15 Uhr Ort: Diera-Zehren, OT Mischwitz Unbekannte haben auf einer Baustelle mehrere Teile eines Baggers gestohlen. Sie entwendeten unter anderem zwei Baggerlöffel und einen Stemmhammer. Der Schaden beträgt etwa 20.000 Euro. (rr) Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Autofahrerin nach Verkehrsunfall gestorben Zeit: 04.03.2026, 13:10 Uhr Ort: Klingenberg Nach einem Unfall ist eine Autofahrerin (76) im Krankenhaus gestorben. Die 76-Jährige fuhr am 4. März 2026 mit einem Mazda 2 auf der Bahnhofstraße in Richtung Grillenburg (siehe Medieninformation Nr. 113/2026 vom 5. März 2026). Sie kam aus bislang unklarer Ursache nach rechts von der Straße ab, streifte die Toreinfahrt eines Grundstücks, durchfuhr dieses und stieß gegen eine Mauer. Sie war danach schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden. (rr) Geldkassetten aus Parkscheinautomaten gestohlen Zeit: 08.03.2026, 23:10 Uhr bis 09.03.2026, 11:45 Uhr Ort: Bad Schandau, OT Waltersdorf Unbekannte haben aus einem Parkscheinautomaten an der Liliensteinstraße sowie einem Automat an der Rathener Straße die Geldkassette gestohlen. Dazu bohrten sie Löcher in die Geräte. Die Höhe des Schadens steht noch nicht fest. (rr) Gegen Straßenlampe gestoßen – 7.000 Euro Schaden Zeit: 09.03.2026, 12:00 Uhr Ort: Neustadt in Sachsen Bei einem Unfall ist am Montagmittag ein Sachschaden von etwa 7.000 Euro entstanden. Verletzt wurde niemand. Die Fahrerin (31) eines Kia Picanto war beim Rückwärtsfahren auf der Neuen Gasse gegen eine Straßenlampe gestoßen. Diese muss ausgetauscht werden. (rr) -
Medieneinladung
Der Amtschef des Sächsischen Staatsministerium des Innern Ulf Bandiko übergibt am Mittwoch die bewilligten Fördermittel für mobile Verkehrsschulen an die Landesverkehrswacht Sachsen. Mobile Verkehrsschulen sichern mit ihren praxisnahen Angeboten die praktische Fahrradausbildung und generelle Verkehrserziehung an Grundschule Datum: Mittwoch, 11. März 2026 Zeit: 10:00 Uhr Ort: Gert-Fröbe-Schule, Uthmannstraße 25, 08064 Zwickau Der Termin ist für die Bild- und Tonberichterstattung geeignet. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine Anmeldung per Mail an presse@smi.sachsen.de bis Dienstag, den 10. März 2026, 16:00 Uhr. -
Verdacht des gewerbsmäßigen Betrugs in 14 Fällen zum Nachteil von Hotels und Pensionen in Dresden und Umgebung
Die Staatsanwaltschaft Dresden hat gegen einen 30-jährigen Deutschen Anklage zum Amtsgericht Dresden – Schöffengericht – unter anderem wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betrugs in 14 Fällen erhoben. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, zwischen Juni 2024 und November 2025 – teilweise unter Verwendung falscher Personalien – in 14 Fällen Beherbergungsverträge mit Hotels und Pensionen in Dresden und Umgebung geschlossen und in der Folge Beherbergungsleistungen in Anspruch genommen zu haben, obwohl er diese weder bezahlen wollte noch konnte. Den Geschädigten entstand hierdurch ein Gesamtschaden von über 7.500 Euro. Der Beschuldigte soll in allen Fällen mindestens einen Tag vor Ablauf des Buchungszeitraums abgereist sein und den Geschädigten in einigen Fällen gefälschte Kostenübernahmeerklärungen vorgelegt haben. Der Beschuldigte wurde am 5. Dezember 2025 aufgrund eines in diesem Verfahren bereits bestehenden Haftbefehls festgenommen. Den Haftbefehl hat der Ermittlungsrichter am 30. Dezember 2025 gegen strenge Auflagen außer Vollzug gesetzt. Der Beschuldigte ist bereits einschlägig vorbestraft und hat sich im Wesentlichen geständig zu den Tatvorwürfen eingelassen. Das Amtsgericht Dresden wird nunmehr über die Eröffnung des Hauptverfahrens und die Zulassung der Anklage entscheiden. Ein Termin zur Hauptverhandlung wird vom Amtsgericht Dresden bestimmt. -
Neubaustrecke Dresden – Prag: Rückenwind aus der EU
Die Sächsische Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung, Regina Kraushaar, hat heute (9. März 2026) die EU-Korridorkoordinatorin für den Rhein-Donau-Korridor, Margarida Marques, in Dresden getroffen. Thema war der aktuelle Stand der geplanten Neubaustrecke Dresden – Prag. Das Vorhaben gehört zu den wichtigsten grenzüberschreitenden Schienenprojekten Europas. Sachsen hat das Projekt für die deutsche Seite initiiert und über Jahre fachlich, politisch und finanziell vorangetrieben. Auch die EU unterstützt die Planungen seit Beginn fachlich, politisch und finanziell. Staatsministerin Regina Kraushaar: »Diese Strecke stärkt unseren Wirtschaftsstandort, schafft schnellere Verbindungen im Herzen Europas und entlastet Mensch und Umwelt durch moderne Schienenverkehre. Es ist höchste Zeit: Jahrzehnte nach dem Fall des Eisernen Vorhangs braucht Deutschland endlich leistungsstarke, zeitgemäße Eisenbahnverbindungen auch nach Tschechien, Polen, Südosteuropa. Und die Neubaustrecke braucht kontinuierlich Verlässlichkeit. Die Deutsche Bahn und ihr tschechisches Pendant Správa železnic haben in enger Zusammenarbeit bereits 2024 die Vorplanung für den gemeinsamen Erzgebirgstunnel fertig gestellt. Der Deutsch-Tschechische Staatsvertrag liegt unterschriftsreif bereit. Der Bund sollte schnellstmöglich die weiteren Schritte finanzieren.« EU-Korridorkoordinatorin Margarida Marques: »Die Hochgeschwindigkeitsstrecke Dresden–Prag ist weit mehr als ein Infrastrukturprojekt: sie ist ein strategischer Lückenschluss im transeuropäischen Verkehrsnetz. Sie verbindet Deutschland und Tschechien enger denn je und schafft konkreten europäischen Mehrwert. Die Verbindung steht für schnellen, klimafreundlichen Personenverkehr und zugleich für eine substantielle Entlastung und Stärkung des Schienengüterverkehres auf einem der meistbefahrenen Strecken entlang dieses Korridors. Dadurch steigert sie die Wettbewerbsfähigkeit und setzt neue wirtschaftliche Impulse in einer Schlüsselregion Europas. Jetzt braucht es Entschlossenheit und Tempo in der Umsetzung. Als Europäische Koordinatorin werde ich mich mit Nachdruck dafür einsetzen, diese Umsetzung zu ermöglichen.« Im Transeuropäischen Verkehrsnetz der EU (TEN-V) gehört die Neubaustrecke zwischen Dresden und Prag zum Kernnetzkorridor Rhein-Donau. Die Vorplanung für den grenzüberschreitenden Abschnitt wurde in einem intensiven Prozess eng mit den betroffenen Kommunen, Landkreisen und zuständigen Fachbehörden abgestimmt. Damit liegt eine belastbare Grundlage vor, auf der die nächsten Planungsschritte aufbauen können. Im Oktober 2025 wurde das Vorhaben zur weiteren Befassung beim Bundesministerium für Verkehr (BMV) vorgelegt. Am 26. Februar 2026 wurde das Projekt vom Bundesministerium für Verkehr dem Bundestag zur Parlamentarischen Befassung zugeleitet. Zielmarke für den Baubeginn ist 2032. Damit die Neubaustrecke in der EU-Förderperiode 2028 bis 2034 realistische Chancen auf Mitfinanzierung erhält, muss der Bund nach der parlamentarischen Befassung zügig die nächsten Schritte möglich machen. Das betrifft insbesondere die Absicherung der Finanzierung der weiteren Planungsphasen im Bundeshaushalt. Erst auf dieser Grundlage können die Verfahren zur europaweiten Vergabe weiterer Planungsleistungen vorbereitet und eingeleitet werden. Die Europäische Union begleitet das Vorhaben seit den ersten konzeptionellen Arbeiten fachlich und finanziell. Insgesamt hat die EU die bisherigen Planungen auf deutscher und tschechischer Seite mit jeweils zweistelligen Millionenbeträgen unterstützt. -
Ergänzende Meldung nach Fund eines toten Säuglings
Die Staatsanwaltschaft Leipzig und die Polizeidirektion Leipzig baten nach dem Fund eines toten Säuglings in der Babyklappe eines Leipziger Klinikums vom 27. Februar 2026 in ihrer gemeinsamen Medieninformation am 6. März 2026 die Bevölkerung um Mithilfe. Hinsichtlich der Einzelheiten wird hierauf Bezug genommen (Polizeidirektion Leipzig, Medieninformation Nr. 74/26 vom 6. März 2026). Kurz nach der Veröffentlichung meldete sich die mutmaßliche Mutter (39, deutsch) bei der Polizei. Durch die Kriminalpolizei wurden die erforderlichen Ermittlungen noch am gleichen Tag aufgenommen. Seitens der Staatsanwaltschaft wurde gegen die Frau aufgrund der bisher vorliegenden Erkenntnisse ein Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachts des Totschlags eingeleitet. Da die rechtlichen Voraussetzungen für den Erlass eines Haftbefehls zumindest derzeit nicht gegeben sind, wurde durch die Staatsanwaltschaft von einer entsprechenden Antragstellung beim Ermittlungsrichter des Amtsgerichts abgesehen. Die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft insbesondere auch zur Todesursache und den Todesumständen in Bezug auf den aufgefundenen toten Säugling dauern an. Weitere Auskünfte sind daher nicht möglich. Insoweit wird um Verständnis gebeten. Im Hinblick auf eine umfassende Aufklärung des Falles werden weiterhin Zeugen gesucht, die insbesondere zu den Umständen des Ablegens des Säuglings in der Babyklappe am Klinikum St. Georg in Leipzig am 27. Februar 2026 Feststellungen gemacht haben und hierzu Angaben gegenüber der Kriminalpolizei machen können (Telefon 0341-966 46666 und per E-Mail unter mordkommission.pd-l@polizei.sachsen.de).