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Zurück an den rechtmäßigen Eigentümer
Verantwortlich: Anja Leuschner (al), Stefan Heiduck (sh) Zurück an den rechtmäßigen Eigentümer Görlitz, Carolusstraße Juli 2016 Knapp zehn Jahre ist es mittlerweile her, dass Kriminelle in das St. Carolus Krankenhaus in Görlitz eingebrochen sind. Im Juli 2016 stahl eine kolumbianische Bande damals Endoskope im Wert von circa 400.000 Euro. Nun erhält die Klinik einen Teil der medizinischen Geräte zurück. Der Einbruch In einer gut geplanten Nacht- und Nebelaktion hatten die Täter zugeschlagen. Die Frau und vier Männer gelangten trickreich ins Gebäude und hatten es dann gezielt auf die hochwertige Medizintechnik abgesehen. Über einen Hinterausgang floh die Gruppe mit ihrer Beute. Sofort nach dem Einbruch ging das Diebesgut getarnt als Computertechnik per Post nach Kolumbien. Dort wurde es aufgearbeitet und über den Schwarzmarkt an Krankenhäuser in Südamerika und in den USA verkauft. Internationale Zusammenarbeit trägt Früchte Das Kommissariat 21 der Kriminalpolizeiinspektion Görlitz und die anderen betroffenen Dienststellen arbeiteten daraufhin eng mit dem Bundeskriminalamt, dem Zollkriminalamt und der kolumbianischen Polizei zusammen. Da die Täter in ganz Europa aktiv waren, übernahm Europol die Koordinierung mit den betreffenden Staaten. Durch die gute internationale Zusammenarbeit konnten im November 2017 acht Gruppenmitglieder nach Krankenhaus-Einbrüchen in Israel und drei nach Einbrüchen in Peru festgenommen werden. Im Sommer 2017 tauchte in Miami ein Endoskop auf, welches bei Wilhelmshaven entwendet wurde. Daraufhin schaltete sich das FBI Miami ein. In enger Kooperation mit Europol wurden sehr langwierige, umfangreiche Ermittlungen und Durchsuchungen in den USA, in Kolumbien sowie in Panama durchgeführt. Geräte aus Görlitz tauchen wieder auf Nach Angaben des FBI konnten die Agenten die Bandenstrukturen für das Phänomen Diebstahl von medizinischen Geräten in Kolumbien zerschlagen. Seit Frühjahr 2019 sind keine derartigen Fälle in Deutschland mehr aufgetreten. Im Mai 2024 teilte das FBI Europol mit, dass bei den Durchsuchungen insgesamt 84 gestohlene medizinische Geräte sichergestellt wurden, darunter auch 41 aus Deutschland. Zwei dieser Geräte konnten eindeutig dem Einbruch im St. Carolus Krankenhaus in Görlitz zugeordnet werden. Zurück an den rechtmäßigen Eigentümer Im November war es dann endlich soweit. Beamte des Eigentums-Dezernats der PD Görlitz fuhren in die Hauptstadt, nahmen die Endoskope entgegen und fuhren damit direkt ins St. Carolos Krankenhaus. Dort wurden sie vom Geschäftsführer Herr Möller bereits erwartet. Gespannt lauschte er den Ausführungen der Kriminalisten über die außergewöhnlichen Ermittlungen und wie es das Diebesgut von Kolumbien zurück nach Görlitz schaffte. »Wir werden die Instrumente von unserer Medizintechnik-Abteilung prüfen lassen. Ob sie noch mit der jetzigen Technik kompatibel und einsetzbar sind, ist fraglich. Dennoch freuen wir uns sehr über die Rückgabe der Endoskope. Damals traf uns der Diebstahl ziemlich hart. Die Geräte mussten schnellstens ersetzt werden. Dass wir die Technik je wiederbekommen, hätten wir nicht gedacht.« - Geschäftsführer St. Carolus Krankenhaus Herr Möller Fazit Für die Kriminalpolizeiinspektion der Polizeidirektion Görlitz war dies einer der außergewöhnlichsten Fälle in Sachen Eigentumskriminalität der vergangenen Jahrzehnte. Besonders war zum einen das Vorgehen der Täter an sich. Regelmäßig starteten Teams aus Kolumbien und griffen Krankenhäuser auf der ganzen Welt an. Sie waren sehr gut organisiert, ihre Beute bestand nur aus der hochwertigsten Medizintechnik. So entstanden im Laufe der Jahre Schäden im dreistelligen Millionenbereich. Zum anderen folgten auf die außergewöhnlichen Straftaten auch außergewöhnliche Ermittlungen. Erstreckte sich die Zusammenarbeit anfangs von der PD Görlitz auf die verschiedenen Polizeien der Bundesländer, weitete sich die Kooperation schnell noch sehr viel weiter aus. Das Bundeskriminalamt übernahm die Koordinierung der Kommunikation zwischen den einzelnen Bundesländern, dem Zollkriminalamt, Europol, Interpol und dem FBI. Ein Ermittlungsverfahren, das so viele Behörden zusammenführt, ist äußerst selten und zeigt, dass vereinte Kompetenzen auch bei gut organisierter Kriminalität zum Ermittlungserfolg führen. Anlage: Foto der Übergabe (al) Ladendiebstahl - Zwei Tatverdächtige vorläufig festgenommen Zittau 10.03.2026, 14:30 Uhr Dreiste Ladendiebe sind am Dienstagnachmittag in einem Zittauer Supermarkt aktiv gewesen. Die beiden polnischen Langfinger im Alter von 41 und 43 Jahren befüllten einen Rucksack und mehrere Taschen mit Kleidung, Spirituosen und Hygieneartikeln. Einer der Beiden führte offenbar ein Einhandmesser griffbereit in einer Umhängetasche mit. Anschließend verließen die Tatverdächtigen das Geschäft mit den Waren im Wert von rund 1.900 Euro über einen Notausgang und flüchteten mit einem Audi. Im Rahmen einer Nahbereichsfahndung stellten alarmierte Beamte beide Tatverdächtige in der Ortslage Hirschfelde. Eine vorläufige Festnahme war die Folge. Die Polizisten durchsuchten das Fahrzeug und stellten das Diebesgut sicher. Der 43-jährige Audi-Lenker war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Zu dem reagierte ein Drogentest positiv auf Amphetamin. Eine Blutentnahme machte sich erforderlich. Beide mutmaßlichen Langfinger wurden erkennungsdienstlich behandelt. Ein Haftrichter wird über das weitere Vorgehen entscheiden. Der örtliche Revierkriminaldienst führt die Ermittlungen wegen Diebstahls mit Waffen. (sh) Autobahnpolizeirevier Bautzen Abstand nicht eingehalten BAB 4, Dresden - Görlitz, Görlitz - Dresden 10.03.2026, 12:15 Uhr und 17:45 Uhr Im Rahmen ihrer Streifentätigkeit haben Beamte der Autobahnpolizei am Dienstag ein besonderes Augenmerk auf das Einhalten des Mindestabstandes gelegt. Zwei Verstöße schlugen zu Buche. Im ersten Fall hielt ein 48-jähriger polnischer Fahrer eines Lastkraftwagens nicht den Mindestabstand von 50 Metern zu einem vorausfahrenden Fahrzeug ein. Der Abstand betrug unter 18 Meter. Im zweiten Fall fuhr ein 39-jähriger VW-Lenker aus Litauen mit nur zwölf Metern Abstand auf seinen Vordermann auf. Beide Männer wurden intensiv belehrt und bekamen die entsprechende Anzeige. (al) Brennender Brummi auf der A 4 BAB 4, Dresden - Görlitz, zwischen Uhyst am Taucher und Salzenforst 10.03.2026, 20:35 Uhr Am späten Dienstagabend ist ein Sattelzug auf der A 4 zwischen Uhyst und Salzenforst in Brand geraten. Alarmierte Kameraden der Feuerwehr löschten die Flammen. Verletzt wurde niemand. Offenbar sorgte ein technischer Defekt an der C-Achse des Krone-Aufliegers für den Ausbruch des Feuers. Der Sachschaden belief sich auf rund 15.000 Euro. Für die Brandbekämpfung war die Autobahn zunächst für rund eine Stunde vollgesperrt. Nach Abschluss der Löscharbeiten konnte der Verkehr halbseitig vorbeigeleitet werden. Der Brummi transportierte circa 25 Tonnen Granulat. Eine Umladung machte sich erforderlich. Für die Dauer der Bergungsarbeiten war die Autobahn weitere vier Stunden vollgesperrt. Das Technische Hilfswerk kam zum Einsatz. (sh) Landkreis Bautzen Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda Pkw gestohlen Bautzen, An der Petrikirche 09.03.2026, 20:00 Uhr - 10.03.2026, 10:00 Uhr In der Nacht zu Dienstag haben Autodiebe in Bautzen zugeschlagen. Die Unbekannten entwendeten einen An der Petrikirche geparkten BMW 530d im Wert von rund 20.000 Euro. Nach dem Fahrzeug wird gefahndet. Die Soko Kfz ermittelt. (sh) Mit Rennrad gestürzt Bautzen, Lindenberg 10.03.2026, 16:50 Uhr Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Dienstagnachmittag in Bautzen gekommen. Eine 15-Jährige war mit ihrem Rennrad auf der Straße Lindenberg unterwegs und hatte die Absicht, nach rechts in die Fischergasse einzubiegen. Dabei prallte die Jugendliche gegen ein Eisengeländer und wurde schwerverletzt in eine Klinik gebracht. Beamte des örtlichen Reviers nahmen den Unfall auf. (sh) Mit zwei Promille am Steuer Bautzen, Löbauer Straße 10.03.2026, 23:45 Uhr Am späten Dienstagabend hat eine Streife des örtlichen Reviers einen 45-Jährigen gestoppt, der mit seinem Renault auf der Löbauer Straße in Bautzen unterwegs war. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem deutschen Laguna-Fahrer einen Wert von umgerechnet 2,00 Promille. Die Ordnungshüter stellten fest, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Die Polizisten untersagten die Weiterfahrt und ordneten eine Blutentnahme an. Der Verkehrs- und Verfügungsdienst des Bautzener Reviers befasst sich mit dem Fall. (sh) Tempolimit im Blick S 94, in Höhe Abzweig Gödlau in Richtung Kamenz 10.03.2026, 09:30 Uhr - 15:00 Uhr Ein Messteam des Verkehrsüberwachungsdienstes hat am Dienstag fünfeinhalb Stunden lang die Einhaltung des Tempolimits auf der S 94 im Blick gehabt. In Höhe des Abzweiges Gödlau gilt in Richtung Kamenz eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 km/h. Von 803 gemessenen Fahrzeugen waren 78 schneller als erlaubt. 36 Überschreitungen zogen ein Verwarngeld nach sich. In 42 Fällen erhalten die Betroffenen demnächst Post von der Bußgeldstelle. Den negativen Tagesrekord stellte ein Mercedes mit Pirnaer Kennzeichen auf. Der Fahrer wurde mit 110 km/h vom System erfasst. Für diesen Verstoß stehen zwei Punkte, 260 Euro Bußgeld und ein Monat Fahrverbot ins Haus. (al) Mit Quad verunfallt und schwer verletzt Kamenz, Nebelschützer Straße 10.03.2026, 16:20 Uhr Ein 48-Jähriger ist am Dienstagnachmittag mit seinem Quad auf der Nebelschützer Straße in Kamenz unterwegs gewesen und hat die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Der Mann wurde vom Gefährt geschleudert und schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Klinikum. Der Sachschaden belief sich auf rund 17.000 Euro. Beamte nahmen den Unfall auf. (sh) Fehler beim Überholen Wittichenau, S 285 10.03.2026, 09:15 Uhr Am Dienstagvormittag ist es in Wittichenau zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen gekommen. Ein 37-jähriger Skoda-Fahrer und ein 76 Jahre alter Renault-Lenker waren hintereinander auf der S 285 von Neubuchwalde in Richtung Brischko unterwegs. Als der Kodiaq-Fahrer nach links in einen Waldweg abbiegen wollte, verringerte er die Geschwindigkeit und setzte den Blinker. Der Senior im Megane schätzte die Situation offenbar falsch ein und überholte den Skoda, während dieser gerade abbog. Daraufhin kollidierten die beiden Fahrzeuge und der Skoda-Fahrer wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von circa 13.500 Euro. Eine Streife nahm den Unfall auf. (al) Vorfahrtsfehler Hoyerswerda, Einmündung Schulstraße/Kolpingstraße 10.03.2026, 18:30 Uhr Am Dienstagabend ist es in Hoyerswerda zu einem Vorfahrtunfall gekommen. Ein 42-jähriger Lenker eines Mercedes-Benz Citan befuhr die Schulstraße vom Markt kommend und wollte geradeaus in die Kolpingstraße. Dabei missachtete er die Vorfahrt eines 49-jährigen Radfahrers, welcher sich gerade aus Richtung Lidl auf der Schulstraße befand und nach links in die Kolpingstraße abbiegen wollte. Bei der anschließenden Kollision wurde der Radfahrer verletzt und musste stationär im Klinikum aufgenommen werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von circa 2.000 Euro. (al) Landkreis Görlitz Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser Vandalen am Werk Görlitz, Karl-Eichler-Straße 07.03.2026, 20:30 Uhr - 10.03.2026, 08:00 Uhr Vandalen sind in den vergangenen Tagen in Görlitz am Werk gewesen. Die Unbekannten zerkratzten den Lack eines an der Karl-Eichler-Straße geparkten BMW. Obendrein ließen die Täter auch noch das Emblem vom Heck des Pkw mitgehen. Der Sachschaden belief sich auf rund 5.000 Euro. Der Stehlschaden wurde auf knapp 70 Euro beziffert. Der örtliche Revierkriminaldienst befasst sich mit dem Fall. (sh) In Geschäft eingebrochen Görlitz, Jakobstraße 10.03.2026, 02:40 Uhr In der Nacht zu Montag sind Unbekannte in ein Geschäft an der Jakobstraße in Görlitz eingebrochen. Die Täter hatten es auf Bargeld und ein Smartphone im Gesamtwert von rund 150 Euro abgesehen. Der Sachschaden belief sich auf knapp 2.000 Euro. Beamte sicherten Spuren und nahmen die Anzeige auf. Der Revierkriminaldienst Görlitz ermittelt. (sh) Garage aufgebrochen Zittau, Löbauer Straße 01.01.2026, 00:00 Uhr - 10.03.2026, 16:15 Uhr Kriminelle haben in den vergangenen Wochen eine Garage an der Löbauer Straße in Zittau aufgebrochen. Sie entwendeten zwei Sätze Alufelgen mit Sommerreifen und eine Kettensäge im Wert von rund 2.500 Euro. Hinzu kam ein Sachschaden von circa 100 Euro. Eine Streife nahm die Anzeige auf und sicherte Spuren am Tatort. Die Ermittlungen führt der Kriminaldienst des Polizeireviers Zittau-Oberland. (al) Trickdiebstahl an Tankstelle Tschechien, Varnsdorf, Tankstelle Campari 08.03.2026, 11:55 Uhr Zu einem Trickdiebstahl ist es bereits am Sonntagmittag an einer Tankstelle im tschechischen Varnsdorf gekommen. Ein Ehepaar betankte seinen Wagen und zahlte nachher mit der Kreditkarte. Auf dem Weg zurück zum Auto, sprach ein Unbekannter den Geschädigten an. Er machte den 88-Jährigen darauf aufmerksam, dass er scheinbar einen Zehn-Euro-Schein verloren hätte. Der Täter reichte ihm den Schein. Als das Paar dann vom Gelände fahren wollte, wurde es von einem Pärchen aufgehalten. Die Beiden gaben zu verstehen, dass der Schein der unbekannten Frau gehörte. Die Geschädigten übergaben die zehn Euro und fuhren davon. Wenig später fiel ihnen auf, dass ihre Kreditkarte gestohlen wurde. Die Kriminellen hatten bereits mehrere Abbuchungen vorgenommen und insgesamt 1.000 Euro erbeutet. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf und warnt. Seien Sie besonders vorsichtig, sobald Fremde sie auf Parkplätzen oder Tankstellengeländen ansprechen. Die Täter stiften Verwirrung und Hektik und lenken Sie gezielt ab. Der Trick mit den gefundenen zehn Euro soll die Aufmerksamkeit auf den Geldschein ziehen. In dem Moment, wo die Täter sich den Schein zurückgeben lassen, nähern sie sich ihren Opfern und können so Ihre Geldkarte stehlen. Halten Sie daher immer Abstand und lassen Sie Unbekannte nicht in die Nähe Ihrer Geldbörse. Versuchen Sie den Überblick zu bewahren, Ruhe in die Situation zu bringen und sich nicht ablenken zu lassen. Suchen Sie im Zweifel Hilfe oder rufen Sie die Polizei. (al) Polizeieinsatz in Zittau Zittau, Breite Straße 09.03.2026, 21:20 Uhr Am späten Dienstagabend hat es auf der Breite Straße in Zittau einen Polizeieinsatz aufgrund eines Zeugenhinweises gegeben. Wie der Polizei bekannt wurde, soll es zu einem lautstarken Streit innerhalb einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses gekommen sein, bei dem die Zeugin glaubte, auch Schussgeräusche wahrgenommen zu haben. Sofort eingesetzte Kräfte, darunter Beamte des Einsatzzuges und der Diensthundestaffel, eilten zum Ort des Geschehens und verschafften sich Zutritt zur betroffenen Wohnung. Die Polizisten stellten in den Räumlichkeiten eine 38-Jährige fest, die vermutlich mit einem 17-Jährigen in Streit geraten war. Die Frau war unverletzt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von umgerechnet 1,40 Promille. Die Ordnungshüter nahmen die Wohnung in Augenschein. Dabei konnten keine Waffen oder ähnliche Gegenstände festgestellt werden. Die Ermittlungen zu den Hintergründen werden vom Kriminaldienst des Polizeireviers Zittau-Oberland geführt. (sh) Kollision mit Wildschwein Boxberg/O.L., B 156, Höhe Abzweig Nochten 10.03.2026, 06:00 Uhr Zu einem Wildunfall ist es am Dienstagmorgen bei Boxberg gekommen. Ein 48-Jähriger war mit seinem Ford auf der B 156 von Weißwasser in Richtung Boxberg unterwegs, als plötzlich ein Wildschwein auf die Straße lief. Durch die Kollision entstand Sachschaden von rund 2.000 Euro an dem Transit. Das Wildschwein starb an der Unfallstelle. (al) -
Kultusministerium vergibt 40 Auslandsstipendien
Das Kultusministerium vergibt auch in diesem Jahr wieder 40 Stipendien für einen vierwöchigen Schulbesuch im Ausland. Interessierte Oberschülerinnen und Oberschüler der Klassen 8 oder 9 können sich bis zum 23. März 2026 für die Länder Frankreich, Malta, Großbritannien, Spanien, Italien, Tschechien, Polen oder USA online bewerben. Schülerinnen und Schüler eines Gymnasiums dürfen sich ausschließlich für die Zielländer Frankreich, Spanien, Italien, Tschechien und Polen bewerben. Kultusminister Conrad Clemens: »Sprachen lernt man am besten, indem man sie spricht. Ein Schulbesuch im Ausland stärkt nicht nur die Sprachkenntnisse, sondern erweitert auch den Horizont – und ist daher immer eine gute Idee.« Er ermutigt ausdrücklich die Oberschülerinnen und Oberschüler dazu, sich zu bewerben. Sie sind die eigentliche Zielgruppe des Programms, da diese bei den verschiedenen Austauschprogrammen meist unterrepräsentiert seien. »Nutzt diese einmalige Chance. Die gewonnenen Eindrücke und Erfahrungen werden sich auf Euren weiteren Schul- und Lebensweg positiv auswirken.« Der Schulbesuch im Ausland wird abhängig vom Zielort in der Zeit vom 19. September bis 17. Oktober 2026 (Frankreich, Tschechien, Polen), 26. September bis 24.Oktober 2026 (Großbritannien, Malta) oder 10. Oktober bis 07. November 2026 (Italien, Spanien, USA) durchgeführt. Die Unterbringung erfolgt bei Gastfamilien. Darüber hinaus umfasst das Stipendium die Unterrichtsmaterialien, die Flugkosten und die notwendigen Versicherungen im Ausland. Ein Eigenanteil von 150 Euro wird von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern erhoben, in besonderen Härtefällen kann dieser Eigenanteil in Raten gezahlt werden. Nach Sichtung aller Unterlagen werden geeignete Bewerberinnen und Bewerber zu Auswahlgesprächen am 27. und 28. April 2026 in das Sächsische Staatsministerium für Kultus eingeladen. Sind diese beendet, erfahren die Schülerinnen und Schüler, ob sie ein Stipendium erhalten. Sie nehmen dann am 24. August 2026 an einem verbindlichen Vorbereitungsseminar teil. Das Stipendienprogramm setzt das Kultusministerium bereits seit mehreren Jahren gemeinsam mit Experiment e. V. um. Die vollständigen Bewerbungsunterlagen sind ausschließlich in elektronischer Form bis spätestens 23. März 2026 an stipendium@smk.sachsen.de zu senden. Die Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen zum Stipendium sind abrufbar unter: https://www.schule.sachsen.de/schueleraustausch-5043.html -
Entschärfung der Weltkriegsbombe – Evakuierung abgeschlossen
Autor: Uwe Hofmann (uh) Landeshauptstadt Dresden Entschärfung der Weltkriegsbombe – Evakuierung abgeschlossen Die Einsatzmaßnahmen im Zusammenhang mit der Entschärfung der Weltkriegsbombe an der Carolabrücke dauern an. Gegen 12:33 Uhr haben die Einsatzkräfte die Evakuierung abgeschlossen. Sie verlief reibungslos. Aktuell sind etwas mehr als 310 Betroffene in der Notunterkunft in der Messe Dresden aufgenommen worden. Zur Kontrolle des Sicherheitsbereiches brachte die Polizei auch eine Flugdrohne und einen Hubschrauber zum Einsatz. Jetzt beginnen die Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes mit der Entschärfung der Bombe. Während der Entschärfung bleibt der Sicherheitsbereich (siehe Karte) gesperrt. Autofahrer werden gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren. Aktuelle Informationen finden Sie auch auf der Internetseite www.dresden.de/bombe sowie den Social-Media-Kanälen der Feuerwehr Dresden und der sächsischen Polizei. Zudem hat die Stadt Dresden ein Bürgertelefon unter der Rufnummer (0351) 488 76 66 einrichtet. (uh) -
Unfallfahrzeug fängt Feuer | Softairwaffe löst Polizeieinsatz aus | Verkehrsunfall mit zwei verletzten Kindern
Verantwortlich: Melanie Roeber (mr), Paul Engelmann (pe) Unfallfahrzeug fängt Feuer Ort: Rötha, Bundesautobahn 72, KM 162,2 in Richtung Leipzig Zeit: 10.03.2026, 11:11 Uhr Dienstagmittag kam es auf der BAB 72 zu einem alleinbeteiligten Unfall, in dessen Folge ein Fahrzeug vollständig ausbrannte. Verletzt wurde dabei niemand. Der Fahrer (64) eines Opel Meriva befuhr die Bundesautobahn 72 in Richtung Leipzig. Aus bisher ungeklärter Ursache kam er zwischen Rötha und Böhlen von der Fahrbahn ab, kollidierte zunächst mit aufgestellten Warnbaken und fuhr in eine Böschung. Aufgrund eines technischen Defektes fing das Fahrzeug anschließend Feuer und wurde durch dieses erheblich beschädigt. Der 64-Jährige konnte den Opel unverletzt verlassen und sich in Sicherheit bringen. Die Feuerwehren Kitzscher, Espenhain und Mölbis kamen zum Einsatz und die Fahrbahn wurde anschließend noch gereinigt. Die Bundesautobahn war aufgrund der Maßnahmen für rund eine Stunde gesperrt. Die Verkehrspolizeiinspektion hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. (mr) Softairwaffe löst Polizeieinsatz aus Ort: Leipzig (Mockau), Samuel-Lampel-Straße Zeit: 10.03.2026, gegen 16:40 Uhr Am Dienstagnachmittag sorgten zwei junge Männer im Leipziger Norden für einen Polizeieinsatz, nachdem Zeugen sie mit einer Kurzwaffe in der Öffentlichkeit gesehen hatten. Da die Ausgangslage auf eine Gefahrensituation schließen ließ, kam die Einheit für lebensbedrohliche Einsatzlagen (LebEL) zum Einsatz. Die beiden jungen Männer (19 und 17), konnten auf einem nahegelegenen Fitnessplatz ausfindig gemacht werden. Bei der Personenkontrolle stellten die Beamten fest, dass es sich bei der gesehenen Kurzwaffe um eine Softairwaffe handelte. Wegen des Führens einer Anscheinswaffe in der Öffentlichkeit wurde daher ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. (pe) Verkehrsunfall mit zwei verletzten Kindern Ort: Markkleeberg, Bornaische Straße Zeit: 10.03.2025, 15:45 Uhr Am Dienstagnachmittag kam es in Markkleeberg zum Zusammenstoß zweier Kinder mit einem Auto, bei dem beide Jungen verletzt wurden. Ein 58-Jähriger (deutsch) befuhr mit seinem Skoda Karoq die Bornaische Straße in Richtung Leipzig. Zeitgleich stand eine Straßenbahn der Linie 11 an der Haltestelle Virchowstraße in südlicher Richtung. Als sich der SUV kurz vor dem letzten Waggon der Straßenbahn befand, querten plötzlich zwei Kinder, die zuvor aus dieser ausgestiegen waren, die Fahrbahn. Beide Jungen wurden vom Fahrzeug erfasst und mussten aufgrund ihrer Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Am Skoda entstand ein Sachschaden in Höhe von 2.500 Euro. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzungen in Verbindung mit einem Verkehrsunfall aufgenommen. (mr) -
Gemeinsame Medieninformation des Sächsischen Staatsministeriums des Innern und des Landesverkehrswacht Sachsen e.V.
Amtschef Ulf Bandiko übergab heute die im Jahr 2025 geförderten mobilen Verkehrsschulen an die Landesverkehrswacht Sachsen und die Verkehrswacht der Stadt Zwickau e.V. Das Sächsische Staatsministerium des Innern förderte zwei mobile Jugendverkehrsschulen und eine mobile Kindergartenverkehrsschule mit insgesamt 128.000 Euro. Hintergrund ist die weiterhin hohe Zahl verunglückter Kinder im Straßenverkehr: Trotz leicht rückläufiger Zahlen verunglückter Kinder im Straßenverkehr wurden im vergangenen Jahr immer noch 1.167 Kinder bei Verkehrsunfällen verletzt, davon kamen zwei Kinder ums Leben. Um die Verkehrssicherheit frühzeitig zu stärken, setzt der Freistaat auf eine intensive Verkehrserziehung. Bei den mobilen Verkehrsschulen handelt es sich um transportable Verkehrsübungsanlagen mit Fahrrädern, Verkehrszeichen, Ampeln und Markierungsmaterial. In diesen realistischen Übungsparcours kann mit den Kindern das Verhalten auf der Straße geübt werden. Die Fahrzeuge tragen zu einer flächendeckenden Verkehrserziehung im Freistaat Sachsen bei und ermöglichen vorschulische Projektumsetzung und schulische Radfahrausbildung auch dort, wo keine festen Verkehrsübungsplätze vorhanden sind. Amtschef Ulf Bandiko: »Verkehrserziehung rettet Leben und beginnt bei den Jüngsten. Mein Dank gilt den ehrenamtlichen Mitgliedern der Landesverkehrswacht für ihren unverzichtbaren Beitrag, Kindern rechtzeitig beizubringen, sich sicher und verantwortungsvoll im Straßenverkehr zu bewegen.« Andreas Nowak, Präsident der Landesverkehrswacht Sachsen: »Jeder Verkehrsunfall ist einer zu viel, vor allem, wenn Kinder betroffen sind. Durch unsere Verkehrsschulen lernen die Kinder nicht nur ordentlich Fahrrad fahren. Die Verkehrsregeln spielen allgemein eine sehr große Rolle. Das nützt ihnen auch als Fußgänger. In beiden Verkehrsarten nehmen Kinder selbstständig am Straßenverkehr teil und verunglücken auch am meisten. Deshalb ist diese Ausbildung so wichtig. Wir bedanken uns sehr herzlich beim Freistaat Sachsen und besonders bei Amtschef Bandiko, dass er unsere Arbeit für die Verkehrssicherheit von Kindern und Jugendlichen so leidenschaftlich unterstützt.«