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InnoTrans: Starke sächsische Präsenz setzt auf internationale Vernetzung in der Bahntechnik
Mit knapp 90 Ausstellern setzt der Bahntechnikstandort Sachsen ein starkes Zeichen auf der InnoTrans, der internationalen Leitmesse für Verkehrstechnik in Berlin. Vom 22. bis 25. September präsentieren sich 28 Unternehmen und Institute auf einem Gemeinschaftsstand der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS). Mit dem größten Messestand, den die WFS in diesem Jahr auf einer Industriemesse realisiert, unterstreicht Sachsen seine Innovationskraft und zeigt die Vielfalt der Branche. Zusätzlich sind ca. 60 weitere sächsische Unternehmen mit eigenen Messeauftritten oder am Stand des Branchennetzwerks Rail.S dabei. Mit 15.400 Beschäftigten in 250 Unternehmen und einem Jahresumsatz von fast drei Milliarden Euro gehört Sachsen zu den Top-3-Regionen der deutschen Bahnindustrie. »Die gesamte Wertschöpfungskette bahntechnischer Systeme ist im Freistaat vertreten. Die starke Präsenz sächsischer Unternehmen auf der InnoTrans macht das sichtbar«, betont Wirtschaftsminister Dirk Panter. Er wird auf der Messe von Wirtschaftsstaatssekretär Sebastian Scheel vertreten. Panter weiter: »Die sächsischen Aussteller verfügen über ein Jahrzehnte gewachsenes Know-how und zeigen auf der InnoTrans international wettbewerbsfähige Lösungen für nachhaltige und smarte Verkehrssysteme. Die erneut starke Beteiligung sächsischer Unternehmen unterstreicht: Sachsen ist ein leistungsstarker Standort für die Mobilität der Zukunft.« WFS-Geschäftsführer Thomas Horn ergänzt: »In Deutschland und auch international finden in den kommenden Jahren umfangreiche Investitionen in moderne Bahntechnik und eine leistungsfähige Bahninfrastruktur statt. Sachsens Firmen sind mit ihrer großen technologischen Breite und ihrem vielfältigen innovativen Know-how gut aufgestellt, um sich in diesem weltweiten Markt zu behaupten und neue Aufträge zu gewinnen. Die Aussteller zeigen dafür auf der InnoTrans ihre Expertise bei der Fertigung von Fahrzeugen und Komponenten sowie für funktionalen Systemleichtbau, als Zulieferer für Interieur und Beleuchtung sowie als Partner für Schieneninfrastruktur und Instandhaltung. Dieses gebündelte sächsische Know-how bringen wir auf der Messe mit internationalen Märkten, Kunden und Partnern zusammen und nutzen es auch für die Investorenwerbung.« Sächsische Aussteller auf der InnoTrans Folgende Aussteller präsentieren sich in Halle 7.2b, Stand 100: • A+S Consult GmbH, Dresden, • CERSS Kompetenzzentrum Bahnsicherungstechnik GmbH, Dresden, • Dresden-IT GmbH, • ELASKON Sachsen GmbH & Co. KG für Spezialschmierstoffe, Dresden, • Eisenbahnneubaustrecke Dresden-Prag EVTZ, Dresden, • Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI, Dresden, • FUCHS Ingenieurbüro für Verkehrsbau GmbH, Chemnitz, • GET GmbH – Sonderschaltanlagenbau, Geringswalde, • HBL Germany GmbH, Zwickau, • HERMOS Systems GmbH, Dresden, • HÖRMANN Vehicle Engineering GmbH, Chemnitz, • IFF Engineering & Consulting GmbH, Leipzig, • INAVET – Institut für angewandte Verkehrstelematik GmbH, Dresden, • Kiwa GmbH Freiberg, • Lätzsch GmbH Kunststoffverarbeitung, Kitzscher, • Lausitz Elaste GmbH, Rothenburg, • LiCoMo GmbH, Großweitzschen, • MUGLER SE, Oberlungwitz, • MV automation systems GmbH, Grünhain-Beierfeld, • OMEGA GmbH, Limbach-Oberfrohna, • RailMaint GmbH, Delitzsch, • SLG Prüf- und Zertifizierungs GmbH, Hartmannsdorf, • SOBAtec GmbH, Kamenz, • TU Dresden, Fakultät Verkehrswissenschaften »Friedrich List«, • Türk + Hillinger Elektrowärme GmbH, Limbach-Oberfrohna, • Verkehrsverbund Mittelsachsen GmbH, Chemnitz, • Werkzeugbau Winkelmühle GmbH, Klingenberg, • Wuttke Ingenieure GmbH, Chemnitz. Der Gemeinschaftsstand wird durch die WFS im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA) organisiert. Auch Rail.S-Geschäftsstellenleiter Dirk-Ulrich Krüger freut sich auf den Messestart: »Die InnoTrans ist der internationale Branchentreffpunkt der Bahnindustrie und für Rail.S als eines der bedeutendsten Bahntechniknetzwerke Deutschlands eine feste Größe. Mehr als die Hälfte unserer über 120 Mitgliedsunternehmen ist in Berlin vertreten, knapp 20 davon auf unserem Rail.S-Gemeinschaftsstand. Gleichzeitig nutzen wir die InnoTrans, um Innovationen und internationale Zusammenarbeit gezielt voranzubringen: Zum zweiten Mal richtet Rail.S die Preisverleihung des ERCI Innovation Award aus, für den auch drei Preisträger unseres SET4FUTURE Innovation Awards nominiert sind. Darüber hinaus geben wir gemeinsam mit unserem kanadischen Partnerverband TRACCS den Startschuss für die erste gemeinsame ac/dc Traction Power Conference North America 2027, die in Calgary stattfinden wird.« Rahmenprogramm zur Messe Die Messe bietet die Plattform, um sich international zu vernetzen. Dazu findet am ersten Messetag in der Botschaft der Republik Polen ein Polnisch-Deutscher Matchmaking-Abend unter dem Motto »Rail Connect 2026 – Polish German Supplier Day« statt. Dort können die Teilnehmer neue Kontakte zu polnischen Partnern knüpfen, aktuelle Projekte und Trends im polnischen Bahnmarkt kennenlernen oder vorhandene Kooperationen vertiefen. Die WFS und Rail.S sind Partner der Veranstaltung. Ein weiteres Highlight mit internationaler Beteiligung ist der Standempfang zum »Sächsischen Abend« am 25. September, den die WFS gemeinsam mit Rail.S organisiert. Dort werden über 450 Teilnehmer erwartet, darunter zahlreiche Gäste aus Polen, Tschechien, Österreich, Italien, Großbritannien, der Schweiz und Taiwan. Gewinner des SET4FUTURE Innovation Awards Alljährlich zeichnet das Innovationscluster SET4FUTURE, getragen vom Rail.S e. V. und gefördert vom Freistaat Sachsen, Lösungen in der Bahntechnik aus. Die Preisträger stellen sich auch auf der Messe dem internationalen Fachpublikum vor: 1. Platz: PURTEC Engineering GmbH setzt mit PURTEC RailGlide, einem ergonomischen Handhabungssystem für die Montage von Fenstern und Türen in Schienenfahrzeugen, neue Maßstäbe in der Endmontage. Damit kann der Einbau von Fenster- und Türelementen in Doppelstock-Wagenkästen erstmals nur durch eine Bedienperson erfolgen. Dies reduziert den Personalbedarf, verkürzt Montagezeiten und verbessert die Arbeitsplatzergonomie. 2. Platz: RAILBETON HAAS GmbH hat mit BETOcross® ein modulares Bahnübergangssystem entwickelt, das speziell für schiefwinklige Bahnübergänge konzipiert ist. Es überzeugt durch eine schnelle und montageoptimierte Installation, die Bau- und Instandhaltungskosten senkt. Die hohe Widerstandsfähigkeit verlängert zudem die Lebensdauer und reduziert den Wartungsaufwand. 3. Platz: CAEmate S.r.l. überzeugt mit WeStatiX SHM, einer modellbasierten Digital-Twin-Plattform für Infrastrukturmonitoring. Die Innovation verbindet physikbasierte Simulationen mit Echtzeit-Sensordaten. Damit sind eine vorausschauende Wartung sowie eine deutliche Verlängerung der Lebensdauer von Infrastrukturen und damit eine signifikante Senkung der Betriebskosten möglich. Die Preisträger des SET4FUTURE Innovation Awards 2026 haben sich automatisch für den europäischen Wettbewerb ERCI Innovation Award qualifiziert. Die Preisverleihung zum ERCI Innovation Award wird am 23. September um 17:30 Uhr – direkt vor dem »Sächsischen Abend« am Rail.S-Gemeinschaftsstand (Halle 7.2b|200) ausgerichtet. -
Minderjährige Personengruppe verletzte zwei junge Frauen | Mutmaßlicher Buntmetalldieb flüchtete | Straßensperrung nach Verkehrsunfall mit Motorrad
In eigener Sache: Die Polizeiliche Beratungsstelle in der Brückenstraße 12 im Chemnitzer Stadtzentrum bleibt aus dienstlichen Gründen am kommenden Dienstag, den 22. September 2026 und am Dienstag, den 29. September 2026 geschlossen. Die beiden obligatorischen Beratungstage entfallen somit. Es wird um Beachtung gebeten. (Ry) Chemnitz Minderjährige Personengruppe verletzte zwei junge Frauen Zeit: 19.09.2026, 21:10 Uhr bis 21:25 Uhr Ort: OT Kaßberg (2732) Zu einer zunächst unklaren Gemengelage wurde die Polizei am Samstagabend gerufen. Dabei ging es um eine flüchtige siebenköpfige Kinder- bzw. Jugendgruppe, die zwei Frauen (23, 24) verletzt und bestohlen hatte. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand hatte sich Folgendes zugetragen: An der Haltestelle Barbarossastraße in der Weststraße warteten zunächst die 23-Jährige sowie die Tätergruppe, bestehend aus einem etwa neun- bis elfjährigen Jungen und sechs etwa 13-jährigen Mädchen, auf den Bus. Die augenscheinlich alkoholisierten und aggressiven Kinder bzw. Jugendlichen sollen die junge Frau plötzlich beleidigt haben, weswegen sich ein Disput entwickelte. In der weiteren Folge gingen sie auf die 23-Jährige los, schlugen sie mehrfach, sprühten ihr offenbar Pfefferspray ins Gesicht und stahlen ihr die Handtasche. Als der Bus an der Haltestelle einfuhr, stieg die Tätergruppe zu. Die leicht verletzte Geschädigte berappelte sich und rief ihre Freundin (24) an, die an der nächsten Haltestelle in der Henriettenstraße auf denselben Bus wartete. Dort angekommen, verließ die Tätergruppe wieder den Bus, woraufhin die 24-Jährige von den Kindern bzw. Jugendlichen die Herausgabe der geraubten Handtasche forderte. Die junge Frau griff sich die Tasche aus den Händen eines Mädchens und es kam erneut zu einer Auseinandersetzung. Sie schlugen und traten auf die 24-Jährige ein, sprühten ihr Pfefferspray ins Gesicht und griffen sich das Smartphone der leicht verletzten Geschädigten, welches sie im Gerangel verloren hatte. Letztlich schritten Zeugen ein, sodass die Tätergruppe in Richtung Andrépark davonlief. Alarmierte Rettungskräfte versorgten die beiden verletzten Frauen wenig später. Die Tätergruppe, welche aus der Handtasche etwas Bargeld, Tabak und einen Pullover sowie das Smartphone (rund 1.200 Euro wert) erbeutet hatte, war von eingesetzten Polizisten nicht mehr festzustellen. In beiden Fällen wurden Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung in Tateinheit mit Beleidigung und Diebstahl aufgenommen. Ersten Hinweisen zu Tatbeteiligten gehen die Ermittler bereits nach. Zudem wurde die Sicherung der Videoaufnahmen aus dem Bus zur Identitätsfeststellung veranlasst. (Ry) Feuer brach in Wohnung aus Zeit: 19.09.2026, 09:50 Uhr polizeibekannt Ort: OT Schloßchemnitz (2733) In einer derzeit unvermieteten, aber offenbar dennoch durch Unbekannte genutzten Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Bergstraße brach morgens ein Brand aus. Alarmierte Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten die Flammen zügig löschen und eine Ausdehnung des Wohnungsbrandes verhindern. Wie sich anschließend zeigte, war das Feuer auf einer Matratze in einem der Zimmer ausgebrochen. Im Ergebnis waren keine Verletzten zu verzeichnen, aber ein entstandener Sachschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro. Ermittelt wird außerdem wegen fahrlässiger Brandstiftung. (Ry) Warnbaken erfasst und beschädigt - Zeugen gesucht Zeit: 18.09.2026, 18:45 Uhr Ort: OT Röhrsdorf, Bundesautobahn 4, Erfurt – Dresden (2734) Im Baustellenbereich der BAB 4, kurz vor einer Fahrbahnteilung an der Anschlussstelle Chemnitz-Mitte, wechselte am Freitagabend ein derzeit unbekanntes Fahrzeug vom rechten in den linken Fahrstreifen. Dabei erfasste das Fahrzeug zwei beleuchtete Warnbaken, welche dadurch beschädigt wurden und von Polizisten später von der Fahrbahn beräumt werden mussten. Das unbekannte Fahrzeug war an der Unfallstelle nicht mehr festzustellen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro. Wer kann Angaben zum flüchtigen Verursacher-Fahrzeug bzw. dem Fahrer/der Fahrerin machen? Hinweise nimmt das Autobahnpolizeirevier Chemnitz unter Telefon 0371 8440-0 entgegen. (Ry) Landkreis Mittelsachsen Einbrecher wollten in Supermarkt eindringen Zeit: 20.09.2026, 00:20 Uhr bis 00:30 Uhr Ort: Döbeln (2735) In der Rudolf-Breitscheid-Straße versuchten zwei unbekannte Täter in einen Supermarkt einzubrechen. Laut Zeugen soll einer der beiden mit Wucht einen Einkaufswagen gegen die Eingangstür geschoben haben, sodass diese splitterte. Der andere Täter habe derweil versucht, die Tür aufzudrücken. In den Markt gelangten sie aber nicht. Der Sachschaden wurde auf mindestens 2.000 Euro geschätzt. (Ry) Mutmaßlicher Buntmetalldieb flüchtete Zeit: 19.09.2026, 23:30 Uhr Ort: Erlau, OT Crossen (2736) Einer Streifenwagenbesatzung fiel auf der S 200 kurz vor Mitternacht ein Pkw VW auf, den die Beamten kontrollieren wollten. Doch bevor es dazu kam, trat der VW-Fahrer auf das Gaspedal und flüchtete in Richtung Schweikershain/Erlau. Dabei beschleunigte der VW auf mehr als 170 km/h auf der Staatsstraße, sodass die Polizisten ihn auch im Sinne der Sicherheit zunächst ziehen lassen mussten. In der Ortslage Crossen konnten sie wieder aufschließen und fanden den VW verlassen auf einem Feld. Im Innenraum des Fahrzeugs entdeckten die Beamten diverse abgeschnittene Kabel, die vermutlich aus Diebstahlshandlungen stammten. Da anzunehmen war, dass der VW-Fahrer in Richtung eines nahen Waldes bzw. nahegelegener Gleisanlagen davongelaufen war, wurden Unterstützungskräfte angefordert. Die Einsatzkräfte durchsuchten schließlich das Waldstück und fanden einen am Boden kauernden Mann (51, deutsch). Es war der flüchtige VW-Fahrer, der vorläufig festgenommen wurde. Der 51-Jährige stand laut Drogenvortest unter dem Einfluss von Cannabis und Amphetamine, ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und an seinem VW waren gestohlene Kennzeichen angebracht gewesen. Er wurde auf ein Polizeirevier gebracht, wo eine Blutentnahme und weitere polizeiliche Maßnahmen erfolgten. Auf Weisung der Chemnitzer Staatsanwaltschaft wurde die Festnahme letztlich aufgehoben, sodass der 51-Jährige in der Nacht zu Sonntag wieder seiner Wege gehen durfte. Woher die sichergestellten Kabel stammen, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Der Deutsche muss sich außerdem wegen seiner waghalsigen Flucht unter Drogeneinfluss, dem Kennzeichendiebstahl in Verbindung mit Urkundenfälschung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis strafrechtlich verantworten. (Ry) Verkehrsunfall mit Schienentrabi Zeit: 19.09.2026, 13:00 Uhr Ort: Wechselburg (2737) Eine 61-Jährige fuhr am Samstagnachmittag mit einem VW-Transporter rückwärts aus einer Grundstückszufahrt in Richtung Bahnhofstraße zwischen Wechselburg und Hartha. Am dort befindlichen Bahnübergang übersah sie vermutlich einen kreuzenden Schienentrabi mit zwei angehängten Waggons und kollidierte mit diesem. Durch den Aufprall wurden drei Fahrgäste (w/86, w/94, m/70) des historischen Schienenfahrzeugs leicht verletz. Sie mussten von hinzugerufenen Rettungskräften vor Ort behandelt werden. Gesamtsachschaden: Rund 4.000 Euro. (weto/Ry) Erzgebirgskreis Mutmaßliche Drogendealer von Security gestellt Zeit: 19.09.2026, 21:45 Uhr polizeibekannt Ort: Börnichen (2738) Auf einem Volksfest in der Dorfstraße wandten sich mehrere Besucher am Abend an Security-Mitarbeiter, weil ihnen von zwei jungen Männern Drogen zum Kauf angeboten worden waren. Die Sicherheitsleute stellten daraufhin die beschriebenen Männer (22, 24) auf dem Festgelände und verständigten die Polizei. Wie sich herausstellte, hatte der 24-Jährige drei Cliptütchen mit einer pulvrigen Substanz einstecken. Ein von den Beamten durchgeführter Test der sichergestellten Substanz reagierte positiv auf Kokain. Gegen die beiden Deutschen wurden daraufhin Ermittlungen wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln eingeleitet. (Ry) Straßensperrung nach Verkehrsunfall mit Motorrad Zeit: 19.09.2026, 09:20 Uhr Ort: Grünhainichen, OT Waldkirchen (2739) Die 46-jährige Fahrerin eines Pkw Renault beabsichtigte in der Ortslage Waldkirchen, aus einer Nebenstraße auf die Börnichener Straße (S 223) in Richtung Augustusburg nach links abzubiegen. Während des Abbiegens kam es zur Kollision mit einem vorfahrtsberechtigten Motorrad Yamaha, welches auf der Börnichener Straße in Richtung Börnichen fuhr. Der 66-jährige Kradfahrer kam zu Sturz, wurde schwer verletzt und musste schließlich im Krankenhaus stationär behandelt werden. Die Autofahrerin blieb unverletzt. Aufgrund der Unfallaufnahme sowie der rettungs- und Aufräumarbeiten war die Straße für etwa drei Stunden voll gesperrt. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf etwa 19.000 Euro. (weto/Ry) Kradfahrer leicht verletzt Zeit: 19.09.2026, 14:40 Uhr Ort: Mildenau (2740) Der Fahrer (70) eines Motorrades Kawasaki befuhr die Annaberger Straße (S 218) aus Richtung Mildenau. In einer Linkskurve kam er aus noch ungeklärter Ursache zu Sturz und verletzte sich leicht. Die Kawasaki war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 4.000 Euro. (weto/Ry) Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss Zeit: 19.09.2026 17:05 Uhr Ort: Lugau, OT Ursprung (2741) Eine 38-Jährige befuhr mit einem Kleinkraftrad Simson am Samstagabend die Alte Flockenstraße (S 246) in Richtung Mittelbach. Rund 500 Meter nach dem Ortsausgang Ursprung kam sie alleinbeteiligt zu Sturz und musste anschließend aufgrund erlittener leichter Verletzungen von einer verständigten Rettungswagenbesatzung versorgt werden. Der entstandene Sachschaden wurde auf ca. 750 Euro geschätzt. Ein von Polizisten mit der 38-Jährigen durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 1 Promille. Bei der deutschen Beschuldigten wurde anschließend eine Blutentnahme durchgeführt. Die Polizei hat indes Ermittlungen wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. (rijo/Ry) -
Endspurt beim Sächsischen Integrationspreis 2026: Noch bis zum 3. Oktober bewerben!
Der Sächsische Integrationspreis geht in eine neue Runde. Erneut werden drei Projekte, Einzelpersonen, Vereine oder Initiativen, die sich in hervorragender Weise für die Integration von Menschen mit Einwanderungsgeschichte einsetzen und damit einen besonderen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten, ausgezeichnet. Drei Preisträger erhalten je 3.000 Euro. Bewerbungen und Vorschläge sind noch bis zum 3. Oktober 2026 unter https://www.saechsischer-integrationspreis.de/ möglich. Stifter des Preises sind die Sächsische Staatsministerin Petra Köpping und der Sächsische Integrationsbeauftragte Martin Modschiedler, MdL. Alle Bewerber werden durch professionelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, im Internet und mittels einer gemeinsamen Broschüre bekannt gemacht. Die Gewinner werden von einer Jury ausgewählt. Den Jury-Vorsitz führen die Stifter des Preises, Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt und der Sächsische Integrationsbeauftragte, Martin Modschiedler, MdL, gemeinsam. Staatsministerin Petra Köpping: »Integration ist, wie wir immer betont haben, ein Marathon und kein Sprint. Dass der Sächsische Integrationspreis nunmehr zum 16. Mal verliehen wird, zeigt dies eindrucksvoll. Integration gelingt am besten dort, wo Menschen sich begegnen, einander unterstützen und gemeinsam Neues schaffen. Dieses unschätzbare Engagement wollen wir erneut sichtbar machen und auszeichnen. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!« Integrationsbeauftragter Martin Modschiedler, MdL: »Integration wird dann eine Erfolgsgeschichte, wenn sie engagiert und geplant geschieht. Mit der Vergabe des Integrationspreises wollen wir dazu beitragen, dass die Projekte an Bekanntheit gewinnen und Nachahmer finden. Wir machen herausragende Leistungen und alltägliche Dinge sichtbar, mit denen Menschen Verantwortung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Sachsen übernehmen«. Staatsministerin Petra Köpping und Integrationsbeauftragter Martin Modschiedler, MdL, werden gemeinsam den Sächsischen Integrationspreis im Rahmen einer Festveranstaltung am 10. Dezember 2026 im Plenarsaal des Sächsischen Landtages verleihen. Alle Bewerber werden zur Preisverleihung eingeladen. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Landtagspräsidenten Alexander Dierks, MdL. Mehr Informationen: https://www.saechsischer-integrationspreis.de/ -
Neuer Rekord: 63 Kommunen beteiligen sich am sächsischen Innenstadt-Wettbewerb »Ab in die Mitte!«
Der 23. Innenstadtwettbewerb »Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen« verzeichnet eine neue Rekordbeteiligung. Nach dem bisherigen Allzeithoch im vergangenen Jahr (61 Projekte aus 53 Kommunen) haben sich im laufenden Wettbewerb, der unter dem Motto »Cooler Kern statt grauer Stein« steht, 63 Kommunen mit insgesamt 77 Vorhaben beworben. Allein 18 Bewerber kommen aus dem Erzgebirgskreis; neun Kommunen beteiligen sich zum ersten Mal. Der Freistaat stellt auch in diesem Jahr mehr als 300.000 Euro für die Preisgelder bereit. Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter wird die überzeugendsten Vorhaben am 6. November auf der Messe »denkmal 2026« in Leipzig auszeichnen. Passend zum Jahresmotto beschäftigen sich die eingereichten Projekte überwiegend mit der Belebung innerstädtischer Plätze durch mehr Grün, Schatten, Wasserspiele, Treffpunkte und Sitzgelegenheiten sowie weiterer »cooler« Gestaltungselemente. Erstmals sind alle Projektskizzen vor der Juryentscheidung und Bekanntgabe der Preisträger auf der Homepage des Wettbewerbs (www.abindiemitte-sachsen.de) einsehbar. Die Schirmherrschaft, die jährlich zwischen den Staatsministerien für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA) und Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL) wechselt, liegt 2026 beim SMWA. Wirtschaftsminister Dirk Panter zeigt sich vom Engagement der Kommunen beeindruckt: »Sachsens Städte und Gemeinden wissen um den Wert ihrer Ortszentren und wollen sie aktiv gestalten. Das verdient Anerkennung und Unterstützung. Unser Innenstadtwettbewerb beflügelt den Gestaltungswillen vor Ort und macht die vielen nachahmenswerten Ideen sichtbar. Die Jury wird es wieder einmal schwer haben, die besten Projekte auszuwählen. Ich drücke allen Bewerbern die Daumen und freue mich auf die Preisvergabe im November.« Die für Stadtentwicklung zuständige Staatsministerin Regina Kraushaar ergänzt: »Wer junge Menschen an der Gestaltung ihrer Stadtmitte beteiligt, gewinnt auf ganzer Linie: Man bekommt neue, frische Ideen, und die Verbundenheit der jungen Menschen mit der Heimat wird gestärkt. Die Rekordbeteiligung zeigt, dass es den Verantwortlichen in unseren Kommunen sehr wichtig ist, dass die Mitte unserer Städte Orte der Begegnung und des Alltags bleiben – aber mit deutlich mehr Grün, Schatten und Raum zum Verweilen.« Diese Städte und Gemeinden sind 2026 im Rennen: * Landkreis Bautzen (2 Teilnehmer): Bautzen, Kamenz * Erzgebirgskreis (18): Annaberg-Buchholz, Aue-Bad Schlema, Ehrenfriedersdorf, Eibenstock, Elterlein, Grünhain-Beierfeld, Marienberg, Oberwiesenthal, Oelsnitz, Pockau-Lengefeld, Schneeberg, Schwarzenberg, Stollberg, Stützengrün, Thalheim, Waldkirchen, Verwaltungsverband Wildenstein, Zschopau * Landkreis Görlitz (6): Görlitz, Löbau, Niesky, Ostritz, Weißwasser, Zittau * Landkreis Leipzig (8): Bad Lausick, Borna, Colditz, Frohburg, Grimma, Markranstädt, Naunhof, Wurzen * Landkreis Meißen (4): Großenhain, Meißen, Radebeul, Strehla * Landkreis Mittelsachsen (9): Augustusburg, Burgstädt, Döbeln, Flöha, Hainichen, Leisnig, Mittweida, Oederan, Roßwein * Landkreis Nordsachsen (4): Delitzsch, Eilenburg, Mügeln, Taucha * Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (4): Freital, Liebstadt, Pirna, Sebnitz * Vogtlandkreis (1): Lengenfeld * Landkreis Zwickau (6): Glauchau, Hohenstein-Ernstthal, Limbach-Oberfrohna, Meerane, Werdau, Wildenfels * Kreisfreie Städte (1): Chemnitz Hintergrund Der Wettbewerb »Ab in die Mitte! Die City-Offensive Sachsen« ist im Freistaat ein erfolgreiches Instrument zur kreativen und nachhaltigen Innenstadtbelebung. Bei dem 2004 ins Leben gerufenen Wettbewerb handelt es sich um eine »Public Private Partnership« – eine von der privaten Wirtschaft (Industrie- und Handelskammern und weitere Sponsoren) gemeinsam mit dem Freistaat Sachsen getragene Initiative. Alle Kosten, die über die Preisgelder hinausgehen, trägt die Wirtschaft. Der erste Preis ist mit 60.000 Euro dotiert, die beiden zweiten Preise mit jeweils 40.000 Euro und die drei dritten Preise mit jeweils 20.000 Euro. Darüber hinaus werden Sonder- und Anerkennungspreise verliehen. Das SMWA lobt wieder den Sonderpreis »Einzelhandel« und das SMIL den Sonderpreis »Innovative Jugend« aus. Diese beiden Sonderpreise der Ministerien sind mit jeweils 15.000 Euro dotiert. -
Gogelmosch-Dialektival nahezu ausverkauft
Dresden (20. September 2026) – Das Gogelmosch-Dialektival (30. September bis 4. Oktober 2026) begeistert das Publikum. Schon jetzt sind die vier Festivalshows nahezu ausverkauft. Wenige Restkarten gibt es nur noch für »Die Fadsche« am 1. Oktober mit Kristina vom Dorf (@Sachsen-Muddi), Tina Goldschmidt (@schnappatmig) und dem Dresdner Comedy-Duo Günther & Hindrich sowie für das große Finale am 4. Oktober mit Comedian Thomas Nicolai sowie Mundartkünstlern aus der Oberlausitz, dem Vogtland und dem Erzgebirge. Für Ministerpräsident Michael Kretschmer ist das Gogelmosch-Dialektival »eine Liebeserklärung an die sächsischen Mundarten – vom Erzgebirgischen über das Oberlausitzsche und das Vogtländische bis zum Dresdner und Leipziger Dialekt. Das große Publikumsinteresse zeige die tiefe Verbundenheit der Menschen mit ihrer Heimat. »Wir tragen unseren Dialekt im Herzen – und auf der Zunge. Und so vielfältig wie unsere sächsischen Mundarten auch sein mögen – sie alle eint der liebe- und humorvolle Umgang mit unserer Sprache, und den wollen wir gemeinsam feiern.« Vorhang auf für »Säggsisch Brod« Pünktlich zum Gogelmosch-Dialektival bringt »So geht sächsisch.« »Säggsisch Brod« auf den Markt. Das Diddschgebägg von Dr. Quendt wird als «Limiddid Eddischn” zum Start des Gogelmosch-Dialektivals am 30. September um 16 Uhr bei der Eröffnung der Karikaturenausstellung »Wahnsinn Sachsen« in der »Galerie Komische Meister« erstmals ausgegeben und danach bei allen Veranstaltungen, bei denen «So geht sächsisch.” inner- und außerhalb Sachsens wirbt, beispielsweise beim Tag der Deutschen Einheit in Bremen, beim Großen Adventskonzert im Stadion, bei der Grünen Woche in Berlin oder eben beim Gogelmosch-Dialektival. Das Besondere daran? »…ist das Besondere darin«, schmunzelt Gogelmosch-Organisator und »Säggsisch Brod«-Ideengeber Peter Ufer. »Der sächsische Dialekt schluckt die harten Konsonanten, deshalb kommen die gar nicht erst in die Tüte«, so Ufer weiter, denn: »In Sachsen reichen 18 Buchstaben für ein vollständiges Alphabet, das dennoch oder gerade deshalb schönste Wörter hervorbringt. Im Handel wird das «Säggsisch Brod” käuflich nicht zu erwerben sein. Mehr Informationen unter https://so-geht-saechsisch.de