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Öko-Landbau-Pionier aus der Dübener Heide erhält Bundesverdienstkreuz
Heute ist ein besonderer Tag für Roland Einsiedel aus Kossa in der Dübener Heide: Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretzschmar überreichte ihm, stellvertretend für den Bundespräsidenten, das Bundesverdienstkreuz. Der 85-Jährige zählt zu den Pionieren des ökologischen Landbaus in Sachsen. Mit der hohen Auszeichnung wird Roland Einsiedels jahrzehntelanges Engagement für eine umweltverträgliche und zukunftsfähige Landwirtschaft gewürdigt. Als Leiter der Sächsischen Interessengemeinschaft Ökologischer Landbau (SIGÖL) gelang es ihm, wissenschaftliche Erkenntnisse und Visionen zur nachhaltigen Landwirtschaft aus Ost und West miteinander zu verbinden. So schuf er eine wichtige Plattform für den fachlichen Austausch und die Weiterentwicklung ökologischer Bewirtschaftungsweisen. Überregional bekannt wurden seine über viele Jahre organisierten und hochkarätig besetzten Fortbildungsveranstaltungen zum Kreislaufgedanken »Boden–Pflanze–Tier–Mensch–Boden«. Mit seinem Wirken leistete der Aktivist aus der Dübener Heide einen herausragenden Beitrag zur Förderung der Biodiversität und der Bodenfruchtbarkeit. Die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt (LaNU) mit ihrer Akademie ist seit Jahrzehnten ein verlässlicher Kooperationspartner von Roland Einsiedel. Sie unterstützt finanziell und personell die überregional bedeutsamen Weiterbildungs- und Vernetzungsveranstaltungen zum ökologischen Landbau in Bad Düben. Hintergrundinfo Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland – so der vollständige Name der Auszeichnung – ist die höchste Anerkennung des Landes für Menschen, die sich in den Bereichen Politik, Soziales, Wirtschaft, Wissenschaft oder Kultur in besonderer Weise um das Gemeinwohl verdient gemacht haben. -
Neun Persönlichkeiten aus Sachsen mit Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland geehrt
Dresden (3. März 2026) – Ministerpräsident Michael Kretschmer hat insgesamt neun Bürgerinnen und Bürger aus Sachsen den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland überreicht. Mit dieser besonderen Auszeichnung, die vom Bundespräsidenten verliehen wird, werden Menschen geehrt, die sich in den Bereichen Politik, Soziales, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur in besonderer Weise um das Gemeinwohl verdient gemacht haben. Bei der feierlichen Übergabe in der Sächsischen Staatskanzlei in Dresden betonte Kretschmer am Dienstag: »Mit Ihrem herausragenden und bewundernswerten Engagement haben Sie an ganz unterschiedlichen Stellen Außergewöhnliches geleistet und unglaublich viel bewegt. Ihr Einsatz für unser Gemeinwesen ist vorbildlich und verdient höchsten Respekt und Anerkennung. Dafür danke ich Ihnen allen von Herzen!« Beim Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland handelt sich um die höchste Anerkennung, die die Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht. Ausgezeichnet wurden im Einzelnen: Annemarie Krause (Thum) Annemarie Krause (94) widmet sich seit vielen Jahren als Zeitzeugin in herausragender Weise der Aufarbeitung stalinistischen Unrechts. Nachdem sie bereits mit 17 Jahren verhaftet und zu einer langjährigen Haftstrafe in Lagern wie Sachsenhausen und dem Frauengefängnis Hoheneck verurteilt wurde, machte sie es sich nach ihrer Rehabilitierung zur Aufgabe, über ihre traumatischen Erfahrungen öffentlich zu berichten. Durch ihr langjähriges Engagement im Hohenecker Frauenkreis und in der Vereinigung der Opfer des Stalinismus trägt sie maßgeblich dazu bei, die Erinnerung an die politische Gefangenschaft in der Sowjetischen Besatzungszone und der frühen DDR wachzuhalten. Trotz ihres hohen Alters unterstützt sie wissenschaftliche Studien sowie Gedenkstätten wie das Kaßberg-Gefängnis und vermittelt nachfolgenden Generationen die Bedeutung von Freiheit und Rechtsstaatlichkeit. Annemarie Krause leistet damit einen überaus wertvollen Beitrag zur historischen Aufarbeitung und zur Mahnung gegen totalitäre Strukturen. Renate Aris (Chemnitz) Renate Aris (90), eine der letzten sächsischen Überlebenden des Holocaust, ist als Zeitzeugin eine wichtige Kämpferin gegen das Vergessen. Ein zentraler Pfeiler ihres Wirkens ist ihre jahrzehntelange Tätigkeit als Stimme der Aufklärung. Trotz ihres hohen Alters tritt sie sachsen- und bundesweit in Schulen und Bildungseinrichtungen auf, um jungen Generationen die Gräuel der NS-Zeit authentisch und fundiert zu vermitteln. Als »Brückenbauerin« und gefragte Ratgeberin in der gesellschaftspolitischen Jugendbildung verleiht sie der Mahnung »Nie wieder ist jetzt« eine starke, persönliche Stimme. Zudem widmete sie sich intensiv dem Wiederaufbau der Jüdischen Gemeinde Chemnitz und der Integration jüdischer Zuwanderer, insbesondere durch den von ihr mitbegründeten Jüdischen Frauenverein. Renate Aris erwarb sich damit herausragende Verdienste um das Gemeinwohl. Roland Einsiedel (Laußig, OT Kossa) Roland Einsiedel (85) leistete wertvolle Pionierarbeit für den ökologischen Landbau in Sachsen. Als Gründer und langjähriger Leiter der Sächsischen Interessengemeinschaft ökologischer Landbau gelang es ihm, wissenschaftliche Erkenntnisse und Visionen zur nachhaltigen Landwirtschaft aus Ost und West zu vereinen und eine zentrale Plattform für den fachlichen Austausch zu schaffen. Besonderes Augenmerk verdient sein unermüdliches Engagement in der Umweltbildung und Nachwuchsförderung. Durch die Organisation hochrangig besetzter Fortbildungstagungen zum Kreislaufgedanken »Boden-Pflanze-Tier-Mensch-Boden« fungiert er bis ins hohe Alter von über 80 Jahren als versierter Fachmann und Multiplikator. Roland Einsiedel hat durch seine Netzwerkarbeit maßgeblich zur Förderung der Biodiversität und Bodenfruchtbarkeit beigetragen und damit nachhaltige Spuren zum Wohle von Mensch und Umwelt hinterlassen. Fred Richter (Chemnitz) Fred Richter (85) leistete durch sein jahrzehntelanges, herausragendes Engagement als Amateur-Paläontologe und Vorsitzender des Freundeskreises des Museums für Naturkunde Chemnitz e. V. wesentliche Beiträge zur naturkundlichen Forschung. Er widmete einen Großteil seiner Freizeit dem Sammeln, Katalogisieren und Präparieren von Fossilien und Mineralen und unterstützte aktiv wissenschaftliche Grabungen im Chemnitzer Raum. Fred Richter hat maßgeblichen Anteil an bedeutenden Ausgrabungen in und um Chemnitz, die zu wichtigen wissenschaftlichen Funden und Erkenntnissen unter anderem zu paläobotanischen Lagerstätten führten. Seine umfangreiche paläobotanische Sammlung übergab er dem Museum als Schenkung, wodurch die Materialgrundlage für weitere Forschung gesichert wurde. Als langjähriger Vorsitzender des Freundeskreises engagierte er sich zudem für den Vereinsnachwuchs und trug durch die Akquise von Drittmitteln und seine Expertise maßgeblich zur Bereicherung des Museums als außerschulischem Lernort bei. Sein Wirken stellt eine außerordentliche Lebensleistung zum Wohle der Allgemeinheit und der Wissenschaft dar. Alwin Hensel (Radibor) Alwin Hensel (81) prägte über mehr als vier Jahrzehnte die Strukturen der Freiwilligen Feuerwehr im Landkreis Bautzen entscheidend und machte sich insbesondere um die Nachwuchsförderung verdient. Als langjähriger Wehrleiter und Kreisjugendfeuerwehrwart leistete er Pionierarbeit beim Neuaufbau der Jugendfeuerwehren nach 1990, kümmerte sich um die Nachwuchsarbeit und grenzüberschreitende Kooperationen mit Polen und Tschechien. Sein Wirken zeichnet sich durch ein hohes Maß an Sachkenntnis und Gemeinsinn aus, wobei er durch die Ausbildung zahlreicher Jugendlicher die kommunale Daseinsvorsorge im ländlichen Raum stärkte und sicherte. Auch im Ruhestand bleibt er der Feuerwehr verbunden, indem er historische Technik für Ausstellungen aufbereitet und die Geschichte der Jugendfeuerwehr in einer umfassenden, fünfbändigen Chronik dokumentiert. Alwin Hensels lebenslanges Engagement trug maßgeblich zur Einsatzbereitschaft und zum starken Gemeinschaftsgefühl der Feuerwehren in seiner Heimat bei. Dr.-Ing. Hans-Joachim Jäger (Radebeul) Dr. Hans-Joachim Jäger (79) prägte als Gründungsmitglied der Bürgerinitiative für den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche und Mitunterzeichner des »Rufs aus Dresden« das weltbekannte Projekt über drei Jahrzehnte maßgeblich. Als langjähriger Geschäftsführer der Fördergesellschaft schuf er die wesentlichen Grundlagen für die Spendenakquise, die Öffentlichkeitsarbeit und die internationale Vernetzung, die den Wiederaufbau ermöglichten. Besonders hervorzuheben ist auch sein Wirken bei der Organisation von Veranstaltungen wie der jährlichen Weihnachtlichen Vesper und dem Stillen Gedenken am 13. Februar, die weit über Dresden hinaus als Symbole für Frieden und Versöhnung wirken. Darüber hinaus engagierte sich Dr. Jäger jahrzehntelang ehrenamtlich im Landesverein Sächsischer Heimatschutz. Sein unermüdlicher Einsatz hat nachhaltig zur internationalen Völkerverständigung und zur Stärkung der sächsischen Identität beigetragen. Eva Hommel (Ohorn) Eva Hommel (75) engagiert sich seit mehr als 25 Jahren mit außergewöhnlichem humanistischem Einsatz für das Gemeinwohl. Ein Kernstück ihres Wirkens war die jahrzehntelange Aufnahme von Kindern aus der Region Tschernobyl in den Sommerferien. Mit Ausbruch des Ukraine-Krieges im Jahr 2022 weitete sie dieses Engagement aus und übernahm die Betreuung und Integration ukrainischer Flüchtlingsfamilien. Über ihre Tätigkeit als Ratgeberin und Lehrerin hinaus unterstützt Eva Hommel Geflüchtete bei Sprachkursen, Behördengängen und der Wohnungssuche. Zudem ist sie eine tragende Säule des gesellschaftlichen Lebens in ihrer Heimatgemeinde Ohorn: Sie engagierte sich jahrelang als Mitglied im Gemeinderat und ist im Heimat- und Geschichtsverein sowie im Kirchenchor aktiv. Durch ihre unermüdliche Hilfsbereitschaft und ihr Wirken als Brückenbauerin zwischen den Kulturen hat sie maßgeblich zur Integration und zum sozialen Zusammenhalt in der Region beigetragen. Prof. Dr. Andreas Berkner (Naunhof) Prof. Dr. Andreas Berkner (67) hat die Regionalplanung in Leipzig und dem Leipziger Umland sowie den Strukturwandel im Mitteldeutschen Braunkohlerevier entscheidend geprägt. Als langjähriger Leiter des Regionalen Planungsverbandes Westsachsen trug er maßgeblich dazu bei, ehemalige Bergbaulandschaften erfolgreich in zukunftsfähige Wirtschafts- und Erholungsräume wie das Leipziger Neuseenland zu transformieren. Darüber hinaus engagierte er sich in besonderer Weise in der akademischen Lehre und Nachwuchsförderung. Gefragt war seine Expertise zudem als Sachverständiger in verschiedenen Arbeitsgruppen und Kommissionen. Besonders hervorzuheben ist sein vielfältiges ehrenamtliches Wirken. So leitet er unter anderem den Dachverein »Mitteldeutsche Straße der Braunkohle«, engagiert sich federführend in der Kulturstiftung Hohenmölsen und dokumentierte umfassend die Regionalgeschichte der Bergbauumsiedlungen. Prof. Berkner hat durch seine fachliche Expertise und seine moderierende Rolle maßgeblich zur Verbesserung der Lebensbedingungen und zur Identitätsstiftung in der Region beigetragen. Grit Wagner (Annaberg-Buchholz) Grit Wagner (52) widmet sich seit vielen Jahren mit herausragendem persönlichem Einsatz der Prävention und Aufklärung über das Fetale Alkoholsyndrom (FASD). Als selbst Betroffene macht sie es sich zur Lebensaufgabe, über die Gefahren von Alkoholkonsum während der Schwangerschaft aufzuklären und das Bewusstsein für dieses Thema in der Gesellschaft zu schärfen. Durch ihre bewegenden Lesungen aus eigenen Büchern, dialogische Vorträge an Schulen und in kirchlichen Einrichtungen sowie durch ihre Präsenz in den Medien verleiht sie Betroffenen eine starke Stimme. Mit der Gründung einer FASD-Selbsthilfegruppe und ihrem Engagement im Christlichen Körperbehindertenverein Annaberg e. V. schafft sie zudem wichtige Netzwerke für den Austausch und die Inklusion. Trotz eigener gesundheitlicher Einschränkungen leistet Grit Wagner eine beeindruckende Aufklärungsarbeit, die maßgeblich dazu beiträgt, Vorurteile abzubauen und künftiges Leid durch Prävention zu verhindern. Hintergrund: Verliehen wird der Verdienstorden vom Bundespräsidenten. Es handelt sich dabei um die höchste Anerkennung, die die Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht. Der Verdienstorden wird an in- und ausländische Bürgerinnen und Bürger für politische, wirtschaftlich-soziale und geistige Leistungen verliehen sowie darüber hinaus für alle besonderen Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland, wie zum Beispiel im sozialen und karitativen Bereich. Eine finanzielle Zuwendung ist mit der Verleihung des Verdienstordens nicht verbunden. Hinweis: Fotos gibt es nach der Veranstaltung im Medienservice der Sächsischen Staatsregierung unter https://www.medienservice.sachsen.de/medien/medienobjekte -
Schockanrufwelle - Seien Sie wachsam!
Schockanrufwelle - Seien Sie wachsam! Landkreise Bautzen und Görlitz 03.03.2026, seit 12:30 Uhr Am Dienstag haben Betrüger erneut eine Anrufwelle in den Landkreisen Görlitz und Bautzen gestartet. Seit den Mittagsstunden meldeten sich mehrere Bürger bei der Polizei, die einen verdächtigen Anruf erhalten haben. In allen Fällen erzählten die Täter wieder die Legende vom Unfall, den ein Familienangehöriger verursacht haben soll. Dabei sei ein Mensch ums Leben gekommen. Für den Verursacher geht es nun ins Gefängnis. Davor kann er nur durch die Zahlung einer Kaution bewahrt werden. An dieser Stelle kommen dann die Angerufenen als letzte Rettung ins Spiel. Gefordert wurden hohe Summen im fünfstelligen Bereich. Bislang handelten glücklicherweise alle Angerufenen besonnen. Sie legten auf und übergaben kein Geld. Seien Sie weiterhin wachsam! Sollten auch Sie einen entsprechenden Anruf erhalten, beenden Sie sofort das Gespräch und rufen Sie die Polizei! Weitere Tipps erhalten Sie unter folgenden Links: https://polizei-beratung.extrapol.de/themen-und-tipps/betrug/schockanrufe/ https://polizei-beratung.extrapol.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten/ -
Save the Date - Die Dixieland-Band des Polizeiorchesters Sachsen musiziert gegen Taschendiebstahl
Verantwortlich: Kai Siebenäuger (ks), Anja Leuschner (al), Stefan Heiduck (sh) Save the Date - Die Dixieland-Band des Polizeiorchesters Sachsen musiziert gegen Taschendiebstahl Kottmar, Jahnstraße 6, Volkshaus Eibau 27.04.2026, 15:00 Uhr - 16:30 Uhr Im April steht das nächste Präventionskonzert des Polizeiorchesters in Kottmar an. Halten Sie sich den Termin schon jetzt frei! Musikalische Tipps gegen Taschendiebstahl Kein trockener Vortrag, sondern ein Dialog umrahmt von schwungvoller Musik. Die Beratungsstelle und Bürgerpolizisten der Polizeidirektion Görlitz erklären im Gespräch mit den Musikern, wie die Täter vorgehen und wie man sich schützen kann. Verschiedene Seniorenvereine und auch Vertreter des Verbraucherschutzes freuen sich auf viel Interesse und beantworten gerne Fragen. Save the Date • 27. April 2026 • 15 bis 16:30 Uhr • Ab 14:30 Uhr Einlass • Kottmar, Jahnstraße 6, Volkshaus Eibau • Eintritt frei Eine Platzreservierung ist nur für größere Gruppen ab 20 Personen nötig. Diese werden bis 23. April 2026 beim Gemeindeamt Kottmar unter der Telefonnummer 03586 78040 oder per Mail an www.gv.kottmar@gemeinde-kottmar.de entgegengenommen. Autobahnpolizeirevier Bautzen Sattelzug gegen Absperrfahrzeug BAB 4, Dresden - Görlitz, zwischen Uhyst am Taucher und Salzenforst 02.03.2026, 10:40 Uhr Zu einer Kollision ist es am Montagvormittag auf der Autobahn 4 gekommen. Ein 53-jähriger Sattelzug-Fahrer war in Richtung Görlitz unterwegs und stieß zwischen Uhyst und Salzenforst mit einem Absperrfahrzeug zusammen. Der Fahrer kam verletzt ins Krankenhaus. Es entstand Sachschaden in Höhe von circa 50.000 Euro. Eine Streife des Autobahnpolizeireviers sicherte die Unfallstelle ab und nahm das Geschehen auf. (al) Betrunken und mit Silvesterbatterie erwischt BAB 4, Görlitz - Dresden, Grenzübergang Ludwigsdorf 02.03.2026, 13:10 Uhr Bundespolizisten haben am Montag kurz nach Mittag mehrere Verstöße an der A 4 aufgedeckt. Sie kontrollierten am Grenzübergang Ludwigsdorf einen 50-jährigen VW-Fahrer. Die Beamten hatten zuvor verschiedene Ausfallerscheinungen bei ihm bemerkt. Er missachtete das Anhaltesignal, bremste stark ab und machte ruckartige Lenkbewegungen. Während der Kontrolle stieg den Ordnungshütern außerdem Alkoholgeruch in die Nasen. Ein Test ergab umgerechnet 0,88 Promille. Damit war die Fahrt zu Ende und die Kollegen der Landespolizei übernahmen den polnischen Bürger. Es folgte eine Blutentnahme im Krankenhaus. Ein Bereitschaftsstaatsanwalt ordnete die Beschlagnahme des Führerscheins an. Im Kofferraum des Passat fanden die Polizisten schließlich noch eine Silvesterbatterie mit 168 Schuss. Die Pyrotechnik stellt einen Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz dar. Beamte des Zolls nahmen sich der Sache an. Nach der Erledigung der Blutentnahme und Anzeige musste sich der Mann um einen Ersatzfahrer bemühen. (al) Schwerverkehr im Fokus BAB 4, Dresden - Görlitz, Görlitz - Dresden 02.03.2026, 15:30 Uhr - 20:00 Uhr Beamte des Verkehrsüberwachungsdienstes haben am Montagnachmittag auf der A 4 den Fokus auf den Schwerverkehr gelegt. Bei fünf kontrollierten Brummis stellten die Ordnungshüter Verstöße fest. So wurde unter anderem während der Fahrt telefoniert oder der Mindestabstand nicht eingehalten. Die Brummi-Lenker erhielten eine Anzeige und bekommen in Kürze Post von der Bußgeldstelle. (sh) Betrunken Unfall verursacht BAB 4, Dresden - Görlitz, zwischen Weißenberg und Nieder Seifersdorf 03.03.2026, 01:30 Uhr In der Nacht zu Dienstag hat ein betrunkener BMW-Fahrer einen Unfall auf der Autobahn 4 verursacht. Der 32-Jährige war in Richtung Görlitz unterwegs und krachte zwischen Weißenberg und Nieder Seifersdorf auf den Mercedes-Lkw eines 50-Jährigen. Der Pkw-Lenker zog sich leichte Verletzungen zu. Ein Atemalkoholtest zeigte umgerechnet 1,94 Promille an. Eine Blutentnahme war die Folge. Eine Fahrerlaubnis hat der polnische Beschuldigte auch nicht, da sie ihm bereits entzogen wurde. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 25.000 Euro. Der BMW-Fahrer wird sich wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu verantworten haben. (al) Landkreis Bautzen Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda Tempokontrolle durchgeführt S 119, in Höhe Abzweig Techritz 02.03.2026, 08:00 Uhr - 13:00 Uhr Beamte des Verkehrsüberwachungsdienstes haben am Montag fünf Stunden lang die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf der S 119 überwacht. Im betreffenden Streckenabschnitt dürfen Pkw mit einer Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h und Brummis mit höchstens 60 km/h fahren. Von gemessenen 667 Pkw waren 147 zu schnell unterwegs. Die Ordnungshüter fertigten 62 Verwarn- und 85 Bußgeldanzeigen. Den unrühmlichen Tagesrekord stellte ein BMW mit Bautzener Kennzeichen auf, der mit 135 km/h gemessen wurde. Den Fahrzeugführer erwarten zwei Punkte in Flensburg, 480 Euro Bußgeld sowie ein Monat Fahrverbot. Von gemessenen 33 Brummis hatten es offenbar sechs zu eilig. Die Gesetzeshüter sanktionierten mit vier Verwarngeldern und zwei Bußgeldanzeigen. Am schnellsten war ein Mercedes Benz mit Bautzener Kennzeichen, der mit 80 km/h gemessen wurde. Ein Punkt in Flensburg und 140 Euro Bußgeld werden die Folgen sein. (sh) Pkw beschädigt Kubschütz, Dorfplatz 02.03.2026, 08:00 Uhr - 15:00 Uhr Zwischen Montagvor- und -nachmittag haben Unbekannte in Kubschütz ihr Unwesen getrieben. Die Täter zerkratzten den Lack eines am Dorfplatz geparkten Tesla. Der Sachschaden belief sich auf rund 3.000 Euro. Beamte nahmen die Anzeige auf. Der Revierkriminaldienst Bautzen ermittelt wegen Sachbeschädigung. (sh) Fundmunition Bautzen, Berthold-Brecht-Straße 02.03.2026, 15:00 Uhr Bei Kanalbauarbeiten an der Berthold-Brecht-Straße in Bautzen sind am Montagnachmittag mehrere Patronen Gewehrmunition aufgefunden worden. Beamte stellten die Munition sicher und übergaben die Patronen an den Kampfmittelbeseitigungsdienst. Anlage: Foto der Patrone (sh) Betrüger gehen leer aus Hochkirch 02.03.2026, 16:30 Uhr Unbekannte haben am Montagnachmittag eine Seniorin bei Hochkirch telefonisch kontaktiert. Die Täter entgegneten der Geschädigten, dass ihr Sohn in einen Unfall verwickelt wurde. Er hätte eine Person überfahren. Als Kaution forderten die Betrüger mehrere tausend Euro. Die Dame informierte ihre Angehörigen. Zu einer Geldübergabe kam es nicht. Der Revierkriminaldienst Bautzen ermittelt wegen des versuchten Betrugs. (sh) Ohne gültige Versicherung unterwegs Beamte des Bautzener Reviers haben am Montag den Fokus auf den fließenden Verkehr gelegt und mehrere Verstöße festgestellt. Malschwitz, OT Niedergurig, B 156 02.03.2026, 19:40 Uhr Eine Streife stoppte am Abend einen 27-Jährigen mit seinem BMW auf der B 156 in Niedergurig. Die Ordnungshüter stellten fest, dass für das Fahrzeug kein Versicherungsschutz bestand. Für den Mann war die Fahrt beendet. Eine Anzeige war die Folge. Bautzen 02.03.2026, 21:30 Uhr - 03.03.2026, 05:30 Uhr In der Nacht zu Dienstag stellten Polizisten gleich vier E-Scooter-Fahrer fest, die es offenbar versäumten, ihre Elektrokleinstfahrzeug ordnungsgemäß zu versichern. Die Gesetzeshüter fertigen Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Die weiteren Ermittlungen führt der Verkehrs- und Verfügungsdienst des örtlichen Reviers. (sh) Pedelec übersehen Bautzen, Steinstraße 03.03.2026, 09:50 Uhr Zu einem Zusammenstoß zwischen einem Zweirad und einem Pkw ist es am Dienstagvormittag in Bautzen gekommen. Eine 64-Jährige war mit ihrem SSangyong auf dem Wendischen Graben in Richtung Steinstraße unterwegs und wollte nach links in diese abbiegen. Dabei übersah sie vermutlich eine von links auf dem Radweg kommende 22-jährige Pedelec-Fahrerin, welche in Richtung Kornmarkt unterwegs war. Durch den Zusammenstoß stürzte die Frau und wurde leicht verletzt. Rettungskräfte brachten sie ins Krankenhaus. Es entstand ein Sachschaden von rund 500 Euro. Eine Streife nahm den Unfall auf. (al) Kind angefahren und geflüchtet - Zeugen gesucht Kamenz, Saarstraße 02.03.2026, 08:00 Uhr Am Montagmorgen hat eine bislang unbekannte Pkw-Lenkerin an einem Fußgängerüberweg nahe der Oberschule an der Saarstraße in Kamenz ein Kind mit Fahrrad angefahren und ist dann geflüchtet. Der elfjährige Junge wurde dabei verletzt. Die Unfallflüchtige kam aus Richtung Macherstraße und wich in diesem Zusammenhang einem weiteren entgegenkommenden Fahrzeug aus. Dabei fuhr sie gegen einen parkenden Pkw. Der Junge kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Ordnungshüter nahmen den Verkehrsunfall auf und sicherten Spuren am Unfallort. Der Sachschaden belief sich auf etwa 550 Euro. Der Verkehrs- und Verfügungsdienst übernahm die weiteren Ermittlungen. Bei dem unfallflüchtigen Fahrzeug soll es sich um einen schwarzen Pkw mit Kamenzer Zulassung handeln. Es könnte sich nach Zeugenaussagen um einen Dacia Typ Sandero gehandelt haben. Es werden dringend Zeugen gesucht, die den Unfallhergang beobachtet haben und Hinweise zur flüchtigen Pkw-Lenkerin und dem Fahrzeug geben können. Diese nimmt das Polizeirevier Kamenz unter der Rufnummer 03578 352 0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. (ks) Mit Waffe unterwegs - Zeugen und Geschädigte gesucht Kamenz, Fichtestraße 02.03.2026, 13:00 Uhr Zeugen haben der Polizei am frühen Montagnachmittag einen zunächst unbekannten Mann an der Fichtestraße in Kamenz gemeldet. Sie beobachteten, wie der er augenscheinlich mit einer Waffe unterwegs war und auch auf Menschen zielte. Dabei soll auch ein Schuss in Richtung einer bislang unbekannten älteren Frau gefallen sein. Sofort begaben sich mehrere Streifenwagenbesatzungen in den Einsatz und stellten den 38-Jährigen in einem Supermarkt an der Fichtestraße. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von umgerechnet 0,60 Promille. Die Beamten nahmen ihm die Gasdruckwaffe ab und brachten den deutschen Mann auf die Wache. Dort behandelten sie ihn erkennungsdienstlich. Die Uniformierten fertigten eine Anzeige wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung und führten eine Gefährderansprache mit dem Tatverdächtigen durch. Der Kriminaldienst übernahm die weiteren Ermittlungen. Die Polizei sucht Zeugen des Vorfalls. Insbesondere suchen sie die ältere Frau, in deren Richtung der Tatverdächtige offenbar schoss. Hinweise nimmt das Polizeirevier Kamenz unter der Rufnummer 03578 352 0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. (ks) Dieseldiebstahl auf der Baustelle Elsterheide, S 234 26.02.2026, 17:00 Uhr - 02.03.2026, 08:00 Uhr Im Verlauf des vergangenen Wochenendes haben Unbekannte aus mehreren Baustellenfahrzeugen, die an der S 234 in Elsterheide eingesetzt sind, Dieselkraftstoff abgezapft und mitgehen lassen. Nach ersten Angaben eines Verantwortlichen brachen die Diebe an einem der Fahrzeuge das Tankschloss gewaltsam auf, an den anderen waren die Schlösser offen. Dennoch entstand bei der Tat Sachschaden in Höhe von circa 2.500 Euro und auch der Stehlschaden wurde mit etwa 2.500 Euro angegeben. Der Kriminaldienst des Polizeireviers Hoyerswerda ermittelt. (al) Keller aufgebrochen Hoyerswerda, Frederic-Joliot-Curie-Straße 01.03.2026, 21:30 Uhr - 02.03.2026, 07:55 Uhr Mehrere Kellerabteile eines Mehrfamilienhauses an der Frederic-Joliot-Curie-Straße in Hoyerswerda sind zwischen Sonntagabend und Montagmorgen von Unbekannten angegriffen worden. Wie ein Mieter des Hauses bei der Polizei meldete, brachen die Täter die Vorhängeschlösser der einzelnen Kellerverschläge gewaltsam auf und verursachten dabei Sachschaden in Höhe von etwa 30 Euro. Aus den Kellern verschwanden Gegenstände im Wert von etwa 200 Euro. Die Unbekannten hinterließen Spuren, die die Beamten sicherstellten. Auch ein Fährtenhund kam zum Einsatz. Zu dem Einbruch ermittelt jetzt der örtliche Kriminaldienst. (al) Unter Drogen bei der Polizei vorgefahren Hoyerswerda, Salomon-Gottlob-Frentzel-Straße 02.03.2026, 14:00 Uhr Ziemlich unbedarft ist ein 33-Jähriger am frühen Montagnachmittag im Polizeirevier Hoyerswerda erschienen. Er kam, um seinen Pkw-Schlüssel abzuholen, der ihm aufgrund eines Verkehrsverstoßes von Polizisten abgenommen worden war. Bevor die Beamten ihm den Schlüssel aushändigten, führten sie mit dem deutschen Bürger noch einen Drogentest durch. Dieser schlug erneut auf Cannabis an. Anstatt seinen Autoschlüssel erhielt er nun eine weitere Anzeige wegen Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel und musste die Beamten zur Blutentnahme begleiten. Nun ist auch sein Ersatzfahrzeugschlüssel in die Obhut der Polizei übergegangen. (al) Landkreis Görlitz Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser Gartensparten heimgesucht Am Montag sind der Polizei in Görlitz mehrere Einbrüche in örtliche Gartensparten gemeldet worden. Görlitz 01.03.2026, 15:00 Uhr - 02.03.2026, 08:45 Uhr Langfinger drangen in der Nacht zu Montag gewaltsam in zwei Schuppen einer Gartensparte in Görlitz ein. Die Täter ließen einen Fahrradanhänger im Gesamtwert von circa 100 Euro mitgehen. Die Unbekannten gelangten noch in zwei weitere Parzellen. Entwendet wurde dort nichts. Der Gesamtsachschaden belief sich auf rund 400 Euro. Beamte nahmen die Anzeige auf. Görlitz 02.03.2026, 17:00 Uhr Zeugen stellten am Montagnachmittag einen 63-jährigen Tatverdächtigen, der offenbar in das Innere einer Laube einer Gartensparte in Görlitz gelangte. Der polnische Staatsangehörige nutzte das Nebengelass vermutlich als Schlafplatz. Es entstand Sachschaden von rund 100 Euro. Beamte nahmen die Anzeige auf. In beiden Fällen ermittelt der örtliche Kriminaldienst. (sh) Wiese in Brand geraten Ebersbach-Neugersdorf, OT Ebersbach, Hauptstraße 02.03.2026, 14:15 Uhr Zu einem Feuerwehreinsatz ist es am Montagnachmittag an der Hauptstraße in Ebersbach gekommen. Die Kameraden rückten zu einem Wiesenbrand aus. In Flammen standen rund 60 Quadratmeter. Die Ursache ist bislang unbekannt. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden wurde auf rund 1.000 Euro geschätzt. Der Revierkriminaldienst Zittau-Oberland ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung. (sh) Unfall im Kreuzungsbereich Zittau, Görlitzer Straße/Lutherstraße 02.03.2026, 16:30 Uhr Zu einem Vorfahrtsunfall ist es am Montagnachmittag in Zittau gekommen. Ein 58-jähriger Mazda-Fahrer war auf der Görlitzer Straße unterwegs. An der Kreuzung zur Lutherstraße überfuhr der Mann offenbar die rote Ampel und stieß mit dem Mercedes einer 82-Jährigen zusammen. Verletzt wurde niemand. Für beide Fahrzeuge rückte ein Abschlepper an. Der Sachschaden belief sich auf rund 35.000 Euro. Beamte nahmen den Unfall auf. Die Ordnungshüter stellten den Führerschein des Verursachers sicher. Der Verkehrs- und Verfügungsdienst des örtlichen Reviers ermittelt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. (sh) Auf die Seite gekippt Ostritz, Görlitz Straße 03.03.2026, 10:05 Uhr Zu einem Unfall ist es am Dienstagvormittag in Ostritz gekommen. Ein 69-Jähriger war mit seinem VW auf der Görlitzer Straße in Richtung Görlitz unterwegs. Aus noch unbekannter Ursache fuhr er dort auf einen am Straßenrand parkenden Ford samt Anhänger auf. Der Volkswagen kippte auf die linke Fahrzeugseite. Der Fahrer musste von Rettungskräften aus seinem Auto befreit werden. Er wurde leicht verletzt und vor Ort behandelt. Der 60-jährige Eigentümer des Ford befand sich zum Zeitpunkt des Unfalls nicht in seinem Wagen. Er war gerade dabei seinen Anhänger zu beladen. Es entstand ein Sachschaden von etwa 30.000 Euro. Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Ostritz waren im Einsatz. Eine Streife nahm den Unfall auf. Die Görlitzer Straße war zum Zwecke der Maßnahmen zeitweilig voll gesperrt. (al) Friedhof heimgesucht Groß Düben 01.01.2026 - 01.03.2026 Vandalen haben in den vergangenen Monaten einen Friedhof bei Groß Düben heimgesucht. Die Unbekannten gelangten auf das Dach eines Gebäudes und entwendeten ein Kupferkreuz und eine Kugel im Gesamtwert von rund 1.000 Euro. Der Sachschaden belief sich auf knapp 200 Euro. Beamte fertigten eine Anzeige. Der Revierkriminaldienst Weißwasser ermittelt in dem Fall. (sh) Schuppenbrand Gablenz, Dorfstraße 02.03.2026, 15:00 Uhr Kameraden der Feuerwehr sind am Montagnachmittag zu einem Schuppenbrand an der Dorfstraße in Gablenz ausgerückt. Aus bislang unbekannter Ursache geriet ein Stapel Holz in Flammen. Der Brand griff auf den Schuppen über. Die Feuerwehr bannte die Gefahr und löschte. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden belief sich auf rund 1.000 Euro. Der Revierkriminaldienst Weißwasser ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftung. (sh) -
Einkaufstour mit gestohlenen Geldkarten endete in Haft | Fahrradfahrer schwer verletzt | Trickdiebe unterwegs
Chemnitz Einkaufstour mit gestohlenen Geldkarten endete in Haft Zeit: 02.03.2026, 08:30 Uhr bis 15:40 Uhr Ort: OT Schloßchemnitz und OT Zentrum (637) Streifenbeamte des Polizeireviers Chemnitz-Nordost stellten am gestrigen Montag einen Tatverdächtigen (40) am Bahnhof Chemnitz-Mitte nach einem Einbruchs- und Betrugsdelikt und nahmen ihn vorläufig fest. Zunächst hatte sich ein Unbekannter am Montagmorgen Zutritt in ein Wohn- und Geschäftshaus in der Ludwigstraße verschafft, die Zugangstür zu Gewerberäumlichkeiten aufgehebelt und diese dann nach Brauchbarem durchsucht. Im Anschluss verschwand der Einbrecher unbemerkt mit einigen hundert Euro Bargeld und Geldkarten. Mit einer der EC-Karten hob der mutmaßliche Dieb daraufhin an einem Geldautomaten in einer Einkaufspassage an der Hartmannstraße mehrere hundert Euro Bargeld ab. Danach hatte er dort ein Geschäft betreten und mit einer zweiten Geldkarte Schmuck im Wert von etwa 700 Euro erworben. Als ein Mitarbeiter des Geschäfts aufgrund des augenscheinlich nervösen Verhaltens des Mannes misstrauisch wurde, verließ der Käufer ohne den Schmuck die Örtlichkeit in unbekannte Richtung. Anhand von Bildaufnahmen einer Überwachungskamera der Einkaufspassage konnte der Tatverdächtige rasch identifiziert werden. Im Zuge der Fahndungsmaßnahmen bemerkten noch am gestrigen Nachmittag Streifenbeamte den Gesuchten schließlich im Bereich der Reichsstraße und stellten ihn letztlich am Bahnhof Chemnitz-Mitte. Bei dem Gestellten handelt es sich um einen 40-Jährigen (kasachische Staatsbürgerschaft). Bei ihm fanden die Einsatzkräfte einige hundert Euro Bargeld und zudem eine kleine Box mit geringen Mengen Betäubungsmitteln (Heroin, Crystal) darin. Die Drogen und das Bargeld wurden sichergestellt und der 40-Jährige vorläufig festgenommen und auf ein Polizeirevier gebracht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Chemnitz ist der 40-jährige Tatverdächtige heute einem Richter am Amtsgericht vorgeführt wurde. Dieser erließ Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug. Die Ermittlungen gegen den 40-Jährigen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls sowie Computerbetruges und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz dauern indes an. (mg) Kabel von E-Ladesäulen abgeschnitten und gestohlen Zeit: 27.02.2026, 20:30 Uhr bis 02.03.2026, 08:30 Uhr Ort: OT Zentrum und OT Altendorf (638) In den vergangenen Tagen schnitten Unbekannte in der Müllerstraße vier Ladekabel von zwei E-Ladesäulen ab. Anschließend entwendeten sie die Kabel und verschwanden unbemerkt. Konkrete Angaben zum Stehl- und Sachschaden liegen derzeit noch nicht vor. Mit dem gleichen Modus Operandi agierten Unbekannte auch an zwei E-Ladesäulen in der Limbacher Straße. Dort schnitten sie ebenfalls Ladekabel ab und entwendeten zwei Kabel im Wert von etwa 100 Euro. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 4.200 Euro. Die Polizei ermittelt in beiden Fällen und prüft mögliche Zusammenhänge mit weiteren, zurückliegenden Taten. (rae) Beim Vorbeifahren gestreift Zeit: 02.03.2026, 14:20 Uhr Ort: OT Grüna (639) In der Chemnitzer Straße (S 245) stadtauswärts unterwegs war am Montagnachmittag die 68-jährige Fahrerin eines Pkw Skoda, wobei sie nahe der Teichstraße beim Vorbeifahren einen parkenden Anhänger streifte. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 7.000 Euro. Die 68-Jährige erlitt nach dem derzeitigen Kenntnisstand leichte Verletzungen. (Kg) Landkreis Mittelsachsen Fahrradfahrer schwer verletzt Zeit: 02.03.2026, 12:45 Uhr Ort: Leisnig (640) Im Einmündungsbereich Bergstraße/An der Muldenwiese kam es am Montagmittag zu einem Zusammenstoß zwischen einem Pkw Audi (Fahrer: 38) und einem bevorrechtigten Fahrradfahrer (72), der dabei schwere Verletzungen erlitt. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 2.000 Euro. (Kg) Abgekommen und mit Baum kollidiert Zeit: 02.03.2026, 07:20 Uhr Ort: Oberschöna (641) Am Dienstagmorgen befuhr der 35-jährige Fahrer eines Pkw Ford die Dorfstraße (S 206) aus Richtung Linda in Richtung Oberschöna. Auf Höhe der »Schrödermühle« kam der Pkw nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 11.000 Euro. Der Ford-Fahrer erlitt leichte Verletzungen. (Kg) Bei Sturz schwer verletzt Zeit: 02.03.2026, 19:10 Uhr Ort: Flöha (642) In der Rudolf-Breitscheid-Straße kam am Montagabend auf Höhe der Einmündung Bahnhofstraße ein 82-jähriger Fahrradfahrer aus bisher unbekannter Ursache zu Sturz, wobei er schwere Verletzungen erlitt. Am Fahrrad entstand Sachschaden von etwa 300 Euro. (Kg) Beim Einparken angestoßen Zeit: 02.03.2026, 17:15 Uhr Ort: Frankenberg (643) In der Kopernikusstraße parkte am Montag ein Pkw Opel rückwärts in eine Parklücke ein und stieß dabei gegen einen parkenden Pkw Kia. Es entstand Sachschaden an den Autos in Höhe von insgesamt etwa 2.000 Euro. Verletzungen zog sich der Opel-Fahrer dabei keine zu, stellte sich aber dennoch einem Arzt vor - zur Blutentnahme. Ein mit dem Mann durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,08 Promille. Für den deutschen Staatsangehörigen folgten die Sicherstellung seines Führerscheines sowie eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs. (Kg) Erzgebirgskreis Schuppen brannte - Ergänzungsmeldung Zeit: 02.03.2026, 05:05 Uhr polizeibekannt Ort: Stollberg, OT Beutha (644) Auf einem Privatgrundstück im Genossenschaftsweg war es am Montagmorgen zu einem Schuppenbrand gekommen (siehe Medieninformation Nr. 77 vom 2. März 2026, Meldung 635). Ein Brandursachenermittler untersuchte den Brandort noch am gestrigen Tag. Im Ergebnis seiner Untersuchungen wird wegen Brandstiftung weiter ermittelt, wobei noch geprüft wird, ob fahrlässiges oder vorsätzliches Handeln zum Brand führte. (ds) Trickdiebe unterwegs Zeit: 02.03.2026, 12:00 Uhr Ort: Stollberg (645) Am Montagmorgen klingelte ein Unbekannter an einem Wohnhaus in der Dr.-Külz-Straße und erkundigte sich nach verkäuflichen Gegenständen. In der Folge zeigten die Bewohner dem Mann verschiedene Gegenstände, unter anderem Schmuck, die er begutachtete. Nachdem sich der Unbekannte verabschiedet und das Grundstück verlassen hatte, stellten die Bewohner fest, dass Schmuck im Wert von mehreren hundert Euro fehlte. Die Polizei nahm die Ermittlungen wegen Diebstahls auf. Die Polizei rät: Seien Sie misstrauisch, wenn Unbekannte unangekündigt an Ihrer Haustür erscheinen und Interesse an Wertgegenständen bekunden. Lassen Sie fremde Personen nicht in Ihre Wohnung oder Ihr Haus und zeigen Sie keine Wertgegenstände vor. Seriöse Ankäufe erfolgen in der Regel über nachvollziehbare Geschäftsadressen oder offiziellen Plattformen. Bei Zweifeln steht Ihnen jedes Polizeirevier als Ansprechpartner zur Verfügung. (rae) Bei Auffahrunfall verletzt Zeit: 02.03.2026, 15:55 Uhr Ort: Oberwiesenthal, OT Hammerunterwiesenthal (646) In der Oberwiesenthaler Straße fuhr am Montagnachmittag der 39-jährige Fahrer eines Pkw Skoda auf einen E-Roller, dessen Fahrer (63) dabei nach dem derzeitigen Kenntnisstand leichte Verletzungen erlitt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von insgesamt etwa 3.000 Euro. (Kg)