Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  • Die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch hat heute (3. September 2026) gemeinsam mit Winzern der Sächsischen Winzergenossenschaft Meißen an den Steilhängen der Katzenstufen in Meißen Trauben per Hand geerntet. An den schwierig zu bewirtschaftenden Steilhängen der Meißner Katzenstufen lesen aktuell vor allem Klein- und Hobbywinzer Trauben der Rebsorte Müller-Thurgau. Staatsministerin Barbara Klepsch hat dabei die Bedeutung von Kulinarik und Genuss als Aushängeschild für den Tourismus in Sachsen hervorgehoben. »Kulinarik macht unseren Freistaat Sachsen erlebbar, denn sie verbindet Landschaft, Kultur und Tradition und genau das suchen viele Menschen, wenn sie reisen. Wo regionale Produkte, Landschaft und Tradition zusammenkommen, entstehen authentische Erlebnisse, die im Gedächtnis bleiben. In unserem Masterplan Tourismus setzen wir daher einen wichtigen Schwerpunkt auf die sächsische Kulinarik, die wir mit unserer Initiative »So schmeckt Sachsen« noch sichtbarer machen wollen. Ein gutes Beispiel ist Sachsens größter Weinproduzent, die Winzergenossenschaft Meißen: Mit rund 800 Mitgliedern schafft sie gerade für viele kleine Winzer wirtschaftliche Perspektiven. Gleichzeitig bewahrt sie ein Stück sächsischer Identität und trägt dazu bei, unsere einzigartige Weinberglandschaft und den Weinbau für kommende Generationen zu erhalten. Für dieses Engagement danke ich der Winzergenossenschaft herzlich«, betont Tourismusministerin Barbara Klepsch. Sachsen steht für eine lebendige Wein- und Genusskultur, die tief in der Geschichte des Freistaates verwurzelt ist. Was einst über Generationen gewachsen ist, begeistert heute gleichermaßen die Menschen vor Ort wie Gäste aus nah und fern. Besonders entlang der Sächsischen Weinstraße lässt sich diese Tradition auf vielfältige Weise entdecken: Bei Spaziergängen durch die Weinberge, einem Blick hinter die Kulissen der Weinkeller, bei Verkostungen oder in Vinotheken und Straußwirtschaften. Weintourismus als wichtiger Genussfaktor im Elbland Genuss spielt für die Wahl des Urlaubsziels eine immer wichtigere Rolle – davon profitiert auch der sächsische Weintourismus. Allein in der Weinregion Sachsen sorgen Weintouristen jährlich für rund 3,1 Millionen Übernachtungs- und Tagesbesuche und geben dabei knapp 300 Millionen Euro aus. Besonders attraktiv ist die Zielgruppe auch mit Blick auf ihre Ausgaben: Übernachtungsgäste geben im Schnitt 11 Prozent, Tagesgäste sogar 55 Prozent mehr aus als andere Reisende. Das zeigt sich auch im Dresden Elbland: Bereits 43 Prozent der Gäste sehen die Region als geeignet für Weinreisen. Besonders beliebt sind Ausflüge zu den Winzern entlang der Sächsischen Weinstraße. Ein etabliertes Angebot ist der Sächsische Weinwanderweg, der die Weinregion entlang der Elbe verbindet. Mit einem digitalen Audioguide können Besucher die Strecke, Weingüter und Winzer auf eigene Faust entdecken. Ergänzt wird das Angebot durch zahlreiche geführte Weinwanderungen und individuelle Weinerlebnisse. Damit verbindet der Weintourismus Genuss und Naturerlebnis mit regionaler Wertschöpfung und macht die sächsische Weinlandschaft für Gäste unmittelbar erlebbar. Mehr Informationen zum Sächsischen Weinwanderweg und den Angeboten entlang der Strecke gibt es unter der zentralen Website www.weinwandern-sachsen.de mit Etappen, Weingütern, Sehenswürdigkeiten und Audioguide. Weitere wichtige Anlaufstellen sind www.visit-dresden-elbland.de ⁠ mit touristischen Informationen für Dresden Elbland, inklusive Sächsischem Weinwanderweg sowie www.sachsen-tourismus.de ⁠ mit der überregionalen Vermarktung des Weinwanderwegs durch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen.
  • Zum Tag des offenen Denkmals® am Sonntag, 13. September 2026, öffnet das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen (LfD) im Dresdner Ständehaus von 11 bis 16 Uhr seine Türen. Der Tag des offenen Denkmals® bietet bundesweit die Gelegenheit, historische Orte zu entdecken, die sonst nicht oder nur eingeschränkt zugänglich sind. Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, ausgewählte Bereiche des Ständehauses zu entdecken und Einblicke in die vielfältige Arbeit von Denkmalpflegern, Denkmalerfassern und Restauratoren zu erhalten. Denkmalpflege trägt dazu bei, Sachsens baukulturelles Erbe für kommende Generationen zu bewahren. Unter dem diesjährigen Motto »NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur« stehen beim Denkmaltag historische Bauwerke im Mittelpunkt, die Menschen und Orte miteinander verbinden. Denkmalpfleger zeigen, wie Kulturdenkmale erforscht, dokumentiert und bewahrt werden. In den Restaurierungswerkstätten präsentieren die Fachleute aktuelle Untersuchungen an Kulturdenkmalen der Infrastruktur Ein Schwerpunkt liegt auf der historischen Farbigkeit von denkmalgeschützten Brücken, die untersucht, saniert und farblich neu gefasst wurden. Historische Brücken wie das Chemnitzer Viadukt und das Blaue Wunder in Dresden zeigen beispielhaft, wie sich Denkmalschutz und moderne Anforderungen miteinander verbinden lassen. Durch fachgerechte Erhaltung und behutsame Ertüchtigung können solche Bauwerke auch heute und in Zukunft ihre Funktion bewahren und weiterhin Menschen miteinander verbinden. Ständehaus virtuell entdecken Auch moderne Technologien eröffnen neue Perspektiven auf das kulturelle Erbe: Studierende der HTW Dresden präsentieren 3D-Modelle bedeutender Kulturdenkmale. Mit VR-Brillen können Besucherinnen und Besucher sich zudem auf einen virtuellen Rundgang durch das historische Ständehaus begeben und das Gebäude auf ganz neue Weise erleben. Wir danken hier der Professur für Computergrafik an der Fakultät Informatik/Mathematik der HTW Dresden. Expertenführungen durch das Landesamt Ab 11 Uhr finden einstündige Führungen durch ausgewählte Bereiche des Ständehauses und durch das LfD statt. Die Expertenführungen beginnen um 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist daher bis zum 11. September unter 0351 48430 -402 oder presse@lfd.sachsen.de erforderlich. Besucherinnen und Besucher, die einen barrierefreien Zugang benötigen, werden gebeten, dies bereits bei der Anmeldung anzugeben. Sonntag, 13. September 2026, 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 Uhr: Führungen durch ausgewählte Bereiche des Ständehauses und durch das Landesamt für Denkmalpflege Sachsen mit Restaurierungswerkstätten und Aussichtsterrasse im Ständehaus, Schloßplatz 1, 01067 Dresden. Eintritt frei. Anmeldung bis: 11. September.2026 unter presse@lfd.sachsen.de oder 035148430421.
  • Verantwortlich: Tom Erik Richter Ort: Wiedemar, A9, Fahrtrichtung Berlin, zwischen Anschlussstelle Wiedemar und Autobahnkreuz Halle Zeit: 02.09.2026, 12:52 Uhr Am Mittwochmittag kam es auf der A9 zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen drei Lkw, bei dem ein Fahrer tödlich verletzt wurde. Bereits am Vormittag hatte es auf der A9 zwischen dem Kreuz Halle und Bitterfeld-Wolfen einen Verkehrsunfall gegeben, infolge dessen sich ein Rückstau bildete. Ersten Erkenntnissen zufolge kollidierte zwischen Wiedemar und dem Kreuz Halle ein Lkw mit einem am Stauende stehenden Lkw, wodurch sich die Fahrzeuge ineinander verkeilten. Dabei erlitt der Fahrer des auffahrenden Sattelzuges schwerste Verletzungen, denen er noch am Unfallort erlag. Die Polizei leitete ab dem Schkeuditzer Kreuz den Verkehr um. Im Rahmen des Einsatzes kamen mehrere Rettungshubschrauber und Rettungswagen sowie die Feuerwehr zum Einsatz. Die Verkehrspolizei wird bei der Unfallaufnahme durch einen Sachverständigen der DEKRA unterstützt. Die A9 wurde im Rahmen der Bergung und Unfallaufnahme, die sich noch bis in die Abendstunden hinziehen werden, in Richtung Berlin gesperrt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an, weitere Angaben sind derzeit nicht möglich. Autofahrer werden gebeten, ab dem Schkeuditzer Kreuz Alternativrouten zu nutzen.
  • Verantwortlich: Anja Leuschner (al) und Dario Irmscher (di) Zwei gestohlene Pkw gestoppt Sohland an der Spree, OT Pilzdörfel, B 98 Steinigtwolmsdorf 01.09.2026, 10:30 Uhr Am Dienstagvormittag ist es zu einer Verfolgungsfahrt von gleich mehreren Fahrzeugen gekommen. Bis dato Unbekannte stahlen in der Nacht zwei Audi A6 in Hofheim am Taunus in Hessen. Die Gemeinsame Fahndungsgruppe Dresden bemerkte die Fahrzeuge und nahm die Verfolgung auf. Ein Fahrzeug konnte bei Sohland an der Spree mit Hilfe eines StopSticks und weiterer Unterstützungskräfte angehalten werden. Der 30-jährige polnische Fahrer wurde vorläufig festgenommen. Der zweite Audi sollte in Sohland a. d. Spree angehalten werden. Er versuchte durch die Anhalteposten durchzubrechen und fuhr dabei auf einen Beamten der Bundespolizei zu. Dieser gab einen Schuss auf das Fahrzeug ab. Verletzt wurde niemand. In Steinigtwolmsdorf fuhr dann auch dieser A6 über einen StopStick. Der 19-jährige polnische Fahrer versuchte noch zu Fuß zu flüchten, wurde aber kurz darauf gestellt. Ein Drogentest reagierte auf mehrere Substanzen, weiterhin besitzt der Beschuldigte keine Fahrerlaubnis und die Kennzeichen am Audi waren gefälscht. Für beide Tatverdächtige ging es zunächst auf das Polizeirevier Bautzen und sie wurden polizeilich in Gewahrsam genommen. Die Haftrichtervorführung wird am heutigen Tag erfolgen. Aufgrund der Schussabgabe wurde ebenfalls ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. (al, di) Landkreis Bautzen Polizeireviere Bautzen/Kamenz/Hoyerswerda Fahrzeugführer unter Alkohol festgestellt Bautzen, Dresdener Straße 01.09.2026, 23:30 Uhr Kurz vor Mitternacht wurde am Dienstag der 65-jährige deutsche Fahrzeugführer mit seinem Alfa Romeo einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Ein bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von umgerechnet 0,62 Promille. Da der Betroffene den für gewöhnlich in der Dienststelle erforderlichen gerichtsverwertbaren Test ablehnte, wurde bei ihm eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt. Die Weiterfahrt wurde untersagt. (di) Fahrer eines E-Scooter unter Einfluss von Cannabis Großröhrsdorf, Johann-Sebastian-Bach-Straße 01.09.2026, 23:30 Uhr Polizeibeamte vom Revier Kamenz unterzogen den Fahrer eines E-Scooters am späten Dienstagabend einer allgemeinen Verkehrskontrolle. Ein bei ihm durchgeführter Drogenschnelltest ergab, dass er zuvor Cannabis zu sich genommen haben muss. Dennoch am Straßenverkehr teilzunehmen, stellt eine Verkehrsordnungswidrigkeit dar. In einem Krankenhaus wurde eine Blutentnahme durchgeführt und die Weiterfahrt untersagt. Die Bußgeldstelle wird sich abschließend mit dem Sachverhalt befassen. (di) Landkreis Görlitz Polizeireviere Görlitz/Zittau-Oberland/Weißwasser Fahrraddieb auf frischer Tat gestellt Görlitz, Schützenweg, Höhe Stadtpark 01.09.2026, 06:30 Uhr Beamte vom Polizeirevier Görlitz führten bei einer Person, welche zuvor aus einem Hauseingang am Schützenweg trat und mit einem Fahrrad in Richtung Stadtpark fuhr, eine Kontrolle durch. Dabei stellten sie in dem mitgeführten Rucksack ein durchgeschnittenes Fahrradschloss fest. Zusätzlich wurde im Hinterhof der Hausanschrift ein nicht angeschlossenes E-Bike und mögliches Tatwerkzeug vorgefunden. Gegen den 35-jährigen deutschen Tatverdächtigen wurde eine Anzeige wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls eröffnet. Der Stehlschaden wurde mit circa 600 Euro und der Sachschaden mit schätzungsweise 50 Euro beziffert. Das gestohlene Fahrrad und durchgeschnittene Fahrradschloss wurden sichergestellt. (di) Unfallflucht aufgeklärt Löbau, August-Förster-Straße 01.09.2026, 17:20 Uhr Das Polizeirevier Zittau-Oberland erhielt am Dienstagnachmittag die telefonische Mitteilung, dass ein bisher unbekannter Fahrer eines Skoda gegen den VW der Geschädigten gefahren und anschließend die Unfallstelle pflichtwidrig verlassen hatte. Dank einer Zeugin, welche sich die Kennzeichen gemerkt hatte, konnte die Halterin ermittelt und aufgesucht werden. Die Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem Auto um das Unfallfahrzeug handelte. Der entstandene Sachschaden wurde mit etwa 1.200 Euro beziffert. (di) Streitigkeiten führen zu Polizeieinsatz Bad Muskau, Gablenzer Straße 01.09.2026, 21:55 Uhr Beamte des Polizeireviers Weißwasser wurden am späten Dienstagabend zu einem Sachverhalt gerufen, bei welchem eine Frau nicht die Wohnung des Mitteilers verlassen wollte. Als die Beamten sie aus den Räumlichkeiten begleiten wollten, trat sie gegen die Badezimmertür und verursachte dadurch Sachschaden. Anschließend leistete sie Widerstand, um sich gegen das Herausführen aus der Wohnung zu stemmen. Beamte wurden dabei nicht verletzt. Gegen die 48-jährige deutsche Tatverdächtige wird wegen Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung und Widerstand ermittelt. (di)
  • Die Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch überreicht an diesem Freitag (5. September 2026) einen Förderbescheid in Höhe von rund 139.000 Euro an den Bergknappschaft Marienberg e. V. Mit den Fördergeldern aus dem Programm Ganzjahrestourismus soll der historische Stolleneingang am Bergbauschacht St. Ullrich-Stolln erhalten und instandgesetzt werden. Damit wird ein bislang nur eingeschränkt wahrnehmbares Element der historischen Bergbauinfrastruktur gesichert, sichtbar gemacht und touristisch in Wert gesetzt. Ein historisches Zeugnis der Bergbaugeschichte im Erzgebirge wird künftig stärker für Besucherinnen und Besucher erlebbar. »Das Erzgebirge lebt von seiner einzigartigen Verbindung aus Natur, Kultur und jahrhundertealter Bergbaugeschichte. Gerade die authentischen Zeugnisse des Montanwesens machen die Region für Gäste besonders erlebbar. Mit der Instandsetzung des historischen Stolleneingangs bewahren wir nicht nur ein Stück sächsischer Geschichte, sondern machen dieses wertvolle kulturelle Erbe leicht zugänglich und für Besucherinnen und Besucher unmittelbar erlebbar. Touristische Angebote sind dann besonders stark, wenn sie Geschichte nicht nur erklären, sondern am authentischen Ort erfahrbar machen. Genau hier setzt das Vorhaben an. Die Aufwertung des Stolleneingangs verbindet Denkmal- und Kulturerhalt mit moderner touristischer Entwicklung und stärkt damit die Attraktivität der gesamten Region«, sagt die sächsische Tourismusministerin Barbara Klepsch. Der aufgewertete Standort kann künftig als Anlaufpunkt innerhalb der montanhistorischen Erlebnisangebote sowie der bestehenden Wander- und Themenrouten dienen. Besucherinnen und Besucher erhalten damit die Möglichkeit, die Geschichte des Bergbaus und die daraus entstandene Kulturlandschaft unmittelbar vor Ort zu entdecken. Das Vorhaben ergänzt die bereits bestehenden montantouristischen Angebote der Region und schafft ein ganzjährig nutzbares touristisches Angebot. Insbesondere die Verbindung mit den vorhandenen Wander- und Themenwegen eröffnet Potenziale, den Standort in bestehende Besucherrouten einzubinden und damit zusätzliche Aufmerksamkeit für das montanhistorische Erbe zu schaffen. Mit der touristischen Inwertsetzung des historischen Stolleneingangs soll zugleich die Aufenthaltsqualität für Gäste verbessert werden. Das Vorhaben leistet damit einen Beitrag zur Verlängerung der Aufenthaltsdauer und zur Stärkung der regionalen Wertschöpfung, insbesondere im Bereich des Kultur- und Montantourismus. Als Bestandteil der Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří steht das Projekt zugleich für den Anspruch, das außergewöhnliche montanhistorische Erbe der Region zu bewahren und für kommende Generationen zugänglich zu machen. Pressevertreter sind herzlich eingeladen zur Bescheidübergabe durch Staatsministerin Barbara Klepsch: Datum: Freitag, 4. September 2026 Uhrzeit: 12:00 Uhr Ort: Besucherbergwerk Pferdegöpel, Hauptstraße 12, 09496 Marienberg OT Lauta Über Ihr Kommen freuen wir uns!