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    Berlin – Am 28. Mai 2019 beginnt der 122. Deutsche Ärztetag in Münster. Zu diesem Anlass kommen 250 ärztliche Abgeordnete aus ganz Deutschland für vier Tage nach Westfalen, um gesundheitspolitische Impulse zu setzen und wichtige berufspolitische Themen zu beraten. Eröffnet wird der Deutsche Ärztetag am kommenden Dienstag in der Großen Halle des Messe und Congress Centrums Halle Münsterland, unter anderem im Beisein von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, dem nordrhein-westfälischen Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann sowie dem Oberbürgermeister der Stadt Münster, Markus Lewe.

    In der gesundheits- und sozialpolitischen Generalaussprache werden sich die Abgeordneten unter anderem mit dem kürzlich in Kraft getretenen Terminservice- und Versorgungsgesetz befassen. Vor diesem Hintergrund wird der Deutsche Ärztetag die grundsätzliche Frage diskutieren, wie mit den zunehmenden Eingriffen des Staates in die Arbeitsgestaltung von Ärztinnen und Ärzten sowie mit der damit einhergehenden Aushöhlung der Kompetenzen der Selbstverwaltungsorgane umzugehen ist. Zwei Tage nach der Europawahl wird aber auch die wachsende Einflussnahme aus Brüssel in die gesundheitspolitischen Kompetenzen der Mitgliedsstaaten Thema der Beratungen sein.

    Zudem befassen sich die Abgeordneten des Deutschen Ärztetages im Rahmen ihres diesjährigen Schwerpunktthemas „Wenn die Arbeit Ärzte krank macht“ mit der Gesundheit von Ärztinnen und Ärzten und entwickeln gemeinsam mit hochkarätigen Referenten Strategien, wie diese geschützt und erhalten werden kann.
    Darüber hinaus wird sich der Deutsche Ärztetag mit einer Reihe wichtiger medizinisch-ethischer Themen befassen. Dazu zählen unter anderem die derzeit intensiv diskutierte Neuregelung der Organspende in Deutschland sowie die Debatte über vorgeburtliche genetische Blutuntersuchungen zum Ausschluss von Trisomien.

    Für Donnerstag, den 30. Mai 2019, sind die Wahlen unter anderem des Präsidiums der Bundesärztekammer sowie der zwei weiteren Vorstandsmitglieder vorgesehen.

    Pressekonferenzen zu den Themen der Arbeitssitzungen im Pressezentrum des 122. Deutschen Ärztetages in der MCC Halle Münsterland, Weißer Saal 2, EG, Albersloher Weg 32, 48155 Münster:
    -    Mittwoch, 29. Mai 2019, ca. 12.30 Uhr
    -    Donnerstag, 30. Mai 2019, im Anschluss an die Wahlen

    Druckfähige Fotos von der Eröffnungsveranstaltung des 122. Deutschen Ärztetages stehen am 28. Mai 2019 ab ca. 15.00 Uhr unter https://www.aerzteblatt.de/bildservice zum kostenlosen Download zur Verfügung.

    Presseinformationen und Videos zu ausgewählten Themen der Plenumssitzungen  können während des Deutschen Ärztetages ebenfalls auf der BÄK-Internetseite abgerufen werden.

    Auf Twitter können Sie dem 122. Deutschen Ärztetag unter dem Hashtag #daet2019 folgen.

    Telefonisch erreichbar ist die Pressestelle der deutschen Ärzteschaft während des 122. Deutschen Ärztetages in Münster auch unter: (0251) 66 00 211.

    Weitere Informationen zum 122. Deutschen Ärztetag

     

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    Dresden - In diesem Jahr tagt der Deutsche Ärztetag, das Parlament der deutschen Ärzte, vom 28. bis 31. Mai in Münster. Zum 122. Deutschen Ärztetag reisen rund 1.000 Gäste aus allen Bundesländern an. Aus Sachsen werden 12 Delegierte teilnehmen.

     

    Dresden - In diesem Jahr tagt der Deutsche Ärztetag, das Parlament der deutschen Ärzte, vom 28. bis 31. Mai in Münster. Zum 122. Deutschen Ärztetag reisen rund 1.000 Gäste aus allen Bundesländern an. Aus Sachsen werden 12 Delegierte teilnehmen.
     
    In Münster werden insbesondere die Auswirkungen des Terminservice- und Versorgungsgesetzes für Ärzte und die damit einhergehenden Eingriffe des Staates in die Arbeit der Selbstverwaltung genauso diskutiert, wie die zunehmende Konzernbildung in der ambulanten Versorgung. Auch die Weiterentwicklung der Patientenversorgung durch Digitalisierung wird in Münster debattiert. Zwei Tage nach der Europawahl wird die Generalaussprache des 122. Deutschen Ärztetages sicher auch von europäischen Themen geprägt werden.
     
    Ein Aspekt, der im Rahmen der Beratungen des Schwerpunktthemas des 122. Deutschen Ärztetages genauer betrachtet wird, lautet „Wenn die Arbeit Ärzte krank macht“. Mit diesem Tagesordnungspunkt hat der Vorstand der Bundesärztekammer eine Anregung aus dem Kreis der Abgeordneten des Deutschen Ärztetages aufgegriffen, sich mit den Auswirkungen belastender Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen auf Gesundheit und Berufszufriedenheit von Ärztinnen und Ärzten bei einem Ärztetag zu befassen.
     
    Am 30. Mai finden dann die Wahl des Präsidenten und die Wahl der Vizepräsidenten statt.
     
    Der Deutsche Ärztetag, das Parlament der deutschen Ärzteschaft, ist die Hauptversammlung der Bundesärztekammer und findet einmal jährlich an wechselnden Orten statt. Die 17 deutschen Ärztekammern entsenden insgesamt 250 Delegierte zum Deutschen Ärztetag. Sie erarbeiten und verabschieden länderübergreifende Regelungen zum Berufsrecht (z. B. Muster-Berufs- und Muster-Weiterbildungsordnung) und veröffentlichen Positionen zu aktuellen gesundheits- und sozialpolitischen Themen.
     
    www.slaek.de.

     

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    Frankfurt - Die AzubiCard Hessen wurde von der Hessischen Landesärztekammer mittlerweile an sämtliche hessische Auszubildende zur/m Medizinischen Fachangestellten (MFA) verteilt.

     

    Frankfurt - Die AzubiCard Hessen wurde von der Hessischen Landesärztekammer mittlerweile an sämtliche hessische  Auszubildende zur/m Medizinischen Fachangestellten (MFA) verteilt.

    Wie die Ärztekammer bereits Anfang März in einer Pressemitteilung informiert hatte, erhalten in diesem Jahr alle Auszubildenden  die Karte, die ihre Ausbildung in den Jahren 2016, 2017 bzw. 2018 aufgenommen, aber noch nicht beendet haben. Damit werde  sichergestellt, dass alle drei aktuellen Ausbildungsjahrgänge von der Einführung der Karte profitierten, die Vergünstigungen u.a.  beim Eintritt für Schwimmbäder oder Sportveranstaltungen biete, so Roswitha Barthel, Leiterin der Abteilung „Medizinische  Fachangestellte“ der Ärztekammer.

    www.laekh.de

     

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    Hannover - „Endlich ist der Weg frei für verlässliche Rahmenbedingungen und eine Verringerung der Gesamtbelastung der Ärztinnen und Ärzte“, freut sich Dr. med. Martina Wenker, Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen. Anlass ist die Einigung in der Tarifauseinandersetzung, die der Marburger Bund (MB) und der Verband kommunaler Arbeitgeber (VKA) gestern erzielt haben – unter Vorbehalt der Zustimmung der Tarifgremien beider Seiten.

     

    Hannover - „Endlich ist der Weg frei für verlässliche Rahmenbedingungen und eine Verringerung der Gesamtbelastung der Ärztinnen und Ärzte“, freut sich Dr. med. Martina Wenker, Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen. Anlass ist die Einigung in der Tarifauseinandersetzung, die der Marburger Bund (MB) und der Verband kommunaler Arbeitgeber (VKA) gestern erzielt haben – unter Vorbehalt der Zustimmung der Tarifgremien beider Seiten.

    Wenker, selbst langjähriges Mitglied des Marburger Bunds, begrüßt die ausgehandelten Eckpunkte wie weniger Wochenenddienste, eine bessere Arbeitszeiterfassung und mehr Gehalt in drei Stufen: „Die Einigung ebnet den Weg, die Arbeitsbedingungen in Klinken endlich nachhaltig zu verbessern.“ 

    In den letzten Wochen haben zehntausende angestellte Ärztinnen und Ärzte aus kommunalen Kliniken bei zahlreichen Warnstreiks mit beeindruckender Einigkeit bundesweit ein Zeichen gesetzt. „Nur gesunde und ausgeruhte Ärztinnen und Ärzte können kranken Menschen helfen“, betont Wenker, die ihre Unterstützung auch am 15. Mai in München vor Ort zeigte. „Der Marburger Bund hat einen großen Erfolg erzielt – für gesunde Ärztinnen und Ärzte und damit auch für gesunde Patientinnen und Patienten.“

    www.aekn.de

     

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    Düsseldorf - Einen gemeinsamen Impfappell richten Ärzte- und Apothekerschaft an die Bevölkerung im Rheinland. „Impfen gehört zum Besten, was je für die Gesundheit entwickelt wurde. Denn wer erfolgreich geimpft ist, wird erst gar nicht krank und trägt zugleich zum Schutz der Menschen in seiner Umgebung bei“, heißt es in einer heute (Donnerstag, 23. Mai) in Düsseldorf veröffentlichten Erklärung der Apothekerkammer Nordrhein und der Ärztekammer Nordrhein.

     

    Düsseldorf - Einen gemeinsamen Impfappell richten Ärzte- und Apothekerschaft an die Bevölkerung im Rheinland. „Impfen gehört zum Besten, was je für die Gesundheit entwickelt wurde. Denn wer erfolgreich geimpft ist, wird erst gar nicht krank und trägt zugleich zum Schutz der Menschen in seiner Umgebung bei“, heißt es in einer heute (Donnerstag, 23. Mai) in Düsseldorf veröffentlichten Erklärung der Apothekerkammer Nordrhein und der Ärztekammer Nordrhein.

    „Leider gibt es immer noch Impflücken, die beispielsweise zu Masernausbrüchen bis hin zu vermeidbaren Todesfällen führen“, so die Kammerpräsidenten. „Es ist deswegen gut, dass der Gesetzgeber im Fall der Masern gegen Nachlässigkeit und fehlinformierte Impfskepsis vorgehen will. Davon unabhängig bleibt es unser gemeinsames Ziel, die Menschen in unserem Kammerbereich auch vor allen anderen Erkrankungen zu schützen, die mit Impfungen verhindert werden können. Wir rufen dazu auf, den Impf-Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts konsequent zu folgen“, so der Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke, und der Präsident der Apothekerkammer Nordrhein, Lutz Engelen.

    „Wir wissen, dass es zu diesem Thema viele Fragen gibt:“, so die Kammerpräsidenten weiter, „‚Welche Impfungen sind für mich richtig?‘ ‚Was ist gut für mein Kind?‘ ‚Kann ich mich darauf verlassen, dass der Impfstoff in Ordnung ist?‘ ‚Muss ich mir Sorgen wegen eventueller Nebenwirkungen machen?‘ Ärztinnen und Ärzte sowie Apothekerinnen und Apotheker beraten zu diesen Anliegen mit ihrem ganzen Fachwissen und mit dem Blick auf die individuelle Situation des einzelnen Menschen. Es ist wichtig, dass der Gesetzgeber gute Rahmenbedingungen für diese höchstpersönlichen Beratungsleistungen schafft.

    Dabei sind sich Apotheker- und Ärzteschaft im Rheinland einig, dass jede Berufsgruppe ihre besondere Kompetenz einbringt. Der Schlüssel liegt in der Stärkung dieser Kompetenzen und nicht in einer unsachgemäßen Vermischung von Aufgaben. „Die klassische Arbeitsteilung unserer Heilberufe zum Wohle der Patienten hat sich bewährt“, meinen die Kammerpräsidenten Engelen und Henke. Impfungen müssten daher auch künftig bei Ärztinnen und Ärzten stattfinden, genauso wie Apothekerinnen und Apothekern als Experten für Arzneimittel das Recht zur Abgabe apothekenpflichtiger Humanarzneimittel (Dispensierrecht) im heutigen Umfang erhalten bleiben müsse. „Wir brauchen keine Impfungen in Apotheken und kein Dispensierrecht für die Ärzteschaft“, so Henke und Engelen. „Was wir stattdessen brauchen sind für beide Berufe faire Rahmenbedingungen und eine Förderung ihrer Beratungstätigkeit“.

    Sorge bereitet den beiden Kammerpräsidenten in diesem Zusammenhang die zunehmende Kommerzialisierung und Konzernbildung im Gesundheitswesen. „Wir fordern ein entschiedenes Vorgehen der Politik gegen alle Tendenzen, das Agieren kommerziell getriebener Großkonzerne an die Stelle der freiberuflich verantworteten Sorge für die Gesundheit zu setzen.“, so Engelen und Henke. Denn Kommerzialisierung und Konzernbildung im Gesundheitswesen gefährden die Garantenstellung der akademischen Heilberufe mit ihrer hohen persönlichen Verantwortung und ihrer patientenorientierten Beratungskompetenz. Das Vertrauen der Bevölkerung in diese Garantenstellung ist jedoch der Schüssel für eine gute Gesundheitsversorgung – das gilt beim Thema Impfen wie bei vielen anderen Themen.“

    www.aekno.de

     

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