News der BÄK

RSS-Feed der Bundesärztekammer
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    18.-19. Oktober 2018, Berlin

    Gefördert durch das Bundesministerium für Gesundheit, veranstaltet von der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft.

    Kongressort: Langenbeck-Virchow-Haus, Luisenstraße 58/59, 10117 Berlin

    Die Hauptthemen sind:

    • 10 Jahre Aktionsplan AMTS: Erfolge und Perspektiven
    • Interprofessionelle Zusammenarbeit als Schlüssel zu mehr AMTS?
    • Medikationsplan: Forschungsprojekte, Status quo und Ausblick
    • Nebenwirkungen durch Medikationsfehler
    • AMTS in der Pädiatrie und Geriatrie
    • AMTS in Therapieleitlinien
    • Innovationsfonds – Untersuchungen zur AMTS
       

    Fortbildungspunkte sind bei der Ärzte- und der Apothekerkammer Berlin beantragt.

    Weitere Informationen finden Sie unter: www.patientensicherheit2018.de

     

  2.  

    Magdeburg - Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts gibt in Deutschland die Richtschnur für die Impfmedizin vor. Regelmäßige Aktualisierungen der STIKO-Empfehlung bilden die Basis für die Schutzimpfungsrichtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), die wiederum Umfang und Finanzierung von Schutzimpfungen durch die gesetzlichen Krankenkassen reguliert. Anders als in den Vorjahren haben STIKO und G-BA in diesem Jahr mit der Anpassung der Influenza- und der HPV-Impfstrategie wesentliche impfmedizinische Änderungen auf den Weg gebracht. „Schutzimpfungen zählen seit mehr als 200 Jahren zu den wirksamsten Präventivmaßnahmen in der Medizin. Der impftag.aktuell am 20. Oktober in Magdeburg gibt erneut Ärzten, Apothekern und Assistenzpersonal Gelegenheit, sich über aktuelle Änderungen und deren Umsetzung zu informieren“, erklärt Dr. Simone Heinemann-Meerz, Präsidentin der Ärztekammer Sachsen-Anhalt.

     

    Magdeburg - Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts gibt in Deutschland die Richtschnur für die Impfmedizin vor. Regelmäßige Aktualisierungen der STIKO-Empfehlung bilden die Basis für die Schutzimpfungsrichtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), die wiederum Umfang und Finanzierung von Schutzimpfungen durch die gesetzlichen Krankenkassen reguliert. Anders als in den Vorjahren haben STIKO und G-BA in diesem Jahr mit der Anpassung der Influenza- und der HPV-Impfstrategie wesentliche impfmedizinische Änderungen auf den Weg gebracht.  „Schutzimpfungen zählen seit mehr als 200 Jahren zu den wirksamsten Präventivmaßnahmen in der Medizin. Der impftag.aktuell am 20. Oktober in Magdeburg gibt erneut Ärzten, Apothekern und Assistenzpersonal Gelegenheit, sich über aktuelle Änderungen und deren Umsetzung zu informieren“, erklärt Dr. Simone Heinemann-Meerz, Präsidentin der Ärztekammer Sachsen-Anhalt.
     
    Der  impftag.aktuell Magdeburg 2018 wird von dem Vorstandsmitglied der Ärztekammer, Dr. Gunther Gosch und Dr. Constanze Gottschalk vom Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt, organisiert und geleitet. Beide Ärzte engagieren sich seit Jahren für die Impfprävention der Bevölkerung in Sachsen-Anhalt. „Die Impfquoten in Sachsen-Anhalt gehören zu den höchsten in Deutschland, sind aber dennoch für den Schutz gefährdeter Personen unzureichend“, wirbt Dr. Gunther Gosch für die Grippeimpfung. Und fügt an: „Wie gefährlich und folgenreich unwissenschaftliche und rein pekuniär orientierte Debatten wie beispielsweise um die Bereitstellung von Vierfach-Grippeimpfstoff sind, hat der vergangene Grippezeitraum gezeigt.“ Für die aktuelle Grippeimpfsaison steht Vierfachimpfstoff unabhängig von der Kassenzugehörigkeit zur Verfügung. Nun ist ärztliches Engagement gefordert, verloren gegangenes Vertrauen einer zunehmend impfmüden Bevölkerung zurückzugewinnen.
     
    Der Impftag findet unter Beteiligung der Ärztekammer am 20. Oktober 2018 im Audimax der Fachhochschule Magdeburg-Stendal im Magdeburger Herrenkrug ab 9 Uhr statt. Die Veranstaltung ist wie im Vorjahr mit über 400 angemeldeten Teilnehmern ausgebucht.
     
    Neben aktuellen Entwicklungen zur Grippeimpfung werden sich interessierte Teilnehmer  beispielsweise über die Empfehlung informieren, dass künftig zum Schutz vor HPV-verursachten Krebserkrankungen auch Knaben geimpft werden sollen. Ebenso wird der  dramatische Anstieg von Keuchhustenerkrankungen, die impfmedizinischen Aspekte bakterieller Hirnhautentzündungen oder zielorientierte Kommunikationsstrategien rund ums Impfen in den Fokus der Veranstaltung genommen.

    www.aeksa.de

     

  3.  

    Berlin - Die Ärztekammer Berlin weist den von Papst Franziskus vorgenommenen Vergleich von Schwangerschaftsabbrüchen mit Auftragsmorden in aller Deutlichkeit zurück. „Weder Frauen, die sich für einen Schwangerschaftsabbruch nach den in Deutschland geltenden Bestimmungen der §§ 218a ff. StGB und dem Schwangerschaftskonfliktgesetz entscheiden, noch Ärztinnen und Ärzte, die hiernach einen Schwangerschaftsabbruch durchführen, handeln kriminell oder leichtfertig“, betonten der Präsident und die Vizepräsidentin der Ärztekammer Berlin, Dr. med. Günther Jonitz und Dr. med. Regine Held. Das ärztliche Ethos, Leben zu erhalten und Gesundheit zu schützen, beziehe sich auch auf die schwangere Frau, die sich in einer Notlage befindet. „Ärztinnen und Ärzte schützen diese Frauen vor schweren Gefahren für ihr Leben, ihre körperliche oder seelische Gesundheit. Dies zu verurteilen, ist unverantwortlich und inhuman. Ärztinnen und Ärzte helfen und heilen!“, ergänzten Held und Jonitz.

     

    Berlin - Die Ärztekammer Berlin weist den von Papst Franziskus vorgenommenen Vergleich von Schwangerschaftsabbrüchen mit Auftragsmorden in aller Deutlichkeit zurück. „Weder Frauen, die sich für einen Schwangerschaftsabbruch nach den in Deutschland geltenden Bestimmungen der §§ 218a ff. StGB und dem Schwangerschaftskonfliktgesetz entscheiden, noch Ärztinnen und Ärzte, die hiernach einen Schwangerschaftsabbruch durchführen, handeln kriminell oder leichtfertig“, betonten der Präsident und die Vizepräsidentin der Ärztekammer Berlin, Dr. med. Günther Jonitz und Dr. med. Regine Held. Das ärztliche Ethos, Leben zu erhalten und Gesundheit zu schützen, beziehe sich auch auf die schwangere Frau, die sich in einer Notlage befindet. „Ärztinnen und Ärzte schützen diese Frauen vor schweren Gefahren für ihr Leben, ihre körperliche oder seelische Gesundheit. Dies zu verurteilen, ist unverantwortlich und inhuman. Ärztinnen und Ärzte helfen und heilen!“, ergänzten Held und Jonitz.

    www.aerztekammer-berlin.de

     

  4.  

    München - Vom 26. bis 28. Oktober findet in der Meistersingerhalle in Nürnberg der 77. Bayerische Ärztetag statt. Auf dem Programm der Auftaktveranstaltung am Freitagabend stehen Grußworte von Melanie Huml (CSU), Staatsministerin für Gesundheit und Pflege sowie vom Nürnberger Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly (SPD). Interessant wird sicherlich auch das Impulsreferat von Professor Dr. Matthias S. Fifka, Leiter des Instituts für Wirtschaftswissenschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), zum Thema „Zwischen Regulierung und Selbstbestimmung – Werteorientierung im Arztberuf“. Im Leitartikel der Oktober-Ausgabe des Bayerischen Ärzteblattes schreibt BLÄK-Präsident Dr. Gerald Quitterer: „Darum geht es doch. Wohin geht die Profession Arzt? Warum haben wir Nachwuchsprobleme? Warum werden Haus- und Facharztpraxen nicht mehr nachbesetzt und warum finden die Klinken nicht genug Ärztinnen und Ärzte?"

     

    München -  Vom 26. bis 28. Oktober findet in der Meistersingerhalle in Nürnberg der 77. Bayerische Ärztetag statt. Auf dem Programm der Auftaktveranstaltung am Freitagabend stehen Grußworte von Melanie Huml (CSU), Staatsministerin für Gesundheit und Pflege sowie vom Nürnberger Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly (SPD). Interessant wird sicherlich auch das Impulsreferat von Professor Dr. Matthias S. Fifka, Leiter des Instituts für Wirtschaftswissenschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), zum Thema „Zwischen Regulierung und Selbstbestimmung – Werteorientierung im Arztberuf“. Im Leitartikel der Oktober-Ausgabe des Bayerischen Ärzteblattes schreibt BLÄK-Präsident Dr. Gerald Quitterer: „Darum geht es doch. Wohin geht die Profession Arzt? Warum haben wir Nachwuchsprobleme? Warum werden Haus- und Facharztpraxen nicht mehr nachbesetzt und warum finden die Klinken nicht genug Ärztinnen und Ärzte?"
     
    Was fehle, seien mutige Schritte, wie zum Beispiel, den Masterplan Medizinstudium 2020 endlich umfänglich umzusetzen, oder den Zugang zum Medizinstudium so zu reformieren, dass die Abiturnote tatsächlich in den Hintergrund rücke. Vor allem aber, mehr universitäre Studienplätze für Medizin zu schaffen, damit nicht der Mediziner über Bachelor- und Masterstudiengänge oder gar der „Physician Assistant“ eines Tages den Arzt heutiger Profession ersetze. „Regulierung also dort, wo sie erforderlich ist, aber nicht dort, wo sie die Selbstverwaltung gängelt“, schreibt Quitterer, so wie derzeit im geplanten Terminservice- und Versorgungsgesetz, oder dort, wo sie Ärztinnen und Ärzte unter Druck setze, wie beispielsweise beim angedrohten Honorarverlust im Zusammenhang mit der Anbindung an die Telematikinfrastruktur.

    Bei der Berufsordnung stünden zwei Änderungen auf der Tagesordnung: Die Erweiterung der Fernbehandlungsmöglichkeiten und die Stärkung der ärztlichen Unabhängigkeit. Abzustimmen ist über eine neue Formulierung des Paragrafen 7, Absatz 4 zur „ausschließlichen Fernbehandlung“. Hierzu habe der Vorstand einen Leitantrag vorbereitet, der eine ausschließliche Beratung und Behandlung über Kommunikationsmedien unter bestimmten Voraussetzungen zulässt. Vorausgegangen waren auch dazu die Beschlüsse des diesjährigen Deutschen Ärztetages.
     
    Mehr zu „Die lange Bank der Entscheidungen?“ lesen Sie in der Oktober-Ausgabe 2018 des Bayerischen Ärzteblattes unter www.bayerisches-ärzteblatt.de.

    www.blaek.de

     

  5.  

    Berlin - Die Delegiertenversammlung der Ärztekammer Berlin hat in ihrer gestrigen Sitzung mehrheitlich nachfolgende Resolution zum geplanten Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) beschlossen:

     

    Die Ärztinnen und Ärzte der Delegiertenversammlung der ÄKB lehnen Teile des Gesetzentwurfes des TSVG ab.

    Das geplante Gesetz greift extrem in die Freiberuflichkeit und in die Selbstverwaltung der Ärzteschaft ein und erhöht den bürokratischen Aufwand im Vertragsarztwesen enorm.

     

    Berlin -  Die Delegiertenversammlung der Ärztekammer Berlin hat in ihrer gestrigen Sitzung mehrheitlich nachfolgende Resolution zum geplanten Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) beschlossen:
     
    Die Ärztinnen und Ärzte der Delegiertenversammlung der ÄKB lehnen Teile des Gesetzentwurfes des TSVG ab.
    Das geplante Gesetz greift extrem in die Freiberuflichkeit und in die Selbstverwaltung der Ärzteschaft ein und erhöht den bürokratischen Aufwand im Vertragsarztwesen enorm.

    Mit der vorgesehenen Anhebung der Pflichtstundenzahl für Kassenärzte von 20 auf 25 Stunden und der Vorgabe einer täglichen einstündigen terminfreien Sprechstunde wird von der Politik ungerechtfertigt kleinteilig in die Praxisstruktur und Praxisorganisation eingegriffen.

    Die meisten Praxen haben bereits mehr als 25 Stunden Öffnungszeit. Ein Arzt, der aus körperlichen, psychischen oder familiären Gründen weniger Sprechzeiten anbietet, wird dieses auch durch ein Gesetz nicht umsetzen können, sondern gezwungen sein, Auswege zu finden oder zu beantragen.

    Die notwendige Differenzierung der verschiedenen Arztgruppen kann der Gesetzgeber nicht erfassen. Operativ oder interventionell tätige wie auch Dialyseärzte haben keinen Schwerpunkt in der Sprechstundentätigkeit. Diese realitätsfernen Vorgaben des Gesetzgebers unterstreichen den Wert der Selbstverwaltung, die in diesen Punkten die Hoheit behalten sollte!
    Das Gesetz gibt nicht vor und kann auch nicht vorgeben, dass in einer verlängerten Sprechstundenzeit mehr Patienten als zuvor behandelt werden. Durch die verlängerte Öffnungszeit wird somit nicht die vom Gesetzgeber gewünschte Leistungssteigerung eintreten.

    Eine bessere Vergütung bei der Behandlung von neuen Patienten wird allenfalls dazu führen, dass bereits bekannte Patienten länger warten müssen. Wenn der Patient selber dies erkennt, wird er zum nächsten neuen Arzt rotieren, um schneller behandelt zu werden.

    Die eine terminfreie Sprechstunde löst ebenso wenig die bestehenden Probleme. Hat ein Terminpatient eine Minute vor Beginn der terminfreien Stunde ein akutes Problem, müssen die Patienten ohne Termin warten wie sonst auch. Kommt zu der terminfreien Sprechstunde kein Patient, dann sitzt der Arzt ohne zu arbeiten in seiner Praxis. Auch diese Vorstellung des Gesetzgebers ist fern von jeder effektiven praktischen Umsetzungsmöglichkeit und ohne nachfolgenden Gewinn für die Gesellschaft.

    Wir kritisieren auch den vermehrten bürokratischen Aufwand der KV in Bezug auf zu erwartende Differenzierungen bei der Abrechnung sogenannter neuer Patienten, Akutpatienten, Notfallpatienten und vermittelter Patienten sowie in Bezug auf gesetzlich vorgesehene Kontrollmaßnahmen durch die KV.

    Der Ausbau der rund um die Uhr besetzten Terminservicestellen ist weder notwendig noch ist deren Finanzierung geklärt. Eine ‚Verschwendung‘ der Bereitschaftsnummer 116117 für die Vergabe von Routineterminen rund um die Uhr zeugt von um sich greifender Rundum-Versorgungsmentalität, aber nicht von der vom SGB V vorgebenden Beschränkung auf die für die Versorgung notwendigen und ausreichenden Maßnahmen, die den Leistungserbringern vorgeschrieben sind.

    Eine Vielzahl von weiteren vorgesehenen Maßnahmen erscheinen wie Schnellschüsse ohne zu Ende gedacht zu sein, so die Aufhebung von Zulassungsbeschränkungen für Rheumatologen, Psychiater und Pädiater sowie in ländlichen Gebieten oder die Verpflichtung der KVen, in unterversorgten Gebieten eigene Einrichtungen zu erstellen. Hier entstehen Folgekosten, die die schon knappen budgetierten Mittel weiter einschränken.

    Statt neuer Vorschriften sollten das gedeckelte Budget und die zentralisierte Bedarfsplanung aufgehoben werden. Dies ermöglicht Ärzten, dem Bedarf zu folgen, zukunftssicher zu investieren und damit die Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten. Aufgrund des zu erwartenden zunehmenden Ärztemangels ist dabei sicher nicht von einem finanziellen Zusammenbruch des Systems auszugehen. Maßnahmen zur Bekämpfung des zu erwartenden Ärztemangels sollten aber auch im Gesetz aufgegriffen werden!

    www.aerztekammer-berlin.de

     

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