News der BÄK

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  1. Derzeit kein Novellierungsbedarf der Richtlinie

  2. Rheinland-Pfalz: Zahl der Facharztanerkennungen spiegelt gute Qualität wider

    Mainz - Ärztliche Weiterbildung steht bei den Ärztinnen und Ärzten in Rheinland-Pfalz weiterhin hoch im Kurs: Insgesamt 574 Ärztinnen und Ärzte haben im vergangenen Jahr ihre Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen. Fast die Hälfte von ihnen (292) sind Ärztinnen. Für die Weiterbildung zum Facharzt gibt es klare Regeln und Vorgaben. Sie bilden den aktuellen medizinischen Standard ab und stellen somit Patientenversorgung und Patientensicherheit weiterhin auf qualitativ hohem Niveau sicher, erklärt Landesärztekammer-Präsident Dr. Günther Matheis. Nach Abschluss ihres Medizinstudiums durchlaufen Ärztinnen und Ärzte eine mehrjährige Weiterbildung zur Fachärztin/Facharzt. Diese Weiterbildung findet unter Anleitung erfahrener Ärztinnen und Ärzte statt, die von der Landesärztekammer zur Weiterbildung befugt worden sind. Die Weiterbildung endet mit einer Prüfung. Wer sie besteht, erhält die Facharztanerkennung. Die meisten Facharztanerkennungen gab es im Jahr 2016 im Gebiet Innere Medizin (85). Am zweithäufigsten war die Anerkennung in der Allgemeinmedizin (62), gefolgt von der Anästhesiologie (49) sowie der Orthopädie und Unfallchirurgie (44).
  3. Westfalen-Lippe: Ärztekammer gratuliert erfolgreichen Prüfungsabsolventen

    Münster - Mehr als 1.500 Auszubildende für den Beruf der Medizinischen Fachangestellten (MFA) haben sich in diesem Jahr ihrer Abschlussprüfung an einem der 35 Berufskollegs in Westfalen-Lippe gestellt. Die 36 Prüfungsbesten, die die Höchstnote „Sehr gut“ erreichten, zeichnete die Ärztekammer Westfalen-Lippe gestern aus. Im Ärztehaus in Münster gratulierte Dr. med. Hans-Peter Peters, Beauftragter der Ärztekammer für die Ausbildung Medizinischer Fachangestellter (MFA), den neuen MFA und überreichte Urkunden und Buchpräsente. Glückwünsche galten auch sieben Fachwirtinnen und -wirten für ambulante medizinische Versorgung: Sie hatten die Abschlussprüfung ihrer Aufstiegsfortbildung ebenfalls mit Höchstnoten absolviert. Zur Sommerprüfung an den Berufskollegs in Westfalen-Lippe waren 1.320 Auszubildende für den MFA-Beruf gemeldet, bei der vorangegangenen Winterprüfung waren es 213. Die erfolgreiche Prüfung eröffne den Start in das außerordentlich vielfältige Berufsleben der Medizinischen Fachangestellten, erläuterte Ausbildungsbeauftragter Dr. Peters. MFA seien nicht nur Bezugsperson für Patientinnen und Patienten, sondern übten als „rechte Hand“ von Ärztin und Arzt auch eine sehr verantwortungsvolle Tätigkeit aus. So sei die Zusammenarbeit unterschiedlicher Berufsgruppen in der Arztpraxis nicht nur ein Schlagwort, sondern gelebte Realität und Voraussetzung für den Behandlungserfolg.
  4. Sachsen-Anhalt: Ärztekammer übergab Zeugnisse

    Magdeburg - 90 Auszubildende wechseln ihren Status und beginnen einen neuen Lebensabschnitt: „Wir sind stolz, dass in diesem Jahr 86 Frauen und vier Männer erfolgreich ihre Abschlussprüfung zur Medizinischen Fachangestellten (MFA) vor der Ärztekammer Sachsen-Anhalt abgelegt haben“, erklärt Dr. Simone Heinemann-Meerz, Präsidentin der Ärztekammer Sachsen-Anhalt. Nach der festlichen Feierstunde am 12. Juli 2017 starten sie nun in ihr Berufsleben. Wie sehr sie landesweit von den niedergelassenen Arztpraxen benötigt werden, zeigt die hohe Quote der bereits abgeschlossenen Arbeitsverträge. Immerhin 77 % (71 MFA) sind von ihren Ausbildungspraxen als Mitarbeiter übernommen worden oder beginnen ihre Arbeit bei einem anderen Arbeitgeber. In 19 Prozent der Fälle (18 MFA) ist noch kein Arbeitsvertrag zustande gekommen. Dr. Heinemann-Meerz: „Aber aus unserer langjährigen Erfahrung wissen wir, dass die Absolventen nicht lange auf eine Anstellung warten müssen. Der Bedarf in den Praxen nach gut ausgebildeten Fachleuten ist nach wie vor sehr hoch. Damit sind die Berufsperspektiven in diesem Ausbildungsberuf sehr gut.“ Heute wurde ein Großteil der jungen Frauen und Männer zur feierlichen Freisprechung in der Ärztekammer Sachsen-Anhalt erwartet. Dipl.-Ing. Angelika Henze, Ärztliche Assistentin der Geschäftsführung der Ärztekammer Sachsen-Anhalt, hat die Absolventen persönlich aus ihrem Ausbildungsstatus verabschiedet. Von ihr erhielten sie ihre Prüfungszeugnisse und den Brief Medizinische(r) Fachangestellte(r).
  5. Westfalen-Lippe: Gegen Sanktionsmodelle à la Praxisgebühr in der Notfallversorgung

    Münster - Nach Ansicht der Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) muss in der Notfallversorgung der Patienten weiterhin das Leitmotiv „ambulant vor stationär“ gelten, um verantwortlich mit den knappen Ressourcen umzugehen und den Hausarzt als ersten Ansprechpartner und „Arzt des Vertrauens“ für die Patienten im Versorgungssystem zu implementieren. Dies war auch die Grundstimmung des zehnten Westfälischen Ärztetages, der sich am vergangenen Wochenende mit der „Notfallversorgung in Zeiten knapper Ressourcen“ auseinandergesetzt hat. Im Raum stand die Frage: Wie behandelt man den alltäglichen Not- oder Akutfall, wenn der Patient ärztliche Hilfe erwartet? Einhellige Meinung: „Umerziehung“ der Bevölkerung oder Beeinflussung der bestehenden Verhaltensmuster sind nicht realistisch. Aber es braucht vermehrt transparente Informationen, um Patienten über die allgemeine Notdienst-Telefonnummer 116 117 oder den Notruf 112 in lebensbedrohenden Situationen zur Aufklärung der Patienten aufzuklären.