Neues aus Sachsen

Aktuelle Meldungen des Medienservice Sachsen
  1. Presseeinladung

    Sperrfrist: Inhaltliche Veröffentlichung nicht vor dem 03.03.2018. Staatsministerin Barbara Klepsch hält am nächsten Samstag ein Grußwort beim Jubiläumssymposium »20 Jahre Schwerbrandtverletztenzentrum am Klinikum St. Georg«. Die Klinik für Plastische- und Handchirurgie besteht als eigene Einheit seit 25 Jahren am Klinikum St. Georg in Leipzig – seit 1998 ist das Schwerbrandverletztenzentrum als einziges Zentrum in Sachsen für die Versorgung entsprechender Patienten zuständig. Hierbei hat sich die Behandlung Brandverletzter im Laufe der Zeit von einer anfangs eher chirurgisch orientierten Therapie zu einem heute komplexen interdisziplinären Therapiekonzept gewandelt. In dem Symposium werden alle Facetten der Therapie brandverletzter Patienten beleuchtet, von der Erstversorgung über die Intensivmedizin und frühe chirurgische Therapie bis hin zur sekundären Rekonstruktion. Datum: 03.03.2018 Zeit: 09:00 Uhr Ort: Badehaus – Haus 3, Delitzscher Str. 141, 04129 Leipzig Wir laden Sie herzlich zur Berichterstattung ein. Zur besseren Planung bitten wir Sie, sich formlos per Mail an unternehmenskommunikation@sanktgeorg.de anzumelden.
  2. Schloss Augustusburg – Instandsetzung der Nordbrücke beginnt

    Am 26.02.2018 beginnen die Arbeiten zur Grundinstandsetzung der Nordbrücke am Schloss Augustusburg. Unter der Projektleitung der Niederlassung Chemnitz des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) erfolgt zwischen Torhaus und Eingangsportal die Erneuerung von Überbau, Brückenabdichtung, seitlichen Treppenanlage sowie der im Bauwerk verlaufenden Ver- und Entsorgungsleitungen. Die Maßnahmen sind notwendig, um die Sicherheit und Funktion des Bauwerks weiter aufrecht zu erhalten. Im Zuge der Bauarbeiten werden auch die direkt angrenzenden Umfassungsmauern saniert. Bei der Instandsetzung wird darauf geachtet, wesentliche Teile der historischen Bausubstanz zu erhalten. Die Arbeiten erfolgen unter Beachtung der Belange des Denkmalschutzes und der Einbeziehung der Denkmalschutzbehörden. Für die Umsetzung der Baumaßnahme investiert der Freistaat Sachsen rund 900.000 Euro. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Ende Oktober 2018 abgeschlossen sein. Hierfür ist es notwendig, die Nordbrücke für den Besucherverkehr zu sperren. Der Schlossbetrieb läuft in gewohnter Weise weiter. Der Besucherzugang ist über das Südtor gesichert. Eine entsprechende Umleitung zum gegenüberliegenden Südportal wird für die Besucher vor Ort ausgewiesen. Die Umleitung betrifft alle Besucher, die aus Richtung Altstadt oder von der Drahtseilbahn kommen. Besucher die auf dem öffentlichen Parkplatz zum Schloss parken, sind nicht betroffen. Für die Besucher aus Richtung Altstadt wird zwischen Torhaus und Zehrgarten, am Kutschenmuseum eine fußläufige Verbindung geschaffen. Diese Baumaßnahme wird finanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.
  3. Lebensraum und Klimaarchiv

    Das aktuelle Thema des „Freiberger Kolloquiums“ am 1. März 2018, 19:30 in der terra mineralia in Freiberg Er wird auch als „Pompeji des Perms“ bezeichnet: der versteinerte Wald von Chemnitz. Vor rund 300 Millionen Jahren fand hier ein überaus explosiver Vulkanausbruch statt. Unter der Glut-Aschewolke ist nicht nur eine spektakuläre Fossillagerstätte erhalten geblieben, sondern ein gesamtes Ökosystem aus Pflanzen und Tieren und deren Interaktionen wurde an Ort und Stelle konserviert. Spektakuläre Funde berichten über Leben und Sterben einer tropischen Oase und über die zerstörende Kraft des Vulkanismus. Bei der Analyse und Erforschung der fossilen Lagerstätte bildet ein Paläoboden des vorzeitlichen Wald-Ökosystems eine Schlüsselrolle. In einer Höhle, wenige Zentimeter unter der Erdoberfläche im Baumwurzelgeflecht, wurden sogar Abdrücke von Skorpionen gefunden. In einem Fall ein männliches und ein weibliches Exemplar in enger räumlicher Beziehung. Die Krönung der Indiskretion hierzu zeigt der Vortrag von Herrn Prof. Dr. Ronny Rößler auf. Er ist Direktor des Museums für Naturkunde in Chemnitz. Die Veranstalter des „Freiberger Kolloquiums“ laden herzlich dazu ein. Veranstaltungsort ist der Vortragssaal der terra mineralia im Schloss Freudenstein, Schlossplatz 4 in 09599 Freiberg. Der Eintritt ist frei! Das „Freiberger Kolloquium“ ist eine populärwissenschaftliche Vortragsreihe des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, des Sächsischen Oberbergamtes, des Geokompetenzzentrum Freiberg e. V., des Sächsischen Staatsarchivs/Bergarchiv Freiberg, der TU Bergakademie Freiberg und der terra mineralia.
  4. Gemeinsame Presseeinladung

    Seit 2014 breitet sich die hochansteckende Afrikanische Schweinepest in Europa aus. Sie ist für Menschen ungefährlich, bedroht aber Millionen Haus- und Wildschweine. Auch Lebensmittel können diese Krankheit übertragen. Wie ist die Situation in Sachsen und den Nachbarstaaten? Wie stark wären landwirtschaftliche Betriebe bei einem Ausbruch betroffen? Was können die Jäger tun? Wie wappnen sich die zuständigen Behörden für den Fall eines Ausbruchs? Und wer ist überhaupt wofür zuständig? Die Staatsministerien für Soziales und Verbraucherschutz sowie für Umwelt und Landwirtschaft informieren in einem gemeinsamen Pressegespräch.. Datum: 02.03.2018 Zeit: 10.30 Uhr Ort: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, Albertstr. 10, 01097 Dresden, Raum 23 Wir freuen uns, einen Vertreter Ihrer Redaktion begrüßen zu können und bitten zur besseren Planung um Anmeldung unter presse@sms.sachsen.de
  5. Schultheatergruppe aus Niesky zum 39. Theatertreffen der Jugend in Berlin eingeladen

    Die Theatergruppe ELEVEN (Theater AG der 7. Klassen) des Friedrich-Schleiermacher-Gymnasiums in Niesky ist als einzige Schultheatergruppe deutschlandweit zum 39. Theatertreffen der Jugend mit der Inszenierung „Das Phantom von Uruk“ nach Berlin eingeladen worden. Unter bundesweit 105 Bewerbern hat die Jury acht Inszenierungen ausgewählt. Das renommierte Theatertreffen in Berlin ist bekannt für hohe Qualität und semi-professionelle Teilnehmer. Das Friedrich-Schleiermacher-Gymnasium ist Kooperationspartner von KOST (Kooperation Schule und Theater), einer Initiative zur kulturellen Bildung an sächsischen Schulen in Trägerschaft der Landesbühnen Sachsen. Glückwünsche für den großen Erfolg der Theatergruppe ELEVEN kommen sowohl vom Ministerium für Wissenschaft und Kunst auch dem Kultusministerium. Kunststaatssekretär Uwe Gaul: „Die an dieser Auszeichnung Beteiligten, Schülerinnen und Schüler, Schulleitung, Lehrerinnen und Lehrer, Künstler und KOST haben allen Grund, stolz auf ihre Leistung zu sein. Der gemeinsame Erfolg ist Anerkennung und auch Ansporn, die Schulen für kulturelle Bildung weiter zu öffnen. Hier werden Empathie, das Reflexions- und Abstraktionsvermögen sowie die soziale Kompetenz gefördert und damit der eigene Horizont erweitert. Kulturelle Bildung ermöglicht die Auseinandersetzung der Menschen mit sich selbst, mit der Umwelt und Gesellschaft und ist unverzichtbar für unser demokratisches Zusammenleben.“ Kultusstaatssekretär Herbert Wolff: „Das Theaterspiel ist eine besonders attraktive Form des Lernens. Es fördert die Teamarbeit, stärkt das Selbstbewusstsein, leistet einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung und ermöglicht Perspektivwechsel. Die Zusammenarbeit von Schulen und Theaterprofis ist deshalb besonders zu unterstützen“. Hintergrund: Das Projekt: Das Gymnasium Niesky ist für zwei Jahre (seit Sommer 2016) Partner des Projektes "KOST - Kooperation Schule und Theater in Sachsen". Als freier Künstler wurde Ben Graul akquiriert. Motivation des Gymnasiums war der Wunsch, neue Impulse für das Theaterspiel zu erhalten, das forschende Theater kennenzulernen und traditionelle Formen des Schultheaters aufzubrechen. Seit dem arbeiten Ben Graul und die Lehrerin Kerstin Schönbrodt mit der Theatergruppe „Die Eleven“ zusammen. Die Spielerinnen und Spieler schrieben eigene Texte, übten das chorische Sprechen, entwarfen eigene Requisiten, beteiligten sich aktiv an der Auswahl gestalterischer Darstellungsmittel oder bildeten dramaturgische Kollektive, um die darzustellenden Texte zu hinterfragen und zu bearbeiten. KOST – Kooperation Schule und Theater ist eine Initiative zur Kulturellen Bildung an sächsischen Schulen in der Trägerschaft der Landesbühnen Sachsen und wird vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst sowie vom Sächsischen Staatsministerium für Kultus unterstützt. KOST arbeitet im Sinne der Stärkung und qualitativen Weiterentwicklung des Schultheaters, initiiert und begleitet Kooperationen zwischen Schulen und Theaterschaffenden. KOST möchte bestehende Schultheaterstrukturen ausbauen, unterstützen, vernetzen und alle Beteiligten wie Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler, Theaterpädagoginnen und -pädagogen und Künstlerinnen und Künstler fachlich und organisatorisch inhaltliche Arbeit von KOST wird von einem Beirat unterstützt. Schwerpunkte der Arbeit sind die Organisation des jährlich stattfindenden Schülertheatertreffen Sachsen, die Förderung und Begleitung mehrjähriger Kooperationen zwischen Schulen und Künstlerinnen und Künstlern sowie Theatern, die Konzeption und Organisation von Fort- und Weiterbildungen für Lehrerinnen und Lehrer und Spielleiterinnen und Spielleiter und die ständige Qualitätsentwicklung theatraler Arbeit in Schulen.